Ungeliebte Sitznachbarn während des Fluges

Bei deutschen Passagieren sind Quasselstrippen am wenigsten beliebt

Nicht immer können Passagiere während des Fluges neben ihrer Reisebegleitung sitzen. Welche Typen von unfreiwilligen Sitznachbarn dann am wenigsten beliebt sind, hat die Flugsuchmaschine Jetcost.de untersucht. Ganz oben bei den Briten: übergewichtige Sitznachbarn. Bei den Deutschen hingegen verbreitet der plaudernde Sitznachbar Schrecken: Personen, die auf dem Flug ununterbrochen reden, sind der Horror der Deutschen.

Das Team von Jetcost.de führte die Befragung im Rahmen einer laufenden Studie über Flugerfahrungen durch. Befragt wurden 2.548 Briten im Alter von mindestens 18 Jahren, die laut eigenen Angaben mindestens einmal innerhalb der letzten beiden Jahre geflogen sind.

Allen Befragten wurde zunächst folgende Ausgangsfrage gestellt: „Wenn Sie zusammen mit anderen eine Flugreise antreten, sitzen Sie dann meist nebeneinander oder auf getrennten Plätzen?“ Mehr als die Hälfte (57 %) gab an, meist getrennt zu sitzen. Auf die Bitte, „getrennt“ genauer zu erläutern, gaben die Befragten an, entweder „durch einen Gang getrennt” (47 %), „in unterschiedlichen Reihen“ (40 %) oder „am anderen Ende des Flugzeuges“ (13 %) zu sitzen.

Von denjenigen die das Glück hatten, zusammen zu sitzen, gaben drei Viertel (65 %) an, Extrakosten übernommen zu haben, um die Sitzplätze vorab zu reservieren.

Diejenigen die angaben, meist von ihrem Reisepartner getrennt zu sitzen, wurden gefragt, wie sie mit dieser Situation umgegangen sind. 41 % meinten, sie hätten das Personal wegen einer Lösung angesprochen. 31 % gaben an, dass sie Mitreisende nach einem Tausch der Sitzplätze gefragt hätten und die restlichen 28 % verhielten sich einfach ruhig während des Fluges, obwohl sie nicht glücklich mit der Situation waren. Nur 26 % waren erfolgreich mit ihrem Versuch, sich umzusetzen.

Anschließend wurden die Teilnehmer befragt, neben welchen Personen sie denn am wenigsten gern sitzen würden, wenn schon getrennt von ihrer Reisebegleitung. Sie erhielten eine Liste möglicher Antworten. Die fünf Meistgenannten waren:

1. Eine übergewichtige/fettleibige Person (32 %)
2. Ein schreiendes Kleinkind (29 %)
3. Eine ungepflegte Person (21 %)
4. Eine Person mit Flugangst (17 %)
5. Eine Person, die den gesamten Flug über redet (16 %)

Von den Teilnehmern die angaben, am wenigstens gern neben einer übergewichtigen Person zu sitzen, gab die Mehrheit (73 %) als Begründung an, die Sitzfläche für sich haben zu wollen, ohne dass sie jemand bedränge.

Um herauszufinden, ob dies ein typisch britisches Empfinden ist oder sich diese Ansicht auch im übrigen Europa verbreitet, wurden weitere 1.000 Reisende aus anderen europäischen Ländern befragt. Von den Spaniern empfanden 26 % und von den Franzosen 23 % ebenfalls die übergewichtige Person als unangenehmsten Sitznachbarn. In Italien war die meistgenannte Antwort mit 18 % das schreiende Kind. Die befragten Deutschen dagegen störten sich am meisten an den Quasselstrippen: „eine Person, die den ganzen Flug über redet“ wurde am häufigsten genannt (16 %).

Antoine Michelat, Mitbegründer von Jetcost.de, kommentierte:
„Es ist traurig zu hören, dass Menschen nur auf Grund des Gewichtes einer bestimmten Person nicht neben ihr sitzen möchten. Allerdings ist es verständlich, dass Menschen einen gewissen Komfort während des Flugs haben möchten, für den sie auch bezahlt haben. Wir dachten immer, schreiende Säuglinge seien für die Passagiere am Lästigsten, aber Menschen gehen immer besser mit dieser Situation um. Sie verstehen, dass es sich nunmal um Babies handelt und es nicht möglich ist sie während eines Fluges zu beruhigen, wenn die Ohren knacken oder die Klimaanlage zu stark für sie ist.
Manche Airlines überlegen, einen separaten Bereich für Personen über einer bestimmten Gewichtsgrenze in ihren Flugzeugen einzurichten. Während dies auf der einen Seite angenehm ist für diejenigen, die nicht die Hälfte ihres eigenen Sitzes teilen möchten, besteht zum anderen das Risiko, dass Übergewichtige, die beispielsweise ihr Gewicht nicht kontrollieren können, sich diskriminiert fühlen.“

Fliegen macht dick!

