Konobas

Jahrhundertealte Kochtradition als neuer Geheimtipp für Gourmets in Istrien – in den traditionsreiche Konobas (Landgasthäuser) werden bodenständige Spezialitäten im Gastraum am offenen Feuer im Gastraum zubereitet

Was dem Franzosen das Bistro und dem Italiener die Osteria, ist dem Kroaten die »Konoba«. In so einem rustikalen, oft aber auch gediegenen Wirtshaus ist gut sitzen, plaudern und vor allem: essen.

Vielfältig wie Istriens Küche erweisen sich auch die Charaktere der Konobas. Pršut, Käse und flaumiges Brot ist nahezu überall zu finden. Ansonsten wird serviert, was draußen gerade wächst und gedeiht. An den Küsten daher viel Fisch, Muscheln und Krustentiere. Im Hinterland Wild- und Schweinefleisch, Lamm, Kalb, Geflügel oder das einzigartige Fleisch vom autochthonen Boškarin-Rind. Grillgerichte haben bei den Besuchern die Nase vorn, gelten die Istrianer doch als die Hüter des Feuers. Ragouts werden von Einheimischen geliebt, vorzugsweise mit der Regionalnudel »Fuži«.

Eine wichtige Rolle spielen je nach Saison der wilde Spargel, Pilze und nicht zuletzt Trüffel, die in den Konobas über die jeweiligen Speisen meist nicht gehobelt, sondern geraspelt werden. Besonders empfehlenswert ist ein Gericht aus der »Peka« – eine jahrhundertealte istrianische Spezialität: Dabei wird eine Pfanne mit Fleisch oder Fisch und Kartoffeln in die Glut der offenen Feuerstelle gebettet, abgedeckt mit einer Glocke aus Metall oder Ton, auf die eine weitere Schicht Glut gehäuft wird. Nach ein bis drei Stunden verlässt die Peka ihr warmes Bett und verströmt beim Öffnen des Deckels herrliche Düfte. Das Gargut ist butterweich und saftig; die Aromen bleiben in ihrer ganzen Intensität erhalten… Dazu servieren die Wirtsleute typisch istrianische Weine, meist weißen Malvasia und roten Teran, oft aus eigener Produktion. Empfehlenswerter Digestif: ein hausgebranntes Schnäpschen mit eingelegten Kräutern.

Weitere Infos: www.istria-gourmet.com

Drei ausgewählte Konoba-Tipps:
Konoba Stari Podrum, Momjam, Most 52, T. 00385/52/77 91 52
Mirna Zrnić ist eine Pionierin der verfeinerten istrianischen Konobaküche. Exzellente Steaks (mit Trüffel!) und Pilzgerichte. Geheimtipp: Zwetschkenknödel.

Konoba Astarea, Brtonigla, Ronkova 9, T. 00385/52/77 43 84
In stimmungsvollem Ambiente dreht sich alles ums offene Feuer, von den gegrillten Jakobsmuscheln über Fisch- und Fleischgerichte aus der Peka bis zum Apfelstrudel aus der Glut als Erinnerung an die Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie in Istrien. Hübscher Gastgarten.

Konoba Bušcina, Umag, Bušcina 18, T. 00385/52/73 20 88, www.konoba-buscina.hr
Die „Gourmet-Konoba“! Perfekt für einen Streifzug durch die vielfältige istrianische Küche: Vorzügliche Pasta sowie Fisch und Fleisch aus der Peka oder vom Grill.

Was in Hotels stört

Ein perfekter Urlaubstag oder Geschäftstermin beginnt mit der Nacht davor. Denn für viele ist der Tag bereits gelaufen, wenn sie morgens gerädert aufstehen. Das Buchungsportal hotel.de hat untersucht, wie gut oder schlecht Reisende in Hotelzimmern schlafen.

Sollte Schlaf doch eigentlich der Erholung dienen, um anschließend munter und gut gelaunt in den Tag zu starten, können durchgelegene Matratzen, eine defekte Klimaanlage oder lautes Gepolter vom Hotelflur schnell die Nachtruhe vermiesen. Mittels einer Umfrage unter 2.000 Teilnehmern hat das internationale Buchungsportal hotel.de untersucht, ob unbequeme Betten und Co. eher die Ausnahme oder die Regel sind.

