Die Top Ten POP-Lokale des Gault&Millau in Deutschland

Mit ihrer neuen POP-Kategorie öffnet sich die internationale Gourmet-Bibel für unkonventionelle Konzepte und fördert eine junge Generation ambitionierter Gastronomen

Der Gault&Millau bewertet nicht nur Restaurants, er ist von jeher auch Trendbarometer und Entdecker junger Talente sowie neuer Entwicklungen in der deutschen Gastronomie-Landschaft. In seiner am 13. November erschienenen Ausgabe 2019 porträtiert der Guide verstärkt eine neue kulinarische Unbeschwertheit: „Bestes Indiz für die erstarkende gastronomische Kultur im Lande ist die Tatsache, dass sich bei uns – nach dem Vorbild französischer Neo-Bistros und lässiger skandinavischer Gastkultur – immer mehr junge, unkonventionelle Konzepte entwickeln, die kulinarischen Anspruch mit viel Lockerheit verbinden“, so die Tester. Deshalb führen sie eine neue Kategorie ein: POP – ein Signet für all die Bistros, Szenetreffs und anderen Küchenkonzepte, die (noch) nicht im Gault&Millau punkten, wo aber engagierte Gastgeber ihre Vorstellungen von unkompliziertem Genuss umsetzen. Und damit zeitgemäß auf neue Konsumentenwünsche eingehen.

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Gault Millau 2017 – Hessen

 „Für seine vielschichtigen Geschmacksharmonien, mit denen er seine Gäste in neue kulinarische Welten führt“, kürt der Guide den 42-jährigen Andreas Krolik vom Frankfurter Restaurant „Lafleur“ zum „Koch des Jahres“. „Er bietet jedem Gast das Optimum an Geschmack und profiliert sich dabei nicht nur als feinfühliger Aromenjongleur, sondern auch als einer der besten Gemüseköche Deutschlands“, urteilen die Tester. Und schwärmen: „Kroliks Küche kommt nie wuchtig oder effektheischend daher, entfaltet am Gaumen aber geradezu explosive Kraft, beispielsweise beim  gedämpften und kurz mit starker Oberhitze gratinierten Carabinero mit Schinkenknusper in feinst abgeschmeckter Krustentierbisque, dazu eine minzschwangere Erbsencreme, handgerollter Blumenkohl-Couscous und ein Mundvoll Japan in Form fermentierter Yuzu mit Miso und Soya. Als eines der geschmacklich komplexesten Gerichte dieser Testsaison bietet er Brust, Keule und geschmortes Confit vom Schwarzfederhuhn, dazu ein pochiertes, auf weißem Bohnenpüree thronendes Bio-Ei, Bohnenkrautsalat, alles umspielt von konzentriertem Geflügel-Dashi-Sud.“
Für solche Gerichte erhält der in Erdeborn bei Halle an der Saale gebürtige Hobbyangler, der seine Urlaube gern an norwegischen Fjorden verlebt, in der Küche Hard Rock hört und in seiner Freizeit daheim Steinpilze sammelt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“.

Auf 17 Punkte steigert sich Michael Kammermeier von der „Ente“ in Wiesbaden dank „durchdachter Höhenflüge seiner Küche:  kreativ die Vinaigrette von geräucherten Fischgräten zur asiatisch maskierten Bernsteinmakrele, angenehm überraschend die Kruste aus Entengrieben auf dem Steinbutt oder der Waller auf Ochsenmaulsalat mit Navetten und Zwiebel-Miso-Sud“.

16 Punkte erreicht auf Anhieb Alexander Hohlwein, 29, im neueröffneten „360°“ in Limburg, der für „seine in alle Richtungen offene, geschmacksintensive Aromenküche, die klassisch fundiert, immer vielfältig und angenehm frei von Chichi ist“, als „Junges Talent“ gewürdigt wird. Dieselbe Note schafft auch Simon Stirnal als neuer Küchenchef des „Kronenschlösschen“ in Eltville, der „beim gebratenen Steinbutt mit lauwarmen Nordseekrabben, Brathähnchenfond, einer Bratkartoffelscheibe, Kartoffel-Lauchpüree und sautiertem Lauch edle und rustikale Gutbürgerlichkeit ebenso in den Adelsstand erhebt wie beim Juvenilferkel mit Allerlei von Apfel, Zwiebel und Lauch“.      

Auf 15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, verbessern sich Klaus Sänger vom „Sänger’s“ in Bad Homburg („solide in der klassischen französischen Küche verwurzelt, bietet er die rosa Entenbrust mit knusprig-fettem Rand, der von Blattspinat, Rhabarber und Quittensenf erfrischend konterkariert wird“) sowie Thomas Schurat und Michael Kahrs vom „Gutshof Itterbach“ in Willingen („zur marinierten Hummerschere mit Tee-Schaum und feinaromatischer Gurke binden sie Salatspitzen mittels Schnittlauchfaden wie niedliche Blumenbouquets und bauen kleine, enthäutete Paprikascheiben zu Türmchen auf“.) Dieselbe Bewertung erkocht sich auch Felix Kersten vom neueröffneten „Schwarzberg“ in Birkenau/Odenwald, dessen „Tataki vom Gelbschwanzthunfisch mit sauer eingelegtem, knackig-festem Gemüse (Tsukemono) in einer Kalamansi-Ponzu-Vinaigrette guten Zeitgeist repräsentiert“. 

