Gault&Millau Restaurantguide 2019 Brandenburg

BRANDENBURG im neuen Gault&Millau: Fünf neue Restaurants mit sehr guter Küche – Alexander Müller in Burg als „Junges Talent“ gelobt

Alexander Müller, 33, vom „17fuffzig“ in Burg, der „im Spreewald französisch-mediterrane Aromenwelten mit regionalen Viktualien kombiniert“, lobt die internationale Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2019 ausdrücklich als „Junges Talent“. Als solches charakterisiert der Guide, der sich von jeher als Talentscout profiliert, junge Köche, die in dieser Testsaison erstmals Küchenchef wurden und aufgrund ihres Talents und Engagements das kulinarische Deutschland bereichern können. Den Testern gefallen bei Müller Gerichte wie der„Hummer als perfekt gegartes Medaillon und als gebackenes Croustillant in feinsäuerlicher Tomatensauce, die in einem präzise geformten Ring aus Hummertatar wie ein kleiner roter See aussieht. Das Ganze ist kunstvoll garniert mit Tomaten, Erbsen, Blüten und allerlei kleinen Inseln aus Cremes“.

Küchenchef Jörg Frankenhäuser mit CHROMA type 301 Kochmesser

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Brandenburg im Gault&Millau 2018 – Rene Klages ist Bester

Kartoffeln wie der Alte Fritz sie gern gehabt hätte – Brandenburg wahrt im neuen Gault&Millau sein kulinarisches Niveau – René Klages in Burg kocht sich an die Landesspitze – Höhere Note für Carsten Rettschlag und Steffen Specker in Potsdam

Für seine „ weltläufige Aromatik und vitale Würze, die wie ein Rauschen im Spreewald ist “, kürt die französische Gourmet – Bibel Gault&Millau den gebürtigen Schwarzwälder René Klages , 29, vom Restaurant „17fuffzig“ In Burg /Spreewald in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 201 8 als „Entdeckung des Jahres“ in Deutschland.

Michelin 2017 – Gerüchteküche

UPDATE: Alles richtig gewesen!
Es ist nun bestätigt!

Es soll nur drei neue Zwei Sterner geben, keinen neuen DreiSterner! Wir haben die ersten Namen …

Natürlich sind das NUR Gerüchte! Erst um 19.30 Uhr wird offiziell in Berlin verkündet!

Die drei neuen Zwei-Sterner sind:

Marco Müller vom Rutz in Berlin
Tristan Brandt vom Opus V in Mannheim
und
Tohru Nakamura von Geisels Werneckhof

Auf unserer Facebook Seite bringen wir laufen aktualisiert die neusten Gerüchte und Nachrichten!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier finden Sie die vermutlichen neuen EinSterneRestaurants:
http://www.gourmet-report.de/artikel/347837/Michelin-2017-Geruechtekueche/

Gault Millau 2017 – Brandenburg

Jörg Frankenhäuser vom „Kochzimmer“ in Beelitz verbessert sich dieses Jahr „mit seiner ambitionierten Küche in einem alles andere als aufmunternden Umfeld“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. Die Kritiker loben: „Sehr gut gemacht und intelligent der zart gegarte Hummer mit roher Wassermelone, jungen Erbsen und einem Schaum aus Krustentier und Wasabi. Makellos das Kaninchen mit Zwiebelsalat und Knollensellerie-Püree oder das sehr aromatische Aprikosenkerneis mit einer halben Aprikose, frischem Basilikum, Karamell und Kekskrümeln.“
Frankenhäuser steigert sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, auf 16 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.  

