Julien Morlat – Sommelier des Jahres 2016

Er ist das, was man Neudeutsch als „Genuss-Manager“ bezeichnet. Julien Morlat, der als Herr über 600 Weine im Hause Dallmayr eine perfekte Weinkarte zusammenstellt, hat die Fachredaktion des Schlemmer Atlas derartig begeistert, dass daraufhin die Ehre „Sommelier des Jahres 2016“ die Konsequenz gewesen ist.

Morlat überzeugt mit fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen am Gast. Er gehört damit zu Recht in den Kreis der besten Weinbotschafter unseres Landes.

Für Julien Morlat ist ein Sommelier nicht nur praktischer wie theoretischer Weinkenner, sondern viel mehr: Häufig Botschafter, manchmal Psychologe und ab und zu auch Therapeut − ein Menschenkenner eben. Es ist diese höchst empathische Charaktereigenschaft, die ihn in seiner gastronomischen Laufbahn den Weg des Sommeliers hat ein schlagen lassen und die Julien Morlat auszeichnet.

Wie hilflos sind häufig Gäste, wenn sie einen Wein zum Menü aussuchen sollen, wie erschlagen von einer dicken Weinfibel. Und Kenner des edlen Tropfens – sie lassen sich gerne von ihm angeregt auf neue Abenteuer ein. Hier kann Julien Morlat geschmackliche Grenzen testen. Julien Morlat muss sein ganzes Einfühlungsvermögen einsetzen, um jeder Klientel gerecht zu werden. Er zögert dabei nicht, seine Kenntnisse auch bei alkoholfreien Getränken, Säften, Bieren oder Sake einzubringen. Denn das höchste Ziel in jeder Beratung ist die Zufriedenheit des Gastes. Wenn er nach einem Besuch im Restaurant Dallmayr mit strahlenden Augen, sinnlichem Lächeln und lockeren Schrittes das Restaurant verlässt, hat auch Julien Morlat dazu beigetragen.

Seit drei Jahren füllt Julien Morlat diesen wichtigen Posten im Traditionshaus Dallmayr aus. Die Liebe zur Geburtsstätte, dem Loiretal, und zur Wahlheimat Deutschland blitzt immer wieder in seiner Weinberatung auf. Seine Leidenschaft für die Weine, seine Kenntnisse und sein sensibler Umgang mit den Gästen machen ihn zum Sommelier des Jahres 2016.

Anna Brandl, Anja Großhauser, Katharina Harrer, Sofia Waffler sind Gewinner

Der Schülerkochpokal

126 vierköpfige Schülerteams wetteiferten mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 unter dem Motto „Alles aus Teig – Herzhaft & Süß“ um den heiß begehrten Pokalsieg im bundesweiten Kochwettstreit. Mit dem Finale im Casino des Förderpartners Thüringer Energie AG steht nun der Bundessieger fest: Die Schülerköchinnen Anna Brandl, Anja Großhauser, Katharina Harrer und Sofia Waffler um Teambetreuerin Sabine Edbauer der Staatlichen Regelschule Berching Bayern haben sich mit ihrem Menü „Okzident meets Orient“ gegen 13 starke Mitstreiter-Teams durchgesetzt und sich den 1. Platz erkocht.

Den 2. Platz sicherte sich mit dem Menü „Sinfonie der Sinne“ die „Chaotentruppe“ Dominic Acker, Isabel Bitterwolf, Aileen Kopatschek und Malte Rauch um Teambetreuerin Carola Kohler von der Schule am Schlosspark Aulendorf (Baden-Württemberg), gefolgt von den „Landköchen“ Carlo Füllmich, Melissa Schimkus, Jannis Schneider und Paul Schwarze um Teambetreuerin Monika Kretzschmar von der Oberschule Lossatal aus Falkenhain (Sachsen) und ihrem Menü „Ländlich, tierisch, lecker““.

Dem neunköpfigen Juryteam vom Verband der Köche Deutschlands e. V. fiel die Entscheidung nicht leicht. Bewertet wurde neben Geschmack und Optik auch die Sauberkeit und Arbeitsweise im Team und am Kochplatz, die Lebensmittelverwendung und -verwertung sowie die Kreativität und die mündliche Präsentation der Schülerköche.

