Gewürznelke

Der süßlich-scharfe Duft von Gewürznelken erinnert an Weihnachten. Die feurigen Blütenknospen verfeinern Lebkuchen, Pfeffernüsse, Spekulatius und Heißgetränke wie Glühwein und Früchtepunsch. Sie geben aber auch Wild, Lamm, Geflügel und Fisch, Chutneys, Gewürzreis, Suppen und Eintöpfen eine würzige Note. Ein Klassiker sind ganze Nelken im Rotkohl und Sauerkraut, die sparsam verwendet und vor dem Verzehr wieder entfernt werden. In der niederländischen Provinz Friesland werden die getrockneten Knospen für die Produktion des Friesischen Nelkenkäses verwendet, der aus Magermilch hergestellt wird. Zudem sind Nelken ein Bestandteil des Currypulvers. Eine frische Orange, bespickt mit einer Handvoll Nelken, erfüllt den Raum mit einem dezenten Adventsduft.

Gewürznelken sind die getrockneten Knospen des Gewürznelkenbaumes ( Syzygium aromaticum ) aus der Familie der Myrtengewächse. Der Baum stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik und erreicht eine Höhe von über zehn Metern und ein Alter von etwa 100 Jahren. Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Beim anschließenden Trocknen werden sie braun und verlieren drei Viertel ihres Gewichts.

Gewürznelken können bis zu 15 Prozent ätherische Öle enthalten, wobei der Hauptbestandteil das Eugenol ist. Nelkenöl wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und bremst das Bakterienwachstum. So wird traditionell bei Zahnschmerzen empfohlen, eine Nelkenblüte vorsichtig auf dem betroffenen Zahn zu zerkauen.

Am besten kaufen Sie frische Nelken, die sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt. Nelkenpulver sollte stets dunkel und gut verschlossen aufbewahrt werden, da es durch Licht, Wärme und Feuchtigkeit rasch an Aroma verliert.
Heike Kreutz, www.aid.de

Tipps für den Kürbiseinkauf

Erst klopfen, dann genießen

Sie erinnern an fliegende Untertassen, sind rund oder oval, mal in Orange, Rot oder Grün, mit oder ohne Streifen. Die Rede ist – natürlich – von Kürbissen. Ab August bis in den November hinein haben sie Hochsaison. Wer ein qualitativ hochwertiges Exemplar der (Riesen-)Beerenfrüchte ergattern möchte, sollte wissen, dass nur unverletzte und ausgereifte Exemplare in den Einkaufskorb gehören.

Klopfen Sie einfach auf die Schale. Reife Früchte klingen dann leicht hohl. Achten Sie auch auf den verholzten beziehungsweise verkorkten Stiel. Wenn er fehlt, können Fäulnisbakterien in den Kürbis gelangen oder die Frucht trocknet aus. Bei der Auswahl sollten Sie je nach Sorte kleinere Exemplare bevorzugen. Diese haben ein festeres Fruchtfleisch, meist mehr Geschmack und sind weniger faserig. Kürbisse sollten rundherum keine Druckstellen aufweisen, da diese schneller weich und faul werden können. Helle Stellen auf der Außenhaut an der Auflagestelle sind dagegen normal.

Vorsicht: Nicht alle Kürbisse sind essbar. Achten Sie genau darauf, ob Kürbisse als Speise- oder Zierkürbisse angeboten werden, denn Zierkürbisse enthalten Bitterstoffe, die giftig sind. Speisekürbisse sind in der Regel genießbar und frei von Bitterstoffen, den sogenannten Cucurbitacinen. Durch unbeabsichtigte Kreuzungen ist es aber unter Umständen möglich, dass auch sie die Bittersubstanzen wieder bilden – etwa im Hobbygarten, wenn Zier- und Speisekürbisse nebeneinander angepflanzt werden und die daraus entstehenden Pflanzen weiterkultiviert und ihre Früchte geerntet werden. Auf Nummer „ganz sicher“ gehen Sie, wenn Sie vor der Zubereitung ein kleines Stück des rohen Kürbisfleisches probieren. Schmeckt es bitter, muss alles weggeworfen werden. Denn die Bitterstoffe werden durch das Kochen nicht zerstört. In gegartem Zustand verfälschen Gewürze und Hitze das Geschmacksempfinden und die Genießbarkeit lässt sich nicht mehr eindeutig prüfen.

