Vorsicht bei gebrauchten Thermomix

„Eine Küchenmaschine begeistert ganz Deutschland“, jubelt Hersteller Vorwerk und feiert den Thermomix TM5 mit seinen zwölf Funktionen als „enorm leistungsstark und innovativ“. Wer das per Partyverkauf vertriebene „Multitalent“ ordert, muss wochenlang auf die Auslieferung warten. Da mag sich vielleicht glücklich schätzen, wer eines der Wunderwerke gebraucht kaufen kann, wer die 1199 Euro teure Küchenmaschine gar geschenkt bekommt und so ohne Wartezeit in ‚die Zukunft des Kochens“ eintauchen kann.

Doch Vorsicht. Zweitbesitzern eines Thermomix TM5 droht Ärger bei der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistung. Denn wenn bei ihnen der Mixer nicht mixt, die Waage nicht wiegt, der Motor nicht lärmt, verweigert Direktvertreiber Vorwerk Reparatur oder Ersatz – und damit eine gesetzliche Pflicht, die allein Erstkäufer bei der Wuppertaler Firma problemlos einfordern können. Frech auch: Auf Nachfrage der Verbraucherzentrale NRW gibt Vorwerk sich arglos. Die Übertragung der Gewährleistung auf Dritte sei „vertraglich“ ja gar nicht ausgeschlossen. Das mag stimmen.

Betroffenen hilft das aber wenig, wenn unisono der hauseigene Kundendienst und die Hotline, schriftlich und mündlich, die Bitten um Hilfe rigoros abbügeln: „Eine Übertragung der Gewährleistung Ihres Thermomix TM5 auf Dritte ist nicht möglich.“

Denn bei Direktvertreiber Vorwerk gebe es eine „personenbezogene Gewährleistung“. Die resultiere aus dem Kaufvertrag und der Unterschrift des Kunden – und sei nicht auf Dritte übertragbar. Lediglich „in Ausnahmefällen“, wenn es sich etwa „um ein Geschenk für ein Familienmitglied“ handele und darüber hinaus „der Zusammenhang plausibel“ sei, erhalten auch die Beschenkten ihr Recht.

Kurios nur: Diese krude Regel wird von Vorwerk schnell auch mal zerhackt und zerkleinert, gemixt und geknetet – wenn es der Absatzsteigerung dient. Als nämlich im Zuge des Modellwechsels vom Thermomix TM31 zum aktuellen TM5 Kunden ihre alten Küchenwunder zuhauf verkauften, um die teurere Nachfolgeversion zu erwerben, gab´s für Zweitbesitzer „einmalig eine Sonderregelung“. Sie bekamen ohne Murren ihre Gewährleistung.

Verständlich, dass bei solch abgedrehten Regeln eine Mitarbeiterin an der Vorwerk-Hotline stöhnt: „Das verstehe ich auch nicht, wenn ich ehrlich bin.“

Klar und verständlich ist dagegen die Rechtsmeinung der Verbraucherzentrale NRW. Sie hält es schlicht für unzulässig, wenn Vorwerk sich darauf beruft, dass Gewährleistungsansprüche hier nicht abgetreten werden können. Betroffenen rät die Verbraucherzentrale, dass sie sich nicht abwimmeln lassen und auf ihre Gewährleistungsrechte bestehen sollten.

www.verbraucherzentrale.nrw/vorwerk

HRS ist das beste Hotelportal

Der große Clever reisen!-Test über die besten Hotel-Portale: Günstige Hotelzimmer finden – so einfach und sicher war es noch nie – Ausgabe 4/12

Clever reisen! hat die Portale bezüglich der Kriterien Nutzerfreundlichkeit, Hotelklassifizierung und Verbraucherfreundlichkeit geprüft. Dabei schauten die Tester, ob sich die Ergebnisse einer Hotelsuche nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen, ob die Anzahl der Hotelsterne berechtigt waren und vor allem, ob der Gesamtpreis wirklich alle Steuern und Gebühren enthält.

Der Testsieger HRS hat bei allen Kriterien überzeugt. So konnten sich die Ergebnisse nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Entfernung sortieren lassen. Die Anzahl der vergebenen Hotelsterne waren bei den getesteten Hotels berechtigt und der Gesamtpreis enthält alle Steuern und Gebühren, zum Beispiel eine Bettensteuer oder eine Resortgebühr. Generell positiv schnitten die Portale booking , Opodo , Expedia und Hotels.com ( www.gourmet-report.de/goto/hotels-com )ab, die alle mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnet wurden. Nicht so gut schnitten die Portale Hotel.de, Agoda.de und Hotelreservierung.de ab.