Deutsche verzehren zwischen Check-in und Koffer abholen 3107 Kalorien und damit am Zweitmeisten, nur die Briten fressen mehr!

Die Studie einer Flugvergleichswebsite enthüllte, dass der durchschnittliche Deutsche im Urlaub zwischen dem Check-in am Startflughafen und der Landung am Zielflughafen 3.107 Kalorien verzehrt. Laut Umfrage schlagen sich deutsche Reisende auf Flughäfen und während der Flüge eher den Bauch voll, als beispielsweise Urlauber aus Spanien, Italien oder Frankreich; Gründe, die dafür genannt wurden, waren „Urlaubsgefühle“ und „keine Notwendigkeit mehr, vor Urlaubsbeginn eine Diät einhalten zu müssen“. Insgesamt wurden 3.607 Personen aus Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich befragt.

Die Studie der Flugvergleichswebsite www.jetcost.de enthüllte, dass der durchschnittliche Flugreisende zwischen dem Check-in am Startflughafen und der Landung am Zielflughafen 600 bis 1.200 Kalorien mehr verzehren kann, als seinem normalen Tagesbedarf entspricht.

Das Team von Jetcost führte die Untersuchung im Rahmen einer laufenden Studie über Flugerfahrungen durch. Dazu wurden volljährige Passagiere, die alle mindestens einmal innerhalb der letzten 12 Monate geflogen sind, zu ihren Erfahrungen an Bord befragt, mit speziellem Fokus auf ihr Ess- und Trinkverhalten.

Zunächst wurden alle Teilnehmer gefragt, ob sie „sich Lebensmittel für den Flug von zu Hause mitnehmen“. Ein Großteil der Befragten beantwortete diese Frage mit „Ja“. Die meist genannten Lebensmittel dabei waren „Sandwiches“ „Chips“ und „Süßigkeiten/Schokolade“. Für die Frage, warum sie eigene Lebensmittel mitnehmen, standen mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung; zu den fünf am häufigsten gewählten Antworten gehörten:

1. Es ist billiger als die am Flughafen/im Flugzeug angebotenen Lebensmittel
2. Man ist lieber vorbereitet
3. Man möchte das Urlaubsgeld nicht angreifen
4. Falls die am Flughafen/im Flugzeug angebotenen Lebensmittel nicht schmecken
5. Spezielle Ernährungsbedürfnisse

Anschließend wurden die Teilnehmer gefragt „Haben Sie während des Fluges Speisen und Getränke von der Crew gekauft?“ Eine Mehrheit der Befragten antwortete auch hier mit „Ja“.

Danach wurden die Umfrageteilnehmer gebeten, zu schätzen, wie viele Kalorien sie mit mitgebrachten und gekauften Lebensmitteln zwischen Check-in und Landung zu sich nehmen. Nach Auswertung aller Antworten zeigten die Resultate, dass der durchschnittliche deutsche Fluggast noch vor Urlaubsstart zwischen Check-in am Startflughafen und Landung am Zielflughafen etwa 3.107 Kalorien verzehrt. Alle Teilnehmer wurden gefragt, ob sie das Gefühl hätten, es mit dem Essen auf dem Flughafen bzw. während des Fluges zu übertreiben, worauf ein Großteil mit „Ja“ antwortete. Die häufigsten Antworten auf die Frage nach dem Grund dafür waren „Urlaubsgefühle“ (und „keine Notwenigkeit mehr vor Urlaubsbeginn eine Diät einhalten zu müssen“).

Um zu ermitteln, ob diese Völlerei ein allgemeiner Trend in Europa ist, wurden auch Passagiere aus Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien gebeten, ihren Kalorienverbrauch in der Zeit zwischen Check-in und Landung zu schätzen. Die Ergebnisse zeigten, dass Briten in dieser Hinsicht mit 3.402 Kalorien die Zügellosesten sind, die Spanier liegen hinter Deutschland auf Platz 3 mit 2.350 Kalorien. Die Italiener gaben zu, rund 2.311 Kalorien zu verzehren und die Franzosen begnügten sich mit 1.269 Kalorien.

