10 Dinge, die Sie garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wussten

Warum der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan Tiefkühlkost-Fan war und woher genau die Idee zur Gefriertruhe kam? Diesen Fragen ist die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH nachgegangen und hat die zehn kuriosesten Fakten zum Thema Tiefkühlkost zusammengestellt.

1. Die kühle Kost ist heiß begehrt, auch in Gaunerkreisen
Diamanten? Goldbarren? Teure Gemälde? Von wegen! Auch Tiefkühlkost ist bei Einbrechern sehr beliebt. Immer wieder muss die Polizei ausrücken, weil Gefrierschränke leergeräumt oder komplette Kühlanhänger gestohlen wurden. Zuletzt im sächsichen Laußnitz. Schaden: 35.000 Euro!
www.radiodresden.de/gewinnspiele-aktionen/ladung-tiefkuehlkost-in-laussnitz-gestohlen-578173/

2. Ronald Reagan war Tiefkühl-Fan
Ob sein Lieblingsgericht der Hirschbraten oder doch die Forelle Müllerin Art war, bleibt sein Geheimnis. Verbrieft ist aber, dass der amerikanische Präsident am 6. März 1984 den Tag der Tiefkühlkost ins Leben rief. Kein Wunder: Die USA sind mit ihrem Jahresverbrauch von über 51 kg pro Kopf die unangefochtenen Weltmeister! Deutschland liegt mit 40 kg noch ein Stück dahinter.
www.swr.de/swr4/bw/region-aktuell/bodensee/die-tiefkuehlkost/-/id=258288/nid=258288/did=5976702/si5629/index.html

3. Ein eisiger Wind brachte die Erleuchtung
Der Meeresbiologe Clarence Birdseye (1886-1956) staunte nicht schlecht als er auf einer Expedition in die Antarktis die Einheimischen beobachtete. Die Inuits froren innerhalb weniger Minuten ihre Fische ein, indem sie sie in die – 40 Grad kalte Luft hängten. Nach dem Auftauen schmeckte das Gefriergut wie frisch. Birdseye war so fasziniert, dass er nach der Reise sofort Konstruktionspläne für eine Gefrieranlage schmiedete.
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye

4. Tiefkühlkost mag keine Eisberge
Kälte muss sein, keine Frage. Aber wenn das Gefriergut nur noch ein großer Eisklumpen ist, gibt es leider nur eine Lösung: ab in den Müll damit. Denn dies ist nicht etwa ein Zeichen, dass die Ware besonders stark eingefroren war sondern dass die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen war. Dann bitte nicht mehr verzehren. Unbedenklich sind dagegen Schneekristalle, weil in die Beutel Löcher gestanzt wurden. So blähen sich diese nicht auf und passen besser in den Gefrierschrank.
www.t-online.de/lifestyle/essen-und-trinken/id_21548582/tiefkuehlkost-so-erkennen-sie-gute-tiefkuehlkost.html

5. TK-Ware lindert Schmerzen
Gefrorene Möhren, Erbsen oder Bohnen sind die perfekte Alternative, wenn Sie keine Kühl-Kompresse zur Hand haben. Falls Sie oder Ihre Lieben sich also verletzt haben, einfach in die Truhe greifen! Wichtig: Legen Sie ein dünnes Tuch zwischen Haut und Tiefkühlgut, sonst kann es zu schmerzhaften Unterkühlungen kommen. Auch als Coolpack bei Kopfschmerzen, Hitzeschlag oder nach einer Zahnoperation geeignet.
www.hno-operationen.de/notfall

6. Tiefkühlkost brachte die (kulinarische) Unabhängigkeit
Ein feines Blumenkohlsüppchen im Januar? Rosenkohl im Juli? Vor 1960 ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest, wenn die Hausfrau bei ihrer Hauptzutat Wert auf Geschmack und Farbe legte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt kannte man in Deutschland nur das Einkochen, um Lebensmittel haltbar zu machen. Das Problem: Erdbeeren, Bohnen & Co. sahen längst nicht mehr so ansehnlich aus, veränderten ihre Konsistenz und büßten ihren Geschmack ein.
www.tiefkuehlkost.de

