Forum Vini 2010

FORUM VINI 2010 vom 12. bis 14. November – Jetzt schon Termin vormerken!

Die aktuellsten Daten des Deutschen Weininstituts DWI zeigen: Der deutsche Weinmarkt konnte der globalen Wirtschaftskrise im Jahr 2009 trotzen, der Umsatz der Industrie gar um 2,1 % gesteigert werden. Das bedeutet: Wein ist beim Konsumenten nach wie vor beliebt!

Davon wird man sich auch bei der 26. Auflage der Internationalen Weinmesse FORUM VINI vom 12. bis 14. November 2010 im Münchner M,O,C, Veranstaltungscenter wieder überzeugen können. Denn die Vorbereitungen laufen bereits auf vollen Touren. Nach dem erfolgreichen 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr mit 9580 Besuchern und 255 Ausstellern sollen 2010 wieder Weine aus allen maßgeblichen Anbaugebieten, Schaumweine, Brände und Liköre, regionale Spezialitäten aber auch allerhand andere Produkte rund um den Rebensaft wie Klimaschränke für die professionelle Lagerung, Karaffen und Gläser sowie Weinreisen präsentiert werden.

Doch FORUM VINI spricht nicht nur die Geschmacksnerven der Weinliebhaber und Gourmets an, auch der Geist kommt nicht zu kurz. Das alljährliche und äußerst beliebte Rahmenprogramm gibt in Workshops, Seminaren und Verkostungen Einblick in die Welt des Weins.

Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor:
FORUM VINI 2010 vom 12. bis 14. November im M,O,C,
Veranstaltungscenter München

Über aktuelle Neuigkeiten informiert auch stets die Website www.forum-vini.de .

Neueste Zahlen: Stabiler Weinmarkt 2009

Neueste Zahlen: Stabiler Weinmarkt 2009

Der deutsche Weinmarkt blieb im vergangenen Jahr von der Wirtschaftskrise weitgehend verschont. Wie das Deutsche Weininstitut auf der Basis von GfK-Erhebungen mitteilt, ist der Umsatz mit Wein in Deutschland 2009 bezogen auf alle Einkaufsstätten (Lebensmittelhandel, Discount, Fachhandel, Winzer) erneut um 1,2 % gestiegen.

WeinfachhandelBereits 2008 und 2007 stiegen die Umsätze hierzulande um 2,2 % bzw. 1,2 %. Der Weinabsatz war im vergangenen Jahr allerdings mit einem Minus von 1,5 % leicht rückläufig. „Wir hatten 2009 insgesamt gesehen einen recht stabilen Weinmarkt. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die nachgewiesene Verlagerung des Außer-Haus-Konsums in Richtung In-Haus-Konsum“, kommentiert DWI-Geschäfts­führerin Monika Reule die aktuelle Weinmarkt­situation.

Die Weine aus den deutschen Anbaugebieten entwickelten sich 2009 ein wenig schwächer als der Gesamtmarkt. Sie gaben im Absatz um 4,5 % nach, haben jedoch aufgrund besserer Verkaufserlöse ihr Umsatzniveau gehalten. „Die heimischen Weine wurden im Lebensmittelhandel im Schnitt zu einem Preis von 2,81 €/l angeboten, was einer Steigerung von 14 Cent entspricht. Im Direkteinkauf beim Winzer und im Fachhandel liegen wir mittlerweile bei 5,65 €/l. Bei dem riesigen internationalen Weinangebot auf unserem sehr preissensiblen und hart umkämpften Weinmarkt haben Preisanpassungen schnell Absatz­rückgänge zur Folge“, erläutert Reule.

Mit einem Marktanteil von 54 % am gesamtdeutschen Weinumsatz und 48 % an der verkauften Weinmenge bleiben die deutschen Erzeuger trotz einem Rückgang von jeweils einem Prozentpunkt weiterhin mit großem Abstand Marktführer im eigenen Land. An zweiter und dritter Stelle stehen Frankreich und Italien, beide relativ konstant mit jeweils 13 % Marktanteil am Umsatz und Absatz, gefolgt von Spanien mit sechs Prozent. Die Weine aus der „Neuen Welt“ lagen in 2009 bei fünf Prozent Marktanteil.