Vorsicht vor falschen Sternen, Zusatzgebühren und Servicepaketen
Reisende müssen bei der Suche nach günstigen Hotelzimmern genau hinschauen, etwa bei der Hotelklassifizierung. In einem Fall wurde ein Hotel in Bangkok von einem Portal als 5-Sterne-Haus ausgewiesen. Bei anderen Portalen hatte dasselbe Hotel jedoch nur 3 bzw. 2,5 Sterne. Luxus zum günstigen Preis ist hier wohl nicht zu erwarten. Ebenfalls wichtig ist das Kleingedruckte. Hier finden sich bei einigen Portalen Steuern und Zusatzgebühren, die dann aber nicht im Gesamtpreis enthalten sind, zum Beispiel die bei US-Hotels häufig erhobene „resort fee“. Dies kann zu unangenehmen Kosten-Überraschungen an der Hotelrezeption führen. Vorsicht ist außerdem bei Servicepaketen angebracht, zum Beispiel Reiseversicherungen oder, wie bei einem Hotel-Portal, ein zusätzlich buchbarer Schutz gegen eventuelle Stornokosten. Dieser ist aus Sicht der Tester, je nach Stornobedingungen eines Hotels, teilweise nicht sinnvoll. Er wurde trotzdem sehr hartnäckig angeboten. Den kompletten Test und weitere nützliche Tipps für die Hotelsuche im Internet finden Sie in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 4/12.

*Für den Test wurden bei allen Portalen die Preise für jeweils einen Hotelaufenthalt in Amsterdam, San Diego und Bangkok abgefragt. Zwecks Vergleichbarkeit wurde möglichst dasselbe Hotel in einer Stadt ausgewählt. Neben dem Preis berücksichtigt der Test noch weitere Kriterien wie die Hotelklassifizierung und die Benutzer- und Verbraucherfreundlichkeit der einzelnen Portale.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/12 ab dem 4.10. am Kiosk für 5,10 Euro!
Extra: Asien – Die beste Auswahl einzigartiger Urlaubsideen, inklusive 25 Hotels mit Flair sowie Reisen durch Myanmar, Zentralthailand sowie nach Hongkong.

Clever reisen! 4/12 hat außerdem u.a. getestet:
Langzeiturlaub: Hotel, Sonne & Meer ab 9 Euro
Preisvergleich Flugportale: Fragwürdige Werbetricks
Reiseveranstalter: Neuer Trend bei Rundreisen – Der Arzt reist mit
Spartipps für Senioren: Im besten Alter günstiger fliegen
Abu Dhabi: Glitzernde Wüsten-Metropole
Ägypten: Sahl Hasheesh – Hurghadas schöne Schwester
Karibik: Barbados – Insel voller Überraschungen
Holland: Utrecht – Ein schönes Wochenende
Deutschland: 10 Top-Weihnachtsmärkte
Business Class: Zum Schnäppchenpreis fliegen
Test Asien-Airlines: Wer sind die Besten?

Vorsicht beim Surfen und Telefonieren im Urlaub

Viele wollen auch im Urlaub nicht darauf verzichten: auf das Handy. Wer ab Juli Urlaub in einem EU-Land macht, telefoniert billiger. Die Anbieter müssen die Passiv- und Aktivgebühren und die SMS-Preise senken. Das ist gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel billiger, wenn man angerufen wird, um 17 Prozent, wenn man anruft. Der SMS-Versand kostet um 18 Prozent weniger. Nach wie vor teuer bleibt Telefonieren in Nicht-EU-Ländern. Das zeigt ein AK Test der gängigsten Mobiltelefon-Anbieter in Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei.

Die AK hat die Handy-Tarife der Anbieter A1, Bob, Red Bull Mobile, T-Mobile, Orange, Tele.Ring, Drei, Yesss und Ge-org unter die Lupe genommen. Innerhalb der EU-Länder entsprechen die Roamingpreise von Vertrags- und Wertkartentarifen den von der EU verordneten Höchstpreisen. „Ab 1. Juli müssen die Passiv- und Aktivgebühren wie in den Vorjahren wiederum gesenkt werden“, sagt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. Die Passivgebühren werden von 13,2 Cent auf 9,6 Cent und die Aktivgebühren von 42 Cent auf 34,8 Cent pro Minute gesenkt (jeweils inklusive Umsatzsteuer). Die SMS-Preise reduzieren sich von 13,2 Cent auf 10,8 Cent pro SMS.

Weiterhin große Preisunterschiede finden sich in den untersuchten Nicht-EU-Ländern (Türkei, Kroatien). Es zeigt sich, dass teilweise die Roamingpreise für Wertkarten sogar wesentlich günstiger sind als jene für Vertragstarife (etwa Bob in der Türkei und Kroatien).