Antoine Michelat, Mitbegründer von Jetcost.de, kommentierte:
„Diese Zahlen sind wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Mann nur rund 2.500 und eine durchschnittliche Frau nur 2.000 Kalorien pro Tag verzehren sollte. Innerhalb von wenigen Stunden verdoppeln Frauen ihre Kalorienaufnahme. Wir würden keinem empfehlen, so viele Kalorien an einem Tag zu sich zu nehmen, geschweige denn in solch einem kurzen Zeitraum. Wenn Sie dazu neigen, zu viel zu essen und zu trinken, könnten Sie sich zu Hause etwas vorbereiten und sich während des Flugs darauf beschränken. Im Urlaub isst man sowieso oft mehr als üblich, aber Sie sollten versuchen, an die Folgen zu denken.“

Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Mütterliche Ernährung beeinflusst körperliche Leistungsfähigkeit der
Nachkommen

Wie Forscher des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung (DIfE) erstmals zeigen, kann die mütterliche
Ernährungsweise die körperliche Leistungsfähigkeit des Nachwuchses
beeinflussen – zumindest bei Mäusen. Im Vergleich zu Tieren, deren
Mütter eine fettarme Diät während der Trag- und Stillzeit einhielten,
waren Nachkommen von Müttern, die fettreiches Futter bekamen, trotz
Lauftrainings weniger leistungsfähig. Ebenso sprach ihre Muskulatur
nicht gut auf das Training an. Die Studie weist darauf hin, dass bei
langanhaltender Aktivität die Muskeln dieser Tiere nur unzureichend mit
Energie versorgt sind. Die Leistungsschwäche könnte mit fortschreitendem
Alter das Risiko für Übergewicht erhöhen.

Isabel Walter und Susanne Klaus vom DIfE veröffentlichten ihre
Ergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of Nutritional Science (I.
Walter und S. Klaus, 2014, DOI:10.1017/jns.2014.55).

Nach Angaben der World Health Organisation hat sich die Zahl der
krankhaft übergewichtigen Menschen seit 1980 weltweit verdoppelt, wobei
verschiedene Faktoren das Entstehen von Übergewicht begünstigen. Zu
diesen zählen eine gewisse erbliche Veranlagung, die Ernährung und nicht
zuletzt auch die körperliche Aktivität. Verschiedene wissenschaftliche
Studien weisen dabei darauf hin, dass die mütterliche Ernährung während
der Schwangerschaft und Stillzeit die Nachkommen beeinflussen und diese
im ungünstigen Fall im Erwachsenenalter für Übergewicht und
Typ-2-Diabetes empfänglicher machen kann. Zudem ist bekannt, dass die
fetale Entwicklungsphase für die Ausprägung der Muskulatur entscheidend
ist, da nach der Geburt die Zahl der Muskelfasern nicht mehr zunimmt.
Bislang gibt es kaum Studien, welche die Effekte der mütterlichen
Ernährung auf die Muskulatur der Nachkommen hinsichtlich deren
Trainierbarkeit sowie Leistungsfähigkeit untersucht haben. Daher gingen
die Wissenschaftler des DIfE diesen Effekten am Mausmodell unter
kontrollierten Bedingungen nach.

Insgesamt untersuchten die Forscher 20 Nachkommen von Müttern, die
während der Trag- und Stillzeit fettarmes Futter* bekommen hatten,
sowie eine Gruppe von 21 Tieren, die von Müttern stammten, die eine
fettreiche Diät erhalten hatten. Nachdem die Tiere entwöhnt waren,
erhielten alle jungen Mäuse fettarmes Futter. Jeweils einer Hälfte der
beiden Mausgruppen stand zusätzlich ein Laufrad zur Verfügung, das die
Tiere nach Belieben nutzen konnten.

Die Nachkommen aller Gruppen waren in etwa gleich schwer, fraßen gleich
viel und verfügten über gleiche Mengen an Körperfett und Muskelmasse.
Allerdings stellten die Wissenschaftler Unterschiede zwischen den beiden
Gruppen fest, die für 28 Tage das freiwillige Laufradtraining absolviert
hatten. So waren nach dem mehrwöchigen Training die Nachkommen der
fettreich ernährten Mütter bei einem Ausdauertest nur etwa halb so
leistungsfähig wie die Nachkommen der fettarm ernährten. Ihre
Leistungsschwäche scheint mit Störungen des Fett- und
Zuckerstoffwechsels einher zu gehen, da im Vergleich zur anderen
Mausgruppe verschiedene Gene anders reguliert waren, die für die Fett-
und Zuckeraufnahme in die Zellen eine Rolle spielen.

