Drei neue Catering-Plattformen

Jeder möchte ein guter Gastgeber sein, egal ob privat oder beruflich, im kleinen Kreis, oder für große Gesellschaft. Gute Bewirtung und individueller Service sind das A und O. Jetzt starten mit Heycater.com, Catero.de und Caterwings.de gleich drei Online-Anbieter, um die oft umständliche und zeitaufwendige Suche nach dem perfekten Catering zu vereinfachen. Ein Vergleich:

Der erste Eindruck? Je einfacher und übersichtlicher die Seite gestaltet ist, desto besser. Heycater bietet Catering-Interessierten zum Einstieg eine Freitext-Suche und vordefinierte Suchfilter. Sobald der Nutzer Kontakt zum Anbieter aufnehmen möchte, muss er ein eigenes Profil anlegen. Nachdem über Heycater eine konkrete Buchungsanfrage erfolgt, wird der Kontakt zwischen dem Nutzer und dem Caterer hergestellt. Die Seite ist mit wenigen Rubriken, Fotos und Symbolen knapp und übersichtlich strukturiert. Catero führt sowohl Catering-Interessenten als auch Anbieter schnell und einfach durch das Angebot. Der Nutzer gelangt ohne Anmeldung mithilfe einer Standort- oder PLZ-Eingabe direkt zur Anbieterauswahl, die Dank weiterer Suchfiltern beliebig verfeinert werden kann. Die Kontaktdaten der Anbieter werden offen angezeigt, sodass Interessenten bei Bedarf ihren Wunsch-Caterer jederzeit direkt kontaktieren können. Eine persönliche Merkliste ermöglicht es, mehrere Caterer zu markieren und mit nur einem Anfrage-Formular Angebote zu erbitten. Eine große Zeitersparnis. CaterWings startet Ende des Jahres seinen Dienst und soll transaktionsgebunden funktionieren. Catering-Interessierte erhalten Infos zu den Services, Leistungen und Preisen der Catering-Anbieter, können mit diesen jedoch nicht in direkten Kontakt treten. Die Kommunikation läuft ausschließlich über CaterWings. Per Mail können detaillierte Catering-Anfragen an CaterWings gestellt werden. Der Online-Dienst verspricht zügige Beantwortung.

Was bieten die Seiten sonst noch? Heycater bietet einen Blog „Gastroinferno“, mit kreativen Rezepten und Restaurant-Tipps. Catero präsentiert redaktionelle Beiträge und Informationen rund um das Thema Gastgeben. Kooperationen wie mit dem Nonfood-Caterer „Party Rent“ ergänzen die Leistungen und Services der Plattform sinnvoll. Regelmäßig sollen hier Tipps zu den Themen Tischgestaltung, Dekoration und Eventausstattung für Anbieter und Nachfrager zu finden sein. Bei CaterWings bleibt es spannend, wie sich die Seite nach dem Launch entwickeln wird. Bisher sind noch keine redaktionellen Beiträge oder zusätzlichen Info- und Serviceleistungen verfügbar.
Wer steckt dahinter? Hinter Heycater verbergen sich mit Sophie Radtke und Terese Köhler zwei ehemalige Mitarbeiterinnen von Rocket Internet, der Start-up-Schmiede der Samwer-Brüder. Das Start-up Catero hat seine Wurzeln in Hamburg. Vena Steinkönig und Oskar Giese bringen jahrelange Berufserfahrung aus der Event- und Catering-Branche mit. Der IT-Spezialist und Unternehmer Sebastian Dröber (ehemals Mitgründer der Internetagentur SinnerSchrader) ist für die technische Umsetzung der Lösung verantwortlich. CaterWings wurde von Rocket Internet ins Leben gerufen und wird von Alexander Brunst und Sebastian Kloss vertreten.