Die gute Nachricht: Immerhin rund ein Viertel der Befragten hat in puncto Schlafqualität in Hotels nahezu nichts zu bemängeln. Nur 15 % fühlen sich sehr oft um ihren Schlaf gebracht. Mit knapp 60 % gibt die deutliche Mehrheit dagegen an, häufig gut zu schlafen, zeigt aber zugleich auch auf woran es zumeist hapert.

Bett und Lautstärke Störfaktor Nr. 1
Von den Befragten, die nicht immer gut in Hotels schlafen können, fühlen sich 80 % vor allem durch die mangelnde Qualität des Bettes um den Schlaf gebracht. Ebenfalls monieren viele die Lautstärke (58,8 %) und für rund 39 % ist die Temperatur ursächlich für die geringe Schlafqualität. Während diese Faktoren durchaus vom Hotel beeinflussbar wären, sind die Hoteliers beim folgenden Aspekt nahezu machtlos: Rund ein Viertel hadert mit der ungewohnten Umgebung.

Der Klassiker: Durchgelegene Matratzen
„Bei Betrachtung der detaillierten Umfrage-Ergebnisse ergibt sich für Hoteliers eine Vielzahl von Ansatzpunkten, um die Schlafqualität ihrer Gäste zu erhöhen“, weist Ralf Priemer, als Vorstand unter anderem für den Hotel-Vertrieb bei hotel.de verantwortlich, auf Verbesserungspotential hin.

Top 5 der häufigsten Gründe für unzureichenden Schlaf im Hotel*
Platz     Grund                                             in %
1.     Matratze zu weich oder durchgelegen     44,0
2.     Hohe Lautstärke außerhalb des Hotels     38,1
3.     Hohe Lautstärke im Hotel                       24,1
4.     Zu warm, aufgrund defekter oder unzureichender Klimaanlage     21,6
5.     Zu laut im Zimmer (z.B. Geräusch der Lüftung bzw. Klimaanlage)     20,4

Insbesondere gilt es, dem Bett höhere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Gäste monieren vor allem durchgelegene bzw. zu weiche Matratzen (44 %). Ebenfalls bieten zu warme Decken oder unbequeme Kissen Anlass für Kritik. Allerdings sind letztere mit annähernd gleichen Anteilen von jeweils rund 14 % entweder zu hart, weich, klein oder groß. Das Angebot einer größeren Kissenvielfalt über den Zimmerservice könnte daher mehr Schlafkomfort ermöglichen.

Eine verbesserte Fassadendämmung und Schallisolation der Fenster minimieren Außengeräusche, die als zweithäufigste Ursache (38,1 %) für Schlafstörungen im Hotel genannt werden. Zudem verringern beispielsweise ein leiser Bodenbelag und Isolierung der Innenwände die Geräusche von anderen Gästen. Auch die Klimaanlage steht immer wieder im Fokus der Kritik. Entweder weil sie defekt oder für die Raumgröße falsch dimensioniert ist und somit keine ausreichende Kühlung verschafft, oder weil sie durch ihre Lautstärke den Schlaf beeinträchtigt.

www.gourmet-report.de/goto/hotel-de

Warme Milch mit Honig

Hilft das Hausmittel wirklich bei Einschlafproblemen?

Viele Menschen haben abends Schwierigkeiten beim Einschlafen. Dann kann das altbewährte Hausmittel warme Milch mit Honig eine einfache und effektive Lösung sein. Vor dem zu Bett gehen ein Glas Milch erhitzen und einen Löffel Honig darin auflösen, noch warm langsam trinken und schon verspürt man eine beruhigende Wirkung, die einen wohlig schlummern lässt. Doch warum ist das so?