„Mit unserer Untersuchung zeigen wir zum ersten Mal, dass der
mütterliche Verzehr einer sehr fettreichen Kost während der
Schwangerschaft und Stillzeit die muskuläre Leistungsfähigkeit und
Trainierbarkeit der Nachkommen beeinflusst – selbst dann, wenn die
Mütter nicht übergewichtig sind“, sagt Susanne Klaus, die am DIfE
die Arbeitsgruppe Physiologie des Energiestoffwechsels leitet. Zukünftig
will Klaus die zu Grunde liegenden molekularen Mechanismen weiter
untersuchen, wobei sie nicht ausschließt, dass auch epigenetische
Veränderungen** der Gene eine Rolle spielen können. Um Rückschlüsse
auf den Menschen zu ziehen, sei es sicher noch viel zu früh, dennoch
lohne es sich, diesen ersten Hinweisen nachzugehen, um die Zusammenhänge
zwischen Ernährung und pränataler*** Prägung besser zu verstehen, so
Klaus.

Hintergrundinformation:
* Pro 100 Gramm enthielt das fettarme Futter etwa 4,3 Gramm Fett (dies
entspricht ca. 10 Prozent des Energieanteils der Nahrung). Pro 100 Gramm
enthielt das fettreiche Futter etwa 21 Gramm Fett (dies entspricht ca.
30 Prozent des Energieanteils der Nahrung). Das verwendete Fett setzt
sich zusammen aus einem Anteil Sonnenblumenöl (70 Prozent), einem Teil
Kokosnussöl (18 Prozent) und einem Teil Leinsamenöl (12 Prozent).

** Die Epigenetik ist ein relativ junges Forschungsgebiet. Sie
untersucht veränderte Gen-Funktionen, die nicht auf eine Änderung der
DNA-Sequenz zurückzuführen sind. Studien der letzten Zeit weisen
verstärkt darauf hin, dass auch die Ernährung als Umweltfaktor den
Aktivitätszustand von Genen nachhaltig beeinflussen kann, z. B. durch
chemische Veränderung (Methylierung) der DNA-Bausteine.

*** pränatal: vor der Geburt

Berlin Food Week

Während der „Berlin Food Week“ vom 7.Oktober – 12. Oktober kredenzen die Foodfotografin Ailine Liefeld und der Profikoch und Foodblogger Steffen Sinzinger ein einmaliges Abendessen.

Das Menü von Ailine und Steffen verbindet zwei Küchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Steffen in der gehobenen Gastronomie zuhause ist, diese auch von der Pike auf erlernt hat und seine Speisen von Ailine immer liebevoll “Pinzettenkochkunst” genannt werden, ist Ailine eher in der rustikalen Küche zuhause und hat alles was sie kann, von der Oma gelernt und sich über die Jahre selbst beigebracht. Steffen sagt immer, dass man alles was sie kocht, am besten in einem Happen isst. Zusammen haben sie ein herbstliches, buntes Menü kreiert, das ihre Lieblingszutaten auf feine wie rustikale Art auf dem Teller vereint und den Gast tief in die Kochherzen der beiden schauen lässt. Buchbar in der Berliner Miele- Galerie auf http://bit.ly/MieleGalerie.


Aicuisine – www.aicuisine.com
Berliner Speisemeisterei – www.berlinerspeisemeisterei.de

Menü von Ailine Liefeld & Steffen Sinzinger

Aicuisine · Berliner Speisemeisterei

coho-lachs „mi-cuit“

zitrusfrüchte · cous cous salat · gurke

knuspriger schweinebauch

babyfenchel · kartoffel-fenchelsud · zwiebel

brandenburger hirschkalbsrücken

geräuchertes ofengemüse · boudin noir creme · kataifistrudel mit hirschschulter

weiße schokoladen-mascarponecreme

crème de citron · holunder · melisseneis · eingelegte zitrone · muscovadostreusel & amarettini

Alexander Herrmann

Sterneköche gibt es eigentlich nicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen das natürlich.
Die Sterne des Michelin werden an Restaurants vergeben, nicht an Köche.
Fernsehköche jedoch, die gibt es.
Und denke ich an Fernsehköche, dann setzt bei mir Skepsis ein.
Ich stelle mir dann vor, dass der Gast im Restaurant sitzt, den Küchenchef vermisst, während dieser im Fernsehen ein schmackhaftes Gericht zubereitet. „Ich hab da schon was vorbereitet“.

