Baptiste Loiseau wird neuer Kellermeister

Im Frühjahr 2014 löst Baptiste Loiseau die amtierende Kellermeisterin Pierrette Trichet nach 38 Jahren bei Rémy Martin in ihrem Amt ab. Die studierte Biochemikerin und Biologin stand als erste Frau an der Spitze eines großen Cognacproduzenten und prägte den Stil von Rémy Martin entscheidend. Trichet übergibt die Führung an ihren bisherigen Stellvertreter, mit dem sie seit 2005 eng zusammenarbeitet. Eine besondere Auszeichnung für Loiseau, denn er reiht sich als erst fünfter Kellermeister in die Unternehmensgeschichte ein.

Man soll gehen, wenn es am schönsten ist, sagt ein Sprichwort. Genau das tut Pierrette Trichet, die seit 1976 dem Team von Rémy Martin angehört und seit 2003 als Kellermeisterin für die Cognacs Rémy Martin VSOP Mature Cask Finish, Cœur de Cognac, XO Excellence, Centaure de Diamant sowie Louis XIII verantwortlich zeichnet. Die Französin wird für ihre außergewöhnliche Nase ebenso geschätzt wie für ihre Kreativität und den Mut, neue Wege zu gehen.
Anfangs Mitglied des Entwicklungsteams, wurde Pierrette Trichet 1993 in das Geschmackskomitee Rémy Martins berufen. Hier intensivierte sie ihre Zusammenarbeit mit dem damaligen Kellermeister Georges Clot, der sie sieben Jahre später zu seiner Assistentin machte. Aufgrund ihres untrüglichen Gespürs für die harmonische Zusammensetzung verschiedener Eaux-de-Vie und die Interaktion von Boden, Reife und Aromenentwicklung wurde sie 2003 Kellermeisterin des prestigeträchtigen Unternehmens.

„Ich liebe meine Arbeit, aber es ist an der Zeit, dass jemand anders die Zügel in die Hand nimmt“, so Trichet. „Baptiste Loiseau ist der beste Nachfolger, den ich mir wünschen kann, denn er wird die Philosophie von Rémy Martin genauso konsequent umsetzen, wie meine Vorgänger und ich es getan haben. Gründlichkeit und das Streben nach Perfektion sind die Pfeiler unserer Arbeit, und diese Grundsätze werden von Generation zu Generation weitergegeben.“ Der Önologe stammt gebürtig aus Cognac und sammelte vor seiner Zeit bei Rémy Martin Weinbau-Erfahrungen in Frankreich, Südafrika und Neuseeland. Anschließend leitete er an der Cognac-Hochschule BNIC ein Forschungsteam zu Weinwachstum und Landwirtschaft, seit 2007 ist Loiseau bei Rémy Martin tätig. Der designierte Kellermeister war schon früh in die Entwicklungsprozesse aller Produkte involviert und wurde aufgrund seiner exzellenten Fähigkeiten im Bereich der Qualitätskontrolle, Verkostung und Analyse schnell zu einem der wichtigsten Mitarbeiter. Im Herbst dieses Jahres war Baptiste Loiseau bereits erstmals in Deutschland, um den Spitzencognac Centaure de Diamant vorzustellen.

Die Aufsichtsratsvorsitzende von Rémy Martin, Dominique Hériard Dubreuil, und der Geschäftsführer Patrick Piana blicken dem Führungswechsel sehr positiv entgegen: „Wir danken Pierrette Trichet für ihren Einsatz, ihr Engagement und die Art, wie sie ihre Persönlichkeit bei Rémy Martin eingebracht hat. Wir sind sicher, dass Baptiste Loiseau die Tradition unseres Hauses im Geiste seiner Vorgänger, aber auch mit vielen neuen Ideen und Impulsen weiterführen wird.“

Im April 2014 gibt es eine offizielle Zeremonie, in deren Rahmen Pierrette Trichet verabschiedet und Baptiste Loiseau offiziell in sein neues Amt eingeführt wird.
www.remymartin.com

Centaure de Diamant ist der neue Premiumcognac aus dem Traditionshaus
Rémy Martin und eines der Projekte, bei denen Pierrette Trichet und Baptiste Loiseau besonders eng zusammengearbeitet haben. Aus besten Eaux-de-Vie aus der Grande und Petite Champagne haben sie ein Produkt geschaffen, das sich durch ein intensives Aroma mit Noten von Pflaume, Nüssen und Zitrusfrüchten, eine seidige Textur und einen kraftvollen Nachklang auszeichnet. Äußerste Präzision bei der Destillation und eine besonders lange Reifezeit in den Holzfässern der ältesten Rémy-Martin-Keller machen Centaure de Diamant zu einem außergewöhnlichen Cognac.

