Gusto Deutschland 2017 erscheint

Am späten Abend des 09.12. veröffentlicht der noch junge Restaurantführer, der erst im vergangenen Jahr in einer repräsentativen Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“ von der Deutschen Top-Gastronomie zur Nr. 2 unter den bundesweiten Restaurantführern gewählt worden ist, die Bewertungen der Ausgabe für das neue Jahr. Deren Inhalte sind dann zunächst exklusiv online auf dem Internetportal des Guides verfügbar, bevor Anfang Januar die Buchausgabe auf den Markt kommt.

Mit Joachim Kaiser aus Nördlingen wurde einer der Pioniere der derzeit in der Gourmetlandschaft immer populärer werdenden puristischen Produktküche zum Koch des Jahres ausgezeichnet. „Vom selbst hergestellten Rieser Culatello Riserva über
Süßwasser-Stör vom nahen Hesselberg bis zur französischen Bluttaube ist hier
wirklich immer konsequent das Produkt der Star“, heißt es in der Begründung. Und dass bei ihm „ein Stück Fisch und etwas Sauce mehr Ausdruckskraft und Finesse besitzten, als andernorts vielteilige Kompositionen“.

Aufsteiger des Jahres ist Tony Hohlfeld, der sich in Hannover mit dem Jante selbstständig gemacht hat. „Mit seinen stilistisch originellen und handwerklich gekonnt ausgeführten Kreationen gelingt es unserem diesjährigen Aufsteiger des Jahres, die Grundidee dieser modernen, in den skandinavischen Ländern entstan-denen Naturküche auf die Heimatregion zu übertragen“. Zum Newcomer des Jahres wurde Alexander Hohlwein ernannt, der in seiner Heimatstadt Limburg seit Mitte 2016 das Restaurant 360° betreibt.

Als eine Art „Rückkehrer des Jahres“ könnte Christian Scharrer vom Restaurant Courtier in Weissenhaus bezeichnet werden, der nach einem zweijährigen Gastspiel im schweizerischen Ascona erst im Laufe des vergangenen Jahres wieder an der Ostseeküste angeheuert hat – und sich dort mit 9 Gusto-Pfannen und Bonuspfeil auf Anhieb einen Platz unter den zwanzig besten Köchen sichern konnte. Zu deren absoluter Spitze zählt nun laut Gusto auch Klaus Erfort aus Saarbrücken, der zu seinen 10 Gusto-Pfannen nun auch noch den Bonuspfeil bekam, weil seine Küche aktuell den den state of the art der modernen französischen Klassik darstellt.

Mit der Höchstbewertung von 10 Gusto-Pfannen sind neben Klaus Erforts GästeHaus bundesweit aktuell nur 12 weitere Restaurants ausgezeichnet: das Vendôme in Bergisch-Gladbach, das Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin, das Falco in Leipzig, Victor’s fine dining by Christian Bau in Perl, die Schwarzwaldstube von Harald Wohlfahrt in Baiersbronn, das Aqua in Wolfsburg, wo Sven Elverfeld kocht, die Maierei Dirk Luther in Glücksburg, Kevin Fehlings The Table und Christoph Rüffers Haerlin (beide Hamburg) sowie die drei bayrischen Restaurants Atelier (München), Überfahrt (Rottach-Egern) und Kastell (Wernberg-Köblitz).

Insgesamt wird der Guide, der die Restaurants grundsätzlich anonym und auf eigene Rechnung testet, in seiner neuesten Ausgabe knapp 900 Häuser auszeichnen. Gusto Deutschland 2017 erscheint als Online-Ausgabe (www.gusto-online.de) am 09.12. 2016 und als gedrucktes Buch (ISBN-978-3-938662-38-0) Anfang Januar 2017.

Gourmet Report Meinung: Wir können die Ergebnisse des Gustos gut nachvollziehen!