Doch kritisches Zweifeln ist kein Selbstzweck. Man sollte Dinge hinterfragen und Vorurteile ausräumen. Darum führt mein Weg von Berlin nach Baisersbronn zunächst über Wirsberg.
Hin zu Alexander Herrmann, bekannt aus zahlreichen Kochshows.
Ohne zuviel zu verraten darf ich jetzt schon sagen, es hat sich gelohnt.

Herrmanns Restaurant ist mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Gault&Millau Deutschland vergibt für dieses Jahr 17 Punkte.

Der Empfang ist freundlich, schnell ist der Platz eingenommen.
Von den obligatorischen Küchengrüßen ist mir besonders das
Potpourri vom Fränkischen Schiefertrüffel in Erinnerung geblieben.
Eine ungewöhnliche, sehr gelungene, Präsentation.
Der Speisepilz gehört nicht zur Gattung Tuber und wächst vorzugsweise unter verwittertem Schiefer. Er ist im Geschmack walnussähnlich und äußerst rar.
Der Chip hat einen intensiven Pilzgeschmack, während die Minihörnchen Fisch- und Pilzaromen vermitteln.
Neutralisierend, säuerlich-süß, wirkt die Essenz.

Gewählt wird das Menü „Kontrast“. Mit „Gegensätzen, die sich anziehen“ möchte Alexander Herrmann Spannung erzeugen.
Hier ein Auszug aus dem Menü.

Gegart & Roh
Mit gelierter Wildconsommé mariniertes Damhirschcarpaccio,
dazu karamellisiertes Getreide, Geschmortes vom Damhirsch mit Pilzen und Kräutern
Das „gesmokte“ Herz wird kalt als Ragout serviert und schließlich mit
Frankfurter grüner Soße angegossen.

Süß & Sauer
Carabiniero – rote Wildgarnele „Ceviche-Style“,
gerösteter Pfirsich, Erbsentriebe

Die Wildgarnele wird also in Limettensaft mariniert. So kommen wir zum sogenannten „Ceviche-Style“.
Die Garnele ist nicht gekocht, aber auch nicht mehr roh. Wärme, aber auch Säure von Zitrusfrüchten bewirken einen chemischen Prozess.
Man nennt dies Denaturierung. Das Fleisch wird fest und undurchsichtig.

Das Gericht bezieht sein einzigartiges Aroma durch die Süße der Erbsen, kontrastierend mit dem kross gerösteten Pfirsich. Ein toller Einfall.

Heimisch & Exotisch
Acht Jahre altes Herford Rind nach Teppanyaki-Art gegrillt,
in Tranchen geschnitten und glasiert,
dazu „Junges Kraut“ – Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing.
Teppanyaki ist für das sogenannte „Frontcooking“ ideal. Nach reichlicher Vorbereitung werden die Zutaten zum Erstaunen des Publikums mittels teilweise virtuoser Technik, vor allem von japanischen Köchen, gegart.
Es gibt auch Quellen die die Erfindung dieser „Kochplattentechnik“ spanischen Piraten zuschreiben.
Selbige hatten infolge eines Mangels an Kochgeschirr einfach eine Eisenplatte erhitzt und die Speisen darauf gegart.
Durch viele Seereisen kam diese Art der Kochkunst bis nach Japan. Von dort trat sie ihren endgültigen Siegeszug durch die Lande an.

Alexander Herrmann kommt allerdings nicht mit seiner Kochplatte zum Tisch, sondern lässt das Gericht in der Küche entstehen. Es ist aromatisch und kreativ kombiniert.

Elemente.
Wasser, Erde, Luft und Feuer.

Wieder so ein toller Einfall.

Knuspriger Schokoladenkuchen, flambierte Ananas mit Vanilleasche, Gletscherwasser in Schokolade und knusprige Holunder-“wolken“.

Den vollständigen Bericht des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann und zahlreiche Fotos gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Urlauber essen im Restaurant

Mehr als die Hälfte der Deutschen gehen im Urlaub täglich essen – ein Viertel jeden zweiten Tag

Die Deutschen erholen sich in den Sommermonaten auch von ihren eigenen Kochkünsten. Denn: Der tägliche Restaurant-Besuch ist für deutsche Urlauber fester Bestandteil ihrer Ferien. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bookatable, Europas führendem Restaurantführer mit Reservierungsfunktion, für die mehr als 650 Teilnehmer befragt wurden. Demnach besuchen 52 Prozent der Deutschen täglich ein Restaurant während eines zweiwöchigen Urlaubs – das eigene Hotel ausgenommen. Weitere 25 Prozent gehen mindestens alle zwei Tage extern essen, um während der schönsten Zeit des Jahres den Gaumen zu verwöhnen. Nur fünf Prozent geben an, lediglich ein bis drei Mal ein Restaurant zu besuchen, wenn sie auf Reisen sind und gerade einmal ein Prozent der deutschen Urlauber verzichtet komplett darauf.