Damit klettert er zu Alexander Dressel in Potsdam und Frank Schreiber in Finsterwalde, die ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigten, auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Brandenburg. Auf Schreibers Speisekarte in seinem „Goldenen Hahn“ wendet sich „Rehfilet mit Semmelterrine an Gourmets und Reh-Sugo mit kleinen Kartoffelklößchen an Gäste, die es vielleicht noch werden. Der Kaninchen-‚Hot Dog‘ mit BBQ-Lack könnte beiden Klientels gefallen. Die dürfen beim Rehfilet mit Rotkohlcreme  ein Säure-Süße-Spiel zwischen Mispeln und Tannenhonigsauce bestaunen.“ Dressel verblüfft in seinem „Friedrich Wilhelm“ damit, „wie sich die Bernsteinmakrele durch Sauerampfer, Ponzu und Zwiebeln ihre Schwere fast komplett nehmen lassen kann oder wie sich saftiger Elsässer Saibling auf feinem Purple Curry-Lack mit der angenehmen Säure kleiner Mispelstücke und der sanften Schärfe eines Meerrettichschaums einer verwegen klingenden Aromatik aussetzt, deren Balance wundersam gelingt. Eher der Mode geschuldet als dem spannenden Geschmackserlebnis dienlich schienen Fichtensprossen-Aromen zum scharf angebratenen Rehrücken de luxe aus der Schorfheide mit exzellentem Jus sowie kurz gegarten Pfifferlingen, einer Panna cotta aus Pfifferlingen und knackigen Kohlrabischeiben.“

Dem Spitzentrio folgt mit 15 Punkten für inspirierte Gerichte Marco Giedow von der „Speisenkammer“ in Burg. Bei ihm gab‘s „zum gebratenen Saibling knuspriges Kartoffelstroh, in den ein Grießkloß eingewickelt war; darunter lag ein orientalisch abgeschmeckter Eintopf aus geschmorter Gurke und Schafsjoghurt. Zur Kalbsleber in Nussbutter mit Erbsenpüree und zart gebratenen Pfifferlingen beeindruckten knackige Senfkörner in Kaviaroptik und ein grandioser abgebundener Jus, der alles abrundete.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt zwölf Restaurants in Brandenburg. 9 Restaurants zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Die erste Kochmütze schafft auch Thomas Hübner im neueröffneten Restaurant „Alte Überfahrt“ in Werder, der für „Schweinebauch mit Pflaume und Rettich sowie Kabeljau mit Kohlrabi in Estragon-Senfcreme“ 14 Punkte erkochte.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Brandenburg
16 Punkte
** Kochzimmer in Beelitz
Goldener Hahn in Finsterwalde
Friedrich Wilhelm in Potsdam
15 Punkte
Speisenkammer in Burg
Carmens Restaurant in Eichwalde
14 Punkte
Juliette in Potsdam
*Alte Überfahrt in Werder
13 Punkte
Bollwerk in Eisenhüttenstadt
Speckers Landhaus in Potsdam

*Newcomer  **Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Berliner Naschmarkt am 2. Advent

Berliner Naschmarkt am 2. Advent

Weihnachtsbäckerei wie selbst gemacht erwartet die Besucherinnen und Besucher beim Berliner Naschmarkt am 2. Advent. Angeboten werden hochwertige süße Produkte aus besten Zutaten wie Lebkuchen, Schokoladen, Kuchen, Torten, Kekse, Macarons, Cupcakes, Cakepops, Marmeladen und vieles mehr.

Alle Produkte beim Naschmarkt werden in Berlin und Brandenburg liebevoll mit der Hand gemacht, ohne Verwendung synthetischer Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe, teils in Bio-Qualität und aus fairem Handel.

Auch in diesem Jahr verleiht eine fachkundige Jury die Auszeichnung „Süße Schnecke für bestes Berliner Naschwerk“ in Zusammenarbeit mit der Initiative Berliner Meisterköche der Berlin Partner. Die Preisverleihung findet in Anwesenheit der Juroren um 13 Uhr statt.

Der Jury gehören diesmal an:
Enie van de Meiklokjes, TV-Moderatorin
Marcus Zimmer, Restaurant am Steinplatz, Aufsteiger des Jahres 2014
Clemens Niedenthal, Gastro-Redakteur des tip Berlin
Anne Seubert, Food-Bloggerin und Kekstesterin

Neben zahlreichen Verkostungen auf der Tasting Area gibt es beim Naschmarkt eine Weihnachtsbäckerei für Kinder, wo unter fachkundiger Anleitung süße Geschenke gebacken werden.