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie alle ausgezeichneten Restaurants des GUSTO 2017 (seit 9.12.2016 / 23 Uhr): https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154401247618124

Kirk Westaway

Vielseitig und anspruchsvoll: Singapur gilt schon lange als gastronomischer Hotspot mit talentierten Küchenchefs und erstklassigem Street Food. Um dies zu würdigen veröffentlichte der renommierte Guide MICHELIN soeben die erste Singapur Ausgabe und listet darin die 29 besten Restaurants der Stadt. Darunter auch das JAAN im Swissôtel The Stamford, das mit einem Stern ausgezeichnet wurde.

Das JAAN gilt seit rund 15 Jahren als eines der führenden französischen Restaurants in der südostasiatischen Metropole. Die 40 Personen fassende, vielfach preisgekrönte Adresse empfängt die Feinschmecker mit modernem Design sowie einer beeindruckenden Aussicht über die Stadt und die vorgelagerten Inseln. Der britische Küchenchef Kirk Westaway – Gewinner des S. Pellegrino Young Chef 2015 für Südostasien – demonstriert seine Leidenschaft für frische Zutaten und einfache, aber köstliche Gerichte, in denen sich Tradition und Kreativität harmonisch verbinden.

Die Liste der Auszeichnungen für das Restaurant ist ebenso lang wie eindrucksvoll. Zu den jüngsten Highlights gehört das jährliche Asia’s 50 Best RestaurantsRanking von S. Pellegrino und Acqua Panna, bei der das JAAN 2016 zum vierten Mal dabei ist und in diesem Jahr den 29. Platz belegt.

Serviert werden aktuell fünf Menüs zwischen fünf und zehn Gängen, die preislich zwischen 168 und 498 Euro angesiedelt sind. Besonders exquisit: Das aus sechs Gängen bestehende KRUG Menü in Kombination mit erlesenen Tropfen aus einem der besten Champagnerhäuser der Welt.

Das Restaurant ist von Montag bis Samstag jeweils von 12.00 bis 14.30 Uhr sowie von 19.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen rund um das Konzept, das Team und die aktuellen Menüs sind auf der Website unter www.jaaan.com.sg erhältlich. Reservierungen können per Mail an jaan.bookings@swissotel.com sowie telefonisch unter der Nummer +65 – 6837 – 3322 getätigt werden.

Marcel Ress

Der Mallorca-Deutsche Marcel Ress gehört mit seinen 27 Jahren zu den jüngsten Köchen, die einen der begehrten Michelin Sterne erhielten.

Als Chefkoch des Simply Foshs erkochte Marcel gemeinsam mit seinem spanischen Team diese hochkarätige Auszeichnung.

Aktuell nimmt er an Spaniens erfolgreichstem TV-Format, der Kochsendung TOPChef, teil. Eine vergleichbare Sendung gab es bisher im deutschsprachigen Fernsehen nicht. Alle Teilnehmer sind Profis, haben ihre eigenen Restaurants oder arbeiten als Chefköche in der Spitzengastronomie. In der laufenden Staffel nehmen sogar drei Michelin Sterneköche teil. Einer von ihnen, „El alemán“ (der Deutsche), ist Marcel. Man könnte es sich so vorstellen, dass Tim Mälzer und Frank Rosin als Kanditaten bei einer Kochshow teilnehmen würden und Johannes Lafer und Alfons Schubeck in der Jury sitzen. Mit Einschaltquoten von mehr als 20% wird über 15 Wochen der beste Koch Spaniens gesucht. TOPChef macht die Teilnehmer zu Popstars.

Marcel Ress hatte sich aus über tausend Bewerbungen, in das Casting mit 180 Chefköchen in die Sendung gekämpft. Der junge Franke und Wahlmallorquiner begann schon früh mit seiner Kochkarriere. Mit sieben war ihm klar: „Ich werde Koch!“. Nach dem Abschluss seiner Kochlehre gab es ein paar prägende Stationen bevor er mit 20 Jahren ohne ein Wort spanisch auf die Ferieninsel Mallorca kam. Dort arbeitete er sich über alle Positionen in der Küche des Simply Foshs zum Chefkoch hoch und holte als dieser den ersten Stern für das Restaurant.

Die ersten Erfahrungen vor der TV-Kamera machte Marcel Anfang diesen Jahres bei der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“. Diesen kleinen Wettbewerb gewann Marcel.

