Trüffelherbst in Istrien

Hochsaison für Feinschmecker. Bis Ende November steht die kroatische Adria-Halbinsel Istrien ganz im Zeichen der berühmten weißen Trüffel. Sie prägt nicht nur die Speisekarten von Landgasthäusern und Restaurants, sondern auch zahlreiche traditionelle Feste.
Das geografische Dreieck zwischen Buzet, Buje und Pazin gilt vor allem im Bereich des Flusses Mirna als magisches Dreieck für Genießer. Schwarze und weiße Trüffel finden in den Eichenwäldern optimale Wachstumsbedingungen, wobei unter Feinschmeckern die weiße „Tuber magnatum pico“ als absolute Krönung und weltweit als eines der teuersten Spitzenprodukte gilt.

Die weiße Trüffel Istriens gedeiht ab Mitte September bis Ende November unter ähnlichen Bedingungen und am gleichen Breitengrad wie ihre international berühmte Namensvetterin aus Alba, mit der sie de facto identisch ist. Sie wächst unterirdisch, Trüffelsucher benötigen dafür spezielle Lizenzen und – da sie unterirdisch wächst – dafür ausgebildete Hunde.

Je nach Stil des Restaurants werden die Trüffel über verschiedenste Gerichte gehobelt oder geraspelt, sind im Herbst aber in Istriens Gourmetrestaurants ebenso selbstverständlich wie in den gemütlichen Landgasthäusern, den sogenannten Konobas, wo nach alter Tradition noch viele Gerichte in der Glut am offenen Feuer zubereitet werden. Besonders beliebt sind weiße Trüffel zu Fuži- und Pljukanci- Nudeln, Fritada (Rührei) und verschiedene Kombinationen von Fleisch. Manche Restaurants wagen sich aber auch an spannende Kombinationen mit Fisch oder Desserts, wobei gerade Schokolade raffinierte Geschmackserlebnisse eröffnet. www.istra.hat

Darüber hinaus stehen traditionell zahlreiche Feste rund um die weiße Trüffel am Programm:

Livade: 18.9. – 30.10.2016 jedes Wochenende: Trüffeltage des Trüffelrestaurants Zigante mit Trüffelfest und Verkostungen, Trüffelzubereitung & Kochshows, Weißer-Trüffel-Auktion, Demonstration der Trüffelsuche mit Hunden(www.sajamtartufa.com).

Livade & Oprtalj: 22. – 23.10.2016: XXI Tuberfest: Trüffel-Tage mit Weinverkostungen sowie Wahl der schönsten und größten weißen Trüffel der Saison.

Motovun: 22.10.2016: Fünftes TeTa – Teran und Trüffel-Festival: Trüffelgerichte und Weidegu mit istrischen Winzern.

Momjan: 5,/6,11.2016: Tage des Muskats und der Trüffel aus Momjan: Wein- und Trüffelmesse mit lokalen Muskat-Winzern aus der Region Momjan

Buzet: 5. /6.11.2016:Trüffelfest

Weitere Informationen: www.istra.hr

Kärntner Köche laden zum Schmankerl-Festival

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2015 laden Kärntens kreativste Köche erneut zum 6-tägigen KüchenKult auf insgesamt 11 Kulinarikbühnen. Neben den bekannten Schauplätzen Faaker See und Villach geht es heuer erstmals auch an den Ossiacher See und nach Arriach, dem Mittelpunkt Kärntens. Und die Besetzung verspricht auch diesmal eine Woche voller außergewöhnlicher Genüsse, die die Vielfalt des Alpen-Adria-Raums auch kulinarisch erlebbar machen.

Die Genusskünstler 2016 :

Stefan Lastin – Frierss Feines Haus, Villach

Hermann Andritsch – Gourmetrestaurant Lagana, Villach

Gerhard Satran – Stiftsschmiede, Ossiach

Stephan Gerstner – Wirt in Judendorf, Villach

Hannes Tschmernjak – Der Tschebull, Egg am Faaker See und Nobilvini wein.lounge & enoteca, Villach

Tici Kaspar und Michael Ceron – Zitrusgarten, Faak am See

Michaela Neumayr und Jürgen Perlinger – „Das Kleine Restaurant“ im Warmbaderhof, Villach

Claudia und Bernhard Trügler – Gasthof Alte Point, Arriach

Michaela Widnig-Tiefenbacher – Naturel Hoteldorf Schönleitn, Oberaichwald

Familie Melcher – Hotel Karnerhof, Egg am Faaker See

03. Mai, 18.30 Uhr – Frierss Feines Haus

FEINER FRÜHLINGSAUFTAKT. Gleich zum Start weiß Stefan Lastin mit hochklassiger Bodenständigkeit zu überzeugen. Auf die Teller kommt Frühling in seiner feinsten Form. Dabei vertraut Chefkoch Lastin naturgemäß auf die hochwertigen Produkte aus dem Hause Frierss.