Entscheidend ist das Glückshormon Serotonin. Je höher der Serotoninspiegel, desto beruhigter und entspannter fühlt man sich und schläft leichter ein. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den Eiweißbaustein Tryptophan. Unser Körper kann diesen Eiweißbaustein nicht selbst herstellen. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

Allerdings befinden sich auch noch andere Eiweißbausteine in der Milch die nicht beruhigend, sondern sogar anregend wirken. Diesen entgegen wirkt der Honig. Sein Zucker sorgt dafür, dass die meisten Eiweißbausteine, mit Ausnahme des Tryptophans, in den Muskeln eingelagert werden. Eine Alternative zur bewährten Honigmilch könnte zum Beispiel auch ein Becher Magerjoghurt und ein Stück Schokolade danach sein. Der Effekt ist der gleiche. Nach dem Genuss das Zähneputzen nicht vergessen und spätestens nach 15 Minuten zu Bett gehen, sonst verpufft die Wirkung wieder.

Hotel Seven, Paris

Für wenig Geld kommt man nach Paris, hin- und zurück oft gerade mal für 99 Euro. Laut Fluggesellschaften sind das dann auch nur Steuern und Gebühren – Aber wo wohnt man in Paris gut und günstig?

Für Familien mit Kind(ern) wird es schwer. Ein Doppelzimmer ist fast immer so klein, dass kein Zustellbett reinpasst und wenn, dann kann man sich im Zimmer nicht mehr bewegen. Das Zustellbett kostet in der Regel über 50 Euro. Also Paris mit einem Kind ist unpraktisch und teuer. Bei zwei Kindern muss man 2 DZ nehmen. Mit Verbindungstüren gibt es oft einen 20 % Aufpreis.

Wir wohnten zuerst in einer wahren Bruchbude im 9. Arrondissement, das ironischerweise den Namen NEWHOTEL Opera hatte. Für ein Dreibettzimmer zahlten wir jedoch auch nur 130 Euro ohne Frühstück (12 p.P.). Das Zimmer war so klein, dunkel und häßlich, man konnte sich kaum bewegen. Allerdings gab es einen Block weiter eine fantastische Bäckerei, Rudolphe Landemaine, in der Rue Clichy.
Dann verlies uns unser Sohn Richtung Großeltern, so dass wir in ein Doppelzimmer umziehen und Paris zu zweit geniessen konnten. In der New York Times las ich über das Design Hotel Seven. Laut Eigenwerbung im Herzen des Quartier Latins. Ich buchte für 400 Euro das „schwebende Bett und Bad“ Zimmer statt 500 (Hotel Webseite) via Neckermann, sogar inkl. Frühstück (18.- p.P.) Pro Nacht. Ein stolzer Preis für ein 4 Sternehaus. Das Hotel ist ziemlich weit weg von der Metro udn liegt ausserhalb von allem.
Das Hotel war unsympathisch im ersten Moment. Wir kamen um 12.00 Uhr mit Junior. Der Rezeptionist meinte, wir können erst um 16 Uhr einchecken. Keine Diskussion half. So liessen wir unser Gepäck dort, es stand einfach an der Rezeption, nicht wirklich beaufsichtigt. Nach 20 Minuten fragte ich nochmal nach, da sagte mir die Dame die da war, das Zimmer sei fertig ….
Was soll man davon halten?

Man schickte uns in Zimmer 405. Als ich die Tür öffnete, kam mir ein Schwall stark parfümierter Luft entgegen. Es roch schlimmer als im Puff! Zumindest wie ich mir das vorstelle, wie es im Puff riechen würde.
Das Zimmer selber hat was. Ein schwebendes Bett, Acrylmöbel. Blaue Beleuchtung, Sternehimmel. Muss man gesehen haben. Gucken Sie sich die Fotos auf der Webseite an: www.booking.com/hotel/fr/seven.de.html?aid=341745

Allerdings darf man nicht genauer hingucken. Auf der Toilette gibt es eine tolle Leselampe, schwenkt man diese in Richtung Wand, sieht man alle nie gewaschenen Urinstreifen und zwei Abdrücke einer Hand. Ich will gar nicht wissen, was die Abdrücke machte. Als ich mich beschwerte und um Säuberung bat, wurde mir erklärt, das seien Putzstreifen … Ich putze dann mal nach. Igittt.
Das erwartet man nicht von einem Haus, das 600 Euro die Nacht verlangt!