7. Sieben Dollar revolutionierten die Lebensmittelwelt
So hoch war das Startkapital vom Erfinder der Tiefkühlkost Clarence Birdseye. Mit diesem Mini-Betrag versuchte er, eine sogenannte Schockgefrieranlage zu konstruieren. Sie bestand aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb – und scheiterte ständig. Die Lebensmittel hatten nach dem Einfrieren und Auftauen nicht mehr die gewünschte Qualität. Erst mit seiner Erfindung, dem Plattenfroster-Verfahren, klappte es viele Jahre später. Sein Durchhaltevermögen hat sich trotzdem ausgezahlt: 1929 verkaufte er das Patent und die Markenrechte für 22 Millionen Dollar!
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye
www.tk-18.de/2015/03/02/85-jahre-tiefkuehlkost/#post-5864

8. Tiefkühlkost macht Eisdielen Konkurrenz
Laut „Verbraucheranalyse 2012“ von der Axel Springer AG und der Bauer Media Group verzehrte jeder Deutsche 7,7 Liter Eiscreme. Dabei muss man dank TK-Technologie nicht zwangsläufig an der Eisdiele Schlange stehen oder den Eiswagen abwarten. Heute hält das Tiefkühlsortiment hunderte von Eissorten bereit, die bequem in der heimischen Truhe bevorratet werden können. Auch mit Tiefkühlfrüchten können Sie innerhalb von drei Minuten Ihr eigenes gesundes Eis zaubern, ohne Farb- oder
Konservierungsstoffe. Ohne Eismaschine und viel Aufwand! Einfach zirka 350 Gramm TK-Früchte mit zwei Esslöffeln Zucker und 250 Gramm Joghurt pürieren – und genießen.
www.chefkoch.de/forum/2,25,251440/Blitz-Eis-ganz-ohne-Eismaschine-Joghurt-Obst-nach-Wahl.html

9. 23 Mal Gold für Deutschland
So viele Fischstäbchen mit dem goldgelben Knuspermantel isst jeder Deutsche im Durchschnitt. Insgesamt kommen wir auf 100 Gramm Tiefkühlkost pro Tag. Auf Platz 1 der beliebtesten Waren:  Fisch. Dann folgen Backwaren und Pizza.
www.abendblatt.de/vermischtes/article107905402/246-Aepfel-110-Liter-Bier-und-23-Fischstaebchen.html

10. Das erste TK-Gericht feiert 85-jähiges Jubiläum
Happy Birthday Tiefkühlkost! In Amerika feiert das schonende Haltbarkeitsverfahren schon sein 85jähriges Jubiläum. Und wir dürfen immerhin auch schon 60 Geburtstagskerzen auspusten! Eine echte Erfolgsgeschichte, denn seit den 70iger Jahren hat sich das Marktvolumen in Deutschland mehr als vervierfacht. Jahresumsatz der Unternehmen: etwa 12 Milliarden Euro!
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155451/umfrage/umsatzentwicklung-im-tiefkuehlkostmarkt-in-deutschland-seit-1989

Eine Wärmeschublade, sowas brauche ich nicht

Eine Schublade lernt kochen: KitchenAid präsentiert den Allrounder

Im großen Stil und für viele Personen gleichzeitig zu kochen, ist ohne Frage eine logistische Meisterleistung. Der Hefeteig für die mediterrane Focaccia muss gehen, das Rinderfilet soll auf den Punkt gar sein, und für das Dessert ist geschmolzene Schokolade unverzichtbar? Praktisch, wenn es ein Gerät gibt, das durch seine Vielseitigkeit Kochprozesse vereinfacht und so kostbare Zeit spart. Mit seiner eleganten Wärmeschublade bietet der Küchengerätehersteller KitchenAid eine viel zu häufig unterschätzte Gerätelösung.