Thüringens Sterneköchin und Schirmherrin des 17. Schülerkochpokal, Maria Groß beglückwünschte und ermutigte alle Bundesfinalisten zum Weitermachen: „Ihr besitzt etwas ganz Wertvolles – nämlich die Motivation und das Talent, selbst etwas zu kreieren und herzustellen! Darauf könnt Ihr alle sehr stolz sein – macht weiter so!“

Auch der Juryvorsitzende und Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands e.V., Andreas Becker appellierte an den Nachwuchs: „Kocht und probiert euch auch weiterhin aus, bleibt neugierig und kreativ! Dass einige von Euch in unsere Fußstapfen treten und sich für den Kochberuf entscheiden, ist wünschenswert und würde uns freuen. Die Küchen brauchen Köche wie Euch!“

Neben dem Wanderpokal, gestiftet von der Thüringer Energie AG, nahm das Gewinner-Team auch das Ticket für eine kulinarische Erlebnisreise ins Bio-Seehotel in Zeulenroda-Triebes (Thüringen) mit nach Hause. Die Vizemeister wurden von der Thüringer Energie AG mit einem Preisgeld in Höhe von 750,00 Euro prämiert. Den 3. Platz honorierte die Firma CHEFS CULINAR.

Leer gingen auch die anderen Teams nicht aus: Alle Teams wurden von den Juroren mit dem 4. Platz ausgezeichnet und freuen sich über hochwertige Teampräsente für die Schulküche von ED. WÜSTHOF DREIZACKWERK KG., Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH & Co. Kg sowie ein Jahresabo der Fachzeitschrift KÜCHE von der LPV Media GmbH.

Moralisch unterstützt wurde das Kochevent neben engagierten Unternehmen auch von Vertretern der Politik. Fasziniert von der Professionalität der Bundesfinalisten war Carola Stauche (MdB): „„Es ist erstaunlich, was die Schülerteams in nur 120 Minuten Zubereitungszeit auf die Teller gebracht haben. Zu beobachten, mit wie viel Geschick und Kreativität sie ihre Menüs zubereiten, fand ich hervorragend. Sich bewusst zu ernähren ist ein wichtiges Thema unserer Gesellschaft. Projekte wie der Schülerkochpokal, der hier Aufklärungsarbeit leistet, müssen wir stärker unterstützen. Dafür setze ich mich ein“, äußerte Carola Stauche, Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft.

Gespannt sein darf man schon jetzt auf den Schülerkochpokal – 18. Bundeswettbewerb 2014/2015, der unter dem Motto „Date mit der Nachbarregion – Clever und Klimafreundlich“ auf die Reise geht.

Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf des Schülerkochpokal – 18. Bundeswettbewerb 2014/2015 finden Sie ab Juli 2014 unter www.schuelerkochpokal.org.

Hintergrund: Der Schülerkochpokal, ehemals ERDGASPOKAL der Schülerköche, ist ein bundesweit einzigartiger Kochwettbewerb für Mädchen und Jungen der Sekundarstufe I. Initiiert und gefördert durch die „Kochen macht Schule gGmbH“ und den Verband der Köche Deutschlands e. V. hat es sich der Schülerkochpokal zur Aufgabe gemacht, Jugendliche für ausgewogene Ernährung und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren. Der Schülerkochpokal leistet damit einen wichtigen Beitrag im Sektor Jugendhilfe sowie Volks- und Berufsbildung. Lehrreich und mit viel Spaß werden die Schüler an die Welt des Kochens herangeführt und Fähigkeiten wie Teamgeist, Kreativität und Zeitmanagement geschult.

KOCHEN macht Schule

Unter dem diesjährigen Motto „Alles aus Teig – Herzhaft & Süß!“ gehen im Schuljahr 2013/2014 bundesweit 136 Schülerkochteams ans Werk. On top und allen Bundesländern voran ist Rheinland-Pfalz, vertreten mit 20 Schülerkochteams.