Die besten Köche in Hessen      
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen teilen sich mit jeweils 18 Punkten Andreas Krolik und Christian Eckhardt von der „Villa Rothschild“ in Königstein/Taunus, dessen „wenig spektakuläre Ankündigungen oft geschmackliche Geniestreiche sind. So wird der exzellente Taunussaibling schonend mit brauner Butter in der Kokotte gegart und angerichtet mit sanft schwebender Blumenkohlvinaigrette (inklusive Geflügelfond, Wermut und weißem Balsamico), Blumenkohl (geröstet, süßsauer eingelegt), Wildkräutern und Saiblingskaviar. Die Seezunge, in jedem Sinne von großer Güte, sollten auch die Liebhaber der klassisch puristischen Zubereitung mal in der hier gebotenen indischen Variante probieren: mit grüner Mango, Kichererbsen und Curry.“

Auf Platz 2 stehen neben Aufsteiger Kammermeier 5 Köche, die wiederum 17 Punkte bekommen:
Patrick Bittner vom „Restaurant Français“ in Frankfurt („wie man der guten alten Gänseleber all ihre geschmackliche Größe belassen und sie doch ganz anders inszenieren kann, demonstrieren die feinsäuerlichen Noten von Meeresalgen und grünen Tomaten, der florale Charme eines Lycheesorbets und knackige Cashewkerne; das Reh mit Erbsen, Feigen und etwas geräuchertem Rehschinken gefällt vor allem im Zusammenspiel mit fruchtigem Cassis-Ingwer-Gel“),
Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ in Frankfurt („bei den mit Parmesancreme gefüllten Tortelli in der Umrahmung von grünem Spargel, Portulak, einem Hauch Parmaschinken und eleganter Parmesansauce verrät schon die raffinierte Optik den Wohlgeschmack; verheißungsvoll inszeniert sind auch extravagante Kreationen wie Thunfisch-Tatar mit Gänseleber-Erdbeer-Eis, Ingwer, Yuzu und Apfelgelee“),
Mario Lohninger vom „Lohninger“ in Frankfurt („gleichermaßen beglückend kommen so unterschiedliche Gerichte wie sein Wiener Schnitzel, karamellisierte Jacobsmuscheln nebst Calamari und Schneekrabbe in Koriandersud oder Reh in Gebirgswermut-Sauce“),
Patrick Spies vom „L’Etable“ in Bad Hersfeld („der Waller, zum Würfel geformt und leicht geräuchert, ruht in feinsäuerlichem, von grünem Bohnenöl gesprenkelten Zwiebelfond mit fermentierten Schalottenstückchen, dazu sind auf einer Scheibe gedünsteter Gemüsezwiebel kleine Ravioli mit Fetafüllung drapiert; die mit knusprigen Schuppen bestreute Felsenrotbarbe liegt in würzigem Eisenkrautsud und wird mit Reiscreme und -crackern, Olivensand und Auberginenwürfelchen serviert“);
Christoph Rainer vom „Tigerplast“ in Frankfurt („Gurke auf ihrer derzeit höchsten Daseinsstufe bietet der Salat mit hauchzart geschnittenen Scheibchen und Röllchen rund um ein hochgradig konzentriertes Gurkensorbet, ergänzt um Radieschenwürfel, etwas Schmand und Dill; ungestopfte Bio-Gänseleber ist perfekt kombiniert mit einem Unagi ohne alle Aal-Grobheit, Aprikosen-Miso und Ponzu-Gelee“).

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 69 Restaurants in Hessen. 62 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die neueröffneten Lokale „Chairs“ und „Stanley Diamond“ in Frankfurt sowie „Allgaier“ in Königstein (jeweils 14 Punkte) und „Atelier Wilma“ in Frankfurt sowie das wiederaufgenommene „Park Schönfeld“ in Kassel (je 13 Punkte). Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Hessen 5 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf, 4 werden höher, 8 niedriger bewertet.

Die 30 besten Restaurants des Gault&Millau in Hessen
18 Punkte
Lafleur in Frankfurt
Villa Rothschild in Königstein
17 Punkte
Carmelo Greco, Français, Lohninger und Tiger-Restaurant in Frankfurt
L’Etable in Bad Hersfeld
** Ente in Wiesbaden
16 Punkte
** Kronenschlösschen in Eltville
Philipp Soldan in Frankenberg (Eder)
Erno’s Bistro, Gustav und Weinsinn in Frankfurt
*** Schwarzenstein in Geisenheim
*360° in Limburg
Schaumahl in Offenbach

15 Punkte
Drei Birken und *Schwarzberg in Birkenau
Bartmann’s Haus in Dillenburg
Adler Wirtschaft und Jean in Eltville
Goldman, Heimat, Seven Swans und Villa Merton in Frankfurt
Schützenhof in Glashütten/Taunus
Krone in Höchst/Odenwald
** Sänger’s in Bad Homburg
Kraftwerk in Oberursel
**Gutshof Itterbach in Willingen

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Dirk Ludwig

Mittags bestellt, abends auf dem Tisch: Der Ludwig führt taggleiche Lieferung auf optimierter Website ein

Wer hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten liebt und sie spontan und schnell in der Küche einsetzen möchte, für den hat Fleischexperte Dirk Ludwig eine bisher einzigartige Bestelloption im Rhein-Main-Gebiet realisiert. Zeitgleich mit dem Start seiner neuen Website präsentiert der innovative Metzgermeister einen Same-Day-Delivery-Service. Wer bis 12 Uhr online bestellt, erhält noch am selben Tag Wunschprodukte wie Craft-Burger oder Asche Aged Beef von DHL bequem nach Hause geliefert.