Wie lange Kürbisse gelagert werden können, hängt von der Kürbisart ab. Sommerkürbisse inklusive Zucchini sind sehr empfindlich. Sie sollten im kühlen Keller oder Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Kunststoffbeutel oder Gemüsefach halten sie sich etwa eine Woche. Sie können sie auch in Scheiben schneiden, kurz blanchieren und einfrieren und so für rund vier Monate lagern. Sind die frischen Kürbisse bereits angeschnitten, halten sie sich etwa zwei Tage verpackt im Kühlschrank. Manche Kürbisse lassen sich monatelang lagern, wie etwa ganze und unbeschädigte Winterkürbisse mit Stiel, wenn sie richtig ausgereift sind. Riesenkürbisse lässt man dafür am besten etwa zwei Wochen warm liegen. So kann die Schale aushärten. Lässt sich die Schale mit dem Fingernagel nicht mehr einritzen, können Sie die Früchte kühl und trocken lagern. Luftig in Netzen aufgehängt, können Kürbisse ohne weiteres bis ins Frühjahr hinein aufbewahrt werden.
Heike Stommel, www.aid.de

Keller oder Kühlschrank

Obst und Gemüse richtig lagern

Ein Bund Möhren, ein Kopf Salat und eine Schale Erdbeeren – wer Obst und Gemüse bei Zimmertemperatur aufbewahrt, erlebt mitunter böse Überraschungen. Welke Blätter oder matschige Beeren verderben nicht nur den Appetit. Auch der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen nimmt bei Raumtemperatur rapide ab.

Kurz nach der Ernte ist der Gehalt an Vitaminen, Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen in Obst und Gemüse am höchsten. Doch schon kurz danach beginnt der Abbau. So enthält frischer Spinat zwei Tage bei Raumtemperatur gelagert nur noch 25 Prozent seines Vitamin C-Gehaltes, gekühlt aufbewahrt jedoch bis zu 75 Prozent. Die meisten Gemüse- und einige Obstarten sollten deshalb kühl und dunkel gelagert werden. Der ideale Aufbewahrungsort für fast alle heimischen Gemüsearten, Beerenobst sowie ausgereifte Äpfel und Birnen ist das Obst- und Gemüsefach des Kühlschrankes. Hier herrschen mit acht bis zehn Grad Celsius und einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit ideale Lagerbedingungen.

Fruchtgemüse, wie Tomaten, Zucchini oder Paprika sowie Südfrüchte lagern Sie jedoch besser nicht im Kühlschrank. Sie sind keine niedrigen Temperaturen gewohnt und erleiden im Kühlschrank schnell einen Kälteschock. So werden Gurken bei weniger als acht bis zehn Grad Celsius glasig, Bananen braun. Bewahren Sie diese am besten in einer Obstschale bei Zimmertemperatur auf. Dort können sie ihr volles Aroma entfalten. Harte Kiwis, Birnen und Avocados, grüne Bananen und feste Pfirsiche reifen dann noch nach. Bestimmte Obst- und Gemüsearten fühlen sich auch im Keller wohl, wenn dieser kühl, feucht und dunkel ist. Dazu zählen wasserarme Arten mit fester Zellstruktur wie Kohl, Sellerie, Porree, Rote Bete und Möhren.
Beate Ebbers, www.aid.de

Kann Schimmelkäse schimmeln?