04. Mai, 12.00 Uhr – Gourmetrestaurant Lagana

VEGANER HAUBENGENUSS. Eine Premiere beim KüchenKult: Zwei-Hauben-Koch Hermann Andritsch zaubert vier vegane Gänge auf die Teller und verspricht eine Überraschung fürs Dessert. Als Basis dienen die saisonalen Spezialitäten eines Gailtaler Gemüsebauern und von Gemüse Robitsch.

04. Mai, 19.00 Uhr – Stiftsschmiede

KARNTEN FISCHKÜCHE DES SÜDENS. Gerhard Satran wird von regionalen Fischern und Produzenten täglich mit den besten und frischesten Rohprodukten beliefert. Die Planung des mehrgängigen Menüs entsteht daher erst kurz nach Bestellung der verfügbaren Ware. Lassen Sie sich überraschen!

05. Mai, 12.00 Uhr – Wirt in Judendorf

DIE KÄRNTNER KULTURNUDEL B(T)RAUT SICH WAS. Erstmals beim KüchenKult dabei, wartet der Wirt in Judendorf gleich mit einem besonders vielfältigen Programm auf: Kärntner Nudel trifft Branzino, dazu gibt es Spargel aus dem Lavanttal, Schafsfrischkäse, Taleggio … ergänzt durch eine harmonische Bierbegleitung mit Spezialitäten der Villacher Brauerei und der Schleppe Brauerei.

05. Mai, 18.30 Uhr – Der Tschebull

Alpe Adria Spargelfestspiele. Der KüchenKult-Klassiker! Beim Tschebull wird einmal mehr allerfeinster Spargel geboten. Außerdem in der Menüfolge: gemischtes Gesottenes sowie Bollito Misto. Degustationen mit Topwinzern und Destillateuren runden das stimmige Programm ab.

06. Mai, 12.30 Uhr – Zitrusgarten Faak am See

TICI KOCHT IM ZITRUSGARTEN. So nah ist niemand am Produkt! Tici Kaspar verarbeitet vor Ort die Bio-Zitrusfrüchte von Michael Ceron und kombiniert sie mit frischen, regionalen Schmankerln. Der gläserne Zitrusgarten mit verschiedenen Kochstationen sorgt für ein himmlisches Rundum-Wohlgefühl.

06. Mai, 19.00 Uhr – „Das kleine Restaurant“ im Warmbaderhof

KULTIGE SCHWEINEREI  VOM  LAMM & SCHAFSKÄSE – geschmort, gekrönt, geräuchert. Im stilvollen Ambiente „des Kleinen Restaurants“ im Warmbaderhof Villach wird Schwein geschmort, Lamm gekrönt und Schafkäse geräuchert. Küchenchef Jürgen Perlinger und Pâtissière Michaela Neumayr versprechen kultverdächtige Geschmackserlebnisse!

07. Mai, 11.00 Uhr – Nobilvini wein.lounge & enoteca

ALPE-ADRIA-MATINÉE & CHAMPAGNER. Die Champagner Matinée feiert ihre prickelnde Premiere beim KüchenKult! Mit raren Jahrgangschampagnern sowie Prestige-Cuvées von Perrier-Jouët & Mumm – und der fachkundigen Begleitung durch Hannes Tschemernjak (Tschebull) und Gert Weihsmann Pernod Ricard).

07. Mai, 12.00 Uhr – Gasthof Alte Point

WILDES ARRIACH. Ebenfalls zum ersten Mal dabei: Der Gasthof Alte Point im Luftkurort Arriach. Claudia und Bernhard Trügler setzen bei ihrem Debut auf allerfeinste Regionalität. Das Wild stammt von der Jagdgemeinschaft Dreihofen-Wöllan, die Destillate vom Schnapsbrenner “LaGraSch” aus dem Millstätter Raum.

07. Mai, 18.00 Uhr – Naturel Hoteldorf Schönleitn

SCHÖNLEITNER WIRTSHAUSKULT. Nach einem Aperitif am Dorfplatz und Schmankerln aus dem Freiluft-Backofen verwöhnt das Naturel-Team im Dorfwirt mit Saiblingsfilet, Lavanttaler Spargel, Räucherforelle und mehr. Partner des Abends sind die Fischzucht Feld am See, das Weingut la Viarte sowie Käsesommelier Reinhard Winter.