Leider ist das Zimmer nicht funktional. Der Schrank ist viel zu klein für unsere Garderobe, einen Schreibtisch gibt es nicht. Die Badewanne ist rund, dadrin beim Duschen zu stehen kommt einer Yoga-Übung nahe, die glibschige Desigerdusche verdreht sich mit Gewalt, so das man das ganze Zimmer duscht. Sehr gut sind die schallisolierten Fenster.

Insgesamt ist das Haus sehr schlampig geführt. Das bis auf das Rührei hochwertige Frühstücksbüffet wird nur von der grantigen Bedienung prompt aufgefüllt, die farbige Bedienung füllt nur auf, wenn sie Lust hat. Die Putzfrau nimmt die Seife, vergisst aber neue Aufzufüllen. Ebenso Tissues und Toilettenpapier. Das Bett stopft sie so blöd unter die Matratze, das man es danach selber wieder beziehen muss, wenn man unter die Bettdecke schlüpft. Der Wecker zeigt eine falsche Zeit, die Uhr im Fahrstuhl auch. Beim Frühstück kann man sich die Liste aller Gäste mit Zimmernummer angucken, falls man mal jemanden besuchen möchte …

Es gibt kein Hotel Directory, man muss alles erfragen. Man weiß auch nicht, wie man die Rezeption telefonisch erreichen kann (9 wählen). Essenzeiten und wo es Essen gibt, erfragt man telefonisch. Sehr lästig. Es gibt auch keinen Block oder Stift im Zimmer.

Der Fernseher – ohne deutsche Programme – hat ein exzellentes Bild.

Um 9.30 Uhr wird auf dem Flur die Musik laut gemacht, so dass wir immer davon aufwachten. So waren wir zumindest pünktlich beim Frühstück!
Obwohl ich darum bat, das Zimmer nicht mehr zu parfümieren, wurde es trotzdem wieder parfümiert.

Fazit: Gehen Sie hier mit Ihrer Liebsten eine oder zwei Nächte hin. Probieren Sie früh zu buchen, da gibt es oft das Zimmer für unter 180 Euro. Sollten Sie aber ein sauberes, funktionales und gut funktionierendes Hotel erwarten, buchen Sie lieber das Hyatt.

Adlon Kempinski Berlin

Katastrophales Testergebnis für das Adlon in Berlin – Besser nur zum Essen ins Adlon und den Blick und die gute Küche genießen – Beispiel: Nuss von einem der Vormieter unterm Bett gefunden

Was der Michelin für Restaurants ist, ist der Tophotel Test für Hotels. Das Adlon hat jetzt ziemlich versagt, was bei den hohen Preisen eine echte Frechheit ist!

Bilanz von Tophotel:
Das Flaggschiff von Kempinski ist keineswegs voll auf Kurs. Die Leistungen entsprechen zumindest nicht durchgängig dem sehr hohen Anspruch des Luxushotels und seiner selbstbewussten Preispolitik. Ein gerade noch »gutes« Abschneiden ist für ein Haus dieser Klasse nicht gut genug und müsste in einem oberen Bereich von »sehr gut« liegen – so geschehen beim ersten Adlon-Check im September 1999 (96 Punkte). Wenn auch das Gourmet-Restaurant »Lorenz Adlon« glänzte, blieben Frühstücksbuffet und Roomservice doch deutlich unter den Erwartungen. Die kulinarischen Leistungen könnten insgesamt weit besser sein. Bis auf eine unrühmliche Ausnahme zeigten sich alle Mitarbeiter sehr freundlich und einsatzfreudig, was ein solides Grundkapital ausmacht. An der Rezeption sollte nachgebessert werden.

