Aufstriche selber machen

Brotaufstriche aus dem Supermarkt enthalten meist viele
Zusatz- und Konservierungsstoffe. Das ist auch verständlich, wenn man
sie in großen Mengen herstellen und haltbar machen muss. Eine
Alternative für den Frühstückstisch sind süße und herzhafte
Pasten aus der eigenen Küche. Frisch ist besonders lecker, und die
Zubereitung kostet nicht viel Zeit.

Vor allem Rohkostaufstriche sind in wenigen Minuten fertig. Für eine
Avocado-Creme zum Beispiel wird eine reife Avocado geschält,
zerdrückt und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauch, einer Prise
Zucker und etwas Joghurt vermengt. Noch schneller geht es, Frischkäse
mit gehackten, frischen Kräutern wie Basilikum, Thymian oder
Schnittlauch und etwas Feta oder Parmesan aufzupeppen. Sind Kartoffeln
vom letzten Mittagessen übrig, werden sie zerstampft und je nach
Geschmack mit Möhren und Sellerie oder Bärlauch und gehackten
Walnusskernen verfeinert.

Ob zum Brunch, Abendbrot oder Partybuffet – die Grundlage für
einen Brotaufstrich ist immer eine Paste. Dafür sind Obst- und
Gemüsearten mit einem hohen Stärke- und Fettanteil gut geeignet. Das
wären zum Beispiel Rote Beete, Pastinake, Möhren und Meerrettich,
aber auch gekochter und cremig pürierter Blumenkohl, Kürbis,
Süßkartoffeln und Esskastanien. Selbst Nüsse (Erdnüsse, Walnüsse,
Mandeln), Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne) und Hülsenfrüchte
(Kichererbsen, weiße Bohnen, Linsen) sind eine gute Basis. Für den
Geschmack kommen weitere Zutaten wie zum Beispiel frische Kräuter,
Gewürze wie Chili, Curry und Paprika, Zwiebeln und Meerrettich hinzu.

Auch süße Varianten lassen sich prima selbst zubereiten. Kinder
werden von einer selbst gemachten Schoko-Creme begeistert sein –
erst recht, wenn sie mitmachen. Dazu werden Haselnusskerne fein
gemahlen und mit weicher Butter verrührt. Anschließend Vollmilch-
oder Zartbitterkuvertüre über einem Wasserbad erhitzen und zur
Mischung geben, alles gut vermengen und in ein Glas füllen. Auch
Bananenmus wird mit Kakaopulver und gehackten Nüssen schnell zum
Brotbelag. Ein Gedicht ist ein Aufstrich aus getrockneten Aprikosen,
Mandelmus, Datteln, Zimt und etwas Orangensaft.

Aufstriche mit frischen Zutaten sollten kühl gelagert und innerhalb
weniger Tage verbraucht werden. Bei einer Basis aus Hülsenfrüchten,
Nüssen und Samen kann die Paste haltbar gemacht werden, indem man sie
unter ständigem Rühren aufkocht und in saubere Einmachgläser
füllt. Dann kommt der Aufstrich auch als Geschenk gut an.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Das isst Dubai

Soul-Food, Macarons und Social Restaurants

Dubai isst, schlemmt, genießt und experimentiert – hier ein paar News aus der Foodszene:

Noch in diesem Jahr wird das zweite Soulfull Outlet in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnen: Unter der Leitung von Thomas Klein International wird es im The Emirates Financial Towers-Restaurant Gerichte geben, die mit dem Zusatz „gut fürs Herz“ oder „stärkt das Immunsystem“ versehen sind. Es werden ausschließlich frische Zutaten verwendet und Lebensmittel, die am Ende des Tages übrig sind, werden in soziale Einrichtungen gebracht. www.thomaskleingroup.com

Im Jahr 1802 eröffnete Dalloyau das erste Geschäft in der Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré. Nun haben die Konditoren und Chocolatiers auch Einzug in Dubai gehalten: In der Mall of the Emirates gibt es die legendären Macarons und das traditionelle „Pain du Roy“, aber auch französische Köstlichkeiten wie Croque Monsieur oder Angus Beef mit Béarnaisesauce. Weltweit gibt es bereits über 400 Geschäfte und jedes Jahr kreieren die Gourmetexperten mindestens 500 neue Rezepte. www.dalloyau.com

