Essen, Trinken & Rauchen an frischer Luft: Der Trend in der Gastronomie

Anuga CateringTec und das „Gastro Food Forum – Marktplatz Außengastronomie“ „Zehn Fachmessen unter einem Dach“ – diese Anuga-spezifische Angebotsstruktur bietet Entscheidern aus dem Außer-Haus-Markt mehr als jede andere Branchenmesse weltweit. Neben der Anuga CateringTec, die die Produktgruppen Küchentechnik, Ausgabesysteme/Tafel- und Serviergerät, Spül-, Reinigungs- und Entsorgungstechnik, Kühltechnik, Kaffeemaschinen, Informations- und Abrechungssysteme sowie Bautechnik fokussiert, zeigen die anderen neun Fachmessen die neuesten Trends bei Nahrungsmitteln und Getränken – direkter Kontakt zum Hersteller inklusive.
Vom 8. bis 12. Oktober 2005 wird deshalb Köln mit der Anuga zum nationalen und internationalen Treffpunkt gerade auch für die gastronomischen Branchen.

Ein Trend ist die Außengastronomie. Dafür sorgte nicht erst der Jahrhundertsommer 2003, Biergärten, Ausflugslokale und Szene-Cafés zeigen: Die Menschen sind gerne draußen – und das nicht nur, wenn die Sonne scheint. Das Thema Außengastronomie beschäftigt auch die Stadtverwaltungen, wie ein zweijähriger Projektversuch in Hamburg zeigt: Biergärten, Straßencafés und Co. können künftig bis 23 Uhr, an Feiertagen, Samstagen und den Abenden vor Feiertagen bis 24 Uhr unter freiem Himmel bewirten. Damit will sich die Stadt Hamburg auch ihren Gästen als attraktiven und gastfreundlichen Standort empfehlen.

Angesichts der Aktualität des Themas lag es nahe, das das diesjährige „Gastro Food Forum“ unter die Überschrift „Marktplatz Außengastronomie“ zu stellen. Gemeinsam wollen die Initiatoren des Forums in einem ganz auf das Thema zugeschnittenen Ambiente Anregungen für eine erlebnisorientierte und umsatzgenerierende Gastronomie geben, die ihre Chancen bei guten wie bei schlechtem Wetter gleichermaßen erfolgreich nutzt. Für das Forum „Außengastronomie“ zeichnen Koelnmesse, der Deutsche Hotel– und Gaststättenverband e.V., Berlin (Dehoga), der Dehoga Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW) und die Bayer Gastronomie verantwortlich.

Außengastronomie ist längst kein reines Sommergeschäft mehr. Mit der richtigen Ausstattung ist es möglich, die Freiluftsaison auf bis zu 300 Tage im Jahr auszuweiten. Dies beweisen zur Zeit besonders augenfällig die Gastwirte in Irland, die auf das komplette Rauchverbot in ihren Lokalen reagieren mussten. Um ihren Gästen Rauchgenuss bei gleichzeitigem Bierausschank zu ermöglichen – und zwar wetterunabhängig, haben zahlreiche Gastwirte die Gastronomie teilweise selbst bei grauem Himmel und kühleren Temperaturen vor die Tür verlagert. Davon profitieren z.B. auch Hersteller von Windschutz-Wänden, wetterbeständigen Schirmen, Regenüberdachungen und Heizquellen, die von reger Nachfrage aus Irland berichten.

Viele Betreiber machen sich erst unmittelbar vor der Freiluftsaison konkrete Gedanken, wie ihr Biergarten, ihr Café oder ihre Terrasse aussehen soll und mit einem attraktiven Angebot möglichst viele Kunden erreicht. Fachleute raten allerdings dazu, bereits im Spätherbst den Markt zu sondieren und mit den Planungen zu beginnen. Für innovative und zukunftsorientierte Gastronomen besteht deshalb bereits auf der Anuga CateringTec im Oktober 2005 die Möglichkeit, sich über die neuesten Trends und Ideen für eine gelungene „Open-Air-Saison 2006“ zu informieren.

Mit rd. 6.000 Anbietern aus etwa 100 Ländern ist die Anuga die größte und bedeutendste Messe für die Ernährungswirtschaft weltweit. Über 160.000 Fachbesucher auf über 150 Ländern wurden zur letzten Veranstaltung 2003 gezählt.

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