Welche Preise im EU-Urlaubsland ab Juli zu zahlen sind
Land Konsument ruft nach Hause Konsument wird angerufen
Griechenland 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Spanien 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Italien*) 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Kroatien 0,49 bis 2,00 Euro/Min. 0,29 bis 1,25 Euro/Min.
Türkei 0,348 bis 2,50 Euro/Min. 0,096 bis 1,25 Euro/Min.
*) ausgenommen Drei: Preise wie in Österreich

Manche Anbieter haben auch Sondertarife mit inkludierten Freiminuten und monatlichen Zusatzkosten für den Urlaub oder Angebote mit vorausgekauften Gesprächsminuten, etwa bei T-Mobile Wertkarten 20 Minuten für sechs Euro. „Konsumenten sollten sich vor dem Urlaub über die Roamingpakete genau erkundigen, ob oder welches Paket für ihr Nutzerverhalten geeignet ist“, rät Zimmer. „Da die Pakete unterschiedliche Leistungen anbieten, ist ein Vergleich nicht immer einfach.“ Die AK hilft durch das Dickicht. Im Internet unter www.arbeiterkammer.at
finden Sie in der AK Studie „Telefonieren im Ausland“ welche Tarife Sie in Ihrem Urlaubsland zahlen.

AK Preismonitoring 2: Surfen im Urlaub kommt teuer
Kostendeckel für Surfen erstmals in EU-Urlaubsländern, trotzdem ist Vorsicht geboten!

Heuer gibt es erstmals für das Internet-Surfen in EU-Ländern eine Kostengrenze: UrlauberInnen können sich gegenüber dem Vorjahr viel ersparen. In Nicht-Euro-Ländern bleibt es weiterhin sehr teuer – im Extremfall kann ein Megabyte bis zu fast 21 Euro kosten. Das zeigt ein AK Test über die Internet-Roamingkosten in Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei. Seit 2010 gibt es überdies in der EU einen Schutz gegen Horror-Rechnungen: Bei 60 Euro ist Schluss – die Internetverbindung wird „gekappt“!

Die AK hat die Tarife bei A1, T-Mobile, Drei, Orange und Tele.Ring für das Internet in den Urlaubsländern Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei erhoben. Aufgrund einer neuen EU Verordnung gibt es heuer erstmals auch für das Internet in den EU-Staaten ab Juli eine Höchstgrenze von maximal 84 Cent pro Megabyte. „Für die Konsumenten ist das gegenüber dem Vorjahr eine Kostenersparnis bis zu 96 Prozent“, sagt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer.

Der Anbieter Drei fällt durch einige günstige Ausnahmen auf: In Italien kostet der Datentransfer so viel wie in Österreich (3 like Home). In Greichenland und Spanien liegen die Preise mit 0,59 Euro unter den EU-Höchstpreisen.
In Nicht-EU-Ländern bleibt das Surfen weiterhin teuer. „Positiv ist, dass die Betreiber nun auch im Nicht-EU-Land ihre Kunden über die Preise informieren müssen“, betont Zimmer.

Viele Anbieter haben auch spezielle Roaming-Datenpakete für den Urlaub mit vergleichsweise günstigen Kosten. „Bei diesen Paketen ist Vorsicht geboten“, sagt Zimmer. „Nach Überschreiten der inkludierten Datenpauschale wird der Mehrtransfer zum Basistarif oder zu einem festgelegten Preis verrechnet, was kostspielig werden kann.“ Achtsam sollen KonsumentInnen auch bei der Kündigungsfrist für Datenpakete auf Monatsverrechnungsbasis sein – sie kann bis zu zwölf Wochen betragen.

Innerhalb der EU gibt es für das Surfen eine Kostenbremse. Bei einer Kostengrenze von 60 Euro muss der heimische Anbieter den Kunden per SMS warnen. Wenn der Kunde nicht ausdrücklich und aktiv darauf reagiert, dass er den Dienst weiter haben will, muss ihn der Betreiber einstellen. „Dieser Schutz gilt aber nur zuverlässig innerhalb der EU“, erklärt Zimmer. „Außerhalb der EU muss der Betreiber Kunden darüber informeiren, wenn diese Funktionen nicht zur Verfügung stehen.“

SERVICE: Welcher Anbieter in Ihrem Urlaubsland was verrechnet, finden Sie im Internet – „Internet und E-Mails im Ausland“ unter www.arbeiterkammer.at

AK 3: Damit Ihr Handy im Urlaub nicht zur Kostenfalle wird

SMS kommen im Urlaubsland im Vergleich zu Anrufen günstiger, vor allem in Nicht-EU-Ländern. Zur Vorsicht rät die AK beim Abhören der Mobilbox im Urlaub. Sie kann zur Kostenfalle werden. Die AK Konsumentenschützer geben Tipps, was KonsumentInnen im Urlaub beim Telefonieren beachten sollen.