Camembert, Roquefort, Brie – sie alle gehören zu den Schimmelkäsen. Die Käsesorten erhalten ihren Namen unter anderem aufgrund ihres Aussehens: sie sind von Schimmel über- oder durchzogen. Bei der Reifung werden gezielt Edelschimmelpilze eingebracht, die für Schimmelrasen auf dem Käse oder die Schimmeladern in dem Käse verantwortlich sind. Während Schimmel bei anderen Käsesorten unerwünscht ist, sind diese milchwirtschaftlich genutzten Schimmelarten für den menschlichen Organismus völlig harmlos und tragen zum kräftigen Geschmack der Schimmelkäse bei. Ebenso wie der Käse nach dem Kauf weiter reift, kann sich auch der Schimmel weiter ausbreiten. Dies nennt sich dann „wandernder Eigenschimmel“ und ist völlig ungefährlich. Wenn sich jedoch Fremdschimmel auf dem Käse ausbreitet, der beispielsweise auf einem anderen Lebensmittel in der Nähe wächst, sollte der Käse entsorgt werden. Oft lassen sich Fremd- und Eigenschimmel, sprich ungesunder und harmloser Schimmel, im Anfangsstadium nicht sehr gut voneinander unterscheiden, daher sollten unterschiedliche Käsesorten immer getrennt voneinander aufbewahrt werden.

Blumenkohl: Erntefrisch von deutschen Feldern

Blumenkohl hat jetzt hierzulande Saison. Im vergangenen Jahr wurden zwischen Mai und November knapp 55.000 Tonnen* des weißen Kohl-Klassikers in deutschen Haushalten erworben, Blumenkohl hat damit einen Platz in den Top Ten der beliebtesten Gemüsesorten Deutschlands sicher und rangiert auf Rang sieben*.

Blumenkohl stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Deutschland kultiviert. Verzehrt werden die verdickten Blütenzweige samt der noch nicht vollständig entwickelten Blütenstände, den kleinen Röschen. Die vornehm-weiße Farbe behalten diese übrigens nur, wenn sie nicht der Sonne ausgesetzt werden und somit kein Chlorophyll ausbilden können. Früher knickten die Bauern einige der umliegenden Blätter schützend über den Kohlkopf und banden sie anschließend zusammen. Heute ist der Blumenkohl soweit veredelt, dass die Blätter von alleine am Kohlkopf anliegen. Es muss aber nicht immer weiß sein: Blumenkohl wird mittlerweile in vielen verschiedenen Farben angeboten. Immer höher im Kurs stehen zum Beispiel violett- und orangefarbene Exemplare.

Je erntefrischer, desto gesünder
Blumenkohl besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist daher besonders kalorienarm. Die Gemüsedelikatesse ist reich an Vitamin C, Kalzium und Phospor. Es gilt die Faustregel: Je erntefrischer, desto mehr der gesunden Inhaltsstoffe sind in Blumenkohl enthalten. Frische Exemplare lassen sich an den knackig-grünen Blättern und dem saftig-festen Strunk erkennen. Die Köpfe sollten geschlossen sein und dürfen keine braunen Stellen aufweisen. Im Gemüsefach des Kühlschranks oder im kühlen Keller können die Kohlköpfe rund eine Woche aufbewahrt werden. Vor der Lagerung Blätter entfernen, den Strunk glatt abschneiden und den Kopf in Küchenkrepp einschlagen.

Blumenkohl schmeckt blanchiert oder gekocht
Bei der Zubereitung zunächst den Strunk und die Blätter entfernen. Die Röschen von den dicken Blütenzweigen trennen und anschließend in einem Sieb unter kaltem Wasser gründlich waschen. Die Blumenkohlröschen danach – je nach Geschmack – kurz blanchieren oder kochen. Die Kochzeit sollte 15 Minuten nicht überschreiten. Dank seines fein-milden Geschmacks passt Blumenkohl zu vielen herzhaften Fleisch- und Fischgerichten. Wer es exotischer mag, bringt das Gemüse in indischen Currygerichten zum Einsatz. Tipp: Etwas Milch im Kochwasser sorgt dafür, dass die Röschen ihre charakteristisch-weiße Farbe behalten.

Tomaten nicht in den Kühlschrank

Tomaten sind empfindlich: Im Gegensatz zu Salat, Paprika und Co. mögen sie die kalte, dunkle Kühlschrank-Atmosphäre nicht. Tomaten bevorzugen ein schattiges Plätzchen bei molligen 14 bis 16 Grad. Denn: Wenn Tomaten zu kalt aufbewahrt werden, verlieren sie ihr leckeres Aroma. Zudem sollten die roten Früchte nicht zusammen mit anderen Obst- und Gemüsesorten aufbewahrt werden.