Der Berliner Naschmarkt lädt zum verantwortungsbewussten Weihnachtseinkauf ein und unterstützt die europäische Initiative Make Chocolate fair!  Der Appell richtet sich an die großen Schokoladenhersteller und fordert eine faire Entlohnung der Kakao-Bauern und das Verbot von Kinderarbeit www.makechocolatefair.org

Der Berliner Naschmarkt wird von der Markthalle Neun und Slow Food veranstaltet und findet seit 2011 mehrmals jährlich statt. Zugelassen sind ausgewählte Manufakturen und Lebensmittelhandwerker aus Berlin und Brandenburg, keine Händler.

Berliner Naschmarkt am 2. Advent
Sonntag, 7. Dezember 2014, 12–18 Uhr
Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Eintritt: 2 Euro (Kinder und Jugendliche frei)

www.naschmarkt-berlin.de

Matthias Kleber

Resort Mark Brandenburg Kochschule mit Matthias Kleber – Arrangement „Kochschule“ ab sofort buchbar – Der Teamchef der Deutschen Nationalmannschaft der Köche und Chefkoch Matthias Kleber teilt sein Können mit Liebhabern der guten Küche

Kulinarische Highlights aus einer erdverbundenen und ehrlichen Küche genießen die Gäste des Resort Mark Brandenburg täglich in einzigartiger Atmosphäre. Der Küchenchef Matthias Kleber ist Brandenburger mit Leib und Seele und auch wenn er als Teamchef der deutschen Köche-Nationalmannschaft durch die Welt reist, bleibt er seinen Wurzeln treu und nutzt für seine Speisekarte im Resort nur auserwählte regionale Produkte der Saison. Für Liebhaber der guten Küche und Naturverbundene hat das Resort Mark Brandenburg ein Kochschulprogramm zusammengestellt, in dem die Kochbegeisterten mit Matthias Kleber hautnah die Region und die Küche des Resorts kennen lernen können.

Die Welt, die sich hinter den großartigen Speisen verbirgt, lernen die Teilnehmer in dem Arrangement „Kochschule“ mit 5 Übernachtungen, das ab sofort buchbar ist, kennen. Das umfangreiche kulinarische Angebot ist an die Saison und Jahreszeit angepasst und bietet viele frische Produkte. Vertraute Höfe wie der Spargelhof in Dreetz, der Ökohof Kuhhorst oder der Bauernhof vom Bauern Baartz, der exklusiv für das Resort Mark Brandenburg arbeitet und Hühner, Enten und Gänse nach den Wünschen des Resorts hält, werden besucht, damit die Teilnehmer Spargel selber stechen, Erdbeeren pflücken und das Hühnchen selber auswählen können. Brot, Plätzchen, Stollen und sogar Wurst können selber hergestellt und zubereitet werden. Insgesamt fünf Mahlzeiten kochen die Gäste gemeinsam mit Matthias Kleber und seinen Kollegen in der „Lehrküche-Kochwirtschaft“ bevor die Teilnehmer am letzten Abend in einem Kochwettbewerb ihr erlerntes Können unter Beweis stellen. Weitere Aktivitäten rund um das Thema exquisite Küche sind eingeplant, damit die Teilnehmer vom Küchenchef Matthias Kleber alles rund um das Thema frische und saisonale Produkte im Resort Mark Brandenburg kennen lernen.

Zu den Erzeugern hält Matthias Kleber persönlich Kontakt, denn nur so weiß der weitgereiste Küchenchef des Resort Mark Brandenburg, wo die Rinder weiden, aus welchen Seen die Fische stammen, wo das Wild gejagt und wo die Bienen den Honig sammeln, der auf dem Frühstücksbuffet des Resort steht. „Da ich die Regionalerzeuger kenne und alle Produkte selbst teste, kann ich eine ausgezeichnete Qualität der Küche des Resort gewährleisten. Wir verarbeiteten zum Bespiel Gemüse immer dann, wenn es hier zu Lande Saison und den besten Geschmack hat“, erklärt Matthias Kleber verantwortungsbewusst und überzeugt. In genau diese Welt bekommen die Teilnehmer einen Einblick und lernen, wie sie ihre Leidenschaft zu gutem Essen ausleben können. Dabei steht ihnen der qualifizierte Küchenchef mit zahlreichen Tipps zur Seite.