Was UrlauberInnen wissen sollten, wenn sie mit dem Handy telefonieren:
Ihr Handy wählt sich ins stärkste Gastnetz: Häufig, aber nicht immer, sind die Preise in den untersuchten Urlaubsländern Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien und Türkei mittlerweile netzunabhängig. Ein Anruf beim Anbieter schafft Klarheit. Überlassen Sie die Netzwahl dem Handy, dann bucht es sich automatisch in das stärkste Netz am Standort ein. Die AK Konsumentenschützer raten dennoch, über die manuelle Netzwahl am Handy die Einwahl ins günstigste Gastnetz zu programmieren. In der Bedienungsanleitung steht, wie es geht.
Das Handy läutet, auch da heißt es zahlen: Wer im Urlaub angerufen wird, zahlt auch. Der Anrufer aus Österreich zahlt nur den österreichischen Tarif für Gespräche ins Mobilnetz, da er nicht wissen muss, dass das Handy gerade im Ausland ist. Der Angerufene zahlt Gebühren für die Weiterleitung des Anrufs von Österreich in den Urlaubsort (Passivgebühr). T-Mobile, Mobilkom (A1, Bob, Red Bull Mobile), Orange, Tele.Ring, Drei und Yesss verrechnen im Privatkundentarif in den untersuchten Urlaubsländern ab Juli Passivgebühren von 0,096 bis 1,25 Euro pro Minute (Ausnahme Drei in Italien: im Drei-Netz telefoniert man in Italien zu den gleichen Konditionen wie zu Hause). Am teuersten sind die Passivgebühren in den untersuchten Nicht-EU-Ländern meist bei Wertkarten-Handys (Ausnahme Bob).
Manche Anbieter offerieren spezielle Roamingpakete mit inkludierten Freiminuten auf monatlicher Basis. Achtung: Während bei A1 und Orange sofort das volle Freiminutenkontingent bereitgestellt wird, steht dieses bei T-Mobile und Drei im Buchungsmonat nur aliquot zur Verfügung.
Mit SMS besser wegkommen: Vor allem in den untersuchten Nicht-EU-Ländern (Kroatien, Türkei) rentiert sich smsen statt telefonieren.
Achtung, Kostenfalle Mobilbox: Wer unter Palmen seine Mobilbox abhören will, zahlt meist genau so viel wie bei einer Gespräch nach Österreich. Ist das Handy so programmiert, dass der Anruf auf die Box geht, wenn zum Beispiel nicht abgehoben wird, fallen doppelte Kosten an: Anrufe müssen erst ins Reiseland gesendet werden, um festzustellen, ob der Anruf angenommen wird. Wird der Anruf zur Mobilbox umgeleitet, so fallen beim Angerufenen die Passivgebühr und zusätzlich der Roamingtarif für die Rückleitung des fehlgeschlagenen Anrufes zur Mobilbox in Österreich an. Um der Kostenfalle zu entgehen: Mobilbox ganz abschalten!

Die vulkanischen Naturpools auf Teneriffa

Teneriffa ist der einzige Ort der Welt, auf dem alle vulkanischen Prozesse omnipräsent vorhanden sind – von einzigartigen Landschaften über Strände mit schwarzem Sand bis hin zu den beeindruckenden Naturpools. Die Meeresschwimmbecken liegen hauptsächlich im Nordwesten der Kanareninsel und stellen ein ganz besonderes Badeerlebnis dar, denn sie geben den Gästen das Gefühl, mitten im Meer zu schwimmen und bieten gleichzeitig den Schutz eines abgeschlossenen Schwimmbeckens. Entstanden sind diese Naturpools durch ins Meer fließende Lavaströme. Die Badelandschaften sind über sichere Treppen, Liegeflächen und Verbindungswege zugänglich und gut zum Baden geeignet, einzig bei starker Brandung ist Vorsicht angebracht.