Vom 14. bis 23. Mai findet die vierte Jumeirah Restaurant Week statt. Insgesamt beteiligen sich über 40 Restaurants daran, darunter das Pier Chic, Paj Thai und The Noodle House im Madinat Jumeirah oder Junsui und Al Iwan im Burj Al Arab. Infos unter www.jumeirah.com

Im Sommer wird das InterContinental Dubai Marina mit neun verschiedenen Bars und Restaurants eröffnen. Dazu gehören das Marina Social Restaurant und The Social Room Bar unter der Leitung des Küchenchefs Jason Atherton. Dahinter steckt die Idee, Michelin Sterne-Küchenqualität in unprätentiösem Ambiente anzubieten – Gäste sollen sich eingeladen fühlen, auch nur für einen kleinen Lunch oder einen Drink vorbeizuschauen. www.ihg.com/intercontinental/hotels/de/de/dubai/dxbpl/hoteldetail/about-the-hotel/dining

Ein „must visit“ ist der Ripe Night Market Dubai, der jeden Samstag von 16 bis 21 Uhr im Al Barsha Pond Park stattfindet. Ob indische oder mexikanische Küche, Rohkost oder vegan – hier kommt jeder auf seine Kosten. Mit Live-Musik und kleinen bunten Laternen wird der Markt zu einem wöchentlichen Fest im Park. www.ripeme.com/night-market

Lebensmittelkennzeichnung

Vom Farbstoff über Konservierungsstoffe bis hin zu Geschmacksverstärkern hat das Rätselraten über Inhaltsstoffe bei Bestellungen von in Lebensmitteln im Internet künftig ein Ende: Seit dem 13. Dezember müssen verpackte Lebensmittel in den Ländern der Europäischen Union (EU) besser gekennzeichnet werden. Dies gilt für die Waren in Läden, aber auch für Lebensmittelprodukte, die übers Internet EU-weit feilgeboten werden: Die Pflichthinweise im Internetshop müssen vor einer verbindlichen Bestellung – also bereits bei der Warenpräsentation – deutlich sichtbar sein. Auch alle anderen von der EU vorgeschriebenen Informationen sind stets gut lesbar zu platzieren. „Einzige Ausnahme ist das Mindesthaltbarkeitsdatum, das auch künftig beim Internetkauf fehlen darf“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Verbraucher müssen sich jedoch beim Einkaufen und Bestellen in virtuellen Lebensmittelläden zum Teil noch gedulden. Die neuen Vorschriften werden schrittweise umgesetzt: Für Fleisch tritt eine neue Herkunftskennzeichnung erst April nächsten Jahres in Kraft. Andere Regeln bei der Nähwertkennzeichnung gelten erst in zwei Jahren. Die Verbraucherzentrale NRW skizziert die wichtigsten Deklarationspflichten für Lebensmittel im Online-Handel:

Exakte Produktbezeichnung: Die Ära bloßer Fantasienamen ist passé. Künftig muss ein Lebensmittel mit seiner verkehrsüblichen Bezeichnung und nicht mit einem werbewirksam kreierten Namen im Internet genannt werden. Kunden erfahren dann, dass sich hinter einem „Erdbeertraum“ ein Milchmischgetränk aus Magermilch mit Erdbeergeschmack verbirgt oder dass es sich bei einer „NRW-Torte“ um eine Sahne-Mandel-Biskuittorte mit Landesemblem handelt.

Zutatenliste und Zusatzstoffe: Künftig ist bei verarbeiteten Lebensmitteln auch ein Zutatenverzeichnis Pflicht, das über die Zusammensetzung des Produkts informiert. Hierbei müssen die verwendeten Zutaten klar benannt werden. Statt der ungenauen Bezeichnung „mit Farbstoff“ muss ein solcher Zusatz exakt mit „E 100“ oder „Kurkumin“ gekennzeichnet werden. Auch Warnhinweise bei der Verwendung von Azofarbstoffen, erhöhten Koffeingehalten oder Süßungsmitteln, die bei übermäßigem Verzehr abführend wirken können, dürfen künftig nicht fehlen.