Organisiert wird der Schülerkochpokal von der KOCHEN macht Schule gGmbH. „Die Resonanz an Anmeldungen war in diesem Jahr erstaunlich. Noch nie haben sich in Rheinland-Pfalz so viele Teams angemeldet. Das verdanken wir vor allem auch der guten Zusammenarbeit mit dem hiesigen Kultusministerium. Wir freuen uns über so viel Kochbegeisterung und sind gespannt, was für tolle Menüs wieder auf uns warten!“, so Lutz Lange, Geschäftsführer der KOCHEN macht Schule gGmbH.

Auf alle Nachwuchsköche wartet eine Aufgabe: Die Kreation eines Drei-Gänge-Menüs. Dieses gestaltet sich aus einer warmen Vorspeise, einem Hauptgang – bestehend aus Gemüse, Fleisch oder Fisch sowie einer Beilage – und einem Dessert. Die Schülerkochteams stellen sich dabei der Herausforderung, dass jeder Menüpunkt mindestens einen Bestandteil eines selbst gewählten Teigs beinhalten und mindestens ein Teig vor Ort hergestellt werden muss.

Verkostet und bewertet werden die Menüs auf Grundlage einheitlicher Bewertungskriterien von einer fachkundigen Jury vom Verband der Köche Deutschlands e. V. Die Kochprofis sind auch in diesem Jahr Partner und Begleiter des Schülerkochpokal und leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen wichtigen Beitrag für die Nachwuchsarbeit, Ernährungsbildung und den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln.

Die ersten Kochtermine starteten bereits am 9. Dezember 2013. Los geht` s in Mecklenburg-Vorpommern/Rostock, Hessen/ Roßdorf und Rheinland-Pfalz/ Salz. Alle weiteren Kochtermine finden Sie in unserem Kochkalender unter http://www.schuelerkochpokal.org/17skp/r-kochkalender.html. Allgemeine Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter www.schuelerkochpokal.org

Der Schülerkochpokal, ehemals ERDGASPOKAL der Schülerköche, ist ein bundesweit einzigartiger Kochwettbewerb für Mädchen und Jungen der Sekundarstufe I. Initiiert und gefördert durch die „Kochen macht Schule gGmbH“ und den Verband der Köche Deutschlands e. V. hat es sich der Schülerkochpokal zur Aufgabe gemacht, Jugendliche für ausgewogene Ernährung und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren. Der Schülerkochpokal leistet damit einen wichtigen Beitrag im Sektor Jugendhilfe sowie Volks- und Berufsbildung. Lehrreich und mit viel Spaß werden die Schüler an die Welt des Kochens herangeführt und Fähigkeiten wie Teamgeist, Kreativität und Zeitmanagement geschult.

www.schuelerkochpokal.org

Luc Dendievel

Der belgische Koch Luc Dendievel bekocht seit fünf Jahren die Wichtigen der Welt im historischen Intercontinental Hotel THE WILLARD in Washington D.C. – gelernt hat er im Lucas Carton in Paris

Das erste, was einem im Gespräch mit dem Executive Chef auffällt, ist seine Freundlichkeit gegenüber seinen Mitarbeitern. Dendievel ist ein Teambuilder.
Der Belgier, der vorher bereits eigene, recht renommierte Restaurants in NYC und Kalifornien hatte, ist seit fünf Jahren der Executive Chef des historischen THE WILLARD Hotel, dass fast neben dem Weissen Haus (#1600) in der Pennsylvania Avenue #1401 liegt. Für viele ist das Willard eine Filiale des Weissen Hauses, so eine Art Gästehaus. Fast alle Besucher des WHITE HOUSE wohnen im Willard.
Dendievel könnte viel über die Marotten der Staatshäupter dieser Welt erzählen, aber natürlich ist Schweigen das oberste Gebot in solch einer Position und so erfahren wir keine Insider Stories. Immerhin konnten wir ihm entlocken, dass die Stammgäste Westerwelle, Merkel und Schäuble absolut unkompliziert und best organisiert sind.
Dendievel ist für über 20 Millionen Dollar Umsatz im F&B Bereich verantwortlich. Er mag sein französische Bistro „Cafe du Parc“. Aber gerne würde er wieder ein Gourmet Restaurant haben, wie es das Willard vor der Wirtschaftskrise bereits hatte. Und er würde gerne auch mal wieder selber für seine Gäste kochen. Jetzt ist er ja eher Manager.
Dendievel liebt das kochen. Er gibt das Kochen auch seinem 5jährigen Mädchen und seinem 8j Jungen gerne weiter, damit beide richtig essen. Er kocht jeden Tag für die Kinder, damit sie in der Schule richtiges Essen und nicht frittiertes haben. Zusammen mit den Kindern kochen ist für Dendievel das Größte! Wie fast alle Köche liebt auch Dendievel gute Messer. Auch er hat CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche.

