Walisisches Rindfleisch

Herkunft steht für Qualität

Nicht zuletzt als Konsequenz aus den Lebensmittelskandalen der vergangenen Jahre geht der Trend in Deutschland immer mehr zu bewusstem Fleischkonsum und damit das Bewusstsein dafür, dass die Qualität auf dem Teller und die Art der Tierhaltung eng miteinander zusammenhängen. Das Motto walisischer Landwirte ist schon seit Generationen: Kümmert der Mensch sich um das Land, so kümmert sich das Land auch um den Menschen.

Seit Jahrhunderten wird in Wales nachhaltige, traditionelle Zucht betrieben. In Zeiten, in denen Fleisch aus Massentierhaltung in deutschen Supermärkten zu Spottpreisen erhältlich ist, besinnt man sich auf den Erhalt und die Förderung von liebevoll erzeugten Lebensmitteln mit ausgeprägtem Charakter und einer engen Bindung zu Land und Tier. In Anerkennung der herausragenden Qualität hat die EU-Kommission Walisisches Rindfleisch mit dem begehrten g.g.A. Gütesiegel „geschützte geographische Angabe“ ausgezeichnet.

Transparenz von der Zucht und Aufzucht über alle Produktionsschritte bis hin zu kurzen Transportwegen und zur absoluten Rückverfolgbarkeit jedes Tieres stellen die konstant gleichbleibend hohe Fleischqualität des Walisischen Rindfleischs sicher.

Im Einklang mit der Natur
Die saftig grüne, üppige Graslandschaft in Wales umfasst sowohl flaches Weideland als auch ber- giges Hochland, überall durchzogen von zahlreichen Bächen und Flüssen. Auf diesem vielfältigen Terrain werden die walisischen Rinder gehalten. Daher rührt auch der saftige, natürliche Geschmack und die fein-aromatische Rindfleischqualität. Das alte Sprichwort „Du bist, was Du isst“ trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern auch auf die Tiere: Walisisches Rind wird nur von ausgewählten Liebhabern und Experten gezüchtet und vermarktet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Erbe ihrer Ahnen fortzuführen und das Wissen um die beste Rinderzucht, – aufzucht und Haltung von Generation zu Generation weiterzugeben.

Das beste Fleisch ergibt sich aus einer Verpaarung verschiedener Rinderrassen. Eine Rasse ist das Welsh Black, die sich ganz hervorragend an die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Wales angepasst hat – und für die Fleischliebhaber aus aller Welt nach Wales reisen. Walisische Land- wirtfamilien folgen seit Jahrhunderten ihren traditionellen Zucht- sowie Aufzuchtmethoden und dem Wissen über das Weidelandmanagement. Beides trägt dazu bei, die einzigartige Landschaft auch für die Nachkommen zu erhalten.

Derzeit ist Walisisches Rindfleisch auf Nachfrage über den Feinkost-Großhändler FrischeParadies exklusiv zu beziehen.

So speisen die Deutschen

Fast jeder Fünfte baut noch selbst an

Auch in Zeiten von Kaffee to go, Convenience-Theken und Fast-Food setzen immer noch 19 Prozent der Deutschen auf Gemüse aus eigenem Anbau. Insgesamt scheint in Sachen Essverhalten eine bewusste Rückbesinnung auf alte Zeiten stattzufinden. So feiert auch das gemeinsame Essen mit der Familie ein Comeback in den deutschen Haushalten. Denn mehr als die Hälfte sitzt beim Abendessen vollzählig am Tisch und 47 Prozent essen sogar jede Mahlzeit des Tages im Kreise der Familie. Das ist das Ergebnis einer onlinerepräsentativen Studie des Tiefkühlspezialisten eismann.

Ohne Frühstück aus dem Haus
Nicht ganz so bewusst ist der Umgang mit dem Frühstück. Jeder Dritte verlässt morgens das Haus ohne etwas gegessen zu haben, bei den bis 34-Jährigen sind es sogar 42 Prozent. Dabei sollte man gerade auf diese Mahlzeit nicht verzichten. eismann Ernährungsexpertin Marga Hamacher: „Nachts während des Schlafes wird der Kohlenhydratespeicher geleert. Der muss morgens unbedingt wieder aufgefüllt werden. Auch wer es besonders eilig hat, sollte zumindest eine Kleinigkeit zu sich nehmen, wie etwa ein reichhaltiges Bircher Müsli aus dem Tiefkühlfach. Einfach abends zum Auftauen in den Kühlschrank stellen und morgens schnell genießen.“

Traditionelle, deutsche Küche beliebt
Tradition hat nach wie vor der klassische Sonntagsbraten. Er schmort bei einem Viertel der deutschen Haushalte regelmäßig im Ofen. Grundsätzlich isst mehr als jeder zweite Deutsche gerne traditionelles, deutsches Essen. Allerdings zählen ein Drittel auch Pizza und Spaghetti Bolognese dazu und drücken den italienischen Gerichten kurzerhand den Stempel „typisch deutsch“ auf.