Seit 1724 ist das Haus Rémy Martin bestrebt, das Herz der Region Cognac zu erfassen und seine Wurzeln zu pflegen. Gleichzeitig erneuert es sich beständig, um Cognacs von außergewöhnlicher Qualität anbieten zu können, die eine perfekte harmonische Reife und kräftige Aromen aufweisen.

Cognac

Vom 25. bis 27. Juli findet wie jedes Jahr rund um den belebten Hafen der Stadt Cognac das Cognac-Fest statt. „La fête du Cognac“ ist ein kulinarisches Highlight der Region.

In der schönen Stadt am Fluss Charente, umgeben von Weinbergen, lässt es sich wunderbar bummeln. So macht man bald Bekanntschaft mit den architektonischen Reichtümern, der natürlichen Schönheit der vielen Parks und Gärten und der Gelassenheit der Einheimischen. Eine schöne Idee: Die Stadt hat für Besucher verschiedene Rundgänge entworfen, um den facettenreichen Ort zu entdecken. Der „Parcours du Roy“ beispielsweise lässt die Geschichte Cognacs als wichtige Handelsstadt, zuerst für Salz, später für Weinbrand, wieder aufleben und führt dabei durch die hübschen Gässchen der Altstadt. Der „Parcours Belle-Epoque“ öffnet die Augen für die Urbanisierung Cognacs, beginnend im 19. Jahrhundert im Zuge des enormen wirtschaftlichen Wohlstandes der Stadt. Für Abenteuerlustige gibt es eine Überraschungs-Führung: Eine Uhrzeit, ein Treffpunkt und keine Ahnung, wo es hingeht. Sicher ist: Die Reise führt an außergewöhnliche Orte, ungewöhnliche Bauwerke und versteckte Winkel. Eine andere Führung stellt Persönlichkeiten der Stadt vor und öffnet Türen zu den Ateliers lokaler Künstler, Handwerker und Designer.

Ein Besuch im Cognac-Handelshaus Meukow
Nachdem man den Vormittag auf diese Weise der Geschichte und Architektur der Stadt gewidmet hat, ist es Zeit für den berühmten Weinbrand, der seinen Namen der Stadt verdankt. Cognac und seine Umgebung kennen eine Vielzahl von Cognac-Herstellern, große und kleine Namen, die den Ruf der Region ausmachen. Widmen wir uns einer der großen Adressen: Dem Handelshaus Meukow, das sich im Herzen der Stadt befindet, verborgen hinter hohen Steinmauern. Meukow wurde offiziell am 1. August 1862 gegründet, auf Wunsch von Zar Alexander, zur Versorgung des Russischen Hofes. Anlässlich seines 150. Geburtstages 2012 beschloss das Haus, seine Tore für Neugierige zu öffnen und auf einem Rundgang durch sein Allerheiligstes einige seiner Geheimnisse preiszugeben. Dabei geht das alteingesessene Haus mit der Zeit: Videos und digitale Tablets ersetzen herkömmliche Schilder zur Erläuterung. Auf diesem Rundgang der besonderen Art, eingelullt in den Duft des Cognacs, führt uns der berühmte Panther, das Emblem des Hauses. Er steht für die Eigenschaften, die auch einen guten Cognac ausmachen: Stärke, Eleganz, Geschmeidigkeit. Als projiziertes Bild bewegt sich der schwarze Panther geschickt durch das „Paradies“, die dunklen Lager, in denen die ältesten Branntweine in ihren Fässern ruhen. Je weiter wir in das Innere des Hauses vorstoßen, desto mehr lernen wir über die verschiedenen Anbaugebiete, die die Stadt kreisförmig umgeben, die Destillation und die delikate Mission des Kellermeisters, der mit seiner Expertise dafür sorgt, dass der Cognac des Hauses Meukow sich in Farbe und Geschmack treu bleibt. Natürlich schließt der Besuch mit einer Verköstigung des edlen Tropfens.

Wo einkehren?
Danach muss man gar nicht weit gehen, um ein passendes Mittagessen zu genießen: Das Restaurant „Chai Meukow“, das zur gleichen Zeit eröffnete als das Haus Meukow selbst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, bietet Speisen, die ganz im Zeichen des Cognacs stehen. Küchenchefin Sabine Lambert interpretiert die traditionelle Regionalküche auf zeitgenössische Weise und spielt dabei gekonnt mit den verschiedenen Geschmacksnoten des Cognacs.

Wo übernachten?
Eines der schönsten Hotels der Stadt ist das Hôtel François 1er. Das Vier-Sterne-Haus aus dem 19. Jahrhundert wurde 2012 komplett renoviert und verfügt neben 21 Zimmern und vier Suiten über einen Spa-Bereich mit Pool, Hammam und Massage-Salon. Den Tag lässt man am besten in der hauseigenen Cocktail-Bar „Louise“ ausklingen, wo der preisgekrönte Barmann Alexandre Lambert erstklassige Cocktails nicht nur mit Cognac, sondern auch mit anderen Spirituosen aus der Charente kreiert. Die Cocktail-Bar ist glücklicherweise nicht nur Hotelgästen, sondern jedermann zugänglich.