Die schönsten Naturschwimmbecken:
• Im ruhigen Dorf Punta del Hidalgo, einem traditionellen Urlaubsziel vieler Tinerfeños, kann man den Besuch des Ortes mit einem Bad im Meerwasser-Natur¬schwimmbecken verbinden. Ganz in der Nähe des Bades finden sich viele bekannte Restaurants, deren Spezialitäten Fische und Meeresfrüchte sind. Bei einigen dieser Restaurants ist der herrliche Ausblick auf den Atlantik fester Bestandteil des Menüs.
• Die Gemeinde Garachico im Norden Teneriffas besitzt neben ihren vielen Sehenswürdigkeiten eine originelle Badezone, die aus verschiedenen Naturschwimmbecken besteht. Diese Becken sind das Ergebnis der eigenwilligen Formen, die die Magma beim Kontakt mit dem Meerwasser nach dem Ausbruch des Vulkans Trevejo im Jahr 1706 geschaffen hat. Mit dem Namen El Caletón bietet dieser Ortsteil gegenüber der Avenida Marítima die Möglichkeit eines erfrischenden Bades in außergewöhnlicher Umgebung. Vorsicht ist jedoch geboten, da das Meer starken Wellengang haben kann.
• Unter den Badeplätzen, die Gäste auf Teneriffa erwartet, findet sich eine ganz besonders schöne Überraschung an der Küste der Gemeinde La Guancha: el Charco del Viento, im Ortsteil Santa Catalina. Es handelt sich um ein natürliches Schwimmbad mit kristallklarem Wasser, das sich besonders zum Tauchen und Fischen eignet.
• Die Nordküste Teneriffas ist häufig zerklüftet und weist aufgrund der spektakulären Vulkanströme viel Steilküste auf. Darunter finden sich auch unerwartete Badeplätze wie zum Beispiel den Charco de la Laja an der Küste der Gemeinde San Juan de la Rambla, erreichbar über einen Pfad am Meer entlang. Dieses Naturschwimmbad ist zum Baden geeignet, außer bei sehr hohen Wellen.
• Bajamar, ein kleiner lebhafter Urlaubsort in San Cristóbal de la Laguna, ist für sein außergewöhnliches Klima sowie die originellen Schwimmbecken mit Meerwasser bekannt. Diese gut ausgestattete Badezone besteht aus zwei großen und einem Kinderbecken und verfügt über alle Einrichtungen einschließlich Umkleidekabinen für die Badegäste. Dank der zentralen Lage in der Nähe zahlreicher Restaurants sind die Schwimmbecken gut besucht.

Andere außergewöhnliche Bademöglichkeiten: Lago Martianez von Cesar Manrique
• Auf die städtische Anlage von Costa Martiánez sind die Bewohner von Puerto de La Cruz besonders stolz. Sie ist ein Vorzeigeprojekt für Küstenveränderung, das große Anerkennung gefunden hat. Unter der Leitung des Künstlers César Manrique wurden hier traditionelle kanarische Architektur mit Pflanzenelementen und originellen Skulpturen kombiniert. Zu dem künstlichen See, der etwa 27.000 Kubikmeter Meerwasser enthält, kommen vier weitere attraktive Schwimmbäder für Erwachsene und drei für Kinder. Verschiedenartige Bars, Restaurants und Kioske sowie ein Festsaal – der unterhalb des Meeresspiegels liegt, und somit einzigartig auf der Welt ist – beleben die Anlage und machen daraus eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Insel.

ADAC-Mietwagentipps

Beim Anzahlen nicht draufzahlen – Von Deutschland aus buchen und nichts blind unterschreiben

Um am Urlaubsort mobil zu sein, mieten sich viele Ferienreisende ein Auto. Damit die Fahrt im Mietwagen zum Vergnügen wird, hat der ADAC die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

Wer sein Fahrzeug von Deutschland aus bucht, dem bleibt mehr Zeit für einen gründlichen Preis- und Leistungsvergleich. Bei Problemen an Ort und Stelle steht ein Ansprechpartner in Deutschland dem Touristen zur Seite.

Zu achten ist auf einen klar ausgewiesenen Gesamtmietpreis und auf die Rückgabemodalitäten. Alle Vereinbarungen sollten immer schriftlich festgehalten und der Vertrag nie blind unterschrieben werden. Der Mietvertrag sollte neben der Landessprache wenigstens in englischer Sprache abgefasst sein.

Vorsicht bei der Haftpflichtversicherung: In manchen Ländern unterscheiden sich die gesetzlichen Mindestdeckungssummen erheblich. Die Haftpflicht sollte mindestens eine Million Euro betragen. Ohne eine Vollkasko loszufahren, ist nicht ratsam. Am besten ist es, diese ohne Selbstbeteiligung abzuschließen und auf die Leistungen zu achten. Oft sind Schäden an Reifen, Felgen, Unterboden oder durch Steinschlag ausgenommen. Eine Diebstahlversicherung lohnt sich, sofern sie nicht in der Vollkasko enthalten ist. Preiswerter als beim Anbieter schließt man Muetwagenversicherungen beim Spezialisten ab, z:B. hier: www.gourmet-report.de/goto/leihwagenversicherung

Lokale Autovermieter im Ausland verlangen laut ADAC häufig überhöhte Tankpauschalen. Entweder werden völlig überzogene Tankgebühren berechnet oder die Kunden müssen für den ersten Tankinhalt viel zu viel bezahlen. Daher Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen! Anbieter, die die Mietbedingungen vorab bzw. vor dem Buchungsabschluss nicht nennen wollen, sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Vor Fahrtbeginn ist immer zu klären, ob das Fahrzeug mit vollem Tank zurückgegeben werden kann. Teuer kann es werden, wenn das Auto abweichend von der vereinbarten Station zurückgegeben wird.