Allergene und Nano-Material: Auch die 14 Stoffe, die am häufigsten allergische Reaktionen hervorrufen können, müssen künftig bei verpackten Lebensmitteln in der Zutatenliste besonders – also farblich, fett oder kursiv – hervorgehoben werden. Wie über Allergene in loser Ware genau informiert werden muss, ist derzeit noch offen und wird von den einzelnen Mitgliedstaaten im Detail geregelt. Zutaten, die in Form von technisch hergestellten Nanomaterialien verwendet werden, müssen mit dem Zusatz „Nano“ verbindlich gekennzeichnet sein.

Kalorien- und Nähwertangaben: Hersteller bleibt noch bis Mitte Dezember 2016 Zeit, um Kaloriengehalt und die sechs Nährstoffe: Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz zur besseren Orientierung der Kunden verbindlich in einer übersichtlichen Tabelle anzugeben – und zwar immer auf 100 Gramm oder 100 Milliliter bezogen. Händler, die diese Angaben freiwillig liefern, müssen allerdings dann schon ab Januar die genannten Nährwerte angeben und somit etwa den Salzgehalt statt wie bisher die Natriummenge nennen. Dies erspart Verbrauchern künftig umständliches Umrechnen.

Alkoholische Getränke und Energy-Drinks: Der Alkoholgehalt bei Bier, Wein oder Mixgetränken muss ab 1,2 Volumenprozent auf der Verpackung beziehungsweise bei dem Produkt im Internet angegeben werden. Zur Orientierung: Bier hat ungefähr einen Alkoholgehalt von fünf Prozent, Wein etwa 12 Prozent und Spirituosen um 40 Prozent. Zudem sind bei Energy-Drinks die Warnhinweise zum erhöhten Koffeingehalt sowie der Hinweis, dass die Powergetränke nicht für Kinder, schwangere und stillende Frauen geeignet sind, künftig ebenfalls Pflicht.

Ausnahme Mindesthaltbarkeitsdatum: Einziger Unterschied zum stationären Handel ist, dass die Angabe des Mindesthaltbarkeits- und des Verbrauchsdatums beim Onlinehandel nicht vorgeschrieben sind. Hilfreich ist jedoch, wenn der Online-Händler freiwillig kundtut, wie lange seine Lebensmittel bei Anlieferung mindestens haltbar ist. Verbraucher sollten stets vorsichtig sein, wenn diese Informationen bei empfindlicher Ware fehlen.

Worauf Verbraucher beim Online-Kauf von Lebensmittel achten sollten, zeigt eine interaktive Grafik der Verbraucherzentrale NRW im Internet unter www.vz-nrw.de/lebensmittelshop.

Barbe à papa

Alles über Zuckerwatte

Erstmals wurde die Zuckerwatte zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert in Rezeptbüchern erwähnt. Der genaue Zeitpunkt der Erfindung ist jedoch unklar. 1897 wurde von den Amerikanern William J. Morrison und John C. Wharton ein Patent für eine Zuckerwattemaschine angemeldet. Die Maschine besteht aus einer runden Wanne mit einem Spinnkopf in der Mitte. Kristallzucker wird in die Öffnung des Spinnkopfs eingefüllt. Heizspiralen erhitzen den Zucker, bis er bei rund 150 °C verflüssigt. Durch einen Motor wird der Spinnkopf in Drehbewegung versetzt und die Zentrifugalkraft schleudert den flüssigen Zucker durch die Löcher des Spinnkopfes nach aussen an die Wand der Wanne. Auf diese Weise kühlt der Zucker ab und erstarrt zu langen, dünnen Fäden, die mit einem Holzstäbchen aufgewickelt werden können. Dieser watteähnlichen Konsistenz verdankt die Zuckerwatte auch ihren Namen. Durch den Zusatz von Lebensmittelfarbe lässt sich die Zuckerwatte in eine Vielzahl von Farben umwandeln und durch Aromastoffe können verschiedene Geschmacksrichtungen verliehen werden.

Zuckerwatte wird in verschiedenen Portionengrössen angeboten. In Dosen erhältliche Produkte wiegen zwischen 20–40g und frisch zubereitete bringen 60–100g auf die Waage. 100g Zuckerwatte enthält 400 kcal, die ausschliesslich aus Kohlenhydraten (Zucker) stammen.

Mittlerweile finden sich auch Produkte aus dem Zuckeraustauschstoff Isomalt auf dem Markt. Aber Vorsicht, diese sind zwar zahnschonender aber keinesfalls kalorienfrei. Isomalt liefert 2.4 kcal/g und kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken.