Hôtel François 1er
3 Place François I 16100 Cognac
Tel.: 0033 (0)5 45 80 80 80
www.hotelfrancoispremier.fr

Das Hôtel Ligaro in Jarnac, einem hübschen Ort bei Cognac, in dem 1916 François Mitterrand das Licht der Welt erblickte, ist eines der ältesten Häuser der Stadt. Das Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde mit viel Geschmack komfortabel renoviert. Hinter der schönen Fassade des alten Gebäudes befinden sich zehn elegante Zimmer mit Zugang zu einem kleinen Garten. Ganz besonders charmant ist das Turmzimmer, das sich in einem Türmchen auf der ehemaligen Stadtmauer von Jarnac befindet und Blick auf den Garten bietet.

Le Ligaro
74 Grand’Rue 16200 Jarnac
Tel.: 0033 (0)5 45 32 71 38
www.hotel-ligaro.com

Das Château de Brillac in Foussignac wurde im 19. Jahrhundert von einer Familie von Cognacerzeugern erbaut und befindet sich mitten im Anbaugebiet „fine champagne“. Es ist umgeben von Weinbergen und grünen Hügeln. Die Zimmer und Suiten vereinen Tradition mit modernem Design. Und um den Aufenthalt zu perfektionieren, bietet das Schloss einen schönen Spa-Bereich, einen ganzjährig geheizten Pool sowie Sitzungen mit Naturheilpraktikern und Ernährungsberatern.

Château de Brillac
50 Route de Jarnac 16200 Foussignac
Tel.: 0033 (0)5 45 36 45 19 – 06 16 12 97 50
www.chateaudebrillac.com

Über Poitou-Charentes

www.poitou-charentes-vacances.com
www.atlantikkueste.frankreich.de
Das Comité Régional du Tourisme Poitou-Charentes fördert den Tourismus in der Region Poitou-Charentes in Frankreich und im Ausland.
Poitou-Charentes besteht aus den vier Départements Charente, Charente-Maritime, Deux-Sèvres und Vienne. Die Region hat 1,7 Mio. Einwohner und verfügt über 460 km Küste, 110 km Sandstrände, vier Inseln, fünf lange Wanderwege, 828 km Pilgerwege („Sankt Jakob von Kompostella“), 2.950 km ausgeschilderte Fahrradwege, 2.195 km Mountainbikewege, 220 km befahrbare Wasserwege, 20 Golfplätze, sechs Thalassotherapiezentren und vier Thermalbäder. Die Region wartet außerdem mit 800 romanischen Kirchen und acht Sehenswürdigkeiten auf, die zum UNESCO-Kulturerbe zählen. Drei Städten wurde das Siegel „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und der Geschichte) verliehen und sechs Dörfer sind mit dem Siegel „Plus beaux villages de France“ (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet. Hauptstadt der Region ist Poitiers.

Das Cognac-Gebiet bietet im Herbst warme Farben und edle Tropfen

In Cognac sind Stadt und Spirituose untrennbar miteinander verbunden. Nach Bordeaux ist das Weinbaugebiet Cognac mit über 80000 Hektar das zweitgrößte in Frankreich. Entlang der beschaulichen Ufer der Charente umgeben die Anbaugebiete kreisförmig die Stadt: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fin Bois, Bons Bois, Bois Ordinaires. Die Qualität des Cognacs hängt wesentlich von dem jeweiligen Anbaugebiet ab. Der fruchtbare Boden, die Nähe zum Meer und das milde Klima machen die Region zu einem einzigartigen Weinbaugebiet – nur hier wird der echte Cognac produziert.

Die Destillation erfolgt im kupfernen Destillationsapparat in zwei Durchgängen. Der erste Durchgang ergibt den sogenannten Brouillis. Beim zweiten Durchgang entsteht das Coeur, das Herzstück des Cognacs. Dabei verflüchtigen sich drei Prozent des Alkohols, der sogenannte „Anteil der Engel”, der die Stadt in einen köstlichen Duft hüllt. Die Bewohner des gleichnamigen Städtchens Cognac sind davon überzeugt, dass dieser Duft dafür sorgt, dass besonders viele himmlische Wächter die Stadt schützen.

Der Cognac lagert dann für mindestens zwei Jahre in Eichenholzfässern, wodurch er seine charakteristische goldene Farbe und sein feines Aroma entwickelt. Dabei ist alles bis ins Detail gesetzlich festgelegt. Hier wird immerhin nicht irgendein Weinbrand hergestellt.