Fazit
Heycater und CaterWings stecken noch in den Kinderschuhen. Beide befinden sich in der Start- und Aufbauphase. HeyCater bietet mit dem Blog „Gastroinferno“ bereits informativen Content für seine Nutzer und verfügt über ein interessantes Angebot für die Hauptstadt. Catero punktet mit einem deutschlandweiten Caterer-Verzeichnis und dem Who is Who der Catering-Zunft. Weitere Vorteile sind der individuelle Suchmaschinen-Charakter sowie umfangreiche Darstellungsmöglichkeiten für Anbieter. Catero ermöglicht es dem Catering-Interessenten, seinen Wunsch-Caterer jederzeit direkt zu kontaktieren. So können Caterer auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen und vor einer finalen Beauftragung beraten. CaterWings und Heycater hingegen bieten vordefinierte Speisenangebote zum sofortigen Online-Kauf. Eine direkte Kommunikation zwischen Catering-Anbieter und Catering-Kunde ist nicht vorgesehen bzw. erst nach einer bereits platzierten Online-Bestellung. Wer Wert auf Transparenz und Sicherheit legt und nach individuellen Catering-Leistungen sucht, für den ist Catero die erste Wahl. Wer schnell und ohne Anbietergespräch Speisen gleich online einkaufen möchte, ist bei Heycater und CaterWings richtig. Eine Grenzziehung zwischen üblichem Lieferservice und individuellem Catering ist bei letzteren beiden Angeboten nicht ersichtlich. Unabhängig hiervon wird Catering attraktiv für ein breites Publikum inszeniert. Damit liegen die drei Plattformen voll im Trend.

www.Heycater.com
www.Catero.de
www.Caterwings.de

Héléne Darroze

Kulinarisches Gastspiel von Héléne Darroze im Mandarin Oriental, Geneva
Hélène Darroze, von Veuve Clicquot zur „besten Köchin der Welt“ gekürt, gibt vom 22.-26. September 2015 ein kulinarisches Gastspiel im Mandarin Oriental, Geneva. Ihr Restaurant in Paris ist mit einem Stern, die Dependance im Londoner Connaught Hotel mit zwei Sternen ausgezeichnet. Außerdem ist sie als Jury-Mitglied in der französischen TV-Kochshow „Top Chef“ zu sehen. Die Küche von Helene Darroze ist inspiriert von ihrer südwestfranzösischen Heimat. Während ihres Gastspiels im Café Calla im Mandarin Oriental, Geneva tischt sie u.a. Gerichte wie gegrillte Maispoulardenbrust gefüllt mit Steinpilzen, Seehecht sowie schwarzer, cremiger Acquarello-Reis mit sautierten Calamari, Chorizo und confierte Tomaten auf.

„Ich bin bereits in vierter Generation Chefköchin und für mich ist Essen eine Möglichkeit, den Menschen Freude und Glückseligkeit zu geben! Meine Gerichte sind lebendig und emotional. Es ist immer meine Vision und mein Wunsch, dass ein Essen in meinem Restaurant ein unvergesslichen Erlebnis ist.. Emotionen sind der Ausgangspunkt, Authentizität der rote Faden und ein kreativer Flair bringt Selbstentfaltung“, so Hélène Darroze.
http://www.helenedarroze.com/

Während ihres Gastspiels in Genf werden 4-Gang Lunch-Menüs für 130 EUR sowie ein 6-gänigiges Degustationsmenü am Abend für 235 EUR pro Person angeboten.
Am 25. und 26. September 2015 bietet das Mandarin Oriental, Geneva außerdem ein exklusives Gourmet-Package an. Das Arrangement ist ab ca. 1.140 EUR buchbar und inkludiert eine Übernachtung für zwei Personen in einem Premier River View Zimmer inklusive Frühstück, kostenlosem W-Lan und Begrüßungsgeschenk ein zwei Plätze beim Dinner von Hélène Darroze.

Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken

Klaus Erfort teilt unseren Lesern mit:

4 Gänge, 1 Preis: Das Aktionsmenü ist wieder da

Gönnen Sie sich eine genussvollen Lunch . Oder einen unvergesslichen Mittwochabend. Unser Viergang-Menü mit Aperitif und Kaffee nach Wahl macht’s möglich – und das für nur 110,- Euro pro Person. Freuen Sie sich auf:

• ein Glas Champagner als Aperitif,
• Grüße aus der Küche,
• unser Menü in vier Gängen
• und einen Kaffee, Espresso oder Cappuccino nach Wahl.