Selbstverpfleger sind out
Erst kürzlich ergab eine bundesweite Studie des Touristikunternehmens TUI, dass viele Deutsche während des Urlaubs im Lande bleiben – neben Spanien und der Türkei sind deutsche Reiseziele am beliebtesten. Im Schnitt fahren deutsche Urlauber zudem 10,7 Tage am Stück in die Ferne. Gemäß der Bookatable-Umfrage heißt das, dass vor allem deutsche Gastronomen von der Urlaubszeit profitieren können, da eben die meisten Reisenden diese Zeitspanne nutzen, um nicht selbst zu kochen.

„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen: Die Urlaubszeit ist eine große Chance für Gastronomen. Wenn sie sich auf die speziellen Verhaltensweisen der Urlaubsgäste einstellen, können sie ihren Umsatz in der Ferienzeit enorm steigern. Das betrifft vor allem die klassischen deutschen Urlaubsregionen in Bayern sowie an Ost- oder Nordsee“, sagt Steve Heinecke, Leiter Marketing bei Bookatable in Hamburg.

Mehr als die Hälfte der Deutschen gehen im Urlaub täglich essen – ein Viertel jeden zweiten Tag

Richtig essen in der Schwangerschaft

Über Ernährung in der Schwangerschaft gibt es unzählige Informationen. Ob im Internet, in Zeitschriften, in Blogs oder im Fernsehen. Auch Tipps von Oma, Freunden und Bekannten spielen eine große Rolle; manches Mal auch ungefragt. Jeder weiß offenbar alles und kennt die absolute Wahrheit. Sachliche und wissenschaftlich fundierte Informationen sind deswegen mehr als wünschenswert.

Tatsache ist: Die Ernährung während der Schwangerschaft unterscheidet sich nur geringfügig von den allgemeinen Empfehlungen. Normalgewicht für die Mutter, ausreichend Bewegung und ein ausgewogenes Essen und Trinken beider Partner entsprechend der aid-Ernährungspyramide schaffen die idealen Voraussetzungen für einen guten Schwangerschaftsverlauf und einen gesunden Start ins Leben.

Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf steigt jedoch in der Schwangerschaft zum Teil deutlich an. Durch die höhere Nahrungsaufnahme und Anpassungsprozesse (zum Beispiel eine erhöhte Aufnahme und verminderte Ausscheidung) im Körper der Schwangeren kann der erhöhte Bedarf bei den meisten essenziellen Nährstoffen gedeckt werden. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und Jod kann über die normale Ernährung aber nicht erreicht werden. Ob die Versorgung mit Eisen ausreichend ist, muss individuell ärztlich untersucht werden.

Ausreichend Bewegung in der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf Mutter und Kind aus. Werdende Mütter können Sportarten, die kein erhöhtes Sturz- oder Verletzungsrisiko mit sich bringen, auch weiterhin ausüben. Übergewichtigen Frauen kann es dabei helfen, die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft im Rahmen zu halten. Viele Schwangere neigen dazu, den Energiebedarf zu überschätzen und essen häufig mehr als notwendig ist.
www.aid.de

Weitere Informationen finden Sie im aid-Heft „Das beste Essen in der Schwangerschaft“, Bestell-Nr. 61-1605, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de oder direkt unter:
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1605

Kreuzfahrt günstiger

Trick und Tipps wie man günstig die perfekte Kreuzfahrt buchen kann

Eine Kreuzfahrt ist nach wie vor eine der beliebtesten Arten, ein Reise in andere Länder oder Städte zu unternehmen. Die Dauer der Kreuzfahrt richtet sich dabei immer nach den Zielhäfen des Kreuzfahrtschiffes, je größer die Entfernung, um so länger die Reise. Auf einem Kreuzfahrtschiff kann man sich während der Reise an Deck erholen, Sport treiben oder sich durch Animateure unterhalten lassen. In den Zielhäfen angekommen, sorgen Landausflüge dafür, Sehenswürdigkeiten und Städte in fremden Ländern ( www.geo.de/reisen/community/entdecken/weltkarte ) kennenzulernen.