Aktuell befindet sich Marcel bei TOPChef unter den letzten sechs Teilnehmern und die Konkurrenz wird immer härter. „Ich bin nicht davon ausgegangen, soweit zu kommen. Jetzt freue ich mich nur noch über jede weitere Woche und möchte es mir mit einem Sieg beweisen.“ Die Sendung ist jeden Mittwoch, um 22 Uhr auf dem spanischen Sender Antena 3 und im Internet zu sehen.

Neue und eigene Wege befinden sich zur Zeit in der Entstehungsphase. „Ich möchte was anderes machen, nicht was so viele schon gemacht oder gezeigt haben“. Dafür braucht der junge Koch Zeit, um sich und seine Ideen zu entwickeln. Es wird aber in den nächsten Wochen klar und spuchreif sein.

Pascal Foechterlé

Pascal Foechterlé kehrt nach vier Jahren zurück in die „Zirbelstube“ des Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart und übernimmt ab dem 1.1.2016 die Rolle des Gastgebers in dem Sternerestaurant. Seit Mitte 2009 ist der bekannte Franzose in der Stuttgarter Spitzengastronomie tätig, zuletzt im Sterne-Restaurant „Olivo“ im Steigenberger Hotel Graf Zeppelin.

Der ausgewiesene Kenner der Haute Cuisine kann auf eine beeindruckende Vita zurückblicken. Sein Weg führte ihn vom Sternerestaurant Schwarzer Adler über die Traube Tonbach im Jahr 2006 nach Bergisch-Gladbach, wo er schon einmal für die Althoff Hotel Gruppe tätig war, damals im Gourmetrestaurant Vendôme, bei Joachim Wissler sowie im Anschluss von 2009 bis 2011 als Restaurantleiter im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, Pascal Foechterlé wieder als Gastgeber in der „Zirbelstube“ und der Althoff Hotel Gruppe begrüßen zu dürfen“, so Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber des Unternehmens.

„Pascal Foechterlé steht für Gastlichkeit. Mit seiner weitreichenden Erfahrung im Bereich der Spitzengastronomie ist er ein anerkannter Experte der Branche. Im Althoff Hotel am Schlossgarten verbinden sich mit Sebastian Prüßmann und der „Zirbelstube“ Sterneküche und gemütliche Eleganz in einzigartiger Weise. Nun möchten wir mit Pascal Foechterlé als Maître darüber hinaus neue Maßstäbe für unser Hause setzten“, so Ulrich Schwer, Direktor des Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart.

Ende vergangenen Jahres ist Sebastian Prüßmann mit seiner Sterneküche in die „Zirbelstube“ zurückgezogen, die vorab behutsam renoviert wurde. Seine Küche ist aktuell mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Ganz aktuell wurde Sebastian Prüßmann vom Schlemmer Atlas unter die TOP 50 Köche in Deutschland gewählt. Der Aufsteiger des Jahres 2015 (Der große Restaurant und Hotel Guide) freut sich über den Neuzugang im Team. Seine Kollegin Talisa Bernthaler verlässt Ende des Jahres das Stuttgarter Haus und die Althoff Hotel Gruppe, um sich außerhalb des Unternehmens neuen Aufgaben zu widmen.

Singapore Sling

Bereits seit mehreren Jahren erlebt Gin ein beachtliches Revival und gerade kleine, innovative Hersteller machen sich aktuell einen Namen. Anlässlich des 100. Geburtstags des weltberühmten Cocktails Singapore Sling haben sich die Londoner Sipsmith Destillerie, bekannt für ihre edlen handgefertigten Gins, und die eleganten Raffles Hotels & Resorts zusammengetan, um eine ganz besondere Spirituose zu kreieren: den maßgefertigten Raffles 1915 Gin.

Kreiert wurde der neue Gin von Sipsmith Brennmeister Jared Brown, eigens für die Raffles Hotels & Resorts. Die Rezeptur zaubert eine angenehme Balance aus den traditionell für den preisgekrönten Sipsmith Dry Gin verwendeten Kräutern und verschiedenen asiatischen Pflanzen, in Anlehnung an das Stammhaus der Marke in Singapur. Dazu gehören Jasminblüten, frische Pomelo-Schalen, Zitronengras, Blätter der Kaffir-Limette sowie Muskatnuss und Kardamom. Entstanden ist ein komplexer Gin mit milder Würze und einer exotischen Note.