Statt des Postboten am Morgen klingelt bei Fleischliebhabern in Zukunft abends der Fleischbote an der Tür. Die bisherige virtuelle Ladentheke der Metzgerei Der Ludwig bietet für Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet ab sofort die Möglichkeit einer taggleichen Zustellung, der Same-Day-Delivery. Wer zwischen Montag und Freitag bis spätestens 12 Uhr aus dem Großraum Frankfurt, Offenbach, Mainz oder Wiesbaden bestellt, dem stellt ein DHL-Kurier die Ware nach Wunsch entweder zwischen 18 und 20 Uhr oder zwischen 20 und 22 Uhr zu. Ein Klick für ein Mehr an Unabhängigkeit zu einem günstigen Preis, denn zum normalen Expresszuschlag von 13,80 Euro kommen lediglich 1,10 Euro pro Lieferung hinzu. „Durch den neuen Service sind sämtliche unserer Qualitätsprodukte bequem, sicher und sofort erhältlich. Wenn DHL diese Option ausweiten sollte, könnten wir zukünftig auch andere Gebiete in Deutschland beliefern“, sagt Dirk Ludwig.

Bleibt noch die Qual der Wahl, denn der größte handwerkliche Steakversender Deutschlands bietet auf der neuen Website nicht nur eine enorme Auswahl an Steaks wie Dry Aged Tomahawk oder Smoked Rib-Eye, sondern auch hochwertige Würste, regionale Produkte wie Lammsalami und verschiedene Genusspakete mit Gewürzen und Soßen an. Anschauliches Bildmaterial und Empfehlungen auf der Website schaffen Transparenz, auf die Dirk Ludwig großen Wert legt: „Wir arbeiten nur mit verantwortungsbewussten Fleischproduzenten zusammen und steuern von unserer Seite fast 120 Jahre Erfahrung und viel Kreativität bei.“ Und wer Rinderrücken in der Carnothek, einem acht Meter langen Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegeln, beim Reifen zuschauen will, kann das mit Hilfe einer Webcam nun sogar live vom Sofa aus.

Da Dirk Ludwig durch seine Umtriebigkeit, seinen Ideenreichtum und sein Engagement eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Fleischerszene innehat, war es nur eine Frage der Zeit, bis Headhunter einer exklusiven, internationalen Restaurantkette auf ihn aufmerksam wurden und mit einem ungewöhnlichen Angebot an ihn herantraten: Dirk Ludwig sollte die teuerste und edelste Bratwurst der Welt aus Kobe-Beef entwickeln. Das Fleisch von Rindern aus der japanischen Region Kobe wird wegen seiner extremen Marmorierung und damit hohen Geschmacksintensität als bestes und teuerstes Fleisch der Welt gehandelt. Nach anfänglichem Zögern und einigen Experimenten ließ sich der Fleischrebell mit ein wenig Herzklopfen auf den Ausnahmeauftrag ein und sorgt nun dafür, dass seine hessisch-japanischen Delikatessen in New York und London im Menü für rund 1.000 Euro angeboten werden. Einzeln kostet eine 40-Gramm-Wurst rund 30 Euro. Da die teuren Kobe-Bratwürste jedoch nur für diesen speziellen Auftrag bestimmt sind, wird sie Dirk Ludwig nicht ins normale Sortiment und den Onlineshop aufnehmen.

www.der-ludwig.de

Michael Kammermeier

An den 8. Oktober werden sich die Kinder der Anton-Gruner-Schule in der Lehrstraße 10 in Wiesbaden wohl noch lange erinnern: Michael Kammermeier (37), Küchenchef im Sterne-Restaurant „ENTE“ in Wiesbaden, hat für sie im Rahmen der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Gemeinsam mit seinen 38 kleinen Helfern aus der Schule kreierte der Starkoch viele bunte Pausenbrote. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß beim Belegen ihrer Lieblingsbrote, sie lernten obendrein noch, dass das Pausenbrot eine wichtige Mahlzeit im Schulalltag ist. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der bundesweiten Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold.

Der Sternekoch zeigte den Grundschülern, dass ein gesundes Pausenbrot nicht nur lecker, sondern auch kinderleicht zu machen ist. „Wir haben die Pflicht unseren Kindern zu zeigen, was richtiges Essen bedeutet“, sagt Michael Kammermeier. Bei einem gesunden Pausenbrot kommt es vor allem auf das Brot selbst an. Ein gutes Brot enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Mineral- und Ballaststoffe, welche sich vor allem in Roggenmischbroten oder Vollkornbroten befinden. Beispielsweise kann ein gesundes Pausenbrot mit Butter, Käse- oder Wurstprodukten und Gemüsestreifen belegt werden. Dazu kommt noch etwas Obst in die Brotdose – fertig ist das gesunde Frühstück. Lehrerin Annegret Kilian hat den Tag organisiert und zieht ein erfreuliches Fazit: „Die Teilnahme an der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ ist wichtig, um den Kindern gesunde Ernährung wieder ein Stück näher zu bringen. Dieses Thema ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts sowie des Schulalltags in der Anton-Gruner-Schule. Ein guter Start in den Tag mit einem gesunden Pausenbrot ist äußerst wichtig, da es die Kinder beispielsweise bei ihrer Konzentration unterstützt“, sagt Annegret Kilian.

Das Ziel der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ von Kerrygold ist es, gesunde Ernährung in Schulen wieder in den Fokus zu rücken. Denn laut einer Untersuchung der Universität Bielefeld startet jedes dritte Kind ohne Frühstück in seinen Tag. Kinder brauchen viel Energie um im Schulalltag konzentriert und leistungsfähig zu sein. Diese Energie lässt sich am besten aus gesunden Lebensmitteln gewinnen.