Um den Teilnehmern neben spannenden Erlebnissen einen erholsamen Aufenthalt bieten zu können, hat das Resort Mark Brandenburg ein rundum-Paket zusammengestellt und bereitet ihnen während des Aufenthalts jeden Morgen ein Verwöhnfrühstück zu. Insgesamt erhalten die Teilnehmer neun Mahlzeiten, zu welchen Softgetränke, Wasser, Bier, Wein, Sekt und Heißgetränke inklusive sind. Nach einem fesselnden Kochtag können die Gäste in der 5.000 m² Wellness-Fläche der hoteleigenen Therme die Eindrücke auf sich wirken lassen und luxuriöse „Ich-Momente“ erleben. Für die Teilnahme an der Kochschule erhalten sie zudem eine Kochschürze und eine Teilnehmerurkunde.

Die Kochschultermine beginnen am 22.06., 27.07., 24.08., 28.09., 26.10., 30.11.2014 und laufen fünf Tage. Das Arrangement ist je nach Verfügbarkeit für eine Person (1.175,00 € / EZ) oder für zwei Personen (2.089 € / DZ) buchbar. Angereist wird immer an einem Sonntag und der Freitag ist der Abreisetag. Die einzelnen Programmpunkte des Arrangements „Kochschule“ sind freiwillig, womit der Aufenthalt individuell gestaltet werden kann.

www.resort-mark-brandenburg.de

Slow Food Messe Stuttgart

Kulinarischer Reichtum der Regionen in Stuttgart

Vom 10. bis 13. April 2014 öffnet eine außergewöhnliche Genussmesse in Stuttgart ihre Tore: Der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“. Über 400 Aussteller präsentieren auf 15.000 Quadratmetern eine einzigartige Vielfalt regionaler, traditionell handwerklich hergestellter Spezialitäten, die den strengen Qualitätskriterien von Slow Food genügen. Dies bedeutet insbesondere, dass die angebotenen Produkte gemäß dem Slow Food Motto „gut, sauber, fair“ hohe Ansprüche an Geschmack und Qualität erfüllen. Sie werden in traditionell handwerklicher Art, weitgehend frei von Zusatzstoffen sowie umwelt- und ressourcenschonend hergestellt.

Dominieren im Regal heute normalerweise standardisierte Lebensmittel aus industrieller Massenfertigung, so hat der „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ den kulinarischen Reichtum in- und ausländischer Regionen sowie den unverfälschten Geschmack zu seinem Programm erklärt.

Zu den weiteren Besonderheiten der Leitmesse von Slow Food Deutschland gehört, dass die Aussteller größtenteils Erzeuger und Lebensmittelhersteller sind. Was kommt in die Wurst? Wo wächst der Roggen für das Brot? Besucher können die Erzeuger persönlich zu den Produkten befragen, die sie oft mit eigenen Händen hergestellt haben. Der steigende Zuspruch sowohl der Aussteller als auch der Besucher belegen den Erfolg des Konzepts. Die Messe findet 2014 zum achten Mal statt und glänzt bereits jetzt mit dem besten Vorbuchungsergebnis ihrer Geschichte. Insgesamt werden 80.000 Besucher zu den Stuttgarter Frühjahrsmessen erwartet.

Beliebte Klassiker im Rahmenprogramm
Feste Bestandteile im Rahmenprogramm auf der Forumsbühne sind der Fachbesuchertag (Donnerstag, 10. April 2014) und die speziell auf Schulklassen zugeschnittenen Veranstaltungen am Schultag (Freitag, 11. April 2014). Für Kinder und Jugendliche gibt es zusätzlich während der gesamten vier Messetage Mitmachaktionen im Ausstellungsbereich und den traditionellen Kinderkochwettwerb der AOK Baden-Württemberg.

Auch der Genuss kommt nicht zu kurz: Ebenfalls wieder stattfinden werden die beliebten Geschmackserlebnisse, die auf vergnügliche Weise die Wahrnehmung beim Essen und Trinken trainieren. Im Rahmen der Kochkurse in der Kochwerkstatt können auch eingefleischte Hobbyköche von Spitzenköchen und anderen Topfvirtuosen mit Sicherheit noch etwas lernen. Die Vinothek lädt Weinliebhaber ein, den neuen Geschmacksreichtum des Weinlandes Deutschland kennenzulernen, in Weinseminaren Neues, Rares und Edles zu verkosten oder einfach nur in Ruhe ein Gespräch zu führen. Durchatmen, Messetipps austauschen und ihr Essen genießen können alle Besucher an der über 100 Meter „Langen Tafel“ in der Messehalle während der gesamten Öffnungszeiten.