Den gesamten Test lesen Sie bei Tophotel:
www.tophotel.de/hoteltests/luxushotels/1088-nicht-voll-auf-kurs.html?showall=&limitstart=

Gourmet Report empfiehlt für das beste Preis/Leistungsverhältnis in Berlin das Fünfsterne Hotel Palace – besonders die Clubetage ist Klasse und viele Zimmer haben einen Blick auf die Gedächniskirche oder den Zoo.
Im Palace kocht Matthias Diether, 1 Stern Michelin. www.palace.de

Hotelpreisvergleich Berlin: booking.com oder HRS

Erste Lufthansa Boeing 747-8 in Frankfurt angekommen

Die neue „Königin der Lüfte“ ist in Frankfurt angekommen. Heute hat Lufthansa als erste
Airline der Welt eine Boeing 747-8 in Empfang genommen. Nach der Übergabe auf dem
Boeing-Werksgelände in Everett im US-Bundesstaat Washington hat der neue „Jumbo“ mit
der Kennung D-ABYA heute früh mit einer kurzen Bodenberührung auf dem Hamburger
Flughafen („touch and go“) die Hansestadt und den Sitz der Lufthansa Technik AG gegrüßt
und ist dann am Vormittag sicher auf seinem zukünftigen Heimatflughafen in Frankfurt ge-landet.
Am 1. Juni startet der weltweit erste Passagierflug einer Boeing 747-8 von Frankfurt aus als
LH 418 nach Washington D.C. zum internationalen Flughafen der US-amerikanischen
Hauptstadt, Washington Dulles.

„Wir freuen uns, die Boeing 747-8 Intercontinental in unserer Langstreckenflotte willkom-men zu heißen. Unseren Gästen bieten wir künftig an Bord dieses völlig neu entwickelten
Langstreckenflugzeugs ein exklusives Reiseerlebnis und den Komfort unserer neuen Busi-ness Class. Die Boeing 747-8 zeichnet sich durch geringere Lärmbelastung, weniger Treib-stoffverbrauch und deutlich reduzierte CO
2-Emissionen aus. Damit können wir höchsten
Reisekomfort und Nachhaltigkeit in Einklang bringen“, so Carsten Spohr, Mitglied des Vor-stands der Deutschen Lufthansa AG, beim großen Empfang am Frankfurter Flughafen.
„Wir sind stolz, diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit Lufthansa, dem Erstkunden für
die 747-8 Intercontinental zu feiern“, sagte Elizabeth Lund, Vice President and General
Manager 747, Boeing Commercial Airplanes.

„Lufthansa hat viel zu diesem neuen und effi-zienten Flugzeug beigetragen. Lufthansa Passagiere werden an Bord der 747-8 Interconti-nental höchsten Komfort genießen können. Die 747-8 Intercontinental ist wahrlich die Köni-gin der Lüfte des 21. Jahrhunderts.“
Wenn am 1. Juni 2012 die neue 747-8 ihren Liniendienst aufnimmt, werden Lufthansa-Gäste erstmalig die neue Business Class erleben. Der neue Sitz bietet herausragenden
Liege- und Sitzkomfort, intuitive Bedienung, zusätzlichen Stauraum und ein individuelles
Unterhaltungssystem mit deutlich vergrößerten 15-Zoll-Monitoren. Per Knopfdruck lässt

sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Län-ge verwandeln. Ganz neu ist die Sitzanordnung in Form eines „V“.

Dabei stehen jeweils
zwei Sitze in Richtung einer Mittelachse schräg zueinander. Durch diese Anordnung der
Sitze konnte der Abstand zwischen zwei Sitzen im Schulterbereich nahezu verdoppelt wer-den, wodurch Fluggäste der Business Class künftig noch mehr Privatsphäre haben.
Die Gäste der First Class werden erstmals im vorderen Teil des Hauptdecks, dem ruhigsten
Ort des Flugzeugs, Platz nehmen. Hier finden die Reisenden dank der Außenhautdäm-mung, den speziellen Geräusche reduzierenden Kabinenvorhängen und dem Trittschall-schutz im Flugzeugboden besonders viel Ruhe. Die acht First Class Sitze lassen sich je-weils zu einem Bett mit einer Länge von 2,07 Metern und einer Breite von 80 Zentimetern
ausfahren und ermöglichen den Gästen einen tiefen und entspannenden Schlaf. Mit der
neuen Business Class, der exklusiven First Class und dem weiterentwickelten Sitz der
Economy Class bietet der neue „Jumbo“ den Passagieren damit in allen Klassen höchsten
Reisekomfort.