Ein gesundes Pausenbrot eignet sich deshalb hervorragend als Energielieferant für kleine Abc-Schützen. Deshalb engagiert sich Kerrygold schon seit Jahren mit der Kampagne „Gesundes Pausenbrot“ für eine gesunde Ernährung in der Schule. In diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der Initiative. Einzelne Schulaktionen werden dabei von prominenten Köchen regional unterstützt.

www.gesundespausenbrot.de

Christian Buer und Sebastian Straub, Idstein

Im Höerhof in Idstein ist Kochen Männersache. Am Herd steht ein Duo mit vielen köstlichen Ideen: Küchenchef Christian Buer und Souschef Sebastian Straub. Während Buer bereits 2013 in den Höerhof kam, ist Straub erst seit ein paar Wochen mit von der Partie. Der Frankfurter hat er im Tigerpalast gelernt. Dann ging es hoch hinaus ins Maintower Restaurant. Zurück auf dem Küchenboden führte ihn sein Weg immer wieder mit Christian Buer zusammen – im Schellers und in den Opelvillen. Zuletzt war Straub Souschef im Restaurant Weinsinn in Frankfurt.

Im HÖERHOF laufen Buer und Straub nun gemeinsam zur Hochform auf. „Ein echtes Dream Team“ sagt Sabine Kogge, die die Geschicke ihres HÖERHOFS mit insgesamt 15 Mitarbeitern lenkt.

Aus der Küchenwerkstatt der beiden passionierten Köche kommen handwerklich perfekte Meisterstücke mit Genuss Garantie. Mit dem Mix aus regionalen und High End Produkten folgt ihre Küche einfachen aber hohen Ansprüchen. Gekocht wird mit Leidenschaft und einer Prise Savoir Vivre, mit viel Herzblut und allem, was die Jahreszeiten hergeben. Nichts kommt schwer und getragen daher. Lebensfroh und leicht – so soll es sein. Dann passt es auch den Gästen bestens.
Auf der Karte des „Schlösschen“ in der Fachwerkstadt Idstein finden sich wechselnde Menüs à la saison mit dem Besten, was Land und Leute zu bieten haben. Im gemütlichen „Speisezimmer“ mit Nischen und Kachelofen kann man einen rundum genüsslichen Abend mit Grande Cuisine verbringen. Es geht aber auch anders. Ein kleines Menü von der Mittagskarte, der Fisch des Tages, vorweg ein knackig frischer Salat oder ein samtiges Süppchen und anschließend ein bisschen Seelenfutter aus der Patisserie. Kurz: Die HÖERHOF Küche ist eine Gönn-Dir-was-Gutes-Küche für moderne Menschen mit Lust auf Genuss. Im Sommer sitzt man im lauschigen Innenhof unter der alten Linde und lässt es sich schmecken.

Wie Sebastian Straub so kennt sich auch der Münsteraner Buer bestens in der Küchenlandschaft des Rhein Main Gebiets aus. Im Restaurant Schellers in Bad Homburg erkochte er einen Michelin Stern. Er hat bei Käfers in Wiesbaden und im Tigerpalast in Frankfurt den Kochlöffel geschwungen. Bei seiner Ausbildung fuhr er zweigleisig. Er hat Koch und Metzger gelernt. Das kommt ihm sehr zugute, denn er legt großen Wert auf handwerklich perfekte Ergebnisse. Seine Prüfung zum Küchenmeister legte er in 2008 in Heidelberg ab. Bevor Buer nach Idstein kam, war er für die Küche des nach ihm benannten Restaurants in den Rüsselsheimer Opelvillen verantwortlich.

Ausflug aufs Land
Für Gäste, die länger bleiben und auch die Weinempfehlungen des Hauses in vollen Zügen genießen möchten, stehen vierzehn Zimmer und Suiten zur Verfügung. Sie sind mit allem ausgestattet, was der moderne Mensch so braucht. Darüber hinaus werden verschiedene Arrangements angeboten, die immer auch Entdeckungsreisen in die Welt der HÖERHOF Küche einschließen. „Das Leben ist viel zu kurz, um schlecht zu essen“ sagt Sabine Kogge in Anlehnung an den berühmten Ausspruch des Dichterfürsten Goethe. Der war bekanntlich nie in Idstein und somit auch nie im HÖERHOF. Von Frankfurt aus ein Tagesausflug – mit der Kutsche. Das geht heute schneller. Mit dem Auto dauert es gerade mal 40 Minuten. Mit dem Zug braucht man eine Stunde. Noch schneller sind die Gäste vor Ort, wenn sie aus Wiesbaden, Limburg oder aus den Taunus Gemeinden kommen. Die Idsteiner sind eindeutig am besten dran. Sie gehen von der Altstadt aus einfach immer bergan.

Hotel und Restaurant HÖERHOF, Obergasse 26, 65510 Idstein, Tel. 06126 500 26

www.hoerhof.de

Gaumentestspiele 2014 Wiesbaden

Die kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse im Herzen Wiesbadens

Zur Premiere der „Gaumentestspiele“ im November 2013 kamen rund 3500 Besucher ins Wiesbadener Marktgewölbe, um bei den mehr als 40 Ausstellern, informativen Vorträgen und spannenden Kochvorführungen kulinarische Genüsse und Gaumenkitzeleien der besonderen Art zu genießen. Die neue Endverbrauchermesse im Marktplatz-Stil, für alle, die regionale Spezialitäten schätzen, neue kulinarische Entdeckungen suchen, authentische Geschmackserlebnisse lieben und mit den Produzenten persönlich ins Gespräch kommen möchten, konnte damit einen gelungenen Einstand feiern!

Deshalb freuen sich jetzt alle Genießer auf die nächsten „Gaumentestspiele“. Sie finden am 1. und 2. November 2014 wieder im Marktgewölbe Wiesbaden statt. Dann heißt es erneut: „Entdecken – Schmecken – Kaufen“.