„Wir von eismann verfolgen das Essverhalten unserer Kunden nun schon seit 40 Jahren. Es ist toll zu sehen, dass sich zwar vieles verändert, manche Traditionen aber bestehen bleiben und eine Rückbesinnung auf alte Ernährungs- und Familienwerte stattfindet. Wir sind gespannt, wie es in den nächsten 40 Jahren aussieht“, erzählt Hamacher.

Hoftrammm

Ein Vier-Gänge-Menü in einer Tram können Gäste des ersten Straßenbahnrestaurants der Niederlande genießen. Die „Hoftrammm“ ist ein fahrendes Restaurant in einer umgebauten Straßenbahn, die während des Diners die Sehenswürdigkeiten von Den Haag abfährt. Sie hat feste Abfahrtszeiten und eine Fahrt dauert mindestens 2 ¼ Stunden. Bemerkenswert dabei ist, dass die Bahn während des normalen Schienenverkehrs in Den Haag fährt.

Eigentümer und Gründer der Stiftung, Bobby van Galen, kam während einer Weltreise auf die Idee, ein fahrendes Restaurant zu realisieren. Drei Jahre später können die Besucher der Hofstad ein Vier-Gänge-Menü vom ehemaligen TV-Koch Pierre Wind in einer fahrenden Straßenbahn genießen.

Die Bahn fährt immer von Dienstag bis Donnerstag zu verschiedenen Zeiten und der Einstiegsort ist „Rond de Grote Kerk“, der Kirchplatz im Zentrum von Den Haag. Von dort aus fährt die Bahn zunächst in Richtung Scheveningen. Bereits auf dieser Strecke befinden sich einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Den Haags. Über die Linie 1 geht es dann wieder zurück ins Zentrum des Regierungssitzes, bis hin zum ältesten Bahnhof, der Station Hollands Spoor (1843). Von dort aus wird noch einmal Kurs auf Scheveningen genommen, bis es schließlich erneut Richtung Zentrum und damit auch Ende der Fahrt geht. Eine Fahrt (inklusive dem Vier-Gänge-Menü) kostet pro Person 69,50 Euro.

Die Reservierungsmöglichkeiten und freie Zeiten findet man im Internet: www.hoftrammm.nl/reserveren (auf Niederländisch).
Ebenfalls kann die Hoftrammm für eigene Feiern oder Betriebsausflüge gebucht werden.

Täglich Fleisch?

Täglich Fleisch? – Umfrage: Manche Frau würde gerne weniger Fleisch und Wurst kaufen,
tut es aber wegen der Angehörigen nicht

Weniger Fleisch und Wurst – das hätte manche Frau gerne im Einkaufswagen, aber die Wünsche der nächsten Angehörigen machen diese Pläne mitunter zunichte. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“. 31,6 Prozent der befragten Frauen, die in einer Beziehung oder Familie leben, geben an, dass sie zwar persönlich gerne weniger Fleisch und Wurstwaren kaufen würden, aber der Partner beziehungsweise die Familie darauf nicht verzichten will. Insgesamt sehen Frauen den Fleisch- und Wurstkonsum in punkto Gesundheit kritischer als Männer, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. 44,9 Prozent der befragten Frauen – bei den Männern nur 27,3 Prozent – sind überzeugt, dass ein Verzicht darauf vielen Krankheiten vorbeugen könne. Bei mehr als der Hälfte (54,4 Prozent) der weiblichen Befragten gibt es zudem „immer mal wieder“ Zeiten, in denen sie komplett auf Fleisch und Wurst verzichten, Phasen, die von den befragten Männern nicht einmal jeder Dritte (29,3 Prozent) kennt.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.094 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.072 Frauen und 1.022 Männer.