„Eine Wärmeschublade, sowas brauche ich nicht.“ Diese Aussage hören gerade Küchenplaner häufig. Die Wärmeschublade ist zwar klassischerweise für das Vorwärmen von Tellern vor dem Essen bekannt, bietet aber mit einer Temperaturspanne von 30 bis 85 Grad ungeahnte Optionen. In der Wärmeschublade von KitchenAid lassen sich nicht nur Brötchen vom Vortag frisch aufbacken und tiefgekühlte Lebensmittel sanft auftauen, sondern auch Joghurt zubereiten, Obst dörren oder Schokolade schmelzen. „Die für mich wichtigste Eigenschaft ist aber das Niedrigtemperaturgaren. Das Gerät ermöglicht es auch, Fleisch nach dem Anbraten sanft fertig zu garen“, so Burkhard Mölleken, Sales und Marketing Manager bei KitchenAid MDA. Die Zeit in der Wärmeschublade verhindert das Austrocknen oder Zähwerden des Fleisches und ist somit eine optimale Ergänzung für jede gut ausgestattete Küche.

Die Vielseitigkeit der Wärmeschublade hat KitchenAid in zahlreichen Trainings mit Köchen und Küchenplanungsexperten beobachtet, und aktuelle Erkenntnisse fließen in die Geräteentwicklung mit ein. Durch die Abmessung der kleineren Produktversion von 59,5 cm auf 14 cm bietet sich die KitchenAid-Wärmeschublade perfekt als Ergänzung zu einem 45er Backofen für kleinere Küchen an und ist dank ihrer vielen Verwendungsmöglichkeiten eine gute Investition, um den vorhandenen Raum optimal auszunutzen.

Weitere Infos unter www.KitchenAid.de

Wie lange ist angebrochene Sahne haltbar?

Lebensmittel landen oft zu Unrecht im Müll: Meist sie sind länger haltbar, als viele Verbraucherinnen und Verbraucher annehmen. Dies gilt auch für Sahne. Ist die Packung geöffnet, bleibt Sahne gekühlt noch mehrere Tage genießbar. Ob sie ohne Bedenken gegessen werden kann, lässt sich schnell herausfinden: Eine einfache Prüfung mit allen Sinnen schafft Klarheit. Ist kein Schimmel im Becher oder auf der Sahne zu sehen und wirkt das Milchprodukt optisch genießbar, folgen Geruchs- und Geschmackstest: Riecht und schmeckt die Sahne sauer oder bitter, muss sie entsorgt werden. Sind dagegen keine Veränderungen in Farbe, Konsistenz, Geruch oder Geschmack bemerkbar, kann die Sahne konsumiert werden.

Tipp: Die Wenigsten wissen: Frische Sahne lässt sich prima einfrieren. Entweder volle Becher frosten und im Kühlschrank auftauen lassen, oder Eiswürfelbehälter mit flüssiger Sahne befüllen und in das Eisfach legen. Später die gefrorenen Sahnewürfel während der Zubereitung in den Topf geben und damit Gericht verfeinern. Auch geschlagene Sahne eignet sich fürs Eisfach. Routinierte Bäckerinnen und Bäcker frieren fertige Sahnehäubchen ein, die jederzeit auf den Kuchen gelegt werden können. Hans Schmaus, Käse und Milchexperte der LVBM

Wird Wurst aus Fleischresten gemacht?