Eingeladen wurden Produzenten und Importeure der Region, deren Produkte wegen ihrer Qualität, Originalität und Authentizität überzeugen. Genießen Sie außergewöhnliche, im Gewölbekeller gereifte Käsesorten, Flaschenbrot und Sandwich-Pasteten in hochwertiger Öko-Qualität, arabisches Dukkah nach Pfälzer Art und andere Feinkostprodukte für den anspruchsvollen und gesundheitsbewussten Gourmet; das „beste Fleisch der Welt“ aus San Sebastian, frisches Wild aus der Region in herzöglicher Zubereitung, Genussprodukte zeitgemäßer, regionaler Apfelweinkultur, wildaromatisches Rosmarin-Thymian-Meersalz und andere ausgefallene Feinkost aus Sizilien, Elsass, Spanien und Portugal. Dazu hochwertige heimische Speiseöle, im Eichenfass gereifte Essigspezialitäten und Brände aus heimischem Obst.

Erstmals bei den „Gaumentestspielen“ dabei ist das junge Unternehmen „Brühkult“ aus Wiesbaden; Motto: Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee. Sabine und Daniel Nardazinski bringen mit „Brühkult“ frischen Wind in die Bio-Branche. Jedes der Produkte ist bio-zertifiziert, vom Kaffee, Tee, über den Kakao bis zur Schokolade, keines ist Massen- oder Industrieware. Alle Kaffees werden von Hand im schonenden Langzeit-Röstverfahren geröstet und erhalten dadurch ihr einzigartiges Aroma. Doch „Brühkult“ legt nicht nur Wert auf Qualität, sondern auch auf ein biologisches Gesamtkonzept. Zum Beispiel versenden wir alle unsere Produkte CO²-neutral mit DHL, verzichten bei der Verpackung größtenteils auf Plastik und erstellen Rechnungen auf recyceltem Papier.

Aus Darmstadt kommt „Asavi“ – die kleine Manufaktur fertigt speziell kreierte Salz- und Ölmischungen für die anspruchsvolle Küche und für Alle, die genussvoll kochen. Inhaberin Irene Jost-Göckel legt Wert auf Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und verzichtet auf jeglichen Zusatz von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen. Alle Produkte sind vegan, hefe- und glutenfrei. Das erste Salz, das Aasavi auf den Markt brachte, war die 7-Kräutermischung für die „Grie Soß“, das hessische Nationalgericht. Später folgten das Keltensalz und das Apfelsalz – eine feine zarte Mischung aus Salz und Apfel. Inzwischen hat sich das Angebot stark erweitert, einzigartige, kundenspezifische Salzmischungen, wie etwa Wein-, Kirsch- oder Mirabellensalz finden Anwendung in der gehobenen Küche.

Mitbringen wird Irene Jost-Göckel die ganzheitliche Ernährungsberaterin Petra Buhl, die mit ihrem Mann in Nierstein lebt, wo sie auch ein Weingut haben. In Petra Buhls Kochkursen lernen die Teilnehmer regional, saisonal, frisch und nachhaltig kochen – mit Vorliebe vegane und vegetarische Gerichte. Mit einigen wird sie die Messebesucher auf der Showbühne verwöhnen.

Der Wiesbadener Michael Dietz hat einige Zeit und einen guten Lehrer gebraucht, um seinen Weg durch den undurchsichtigen Dschungel der Ernährungslehren finden. Dabei entdeckte er die Kraft der ursprünglichen 5-Elemente-Küche jenseits von Dogmatik, basierend auf den Langlebens- und Gesundheitslehren der alten Weltkulturen. Zum Glück will er sein Wissen nicht für sich behalten sondern uns daran teilhaben lassen – in Seminaren, Coachings und persönlichen Beratungen. Schmackhafte Kostproben serviert er an seinem Stand auf den „Gaumentestspielen“.

Von der anderen Rheinseite kommt der Leinpfad-Verlag, „ der kleine Verlag mit dem großen regionalen Programm“, darunter zahlreiche Krimis und Kochbücher. Inhaberin Angelika Schulz-Parthu hat ihre Autorin (und Köchin) Gina Greifenstein eingeladen, die beweist, dass Tapas und die Pfalz doch irgendwie zusammen gehören, und auf der Messe ihre Crossover-Kreationen präsentieren wird – pfälzische Zutaten wie Handkäs oder Saumagen in einer Weise bearbeitet, dass es manchem spanisch vorkommt: als Handkäs in Dornfelder-Zwiebeln, gebratene Saumagenwürfel mit scharfer Tomaten-Salsa, Blutwurst-Ravioli und Pfälzer Quiche mit grünem Spargel.

Auf der Messe vorstellen wird sich das neue Craft Beer Zentrum, das als “Epizentrum der Biervielfalt” dafür sorgenwill, daß nicht nur auf den Massengeschmack getrimmte Bier getrunken werden, sondern individuelle und ausgefallene Varianten. Schließlich gibt es über 140 Bierstile, allerdings ist es schwierig, in Deutschland an unkonventionelle Biere heranzukommen. Die Pilsbierübermacht – immer mehr auf den Einheitsgeschmack getrimmt – trägt dazu bei, daß handwerklich gebraute, aber auch internationale Bierstile immer mehr in Vergessenheit geraten. Das muss sich ändern! Im Sortiment führt das Zentrum u. a. Fitza Bräu Pale Ale, Crew IPA Drunken Sailor, La Trappe Triple oder Weltenburger Braopck Dunkel. Es gibt viel zu entdecken!

Etwas ganz Besonderes bringt Gianluca Amato, Inhaber der Bar Manoamano mit auf die Messe: Amato Gin, den ersten eigenen Dry Gin Wiesbadens. Er wird nach einem einzigartigen und liebevoll komponierten Rezept hergestellt, welches ausschließlich ausgewählte Zutaten in regionaler Verbreitung beinhaltet. Neben den klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus und Koriander ist der Geschmack von Amato Gin besonders durch handverlesene Akzente von frischer Gurke, Tomate und Aprikose geprägt. Und der würzige Geschmack des Thymian entwickelt sich während der Destillation zu einer feinen, subtil auftretenden Note. Es gibt wohl kein schöneres Geschenk aus Wiesbaden.