Die Boeing 747-8 ist ein vollkommen neues Flugzeug, das auf den positiven Eigenschaften
der bei Lufthansa über 40 Jahre bewährten Boeing 747-Reihe aufbaut. Die Flügel weisen
eine deutlich verbesserte Aerodynamik auf und haben neu entwickelte Tragflächenenden.
Darüber hinaus bietet das Flugzeug spürbare Verbesserungen bei der Ökoeffizienz: die
Gent GEnx-2B-Triebwerke verbrauchen weniger Kerosin und erreichen bei Treibstoffeffizi-enz und CO2-Emission pro Passagier eine deutliche Verbesserung um 15 Prozent. Zudem
sind die Geräuschemissionen um 30 Prozent geringer.
Die Boeing 747-8 ist mit 76,3 Metern 5,6 m länger als das Vorgängermodell Boeing 747-400. Der neue Lufthansa-Jumbo bietet insgesamt 362 Gästen Platz, davon acht in der First
Class, 92 in der Business Class und 262 in der Economy Class.

Bis 2015 erhält Lufthansa 20 Boeing 747-8. Die ersten fünf Flugzeuge sollen in diesem
Jahr an Lufthansa ausgeliefert werden. Eingesetzt werden sie auf Strecken von Frankfurt
nach Washington D. C, New Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles.
Lufthansa ist auch bei TUIfly zu buchen.

Luxus Boutique Resort Baros Maldives

Luxus Boutique Resort Baros Maldives lockt im Monat der Verliebten mit romantischen Fluchten

Flitterwochen, Hochzeitstag oder einfach nur verliebt – in diesem Februar präsentiert sich das 5-Sterne-Spitzenresort Baros Maldives noch romantischer und wartet zum Valentinstag mit speziellen Angeboten auf.

Für Aufenthalte zwischen dem 01. und 29. Februar 2012 verspricht zum Beispiel das „Romantic Escape Package“ eine romantische Alltagsflucht für Verliebte. So erhalten Gäste zur Begrüßung eine süße Überraschung und eine Flasche Champagner. Von der Blumendekoration auf dem Bett über das eingelassene warme Bad in der Villa, dem privaten „Tête á Tête-Diner“ am Strand bei Kerzenschein bis hin zum Frühstück im Bett ist an alles gedacht. Inklusive eines Bilderrahmens vom Baros Maldives als Andenken. Ebenfalls gehört ein Besuch des The Spa at Baros Maldives und die eigens kreierte Paarbehandlung „Valentine Moments for Two“ dazu. Für 120 Minuten dürfen die Liebenden Zeit und Raum um sich herum vergessen und sich bei Körperpeeling, Dampfbad und der darauf folgenden Signature Massage mit Elementen der Hot Stone Massage vollkommen entspannen. Ein warmes, duftendes Bad zu zweit, zu dem Canapés und eine halbe Flasche Champagner serviert werden, rundet das romantische Spa-Erlebnis ab. Das Angebot beinhaltet außerdem den Transfer mit dem Speed Boat von und nach Malé und ist für vier oder sieben Nächte buchbar. Preis ab 1.150 US Dollar (ca. 880 Euro) für vier Nächte in der Deluxe Villa.

Weitere romantische Erlebnisse verspricht eine „Nooma Sunset Cruise“ auf der 19 Meter langen Dhoni, dem traditionellen maledivischen Segelboot. Bis auf den Kapitän und einen diskret im Hintergrund agierenden Service Mitarbeiter genießen Paare den Sonnenuntergang bei einem Glas Champagner und Canapées ganz allein. Wer es aktiver mag, kann vom Boot aus über eine kleine Leiter direkt zum Schnorcheln in das azurblaue Meer steigen. Zudem gibt es unter Deck eine private Lounge für die traute Zweisamkeit.

Außerdem verwöhnt Küchenchef Holger Joost seine Gäste im Gourmet Restaurant „The Lighthouse“ mit einem speziellen Valentinstags Menü. Wer echtes Robinson Crusoe Feeling erleben möchte, darf sich das Sandbank Dinner inmitten des Indischen Ozeans nicht entgehen lassen. Ein Boot bringt die Liebenden kurz vor Sonnenuntergang auf die ca. 1,5 Kilometer entfernte Sandbank, wo sie ein Champagner Empfang zum Sonnenuntergang und ein exquisites Menü erwarten.