Das himmlische Getränk hat die Region reich gemacht. In Cognac dominieren noch heute prächtige alte Handelshäuser und das imposante Tor St. Jacques aus dem 15. Jahrhundert das Stadtbild. Hier und da geben die Häuser einen Blick auf den Fluss frei – eine französische Idylle wie gemalt. Direkt am Ufer haben die berühmten Cognac-Marken ihre Sitze. Bei einer Besichtigung der großen Handelshäuser können die Besucher den Geheimnissen der Kunst des Destillierens auf die Spur kommen.

Im Herbst ist die Cognac-Region besonders reizvoll: Die goldene Herbstsonne bringt die bunten Weinberge zum Leuchten, alles strahlt in voller Pracht und duftet nach gelesenen Trauben. Die perfekte Zeit für entspannende Spaziergänge. Auf einer Wanderung durch die Weinberge erschließt sich die Region auf besonders charmante Weise. Ein 13 Kilometer langer Rundweg führt durch das Weinbaugebiet und sorgt dafür, dass weder die atemberaubende Landschaft noch das reiche Kulturerbe zu kurz kommen.

Ein Glas Cognac am Ende des Tages lässt den Geschmack der herbstlichen Luft noch einmal aufleben.

www.poitou-charentes-vacances.com

Die französische Atlantikküste für Genießer

Poitou-Charentes – eine Reise des Geschmacks

Leben wie Gott in Frankreich… das bedeutet Freude am Essen und Trinken und Zeit zum Genießen. Nicht umsonst hat die UNESCO die Mahlzeit der Franzosen, die ihre Menüs am liebsten an einem liebevoll gedeckten Tisch im Kreise der Familie oder mit guten Freunden einnehmen, zum Weltkulturerbe ernannt. Die vielseitige cuisine française blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits seit der frühen Neuzeit gilt sie als eine der einflussreichsten Küchen Europas. Noch heute lassen sich Köche aus aller Welt in Frankreich ausbilden.

Zahlreiche Regionalgerichte ergänzen und bereichern die feine Nationalküche. Poitou-Charentes an der französischen Atlantikküste ist nicht nur reich an malerischen Landschaften, sondern auch an kulinarischer Tradition. Das milde Klima, der fruchtbare Boden und die Lage am Atlantik sorgen für eine Vielzahl an frischen Zutaten. Cognac, Sahne, Crème Fraîche, Butter, Weißwein, Fisch und Meeresfrüchte sind wichtige Bestandteile der regionalen Gerichte.

Regionale Köstlichkeiten

Zum Aperitif: Ein Pineau des Charentes
Der Pineau des Charentes ist eine Mischung aus drei Vierteln Traubenmost und einem Viertel Cognac. Weißer Pineau ist trockener und wird aus einer Rebsorte gemacht, Saint-Emilion des Charentes oder auch folle blanche genannt. Pineau Rosé ist fruchtiger und wird aus roten Rebsorten, wie Carbernet oder Merlot gemacht.

Feine Austern aus Marennes-Oléron

Bereits die Römer schätzen die Austern aus dem Becken von Marennes-Oléron, dem heute größten europäischen Austernzuchtbecken mit einer Produktion von 40.000 Tonnen im Jahr. Die Austern verdanken ihren feinen Geschmack den sogenannten claires, den Wasserbecken, in denen sie verfeinert werden. Die Qualität der Austern ist je nach Dauer ihres Aufenthaltes in den claires unterschiedlich. Die sogenannten fines bleiben einen Monat in den Becken, die spéciales zwei Monate, die pousses zwischen vier und acht Monaten. Wer sich an den Genuss roher Austern nicht heranwagt, kann im Restaurant „Homard Bleu“ in St. Trojan-les-Bains auf der Insel Oléron Austern auch goldbraun überbacken essen – eine köstliche Alternative!

Moules de Bouchot aus Aiguillon

Mit einer Produktion von 10.000 Tonnen im Jahr ist die Bucht von Aiguillon das größte Muschelzuchtzentrum Frankreichs. Nach traditionellem Rezept werden die milden, saftigen Miesmuscheln als Eclade zubereitet. Dabei werden sie auf einem Holzbrett im Kreis aufgereiht, mit Piniennadeln bedeckt und angezündet. Unter der Hitzeeinwirkung öffnen sich die Muscheln und nehmen etwas von dem köstlichen Pinienduft an. Sie können dann nature oder mit Knoblauchbrot und Butter verzehrt werden.

Die Kräuterpastete Farci Poitevin – vom Arme-Leute-Essen zur Delikatesse

Die Kräuterpastete Farci Poitevin war früher ein Arme-Leute-Essen aus Gartenkräutern, Fleischresten und frischem Gemüse. Jede Familie hatte ihr eigenes Rezept, wobei die Gemüsesorten oft die gleichen waren: Sauerampfer, Lauch, Kohl, Salat und Spinat, abgeschmeckt mit Zwiebeln, Petersilie und Speck. In ein Netz oder Tuch gehüllt werden die Pasteten gebrüht, seltener im Backofen gegart. Klassischerweise werden als Beilage mojettes gereicht. Die kleinen weißen Bohnen sind typisch für Westfrankreich und verdankten ihren Namen der mougette (Nonne), da ihre Form an die gebückte Haltung einer Nonne während des Gebetes erinnert.