Etwas Besonderes ist auch ein neuer Wodka aus Deutschland: Freimut Wodka, gebrannt aus 100% deutschem Bio-Roggen. Das relativ austauschbare Angebot an Premium Wodkas brachte den enthusiastischen Wiesbadener Unternehmer Florian Renschin dazu, seinen eigenen Wodka herzustellen. „So natürlich wie möglich“, lautet das Credo für die Herstellung . Klar, dass sämtliche Zutaten über das EU-Bio-Zertifikat verfügen und aus Deutschland stammen, so dass auch die Transportwege entsprechend kurz sind. Freimut Wodka ist ab Mitte Oktober erhältlich, und natürlich auch auf der Messe.

„Gaumentestspiele“ wird eine Messe voller Überraschungen werden. Genießen Sie Handkäs deluxe, Pfälzer Tapas und das Yakfleisch-Buffet; gehen Sie in der Showküche auf vegane Entdeckungsreise und erleben Sie das Kochduell der Hobbyköche, die neuen GaumentestSPIELE zum Mitmachen. Natürlich fehlen heimische und ausländische Weine und Champagner ebenso wenig wie rohe Kakao-Produkte von Kakaobutter bis Kakaopulver in Bio-Qualität und, und …und für Ihren Vierbeiner Vollwert-Hundekekse. Abgerundet wird das Angebot durch Aussteller aus den Bereichen Tourismus & Literatur und ausgewählten Fachvorträgen.

Tickets können Sie ab sofort online buchen unter: www.media-futura.de/gaumentest . Dort finden Sie alle Informationen, die für einen Besuch wichtig sind. Ca. sechs Wochen vor der Messe sind dort die Aussteller und Akteure der Kochshows aufgelistet.

Philipp Stein

Philipp Stein ist Küchenchef im Favorite Restaurant in Mainz

Ab Januar 2014 ist Philipp Stein, 23, neuer Küchenchef im Favorite Restaurant in Mainz. Der Spross einer Mainzer Gastronomen-Familie ist Schüler von Dieter Müller. Er tritt die Nachfolge von Tim Meierhans an, der in die Food-Entwicklung wechselt. Im Dezember kochen Meierhans und Stein gemeinsam für die Gäste. Sie sind sich freundschaftlich verbunden und haben bereits in der Favorite gemeinsam am Herd gestanden.

Kochen und Küche, Gastronomie und Gäste – für Philipp Stein gehört das mit zum täglichen Leben. Aufgewachsen in Mainz Finthen, wo die Eltern den Traditionsgasthof „Stein’s Traube“ betreiben, war er von Kindesbeinen auf ganz nah dran am Herd. Er kann sich nicht mehr erinnern, wann er zum ersten Mal den Wunsch äußerte, Koch werden zu wollen. Es muss schon in frühester Kindheit gewesen sein. Heute sagt er: „Kochen war und ist meine ganz große Leidenschaft. Ich kann mir für mich nichts Schöneres vorstellen. Mein Traum ist wahr geworden“. Die Eltern ließen ihren Jungen frei entscheiden. Er musste nicht, nein, er wollte Koch werden. Unbedingt!

Von Mainz mutig nach Wiesbaden und wieder zurück
Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Philipp Stein im Mainzer Atrium Hotel, um die Ecke vom elterlichen Betrieb. Er hatte es eilig, schloss die Lehre wegen sehr guter Leistungen verkürzt ab und begab sich dann auf Entdeckungsreise durch berühmte Restaurant-Küchen. Nach dem Moller’s in Mainz ging es nach Wiesbaden. Als Commis legte er einen Start mit Bravour in der legendären „Ente“ im Nassauer Hof in Wiesbaden hin. Und es ging schnell aufwärts mit ihm in der Ente – bis ihn sein Weg wieder zurück führte nach Mainz.

Große Küche auf hoher See
In der Favorite stand Stein gemeinsam mit Tim Meierhans am Herd, dann packte ihn die Reiselust. Er folgte dem Ruf von Dieter Müller und schipperte fortan als Chef de Partie im „Dieter Müller Restaurant“ auf der MS Europa über die Weltmeere. Als Junior Sous Chef übertrug ihm sein Mentor die Verantwortung für das Restaurant „Venezia“ auf der MS Europa. Die Zusammenarbeit war von Anfang an von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. „Dieter Müller ist und bleibt mein Vorbild – als Koch und als Mensch. Ich hätte mir keinen besseren Chef wünschen können“, sagt Stein. Seinen Einsatz belohnte der Chef schließlich, indem er Stein eine große Aufgabe übertrug. Als first cook trainer an Bord der MS Europe 2 war Stein für die Mitgestaltung des Konzepts für das italienische Bord Restaurant „Serenissima“ verantwortlich.

Zurück im Glück – Mainz bleibt Mainz
In der Küche des 3-Sterne-Restaurants Sonora bei Helmut Thieltges machte der reiselustige Koch schließlich im Sommer und Herbst 2013 fest. Dann ereilte ihn der Ruf ins Favorite Restaurant, und Stein kehrte zurück in die Heimat. Als Küchenchef führt er jetzt ein junges, ambitioniertes Team und freut sich, wenn die Crew gemeinsam mit ihm auf der Erfolgswelle schwimmt. Er steht mit beiden Füßen fest auf dem Küchenboden. Auch wenn die Wogen hoch schlagen, ihn wirft so schnell nichts um.