Gastregion Brandenburg
Die größte Aufmerksamkeit unter den teilnehmenden Regionen erhält in diesem Jahr Brandenburg, das als offizielle Gastregion auf der Messe prominent vertreten sein wird. Genusshandwerker aus dem Nordosten der Republik stellen während der vier Tage im April ihre Produkte sowie ihre handwerklichen Fähigkeiten vor.

Die Stuttgarter Frühjahrsmessen haben täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag, 10. April 2014, von 14 bis 22 Uhr (Nacht der Sinne). Eintrittskarten kosten inklusive VVS-Kombiticket 13 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Karten berechtigen zum Besuch aller an diesem Tag parallel stattfindenden Messen.

Honig aus Brandenburg

Wer sich hierzulande in früheren Jahrhunderten das Leben versüßen wollte, griff üblicherweise zu Honig. In Zeiten von Bio und Regional steigt seit Jahren die Nachfrage für das heimische Naturprodukt. 1990 brach die Honigerzeugung in Brandenburg so sehr zusammen, dass notleidende Gärtner und Landwirte in einem Modellprojekt sogar auf Hummeln als Befruchtungshelfer verfielen. Ganz offensichtlich ist die märkische „Bienenkrise“ überwunden. Seit Jahren steigt – auch dank der beharrlichen Unterstützung des Brandenburger Agrarministeriums – die Zahl der Imker und Bienen. Erhalten und entwickelt werden konnte auch eine der besten deutschen Bienenforschungsstätten, das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. (LIB), wie das Ministerium in seinem Landtagsbericht zum Thema Bienenförderung unterstreicht.

Honig ist nicht einfach nur Süßungsmittel. Er enthält rund 190 Inhaltsstoffe, die der Gesunderhaltung dienlich sind. Traditionell steigt der Honigabsatz im Winterhalbjahr.

Für die allermeisten Imker ist die Bienenhaltung ein Zubrot. Nach Angaben des LIB gehen im Land immerhin auch 15 Berufsimker diesem Gewerbe nach.

2012 gab es landesweit insgesamt 3.539 Imker mit etwa 38.900 Bienenvölkern. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Abfragen Ende 2002 mit 2.391 Imkern und Ende 2007 mit 2.759 Imkern nahm die Zahl der registrierten Bienenhaltungen um 48 Prozent in zehn Jahren beziehungsweise um 28 Prozent in den letzten fünf Jahren zu.

Die Imkerschaft hat sich damit verjüngt und ist kein Alte-Leute-Hobby, wie dies in Kinderbilderbüchern immer gern dargestellt wird: Unter den Brandenburger Jungimkern finden sich etliche Frauen der Altersgruppe 25 bis 35, Männer gehören zu den Jahrgängen zwischen 40 und 60.

Neu ist das steigende Interesse nicht nur in Brandenburg, sondern auch in Berlin. Stadtimkern ist hier ein Trend, der in jüngster Zeit zunehmend Anhänger findet.

Im Ergebnis gibt es auch mehr heimischen Honig: 2008 1.145 Tonnen, 2010 1.239 Tonnen, 2011 1.239 Tonnen. Der Honigertrag liegt je Volk bei 35 bis 37 Kilogramm im Jahr.

Für 2013 wird aufgrund des nassen Frühjahrs ein eher durchschnittliches Jahr erwartet. Allerdings differieren die Erträge regional erheblich.

Neuimkerförderung
Für die Förderung von Neuimkern wurden vom Brandenburger Agrarministerium 2005, 2006, 2008 und 2009 Lotto-Mittel bereitgestellt. Seit 2010 ist die Unterstützung von Neuimkern über die EU-Honig-Verordnung möglich. Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 50 Prozent der nachgewiesenen Ausgaben, insgesamt jedoch nicht mehr als 1.000 Euro je Zuwendungsempfänger. In der Summe aller Jahre wurden über 400.000 Euro für die Neuimkerförderung reserviert und so 425 Neuimker mit 2.491 Bienenvölkern unterstützt. Alle Mittel wurden stets ausgeschöpft.