08. Mai, 12.00 Uhr – Hotel Karnerhof

BRUNCHEREI IN TÜRKIS. Einmal mehr das perfekte Finale des KüchenKults: Bei traumhafter Aussicht auf den türkisblauen Faaker See verwöhnt Familie Melcher  vom Hotel Karnerhof beim Sonntagsbrunch am Muttertag mit Köstlichkeiten aus der vielfach prämierten Küche.

KüchenKult & KurzUrlaub. Für den doppelten Genuss in einer der schönsten Regionen des Alpen-Adria-Raums haben die KüchenKult-Partnerhotels spezielle Angebote geschnürt. Buchungsmöglichkeiten (auch inklusive Flug) und weitere Details gibt es unter www.kuechenkult.at  

Und auch für die weiteren KüchenKult-Feste des Jahres ist schon alles angerichtet: Am 2. Juli verwöhnen die besten Köche der Region bei der „langen Tafel“ – einem kulinarischen Brückenschlag über die Villacher Draubrücke – und von 3. bis 9. Oktober kann man im Rahmen des Herbstfestivals die schönsten Seiten der Wander- sowie der Genussregion Villach – Faaker See – Ossiacher See erkunden.

www.region-villach.at

Paco Pérez

Der Katalane Paco Pérez ist ein recht erfolgreicher, in Deutschland jedoch nicht so sehr bekannter Koch. In dem im Berliner Diplomatenvierten gelegenen Hotel „Das Stue“ zeichnet er für das Restaurant „5 (Cinco) – by Paco Pérez“ verantwortlich, ohne jedoch am Herd zu stehen.
Eine gute Gelegenheit für den Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann in die Welt der spanischen Avantgarde einzutauchen.

Es ist nicht unüblich, dass überaus erfolgreiche Köche weitere Restaurants eröffnen und sich damit ein Kochimperium zulegen. Alain Ducasse, Joël Robuchon oder mein unangefochtener Favorit Pierre Gagnaire haben das nachhaltig bewiesen.
Nun will ich Paco Pérez in diesen illustren Kreis (noch) nicht einführen, doch die Berliner Sternegastronomie wird selbst durch die nur virtuelle Anwesenheit des charismatischen Kochs durchaus bunter.

Nach seiner Ausbildung zum Koch machte Pérez mehrfach Station bei Michel Guérard, mit drei Michelinsternen dekorierter Koch und einer der Erfinder der heute vielfach missverstandenen Nouvelle Cuisine. Nachhaltig geprägt hat ihn allerdings auch Ferran Adrià, der im „El Bulli“ Weltruhm erlangte und mit seiner Molekularküche die Hochküche revolutioniert hat.

Essen als ganzheitliche Erfahrung, das Ansprechen aller Sinne, Verfremdung von Zutaten in neue Formen und Aggregatzustände, das Heranrücken der Kochkunst an die Wissenschaft, all dies scheint Pérez fasziniert zu haben.

Pérez hat sich im Restaurant Miramar im eher winzigen Llançà zwei Michelinsterne erkocht und diesen Erfolg im Restaurant Enoteca im Hotel Arts in Barcelona wiederholt. Der 5. Stern strahlt nun in Berlin. Doch in der letzten Ausgabe des Gault&Millau Deutschland gab es für die Küchencrew im Cinco einen herben Dämpfer. 11 Punkte und reichlich Kritik, mit der in der Sprache so sehr geschätzen Boshaftigkeit der Redakteure, dürften nachhaltig für Missstimmung gesorgt haben. In wenigen Wochen hat der G&M die Chance zur Wiedergutmachung. Hier bin ich zuversichtlich.

Der Empfang im Restaurant ist herzlich. Das Ambiente interessant. Das Konzept für das Restaurant, wie auch für die weiteren öffentlichen Bereiche des Hotels, stammt von der spanischen Ausnahme-Designerin Patrizia Urquiola. Über dem großen Tisch hängen 86 Kupferkessel, der Blickfang schlechthin im Restaurant.

Wir wählen das Menü „Umgebung & (Kon)Sequenzen welches aus mehr als 20 Teilen besteht. Dies ist nicht neu für uns, schließlich hat uns Ferran Adrià 2007 mehr als 30 kleine Teile zugemutet.

Das Menü:
UMGEBUNG & (KON)SEQUENZEN

Cronut
Bankok
Wald Consommé

DER GARTEN
Himbeere – Erbse – „Piquillo“ – Kartoffel – Ingwer
Blumenkohl und Bechamel
„Champignon“
Karotte

DAS MEER
Tigergarnele Thai
Thunfisch
„Kokotxas“
Zackenbarsch
Pure Garnele

DER WALD
„Molette“ – Croissant – Saam – Knuspriges Hühnchen
Egg Benedict
„Ou de Reig“ Risotto
Wagyu-Tatar

„Hot Dolc“
Crépe Suzette
Whisky Torte
Kleinigkeiten

Die Dramaturgie des Menüs ist stimmig und eindrucksvoll. Es wird, und das ist durchaus erfreulich, auf die zu Beginn des molekularen Siegeszuges viel zu oft gezeigte Effekthascherei verzichtet.