Dieser einzigartige und komplexe Gin soll eine neue Generation von Barkeepern dazu inspirieren, kreative neue Gin Cocktails zu mixen – so wie einst der berühmte Barkeeper Ngiam Tong Boon, der im Jahr 1915 den originalen Singapore Sling in der Long Bar des legendären Raffles Singapore erfand.

Ausgeschenkt wird der Raffles 1915 Gin in den Bars und Lounges der aktuell zwölf Raffles Hotels auf der ganzen Welt. Für Cocktail-Liebhaber in London, der Heimat von Sipsmith, verkauft Selfridges ab Mitte Oktober 2015 exklusiv 300 limitierte Flaschen (70cl) für 44 Britische Pfund (rund 60 Euro) pro Stück.

Sam Galsworthy, Mitbegründer von Sipsmith und ein direkter Nachkomme von Sir Stamford Raffles, dem Gründer Singapurs und Namensvater des Hotels, sagt: „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit Raffles Hotels & Resorts. Als Brenner ziehen wir unsere Inspiration aus den großartigen Geschehnissen der Vergangenheit und setzen uns zum Ziel, diese für Spirituosenliebhaber von heute erlebbar zu machen. Der Raffles 1915 Gin soll beim Verkosten an den Moment erinnern, als im Jahr 1915 das erste Mal ein Gast den Singapore Sling probiert hat. Zweifelsohne würde der Gin Ngiam Tong Boon und meinen Groß-Groß-Großonkel Sir Stamford Raffles mit viel stolz erfüllen.“

Peter French, President, Raffles Hotels & Resorts führt fort: „Wir haben nach einem Partner gesucht, der an einer vergleichbaren Philosophie und ähnlich hohen Standards festhält. Sipsmith ist authentisch, ein Meister dieses Handwerks. Und durch die familiäre Beziehung zwischen Sam Galsworthy und Sir Stamford Raffles wird diese Verbindung besonders glaubwürdig. Wir freuen uns, dass wir einen so besonderen Gin kreieren konnten, der die Vergangenheit feiert und gleichzeitig neue Generationen zum Entdecken und Schöpfen anregt.“

www.raffles.com

Grünkohl-Chips statt Pommes?

USA entdecken Grünkohl als „Gesundmacher“

Viele Trends kommen aus den USA irgendwann auch nach Europa und Deutschland, doch manchmal ist es auch umgekehrt: wie im Fall von traditioneller Hausmannskost. Grünkohl ist aktuell der „Renner“ auf dem Speiseplan gesundheitsbewusster Amerikaner; und zwar in allen möglichen denkbaren Varianten: als Salat, in Form von Smoothies oder sogar gebacken als Chips.

Die Schere der Essgewohnheiten von US-Bürgern scheint dabei immer weiter auseinander zu klaffen. Auf der einen Seite sind noch immer die notorischen Fast-Food-Liebhaber, die häufig zu einer eher einseitig unausgewogenen Ernährung mit viel Fett und Zucker tendieren. Und auf der anderen Seite die fast fanatisch wirkenden Fitness- und Ernährungsbewussten Konsumenten. Seit sich Michelle Obama für das Thema „Gesunde Ernährung“ einsetzt, haben aber auch Nahrungsmittel eine Chance, deren Namen der durchschnittliche US-Amerikaner vor zwei Jahren kaum hätte nennen können.

„Kale“, also Grünkohl, ist nun auf dem Vormarsch und aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken. Er wird regional angebaut und auf den Wochenmärkten an großen Ständen angeboten. Selbst in vielen Supermärkten wird inzwischen kostbarer Regalplatz für das sperrige Grünzeug freigeräumt. Seine vergleichsweise üppige Ausstattung mit Calcium, Vitamin C und Eisen erklärt neben der prominenten Fürsprache den aktuellen „Run“ fast von selbst.