Weitere Informationen zu den Valentinstags-Angeboten im Februar 2012 unter www.baros.com

Katertipps – Wie man einen Kater bekämpft

Rene Jahnke, Küchenchef im Hotel Residenz am Motzener See, steht mit seinen Kochkollegen stets auch am Neujahrstag am Herd. Daher sind er und sein Team recht erfinderisch in Sachen Kater: „Wir genießen unser tägliches Morgenmeeting ausnahmsweise an der frischen Luft mit einem Glas heiße Zitrone sowie einer richtigen Energy-Frucht dazu, der Gojibeere aus dem Himalaya-Gebirge!“ Die Gojibeere sei reich an Aminosäuren, Vitamin A, B1, B2, C, E und habe 21 Spurenelemente, weiß Jahnke. Sein Tipp: „Fragen sie einfach in Reformhäusern nach!“

Peter Krüger vom Gut Klostermühle in Alt Madlitz, Brandenburger Meisterkoch in 2011, setzt dagegen auf süßen Genuss mit Schuss: „Heisse Chilischokolade mit Lemongras, Ingwer und Kirschwasser pustet mir den Kopf frei und bringt mich auf Trab“, lautet sein Credo.

Steffen Schwarz vom Hotel Dorint Sanssouci Potsdam setzt auf Vitamine: Ich habe für Notfälle immer etwas Mangowürfel im Tiefkühlschrank, die lutsche ich dann, das erfrischt und kühlt den Kopf. Außerdem Wasser, Wasser, Wasser, ich trinke ganz ganz viel!“
Dieter Kobusch vom Restaurant VIER im Vierseithof in Luckenwalde strampelt sich frühmorgens fit: „Ich fahre mit Mütze, Schal, Handschuhen und cooler Sonnenbrille bei minus 10°C mit dem Fahrrad zur Arbeit, um dabei den Kopf frei zu pusten. Damit werden gleich die besten Vorsätze für das neue Jahr umgesetzt! Anschließend trinke ich ein Glas Champagner für die gute Stimmung. Ansonsten überlebe ich den Tag mit Energiedrinks, Kaffee und endlos Wasser.“

Aber auch Köche probieren immer wieder Neues aus, verrät Kobusch: „Letztes Jahr habe ich Kaffee mit Eigelb probiert. Schmeckt erst einmal nicht sooooo lecker, mit einem Schuss Rum ging`s dann“, gesteht er lächelnd. Nur der Zweck einen klaren Kopf zu bekommen wurde damit leider nicht erfüllt. Sein Tipp für alle, die nicht arbeiten müssen: Im Bett bleiben und kuscheln!

So sieht das auch Sternekoch Alexander Dressel aus dem Bayrischen Haus in Potsdam: „Früher als junger Koch hatte ich ne Menge Katertipps auf Lager! Aber seit einigen Jahren helfen die leider alle nicht mehr. Wenn ich frühmorgens am Herd stehen will, trinke ich am Abend vorher wenig. Wenn ich wirklich mal mit einem Kopf aufwache, nehme ich drei Aspirin – und lege mich anschließend gleich wieder ins Bett. Das ist das einzige was hilft!

Erst ins Bett gehen, wenn man müde ist

Gesundheitsrisiko Schlafmangel: Magazin Reader’s Digest gibt Ratschläge, was gegen Schlafstörungen hilft

Was tun, wenn man abends nicht einschlafen kann oder nachts plötzlich hellwach ist? Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner November-Ausgabe ausführlich der weit verbreiteten Insomnie – so der Fachbegriff für Ein- und Durchschlafschwierigkeiten – und gibt Tipps für den erholsamen Schlaf. „Chronischer Schlafmangel ist ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko“, warnt Ulrich Koehler, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Universitätsklinik Gießen und Marburg. Experten schätzen, dass etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland und Österreich an Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten leiden.

Während des Schlafs schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die auch für Erwachsene wichtig sind. „Sie sorgen dafür, dass sich das Gewebe regeneriert, und stärken das Immunsystem“, sagt Koehler. Bei Menschen mit Schlafstörungen steigt zudem der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut. Das kann zu Konzentrationsschwächen und Gereiztheit und langfristig sogar zu Störungen der Schilddrüsenfunktion, Übergewicht, hohem Blutdruck, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen.