Der ADAC rät, das Fahrzeug vor der Übernahme genau zu prüfen und sich Mängel schriftlich bestätigen zu lassen. Bei Rückgabe sollte ein Mitarbeiter des Vermieters zugegen sein. Generell gilt, kein Fahrzeug von einem Vermieter akzeptieren, der nicht vertrauenswürdig erscheint und kein Fahrzeug mit offensichtlichen Mängeln übernehmen.

Lesen Sie auch unser Special zum Thema:
www.billiger-automieten.de

Grill-Rezepte vom Profi

Sven Dörge, Grillprofi und Grill-Giganten-Jurymitglied, präsentiert in seinem Buch „Grillen“ ausgefallene Rezepte für den Grillprofi Zuhause. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Marshmallows mit Aprikosen
Zutaten für 4 Personen
8 Aprikosen (reif, saftig)
8 Marshmallows
Außerdem: 8 Bambusspieße

Zubereitung
Jede Aprikose halbieren und den Kern entfernen. Die erste Fruchthälfte so auf einen Spieß stecken, dass die offene Seite zur Spitze zeigt. Ein Marshmallow aufstecken und mit der zweiten Fruchthälfte abschließen, so dass beide Aprikosenhälften den »Mäusespeck« einhüllen. Beide Hälften vorsichtig, aber bestimmt zusammenschieben, sie müssen sich jedoch nicht berühren.

Die bestückten Spieße unter mehrmaligem Drehen direkt und bei hoher Temperatur ca. 3 Minuten grillen. Idealerweise wird das Marshmallow außen leicht kross, schmilzt im Innern, und die Früchte zeigen Brandstreifen des Rostes.

Zubereitungszeit
10–15 Minuten

Tipp
Vorsicht: Die Marshmallows sind innen noch lange unerhört heiß! Vorsicht auch mit Marshmallows, wenn sie solo gegrillt werden: Sie schmelzen und tropfen dann gern sehr heiß auf die Finger.

Statt Aprikosen lassen sich natürlich auch feste Erdbeeren, Kiwistücke oder Pfirsiche verwenden.

Wer ganz sichergehen will, weicht die Bambusspieße zuvor für längere Zeit in kaltem Wasser ein, um ein Anbrennen auf dem Grill zu vermeiden.

Dieses und viele weitere Rezepte finden Sie in “Grillen” von Grillprofi und Grill-Giganten-Jurymitglied Sven Dörge. Erschienen im südwest Verlag, Bestellink: ISBN 978-3-517-08507-4

Verbotene Souvenirs

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Da ist es nicht
verwunderlich, dass viele Heimkehrer ein Stück vom Urlaubsort mit nach Hause nehmen
wollen. Bei der Auswahl der Souvenirs ist jedoch Vorsicht geboten: Manche Mitbringsel
sorgen dafür, dass die Urlaubsstimmung gleich bei der Ankunft am Heimatflughafen verfliegt,
wenn der Zoll die Erinnerungsstücke einzieht und Anzeige erstattet.

Cheapflug.de,
führt welche Souvenirs Reisende am
besten im Urlaubsland lassen sollten.
Tiere und Pflanzen, die unter Artenschutz stehen
Urlauber, die bewusst oder unbewusst Tier- und Pflanzenarten nach Deutschland einführen,
die durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, müssen mit
empfindlichen Geldstrafen rechnen.
Dabei müssen sie noch nicht einmal ein Produkt kaufen,
das aus geschützten Tieren- oder Pflanzenarten hergestellt wurde. Korallen, Muschelarten
oder Schneckenhäuser, die Reisende am Strand gesammelt haben, fallen ebenfalls unter das
Einfuhrverbot.

Generell sollte man von Souvenirs aus Elfenbein, Korallen, Schildpatt und Kroko- oder
Schlangenleder die Finger lassen. Bei Muscheln und Schneckenhäusern ist ebenfalls Vorsicht
geboten, obwohl nicht alle Arten geschützt sind. Auch Pflanzen wie Kakteen oder Orchideen
und Waren aus unter Schutz stehenden Holzsorten dürfen nicht eingeführt werden.
Dass lebende Tiere oder Schildkröteneier nicht ins Gepäck gehören, sollte selbstverständlich
sein. Dennoch beschlagnahmen die Zollfahnder jedes Jahr unter anderem Papageien,
Eidechsen und Schlangen, die Urlauber einschmuggeln wollen.