In anderen Ländern wird Zuckerwatte beispielsweise „cotton candy“ oder „candy floss“ (Englisch) und „barbe à papa“ (Französisch) genannt. via www.sge-ssn.ch

Die neue Genießergröße von Weihenstephan

Rahmjoghurt mild unser Cremigster im 500g-Becher sorgt für noch längeren Genuss

Die Molkerei Weihenstephan – der Marktführer im Naturjoghurt-Segment [1] – erweitert sein Angebot und bietet seinen Kunden jetzt noch mehr Auswahl und Genussmöglichkeiten. Denn ab sofort gibt es neben den Naturjoghurt-Klassikern „Frischer Joghurt mild“ mit 3,5 Prozent, 1,5 Prozent oder 0,1 Prozent Fett auch den Rahmjoghurt mild unser Cremigster in der 500g-Genießer-Größe mit 10 Prozent Fett.

Durch seine besondere Cremigkeit und seinen vollen Geschmack ist der Rahmjoghurt besonders genussvoll zu frischen Früchten oder Müsli. Aber auch für die feine Küche ist Rahmjoghurt mild unser Cremigster vielseitig einsetzbar: zum Verfeinern von Salaten, Saucen oder Dips.

Rahmjoghurt mild unser Cremigster wird ausschließlich aus natürlich reinen Zutaten hergestellt. Durch seine besonders sorgfältige und schonende Verarbeitung, ohne Zusatz jeglicher Konservierungsstoffe, bleibt der volle, rahmige Geschmack erhalten. Wie für alle Weihenstephan Produkte ist bei kontrollierter Premiumqualität Genuss garantiert.

Der Rahmjoghurt mild unser Cremigster im 500g-Becher ist ab Juni erhältlich. Der LVP für die Rahmjoghurts liegt bei 1,39 Euro.

Äthiopien ist die Urheimat des Kaffees

Äthiopien ist die Urheimat des Kaffees

Kaffee, Coffee, cafe, Qahwa – jeder kennt das Getränk und überall auf der Welt lautet der Name ähnlich. Nur in Äthiopien nicht, denn hier heißt das schwarze Getränk „bunna“. Die Kaffeepflanze stammt aus der Provinz Kaffa, von wo aus arabische Kaufleute begonnen haben, die Pflanze nach Jemen und von dort in die Welt zu tragen. Sie bezeichneten die Pflanze und das Getränk nach dem Herkunftsgebiet, und ihnen folgend die Botaniker als „coffea“, aber irrtümlich mit dem Zusatz arabica. Daher der Name. Aufgrund genetischer Untersuchungen steht jedoch heute eindeutig fest, dass die Heimat der Kaffeepflanze wirklich Äthiopien ist.

www.ethiopianairlines.com

Kanadisches Heritage Angus Beef für Feinschmecker

Kanadisches Heritage Angus Beef
für Feinschmecker

Sie heissen Porterhouse-, T-Bone- und Tenderloin-Steak und sie lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. So herzhaft kann nur kanadisches Heritage Angus Beef schmecken.

Das Park Hyatt Zürich präsentiert ein Barbecue, das keine Wünsche offen lässt: Reichhaltige Grillspezialitäten, knackige Salate und köstliche Beilagen machen das herbstliche Angebot zu einem besonderen Genuss. Auf der Speisekarte des urbanen Restaurants parkhuus findet man vom 28. September bis zum 10. Oktober 2009 Köstlichkeiten wie gegrilltes Flank Steak mit Blattsalat, geschmorter roter Zwiebel, Paprika und Sauerrahm oder gegrillte Shortribs geschmort in Bourbon Barbecuesauce sowie geschmorten Chuck Arm Roast mit gerösteten Kirschtomaten, Herbsttrüffel und Trüffelvinaigrette.

Die unvergleichbare Qualität des Heritage Angus Beef ist darauf zurück zu führen dass die Tiere das ganze Jahr draussen gehalten und konsequent ohne jeden Zusatz von Hormonen oder Antibiotika für die Zucht oder Mast aufgezogen werden.