Fleisch und Wurst kommen in vielen Haushalten regelmäßig auf den Tisch. Im Durchschnitt verzehrte jeder Deutsche 59,9 Kilogramm Fleisch im Jahr 2012, Österreicher sogar 65,5 Kilogramm pro Kopf. Angesichts von immer wieder auftretenden Lebensmittelskandalen wächst bei vielen Verbrauchern aber die Unsicherheit, ob man den Fleischwaren noch vertrauen kann. Das Magazin Reader’s Digest lässt in seiner Mai-Ausgabe zahlreiche Metzger und Fleischer zu Wort kommen, die erklären, was man als Kunde unbedingt beachten und beim Einkauf wissen sollte. Eine der zentralen Botschaften: „Es ist nicht wahr, dass die Reste in der Wurst landen. Das ginge auch gar nicht, denn wenn wir uns nicht streng an das Rezept halten, wird sie nichts“, sagt eine Metzgermeisterin aus Frankfurt/Main und nennt als „besonders heikles Beispiel“ die Leberwurst: „Wenn da nicht alles exakt stimmt, wird sie sofort schlecht.“

Am liebsten essen die Deutschen und Österreicher Schwein, Geflügel und Rind. Das Fleisch darf dabei immer öfter vom Discounter stammen: In Deutschland kaufen schon 51 Prozent das Geflügelfleisch und fast 44 Prozent ihre Wurstwaren im Supermarkt, in Österreich besorgen nur noch 40 Prozent ihr Fleisch beim Metzger. Viele Experten sehen die Abwanderung zum Supermarkt aber skeptisch. „Das Schnitzel vom Discounter schrumpft stark zusammen, das vom Landmetzger behält mehr oder weniger seine Größe. Im Discounterschnitzel ist der Wassergehalt höher, weil die Tiere schneller hochgemästet werden“, sagt ein Metzger in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. „Bei einem Stück Schweinefleisch kann man schlechtere Qualität erkennen: wenn es weiß und wässrig aussieht“, bestätigt ein Kollege. Hingegen sollte man sich beim Kauf von Rindfleisch von unterschiedlichen Färbungen nicht irritieren lassen. „Die meisten möchten ein dunkelrotes Stück haben – dabei ist ein leichter Schimmer obenauf ein Zeichen für besonders reifes, zartes Fleisch“, betont ein Metzgermeister aus Hamburg.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Ausgabe von Reader’s Digest zahlreiche Tipps der Metzger und Fleischer für den Alltag. Von der Frage, wie man ein Schnitzel richtig anbrät, bis zum Hinweis der Experten, dass man tiefgefrorenes Fleisch auf keinen Fall in der Mikrowelle auftauen sollte. Besser ist es, es am Vorabend aus der Tiefkühltruhe zu holen und in den Kühlschrank zu legen. Der Grund: Dort kann es allmählich auftauen und schmeckt nach der Zubereitung deutlich besser.

Speisen aus der Mikrowelle immer gut umrühren

Speisen aus der Mikrowelle immer gut umrühren

In der Mitte des Gefäßes bilden sich häufig heiße Temperaturen, die Verbrennungen verursachen können.

Die Mikrowelle ist schnell, praktisch und besonders zum Auftauen, Erwärmen und Garen von einzelnen Portionen geeignet. Daher bieten sich die kleinen Geräte vor allem für Singles oder Familien, in denen nicht alle Mitglieder gleichzeitig essen, an. Ein paar Tipps helfen beim richtigen Umgang: Alle Speisen und Getränke müssen während oder nach dem Erhitzen gut umgerührt werden, um eventuelle Temperaturunterschiede auszugleichen. Häufig bilden sich in der Mitte des Gefäßes heiße Temperaturen, so genannte „Hot Spots“. Sie entstehen vor allem in hohem, schmalem Geschirr wie etwa Babyfläschchen oder Gläschen. Da hilft es, die Babykost gut zu schütteln und die Temperatur zu prüfen.

Stellen Sie die Speisen zudem nur in einem geöffneten Gefäß in das Mikrowellengerät, da das Behältnis sonst platzen könnte. Das Abdecken mit einem Teller oder einer Abdeckhaube verhindert das Spritzen und Austrocknen der Mahlzeit. Wer Flüssigkeiten wie Milch oder Wasser in der Mikrowelle erwärmen möchte, sollte stets einen Löffel ins Gefäß stellen. Andernfalls kann die Flüssigkeit plötzlich spritzen oder explodieren.