Der vollständige und bebilderte Bericht ist auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de zu finden.

Trüffelherbst in Istrien

Längst hat sich Istrien als Europas spannender Gourmet-Hotspot etabliert. In den kommenden Monaten steht die kroatische Adria-Halbinsel ganz im Zeichen ihres größten kulinarischen Schatzes, der weißen Trüffel aus dem Mirnatal – genussvoll gefeiert bei zahlreichen Volksfesten.

Wie ein Adlerhorst klebt das Jahrhunderte alte Burgenstädtchen Motovun über dem Mirnatal. Weingärten klettern die Hänge empor, während in den dichten Eichenwäldern des Tales schon im frühen Morgengrauen Gebell zu hören ist. Dort sind die speziell ausgebildeten Hunde der Tartufai, der Trüffelsucher, am Weg, um die kostbare weiße Trüffel „Tuber Magnatum pico“ zu erschnuppern.

Nur etwa tausend Istrianer haben die Lizenz für die Suche nach der begehrten Knolle, die mittlerweile nicht nur in den Spitzenrestaurants von Deutschland, Österreich und Italien Einzug gehalten hat. Ihr intensives Aroma macht die Adria-Halbinsel selbst im Herbst zum Treffpunkt für internationale Feinschmecker.

Überall wird getrüffelt – ob stilvoll gehobelt im kreativen Spitzenrestaurant oder geraspelt in urigen Konobas (Landgasthaus), wo viele Speisen nach alter Tradition noch am offenen Feuer mitten im Lokal zubereitet werden. Die Auswahl an Trüffelgerichten ist dabei groß und verfeinert unzählige Speisen wie etwa Risotti, Polenta, Eierspeisen, Röstbrot, Nudeln, rohe oder gedünstete Fische, Steaks und sogar Desserts.

Getrüffelte Volksfeste
Bis in den November hinein prägen zahlreiche Trüffelfeste die istrischen Wochenenden. Ende September findet in Motovun das Wein- und Trüffel-Festival „TeTa“ statt und im Dörfchen Sovinjak (nahe Buzet) wird Anfang Oktober „Bela nedeja“ gefeiert, ein Volksfest mit Trüffeln und einheimischen Produkten. Die Zigante-Trüffeltage in Livade erstrecken sich gleich über sieben Herbstwochenenden. Im Städtchen Buzet wird beim Volksfest „Subotina“ im September in einer Riesenpfanne eine fritaja (Rührei) mit mehr als 2.000 Eiern und 10 Kilogramm Trüffeln zubereitet und im November steht dieses malerische Ministädtchen im Zeichen einer zweitägigen Trüffelmesse. Die „Subotina“ ist gleichzeitig eine romantische Zeitreise in die Vergangenheit: In den Altstadtstraßen wird traditionelles Handwerk vorgeführt und die Gassen sind voller Spielleute, Musikgruppen und Einwohnern in Volkstracht.

Trüffelsuche für jedermann
Einige lizensierte Tartufai, in deren meist ländlichen Betrieben man auch einkehren oder sogar wohnen kann, nehmen Gäste mit zur Trüffeljagd. Die Preise richten sich dabei nach der Dauer der Waldtour und liegen bei rund 10 Euro pro Person. Eine etwas exklusivere Variante bietet das Trüffelhaus Zigante für kleinen Gruppen: Die rund 3- bis 4-stündige Suche kostet rund 350 Euro, dafür darf der Fund behalten werden. Ob so oder so – sehr früh aufstehen muss man in jedem Fall!

Infos: TVB Istrien, HR-52440 Poreč, Pionirska 1, Tel.: 00385 / (0)52 / 452 797 oder Info-Center 00385 / (0)52 / 88 00 88, info@istra.hr, www.istra.hr www.istria-gourmet.com

Istrien wird immer mehr Gourmet

Istriens junge Spitzenköche haben sich endgültig in der internationalen Gourmetwelt etabliert und sind nun bereits mit fünf Restaurants im exquisiten Kreis der Jeunes Restaurateurs d’Europe vertreten.

Neben „Talent & Passion“, so das Motto der Jeunes Restaurateurs d’Europe (JRE), teilen die ambitionierten Köche und Gastronomen aus zwölf Ländern auch ihren hohen Qualitätsanspruch. Und vor allem ihre Lust am Erschaffen feiner, innovativer Genusswelten, ohne ihr kulinarisches Erbe aus dem Auge zu verlieren.