Ihre Reservierungen werden Ihnen gerne unter der Telefon 043 883 1075 entgegen genommen

www.zurich.park.hyatt.ch

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China-Restaurant-Syndrom

LGL Untersuchung „China Restaurants“ beweist: Bis zum 2,5fachen der erlaubten Dosis Glutamat in China Restaurants vorgefunden! 12 % der Proben über dem Wert – Die gute Nachricht: 60 % ohne Glutamat Nachweis – Glutamat Hinweis auf Speisekarte fehlt sehr oft

In asiatischen Restaurants wird sehr häufig Glutamat bei der Zubereitung der Speisen zugesetzt. Glutamat verstärkt den Geschmack und hat in hoher Konzentration auch selbst einen leicht salzigen, würzigen und süßlichen Eigengeschmack. Bei Glutamat handelt es sich um Salze der Glutaminsäure, einer auch natürlich in Lebensmitteln vorkommenden Aminosäure. Der Zusatz zu Lebensmitteln ist auf eine Höchstmenge von 10 g/kg (ausgedrückt als Glutaminsäure) beschränkt, was immerhin einer Menge von 1 % des Lebensmittels entspricht.

Mögliche Nebenwirkungen

Glutamat steht im Verdacht, bei einzelnen Personen das sogenannte “China-Restaurant-Syndrom” auszulösen, eine pseudoallergische Reaktion, die sich unter anderem durch Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Taubheitsgefühl im Nacken, gerötete Hautpartien und Hautausschlag, Mundtrockenheit, Jucken im Hals und anderen Symptomen bemerkbar machen kann. Die Symptome können circa zehn bis 20 Minuten nach dem Verzehr von glutamathaltigen Speisen auftreten und verschwinden aber nach einiger Zeit von selbst wieder.

Ergebnisse

Im Jahr 2008 untersuchte das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) insgesamt 66 fleischhaltige Gerichte aus asiatischen Restaurants auf ihren Gehalt an Glutaminsäure. Dabei handelte es sich meist um gebratenes oder gebackenes Fleisch wie Huhn, Ente, Schwein oder Rind, meist mit Gemüse und in Soße.
Vereinzelt wurden auch gebratene Nudeln oder gebratener Reis mit Fleisch oder fleischhaltige Suppen untersucht. Beilagen wie Reis oder Nudeln wurden nicht mit überprüft (außer bei gebratenem Reis und gebratenen Nudeln).
27 der 66 Gerichte waren mit Glutamat hergestellt. Bei den übrigen Speisen wurde entweder kein Glutamat verwendet oder so wenig, dass der Zusatz nicht eindeutig nachweisbar war. Bei acht der 66 Proben (12 %) war die zulässige Höchstmenge an Glutaminsäure von 10 g/kg deutlich überschritten. Die Gehalte lagen zwischen 11,8 und 24,3 g/kg.

Kennzeichnung

Die Verwendung von Glutamat muss in der Speisekarte kenntlich gemacht werden. Bei zwölf der 27 Proben, bei denen der Glutamatzusatz nachgewiesen wurde, war der Zusatz von Glutamat in der Speisekarte nicht oder nicht ausreichend kenntlich gemacht.

Zusammenfassung

In asiatischen Restaurants wird häufig Glutamat verwendet. Die Gehalte liegen jedoch meist unterhalb des zulässigen Höchstwerts, es kommt jedoch zu einzelnen Höchstmengenüberschreitungen. Sehr häufig wird der Zusatz von Glutamat in den Speisekarten überhaupt nicht oder nicht ausreichend kenntlich gemacht und ist somit für den Verbraucher nicht erkennbar. Daher empfiehlt es sich – insbesondere für empfindliche Personen – in der Gaststätte explizit nach der Verwendung von Glutamat zu fragen.

Einfache Tipps für junge Eltern

Babybrei – kaufen oder kochen?