Rudolf Achenbach Preis

40. Rudolf Achenbach Preis geht in die zweite Runde: Vorentscheide der VKD-Landesverbände starten im März 2014

Auch wenn der Rudolf Achenbach Preis regelmäßig ausgetragen wird, ist der diesjährige etwas ganz Besonderes: In der 60-jährigen Unternehmensgeschichte findet der Nachwuchswettbewerb der weißen Brigade zum 40. Mal in Folge statt.

Seit 1975 ist die Achenbach Delikatessen Manufaktur finanzieller Träger des Bundesjugendwett- bewerbs des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). In diesem ältesten, vom Firmen- gründer Rudolf Achenbach initiierten und nach strengen Statuten durchgeführten Wettbewerb haben weit über 35.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Und für viele von ihnen war er der Beginn einer eindrucksvollen Karriere.

1986 kochte sich ein Auszubildender des Steigenberger Hotel Graf Zeppelin in Stuttgart an die Spitze seiner Zunft. Oliver Altherr – heute CEO von Marché International erinnert sich an seinen Sieg im Finale: „Rückwirkend hat mir der Gewinn des Rudolf Achenbach Preises die Türen zu den besten Restaurants Deutschlands geöffnet.“

Vom 8. März bis zum 10. Mai kämpfen in den Vorentscheiden der neun VKD-Landesverbände Auszubildende des letzten Lehrjahres um den Einzug ins Finale, welches am 13./14.Juni2014 in Frankfurt ausgetragen wird. Diesmal nicht nur unter den Augen einer fachkundigen, sondern auch äußerst prominent besetzen Jury: Kein geringerer als Harald Wohlfahrt, Drei-Sterne-Koch in der Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach (Baiersbronn), wird im Jubiläumsjahr die Kreativität und Arbeitstechniken mit beurteilen.

Nachwuchsförderung ist dem Unternehmen ein großes Anliegen – aber nicht nur: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wollen wir auch die positiven Seiten der gastronomischen Berufe hervorheben und ihr Image verbessern. Wir freuen uns daher besonders, Herrn Wohlfahrt als Sternekoch in unserer Jury begrüßen zu dürfen,“ so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers und in dritter Generation verantwortlich für die Durchführung des Branchenwettbewerbs.

Terminübersicht: Vorentscheide der VKD Landesverbände
LV Berlin-Brandenburg LV Niedersachsen
LV Nordrhein-Westfalen LV West
LV Nord
LV Bayern
LV Mitteldeutschland LV Hessen
LV Baden-Württemberg
08. März 2014 bei der IHK Berlin 15. März 2014 in Soltau
22. März 2014 in Kall
29. März 2014 in Mainz
03. April 2014 in Kiel
05. April 2014 in Aschaffenburg
10. April 2014 in Chemnitz
26. April 2014 in Frankfurt
10. Mai 2014 in Villingen-Schwenningen

www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/der-wettbewerb

Jens Pietzonka ist "Sommelier des Jahres 2014"

 

Die Liebe zum Wein entdeckte er Anfang der 90er Jahre, als sein beruflicher Weg ihn ins Schlosshotel Bühlerhöhe und das Hotel Traube Tonbach führte. Dort war der direkte Kontakt zur Natur, sprich den Weinbergen und das fast Haus-an-Haus-Wohnen mit den Winzern, für den gebürtigen Dresdner faszinierend und animierend zugleich.

Das mag erklären, warum sich die Vita von Jens Pietzonka heute liest, wie die eines echten Durchstarters. Zu den weiteren, beeindruckenden Stationen seiner Karriere zählen das Grand Hotel Esplanade Berlin, das Restaurant Söl’ring Hof auf Sylt oder die Villa Merton in Frankfurt am Main. Seit 2007 wirkt er Seite an Seite von bean & beluga-Gründer Stefan Hermann und knüpfte damit an eine alte Freundschaft aus Tonbach-Zeiten an.

Im bean & beluga sorgt der charmante und kompetente Weinexperte Pietzonka bis heute für den passenden Tropfen in den Gläsern der Gäste. 400 Positionen umfasst die Weinkarte, welche ihre Schwerpunkte auf deutschen Wein und die großen Weinnationen Europas legt, hinzu kommen punktuelle „Ausflüge“ nach Südafrika und Kalifornien. „Junge aufstrebende Winzer, die sich an der Wein- bautradition orientieren und auch offen sind für neue, naturnahe Wege, liegen mir sehr am Herzen“, sagt der zweifache Familienvater.