Weinbergschnecken – das Wahrzeichen der Charente

Weinbergschnecken, Cagouilles, sind das Wahrzeichen der Charente. Traditionsgemäß werden sie als Ragout serviert, Varianten sind jedoch zulässig, zum Beispiel in einer mit Speckwürfeln, Schalotten, Knoblauch, Petersilie und Rotwein angereicherten Sauce.

Zartes Lamm mit Frühkartoffeln

Das regionale Lammfleisch verdankt seinen einmaligen Geschmack den saftigen Weiden. Dazu schmecken die köstlichen Frühkartoffeln der Insel Ré, Almaria, Starlette, Roseval, Charlotte und Amandine. Das milde Klima, der sandige Boden der Insel, eine optimale Bewässerung und der Zusatz von Tang sorgen für ihre besondere Würze.

Cremiger, würziger Ziegenkäse

Ein weiteres kulinarisches Highlight ist der Chabichou, einer der typischsten Ziegenkäsesorten der ziegenreichen Gegend. Der Legende nach wurde er zum ersten Mal im 7. Jh. Von den Sarazenen, die nach der Schlacht von Poitiers vor Ort geblieben waren, hergestellt („chabi“ sei eine Abänderung des arabischen Wortes für Ziege, „chebli“). Der Käse mit der grau-blauen Kruste ist besonders beliebt aufgrund seines feinen Geschmacks und seiner Konsistenz, die fest und cremig zugleich ist.

Was Süßes zum Dessert

Schließlich fehlt es auch nicht an süßen Köstlichkeiten, um eine regionale Mahlzeit abzurunden. Der Broyé du Poitou, ein knuspriges Mürbeteiggebäck, erhält sein feines Aroma durch die Mischung aus Butter, Zucker, Mandeln und manchmal auch kandierten Engelwurz. Auf traditionelle Weise wird er nicht mit dem Messer geschnitten, sondern mit einem kräftigen Faustschlag zerteilt.

Grimolée sind fein geschnittene Äpfel, die in einem Crêpe-Teig im Ofen gegart werden. Der Apfel im Teigmantel wird traditionsgemäß in ein Kohlblatt gewickelt, das als Form dient. Diese Leckerei wurde ursprünglich an dem Tag zubereitet, an dem Brot gebacken wurde, um die restliche Wärme des Brotofens zu nutzen.

Der Tourteau fromager wird nach einem alten Bauernrezept hergestellt. Er ähnelt einem Käsekuchen und wird aus frischem Ziegenkäse, Eiern, Mehl und Zucker zubereitet. Charakteristisch ist seine Wölbung, die dunkelbraun gebacken wird.

Melonen

Die kleinen Cantaloups sind im August reif. Sie duften besonders gut und werden in zwei Hälften geteilt und mit Pineau gefüllt verzehrt. Das Haut-Poitou ist das drittgrößte Melonenanbaugebiet Frankreichs.

Dazu ein regionaler Weiß –oder Rotwein

Die Weißweine der Region kommen vorwiegend aus Vouvray und Montlouis und werden aus der Chenin Blanc Traube gekeltert, auch als Pineau de la Loire bekannt. Für die duftig-leichten Rotweine werden Chinon und Bourgueil Cabernet Franc Trauben verwendet.

Und um Abschluss: Ein Cognac

Nach Bordeaux ist das Weinbaugebiet Cognac mit über 80000 Hektar das zweitgrößte in Frankreich. Kreisförmig umgeben die Anbaugebiete die Stadt: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fin Bois, Bons Bois, Bois Ordinaires. Die Qualität des Cognacs hängt wesentlich von dem jeweiligen Anbaugebiet ab. Die Destillation erfolgt im kupfernen Destillationsapparat in zwei Durchgängen. Der erste Durchgang ergibt den sogenannten Brouillis. Beim zweiten Durchgang entsteht das Coeur, das Herzstück des Cognacs. Dabei verflüchtigen sich drei Prozent des Alkohols, der sogenannte „Anteil der Engel”. Der Cognac lagert dann für mindestens zwei Jahre in Eichenholzfässern, wodurch er seine charakteristische Farbe und sein Aroma entwickelt. Am 28., 29. und 30. Juli findet in der Stadt Cognac wieder „la fête du Cognac“ statt, eine stimmungsvolle Gelegenheit, um die Stadt und ihr berühmtes Produkt kennenzulernen.

Feinschmecker kommen auf einer Reise nach Poitou-Charentes voll auf ihre Kosten!