Das Magazin Reader’s Digest gibt in der neuen Ausgabe zahlreiche Ratschläge für den erholsamen Schlaf. Eine wichtige Grundregel lautet: Man sollte erst dann ins Bett gehen, wenn man sich müde und entspannt fühlt. Wer nach 20 Minuten im Bett hingegen das Gefühl hat, nicht einschlafen zu können, sollte wieder aufstehen, um gedanklich und körperlich zur Ruhe zu kommen.

Dabei sorgen größere Mengen Alkohol nicht für besseren Schlaf – im Gegenteil! Sinnvoller ist vielmehr, entspannende Musik zu hören oder ein gutes Buch zu lesen – allerdings nicht im Bett. Drei bis vier Stunden vor dem zu Bett gehen sollte man körperliche Anstrengungen vermeiden. Auch das Arbeiten oder Lernen für Schule und Studium ist spätestens eine Stunde vorher zu beenden.

Darüber hinaus empfehlen Schlafforscher, sämtliche Uhren aus dem nächtlichen Blickfeld zu entfernen. Der Grund: Jeder Blick auf den Wecker aktiviert unnötig die Gehirnzellen und verursacht Stress. „Wer von Anfang an etwas tut, kann verhindern, dass akute Schlafprobleme chronisch werden“, erklärt Andrea Rodenbeck, wissenschaftliche Leiterin des Schlaflabors der Physiologie an der Berliner Charité

Zu einer guten Nacht zählt auch der nächste Morgen. Der Rat der Wissenschaftler: Nach dem Aufwachen möglichst schnell viel Tageslicht ins Zimmer lassen. Helligkeit stößt das Pendel der körpereigenen Uhr auf „Aktivität“, sodass es am Ende des Tages zurück auf „Ruhe“ schwingen kann. Auch ein paar Schritte nach draußen an die frische Luft bringen den Körper in Gang, ebenso ein gutes Frühstück.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

SWISS: Beste Business Class Europas

Beste Business Class Europas: Die innovative Business Class sowie First Class neu auf allen Interkontinentalflügen von SWISS

Seit Anfang September verfügen sämtliche Langstreckenflugzeuge von SWISS über die in der Industrie einzigartige SWISS Business Class. Erst vergangenen Freitag wurde die Business Class der Schweizer Fluggesellschaft bei der Verleihung der World Travel Awards mit dem Preis als „Europe’s Leading Airline Business Class“ ausgezeichnet. Dank einer einzigartigen Sitzanordnung und Luftkissensitzen bietet SWISS damit allen Passagieren auf Interkontinentalflügen höchste Qualität. Mit dem Abschluss des Flottenumbaus steht den Fluggästen von SWISS auβerdem zu allen Langstreckenzielen eine First Class zur Verfügung.

Die moderne Business Class ist Bestandteil eines umfangreichen Investitionsprogramms in die SWISS Flotte, das im Frühjahr 2009 lanciert wurde. Insgesamt wurden zehn Flugzeuge des Typs A330-300 mit der neuen Kabinenausstattung sukzessive in Betrieb genommen und ersetzten die älteren Muster A330-200 vollständig. Zusätzlich wurden 15 Flugzeuge des Typs A340 mit der neuen SWISS Business ausgestattet.

Das Herzstück der SWISS Business Class ist ein Sitz, der sich in ein zwei Meter langes, völlig flaches Bett umfunktionieren lässt. Neben dem individuell regulierbaren Härtegrad des Sitzes dank eines Luftkissens des Schweizer Herstellers Lantal sorgt die integrierte Massagefunktion für zusätzlichen Passagierkomfort. Zudem ermöglicht eine innovative Anordnung der Sitze in der Kabine, dass acht von neun Sitzen direkt über den Gang erreicht werden können. Auch der neue First Class Sitz verfügt über die einzigartige Luftkissentechnologie. Verstellbare Wände sorgen ausserdem für das perfekte Mass an Privatsphäre.