Was in Deutschland zwar beliebt ist, aber als gedünstetes Alltagsessen nicht besonders „trendy“ daherkommt, erfährt durch neue Zubereitungsideen jenseits des Atlantiks einen wahren „Hype“. In Internetforen tauschen meist junge Frauen Smoothie-Rezepte aus und regen auf Twitter an, dass auch Mc Donalds Grünkohlchips als Beilage zum Burger servieren möge. Insbesondere die jüngere Generation fühlt sich davon angesprochen, wenn Grünkohl in trendigen Mixgetränken angeboten wird – selbst wenn die leicht bräunliche Farbe nicht besonders appetitlich wirkt: „Keine Angst, es schmeckt nicht nach Gras“, beruhigt ein Forumsteilnehmer.

Auch wenn mit Fast Food, Coffee to go und Convenience-Produkten in den vergangenen Jahrzehnten einige Trends zu uns gekommen sind, haben wir Europäer offenbar dazu beigetragen, dass neben Körnerbrot und Käse nun auch Kohl Einzug in die amerikanischen Haushalte genommen hat. Man darf allerdings gespannt sein, ob die Grünkohl-Welle als besondere „Neuheit“ wieder zu uns zurück schwappt – dann vielleicht unter dem Label „Neuer Trend aus den USA“.
Friederike Heidenhof aus Washington D.C., www.aid.de

Marcus Langer

Oliver Heilmeyer setzt auf Regionalität und freut sich über Zuwachs in der Küche

Der Spreewald gehört zu den Zentren des Meerrettichanbaus in Deutschland und findet natürlich auf unterschiedliche Weise Einzug in die regionale Küche. Oliver Heilmeyer, Chefkoch des Hotels BLEICHE RESORT & SPA, aktuell wieder mit einem Stern vom Guide Michelin und vom Restaurantführer Gault&MiIlau 2015 mit 16 Punkten ausgezeichnet, sieht im Meerrettich immer wieder ein heimisches Gemüse, das sich vielseitig verwenden lässt. Der Meerrettich kommt als Wurzel ganz harmlos daher, geschnitten oder gerieben aber entfaltet er seinen unglaublichen und unnachahmlichen Geschmack.

Er hat viele Namen: Im süddeutschen Raum wird er Kren genannt, er heißt aber auch Bauernsenf, Fleischkraut, Krien, Märek, Mirch, Pfefferwurzel, Rachenputzer, Waldrettich und wurde schon in der Antike auch als Medizin geschätzt.
Neben der Gurke ist der Meerrettich das meistbekannte Gewächs im Spreewald, der hier besonders gut gedeiht und frisch verarbeitet werden kann. Gerade im Winter liefert er zahlreiche Vitamine und gehört in der Region deshalb auch zu einer gesunden und bekömmlichen Küche. Er eignet sich zum Würzen von Kürbissuppen, eingelegten Gurken, ganz traditionell als Sahnemeerrettich zu gekochtem Rindfleisch oder Fisch.

Auch in der Gourmetküche findet er sich wieder. Das Gericht in der Bleiche heißt aktuell „Spreewälder Erde“, welches das hiesige Anbaugebiet symbolisiert: „Wir stellen die Erde mit geriebenem Pumpernickel dar, ‚pflanzen‘ darauf zartes Rübengemüse und verfeinern das Ganze mit Meerrettichschaum. Der intensive typische Geschmack soll in der Kombination erhalten bleiben. Auch mit Sahne abgeschmeckt, zum Beispiel als Panna cotta oder als Eis, eignet sich Meerrettich hervorragend“, so Heilmeyer.
Die ganz jungen Meerrettichwurzeln, die als besondere Zutat bei Bauer Steffen Glöss im Nachbarort Vetschau geerntet werden, konfiert (Niedertemperaturgaren) er dafür über Nacht im Würzsud.

Alles wird mit dem Küchenteam vorab probiert und abgestimmt, damit gerade die „scharfen Sachen“ gezähmt und zum Genuss werden können.
Deshalb freut sich Küchenchef Oliver Heilmeyer, der für zwei à la carte- und acht Hotel-Restaurants verantwortlich ist, besonders über zusätzliche Unterstützung. Seit Kurzem steht dem bisher 7-köpfigen Team in der Gourmetküche des Sternerestaurants 17fuffzig nun auch Souschef Marcus Langer zur Seite. Mit ihm ist die gesamte Küchencrew des Hotels auf 22 Personen angewachsen.