Auf Wunsch servieren wir Ihnen auch gerne die passende Weinbegleitung.

Reservieren Sie gleich hier Ihren Tisch: http://www.gaestehaus-erfort.de/index.php?id=77

100 Punkte-Menü von Klaus Erfort
Das gab es noch nie: Das Genuss-Magazin Fallstaff hat zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Menü mit 100 Punkten bewertet. Klaus Erfort und seine Küchenbrigade haben genau dies jetzt geschafft.

Das britische FOUR nennt Erfurts Küche „An outstanding experience in Saarbrücken! A foodie heaven at its best! „:
www.facebook.com/FOURMAGAZINE/posts/775145289243059′

www.gaestehaus-erfort.de

Kinder werden in ihrem Wunsch nach gesunder Ernährung zuhause nur wenig unterstützt

Bedenkliche Studienergebnisse

Die Initiative „Deutschland – Mein Garten.“ hat im Auftrag der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. im Sommer 2014 eine repräsentative Umfrage unter Kindern und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 25 Jahren durchgeführt. Die vom Meinungsforschungsinstitut mafo.de durchgeführte Studie „Raus aufs Land“ fördert teils bedenkliche Ergebnisse zum Ernährungsverhalten von jungen Menschen in Deutschland zutage. Befragt wurden rund 1300 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren.

Fast 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen geben an, gerne Obst und Gemüse zu essen. Allerdings werden sie in ihrem Wunsch danach zu Hause kaum unterstützt: 70 Prozent der Kinder essen nicht täglich selbst zubereitete Speisen aus Obst und Gemüse. Jedes vierte Kind in der Altersgruppe der zehn- bis 13-Jährigen bekommt nur an ein oder zwei Tagen in der Woche etwas Selbstgekochtes.

Gesundes Frühstück, was ist das?
Auch ein gesunder Pausensnack ist noch lange keine Selbstverständlichkeit für die junge Generation: 25 Prozent der Befragten essen in der Pause entweder Süßigkeiten oder gar nichts, bei den 18- bis 25-Jährigen verzehren sogar mehr als 30 Prozent nichts Gesundes. Während bei den Mädchen immerhin noch 51 Prozent zu Obst oder Gemüse greifen, tun das bei den Jungen nur 39 Prozent.

Mirabellen und Kürbis sind vielen unbekannt
Obwohl immer mehr Kinder und Jugendliche ihr Wissen über Obst und Gemüse aus dem Internet (28%) beziehen, sind bestimmte Obst- und Gemüsesorten, die überall in Deutschland erhältlich sind, unbekannt: So hat ein Viertel der zehn- bis 17-Jährigen noch nie Kürbis und Mirabellen gegessen. Rund ein Drittel der jungen Erwachsenen kennt den typischen Geschmack von Fenchel nicht.

Am beliebtesten sind Erdbeeren
Klar an der Spitze der beliebtesten Obstsorten landeten bei den jungen Konsumenten die Erdbeeren (43%). Allerdings glaubt nahezu jedes zehnte Kind, dass sie unter der Erde wachsen. Ebenfalls gerne gegessen werden Äpfel (19%) und Himbeeren (10%). Beim Gemüse liegen Gurken (17%), dicht gefolgt von den Tomaten (15%) an der Spitze. Platz drei der beliebtesten Gemüsesorten halten die Möhren (10%).

Über die Studie „Raus auf’s Land“
Mit der Studie „Raus auf’s Land“ zeigt die Initiative „Deutschland – Mein Garten.“, wie wichtig es ist, über deutsches Obst und Gemüse und seine Zubereitungsmöglichkeiten aufzuklären – insbesondere, weil nur der Hälfte aller Befragten Wissen über gesunde Ernährung in der Schule vermittelt wird. Die Infografik können Sie unter diesem Link http://bit.ly/1tvuxCB als druckfähiges Bildmaterial oder als Online-Version herunterladen.