In einer Art Genussrevolution haben Köche, Gastromen und Produzenten die kroatischen Adria-Halbinsel Istrien in den letzten 15 Jahren in eines der trendigsten Gourmet-Reiseziele Europas verwandelt.

Leidenschaftliche Gastronomen wie Teo Fernetich, der Präsident der kroatischen JREs, haben diesen Weg mitgeprägt. In seinem Boutique-Landhotel San Rocco (www.san-rocco.hr)kommen nicht nur Olivenöl und Weinessig, sondern auch der Großteil des Gemüses aus eigenem Bio- Anbau. Mit den Restaurants Damir e Ornella (www.damirornella.com), wo Matea Beletic ihre legendären Fisch- und Meeresfrüchtemenüs mit teilweise roh marinierten Gängen serviert, oder das mit 3 Gault Millau-Hauben ausgezeichnete Monte (www.monte.hr) von Danijel und Tjitske Dekic finden sich weitere gastronomische Trendsetter unter Istriens Jeunes Restaurateurs.

Dazu gesellen sich nun zwei neue Shooting-Star, die beide Adriafisch in kreativen Zubereitungen zum großen Thema ihrer Küche machen: Marina Gaši mit ihrem gleichnamigen Restaurant Marina im Fischerstädtchen Novigrad sowie als absolute Neuentdeckung Fabricio Veznaver mit seinem Restaurant Pergola (www.pergola.com.hr) in Savudrija.

www.jre.eu

www.istra.hr

Sergi Arola, Istanbul

Weltklasse-Kulinarik im neuen Raffles Istanbul:
Arola entführt in die Genusswelt des spanischen Sternekochs

Zum herausragenden kulinarischen Angebot des im September 2014 eröffneten Raffles Istanbul gehört auch das Signature Restaurant Arola des spanischen Zwei-Sterne-Kochs Sergi Arola. Der von Food-Journalisten als „Rebell und unangepasster Trendsetter“ gefeierte Charakterkoch steht mit seinem Arola-Konzept für eine katalanisch-mediterran-verwurzelte Kreativküche – serviert im Tapas-Style für gemeinsame Genuss-Happenings am Tisch. „Spanien und die Türkei haben eine gemeinsame Idee davon, was Essengehen bedeuten sollte: Dass es neben dem kulinarischen Erlebnis vor allem auch darum geht, gemeinsame Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen“, schwärmt der Geschmackskünstler, und weiter: „Es ist eine einzige Freude für mich, ein Arola in einem Haus der Marke Raffles zu eröffnen – und noch dazu in einem so dynamischen, angesagten und blühenden Teil einer der aufregendsten Städte der Welt, einem faszinierenden Schnittpunkt der Kulturen.“

Von Ferrán Adriàs Schüler zum Star von Madrid:
Sergi Arola wurde in Barcelona geboren und wuchs in der nahen Stadt Roses auf – Heimat des legendären El Bulli von Molekularküchen-Erfinder Ferrán Adrià. Schon als kleiner Junge kochte Arola mit seinem Großvater und bis heute sind viele seiner Gerichte von traditionellen katalanischen Rezepten inspiriert. Trotz seiner eigentlichen Absicht Rockmusiker zu werden, begann er eine Ausbildung an der Hotelfachschule in Barcelona und bewarb sich in Adriàs kulinarischem Labor El Taller, ebenfalls in Barcelona. Dort entdeckte ihn Adrià und engagierte ihn als Chef de Partie für das El Bulli. Nach Stationen bei Pierre Gagnaire in Paris eröffnete Sergi Arola 1997 mit dem kleinen La Broche sein eigenes Restaurant in Madrid. Bereits nach einem Jahr zeichnete ihn der Guide Michelin mit einem Stern, kurze Zeit später mit zwei Sternen aus. Sein Restaurant brachte frischen Wind in die spanische Küche und leitete einen Wechsel ein, der Madrid zu einer der kulinarisch attraktivsten Städte der Welt werden ließ.

Tapas auf Weltreise:
Kontrastprogramm bot der Küchenkünstler dann mit seinem zweiten Restaurant, das er unter dem Namen Arola 2004 in Barcelona eröffnete. Die dortige Spezialität kreativer Tapas-Teller, geschaffen für gemeinsamen Genuss in geselliger Runde, bietet Sergi Arola mittlerweile in all seinen Signature Restaurants rund um den Globus – in Portugal genauso wie in Sao Paolo, Brasilien, Santiago de Chile, Mumbai, Ibiza und jetzt auch im Raffles Istanbul. Selbstverständlich kommen hier neue, eigens für den jeweiligen Standort kreierte Gerichte auf die Karte, aber auch legendäre Klassiker wie sein weltberühmtes Calamari-„Sandwich“, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Neugier der anspruchsvollsten Gäste anregen wird.