Sehr schwierig ist es für Dendievel, die besten Produkte zu finden. Er hat aber eine perfekte Unterstützung aus Dresden bekommen: Katrin Motk ist Director of Purchasing und organisiert so ziemlich alles fürs Hotel und speziell für Dendievel, für den sie die wichtigste Kollegin ist.

Fotos auf Facebook: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151647628853124.1073741853.168996673123&type=3

http://washington.intercontinental.com/food-drink

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter, ist ein neues Kochbuch für all die jungen Leute die das Nest verlassen und ihre erste eigene Wohnung beziehen.

„Hotel Mama“ ist nun geschlossen und der Stress beginnt. Mit diesem Buch wird die Erstversorgung kein Problem. Hier gibt es nicht nur Rezepte, Sie finden auch Erklärungen zu Küchengeräten und Hilfsmittel, außerdem gibt es eine Einkaufsliste mit den ersten wichtigen Dingen die man im Haus haben sollte. Es gibt keine aufwendigen Rezepturen, dieses Kochbuch zeigt wie man aus Dosenfutter schnell ein leckeres Essen machen kann.
In diesem Jahr wird es Kochkurse mit diesem Buch geben. Die Autorin wird diese Kurse leiten.

Nach Hotel Mama kommt Dosenfutter
von Marion Wittrowski
Bestellink:
ISBN:13- 9-78-384235-234-6

Warum sollen Sportler Quark zum Muskelaufbau essen?

Eiweiß ist der Baustein aus dem Muskeln aufgebaut sind. Da in Milchprodukten und vor allem in Quark viel hochwertiges Eiweiß enthalten ist, eignet er sich besonders gut, um den Körper mit wichtigen, essentiellen Aminosäuren zu versorgen. Bereits ein Esslöffel Quark enthält genauso viele essentielle Aminosäuren, wie mehrere Kapseln so mancher Muskelaufbau-Präparate. Katharina Rau, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM

Stichprobe zum Einkauf von Lebensmitteln per Internet

Ob in Gläsern oder Dosen: Viele Lebensmittel lassen sich bequem im Internet bestellen. Dutzende Händler sind mittlerweile mit Würstchen und Gurken auf Kundenfang. Doch dabei, so die Verbraucherzentrale NRW, missachten sie oftmals massiv die Gesetze. Vor allem beim wichtigen Grundpreis wird getrickst und geschummelt.

Das Angebot ist erschlagend: Knapp 100.000 Lebensmittel, darunter Würstchen, Obst- und Gemüsekonserven, listet allein die Internetseite von Amazon. Vertrieben werden Dosen und Gläser auch über den firmeneigenen Marketplace und von gut zwei Dutzend Fremdhändlern, die zusätzlich einen eigenen Onlineshop betreiben.

Doch Vorsicht: Viele Händler stehen offensichtlich auf Kriegsfuß mit brutto und netto. Sie beschummeln ihre Kunden bei der Pflicht-Angabe des wichtigen Grundpreises. Sie rufen ihn oftmals drastisch billiger aus, als er tatsächlich ist oder verschweigen ihn sogar ganz. Das belegen Online-Besuche der Verbraucherzentrale NRW bei zehn Lebensmittel-Shops.