Mehr Informationen zu Warenkunde sowie einfache und leckere Rezepte rund um Obst und Gemüse finden sich auf der Website www.deutsches-obst-und-gemuese.de/

KitchenAid

KitchenAid meistert neue Küchenplanungsansprüche

Der Wunsch nach Individualität und das sichtbare Verschmelzen von Wohnraum und Küche stellen Architekten und Küchenhersteller vor immer neue Herausforderungen. Diplom-Designerin und Küchenplanerin Ulrike Boeing-Anton weiß, worauf es bei der heutigen Planung ankommt und schätzt die Großgeräte von KitchenAid.

Großzügig, wohnlich, exklusiv und vor allem vielseitig sollen die Küchen der neuen Generation sein. „Aus diesem Grund präsentieren sich Küchengeräte aktuell optisch immer weniger technisch, so gibt es jetzt beispielsweise hauptsächlich vollintegrierte Modelle. Und die Hersteller setzen etwa bei den Fronten stärker auf hochwertige Materialien wie Lack, Glas, Holz oder Naturstein, aus denen man wählen und mit denen man die Küche an das Wohnzimmer anpassen kann“, erklärt Ulrike Boeing-Anton. „Außerdem gab es noch nie eine größere Auswahl im Bau- und Gerätedesign. Somit hat jeder die Möglichkeit, seine Küche nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, besonders hilfreich ist hierbei der freistehende und flächenbündige Einbau“, so die Küchenplanerin.

Dass das Unternehmen KitchenAid mit seinen Neuentwicklungen stets am Puls der Zeit ist, schätzt Ulrike Boeing-Anton: „Die Weinkühlkombination Vertigo erfüllt alle Ansprüche in Sachen Design und Funktionalität. Steht etwa eine Dinnerparty an, lassen sich dank leicht verstellbarer Etageren sogar große Tabletts im Kühlschrank aufbewahren, während nebenan bis zu 81 Flaschen Wein Platz finden“, erklärt die Expertin. Doch auch die neuen, individuell ummantelbaren Side-by-Side-Kühlschränke sind nicht nur funktionell, sondern auch optisch etwas Besonderes. Mit den exklusiven KitchenAid-Kühlschränken bietet das kreative Unternehmen Kühlmanufaktur ab sofort größtmögliche Flexibilität für anspruchsvolle Designliebhaber. „Jedes Stück ist ein Unikat, das streng nach den Vorgaben und Wünschen der Kunden gefertigt wird. Leder, Holz, Goldbeschichtung – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, erklärt Sales & Marketing Manager Burkhard Mölleken von KitchenAid.

Der beste Schuhputzservice

Der Irrsinn des deutschen Systems zur Zertifizierung von Hotels, den Sternen, wird deutlich, wenn man z.B. im 5 Sterne Hotel A-Rosa Sylt ist – Dieses Haus hat sogar die „Superior“ Auszeichnung

Warum? Weil es zwei Waschbecken im Zimmer und 24 Stunden Roomservice hat. Ganz kurz gesagt.

Das die Handtücher aus Pergament sind, so hat es fast den Anschein, oder die Putzfrau nach Belieben die Seife (20gr) und Duschgel (30gr) auffüllt, spielt genauso wenig eine Rolle, wie das halbstündige Warten beim Frühstück an der Eierstation, da die akkurate Frau B. sich hier ihre Rente aufbessert und leider keine Köchin und auch nicht wirklich flink ist. Dafür dürfte ihr Ölverbrauch sehr hoch sein. Und niemand hat ihr wohl beigebracht, dass man die Eier nicht 20 Minuten knusprig brät und das dann selbst hochwertige Krebsschwänze im Omelett wie Gummi schmecken. Auch gibt es keinen Kellner, der eine Eierbestellung annehmen würde. „Ist Selbstbedienung bei uns!“ Es ist schon schwer genug eine Kaffeebestellung loszuwerden. Meine Nachbarn, die sich sichtlich deplatziert fühlten, trauten sich nicht, den Kellner zu fragen. Die waren der – irrigen – Meinung, der Kellner würde fragen. Was er dann zum Ende des Frühstücks doch tat.

Tageszeitungen gibt es gar nicht hier. Wozu auch? Die machen ja meist eher unglücklich und man soll sich ja erholen.