Über Poitou-Charentes
www.poitou-charentes-vacances.com
Das Comité Régional du Tourisme Poitou-Charentes fördert den Tourismus in der Region Poitou-Charentes in Frankreich und im Ausland.
Poitou-Charentes besteht aus den vier Départements Charente, Charente-Maritime, Deux-Sèvres und Vienne. Die Region hat 1, 7 Mio. Einwohner und verfügt über 460 km Küste, 110 km Sandstrände, vier Inseln, fünf lange Wanderwege, 828 km Pilgerwege („Sankt Jakob von Kompostella“), 2 950 km ausgeschilderte Fahrradwege, 2 195 km Mountainbikewege, 220 km befahrbare Wasserwege, 20 Golfplätze, sechs Thalassotherapiezentren und vier Thermalbäder. Die Region wartet außerdem mit 800 romanischen Kirchen und acht Sehenswürdigkeiten auf, die zum UNESCO-Kulturerbe zählen. Drei Städten wurde das Siegel „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt der Kunst und der Geschichte) verliehen und sechs Dörfer sind mit dem Siegel „Plus beaux villages de France“ (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet. Hauptstadt der Region ist Poitiers.

Jörg Zipprick : Die Welt des Cognacs

Brandneu – Erstes Buch über Cognac in deutscher Sprache seit 25 Jahren.

Jörg Zipprick „Die Welt des Cognacs“ – Neuer Umschau Buchverlag

In Die Welt des Cognacs zeigt

Jörg Zipprick auf inhaltlich und ästhetisch

ansprechende Weise, was den Charakter

des kunstvollen und lebendigen Getränks

ausmacht. Neben der Geschichte des

Cognacs beschreibt der Autor Herstellung,

Lagerung und Degustation und spricht damit

Anfänger und Fortgeschrittene, Kenner und

Genießer gleichermaßen an.

Das Besondere des edlen Tropfens kommt auch in der Zusammenstellung exklusiver Rezepte zum Ausdruck.
Liebevolle Details zu den großen und kleinen Persönlichkeiten, die sich um den Cognac verdient gemacht haben, runden das Buch ab.
Die Welt des Cognacs ist seit 25 Jahren der erste und einzige auf Deutsch lieferbare Titel zum Thema!
Leicht, hell und modern schafft dieses Buch eine Atmosphäre, die Kenner, Liebhaber und Neulinge gleichermaßen anspricht.
Jenseits des angestaubten Images von Cognac gelingt es Autor und Verlag den Cognac lebendig werden zu lassen.

Aus dem Inhalt:
Die neue Lust auf Cognac / Die Geschichte des Cognacs / Die Reben der Charente / Die Destillation des Cognacs / Die Cognacqualitäten / Der Umgang mit Cognac / Renaissance durch Rap / Die Hersteller / Große Geister – der Cognac und seine Konkurrenten / Cognac in der Bar / Kochen mit Cognac / Orte für den perfekten Cognacgenuss

Jörg Zipprick, Jahrgang 1965, arbeitet seit 1991 als „kulinarischer Reporter“ und

Autor. Zipprick lebt vor der Pariser Stadtgrenze, seine kulinarischen Reisen

führen ihn durch die ganze Welt.

180 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86528-651-2
Preis 19,90 € (D) / 20,50 € (A) / 32,- SFR

Buch: Die Welt des Cognacs

DIE WELT DES COGNACS

Dem Gaumenschmeichler Cognac scheint eine fast magische Bedeutung anzuhaften. Der Qualitätsbegriff von weltweiter Geltung darf nicht für jeden gewöhnlichen Weinbrand verwendet werden. Nur destillierte Weißweine aus der französischen Stadt Cognac und den umliegenden Weinbaugebieten dürfen den geschützten Namen tragen. In DIE WELT DES COGNACS zeigt Jörg Zipprick auf inhaltlich und ästhetisch ansprechende Weise, was den Charakter des kunstvollen und lebendigen Getränks ausmacht. Neben der Geschichte des Cognacs beschreibt er Herstellung, Lagerung und Degustation und spricht damit Anfänger und Fortgeschrittene, Kenner und Genießer gleichermaßen an. Das Besondere des edlen Tropfens kommt auch in der Zusammenstellung exklusiver Rezepte zum Ausdruck. Liebevolle Details zu den großen und kleinen Persönlichkeiten, die sich um den Cognac verdient gemacht haben, runden das Buch ab. DIE WELT DES COGNACS ist derzeit der einzige auf Deutsch lieferbare Titel zum Thema.

UMSCHAU Buchverlag, Neustadt/Weinstr. 2009, 180 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-86528-651-2 , 19,90 ? (D) / 20,50 ? (A) / 32,- sFr

Exklusive Cognac Cocktails im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Anlässlich der Ausstellung des Hennessy „Beauté du Siècle“ in der Lobby des Hotel Adlon Kempinski Berlin kreierte der Chef der Adlon-Lobbybar Franz Höckner exklusive Hennessy Cocktails.