Dabei ist die Gesetzeslage klar: Bei den meisten Fertigpackungen sind Händler verpflichtet, in unmittelbarer Nähe des Endpreises und gut lesbar immer auch den Grundpreis zu nennen (das ist der Preis pro Maßeinheit, zum Beispiel Kilogramm oder Liter).

Gerade am Grundpreis sollten sich Kunden orientieren, die Speisekammer und Kühlschrank preiswert auffüllen wollen. Denn eine Flut unterschiedlicher Gebindegrößen der Hersteller macht viele Preisvergleiche sonst zur Dreisatzaufgabe. Nur ein Blick auf die Grundpreise lässt sofort erkennen, dass die 75-Gramm-Tafel Schokolade zu 1,20 Euro relativ teurer kommt (1,60 Euro/100 Gramm) als die 100-Gramm-Tafel zu 1,50 Euro.

Noch diffiziler ist ein Preisvergleich bei Konserven und Gläsern, wo Würstchen, Pfirsich und Gurke oftmals in Flüssigkeiten schwimmen. Hier muss zur Berechnung des Grundpreises immer das „Abtropfgewicht“ herangezogen werden. Was zählt, ist allein das Nettogewicht von Bohnen und Birnen: ohne Lake und Wasser. Die können durchaus mal 30, mal 60 Prozent vom Bruttogewicht ausmachen.

Die Gesetzesvorgabe hindert viele Onlineshops jedoch nicht, ihre Grundpreise kräftig zu verwässern. Sie rechnen dreist einfach mit dem Bruttogewicht – also Bohnen inklusive Flüssigkeit. Die Folge: Kunden, die den Angaben blind vertrauen, wähnen sich im fälschlicherweise Schnäppchen-Paradies.

Beispiel gefällig: Wer das 370-Milliliter-Glas „Bio Sojasprossen“ für 2,19 Euro orderte, dem wurde ein Grundpreis von 5,92 Euro je Liter vorgegaukelt. Korrekt wären 13,70 Euro je Liter, da die Keimlinge auf 160 Milliliter abtropfen.
Nicht zu toppen waren wiederum Anbieter, die geradezu Sensations-Preise in Umlauf brachten: etwa Knax Gewürzgurken („1kg/0,00 Euro“).

Nur zwei Verstöße von Dutzenden, die die Konsumentenschützer dokumentierten. Ob Cocktail Cornichons bei food-shop24.de, Erbsen & Möhren bei natur.com oder Gewürzgurken bei froodies.de: Jedes Portal in der Stichprobe arbeitete – mehr oder weniger – mit falschen oder nicht nachvollziehbaren Grundpreisen. Die Tester stießen dabei auf ganze Produkt-Kategorien („Gemüse“), in denen alle angezeigten Grundpreise mangelhaft waren.

Immer wieder auch kam es vor, dass Konservenofferten ganz ohne Grundpreis ausgezeichnet waren. Tester, die es etwa nach exotischen Palmherzen gelüstete, suchten oftmals vergeblich nach dem Preis-Wegweiser.

Solch miserable Ergebnisse will die Verbraucherzentrale NRW nicht auf sich beruhen lassen. Mehrere Anbieter aus der Stichprobe werden deshalb demnächst eine formelle Abmahnung mit geforderter Unterlassungserklärung erhalten.

Juristisch nicht angreifbar ist allerdings ein weiteres Ärgernis: Viele Web-Shops nutzten eine Grauzone bei der Warenpräsentation. Zwar ist das Abtropfgewicht eine Pflichtangabe im Handel, die auf die Verpackung gedruckt werden muss, im Internet jedoch muss sie nicht bei den Produktinformationen aufgeführt werden.

Was im stationären Supermarkt ausreichen mag, taugt hingegen nicht fürs Onlineshopping. Denn häufig war das Abtropfgewicht weder bei den Produktinformationen angegeben, noch auf den Bildern erkennbar. Ohne diese Information jedoch lässt sich nicht überprüfen, ob der Grundpreis korrekt berechnet wurde: eine Freifahrkarte für Schmu.