Unterstützung der Bienenzucht und Honigerzeugung
Auf der Grundlage der Honig-Verordnung stellt das Land Geld zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen zur Verfügung. Bis 2015/16 können jährlich für Projekte des LIB und der Imkerverbände 300.000 Euro ausgereicht werden. Die förderfähigen Maßnahmen beziehen sich auf Schulungen, darunter auch zur Ausbildung von Bienensachverständigen, den Aufbau von Lehrbienenständen, die Beschaffung technischer Geräte, auf die Bekämpfung der Varroose, auf die Trachtbeobachtung, die Verbesserung der Honigqualität, auf die Förderung von Neuimkern und auf Forschungsprojekte im LIB. Für Investitionen in die Imkerei kommt auch das Förderprogramm für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen in Frage. Für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 soll das Programm neu aufgelegt werden. Imker, die die im Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte genannte Mindestgröße von 100 Bienenvölkern erreichen oder überschreiten, können für die Errichtung oder Modernisierung von unbeweglichem Vermögen und den Kauf von neuen Maschinen und Anlagen eine Förderung von 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben erhalten. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 20.000 Euro.

Weiterhin erhält der Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. jährlich weitere Zuwendungen in Höhe von 27.500 Euro. Die Landesmittel dienen als Anteilsfinanzierung für die Schulung der Imkervereine, zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit, für die Öffentlichkeitsarbeit und zur Förderung der Bienenzucht (zum Beispiel Leistungsprüfungen, Verwendung geprüfter Herkünfte in der künstlichen Besamung).

Gault Millau 2014 – Brandenburg

Frank Schreiber aus Finsterwalde kocht sich im neuen Gault&Millau in die Küchenspitze des Landes – Besondere Anerkennung auch für Sascha Friedrichs in Petershagen, Marco Giedow in Burg, Carsten Rettschlag in Potsdam und Patrick Schwatke in Beelitz

In die Klasse der Köche mit „hoher Kochkunst und Kreativität” verbessert sich Frank Schreiber vom Restaurant „Goldener Hahn“ in Finsterwalde in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau. Er beeindruckte die Tester durch „seine glänzenden handwerklichen Fähigkeiten und das gesamte Spektrum der regionalen Möglichkeiten, wenn er beispielsweise beim gebratenen Zanderfilet mit Krustentiersauce, Graupenrisotto und Petersilienpesto die allermeisten anderen Zandergerichte der Testsaison hinter sich lässt und das gebratene Kalbsherz mit Zunge, Gemüse und Meerrettich-Beurre blanc bietet.“ Für solch inspirierte Gerichte erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Carsten Rettschlag im „Juliette“ in Potsdam. „Die Aufwärtstendenz im ältesten Potsdamer Gourmetrestaurant ist in nahezu allen Gerichten spürbar. Da ist nichts Aufgesetztes, nichts vordergründig Überraschendes – aber alles schmeckt einfach gut und sieht genauso gut aus, ob gebratener Saibling mit Saiblingskaviar, Cantaloupe-Melone und Kräutern oder Beelitzer Kaninchen mit Kräuterseitlingen und Bandnudeln.“

Dieselbe Note schafften auf Anhieb an neuen Herden Marco Giedow (zuvor in der „Alten Schule“ in Reichenwalde) dank „liebevoll zubereiteter Hechtbratwurst mit Blumenkohlstich, grobem Senf und Brotknusper oder Wiesenreh mit Kartoffelroulade, Bohnen und Kakaosauce“ im „Ferienhof Spreewaldromantik“ in Burg und Sascha Friedrichs (zuvor im „a. choice“ in Berlin), der im Restaurant „Das Zimmer“ in Petershagen-Eggersdorf „keine Kompromisse macht, sondern jene ausgefeilten, komplex gestrickten Gerichte bietet, mit denen er schon in Berlin aufgefallen war: den perfekt inszenierten Teller mit Gänseleberparfait unter Kalbsschwanzgelee, Mango, Blaukraut-Gel, Kakao, Kerbel und kleinem Briochewürfel oder die Meerforelle mit einem niedlichen Gelee-Raviolo aus Tomaten, akzentuiert mit Nektarine, Saubohnen und einigen verblüffend gut integrierten Cheddar-Würfeln“.