Brot & Brötchen richtig auftauen

Clever kochen – Brot & Brötchen richtig auftauen

Tiefgefrorene Brötchen und Brote sind praktisch für den Genuss auf Vorrat.
Knusprig und frisch wie vom Bäcker werden sie beim Auftauen mit diesem
Blitz-Tipp: Brötchen aus dem Tiefkühlgerät nehmen und zehn Sekunden in
der Mikrowelle bei höchster Stufe antauen, so dass sie innen weich werden.
Dann auf den Brötchenaufsatz des Toasters legen – so tauen sie auch von
außen auf und bekommen eine schöne Kruste. Brötchen komplett in der
Mikrowelle aufzutauen ist keine gute Idee, denn das macht sie trocken.
Alternativ zur Mikrowelle können Brötchen auch im Backofen aufgebacken
werden. Brot taut bei Raumtemperatur in zirka fünf Stunden auf, doch
dadurch wird es rascher altbacken und die Kruste weich. Langsames
Auftauen setzt Brot relativ lange Temperaturen von zwischen minus sieben
bis plus sieben Grad aus. In diesem kritischen Temperaturbereich erfolgt die
Rückkristallisierung der Stärke, das heißt, die beim Backen verkleisterte
Stärke gibt das Wasser wieder ab – folglich trocknet das Brot aus. Frischer
schmeckt es dagegen so: Brot 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen
und anschließend im Backofen bei 180 bis 200 Grad je nach Größe 10 bis
15 Minuten aufbacken. Noch fixer klappt das Auftauen, wenn Brot in
Scheiben in das Tiefkühlgerät kommt. Sie lassen sich einfach portionsweise
entnehmen und im Toaster auftauen oder je nach Geschmack etwas
bräunen. Insbesondere Mehrkornbrot bekommt so ein tolles Aroma und
einen fantastischen Duft.

Kreatives Backvergnügen

Sommer, Sonne, kreatives Backvergnügen!

Fruchtig-leicht und farbenfroh: Obstkuchen und Sommertorten mit frischen
Beerenfrüchten versüßen die warme Jahreszeit. Backprofi Karen Schulz hat
Tipps für fantasievolle Kreationen mit Pep und wenig Aufwand.

Mit Sommertorten verbindet die Foodjournalistin Karen Schulz vor allem
frische Früchte. Ihr Tipp: Blätterteigstreifen mit Minzsahne und Süßkirschen,
ein Erfolgsrezept aus der eigenen Versuchsküche. „Das klappt blitzschnell
und ist die perfekte Lösung, wenn die Gäste mit dem Fuß schon in der Tür
stehen“, weiß Karen Schulz. Ein Blätterteigrechteck, aus der Tiefkühltruhe ist
rasch zur Hand und bräunt etwas dünner ausgerollt im heißen Ofen in nur
zehn Minuten. Mit einem Päckchen Sahnesteif, fünf Tropfen Minzöl und zwei
Esslöffeln Puderzucker lässt sich süße Sahne zwischenzeitlich in einen luftigaromatischen
Sahnetraum verwandeln. Noch ein paar Blättchen fein
gehackte Minze dazu, mit entsteinten Kirschen sowie waagerecht halbiertem
Blätterteig dekorativ schichten und mit Schokoraspeln und ein paar
Minzeblättern garnieren, fertig. Das Ganze dauert plus Auftau- und
Abkühlzeit gerade mal zirka 35 Minuten.