Raffiniert aber nicht kompliziert – Essen muss einfach happy machen
Die Gäste sollen sich „an Bord“ in der Favorite einfach zurück lehnen und wohl fühlen. Stein will sie überraschen mit

seinen Kreationen und Ideen, die er auf der ganzen Welt gesammelt hat. Doch auch die Schätze der Region sind ihm heilig. Die muss man nicht neu erfinden, aber man kann sie so und so kochen“, sagt Stein. Wer neugierig ist, der ist bei ihm gut aufgehoben. Seine junge, frische Weltküche ist raffiniert aber nicht kompliziert. Die Gerichte schmecken allen, die nach Lust und Laune genießen möchten: Mal so und mal so. Mal traditionell oder mal unkonventionell – aber immer perfekt gekocht, mit Liebe angerichtet und gutgelaunt serviert. „Ein Freudenschrei am Tisch sollte auf gar keinen Fall unterdrückt werden. Und Tränen in der Küche, die darf es schlimmstenfalls beim Zwiebelschneiden geben“, so Stein.
Mit Philipp Stein holt sich Favorite-Chef Christian Barth ganz bewusst einen weltoffenen jungen Mainzer ins Haus, der bereits auf dem internationalen Parkett gepunktet, aber bei allem Erfolg die Bodenhaftung nicht verloren hat. Steins ansteckender Begeisterung kann man kaum widerstehen, ob es ums Kochen, um ferne Länder oder Mainz 05 geht. Mit Überraschungsmenüs will er die Gäste einladen, seine Küche kennen und lieben zu lernen. Und wer partout vorab ganz genau wissen möchte, was auf die Teller kommt, der wählt aus der großen A la Carte Karte aus und genießt seine Wunsch-Gerichte. In fairen Portionen, zu fairen Preisen. Auch das macht glücklich.

Das Favorite Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 19.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Das Restaurant liegt mitten im Mainzer Stadtpark im Favorite Parkhotel, Karl-Weiser-Straße Nummer 1.

www.favorite-mainz.de

Winzer laden zum Weinurlaub

Weinfeste gehören zu den Freizeithighlights im Herbst. Besonders schön ist beispielsweise das Bodensee-Weinfest in Meersburg, die Weinwoche in Wiesbaden und das Weindörfchen Weinböhla, wo sogar ein Wein-Urlaubspaket gebucht werden kann. Das sind die Urlaubstipps von Neckermann Reisen.

Urlaubspaket „Wein & Kultur an der Sächsischen Weinstraße“
Das traditionelle Winzerstraßenfest im sächsischen Weinböhla spielt sich vom 30. August bis 1. September in den liebevoll geschmückten Höfen rund um den Kirchplatz ab. Das passende Paket „Wein & Kultur an der Sächsischen Weinstraße“ hat das Waldhotel Weinböhla NNN im Angebot: zwei Übernachtungen mit Frühstück, Pralinen und Wein zur Begrüßung, ein Drei-Gang-Weinmenü, eine Wein- oder Sektführung inklusive Verkostung auf dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth sowie ein Abendessen. Ab 141 Euro pro Person.

Das Bodensee-Weinfest in Meersburg
Beim Bodensee-Weinfest auf dem Schlossplatz von Meersburg dreht sich vom 6. bis 8. September alles um die Weine der badischen Bodenseeregion. Direkt unterhalb des Schlosses an der Seepromenade liegt das kleine, feine Hotel Seehof NNN, eingerichtet im mediterranen Stil. Vier Übernachtungen mit Frühstück ab 252 Euro pro Person.

Wein-Genuß in Wiesbaden
Wenn auf der Weinwoche der hessischen Landeshauptstadt vom 9. bis 18. August edle Rheingau-Tropfen kredenzt werden, ist das Parkhotel Schlangenbad NNNN+ in Wiesbaden-Schlangenbad ideal. Von dort sind die Wiesbadener Innenstadt und die Rheingauer Weinberge schnell erreicht, Wanderfreunde können direkt vom Hotel auf dem Rheinsteig loslaufen. Zwei Übernachtungen mit Frühstück und täglichem Eintritt in das Thermal-Hallenbad ab 90 Euro pro Person.

Neckermann-Angebote sind bei Opodo buchbar

Mirko Reeh

Die Geschichte vom „Kräutlein rühr‘ mich nicht an“ und viele weitere spannende Abenteuer rund um den Kochtopf

Gemeinsam kochen und essen – das macht Spaß. Auch wenn man noch klein und ziemlich krank ist. Kinder mit Krebs und ihre Eltern haben neben der Erkrankung auch mit vielen Ernährungsproblemen zu kämpfen. Da sind praktische Hilfe und Ablenkung mehr als willkommen. „Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs“, so heißt ein neues medizinisch kontrolliertes Ernährungsprojekt, das seit Mitte April im Rahmen der Kampagne „Du bist kostbar – Hessen gegen Krebs“ in die Tat umgesetzt wird. Initiatoren sind die Stiftung Leben mit Krebs, das Hessische Sozialministerium und die Hessische Krebsgesellschaft.

Beim Kinderkochen in Wiesbaden sind auch die Kinderkliniken der HSK Wiesbaden und der Mainzer Universitätsmedizin mit im Boot. Zusammen mit Starkoch Mirko Reeh, der als Ernährungs-Botschafter die Stiftung Leben mit Krebs unterstützt, sind die Oecotrophologin Dr. Reinhild Link, VitaLink Gesundheitsförderung bei Kindern, die Psychologin Katja Pfeiffer, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz, und PD. Dr. Jacqueline Bauer, HSK Wiesbaden, aktiv. Reeh vermittelt mit viel Herz und Verstand, wie man tolle Gerichte auf die Teller bringt. Drei Stunden lang begleiten alle die kleinen Patienten durch das lustige und lehrreiche Koch-Abenteuer. Austragungsort ist die Restaurant-Küche von Feinkost Feickert in Wiesbaden.