Auch einen Abdeckservice am Abend gibt es nicht. Aber jeden zweiten Tag bekommt man einen Apfel aufs Zimmer.
Irritierend ist auch, dass man leicht das Bad unter Wasser setzt, wenn man duscht, da die Duschekabine – Badewanne gibt es nicht – nicht dicht ist.

Superior ist, so erklärte mir ein Kellner, wenn zwei Latte Macchiato 11 Euro kosten. Der Mann hat Nerven!

Aber zwei Sachen sind wirklich Superior in diesem Haus: Der Schuhputzservice. Noch nie wurden meine Schuhe so gut geputzt.
Und die Restaurants Spices von Sarah Henke und das La Mer von Sebastian Zier sind beide Weltklasse!
Warum zieht der Rest des Hauses nicht nach?

Wenn ich das nächste mal nach Sylt fahre, werde ich wohl eher im Landhaus Stricker wohnen und zum A-rosa nur zum Essen gehen. Denn zum Essen sollte man dort unbedingt hingehen! (Im Landhaus Stricker, in dem Holger Bodendorf auf Sterne-Niveau kocht, natürlich auch)

Richtig verwunderte mich das Radisson Blue am Hamburger Flughafen. Das vier Sternehaus liegt direkt am Flughafen, man kann in die Abflughalle bequem laufen. Das Hotel scheint auch soweit in Ordnung. Nur gibt es auch auf Wunsch keinen Gepäckservice. Das ist, so die Rezeptionistin, in 4 Sternen nicht inkludiert. Halb Recht hat sie. Auf Wunsch sollte es diesen Service doch geben. Aber die wollte uns noch nicht einmal am Morgen einen Gepäckwagen geben, weil sie Angst hatte, wir würden den klauen! Kurios!

Wie wählt man ein gutes Hotel?
Auf was kann man sich verlassen? Weder auf das hochgelobte, deutsche Zertifizierungssystem, noch auf Bewertungsportale wie tripadvisor und Co. Viele Bewerter haben wegen Erfahrung mit der gehobenen Hotellerie und bewerten ein fünf Sternehaus im Urlaub schnell man viel zu euphorisch.

Die Bewertung mit den Hotelsternen ist sowieso eine ganz kuriose Angelegenheit und überhaupt nicht gästeorientiert. So muss es in jedem zertifizierten Hotel, egal ob 2 oder 5 Sterne, nur 1 Handtuch und 1 Badetuch geben. Ob das, dünn, hart oder flauschig ist, spielt keine Rolle. Für mich schon.
Um 5 Sterne zu bekommen, _muss_ unter anderen ein Hocker im Badezimmer stehen und eine „waschbare Vorlage“ am Bett vorhanden sein. Ein Bügeleisen kann der Gast im A-rosa jedoch nicht bekommen, aus Sicherheitsgründen. Man können aber das Hemd für 8 Euro schnell mal aufbügeln.
Um das „Superior“ zu bekommen, muss man extra Punkte sammeln, wie zum Beispiel folgende freiwillige Leistungen: einen angemessenen Schallschutz der Fenster (8 Punkte), individuell-regelbare Klimaanlage (15 Punkte), Lautsprecher im Bad (5 Punkte), Porno TV (5 Punkte), Tageszeitung auf dem Zimmer (3 Punkte), einen Türspion (2) und zusätzliche Schließvorrichtung (3), Teekocher (4) Doormann (15), Wagenmeister (15 – die letztgenannten neben dem Pagen und dem Concierge, der muss bei fünf Sternen sein), Tagungsräume größer als 250 qm (10 Punkte) – nur mit diesen aufgelisteten Sachen wird ein 5 Sterne Hotel bereits zum 5 Sterne Superior Hotel. Für mich eigentlich Selbstverständlichkeiten oder Überflüssiges.

Die genauen Regeln können Sie sich hier angucken und sich selber wundern:
www.hotelstars.eu/fileadmin/download/kriterien/Kriterien_2010-2014.pdf

Sind Sie auch verblüfft?