Wer als Fan spontaner Gastlichkeit seine Lieben oder Freunde stressfrei
verwöhnen möchte, legt sich Torten auf Eis. „Quark- oder Frischkäsetorten
mit Mürbteigboden lassen sich sehr gut einfrieren und sind in ein bis zwei
Stunden schnell wieder aufgetaut“, informiert die Backspezialistin Karen
Schulz. Mit frischen Beeren dekoriert sehen sie hinterher wie eben gezaubert
aus. Allerdings mögen es nicht alle Backwaren kalt. Sahnetorten laufen beim
Auftauen auseinander, auch Torten mit Baiser oder Blätterteig eignen sich
nicht für den Kälteschlaf. „Fantastisch funktioniert Einfrieren dagegen bei
Kuchen aus Hefeteig. Nach dem Auftauen einfach noch einmal kurz für fünf
bis zehn Minuten in den heißen Ofen stellen. Danach duften und schmecken
Zwetschenkuchen & Co. so köstlich und einladend, dass jeder sie für frisch
gebacken hält“, lautet ein weiterer Tipp der Expertin.

Immer wieder fein: der klassische Biskuitboden für Obstkuchen. „Das geht
ratzfatz und enthält kaum Fett. Biskuitboden ist eine relativ kalorienarme,
locker-flockige Basis und lässt sich mit allem belegen, was Obstgarten und
Marktstand je nach Saison bieten“, erklärt Karen Schulz. Traditionell kommt
Tortenguss auf die Früchte. Er hält diese auf dem Boden zusammen und
sorgt dafür, dass sie nicht austrocknen. Tortenguss mit Fruchtsaft oder einer
Mischung aus Holunderblütensirup und Wasser raffiniert angerührt, hat laut
Karen Schulz noch jeden Gast überrascht. Holunderblüten- oder
Waldmeistersirup schmeckt sehr gut zu Erdbeeren, Mandelsirup passt
hervorragend zu Kirschen. Appetit auf Rührteigkuchen mit Zwetschen?
200 g
Marzipanrohmasse, auf einen Teig mit 500 g Mehl gerechnet, mit einer
Haushaltsreibe raspeln und unter den Teig mischen – das ergibt zusammen
mit Zwetschen eine wunderbare Kombination, so die Expertin. Auch Baiser
liefert eine feine Unterlage für Früchte. „Das Eiweißgebäck lässt sich super
vorbereiten und abgekühlt in einer Frischhaltedose mehrere Wochen
aufbewahren“, weiß Karen Schulz. Dann nur noch Schlagsahne mit etwas
aufgelöstem Instant-Espresso aromatisieren, auf den Baisers mit frischen
Brombeeren oder Kirschen anrichten, und schon kann das sommerliche
Essvergnügen beginnen. Soll der Ofen kalt bleiben, sind Kühlschranktorten
eine erfrischende Alternative.

Tipps zum richtigen Auftauen von Tiefkühlkost

Beim Auftauen von Fleisch und Fisch sollte man sich Zeit nehmen. Wer glaubt, große Fleisch-, Geflügel- und Fischstücke tauen schneller bei warmer Luft auf, irrt gewaltig. Mehr noch: Das Auftauen dieser Produkte bei Zimmertemperatur oder sogar auf der Heizung ist aus Qualitätsgründen absolut tabu. Bei einer Temperatur über fünf Grad plus werden mikrobiologische Prozesse aktiviert und die Ware kann verderben. Beim langsamen Auftauen im Kühlschrank hingegen ist der Verbraucher auf der hygienisch sicheren Seite. Hinzu kommt, dass sich bei einer langen Auftauphase die Konsistenz des Lebensmittels besser entwickelt. Je langsamer Fleisch beispielsweise aufgetaut wird, desto zarter ist es.

Bevor Fleisch und Fisch zum Auftauen in den Kühlschrank wandern, muss die Verpackung entfernt werden. Danach werden die Lebensmittel in ein geschlossenes Gefäß gelegt. Werden die Produkte zugedeckt, kann das Lebensmittel keine fremden Kühlschrank-Gerüche aufnehmen. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass aus dem Gefäß das Auftauwasser ablaufen kann. Nach dem Auftauen muss dieses Wasser unbedingt aus hygienischen Gründen weggeschüttet werden. Dies gilt vor allem bei Geflügel, da sich im Auftauwasser Salmonellen sammeln können. Sämtliche Gegenstände und Flächen wie das Spülbecken, die mit dem Auftauwasser in Berührung gekommen sind, sollten gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden.