Ziel des Projektes ist es, den Symptomen der Krebsbehandlung entgegenzuwirken und wieder Freude am Essen zu gewinnen. Denn bei fast allen Tumorerkrankungen treten Ernährungsprobleme wie Appetitverlust, Gewichtsabnahme und Änderung der Geschmackswahrnehmung auf, die eine starke Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Dabei ist ausgewogenes und regelmäßiges Essen eine wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg – das wissen die begleitenden Ärzte und Psychologen der HSK und der Universitätsmedizin Mainz aus langjähriger Erfahrung. Mit medizinischem Knowhow und persönlichem Einsatz unterstützen Prof. Markus Knuf, Direktor der HSK Kinderklinik, und sein Mainzer Kollege Prof. Dr. Fred Zepp das Projekt.

„Mit dem neuen Angebot ‚Freude am Essen – aktiv leben mit und nach Krebs‘ möchten wir Kindern und Erwachsenen, die an einer Krebserkrankung leiden, zeigen, wie lebenswert das Leben sein kann“ berichtet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner, Schirmherr der Kampagne „Du bist kostbar“.

Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs und Initiator des Kinderprojektes, betont noch einen Aspekt des Kochkurses: „Die aktive Teilnahme der Kinder an dem Kochprogramm soll ihnen vor allem viel Spaß machen. Durch selbstständiges Zubereiten der Speisen sollen die Kinder ihre Stärken entdecken und ihre Lustlosigkeit überwinden.“

Bis zu 12 Kinder können pro Kochkurs mit dabei sein. Auch Geschwister dürfen mit an den Herd. Die begleitenden Eltern werden in einem Nebenraum von der Oecotrophologin geschult. Für Vor- und Nachbereitung und die Dokumentation sorgen wissenschaftliche Mitarbeiter.

Mirko Reeh arbeitet mit CHROMA Captain Cook Messern, Kochmesser für kleine Hände. Er selber benutzt type 301, Design by F.A. Porsche .

Schassbergers Sterne-Köche

World-Toques*Euro-Toques Sterne-Köche beim Ball des Sports in Wiesbaden 2013

Am kommenden Wochenende findet wieder das herausragende Ereignis der Stiftung Deutsche Sporthilfe, der „Ball des Sports“ in Wiesbaden statt. Am Samstag 2. Februar öffnen die Rhein-Main-Hallen für dieses große Sport-Event zum 43. Mal ihre Pforten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und es wird einmal mehr ein interessantes Stelldichein für etliche Sportler und viele Gäste und VIPs. Mit Udo Jürgens, wird einer der wohl vielseitigsten, beständigsten und erfolgreichsten Komponist, Sänger und Entertainer der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik – und der künstlerische Höhepunkt beim 43. Ball des Sports der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu Gast sein. Der festliche Abend steht unter dem Motto „Symphonie der Räder“. Der Ball des Sports ist nicht nur Europas erfolgreichste Fundraising-Veranstaltung im Sport, sondern auch gesellschaftlicher Treffpunkt für Eliten aus Sport, Wirtschaft und Politik. Moderator wird wieder Euro-Toques Kulturpreisträger Johannes B. Kerner sein.

Auch die World-Toques Organisation aus Kaisersbach wird mit dabei sein, wie schon viele Jahre zuvor – denn immerhin kochen gleich drei Sterne-Köche nach Euro-Toques Philosophie und sind damit auch für ein Teil des „Catering“ der Veranstaltung in Wiesbaden, und damit für den Genuss der illustren Gesellschaft zuständig. Und eines ist klar, die teilnehmenden Euro-Toques Sterne-Köche haben sich wieder etwas besonderes einfallen lassen.

Kein Unbekannter auf dem Sportball-Parkett in Wiesbaden ist der Euro-Toques Sterne-Maitre Uwe Steiniger (früher „Cuisine Culinaire“, nun professioneller Catering-Manager und Koch) aus Etzbach. Passend zum Thema „Symphonie der Räder“ hat Uwe Steiniger, speziell für den „Ball des Sports“ einen Sportler-Käse keiert. Neu am Stand in der Förderer-Lounge können die Gäste sich am BARRY – CALLEBAUT Schokoladenbrunnen von frischen Früchten und Schokolade verführen lassen.

Dieses Jahr auch mit am Start Stefan Krebs. Der Sterne-Koch Stefan Krebs leitet das Euro-Toques Sternegarantie Restaurant „anno 1640“ des Märchenhotels in Bernkastel-Kues. Märchenhaft sind stets auch seine Arrangements auf den Tellern bzw. dieses Jahr im Glas – beim „Ball des Sports“ bietet Krebs Geflügelpralinen raffiniert gewürzt auf Mango-Chilli-Konfit. Märchen und Geschichten kennt Krebs zuhauf, besonders über seine leckeren Gerichte im „anno 1640“.

Ebenfalls aus einer ganz „anderen Welt“ kommen die Gourmet-Teller von Jörn Sommer, dem Euro-Toques Sterne-Koch und Küchenchef des „Ringhotels Sellhorn“ in Hanstedt. Sommer,der das Euro-Toques Sternegarantie Restaurant leitet, möchte auch in Wiesbaden „Köstliche Erlebniswelten“ zugänglich machen – zu seinen Kostproben gehören Rehrücken im Aprikosencrèpe sowie Ravioli von der Heidschnucke auf Walnussgemüse.

Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sterne-Restaurants Europa-und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.

Der täglich aktuelle Sterne-Restaurantführer ist dort auch als Druckversion erhältlich oder kann gegen Einsendung von Euro 7.50 frei Haus bestellt werden.

Auch im APP Store kostenlos auf iphone und ipad zuladen.

www.eurotoques.org

Member of Euro-Toques Europe www.eurotoques.com
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