Der Grund hierfür heißt Ethylen – ein Pflanzenstoff, den reifende Früchte verströmen. Tomaten sondern vergleichsweise große Mengen Ethylen aus, wodurch umliegendes Obst und Gemüse schneller verdirbt. Daher bleiben Tomaten lieber allein!

Noch ein Tipp für Tomaten, die schlapp gemacht haben: Ein Bad in kaltem Wasser gibt einem weichen Paradiesapfel die vertraute Knackigkeit zurück! Ein paar Stunden reichen.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de.

Kulturpilze haben immer Saison

Der Champignon ist der bekannteste Kulturpilz und hat das ganze Jahr Saison. Immer mehr Pilze stammen aus heimischem Anbau, informiert der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC). Im Jahr 2011 wurden schätzungsweise 62.000 t Champignons in Deutschland produziert, 2.000 t mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anteil von etwa 50 Prozent an frischen Champignons auf dem heimischen Markt.

Immer häufiger greifen die Verbraucher auch zu braunen Champignons. Im Jahr 2011 hat sich der Anteil an den Einkaufsmengen von 19 Prozent auf immerhin knapp 22 Prozent erhöht. Braune Champignons sind eine spezielle Züchtung aus der Champignonfamilie. Sie sind aromatischer, länger haltbar und nicht so druckempfindlich wie die weißen Pilze. Ihr Geschmack ähnelt eher dem der Wildchampignons. Der Champignon ist eine Zuchtform des wild wachsenden zweisporigen Egerlings und lebt von der Zersetzung von Kompost und Dung. In den vergangenen Jahren sind die Rohstoffe für die Kompostproduktion, nämlich Stroh und Pferdemist, europaweit knapp und teuer geworden. Das liegt unter anderem an einem geringeren Getreideanbau und schlechten Ernten.

In der Küche sind Champignons sehr vielseitig. Sie können gekocht, geschmort, gegrillt und gedünstet werden und lassen sich auch roh im Salat verwenden. Sie schmecken in Suppen und Soßen, im Gratin, in Pasteten und Terrinen, gefüllt mit Frischkäse und Kräutern oder in Gemüsespießen vom Grill – um nur einige Beispiele zu nennen. Übrigens können Hobbyköche Reste von Pilzgerichten problemlos wieder aufwärmen, wenn sie nach der Zubereitung rasch abgekühlt und bei höchstens vier Grad Celsius aufbewahrt werden.

Champignons muss man weder waschen noch schälen. Am besten werden sie mit Küchenpapier von Erd-, Stroh- oder Substratresten gereinigt und nur, falls notwendig, ganz kurz unter fließendem Wasser abgespült. Die Pilzstiele können mitverwertet werden, sofern sie nicht zäh und ausgetrocknet sind. Achten Sie beim Einkauf auf Frische. Wie alle Kulturpilze sollten auch Champignons prall und saftig aussehen, das Fleisch ist fest und nicht verfärbt, fleckig oder ausgetrocknet. Die Hüte sollten nicht geöffnet oder beschädigt sein. Champignons sind im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis drei Tage haltbar. Sie können in der Schale mit Folie aufbewahrt werden, in der sie gekauft wurden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Christian Henze

Kochen macht Spaß. Immer mehr Deutsche stellen sich wieder an den heimischen Herd. „Jeder weiß, dass frisch zubereitete Speisen gesünder sind und meistens auch besser schmecken“, erklärt Starkoch Christian Henze (43). Doch dem Experten ist auch klar, warum Millionen Deutsche immer wieder zu Fertigprodukten greifen: „Manch einen schreckt gar nicht das Kochen selbst ab, sondern vor allem die Vorbereitung, etwa das zeitaufwendige Waschen von Salat oder das Zerkleinern von Gemüse und frischen Kräutern.“ Eine weitere Hürde: Im Gegensatz zur genau portionierten Fertigkost, bleiben beim Selberkochen oft Reste übrig, die dann aufbewahrt werden müssen. Doch solche Probleme sind mit der richtigen Ausstattung schnell gelöst. So stellt Leifheit, der Spezialist für clevere Haushaltswaren, neue Küchenhelfer bereit, die Vorbereitung und Aufbewahrung deutlich erleichtern.