Interkulturelles Design-Erlebnis:
Das Design des Lokals ist so charakteristisch wie das Essen selbst – ein Look, der vom weltweit renommierten Design Studio The Gallery HBA aus London konzipiert wurde. Im Eingangsbereich werden die Gäste von komplett mit funkelnden Spiegeln überzogenen Wänden empfangen – einem Ambiente, das Vorfreude wecken und einen glamourösen Start in eine außergewöhnliche kulinarische Reise inszenieren soll. Die Farbpalette des 74-Plätze-Restaurants mischt die Verwegenheit von schwarzem Salz mit helleren Farben und Lacken in Marineblau, Messing und Rot. Im Restaurant selbst dominiert eine ovale Säule, verziert mit Steinmosaiken in wellenförmigen Mustern. Von der Decke werfen hinterleuchtete stilisierte Kelim-Teppiche spannende Schatten über die Tische. Und die geschwungenen Wände mit Rautenmustern im arabischen Stil stehen für eine Reminiszenz an die berühmte Alhambra in der spanischen Heimat des Starkochs. Weitere 44 Plätze bietet die Restaurantterrasse in elegant-entspanntem Style. Dunkle Rattanmöbel sind mit Stoffen in frischen Pistazientönen akzentuiert, und eine Fülle von Messinglaternen sorgen für romantischen Kerzenscheinschimmer.

Spitzenteam für ein überzeugendes Erfolgskonzept:
Geführt wird das Arola im Raffles Istanbul von einem handverlesenen Team mit zwei der erfahrensten Mitarbeiter an der Spitze, die mit Sergi Arola bereits verschiedenste Projekte verwirklichten: Omar Mosquera leitet die Küche während Daniel Lorenzo die Federführung im Restaurant übernimmt. Tarek Mourad, General Manager des Raffles Istanbul, ist begeistert: „Sergi Arolas Konzept steht für die moderne Interpretation klassischer Gerichte, serviert als eine frische, spannende Küche, die Menschen vereint. Und genau darum geht es der Marke Raffles – wo auch immer wir sind.“

www.raffles.com

Auch eine weitere Neueröffnung steht in Istanbul an: das Hyatt Regency Istanbul Ataköy wird im Januar 2015 eröffnen. Alex Moser, der Berliner Koch, ist hier Exec. Küchenchef. Moser ist nicht nur für gute Restaurants bekannt, er hat in Ekaterinburg das beste Frühstück, dass wir je hatten, in beständiger guter Qualität angeboten.
http://istanbulatakoy.regency.hyatt.com/en/hotel/home.html

Wirtshausführer Österreich 2015

104 neue Lokalentdeckungen, 300 beste
Wirtshaus-Weine, 500 x gluten- und laktosefreie Küche, 24 neue
„Wirtshäuser mit Herz“, erstmals mit Adria-Badeorten und einer großen
Österreich-Karte. Mit diesen Neuerungen stellte sich der
Wirtshausführer Österreich 2015 mit seinen 1.200 Wirtshäusern und 300
besten Winzern am Mittwoch, 3. September im Rahmen einer fulminanten
Gala beim „Kirchenwirt seit 1326“ im Salzburger Leogang vor.
Gleichzeitig wurden die begehrten Trophäen „Wirt des Jahres 2015“ und
„Winzer des Jahres 2015“ und „Weinwirte  2015“ verliehen. Über 100
Gäste aus Wirtschaft, Sport, Politik, Tourismus und Gastronomie
feierten mit.

Einer der auffälligsten kulinarischen Wirtshaustrends ist die
Rückbesinnung auf archaische Zubereitungsformen. „Nachdem Fleisch,
Fisch und Gemüse oft geradezu gargestreichelt wurden, geht es jetzt
mit Griller und Smoker wieder richtig herzhaft zur Sache“, so die
Herausgeber Renate Wagner-Wittula, Elisabeth und Klaus Egle zum neuen
„Feuer und Flamme-Trend“ in den Wirtshausküchen.

Die Österreich-Sieger:
Wirt des Jahres 2015: Kirchenwirt seit 1326
Für frischen Wind in alten Mauern sorgen Barbara Kottke und Hans Jörg
Unterrainer – ein Gasthof zum Wohlfühlen und Genießen.
Winzer des Jahres 2015: Anton Bauer
Der Feuersbrunner erreicht durch kompromissloses Qualitätsstreben mit
seinen Weiß- und Rotweinen höchstes Niveau.
Weinmensch des Jahres 2015: Gerd Hoffmann
Der Gründer der Weinmesse VIEVINUM ist ein leidenschaftlicher
Weinliebhaber, der immer den Menschen hinter dem Wein sieht.
Produzent des Jahres 2015: Bio-Lutz
Seit dem Jahr 1978 arbeitet die Firma Bio-Lutz nach biologischen
Grundsätzen  zusammen mit 150 Bio-Partnerhöfen.