14 Punkte erkocht sich erstmals Patrick Schwatke, der von Tim Raue in Berlin zum „Kochzimmer“ im Spargelzentrum Beelitz wechselte und „hier nicht als Prophet globaler Aromen und modischer Küchentechnik wirkt, sondern als Pragmatiker des landläufigen guten Geschmacks, den Rehkeulensülze mit Zwiebelmus, Saibling mit Saisongemüse oder fruchtige Kaltschale haben, wenn sie ein Könner macht.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Brandenburg teilen sich mit Frank Schreiber vier Köche, von denen drei ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

· Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde: „Die legendäre Herdsolistin vom Berliner Stadtrand wird mit ihren bodenständigen Rezepten die Küche des 21. Jahrhunderts nicht vorantreiben, und es wäre langweilig, würden alle so kochen. Doch jedes Essen bei ihr erinnert daran, wie schön es sein kann, wenn die Kirche ab und zu mal einfach im Dorf bleibt. Ihr Kartoffelpüree zur gebratenen Entenleber mit Röstzwiebeln und gedünsteten Pfirsichen demonstrierte lehrbuchhaft, wie sich mit präziser Materialkenntnis, Erfahrung und Würzgefühl etwas Kleines ganz groß zubereiten lässt.“

  • ·  Alexander Dressel vom „Friedrich Wilhelm“ in Potsdam: „Alles hier ist handwerklich perfekt zubereitet und zumeist kunstvoll angerichtet, aber neuerdings aromatisch nur so spannend wie Milchferkel mit Pfifferlingen und ‚Fetter Henne‘.“

  • ·  Philipp Liebisch vom „Sandak“ in Senftenberg: „Die souveräne Geschmackssicherheit des talentierten Kochs wird erkennbar, wenn er die Kombination von Froschschenkeln und Schwertmuscheln mit Topinambur durch pikante Aromen von Grapefruit und Orangenzesten vollendet oder der Taube mit Amaranth und Ochsenmark ungewohnte, aber gute Facetten abgewinnt.“

  • ·  Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg wird von 17 auf 16 Punkte herabgestuft, obwohl „seine Küche keineswegs an handwerklicher Finesse verloren hat, alles weiterhin präzise gewürzt und auf den Punkt gegart ist. Doch es fehlt der Esprit, die neue Richtung. Pfifferlinge in altbacken-dicker Rahmsauce werden nicht dadurch besser, dass man ihnen separat feine karamellisierte Kohlrabischeiben mit Aprikosencrunch und kräftig aromatisierte „Speckluft“ zuordnet. Und die mächtige Rahmsuppe aus Spreewaldgurken gewinnt durch ein Stück Räucheraal, Gurken und ein paar knusprige Teigstreifen nebenan nicht an Leichtigkeit.“

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 16 Restaurants in Brandenburg. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auch das nach Jahren wieder aufgenommene Lokal „Die Orangerie“ in Kremmen-Ziethen mit 13 Punkten, in dem „Carsten Obermayr (vorher im Berliner „Duke“) neue Impulse setzt. Er fabriziert keine überambitionierten Gerichte, sondern versucht, zwischen Ausflüglern und Gourmets bei vernünftigen Preisen zu vermitteln.“

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Mark Brandenburg vier langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf; drei werden höher, vier niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Brandenburg

16 Punkte
17fuffzig*** in Burg/Spreewald
Carmens Restaurant in Eichwalde
Goldener Hahn* in Finsterwalde
Friedrich Wilhelm in Potsdam
Sandak in Senftenberg

15 Punkte
Ferienhof Spreewaldromantik** in Burg
Das Zimmer** in Petershagen-Eggersdorf (östlich von Berlin)
Juliette in Potsdam

14 Punkte
Kochzimmer* in Beelitz

Seehotel in Großräschen
Speckers Landhaus*** in Potsdam

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/