Der gebürtige Görlitzer, Jahrgang 1985, war zuletzt und seit Herbst 2009 bei Nils Henkel im Gourmet Restaurant Lerbach im Althoff Schlosshotel Lerbach/Bergisch Gladbach als Souschef tätig, davor zwei Jahre im Restaurant „La Societe“ in Köln. Im Spreewald hat er mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden und beschäftigt sich hier nun auch stark mit dem, was die fruchtbare Region Außergewöhnliches zu bieten hat.

Instant Reservation

TripAdvisor stellt Instant Reservation vor. Mithilfe der neuen Funktion können Verbraucher ein Restaurant auswählen und die Reservierung abschließen, ohne die TripAdvisor-Webseite zu verlassen.

Instant Reservation ist aktuell für die mehr als 13.000 Restaurants innerhalb des lafourchette-Netzwerkes in Frankreich, Spanien, der Schweiz und Belgien verfügbar. Im Zuge der Akquisition von lafourchette im Mai wurde die Verfügbarkeitssuche für Restaurants direkt in die Städteseiten dieser Märkte auf TripAdvisor integriert. Auf diese Weise sind User in der Lage, auf TripAdvisor für ein bestimmtes Datum und eine konkrete Uhrzeit nach freien Tischen zu suchen und zu reservieren. Bisher mussten TripAdvisor User, die einen Tisch in einem Restaurant von lafourchette vorbestellen wollten, den kompletten Buchungsprozess auf der lafourchette-Webseite abschließen.

Zu den Vorteilen, die Gäste beim Buchen eines Restaurants aus dem lafourchette-Netzwerk nutzen können, zählen: die Anzeige von Speisekarten und speziellen Angeboten, wie Rabatte bis zu 50 Prozent oder Menüs zum Festpreis. Darüber hinaus werden bei der Online-Buchung Rabatte automatisch auf die Rechnung gesetzt, das Vorlegen eines Coupons im Restaurant ist nicht mehr notwendig. Gäste haben zudem die Gelegenheit, alternative Reservierungszeiten und weitere Restaurantvorschläge einzusehen.

„Ein reibungsloser Reservierungsprozess ist uns wichtig. Mit Instant Reservation wollen wir unterstützen, außergewöhnliche Restaurants zu finden und zu buchen“, so Adam Medros, Senior Vice President, Global Product, TripAdvisor. „Das neue Feature untermauert zudem, dass TripAdvisor der perfekte Ort ist, um Restaurants zu suchen, auszuwählen und zu buchen – ob auf Reisen oder daheim.“

Instant Reservation ist verfügbar auf den TripAdvisor-Apps (iPhone und Android), in der Desktop- und mobilen Version sowie aktuell auf allen englisch- und spanischsprachigen Websites von TripAdvisor sowie in Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Schweden.

Immer häufiger nutzen Reisende ihr Smartphone für den Buchungsvorgang. Laut der aktuellen TripBarometer Studie¹ nutzen mehr als vier von zehn Reisenden weltweit (41%) ihr Smartphone, um im Urlaub nach Restaurants zu suchen, und ein Drittel (31%) tätigt Reservierungen online.