Das außergewöhnliche Kunstwerk des französischen Künstlers Jean-Michel Othoniel, „Beauté du Siècle“ („Jahrhundertschönheit“), von dem es weltweit nur eine limitierte Auflage gibt, wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Kilian Hennessy, dem visionären Leiter des Unternehmens, geschaffen. In einer aufwendig gearbeiteten Truhe aus spiegelndem Glas und geschmolzenem Aluminium befindet sich einer der rarsten und teuersten Cognacs der Welt.

Hauptaugenmerk der sechs edlen und facettenreichen Cocktails, die exklusiv zu diesem besonderen Ereignis kreiert wurden, ist den einzigartigen und unvergleichlichen Charakter des Hennessy Cognacs zu bewahren. Serviert werden Cocktails wie „Bowle Bonaparte“, bestehend aus Walderdbeeren, Cuvée du centenaire, Hennessy Paradis sowie Dom Perignon Cuvée 2000 und Baron de L zum Preis von 125 Euro oder „Carla“ mit Hennessy Paradis, frischem Mangosaft sowie Grand Marnier Cuvée du centenaire und Dom Perignon Cuvée 2000 zum Preis von 75 Euro.

Absolutes Highlight ist der Cocktail „Richard Royal“, bestehend aus Hennessy Richard, Cuvée du cent cinquantaire Grand Marnier, verfeinert mit Dom Perignon Cuvée 2000 und Blattgold zum Preis von 350 Euro. Das Besondere an diesem wertvollen Cocktail ist der Hennessy Richard, ein komplexer Cognac mit unendlicher Aromenvielfalt und eine sorgfältige Vermählung von mehr als hundert außergewöhnlichen Eaux-de-vie, die bis zu 200 Jahre gereift sind.

Die Luxury Cognac Cocktails werden in der Zeit der Ausstellung des „Beauté du Siècle“ vom 28. April bis 28. Juni in der Lobbybar des Hotel Adlon Kempinski Berlin serviert. Öffnungszeiten: 8.00 Uhr morgens bis 2.00 Uhr.

Cognac Cuisine

Zu einem hochwertigen Menü gehört ein edler Wein – oder ein feiner Cognac. Denn Cognac glänzt nicht nur als traditioneller Digestif oder als Basis für Cocktails und Longdrinks, sondern auch als Begleiter zu vielen Gerichten. Insbesondere die gehobene Gastronomie entdeckt immer mehr Varianten, einen guten Cognac auch zum Essen zu servieren. Doch wie bei einem guten Wein gilt: Damit die kulinarische Überraschung gelingt, müssen alle Zutaten harmonisch aufeinander abgestimmt sein.

Da Cognac aus Weißweintrauben destilliert wird, erbt er die vielschichtige Bandbreite natürlicher Aromen des Weins – eine Parallele, die ihn zum ausgezeichneten Begleiter vieler Speisen macht. Und eine kulinarische Eigenschaft, die sich immer mehr Gastronomen wie Köche zunutzen machen. Denn das subtile Zusammenspiel von Essen und Cognac eröffnet dem Gast ganz neue originelle Geschmackswelten. Dressings mit Cognac statt Essig, gegrillter Fisch serviert mit HENNESSY V.S oder ein HENNESSY FINE DE COGNAC mit gecrushtem Eis zu fruchtig-frischen Desserts wie Mousse, Eiscreme oder Sorbet – das kreative Spiel mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen, Texturen und Temperaturen belebt jede Küche.

In der asiatischen Küche ist die Kombination aus Essen und Cognac bereits zu großer Beliebtheit gelangt. Die europäische Küche ist hier noch verhaltener, nicht zuletzt wohl in Ermangelung von Rezepten oder Empfehlungen, wie es sie für Wein schon lange gibt. Dabei ist die Auseinandersetzung mit den kulinarischen Finessen von Cognac unbedingt ein Gewinn für jede Gastronomie. Als Wegweiser können hierbei die folgenden Kombinationsempfehlungen dienen:

Stark gewürzte Speisen benötigen einen Cognac, der sich nicht in den kräftigen Aromen der Gewürze verliert. Die blumig-pikante Note von Richard HENNESSY passt ausgezeichnet zu herzhaften Gerichten. Stärker gewürzte Gerichte benötigen einen aromareichen und kraftvollen Cognac wie HENNESSY X.O, dessen Unterton von Eiche, schwarzem Pfeffer, Schokolade und Nelke einen effektvollen Kontrapunkt zu der Intensität des Gerichts bietet.

Schalentiere wie Hummer, Muscheln und Fischsorten wie Zander, Hecht und Barsch harmonieren besonders gut mit HENNESSY V.S. Beide Cognacs unterstreichen in herausragender Weise den dezent-salzigen Geschmack dieser Meeresfrüchte.