Nach dem Motto „3 in 1“ bietet Leifheit den bewährten Twist Cut jetzt auch mit einem Schleuderkorb für Kräuter und Beeren an. Die kleine, handbetriebene Küchenmaschine zerkleinert zuverlässig Obst, Gemüse sowie Kräuter – und lässt sich dabei so einfach bedienen wie ein Kinderkreisel. Mit einem zusätzlichen Rühreinsatz kann der Twist Cut auch Cremes schlagen oder Dressings rühren. Neu und besonders praktisch: der zusätzliche Schleuderkorb. Er eignet sich ideal für das schonende Trockenschleudern von Kräutern und Beeren. Auch kleine Mengen Salat, zum Beispiel in einem Ein-Personen-Haushalt, können so schnell und zuverlässig getrocknet werden. Der Twist Cut mit Schleuderkorb ist ab sofort im Handel erhältlich (UVP: 27,99 Euro).

Sind Obst und Gemüse zerkleinert oder Kräuter und Beeren trocken geschleudert, können sie mitunter nicht sofort weiterverarbeitet werden. Daher ist es ratsam, sie mit Frischhaltefolie vor dem Austrocknen oder vor Insekten zu schützen. Doch das ist gar nicht so einfach. Die Folie lässt sich oft nicht sauber abreißen und verklebt leicht. Hier sorgt der neue Folienschneider Perfect Cut für Abhilfe. Es ist der einzige Folienschneider, der auch für die neuen, breiteren Frischhaltefolien (33,5 cm) geeignet ist! Einfach die Folie in gewünschter Länge herausziehen, über den Teller und die Schüssel halten und straffen. Durch Zudrücken des Deckels wird die gespannte Folie sauber abgeschnitten und zwar genau da, wo sie gebraucht wird. Perfect Cut ist auch für Alufolie geeignet (UVP: 15,99 Euro).

Bleibt nach dem Essen etwas übrig, sollten die Reste möglichst luft- und wasserdicht aufbewahrt werden. „So bleibt der Geschmack der Speisen am besten erhalten und sie können zum Beispiel am Folgetag wieder aufgewärmt oder weiterverarbeitet werden“, erklärt Christian Henze. Leifheit bietet jetzt die praktischen Vorratsbehälter fresh & easy in zwei verschiedenen Varianten an: in runder und in quadratischer Form. Die Besonderheit: Dank einer cleveren Technik können alle Behälter mit nur einer Hand luft- und wasserdicht verschlossen werden. Dadurch eignen sich die fresh & easy Behälter auch ideal zur Aufbewahrung von trockenen Vorräten wie Reis, Nudeln, Müsli und vielem mehr. Die runde Variante gibt es in sieben verschiedenen Größen von 400 ml bis 2 l. Die quadratische Variante ist in fünf verschiedenen Versionen – von 400 ml bis 1,6 l – erhältlich (UVP: 7,99 bis 14,99 EUR).

„Mit den passenden Helfern lässt sich die Arbeit in der Küche enorm erleichtern und viel Zeit sparen“, betont Henze. Mehr Informationen zu den neuen Produkten unter www.leifheit.de

Servicezeit – Kochen mit Martina und Moritz

Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln spielen dieses Jahr in der Weihnachtsbäckerei der WDR-Fernsehköche Martina und Moritz eine besondere Rolle: Sie backen diesmal einen ungewöhnlichen Stollen, eine rumänische Heferolle mit Haselnussfüllung, die unwiderstehliche Engadiner Nusstorte und die köstlichen Cantuccini aus der Toskana, jenes Mandelgebäck, das so gut zum Vin Santo passt, dem „Heiligen Wein“ aus getrockneten Trauben. Natürlich geben die beiden wie immer jede Menge Tipps, damit die Weihnachtsbäckerei auch wirklich gelingt und sie verraten, wie man die gebackenen Schätze bis zu den Feiertagen aufbewahrt.