Die Bundesland Sieger-Weinwirte:
Wien: Schreiners Gastwirtschaft
Niederösterreich: Mitter
Burgenland: Csencsits
Oberösterreich: Pöstlingberg-Schlössl
Salzburg: Aichhorn
Tirol: Großvenediger
Vorarlberg: Post
Steiermark: Eckstein
Kärnten: Die Forelle

Der Wirtshausführer Österreich 2015 ist im Buchhandel zum Preis von
Euro 24,90 erhältlich.

JoselitoLab

JoselitoLab ist die weltweit erste Web-App zur kreativen Forschung und Entwicklung innovativer Rezepturen und Techniken rund um den Premium Ibérico-Schinken.

Die Vision von Joselito hinter diesem Projekt war eindeutig: die kulinarische Forschung rund um Ibérico-Schinken voranzutreiben. Und somit war die erste Web-App namens www.joselitolab.com geboren. Ein neuartiges digitales Werkzeug in Form einer Web-Lehrwerkstatt, in der Ideen zur Forschung und Entwicklung neuer und innovativer Rezepturen des Ibérico-Schinkens Raum finden.

Ferran Adrià, sowie sein Team des elBulli wurden mit der Forschung und Entwicklung neuer Techniken für das JoselitoLab betraut. Eine potente Zusammenarbeit, die Joselito – den besten Schinken der Welt – in neue Dimensionen führt und zum perfekten Partner in der Küche macht.

JoselitoLab ist ein beispielloses Projekt, das den herkömmlichen und traditionellen Genuss von Schinken hinter sich lässt und einen Schritt weitergeht. Mithilfe fortschrittlicher technologischer Hilfsmittel und der unverkennbaren Handschrift Ferran Adriás zeigt JoselitoLab, wie man Joselito-Schinken bestmöglichst einsetzen und genießen kann. Auch weniger geschätzte Teile des Schinkens wie Fett und Knochen verwandeln sich im JoselitoLab zu Hauptzutaten, um köstliche und originelle Rezepte zu entwickeln.

JoselitoLab ist ein für die Kreativität offenes Labor, in dem alle kulinarischen Möglichkeiten erforscht werden, die sich in das Joselito-Universum einfügen. Ob für interessierte Endverbraucher, Hoteliers oder Gastronomen von Tapas-Bars bis Spitzenrestaurants: JoselitoLab soll ein Treffpunkt für alle sein.

JoselitoLab kann über die Website www.joselitolab.com oder via Web-App auf jedem Computer, Tablet oder Smartphone (iOS
und Android) abgerufen werden.

Basierend auf der weitreichenden Analyse und Reflexion des Produkts Joselito-Schinken, haben Ferran Adrià und sein Team des elBulli eine komplette Rezeptsammlung mit zahlreichen Zubereitungsempfehlungen und Verwendungsmöglichkeiten entwickelt. Es ist ein Kochbuch, das auf vier Säulen aufbaut: Schinken, Fett, Brühe und Öl. Der Benutzer von www.joselitolab.com erhält freien Zugang zu den detaillierten Informationen eines jeden Rezepts sowie zu den praktischen Videos, die in audiovisueller Form Schritt für Schritt die jeweilige Zubereitung erklären. Darüber hinaus enthält JoselitoLab einen Bereich für den professionellen Sektor, mit technischen Informationen, die speziell für diese Zielgruppe zusammengetragen wurden und die Aufschluss geben sollen für etwaige Fachfragen.

Als Exklusivimporteur von Jamón Ibérico de Bellota Joselito, dem “besten Schinken der Welt”, wird das Frechener Unternehmen Enólogos AG die offizielle Deutschlandpremiere des JOSELITOLAB im nächsten Jahr begleiten und mit veranstalten.

Die Enólogos AG gilt als erster Ansprechpartner, wenn es um die Nachfrage nach außergewöhnlichen spanischen Gourmetprodukten und Weinen geht. Seit 2004 vertrauen zahlreiche Sterneköche wie Thomas Bühner, Tim Raue und Kolja Kleeberg, 3-Sterne-Restaurants wie das Amador, la vie und Aqua, renommierte Sommeliers sowie die Hotelkette Hyatt daher auf die Fachkompetenz der Enólogos AG. Seit Sommer 2010 kommen auch genussaffine Endverbraucher auf www.vinogusta.com und olivenoel.com, den beiden Onlineshops der Enólogos AG, in den Genuss der reichen kulinarischen Vielfalt Spaniens und von prämierten Olivenölen aus aller Welt.