Auch wenn die Weinkarte im bean & beluga mittlerweile in interaktiver iPad-Form — mit umfassenden Infos über Regionen, Winzer und Weine — gereicht wird, so möchte und sollte man auf die fachkundige Beratung von Sommelier Jens Pietzonka keinesfalls verzichten! Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung „Sommelier des Jahres 2014“!

Die Auszeichnung „Sommelier / Sommelière des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:

2014 Jens Pietzonka, Restaurant bean & beluga, Dresden
2013 Holger Schramm, Restaurant Christophorus, Stuttgart-Zuffenhausen
2012 Magdalena Brandstätter, Waldhotel Sonnora, Dreis
2011 Noreen Rudolph, Romantik Hotel Goldene Traube, Coburg
2010 Gerhard Lucian, Burg Hotel – Lechtaler Stuben, Lech, Österrreich
2009 Renaud Kieffer, Residenz Heinz Winkler, Aschau
2008 Gunnar Tietz, Hotel Palace Berlin – „first floor“, Berlin
2007 Jürgen Fendt, Hotel Bareiss – Restaurant Bareiss, Baiersbronn
2006 Gianluca Picca, Johann Lafer’s Stromburg – Le Val d’Or, Stromberg
2005 Matthias Jürgen Emmert, Romantik Hotel Goldene Traube – Meer & mehr, Coburg
2004 Milos Vucelja, Parkhotel – Parkrestaurant, Gütersloh
2003 Catherine Thévenot, Restaurant Waldhotel Sonnora, Dreis

www.schlemmer-atlas.de

Gourmet-Wanderungen am Starnberger See

Auf zum Gourmet-Wandern. Während Starnberg selbst zu kulinarischen Stadtführungen lädt, treffen sich Feinschmecker ein paar Kilometer weiter südlich in Münsing, um die Wanderschuhe zu schnüren und sich Schritt für Schritt durch kulinarische Genüsse und landschaftliche Reize betören zu lassen.

Stilvoller Auftakt ist der Aperitif im Bio-Hotel Schlossgut Oberambach: Am Glas nippen, den Blick über den Starnberger See bis zur Zugspitze schweifen lassen – und sich freuen. Auf die nächste Etappe oder auf die Vorspeise im Landgasthof Huber am See. Hier serviert Wirtin Ingrid Sebald-Wendl ihre legendäre Fischsuppe. Und erzählt so manche Geschichte – von stürmischen Zeiten, von den Promis in der Nachbarschaft oder auch von den feschen Dorfpolizisten „Hubert & Staller“, die hier fürs Fernsehen ermitteln.

Weiter geht’s an der Villa Bonsels entlang, die nach dem Vater der Biene Maja benannt ist, der hier lange Zeit lebte, zum Seegasthaus Hirth – einem echten Geheimtipp, was die idyllische Lage ebenso anbelangt wie die Kreationen aus der Küche. Gourmet-Wanderer genießen die frische Renke aus dem Starnberger See, bevor sie sich zum Buchscharner Seewirt aufmachen, wo das Dessert schon bereitsteht. Zweieinhalb Stunden reine Gehzeit und ein 3-Gang-Menü mit Aperitif, das herrliche Ein- und Ausblicke ermöglicht. Dafür zahlen Gäste 35 Euro, inklusive der Verdauungsschritte zwischendurch.

Wer auf den Geschmack gekommen ist und mehr wissen will über die Historie und warum der Starnberger See ein echtes Paradies für Feinschmecker ist, kann bei den kulinarischen Stadtführungen in die Tiefe gehen. „Fische, Fischer, Sommerfrischler“ nennt sich das Angebot, das den ganzen Sommer über zu Entdeckungen einlädt – und für 19 Euro diverse Kostproben bei traditionsreichen Hoflieferanten ebenso inkludiert wie zahlreiche Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten. Denn wenn die bayerischen Monarchen nicht gerade zur Sommerfrische am Starnberger See weilten, wollten sie doch zumindest die Fische frisch auf ihrem Tisch. Und ob es nun für Könige ist, für Einheimische oder Urlauber – den Qualitätsanspruch haben die Fischer qua Tradition ebenso verinnerlicht wie die zahlreichen Gastgeber.

www.sta5.de

Aman in Venedig

Zeitgleich zum Start der Biennale eröffnet am 1. Juni 2013 Amans jüngstes Refugium in Venedig: das Aman Canal Grande. Der Canal Grande ist die knapp vier Kilometer lange Hauptwasserstraße der Lagunenstadt. Er zieht sich in einer S-Kurve durch das Herz Venedigs und wird von anmutigen Häusern gesäumt, die zwischen 200 und 700 Jahre alt sind. In einem dieser Gebäude am Wasser ist das neue Amanresort beheimatet.