Der Rotweinboom der letzten Jahre scheint sich allmählich abzuschwächen. Es wurde zwar 2009 mit einem Anteil von 51 % am Gesamtabsatz immer noch mehr Rot- als Weiß­wein eingekauft. Der Rotweinanteil ging allerdings um zwei Prozent zu Gunsten des Weißweinkonsums zurück. 40 % aller eingekauften Weine waren 2009 weiß, der Roséweinanteil blieb mit rund 9 % unverändert.

Internationaler Bio-Weinpreis MUNDUSvini BioFach 2010

Internationaler Bio-Weinpreis MUNDUSvini BioFach 2010

622 Weine aus 19 Ländern stellten sich dem Urteil der internationalen Expertenjury
5-mal Großes Gold, 70-mal Gold und 145-mal Silber

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Internationale Bio-Weinpreis MUNDUSvini BioFach auf der Weltleitmesse für Bio-Produkte verliehen.
Grundlage für dieses zukunftsweisende Gemeinschaftsprojekt ist eine strategische Zusammenarbeit zwischen der BioFach und MUNDUSvini, Ausrichter des gleichnamigen Großen Internationalen Weinpreises, um den internationalen Bio-Weinmarkt voranzutreiben und das Angebotssegment Wein der Weltleitmesse zu erweitern.
Udo Funke, Projektleiter BioFach und Vivaness, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit MUNDUSvini/Meininger Verlag: „Winzer aus aller Herren Länder stellen in der Weinhalle jährlich das Ergebnis ihres Winzer-Know-Hows vor. Zur BioFach 2010 präsentieren rund 270 Aussteller der Weltleitmesse ihre Weine dem Fachpublikum. Die Verkostung zeigte deutlich: die vielversprechende und aussichtsreiche Kooperation ist eine echte Bereicherung – für unsere Kunden und für den Markt ebenso wie für uns als Veranstalter der BioFach.“
Internationale Expertenjury verkostete 622 Bio-Weine aus 19 Ländern
390 Rot-, 213 Weiß- und 17 Roséweine sowie 2 Blanc de Noirs aus biologischem Anbau stellten sich am 8. und 9. Dezember 2009 dem kritischen Urteil einer international besetzten Expertenjury. Die 45 renommierten und erfahrenen Degustations-Spezialisten aus Oenologie, Weinfachhandel, Weinbau und Kellertechnik sowie Sommeliers und Weinjournalisten prüften die edlen Tropfen mit Kennerblick, feiner Nase und geschultem Gaumen. Auf Basis der Geruchs- und Geschmacksprobe bewerteten die Experten die Weine nach einem 100-Punkte-System gemäß den Probetabellen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (O.I.V.) und des Internationalen Oenologen Verbandes (U.I.Œ.).
220 Weine aus biologischem Anbau mit Medaillen ausgezeichnet
Insgesamt 220 Medaillen konnte die internationale Jury vergeben: darunter 5-mal Großes Gold, 70-mal Gold und 145-mal Silber.
Das Gros der Medaillen (63) ging an Erzeuger aus Italien, die mit 163 Proben auch die meisten Weine eingereicht hatten. Über insgesamt 41 Medaillen – darunter 2-mal Großes Gold und 19-mal Gold – dürfen sich die deutschen Bio-Winzer freuen. Jeweils 1-mal Großes Gold erhielten die Weinnationen Frankreich (insgesamt 26 Medaillen) und Österreich (insgesamt 17 Medaillen).
Bei den deutschen Anbaugebieten schnitten vor allem die Moselwinzer besonders gut ab (2-mal Großes Gold, 6-mal Gold, 1-mal Silber), gefolgt von Rheinhessen und Franken mit jeweils 6 prämierten Bio-Weinen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass wir eine ganze Reihe von Bio-Weinen mit einem sehr hohen Qualitätsniveau dabei hatten. Vor allem die deutschen Weißweine zeigten sich überraschend stark“, so das Resümee von Christoph Meininger, Geschäftsführer MUNDUSvini.
Großes Gold
Diese fünf Weine erhielten die begehrte „Große Gold“-Medaille.
· 2008 Lieserer Rosenlay Riesling Spätlese Feinherb
Weingut Hubertushof GbR, Lieser (Mosel), Deutschland