Mehr Auftautipps von Tiefkühlkost vom Deutschen Tiefkühlinstitut:

Viele andere Tiefkühlprodukte können unaufgetaut zubereitet werden. Dazu zählen zum Beispiel Pizzas, komplette Gerichte, Snacks, Kartoffelprodukte oder Brötchen aus der Tiefkühlung.
Auch Gemüse muss nicht aufgetaut werden. Dies schadet sogar der Qualität, da wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen können. Deshalb ist es unter Frischeaspekten besser, das Gemüse ohne separates Auftauen möglichst kurz – dafür aber sehr heiß – zu garen.
Bei Produkten, die kalt verzehrt werden wie Torten, Obst sowie geräucherter Fisch ist an- oder auftauen notwendig.
Antauen bedeutet, dass die Temperatur in den Außenschichten des Tiefkühlprodukts steigt. Im Kern sind die Lebensmittel noch gefroren. Aufgetaute Lebensmittel sind im Vergleich dazu auch im Kern nicht mehr gefroren.
Zeitangaben zur Dauer des An- und Auftauens stehen auf den Verpackungen. Aus Qualitätsgründen sollte diese Zeit nicht überschritten werden.
Unabhängig davon, ob Tiefkühlkost separat aufgetaut werden muss oder nicht: Die Verpackung muss vor der Zubereitung aus hygienischer Sicht auf jeden Fall entfernt werden.
Einmal aufgetaute Tiefkühlprodukte sollten möglichst immer zeitnah zubereitet werden. Dies sichert die Qualität der Ausgangsware.

Richtig Einfrieren – schonend Auftauen

Viele wichtige Tipps!

Einfrieren:
. Speisen vor dem Einfrieren nur sehr sparsam würzen – Peperoni, Knoblauch,

grüner Pfeffer und Nelken werden bitter, Salz verliert an Aroma.
. Kartoffeln oder Paprika besser nicht einfrieren, da diese dadurch ihren

Geschmack verändern.
. Fisch immer absolut frisch einfrieren – maximal 24 Stunden nach dem

Einkauf. Bereits einmal gefrorener Fisch sollte aus Qualitätsgründen nicht

mehr tief gefroren werden.
. Beeren zuerst auf einem Tablett einzeln vor gefrieren – so kleben sie nicht

zusammen und können problemlos weiterverarbeitet werden.
. Zum Einfrieren immer Plastikbehälter mit gut schließenden Deckeln oder

Gefrierbeutel verwenden – Glasbehälter sind nicht zu empfehlen, da diese

zerbrechen oder splittern können.

Auftauen:
. Tiefgekühltes immer im Kühlschrank oder der Mikrowelle auftauen – so

vermeiden Sie Bakterienbildung.
. Geschmack und Aroma bleiben beim Auftauen im Kühlschrank am besten

erhalten.
. Tiefgekühltes Gemüse möglichst in gefrorenem Zustand kochen, ohne

vorheriges Auftauen.
. Gefrorenes während des Auftauens stets trocken lagern – austretende

Flüssigkeit regelmäßig abschütten.
. Fischfilets oder auch ganze Fische in Milch auftauen – so wird vermieden,

dass sie nach dem Auftauen leicht tranig schmecken
. Verbrauchen Sie Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftauen.

unter www.kuehlzone.de finden Sie noch mehr Tipps und Tricks rund ums

Kühlen und Gefrieren, wie z.B. diese hier:

Wussten Sie schon .
… dass Frischhaltefolie sich leichter abrollen lässt, wenn man sie zuvor

mindestens 10 Minuten in das Gefrierfach legt?
… dass tiefgekühltes Obst mehr Wasser enthält als frisches? Deshalb ist es

für die Zubereitung von Kuchen oder anderen Speisen wichtig, dass der

überschüssige Saft abgegossen wird.
… dass Sie auch geschlagene Sahne einfrieren