Das Aman Canal Grande befindet sich in San Polo, einem der ältesten Viertel der Stadt. Der Palazzo, der das Resort beherbergt, besteht aus zwei fünfstöckigen, nebeneinander liegenden Gebäuden, von denen eines im 16. Jahrhundert von dem Architekten Gian Giacomo de Grigi errichtet wurde. Bekannt als Palazzo Papadopoli, wurde es nach den beiden Brüdern Nicolò und Angelo Papadopoli Aldobrandini benannt, die das Haus Anfang des 19. Jahrhunderts erwarben. Mit der Innenausstattung betrauten sie Michelangelo Guggenheim, einen führenden Vertreter der Neo-Renaissance und des Barock. Er machte den Palazzo zu einem für ganz Venedig beispielgebenden Repräsentanten dieser Stile. Die Brüder kauften später noch die beiden angrenzenden Gebäude hinzu, die sie niederreißen ließen, um zwei Gärten anzulegen – eine begehrte Seltenheit am Canal Grande.

In der Stadt der Kanäle ist es selbstverständlich, dass auch Amans Gäste zu Wasser anreisen. Sie kommen an einem Landesteg an, der direkt zu der majestätischen Empfangshalle des Resorts führt. Im Aman Canal Grande stehen ihnen 24 Suiten zur Verfügung, fast alle einzigartig in Grundriss und Ausstattung. Viele weisen denkmalgeschützte Fresken und Reliefs auf, die die Kunstströmungen vergangener Zeiten widerspiegeln. Das Mobiliar ist hingegen von einer schlichten, zeitgenössischen Ästhetik. Highlights sind die drei Signature Suiten: Die Sansovino Suite bietet einen original erhaltenen Kamin des italienischen Renaissance-Bildhauers Jacopo d’Antonio Sansovino, einem der berühmtesten Architekten Venedigs im 16. Jahrhundert. Die Alcove Tiepolo Suite besticht durch ein im chinesischen Stil bemaltes Wohnzimmer und ein Deckengemälde von Giovanni Battista Tiepolo aus dem 18. Jahrhundert im Schlafzimmer. Die Grand Canal Suite weist ein riesiges Bogenfenster auf, das einen weiten Blick über den Kanal ermöglicht.

Auf der Hauptetage des Gebäudes, dem piano nobile, befinden sich Dining- und Lounging-Bereiche, Salons und eine Bar. Weitere öffentliche Einrichtungen sind in der vierten Etage, darunter eine Bibliothek, das elegante Spielzimmer Stanza del Tiepolo sowie der Stanza Gialla, der sich hervorragend für private Veranstaltungen eignet. Ein Fahrstuhl bietet Zugang zu einer intimen Dachterrasse. Das Spa des Resorts – dezent erleuchtet und mit niedrigen Decken ausgestattet – verströmt die Atmosphäre eines kleines „Heiligtums². Es gibt drei Einzelräume, jeder mit Ankleidebereich und Badezimmer. Sie liegen im dritten Stock des Anwesens. Die Gartenterrasse führt auf den Canal Grande hinaus. Während der warmen Sommermonate können Gäste hier unter freiem Himmel speisen. Hinter dem Palazzo liegt ein zweiter Privatgarten. Mit seinem uralten Baumbestand ist er ein herrlich lauschiges Plätzchen zum Lesen oder Träumen.

Mit direktem Zugang zur Stadt ebenso wie zum Wasser gelegen, bietet das Aman die beste Ausgangsposition zur Entdeckung von Venedigs Schätzen – darunter auch die Biennale, die seit 1895 alle zwei Jahre zu Ehren der Kunst veranstaltet wird. Parallel finden seit 1932 die jährlichen Filmfestspiele statt. Die Biennale dauert vom 1. Juni bis 24. November 2013.

www.amanresorts.com

Ruhrfeuer Gourmet-Currysauce aus dem Pott

Der Streit darüber, wo die Currywurst erfunden wurde, währt schon lange zwischen Berlin und Hamburg. Doch ob die klein geschnittene Wurst mit der roten Sauce nun in der Hauptstadt
oder in der Hansestadt besser schmeckt, ist ganz sicher Geschmacksache.