· Stülb Gelber Muscateller edelsüß 2008
Weingut Stülb, Zell (Mosel)/Deutschland

· 2003 San Michele a Torri Vinsanto Colli del’Etruria Centrale DOC
Fattoria San Michele a Torri s.r.l., Scandicci (Toskana), Italien

· 2006 Vougeot 1er Cru Clos Blanc de Vougeot Monopole
Domaine de la Vougeraie, Premeaux Prissey (Bourgogne), Frankreich
· Welschriesling 2006 Trockenbeerenauslese
Bio Weingärtnerei Artner, Göttlesbronn (Carnuntum), Österreich
Die Verleihung der Medaillen Großes Gold, Gold und Silber findet im Messezentrum Nürnberg im Rahmen des offiziellen Messe-Rundgangs am Mittwoch, den 17. Februar 2010, um 10:00 Uhr statt.
Alle prämierten Weine werden zudem in einer Sonderpublikation veröffentlicht. Das Heft ist auf der BioFach vom 17. bis 20. Februar am Stand 550, Halle 4A sowie beim Meininger Verlag, Maximilianstraße 7-17, 67433 Neustadt/Weinstraße erhältlich.

Pfälzer Weinbautage 2010

Pfälzer Weinbautage 2010

Konsumklima verschafft Weinmarkt noch Potenzial

Positive Tendenzen in der Wirtschaftsentwicklung für 2010 werden nach Überzeugung von Wirtschafts- und Weinbauminister Hendrik Hering das Konsumklima und damit auch die Lage in der Weinwirtschaft beeinflussen. „Der Weinabsatz dürfte stabil bleiben und gut zu dem mengenmäßig kleineren aber qualitativ hervorragenden Weinjahrgang 2009 passen“, sagte Hering bei den 63. Pfälzer Weinbautagen in Neustadt/Weinstraße. Der Weinmarkt habe noch Potenzial, das durch ein klares Profil genutzt werden könne. Der Minister zeigte sich sicher, dass der Fassweinmarkt sich erholen und der Absatz über Direktvermarktung sich weiter entwickeln werde.

„Wein ist und bleibt ein Kulturgut, das in dieser Form einmalig ist, allerdings auch entsprechend beworben werden muss“, betonte Hering. Wer Widerspruch gegen die Abgabenbescheide zur Weinwerbung einlege, müsse wissen, dass er damit den Handlungsspielraum seiner Weinwerbeeinrichtung einschränke. Vor diesem Hintergrund begrüßte der Minister die Abweisung der Klage eines Winzers gegen die Abgabe an den deutschen Weinfonds durch das Verwaltungsgericht Koblenz. „Zentrale Weinwerbung ist gerade für die mittelständischen und kleinen Winzerbetriebe wichtig“, so Hering. Das Urteil stütze nicht nur die Rechtsauffassung eines im Auftrag des Ministeriums erstellten Gutachtens, sondern lasse auch in Bezug auf die Klagen gegen Abgaben für die regionale Weinwerbung hoffen, dass deren Verfassungsmäßigkeit bestätigt werde.

Da Weinbau und Weinmarktordnung nicht isoliert von der europäischen Agrarpolitik zu betrachten seien, komme der Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik nach dem Jahr 2013 und dem dann vollen Mitspracherecht des EU-Parlaments besondere Bedeutung zu, so Hering. Bis zu diesem Zeitpunkt könne der Weinbau in Rheinland-Pfalz nach dem nationalen Stützungsprogramm die Umstellung von Weinbergen, Investitionen in der Kellerwirtschaft und Absatzförderung auf Drittlandsmärkten finanzieren. Im Zeitraum 2009 bis 2013 stehen dafür rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Deutlichen Widerstand kündigte Hering gegen Pläne der EU-Kommission an, das Verbot von Neuanpflanzung bis 2015 abzuschaffen. Keine Notwendigkeit sieht der Minister zudem, die Grenzwerte für den Einsatz von schwefeliger Säure beim Öko-Wein abzusenken, wie von der Kommission diskutiert.