Einfache Tipps für junge Eltern

Einigen Wirbel hat es gegeben um die Überprüfung von Baby-Fertigbreien der Stiftung Warentest. Die Tester prüften fünfzehn Menüs mit Fleisch. In keinem Produkt waren die empfohlenen acht bis zehn Gramm Fett pro Mahlzeit und ausreichend Vitamin C enthalten. Teilweise fehlte es auch an Eisen und Ballaststoffen.
Das führte prompt zu einer Reaktion seitens der Industrie. So hat der Diätverband (Bundesverband der Hersteller von Lebensmitteln für eine besondere Ernährung e. V.) angemerkt, dass ein Vergleich der Beikost im Gläschen zu einer „theoretischen Mustermahlzeit“ nicht möglich sei.
Tatsache bleibt dabei: Eine sowieso schon sensible Gruppe von Verbrauchern, junge Eltern nämlich, bleiben verunsichert zurück. „Ich will doch nur das Beste für mein Baby. Kann ich denn jetzt noch ein Gläschen geben oder nicht?“ ist eine der dringendsten Fragen, die seit Tagen nicht nur auf dem Spielplatz und in Krabbelgruppen kursieren.

Der aid infodienst gibt daher Eltern folgende Tipps:

Selbst gekochte Breie sind nicht grundsätzlich besser als Fertigbreie, nur weil die Zutaten frisch, selbst ausgesucht und zubereitet sind. Sie haben nur dann Vorzüge gegenüber Fertigbreien, wenn die Zutaten dem Alter entsprechen, frisch, schadstoffarm, sauber und nährstoffschonend verarbeitet sind.

Worauf Sie beim Kauf von Fertigbreien achten sollten:

– Wenige Zutaten
Die besten Fertigbreie für Babys sind einfach zusammengesetzt und enthalten nur wenige Zutaten. Eine Gemüse-, Obst- oder Getreidesorte im Brei reicht. Mischungen sind erst dann unproblematisch, wenn jede Sorte bereits auf Geschmack und Verträglichkeit getestet wurde. Wegen ihrer guten Nährstoffzusammensetzung sind Breie mit Kartoffeln oder Vollkorngetreide die bessere Wahl.

– Ohne unnötige Zusätze
Häufig enthalten Fertigbreie geschmacksgebende Zutaten wie Salz, Zucker und andere Süßungsmittel (z. B. Honig, Ahornsirup, Fruchtdicksaft), Schokolade und Kakao. Sie sind in der Babyernährung überflüssig. Das gilt auch für Nüsse, Gewürze und Aromen, die allergieauslösend wirken können. Häufig sind Breie mit der auffälligen Aufschrift „ohne Kristallzucker“ gekennzeichnet. Die Zutatenliste zeigt aber, dass sich Zucker unter anderen Namen im Produkt verbirgt. Zum Beispiel: Saccharose (Haushaltszucker), Glukose (Traubenzucker) oder Glukosesirup, Fruktose (Fruchtzucker) oder Maltose (Malzzucker).

– Mit Zusatz von Jod
Der Zusatz von Kaliumjodid oder Kaliumjodat ist erwünscht, denn er trägt dazu bei, den erhöhten Jodbedarf des schnell wachsenden Babys ausreichend zu decken. Jod ist ein Spurenelement, das das Baby für sein Wachstum sowie für seine körperliche und geistige Entwicklung braucht.

– Gemüse-Fleisch- und Getreide-Obst-Breie ohne Milch und Milcherzeugnisse
Gemüse, Fleisch und Vollkorngetreideerzeugnisse versorgen das Baby mit dem Spurenelement Eisen, das es, wie Jod, in zunehmender Menge für Wachstum und Entwicklung braucht. Enthält die Mahlzeit bzw. der Brei gleichzeitig Milch oder Milchprodukte, bilden Kalzium und Eisen eine für den Körper schwer verwertbare Verbindung. Deshalb sollten Gemüse-Fleisch-Breie keinen Käse und keine Sahne sowie Getreide-Obst-Breie keine Milch, keinen Jogurt und keine Sahne enthalten.

– Fehlendes Vitamin C ergänzen
Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen im Körper. Gemüsebreie ohne den Zusatz von Vitamin C (siehe Zutatenliste auf dem Etikett) sollten mit 1 bis 2 Esslöffeln Saft ergänzt werden (einfach nach dem Erwärmen unterrühren) oder das Baby bekommt zum Essen verdünnten Saft.

– Fettarme Breie ergänzen
Fertige Gemüse- und Getreide-Obst-Breie sind häufig sehr fettarm. Das schnell wachsende Baby braucht aber ausreichend Fett für die Deckung seines hohen Energiebedarfs. Liegt der Fettgehalt von Gemüsebreien unter 8 g pro Portion (siehe Nährwertangabe auf dem Etikett) und der von Getreide-Obst-Breien unter 5 g pro Portion, kann der Brei mit ½ bis 1 Teelöffel Rapsöl oder Butter (1 TL = 4 g) ergänzt werden – es sei denn, die Fettzufuhr wird mit den anderen Mahlzeiten ausgeglichen.

aid, Harald Seitz

Derzeit keine Bionade mehr?