Lufthansa lädt zum Überraschungs-Lunch

Die Lufthansa servierte am vergangenen Dienstag im Frankfurter
Restaurant Medici ein besonderes Überraschungsmenü: Aus dem neuen
Menü der Business Class hatte die Airline „Riesenbarsch mit feuriger
Ti-Malice Sauce, Zuckerschoten und Kartoffel-Bananen Currypüree“ auf
die Karte setzen lassen. Die Gäste wussten zunächst nicht, dass die
Tagesempfehlung sonst nur hoch über den Wolken serviert wird. Unter
Anleitung eines Kochs der LSG Sky Chefs hatte Lufthansa das Gericht
frisch in der Küche des Medicis nachkochen lassen.

Die Auflösung wurde den Gästen beim Essen serviert – Bissen für
Bissen legten sie den Aufdruck auf dem Teller frei „Seien Sie unser
Gast: Das war ein neues Gericht der Lufthansa Business Class.“ Die
Rechnung ging natürlich auf die Fluggesellschaft.

Die Idee zur ungewöhnlichen Überraschung entwickelte die Lufthansa
Lead-Agentur Kolle Rebbe, Hamburg.

Der Hintergrund der Aktion: Die Lufthansa überarbeitet seit November
2012 das Service-Bordkonzept der Business Class. Eine
Qualitätsoffensive, die jetzt mit einem Upgrade der Bordgastronomie
konsequent fortgeführt wird. Das Ziel ist, die Gäste immer wieder
positiv zu überraschen und ihrem Wunsch nach mehr Frische und
Vielfalt nachzugehen – bei Gerichten, Backwaren und Getränken. Ein
besonderes Augenmerk legt Lufthansa dabei auf neue kulinarische
Entwicklungen, die in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der
Gastronomie entstehen. Gemeinsam mit der Seacloud, einem der
luxuriösesten Kreuzfahrtschiff-Unternehmen des Landes, entwickelten
die LSG Sky Chefs zum Beispiel das Fischgericht der
Überraschungsaktion, das ab Juli 2013 an Bord der Lufthansa Business
Class angeboten wird. Wir hatten selber das Missvergnügen, den Fisch zu probieren. Wer war komplett zerkocht und schmeckte wirklich nicht.
„Darüber hinaus runden noch weitere Neuerungen
das Bordkonzept ab: frischer Pfeffer aus der Mühle, mehr Sauce auf
Wunsch, ein frischer Beilagensalat und ein liebevoll gedeckter Tisch
sorgen unter anderem dafür, dass sich der Fluggast nicht wie in einem
Flugzeug, sondern wie in einem Restaurant über den Wolken fühlt“, so die Lufthansa Agentur.
Wir konnten das auf unserem Business Class Flug im Juli in die USA nicht feststellen. Was wir feststellen konnten, war, dass die Kabine sehr abgenutzt war, der Platz schmutzig (bei einem Flug ab Heimatbasis FRA) und das die Pfeffermühle eher ein Plastikstreuer ist. Da ist die preiswerte British Airways oder die unhöfliche Iberia deutlich luxuriöser, wenn auch bei beiden in der Regel das Essen auch schlecht ist. (Mit Ausnahme zu den Olympischen Spielen in London, da hatte die BA sensationelles Catering an Bord – von Simon Hulston!)
Die LH wirbt derzeit sehr stark mit der renovierten Kabine. Jedoch kann diese nicht explizit gebucht werden. Siehe dazu den Artikel in unserem Blog: www.gourmet-report.de/blog/lufthansas-neue-business-class-wo-ist-sie/

Mehr Informationen zum exlusiven Bordservice finden Sie unter
www.lufthansa.com/inflight-service/de

Mario Hofmann

Die Restaurants im Kempinski Hotel Das Tirol in den Kitzbüheler Alpen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch, bei genauerem Hinsehen, unterscheidet das Steinberg und das Sra Bua gar nicht so viel. Denn die Grundlagen für die Klassiker der Berge und das panasiatische Lifestyle-Restaurant sind dieselben: Schmackhafte, frische Zutaten, nach Möglichkeit aus der Region. Das gilt natürlich auch für die süßen und herzhaften Versuchungen, die die Pâtisserie jeden Tag im Café in der Lobby anbietet. Einzig die Rubin Bar wird überwiegend mit den Genüssen aus aller Welt bestückt – die besten Zigarren kommen eben von einem anderen Kontinent.