Nahrungsmittel
Tierische Lebensmittel dürfen aufgrund der Seuchengefahr nur aus EU-Ländern eingeführt
werden. Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte aus Drittländern werden vom Zoll
beschlagnahmt und verbrannt – auf Kosten des Reisenden.

Gefälschte Markenware
Auch die günstigen Markenschnäppchen, die in der Türkei und China allgegenwärtig sind,
können Reisende in die Bredouille bringen. Generell gilt eine Zollfreigrenze für Waren von
430 Euro, sofern Urlauber aus einem Nicht-EU-Land zurückkommen. Sind sie allerdings mit
einem Koffer voll täuschend echt nachgemachter Marken-T-Shirts unterwegs und werden
erwischt, liegt der Verdacht nahe, dass diese weiterverkauft werden sollen. Die Ware wird in
diesem Fall konfisziert, und der Reisende muss mit einer Anzeige rechnen.
Vorsicht ist auch bei nachgemachten Kosmetikprodukten und Parfüms geboten: Sie enthalten
unter Umständen schädliche Inhaltsstoffe.

Limonaden-Test: Vorsicht, kräftig gezuckert

Viel Zuckergehalt in Limonaden, Eistees und Wellness-Wässern

Vorsicht, kräftig gezuckert und kalorienreich! Das gilt vor allem für Limonaden, Eistees, aber auch Wellness-Wässer. In kalorienärmeren oder Light-Getränken ist zwar weniger oder auch gar kein Zucker drinnen. Aber dafür enthalten sie zusätzlich mehrere künstliche Süßstoffe, manchmal sogar nur Süßstoffe. So entspricht der Zuckergehalt in Limonaden bis zu 33 Stück Würfelzucker pro Liter, in künstlich gesüßten Limonaden bis zu 12 Stück. Das zeigt ein AK Stichproben-Test bei 76 Limonaden, Eistees und Wellness-Wässern.

   Der Zuckergehalt in Limonaden ohne künstliche Süßstoffe entspricht 16 bis 33 Stück Würfelzucker pro Liter. Der Zuckeranteil in Eistees kann 15 bis 23 Würfelzuckerstücken je Liter entsprechen. Wellness-Wässer kommen auf sieben bis 16 Stück je Liter. Nach der AK Ernährungsampel haben Produkte mit über 75 Gramm Zucker pro Liter (rund 22 Stück Würfelzucker) einen hohen Zuckeranteil. Als mittlerer Zuckergehalt gelten 25 bis 75 Gramm pro Liter (acht bis 21 Stück Würfelzucker), ein niedriger Gehalt wäre unter 25 Gramm pro Liter (null bis sieben Stück Würfelzucker).

   Bei den Getränken mit künstlichen Süßstoffen (oft als kalorienarm, light beworben), ist zusätzlich zu den künstlichen Süßstoffen häufig auch Zucker drinnen. Oft besteht das Süße in den Drinks allerdings nur aus Süßstoffen. Der Zuckeranteil in künstlich gesüßten Limonaden kann je nach Produkt null bis zu 12 Stück Würfelzucker betragen, in Eistees bis zu 13 Stück Würfelzucker je Liter, und bei den künstlich gesüßten Wellness-Drinks liegt der Zuckergehalt zum Beispiel bei drei Stück.

 

   Wie süß sind Erfrischungsgetränke? Einige Beispiele:

                Zuckergehalt entspricht rechnerisch   

Getränk         xx Stück Würfelzucker pro Liter*)  Süßstoff                         

ERFRISCHUNGSGETRÄNKE

Freeway Real Bitter Lemon           33             nein

Coca Cola                           29             nein

Almdudler zuckerfrei; Coca Cola zero 0             Asp, Ace, Cycl

EISTEES

Clever Eistee Pfirsich              23             nein

S Budget Eistee Pfirsich            22             nein

Rauch Native Ginko Green Tea        13             Ace, Asp

WELLNESS-WÄSSER(Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis)

Vöslauer Biolimo Himbeere           16             nein

Römerquelle Emotion Apfel Ribisl    10             nein

Well+Active Light Birne/Kaktusfeige  3             Asp, Ace

*) Berechnungsbasis ist der in der Nährwertkennzeichnung angegebene Zucker- oder Kohlenhydratgehalt. Zucker kann etwa als Saccharose, Fructose, Glucose oder fruchteigener Zucker zugesetzt sein. Cycl = Cyclamat; Asp = Aspartam; Ace = Acesulfam; Sacch = Saccharin (Forts.)