Bionade hat falsch geworben und darf jetzt nicht mehr ausgeliefert werden, so eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Düsseldorf – Calcium- und Magnesiumgehalt ist nicht besonders hoch bei Bionade – verspielt Bionade seinen Ruf als Trendgetränk?

Durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Düsseldorf ist es der Bionade GmbH ab sofort untersagt, für die Bionade-Getränke mit deren angeblich besonders hohem Calcium- und Magnesiumgehalt zu werben. Damit ist auch jede weitere Auslieferung von Bionade-Flaschen mit diesen vom Gericht als rechtswidrig angesehenen Aussagen verboten. Das gerichtliche Verbot stützt sich auf die sogenannte EG-Health-Claims-Verordnung, die vorschreibt, dass mit einem Gehalt an Magnesium oder Calcium nur geworben werden darf, wenn in dem fraglichen Produkt Mindestmengen dieser Mineralstoffe vorhanden sind. Die Minimalvorgaben des Gesetzgebers werden jedoch von den Bionade Getränken bei weitem nicht erreicht.

Ab sofort müssen von der Bionade GmbH sämtliche Hinweise auf den Gehalt an Calcium und Magnesium von allen Flaschenetiketten, in Internetauftritten sowie in allen Werbemitteln entfernt werden. Damit sind auch die Werbeaussagen zur angeblichen positiven Gesundheitswirkung dieser Mineralstoffe in Bionade unzulässig.

Seit Jahren versucht die Bionade GmbH durch Ausschöpfung aller juristischen Mittel, Wettbewerber vom Markt zu drängen. Bei Nachahmerprodukten war dieses Vorgehen erfolgreich. BIOS dagegen ist eine eigenständige Produktinnovation, die deutliche, auch vom Verbraucher erkennbare Vorteile gegenüber dem seit rund 20 Jahren praktizierten Bionade-Verfahren aufweist. Insbesondere die Herstellung ohne Zusatz von Zucker – im Gegensatz zu Bionade – wird von zunehmend gesundheitsbewussten Verbrauchern erwartet und geschätzt. Darüber hinaus wird BIOS – anders als Bionade – ohne künstliche Säureregulatoren und nur mit biozertifizierten Aromen hergestellt.

Die Herstellungsfakten und ein erstinstanzliches Gerichtsurteil ignorierend, geht der Marktführer jedoch weiterhin gegen die Innovation BIOS vor. Im Mai 2008 war der Versuch der Bionade GmbH, BIOS den Hinweis „ohne Zuckerzusatz“ zu verbieten, bereits vor dem Landgericht Hamburg gescheitert. Inzwischen hat die Bionade GmbH gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Oliver Nordmann, Gesellschafter der Stralsunder Brauerei (hier wird BIOS hergestellt): „Wir sehen der erneuten Aufnahme des Verfahrens vor dem Oberlandesgericht Hamburg gelassen entgegen, denn an den Fakten kann auch Bionade nichts ändern.“ Weil die Bionade GmbH weiterhin gegen BIOS vorgeht, sahen sich die Hersteller von BIOS gezwungen, umgekehrt auf gesetzeswidrige Hinweise bei Bionade aufmerksam zu machen. Hierauf bezieht sich die nun erfolgte einstweilige Verfügung.

Vor allem die bisherigen Reaktionen der Verbraucher bestätigen Oliver Nordmann auf seinem Kurs: „BIOS ist die nächste Generation fermentierter Erfrischungsgetränke. Wir haben das modernere Fermentationsverfahren. Deshalb kommt unser Produkt ohne den Zusatz von Kristallzucker aus. Ob die Bionade GmbH an ihren juristischen Angriffen festhält oder nicht: Letztlich werden die Verbraucher entscheiden, ob sie eine mit Kristallzucker gesüßte Bio-Limonade oder ein 100%iges Bio-Erfrischungsgetränk ohne Zusatz von Zucker zu sich nehmen wollen.“