Pizza auf Platz 1

Pizza auf Platz 1, Sushi & Co. auf dem Vormarsch

Eine Auswertung der knapp 9 Millionen bislang getätigten Bestellungen von Lieferheld-Kunden belegt, dass Pizza Deutschlands beliebtestes Lieferessen ist. Konkurrenz kommt aber von der asiatischen Küche, die weiter an Popularität gewinnt. Deutsche Küche landet abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Bei 28% aller Bestellungen wird Pizza gewünscht, dies hievt den runden Teigfladen auf den ersten Platz der Beliebtheitsskala in Deutschland. Umgekehrt bedeutet dies aber auch: 72% haben andere Vorlieben als Margherita, Tonno oder Quattro Stagioni. Insofern sollte die vereinfachende Berufsbezeichnung „Pizzabote“ eigentlich der Vergangenheit angehören. Besonders stark ist mittlerweile asiatische Küche gefragt: Addiert man die getrennt ausgewerteten Sushi-Bestellungen zur restlichen asiatischen Küche zu, kommt man auf einen stattlichen Anteil von 21% für die Asia-Fans. Indisch, Amerikanisch (Burger), Griechisch und Türkisch sind zwar auch beliebt, können aber mit italienischer und asiatischer Küche nicht mithalten. Ganz zu schweigen von Schnitzel, Kohlroulade & Co.: Deutsche Küche wird mit einem Anteil knapp unter 1% äußerst selten bestellt.

Den Asiaten kommt der Mega-Trend „Gesunde Ernährung“ zugute, denn die fernöstliche Küche gilt als leicht und bekömmlich. Genau danach verlangen die Konsumenten: Nach einer Forsa-Umfrage geben aktuell 74% der deutschen Frauen an, sich immer oder überwiegend gesund zu ernähren. Dies gilt ebenfalls für immerhin 52% der deutschen Männer. Und der Markt reagiert entsprechend. Ernährungsbewusste Menschen finden mittlerweile ein immer breiteres Angebot an Speisen, ob vegetarisch, vegan oder leichte Kost. Dieser Trend macht auch beim Lieferessen nicht halt, insbesondere in Großstädten schießen Angebote für gesundes Essen, das nach Hause kommt, aus dem Boden.

Gesunde Ernährung ist zwar der große Trend, aber (noch) nicht das Maß aller Dinge: Laut Forsa geben 45% der Deutschen an, bei der Essensauswahl zu allererst nach dem Kriterium „Geschmack“ zu entscheiden, für nur 35% genießt die „Gesundheit“ Priorität.

Von Käserei bis Kartause

Den Kulturspuren durch das Appenzell und die Nordostschweiz folgen

Wer auf Kulturpfaden wandert, kommt dem Wesen einer Region am nächsten. Möglich ist das auf den beiden Kulturwegen, die durch die Ostschweiz führen. Etwa auf der 50 Kilometer langen „Kulturspur Appenzellerland“. Sie führt Wanderer durch die idyllische Wissbachschlucht bis zur urkundlich ältesten Siedlung der Region, dem Weiler Schwänberg. Getäfelte und bemalte Holzgiebelbauten sind in der Gemeinde Trogen zu bestaunen und in der Schaukäserei in Stein lässt sich beobachten, wie der Appenzeller Käse entsteht.

Per Velo ist man am besten auf der „Nordostschweizer Kulturroute“ unterwegs – vorbei am tosenden Rheinfall am Fuße der Festung Munot, nach Stein am Rhein mit vielen bunten Häuserfassaden auf dem einladenden Marktplatz, die von einer reichen Tradition erzählen, und durch die sanfte Hügellandschaft um Winterthur. Wie Perlen einer Kette reihen sich Herrensitze, Klöster und Burgen entlang des Rheins auf. Auch die Kartause Ittingen, in der 850 Jahre Kulturgeschichte erhalten ist. Mittelalter hier, junge Kultur dort: Frauenfeld, Start und Ziel der dreitägigen Velotour, lockt heute mit einer frischen Kulturszene, mit Festivals und launigen Altstadtevents.

Gepäcktransport und Übernachtung, Karten- und Reiseunterlagen sind auf beiden NaTour pur-Routen im Pauschalpaket inbegriffen. Und beide sind sie auf drei Tage ausgelegt und ab 356 Schweizer Franken (aktuell 290 Euro) pro Person buchbar. Im Juli sind beide Routen 20 Prozent vergünstigt buchbar, also ab 285 Schweizer Franken (aktuell 230 Euro).
Mehr unter +41 43 422 60 22 oder info@swisstrails.ch oder www.natourpur.ch

Weitere Informationen zu NaTour pur und E-Bike Park:
Ostschweiz Tourismus, Fürstenlandstrasse 53, CH-9000 St. Gallen, Tel. +41 (0)71 274 99 00, www.ostschweiz.ch.