Deshalb fordert die Verbraucherzentrale NRW, das Abtropfgewichtstets auch im Internet kenntlich zu machen: per schriftlichem Hinweis oder – besser noch – anhand ausführlicher Abbildung der Verpackung, etwa per 3D-Darstellung. Damit wären Gläser und Dosen im Internet so zu drehen und zu wenden wie im Supermarkt.

Vielleicht wären dann auch Warnhinweise überflüssig, die etwa Amazon derzeit unter Lebensmittel-Angebote pappt: „Wir empfehlen Ihnen, sich nicht allein auf die Angaben zu verlassen, die auf unserer Internetseite angezeigt werden“.

Navarra feiert den Tag des Spargels

“Ich schwöre den Spargel bis zum Ende meiner Tage zu preisen.”

Diesen Schwur leisten viele Gäste des navarresischen Dorfes Dicastillo am 8. Mai. Der 1991 gegründete Spargelverein Navarras zelebriert hier jedes Jahr den „Día del espárrago“. Nach dem obligatorischen Gottesdienst begeben sich alle Anwesenden hinauf zur Kapelle „Virgen de Nievas“, die der Schutzpatronin der Gemeinde geweiht ist.

Das weiße Gold Navarras ist  von außergewöhnlicher Qualität. Das macht ihn zu einem wichtigen Bezugspunkt der Gastronomie Navarras. Der „Asparagus Officinalis“ wird im Ebrotal angebaut und ist weiß, da er in der Erde wuchs und nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt wurde. Er hat eine weiche Beschaffenheit, ist kaum oder gar nicht faserig und bietet im Geschmack ein perfektes Gleichgewicht zwischen Milde und Bittertönen.

Ein traditionelles Gemüsegericht Navarras ist die „Menestra de verduras’“. Das Rezept finden Sie unter folgendem Link.

http://www.spain.info/de/saborea/recetas/menestra_de_verduras.html

 

Nach dem Festival ist vor dem Festival

Das Festival des Neuen deutschen Kinos aus Berlin-Brandenburg geht ins 7. Jahr!

Vom 13.- 20. April 2011 wird das Filmfestival achtung berlin – new berlin film award wieder rund 80 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aller Laufzeiten präsentieren, die ganz oder teilweise von in Berlin und Brandenburg ansässigen Filmproduktionen realisiert wurden – darunter zahlreiche Berlin-, Deutschland- und Weltpremieren, die noch vor ihrem offiziellen Kinostart beim “new berlin film award” zu sehen sind!

Die Spannweite der verschiedenen Genres und Themen könnte größer nicht sein: aussichtsreiche Nachwuchsfilme und künstlerische Low-Budget Filme stehen bereits ausgezeichneten Produktionen sowie internationalen Koproduktionen gegenüber. Vom Dokudrama und künstlerischen Autorenfilm, über waschechte Thriller bis hin zum Feel-Good-Movie – achtung berlin hält die Geheimtipps und Perlen des laufenden Filmjahres bereit. Alle Filmvorführungen werden zudem von Publikumsgesprächen mit den Autoren, Regisseuren, Produzenten und Verleihern begleitet, die über ihre Produktionsstrategien informieren.

Mittelpunkt des Festivalprogramms ist die Wettbewerbssektion “Made in Berlin-Brandenburg”, in welcher rund 50 Filme um den “new berlin film award” in verschiedenen Preiskategorien konkurrieren.

Neben dem Wettbewerb wird es weitere spannende Filmsektionen geben: die beliebte Dokumentarfilmreihe HeimatDokumente wird in diesem Jahr um die Spielfilmsektion HeimatFilme erweitert, die mutigen und innovativen Produktionen ein Forum gibt – mit dem gewohnt kräftigen Lokalkolorit. Die Sektion Berliner Schaufenster präsentiert erneut Filmvorführungen und Sonderveranstaltungen von wichtigen Institutionen und Partnern aus der Berliner Medienlandschaft. Abgerundet wird das Filmprogramm in April 2011 durch die große Retrospektive „Musikstadt Berlin“.