Hering kündigte einen zweiten Mainzer Weingipfel für den 16. September dieses Jahres an, um rechtzeitig vor einer Halbzeitbilanz der EU zu den Auswirkungen der Weinmarktreform eine Standortbestimmung aus Sicht der Weinbauregionen vorzunehmen.

Deutscher Weinmarkt

Deutscher Weinmarkt

Der Absatz deutscher Weine sank im ersten Halbjahr 2009 um 2,8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent gewannen die deutschen Erzeuger jedoch überdurchschnittlich. Dies teilte das Deutsche Weininstitut auf der Basis der neuesten Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit.

Der Weinabsatz aller in Deutschland verkauften Weine ist im gleichen Zeitraum im Lebensmitteleinzelhandel (inklusive Discount) um 2 Prozent gesunken. Der Umsatz jedoch stieg um 0,6 Prozent.

Spanische und französische Weine legen zu
Weitere Gewinner des ersten Halbjahres waren spanische und französische Weine, die sowohl im Absatz als auch im Umsatz zulegen konnten. Mit einem Minus von 7,9 Prozent in der Menge sowie 7,3 Prozent im Wert mussten die Weine der Neuen Welt in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 im deutschen Weinmarkt die stärksten Verluste hinnehmen.

Vom Absatzrückgang besonders betroffen waren Rot- und Roséweine mit einem Minus von 2,7 bzw. 2,9 Prozent. Die Einbußen bei Weißweine fielen dagegen mit einem Minus von 0,7 Prozent vergleichsweise moderat aus.

Marktanteil deutscher Weine mengenmäßig zurückgegangen
Betrachtet man nicht nur den Lebensmitteleinzelhandel und Discount sondern berücksichtigt zusätzlich auch noch den Weineinkauf bei Winzern, Genossenschaften sowie im spezialisierten Fachhandel, so ergibt sich für deutsche Weine im ersten Halbjahr ein mengenmäßiger Marktanteil von 47,6 Prozent, was einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Umsatzbezogen ging der Marktanteil um 2 Prozent auf 53,4 Prozent zurück.

Veränderungen bei Einkaufsstätten
Nach Einkaufsstätten differenziert zeigt sich, dass der Direktbezug von Wein über Winzer und Winzergenossenschaften mengenmäßig zwar um 5,1 Prozent abnahm, insgesamt in diesem Bereich jedoch ein Umsatzplus von 0,7 Prozent erzielt werden konnte. Der Fachhandel musste dagegen im ersten Halbjahr sowohl 7,9 Prozent Absatz- als auch 3,9 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen.

Die Gewinner waren erneut die Discounter, die ihre Position als Haupteinkaufsstätten für Wein weiter ausbauen konnten und mit 48,2 Prozent fast die Hälfte des Weinabsatzes im ersten Halbjahr unter sich ausmachten.

Weinmarkt trotzt der Wirtschaftskrise

Weinmarkt trotzt der Wirtschaftskrise

Wein aus Österreich konnte in einem schwierigen Umfeld sowohl bei den
Exporterlösen als auch bei den Marktanteilen im Inland zulegen.

Trotz des turbulenten Wirtschaftsjahres blickt der österreichische Wein
auf ein weiteres Erfolgsjahr zurück. Der Export verspricht wieder ein
Rekordergebnis. Und auch im Inland konnten die Marktanteile des
österreichischen Weins zulegen: Gründe dafür sind sich stabilisierende
Ab-Hof-Verkäufe und eine erfolgreiche Entwicklung im
Lebensmitteleinzelhandel.

Heimischer Wein gefragt

Heimischer Wein gefragt

Die Weine aus den deutschen Anbaugebieten haben im ersten Halbjahr 2008 gegen den Trend im gesamten Weinmarkt um 2,2 % im Umsatz und um 1,1 % im Absatz zugelegt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) weiter auf Basis von GfK-Daten mitteilt, waren dagegen die von den privaten Haushalten in Deutschland insgesamt getätigten Weineinkäufe in diesem Zeitraum im Wert um 2,5 % und in der Menge um 4,5 % rückläufig.