Ein guter Tag beginnt mit einem reichhaltigen und ausgewogenen Frühstück – viel besser als im Hotel Das Tirol kann es nicht schmecken. Frisches Bauernbrot mit rahmiger Landbutter, Brötchen und süße Verlockungen, Speck und Schinken, saftiges Obst und gesundes Gemüse, Bergkäse und frische Eier. Frisch gepresste Säfte, edelster Kaffee, feiner Tee. So schaut’s aus am Morgen im Steinberg. Bodenständig, unverfälscht, die perfekte Grundlage für einen aktiven Tag.

Wem während des Tages nach einem sündhaft leckeren Stück Kuchen, ein paar feinen Pralinen oder einer herzhaften Kleinigkeit ist, findet in der Lobby Bar & Pâtisserie eine große Auswahl. Am besten schmecken die Meisterwerke der Konditoren zu einer duftenden Tasse Kaffee oder Tee.

An jedem Abend steht allerdings eine schwierige Entscheidung an: Küchenklassiker aus der Region oder der Ausflug in panasiatische Geschmackswelten? „Das Restaurant Steinberg ist bodenständig; wir servieren Klassiker, die jeder kennt – doch sie bekommen eine moderne Note“, sagt Küchenchef Mario Hofmann, der aus dem Siam Kempinski Hotel in Bangkok nach Tirol gekommen ist. Der gebürtige Deutsche bereitet die Klassiker der Tiroler Küche zu – vor allem aber sorgt er für Abwechslung auf dem Menü: Neben einem italienischen Buffet baut Hofmann ein Etageren-Dinner, bereitet ein rustikales BBQ-Dinner oder ein romantisches Candlelight-Dinner.

Zum Barbecue etwa gibt es eine eigene Cesar’s-Salad-Station, in der der schmackhafte Salat mit seinem typischen Dressing frisch nach Wunsch der Gäste zubereitet wird. Auf den Grill kommen neben Rindsfilet und Entrecote aus Tiroler Zucht, marinierten Kalbssteaks oder Carée vom heimischen Spanferkel auch Filets vom Loup de mer, Zander im Tiroler Speckmantel, Lachsforellen- Medaillons und Riesengarnelen. Zu den Schmankerln des Candlelight Dinners gehört „Zweierlei vom Kalb auf Orangenrisotto, Thymian-Honigsauce und Confit von Capernbeeren“. Und die modernen Drehs, die Hofmann seinen Speisen gibt, finden sich am ehesten auf dem Dessert-Menü des Tiroler Buffets: Da stehen unter anderem „Weiße Sachertorte mit Erdbeeren“, „Sauerrahm-Topfennockerl“ sowie „Buttermilchmousse mit Birne“.

Aus der mediterranen Küche, der französischen, der deutschen und natürlich der österreichischen nimmt Hofmann Anleihen – doch die Interpretation ist ganz die Sache des Chefkochs, der sich seine Inspirationen am liebsten bei einem Gang über einen Markt oder eigene Restaurant-Besuche holt. Die Genüsse gibt es als 5-Gang-Menü mit überraschenden Wahlmöglichkeiten oder als Gericht à la carte. Ganz nach Wunsch. Aber immer so ursprünglich, wie sie nur in den Bergen schmecken können, nach einem aufregenden Tag in der klaren, würzigen Luft.

In Mario Hofmanns Küche steht das Produkt im Mittelpunkt – sie will er auch in den Fokus seiner Gerichte rücken. Und das gilt nicht nur für das Steinberg, sondern auch für Option zwei, das „Sra Bua“: Eine kulinarische Reise, bis ans andere Ende der Welt. In ferne Geschmackswelten, in das Reich exotischer Kräuter, Gewürze und Gemüse. Die Zubereitung traditionell, so wie in Asien. Schonend. Und die Küche geht über Grenzen hinweg. Panasiatisch heißt das Stichwort für dieses Konzept, „Tirol meets Asia“. Für das „Sra Bua Konzept“ verbindet er thailändische und südostasiatische Techniken mit lokalen und regionalen Produkten und seinen persönlichen Gewürzmischungen. Daraus ergab sich eine aroma-intensive Vitalküche mit Signature-Gerichten wie „Hot Pot mit Udon Nudeln und heimischem Stör“ oder „Rotes Hummercurry auf Wasserspinat“.