Aber machen wir uns nichts vor: Die Currywurst steht und fällt mit der Sauce. Das ist in Berlin nicht anders als in Hamburg. Und eine schlechte Tunke kann selbst die beste Wurst ruinieren, während eine gute Sauce sogar ein fades Würstchen fast noch zum Geschmackserlebnis werden lässt. Doch gute Saucen sind eher Mangelware und landauf, landab werden Freunde der Currywurst in den Imbissbuden zumeist mit „heißem Ketchup“ abgespeist.

Jetzt kommt die Rettung aus dem Ruhrpott. Dort haben sich die Schaschlikbrüder, Dietmar Haubold und Timo Winter, an gute Zeiten erinnert, als die Currywürste in den Pommesbuden im Pott noch mit Schaschliksauce serviert wurden.

Aus ausschließlich hochwertigen und natürlichen Zutaten – ohne Geschmacksverstärker, Aromen, Konservierungsstoffe und kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe oder Allergene – haben die
beiden Köche die Ruhrfeuer Gourmet-Currysauce kreiert, die jeden Currywurst-Fan begeistern wird.

Ob im 200-Gramm-Glas (ausreichend für zwei bis drei Currywürste) oder im praktischen 2,5-Kilo-Vacuumbeutel für Partys und Veranstaltungen, das Ruhrfeuer gibt es in drei Schärfegraden: für Mädchen, Ordentlich oder für Fortgeschrittene.

Treffpunkt Kafenion – Kaffeegenuss auf zypriotisch

Wo Touristen und Einheimische zusammen kommen

Kafenia gehören zum zypriotischen Leben wie – zumindest auf der drittgrößten Mittelmeerinsel – der Zucker zum Kaffee. Im entlegensten und kleinsten Inseldorf und genauso im modernsten Neubauviertel einer Stadt finden Besucher ein oder mehrere der zypriotischen Kaffeehäuser. Kaffeegenuss auf zypriotisch, das ist viel mehr als die kurze Gaumenfreude dieses beliebten Heißgetränkes. Vielmehr sind die Kafenia eine Institution: Einheimische verkehren hier, um Karten oder Tavli zu spielen, Zeitung zu lesen oder um ein kleines Schwätzchen zu halten. Einen Getränkezwang gibt es nicht, und so sitzen die Zyprioten oft stundenlang vor dem Kafenion in der Sonne, während im Hintergrund der obligatorische Fernseher die neuesten Informationen verbreitet.

In der Regel sind die Kafenia noch aus Großmutters Zeiten, die zweckmäßige Ausstattung beschränkt sich auf Holzstühle, Holztische und eine kleine Theke. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, der Austausch und oftmals lebhafte Diskussionen. Obwohl die Kafenia bis in heutige Zeiten eine Männerdomäne geblieben sind, ist Frauen der Zutritt keineswegs verboten. Auch weibliche Touristen sind in den Kaffeehäusern gerne gesehen und werden – ganz in der Tradition der zypriotischen Gastfreundschaft – oftmals in die Gesprächsrunde aufgenommen. Bei einem Kaffee, Wein oder Schnaps können Reisende den Wortwechseln über Gott und die Welt beiwohnen.

Nicht nur die Atmosphäre, auch der Kaffee selbst ist auf Zypern eine Besonderheit: Unterschieden wird nicht allein nach Grad der Süße, sondern ebenso nach den Variablen Menge des Kaffeepulvers und Dauer des Aufkochens. Und so gibt es allein den mittelsüßen Kaffee in acht Varianten. Milch hingegen gehört nicht in einen zypriotischen Kaffee, der traditionell aus einer dickwandigen Porzellantasse getrunken wird.

Auch im Kafenion treffen Urlauber auf die typisch zypriotische Gastfreundschaft. Wer zu einem Kaffee eingeladen wird, sollte zum einen die Einladung unbedingt annehmen, um den zypriotischen Gastgeber nicht zu beleidigen, zum anderen das Kaffeehaus nicht verlassen, bevor der Kaffee nicht wenigstens kalt geworden ist – und so die Gelegenheit ergreifen, den spannenden Geschichten der Einheimischen zu lauschen.