Günstige Angebote im Internet sorgen dafür, dass eine Kreuzfahrt auch mit einem kleinen Budget gebucht werden kann. Da das Angebot meist riesengroß ist, sind viele Interessenten oft überfordert bei ihrer Suche, deshalb ist ein Vergleich der verschiedenen Reedereien immer vorteilhaft. Zunächst ist es wichtig, für sich selber die wichtigsten Punkte festzulegen, die während der Kreuzfahrt im Vordergrund stehen. In der Regel sind hier die Reiseziele, die Kabine, die Gastronomie und der Service an Bord und die Größe vom Schiff und der Preis ausschlaggebend dafür, welche Kreuzfahrt letztendlich gebucht wird. Zahlreiche Angebote der Reedereien vor allem außerhalb der Saison können eine Kreuzfahrt ebenfalls recht günstig machen. Werden Innen-Kabinen gewählt, die günstig zu buchen sind, kann das eingesparte Geld während der Fahrt für andere schöne Dinge ausgegeben werden. Weitere Informationen zum Urlaub mit einem Kreuzfahrtschiff findet man hier: www.dreamlines.de .

Um dennoch eine Reise zu erleben, die keine Wünsche trotz des niedrigen Preises offenlässt, sind Bewertungen von anderen Reisenden recht hilfreich. Denn nur wer von einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff begeistert ist, wird diese Reise auch gut bewerten. Viele gute Bewertungen für eine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff sorgen dafür, dass sich ein Interessent zum Buchen der Reise entschließt.

Attraktive Angebote nach Dubai für Kurzentschlossene

Die deutschen Sommerferien gehen in den meisten Bundesländern noch bis Ende August, in Bayern sogar noch bis zum 12. September. Pech, wer bei dem diesjährigen, bislang stark verregneten Sommer in heimatlichen Gefilden bleibt. Glück, wer sich noch nicht festgelegt hat und noch kurzfristig entscheiden kann, wohin die Reise gehen soll. Wer sich jetzt für Dubai entscheidet, kann auf Sonnenscheingarantie bauen.

Im Sommer punktet Dubai nicht nur mit viel Sonne und Wärme, sondern auch mit überaus attraktiven Angeboten. Natürlich ist in Dubai immer für genügend Abkühlung zwischendurch gesorgt, so sind die Pools der Hotels in der Regel angenehm gekühlt und laden ein zu einem erfrischenden Bad. Und wo auf der Welt, wenn nicht in Dubai, findet man klimatisierte Metro-Stationen?

Es lohnt sich jetzt ins Reisebüro zu gehen und gezielt nach Last Minute-Angeboten für Dubai zu fragen oder eigenständig online nach entsprechenden Angeboten zu recherchieren. Alle bekannten Reiseveranstalter haben attraktive Angebote für Familien, Paare, Alleinreisende, etc. mit den unterschiedlichsten Interessen für Dubai im Programm verfügbar und haben zum Teil ihre Kapazitäten sogar noch ausgebaut.

Wer jetzt kurzfristig bucht, kann außerdem noch intensive Einblicke in das traditionelle Leben, die Kultur und Religion während des Ramadan erleben, der in diesem Jahr bis 19. August geht. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird das Fastenbrechen mit festlichen Iftar-Buffets gefeiert, gehen die Menschen aus, treffen sich mit der Familie und Freunden oder erledigen ihre Einkäufe in den teils bis Mitternacht geöffneten Geschäften, Malls und Souks. Unbedingt empfehlenswert ist während des Ramadan auch ein Besuch der festlich dekorierten Ramadan Majlis, die viele Hotels aufstellen. Einen kompletten Überblick über Dubais beste Iftar-Buffets in Restaurants und Hotels findet man hier: www.timeoutdubai.com

Fliegen mit Kindern

Sommerzeit – Urlaubszeit. Aber gerade vor der An- und Abreise an den Urlaubsort bammelt es vielen Eltern: Gelangweilte und quengelnde Kinder, zu kalt eingestellte Klimaanlagen und wenig Bewegungsfreiheit im Flieger. Rechtsexperte Philipp Kadelbach vom Verbraucherportal flightright ( www.flightright.de

), selbst Vater eines Kindes, kennt die Tücken einer Flugreise mit dem Nachwuchs. Er gibt Familien hilfreiche Tipps, um unnötige Stressfallen bei Flugreisen zu vermeiden.