Als Exklusivlieferant gilt die Enólogos AG als erster Ansprechpartner, wenn es um außergewöhnliche spanische Gourmetprodukte geht. Spitzenköche wie Nils Henkel, Tim Raue und Kolja Kleeberg, 3-Sterne-Restaurants wie das Lerbach, Amador und Aqua sowie die Hotelkette Hyatt zählen Gründer Miguel Martín und sein Team seit 2004 zu ihren Kunden. Neben der gehobenen Gastronomie und Hotellerie beliefert die Enólogos AG ausgesuchte Fachhändler, Feinkostgeschäfte sowie diverse namhafte Veranstaltungen. Auch Endverbraucher kommen voll auf ihre Kosten: vinogusta.com und olivenoel.com heißen die beiden Onlineshops der Enólogos AG für alle genussaffinen Weinkenner, Feinschmecker und Olivenölliebhaber. Alle Produkte des Enólogos-Sortiments sind neben den Onlineshops auch vor Ort im hauseigenen Showroom E50 | The Gourmet Loft in Frechen bei Köln erhältlich. Das E50 | The Gourmet Loft bietet auf beeindruckenden 500 qm2 im Industrieloft-Design täglichen Business Lunch, spektakuläre Dinner mit Sterneköchen, Grillabende deluxe, exklusive Wein- und Olivenöl-Tastings und vieles mehr.

www.enologos.com

Hans-Peter Jungmann

Hans-Peter Jungmann heißt der kreative Küchenchef des 2-Hauben-Restaurants Götzlstube im Hotel Karnerhof am Faaker See. Seinen Kochstil lernen Genießer im Oktober bei einem außergewöhnlichen Kochkurs kennen.

Sein beruflicher Parcours liest sich wie eine Aufzählung der Topküchen zwischen Kärnten und der Schweiz, vom Nassfeld bis Kitzbühel und St. Moritz. Einen Crashkurs zu Kräuterkunde, essbaren Schwammerln oder typischen Alpe-Adria Schmanckerln gibt`s im Oktober vom Osttiroler- Küchenchef persönlich. Doch nicht nur in der „Werkstatt“ Küche wird gerührt, gebraten und gegart – am bunten Klagenfurter Wochenmarkt entdecken Kochlehrlinge die Vielfalt heimischer Obst- und Gemüsesorten und im hoteleigenen Kräutergarten schnuppern Genießer so manch neues Kraut. Passend zur Jahreszeit steht auch ein Besuch im Schwammerlmuseum am Programm.

Kochkurs von 2. bis 6. Oktober 2013
Kochen mit Küchenchef Hans-Peter Jungmann mit 4 Nächten und 3 Kochkurseinheiten sowie begleiteten Ausflügen in der Region (Klagenfurter Markt, Schwammerlmuseum, Führung im hauseigenen Kräutergarten) Euro 524,00

Hotel Karnerhof, Karnerhofweg 10, 9580 Egg am Faaker See, Tel +43 (0)4254/2188, hotel@karnerhof.com

www.karnerhof.com

Bau der "El Bulli Foundation" beginnt im September

Ende September wird der erste Stein zum neuen Gebäude der elBulli Foundation in der Cala Montjoi bei Roses gesetzt. Dies sagte der ehemals beste Koch der Welt, Ferran Adria, in einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur Efe. Wenn alles normal verläuft, sollte alles im März 2015 fertig sein und man kann dann einen Neubeginn des elBulli starten.

Aber wer jetzt meint, dass Adrià wieder ein Restaurant eröffnen wird, sieht sich getäuscht. Entfernt hat es etwas damit zu tun, aber nur sehr entfernt. Adrià will die elBulli Foundation auf drei Säulen stellen. Die erste heisst elBulli 1846 und beschäftigt sich mit der Geschichte des denkwürdigen Ess-Tempels, die zweite nennt er Bullipèdia, das ein Archiv und die Rezepte von allem enthält, was in dem Laden je auf die Tische kam und die dritte Säule nennt sich elBulli DNA und wird sämtliche Arbeiten über das Internet verbreiten.

Der Laden oder besser die Stiftung wird Besuchern offenstehen und Teile des Archivs sind öffentlich zugängig.

Aber El Bulli wäre nicht El Bulli, wenn es nicht auch etwas zu essen gäbe – nur in welcher Form und wo wird aus den bisherigen Beschreibungen nicht ersichtlich. Und sollte es tatsächlich nur eine Art Revolution für die Gastronomie werden ohne dabei Speisen zu servieren, dann – ja dann wird das Projekt zu 100% kein Erfolg sondern ein Desaster werden. mit Dank via www.Arena-info.com