Diskretion wird im Hotel Das Tirol groß geschrieben – auch beim Abendessen, auf Wunsch in einem der beiden Private Dining Rooms. Exzellenter Service sowie unvergessliche kulinarische Momente, dazu Diskretion in höchstem Maß. Für Geschäftspartner und Freunde. Für Verhandlungen oder ein Candlelight-Dinner.

www.kempinski.com/tirol

Weltreise günstiger

Für jeden Dritten ist eine Weltreise der Lebenstraum. Die wenigsten aber erfüllen sich diesen Wunsch: aus finanziellen Gründen. Organisierte Weltreisen sind unter 8.000 Euro kaum zu finden. Wer aber etwas Eigeninitiative aufbringt, die Routenplanung selbst übernimmt und das Programm selbst zusammenstellt, kommt mit etwas »Einsatz« schon mit sehr viel weniger Geld aus. Die Zeitschrift REISE & PREISE www.REISEundPREISE.de hat ihrer neuesten Ausgabe einen ausgeklügelten »Weltreise-Planer« beigefügt, der die Planung einer selbstorganisierten Weltreise in Zusammenarbeit mit versierten Reisebüros und Veranstaltern von A bis Z aufzeigt. Die Reiseexperten von REISE & PREISE stellen die schönsten »Routings« vor und zeigen Wege auf, wie man ohne Vorkenntnisse die attraktivsten Ziele im Baukastensystem miteinander kombiniert und die Reise mit interessanten Programmpunkten füllt, ohne dass die Urlaubskasse überstrapaziert wird. Grundlage ist ein Round-the-World-Ticket (ab 1.400 Euro), dazu kommen Übernachtungstipps und bei Bedarf individuelle Bausteine, die spezialisierte Reiseveranstalter in den verschiedensten Ländern schon für wenig Geld anbieten. So lässt sich ein vier- bis sechswöchiger Traumtrip um die Welt schon für 4.000 bis 5.000 Euro inklusive aller Nebenausgaben und Taschengeld realisieren. Chefredakteur Oliver Kühn rät, die Sache nicht nur aus Kostengründen selbst in die Hand zu nehmen: »Die Vorfreude beginnt schon bei der Planung der Weltreise, der Organisationsaufwand hält sich in der vernetzten Welt von heute in Grenzen. Außerdem lässt sich so die persönliche Traumroute realisieren«. Alle, die sich lieber von einem Veranstalter alles mundgerecht« organisieren lassen, finden im »1×1 der Weltreisen« eine Übersicht über außergewöhnliche und preisgünstige Weltreisen.

Gourmet-Wanderung in Romanshorn

Genussfreudige Wanderer kommen am Samstag, den 15. September 2012 bei der 8. Thurgauer Gourmet-Wanderung voll auf ihre Kosten. Auf der rund 13 Kilometer langen Wanderstrecke durch die reizvolle Thurgauer Landschaft in und um Romanshorn erwandern sie sich Gang für Gang. Fünfmal wird unterwegs eingekehrt, um regionale Spezialitäten zu geniessen. Die Wanderung beginnt und endet beim Hafen von Romanshorn, wo ein Gourmetmarkt zum Bummeln einlädt. Die Aussicht auf Bodenseefisch im Limetten-Ingwer Gelee, Mostsuppe, Poulet aus Märwiler Zucht, Öpfel-Chüechli, diverse Käsespezialitäten und natürlich den jeweils passenden Thurgauer Tropfen dazu beflügelt jeden Schritt. Die Tour kann je nach Wunsch zwischen 9.30 Uhr und 14 Uhr alle fünfzehn Minuten gestartet werden und kostet alles inklusive 93 Franken (78 Euro) für Erwachsene und 19 Franken (16 Euro) für Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren.

Informationen: Thurgau Tourismus, CH-8580 Amriswil, Tel. +41 (0)71 414 11 44, info@thurgau-tourismus.ch , www.thurgau-tourismus.ch