Vorbereitung & Boarding

Es empfiehlt sich, bereits am Vortag des geplanten Abflugtages online bei der Airline einzuchecken. Mit den bereits ausgehändigten Bordkarten können Familien am Flugtag direkt zur Passkontrolle und anschließend zum Gate. Lange Wartezeiten, Verzögerungen und unvorhergesehene Komplikationen am Schalter können damit vermieden werden. Bitte beachten: Ab sofort müssen Kinder bei Auslandsreisen einen eigenen Reisepass besitzen – die Eintragung des Nachwuchses in den Pass der Eltern ist nicht mehr länger gültig. Fluglinien bieten Familien mit Kindern darüber hinaus die Möglichkeit des Pre-Boardings. Mit vorheriger Reservierung können Eltern am Flugtag als erste Passagiere ins Flugzeug steigen. Dies bietet Familien den Vorteil, sich in Ruhe im Flieger einzurichten und das Handgepäck zu verstauen. Ein Nachteil ist allerdings die längere Wartezeit im Flugzeug. Familien sollten sich daher aufteilen. Ein Elternteil wartet zusammen mit den Kindern in der Abflughalle bis zum Ende des Boardings und beschäftigt die Kleinen, während der andere Elternteil die Zeit des Pre-Boardings nutzt und die Sitzplätze vorbereitet.

Säuglinge & Kleinkinder

Grundsätzlich können bereits Säuglinge ab der ersten Lebenswoche mit auf eine Flugreise genommen werden. Lediglich bei Erkältungssymptomen und Ohrenschmerzen raten Experten von einer Reise ab. Für den Druckausgleich während des Starts und der Landung sorgen Schnuller. Alternativ hilft es auch, den Kindern etwas zu trinken oder die Brust zu geben. Damit Säuglinge und Kleinkinder während des Fluges im klimatisierten Flugzeug nicht frieren oder bei der Ankunft im Urlaubsland durch falsche Kleidung sofort schwitzen, sollten Eltern ihre Kinder im Zwiebellook ankleiden. So können sie je nach Bedarf und Temperatur Kleidungsstücke an- oder ausziehen.

Sitzplatz

Durch den eingeschränkten Bewegungsradius werden Kinder gerade während längerer Flugreisen oftmals unruhig. Damit der Flug nicht mit Tränen und Geschrei verbracht wird, sollten Eltern die erste Sitzreihe hinter den Trennwänden nutzen. Mehr Beinfreiheit ermöglicht es den Kindern, auf dem Boden zu spielen oder herumzukrabbeln. Für Säuglinge bis 10 Kilogramm Körpergewicht befinden sich in diesem Bereich spezielle Babytragetaschen, die an die Vorderwänden angebracht werden können. Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, einen eigenen Kindersitz mit ins Flugzeug zu nehmen. Dieser wird in Flugrichtung mit dem Sicherheitsgurt auf einem separaten Sitzplatz befestigt. Ein zusätzlicher Sitzplatz kostet jedoch je nach Airline bis zu zweidrittel des regulären Ticketpreises. Eltern sollten sich bereits bei der Buchung über die Möglichkeiten und Kosten des Babytransports informieren.

Wartezeiten

Bei unvorhergesehenen Wartezeiten und Verzögerungen ist es ratsam, einen zusätzlichen Windel- und Nahrungsvorrat mitzunehmen. Aufgrund der trockenen, klimatisierten Luft im Flieger sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser für Fläschchen gibt es im Flugzeug; auf Anfrage erwärmt das Bordpersonal auch gern den Babybrei. Wird der Flug storniert, sollten Familien dagegen nicht lange warten, sondern sofort handeln. Am besten suchen Reisende umgehend den Ticket-Schalter ihrer Fluggesellschaft auf, um sich über Ersatzflüge zu informieren. Die Airlines sind verpflichtet für eine schnellstmögliche alternative Beförderung zu sorgen. Verzögern sich Abflug und Ankunft um mehr als drei Stunden, sind Fluggesellschaften darüber hinaus zu Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro pro Person verpflichtet; eine vierköpfige Familie kann so beispielsweise bis zu 2.400 Euro Schadensersatz geltend machen. Wer zähe Rechtsstreitigkeiten mit der Fluggesellschaft und hohe Anwaltskosten vermeiden möchte, findet schnelle Hilfe auf dem Verbraucherportal flightright ( www.flightright.de

). Passagiere müssen nur ihre Flugnummer und den Abflugtag in den kostenlosen Entschädigungsrechner eingeben. flightright prüft dann die Rechtsansprüche der Passagiere und setzt diese gegenüber der Fluggesellschaft durch.