Mit der Fokussierung auf das Filmschaffen in der Hauptstadtregion ist das Filmfestival achtung berlin – new berlin film award zu einer unverwechselbaren Marke geworden. achtung berlin – new berlin film award ist mittlerweile das drittgrößte Filmfestival in Berlin und eine Veranstaltung mit hohem Wiedererkennungswert für Kinobesucher und Fachpublikum: Ein Muss für jeden Cineasten, Filmliebhaber und BERLINinteressierten – auch für englischsprachige Kinofans: viele Festivalfilme sind mit englischen Untertiteln zu sehen.

www.achtungberlin.de
und unter www.filmpolska.de

Gourmetrestaurant Caroussel weiterhin auf Erfolgskurs in Sachsen

Laut Gault Millau das beste Restaurant in Sachsen: das CAROUSSEL im Dresdner Luxushotel Bülow Palais & Residenz

Große Freude im Dresdner Sterne-Restaurant „Caroussel“ im Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais & Residenz: Die kulinarische Adresse in der Landeshauptstadt konnte trotz Ortswechsel wieder alle wichtigen Kritiker überzeugen. Das zeigt ein Rückblick auf die soeben zu Ende gegangene Saison der Neuerscheinungen der großen Gourmetführer. Küchenchef Dirk Schröer (35) und sein Team verteidigten nicht nur den Michelin-Stern sondern erreichten mit 18 von 20 möglichen Punkten im Gault Millau eine bessere Bewertung als jedes andere Restaurant in Sachsen.

Schröer erklärt: „Wir sind natürlich stolz auf das hervorragende Abschneiden unseres Hauses. Für eine etablierte Feinschmeckeradresse ist ein Umzug immer ein kritischer Moment. Die Restauranttester schauen dann noch einmal ganz besonders genau hin. Die neuen Räume sind, wie ich finde, jedoch sehr gelungen und komplementieren den Charakter der Küche ideal. Insofern waren wir eigentlich recht zuversichtlich was die Bewertungen anbelangt. Aber spannend bleibt es natürlich trotzdem immer bis zum Schluss.“

Erst im Frühjahr war das Caroussel von seinem angestammten Standort Bülow Residenz in größere und modernere Räumlichkeiten im neu eröffneten 5-Sterne-Hotel Bülow Palais, direkt neben der Dreikönigskirche, gezogen. 50 Plätze bietet das neue Restaurant. Die luxuriöse Ausstattung ist in zarten Gold- und Grüntönen gehalten. Lüster aus Dresdner Porzellan, helle Hölzer und komfortable Stühle schaffen eine klassisch-elegante Atmosphäre.

Zu den Spezialitäten des Hauses zählen kunstvolle Kreationen wie „Kleine Variation von der Renke“, „Weiße Eiszapfen und Mizuna“, „Seeteufel mit Belotta-Schinken“ oder „Gebackener Schokoladenkrapfen an Chicoréewurzel-Eis“.

Die Tester des Guide Michelin 2011 beeindruckte das neue Caroussel mit „freundlichem, elegantem Ambiente, aufmerksamem und geschultem Service“ sowie „klassisch-saisonaler Küche“. Der Gault Millau 2011 würdigte „höchste Kreativität und Qualität“ sowie „bestmögliche Zubereitung“.

Auch alle anderen wichtigen Gourmetführer konnte Schröer, der seit 2006 die kulinarische Leitlinie des Caroussel vorgibt, überzeugen. „Der Feinschmecker Hotel & Restaurant Guide 2011“ vergab drei von fünf möglichen „F“, der „Varta-Führer 2011“ vier Diamanten und zusätzlich den „Varta-Tipp“ für Küche und Service, „Der Große Restaurant & Hotel-Guide 2011“ vier Hauben für die „hervorragende Küche“ sowie drei Trauben für das „exzellente Weinangebot“ und der „Schlemmer-Atlas 2011“ drei von fünf Kochlöffeln für „sehr gute Qualität der Grundprodukte“ und „ideenreiche Zubereitung“.