„Die heimischen Weine sind die Gewinner des ersten Halbjahres. Trotz einer gewissen konjunktur­bedingten Kaufzurückhaltung der Verbraucher konnten unsere Erzeuger ihre Marktanteile am Weinumsatz auf 54,5 % steigern“, freut sich DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Bezogen auf die ein­gekaufte Weinmenge wuchs der Marktanteil Deutschlands von 46,3 % im ersten Halbjahr 2007 auf 49,1 % in 2008. Die drei großen Weinimportländer Italien, Frankreich und Spanien mussten zum Teil zweistellige Umsatz- und Absatz­rückgänge hinnehmen.

Absatz im Lebensmittelhandel wächst
Der Lebensmittelhandel (LEH) inklusive dem Discount hat seine Position als meist frequentierte Weineinkaufsstätte weiter ausgebaut. Hier­zulande wurden dort in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres rund 73 % aller Weine und somit 2 % mehr als im Vorjahrzeitraum bezogen. Diese Entwicklung ging zulasten der Absätze im Weinfachhandel, der Weingüter sowie der übrigen Einkaufsstätten wie z.B. Tankstellen. Mit 38 % des gesamten Weinumsatzes in Deutschland kommen dem Direktbezug beim Winzer als auch dem Einkauf im Fachhandel bezogen auf die Wertschöpfung dennoch eine große Bedeutung zu.

Höherer Durchschnittspreis für Wein im LEH
Der Durchschnittspreis für alle im Lebensmittelhandel und Discount eingekauften Weine lag im ersten Halbjahr mit 2,44 € pro Liter 11 Cent über dem Niveau des Vorjahres­zeitraums. Deutlich zugelegt hat besonders der Weinabsatz in der Preisklasse zwischen 2,50 und 4,00 €/l.

Lust auf einen geführten Spaziergang mit Wein- und Sektprobe?

VINO VERSUM, die Wein-Erlebnis-Welt in Poysdorf, macht’s möglich

Auf einem Quadratkilometer laden verschiedene
Stationen ein, das Thema Wein in vielen Facetten zu erleben.
Gemeinsam mit einem ausgebildeten Führer begeben Sie sich auf Tour
ausgehend vom Weinstadt-Museum, über die Schlumberger Sektwelt und
die Kellergstetten und erfahren Wissenswertes über Wein, Weinbau und
Sorten, über Kultur und Geschichte der Weinstadt. Begleitet werden
Sie von 126 überdimensionalen bunten Flaschenbildern an Haus- und
Kellerfassaden. Bei Wein- und Sektproben in der Sektwelt und im
Weinmarkt können Sie sich auch persönlich von der hohen Qualität der
Poysdorfer edlen Tropfen überzeugen. Heurigenbetriebe, Weinlokale und
Weinmarkt laden dann nach der Führung zum Einkaufen und Verweilen
ein.

Große Wein- und Sekterlebnis – Tour jeweils an Samstagen um
14.00 Uhr. Treffpunkt: Weinmarkt, Dauer ca. 3 Stunden, Preis: Euro
16,- inkl. Wein- & Sektprobe. Für Gruppen ab 5 Personen
Führungen jederzeit nach Voranmeldung möglich. Gästeinformation
Poysdorf, Tel. 02552/20371

Deutsche schätzen ihren Wein immer mehr

Die privaten Haushalte in Deutschland haben in 2007 rund 52 % ihrer Ausgaben für Wein für den Kauf heimischer Weine verwendet.

Weineinkauf beim WinzerNach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) in Mainz entspricht dies einem Umsatzplus von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Bezogen auf die eingekaufte Weinmenge betrug der Marktanteil Deutschlands im vergangenen Jahr 46,6 %, gefolgt von Italien (14,3 %), Frankreich (13,7 %) und Spanien (5,7 %).