WDR Fernsehen, Freitag, 10. Dezember 2010, 18.20 – 18.50 Uhr
Wiederholung, Montag, 13. Dezember 2010, 13.00 – 13.30 Uhr

So bewahren Sie Brot richtig auf

Expertenrat: So bewahren Sie Brot richtig auf – und beugen Schimmel und Verschwendung vor

Informationen der BBC zufolge hungern eine Milliarde Menschen – die meisten in Entwicklungsländern. 8,8 Millionen von ihnen, vor allem Kinder, sterben jedes Jahr an den Folgen ihrer Unterernährung. In Entwicklungsländern fehlt es an dem, was hierzulande oft im Müll landet: Brot. Das Grundnahrungsmittel wird von uns weggeworfen, weil es altbacken schmeckt oder gar schimmelt. Dieser oft verschwenderische Umgang mit Brot & Co. muss nicht sein – wenn Verbraucher bei Lagerung und Einkauf des Nahrungsmittels verantwortungsbewusster vorgehen.

Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer, Leiter des Instituts für Sicherheit und Qualität bei Getreide des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel (Max Rubner-Institut), erklärt im YaaCool-Interview, wie unser täglich Brot & Co. aufbewahrt werden sollte, so dass es nicht schimmelt, welche und warum manche Brotsorten haltbarer sind als andere und worauf wir beim Einkauf unseres Brotes achten sollten.

Lindhauer geht davon aus, dass jede Frau hierzulande 49 und jeder Mann 66 Kilogramm Brot pro Jahr verzehrt (die Daten stammen aus der Nationalen Verzehrstudie II von 2008, kurz: NVS). Daraus könne man zwar nicht ableiten, wie viel Brot weggeworfen werde, aber der Experte vermutet: „Laut GMF (Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung) werden in Deutschland pro Kopf und Jahr circa 83 Kilogramm Brot verzehrt, berechnet auf der Basis Mehlherstellung in Deutschland. Selbst wenn man unterstellt, dass nicht alles Mehl zu Backwaren verarbeitet wird, stellt sich doch die Frage, ob die Diskrepanz zwischen diesem Wert und dem aus der NVS II nicht zum Teil durch weggeworfenes Brot zu erklären ist. Es gibt auch, je nach Hersteller unterschiedlich, tägliche Retouren von Brot, das nicht verkauft wurde. Zum Teil wird es wieder in neues Brot eingearbeitet, zum Teil aber an Landwirte und so weiter zum Verfüttern abgegeben, zum Teil soll es sogar schon in Biogasanlagen verwendet werden. Aber auch hierzu gibt es keine genauen Zahlen, weil die Unternehmen diese natürlich nicht öffentlich machen (wollen).

Die Frage, wie wir Verbraucher Getreideprodukte aufbewahren sollten, damit sie nicht so schnell verderben und länger frisch bleiben, beantwortet der Experte so: „Brot sollte vor allem sauber in einem geeigneten, verschließbaren Behältnis aufbewahrt werden. Günstig erweisen sich Kunststoffbeutel, aber auch glasierte Brottöpfe oder Brotkästen aus Metall. Der Nachteil des Brotkastens liegt darin, dass das Brot in diesen Kästen schneller austrocknen kann.“ Den Kühlschrank als Aufbewahrungsort lehnt Lindhauer dagegen ab, da „die Brotlagerung im Kühlschrank die ungünstigste Lagervariante“ sei. Er begründet: „Die Brotalterung ist am stärksten etwa zwischen plus fünf und minus fünf Grad Celsius und daher altert im Kühlschrank gelagertes Brot besonders schnell.“

Warum sich Vollkornbrote länger halten als solche aus Weizen und warum man beim Einfrieren von Brotresten Einbußen an Qualität in Kauf nehmen muss, erfahren Sie im ausführlichen Interview mit Prof. Lindhauer bei YaaCool. Dort können Sie auch nachlesen, was der Experte von abgepacktem Brot aus dem Supermarkt hält und ob diesem Bäckerbrot vorzuziehen ist.

Das komplette Interview mit Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer finden Sie bei YaaCool:

www.yaacool-bio.de/index.php?article=2255