Milde, liebliche Speisen wie Gänseleberpastete, fettreiche Fischsorten wie Lachs, Thunfisch und Makrele, aber auch Schwein sind typisch für die traditionelle europäische Küche. In Kombination mit Hennessy Cognacs entfalten diese Speisen eine faszinierende Note. Probieren Sie zu verschiedenen Gerichten einmal HENNESSY PARADIS EXTRA (gekühlt auf -15° C) oder HENNESSY FINE DE COGNAC (bevorzugt bei Raumtemperatur) und gönnen Sie Ihren Gästen ein wahres Geschmackswunder.

Gegrillter oder geräucherter Fisch und gegrilltes rotes Fleisch kommen besonders gut zur Geltung, wenn sie mit HENNESSY V.S (für stärker gegrillte Speisen) oder HENNESSY PRIVAT RESERVE 1865 (für leicht gegrillte Speisen) serviert werden. Beide Cognacs zeichnen sich durch einen rauchigen, holzigen Grundton aus, welcher den kräftigen Geschmack dieser Speisen auf natürliche Weise transportiert.

Verschiedene Gemüse wie Tomaten, Kopfsalat, aber auch Früchte wie Ananas, grüne Äpfel, rote Johannisbeeren und Zitrusfrüchte harmonieren ausgezeichnet mit den blumigen und fruchtigen Noten von HENNESSY FINE DE COGNAC. Servieren Sie diesen Cognac gekühlt, on the rocks oder mit gecrushtem Eis und unterstreichen Sie dadurch die Frische dieser Speisen.

Kalten wie warmen Desserts verleiht HENNESSY PARADIS EXTRA mit seiner eleganten Anmutung von Zitrusfrüchten, Brioche, Honig, Trüffeln und gerösteten Mandeln eine feine Balance.

Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Kombinationen und lassen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten inspirieren. Etwas Vorsicht gilt allein bei Kombinationen mit grünem Gemüse wie Spinat, Spargel und Kohl. Auch sehr kräftige Gewürze wie Knoblauch, Zwiebeln, Schalotten sowie Zimt, Lakritze, Anis und Muskatnuss sollten Sie in Kombination mit Cognac nur sparsam einsetzen, besonders wenn sie roh verwendet werden – sie könnten die Aromen des Cognacs übertönen.

Die Kombination von Cognac und Essen bewegt sich auf einem kulinarischen Grat zwischen Tradition und Innovation. So wurde jüngst bei einer Präsentation im k47-Keyclub Vienna ein Glas HENNESSY X.O mit einem Soufflé serviert, dessen Kern aus flüssiger Schokolade bestand. Die Gäste waren sich einig: Diese Komposition ist mit keinem Wein – und sei er noch so edel und vielschichtig – zu übertreffen.

Cognac

Während eines Wochenendes im Herbst können Touristen direkt beim Winzer die Destillation des Cognacs erleben. Die Charente lebt von Mitte November bis Mitte Februar ganz im Rhythmus der einzelnen Brennvorgänge. Winzer lassen Besucher an ihrer Passion teilhaben und führen ihn in dunkle Keller, in denen der Cognac langsam altert.

Die Destillation im Lande des Cognacs – Dem Winzer beim Brand über die Schulter schauen: Ein Aufenthalt von 2 Tagen und 2 Nächten – „Au csur des chauffes“
In der Wärme der Destillerie können Besucher dem Knistern des Feuers und dem Tröpfeln des Brandweins, der durch die kupferne Charentaiser Brennblase läuft, lauschen. Der Winzer erklärt den doppelten Brennvorgang – eine Besonderheit der Charente –, der das sog. Herzstück des Destillats hervorbringt.

Mit der Nase gilt es dann, die verschiedenen Aromen zu entdecken.

Freitag
– Ankunft am späten Nachmittag, Bezug des Gästezimmers und Abendessen mit den Wirtsleuten.

Samstag
– 9h30 : In einer Böttcherei wird die Herstellung der Eichenholzfässer erläutert, ein handwerkliches Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
– 10h30 : Erweckung aller Sinne bei einer Degustation der Spirituosen und Einführung in die Kunst der Verkostung.
– 12h30 : Ein Mittagessen im Restaurant läßt die Gastronomie der Charente entdecken.
– 14h30 : Der Winzer führt durch den Weinberg, die Alterungskeller und die Destillerie der Familie.
– Abends: Abendessen mit den Wirtsleuten des Gästezimmers.

Sonntag
– 10h00 : In der Destillerie läßt sich beim Brennvorgang der Lauf des Brandweins verfolgen…
– 12h30 : Mittagessen im Restaurant; Verkostung neuer Rezepte der Charente
– Am Nachmittag Spaziergang durch die ‚Grande Champagne‘, ein Cru des Cognac – Unterlagen werden zur Verfügung gestellt.

Preis: 160 € pro Person. Das Angebot beinhaltet zwei Tage / zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, mit Vollpension. Informationen und Reservierung: Tel. 0033-5.45.69.48.64/65 – www.lacharente.com