Rotweine dominieren den Weinmarkt
Wie das DWI auf der Basis von Daten der GfK weiter mitteilte, wuchs der Weinabsatz im Lebensmittelhandel in 2007 insgesamt um 2,3 %. Rund 71 % aller Weine wurden in Deutschland über den Lebensmittelhandel inklusive Discounter eingekauft. Der Absatz deutscher Weine in diesem Bereich stieg im vergangenen Jahr mit 5 % überdurchschnittlich. DWI-Geschäftsführerin Monika Reule erläutert, dass dieses Wachstum nahezu ausschließlich auf das Rotweinsegment zurückzuführen ist: „Mit einem Absatzzuwachs um rund 14 % konnten unsere Erzeuger ihre Marktführerschaft auch beim Rotwein im eigenen Land weiter ausbauen. Nahezu 30 % aller Rotweine, die im Lebensmittelhandel eingekauft wurden, stammten aus deutscher Produktion“, so Reule. Sie lagen damit in der Verbrauchergunst deutlich vor den französischen und italienischen Gewächsen mit Rotweinmarktanteilen von 21 % bzw. 15%. Auffällig sei, dass auch jüngere Haushalte unter 29 Jahren deutsche Rotweine verstärkt nachgefragt hätten.

Über alle Herkunftsländer gesehen dominierten die Rotweine 2007 weiterhin das Weingeschehen im Lebensmittelhandel. Bereits seit fünf Jahren bewegen sie sich bei einem Anteil von rund 55 %.
Der Weißweinabsatz belief sich im vergangenen Jahr im Handel auf 36,3 %. Rund jede zweite dort eingekaufte Flasche Weißwein (51 %) stammte aus deutschen Kellern. Roséweine hatten im Handel einen Marktanteil von 8,7 %.

Konstanter Durchschnittspreis für Wein im LEH
Der Durchschnittspreis für die im Lebensmittelhandel inklusive Discount eingekauften Weine betrug im vergangenen Jahr 2,37 € pro Liter und lag damit relativ konstant auf dem Niveau von 2006 (2,36 €/l). Das durchschnittliche Preisniveau für deutsche Weine stieg im Vergleich zum Vorjahr in 2007 um neun Cent auf 2,55 €/l.

Weinkauf beim Winzer – eine andere Welt
„Der Direktbezug von Wein beim Winzer bzw. der Einkauf im Fachhandel stellt dagegen eine komplett andere Welt dar“, erläutert Monika Reule. Weinfreunde seien hier bereit deutlich höhere Preise für heimische Weine zu zahlen. Der Durchschnittspreis pro Liter deutschen Weines im Fachhandel und Direktbezug lag in 2007 mit durchschnittlich 4,89 € nahezu doppelt so hoch wie im Lebensmittelhandel. Rund 24 % aller Weine werden hierzulande über diese Vertriebswege eingekauft. Aufgrund des höheren Preisniveaus macht er rund 40 % des gesamten Weinumsatzes in Deutschland aus.

Sieben Tage in der Woche Wein-Erlebnis in Poysdorf

Die Stadt lebt den Wein – die Gäste erleben
den Wein. Sie haben an jedem Tag in der Woche die Möglichkeit, bei
geführten Touren die Stadt und den Wein hier kennen zu lernen: von
der Geschichte im Weinstadt-Museum bis zum Flaschenparlament, von der
Kellergassen-Kultur bis zu den Kundschaftern, von der Sekterzeugung
bis zum Weinkulinarium.

Die Auswahl an verschiedenen Angeboten ist groß: Montag
Schlumberger Sektwelt, Dienstag Kellergassenwanderung, Mittwoch
Besuch im Weinstadt-Museum, Donnerstag Degustationstag, Freitag
Schlumberger Sektwelt, Samstag Kellergassenführung mit dem Traktor
und zu Fuß, Große Wein-& Sekterlebnis – Tour, Traktorwandern und
Kellergassenwanderung, Sonntag Stadtrundfahrt. An den Wochenenden
gibt es zusätzlich offene Ausstellungen und Museen, an ausgewählten
Terminen werden darüber hinaus Themenführungen und
Kellergassenführungen bei Nacht durchgeführt.

Die Führungen enden im Weinmarkt Poysdorf, wo man aus einer Auswahl
von über 200 Qualitätsweinen der Poysdorfer Winzer seinen
Lieblingswein zu Ab-Hof Preisen einkaufen kann.
Informationen über das Besucherangebot in der Weinstadt Poysdorf
erhält man in der Gästeinformation, Weinmarktplatz 1, Tel.
02552/20371 sowie unter www.poysdorf.at