 

 

AK: Getränke als Dickmacher: Wie viel Zucker ist zu viel? 2

Limonaden, Eistees und Wellness-Getränke nicht als Durstlöscher geeignet

   „Zucker sollte nicht übermäßig verzehrt werden, gerade Erfrischungsgetränke tragen häufig unbemerkt deutlich dazu bei“, rät KonsumentInnenschützer Heinz Schöffl zur Vorsicht. Zwischen 15 und 18 Stück Würfelzucker, je nach Geschlecht: Das ist umgerechnet der Tagesbedarf an Zucker, wie die WHO empfiehlt. „Bei vielen der untersuchten Erfrischungsgetränke findet man diese Anzahl bereits in einem halben Liter. Bedenken sollte man auch, dass man Zucker nicht nur in Getränken zu sich nimmt“, so Schöffl. Vorsicht geboten ist auch bei „Light-Getränken“, denn auch sie können Zucker beinhalten, da bei ihnen der süße Geschmack beispielsweise aus dem fruchteigenem Zucker kommen kann. „Die besten Durstlöscher sind und bleiben Leitungswasser, Mineralwasser und ungesüßte Tees.“

 

   „Auch künstliche Süßstoffe sind mit Vorsicht zu genießen, denn Konsumenten und Konsumentinnen sollten nicht allzu viel davon zu sich nehmen“, sagt Schöffl, „vor allem bei Kindern heißt es aufpassen.“ Wenn etwa ein Kind mit 20 Kilogramm einen Liter Limonade mit den zulässigen Höchstgehalt an Saccharin trinkt, ist die maximale tägliche Aufnahme an Saccharin erreicht. Bei Acesulfam würde schon ein halber Liter reichen. Die meist verwendeten künstlichen Süßstoffe sind Cyclamat E 952, Acesulfam E 950, Saccharin E 954, Aspartam E 951. Eine Erhebung der AK zum Süßstoffgehalt in Erfrischungsgetränken zeigt, dass die enthaltenen Süßstoffmengen zwar meist nicht an die zulässigen Höchstwerte herankamen. „Konsumenten sollten allerdings beachten, dass künstliche Süßstoffe auch in sehr vielen anderen kalorienreduzierten Produkten ebenfalls enthalten sind“, sagt Schöffl.

 

   Limonaden, Eistees und Wellness-Wässer in der klassischen Variante enthalten keine künstlichen Süßstoffe. Der süße Geschmack kommt vom Zucker, der aus zugesetztem Rübenzucker, Glukose, Fructose, Invertzuckersirup oder auch aus dem fruchteigenen Zucker stammen kann.

 

   Achtung bei Light- oder kalorienarmen Getränken: Werden etwa Getränke als „ohne Zuckerzusatz“ beworben, heißt das noch lange nicht, dass sie zuckerfrei sind. Es bedeutet lediglich, dass kein extra Zucker zugesetzt ist. Der Zuckeranteil rührt aus Fruchtsaftanteilen her. „Auch Light-Getränke können noch deutlich zuckerhältig sein“, sagt Schöffl.

 

   Auffallend war auch, dass bei kalorienarmen Wellness-Wässern überwiegend Fructose als Zuckerquelle verwendet wird. Hingegen wird in der Zutatenliste bei normalen Limonaden und Eistees Zucker angegeben. „Fructose klingt für Konsumenten gesünder, tatsächlich besteht aber in Hinblick auf den Kaloriengehalt kein Unterschied zwischen Fructose und anderen Zuckern“, so Schöffl.

 

   SERVICE: Die Erhebung finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

Walnüsse halten die Adern fit

Walnüsse halten die Adern fit –
Aber Vorsicht: Die gesunden Nüsse haben auch viele Kalorien

Wer Typ-2-Diabetes hat, tut seinen Gefäßen Gutes, wenn er seine Ernährung um eine Handvoll Nüsse ergänzt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine Studie ergab, dass 56 Gramm Walnüsse täglich schon nach zwei Monaten die Adern elastischer machen. Aber nicht übertreiben: Walnüsse sind nicht „ohne“. 60 Gramm liefern rund 370 Kilokalorien.

Gefährliche Meeresströmungen

Gefährliche Meeresströmungen – Warum Badeverbote an bestimmten Stränden sinnvoll sind

Mit drastischen Strafen auf Missachtung von Badeverboten reagieren spanische und portugiesische Behörden auf die zunehmende Zahl tödlicher Unfälle beim Schwimmen. Gelbe Flaggen signalisieren, dass Baden nur eingeschränkt oder mit größter Vorsicht möglich ist. Rote Beflaggung bedeutet überall auf der Welt absolutes Badeverbot, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Gründe dafür erkennt der unerfahrene Strandbesucher selbst häufig nicht. Das mag erklären, warum diese Verbote immer wieder übergangen werden. Oft gibt es an den gesperrten Strandabschnitten sogenannte „Rippströmungen“, die äußerlich kaum erkennbar sind und auch nur unregelmäßig auftreten können. Sie ziehen selbst gute Schwimmer mit ungeheurer Kraft ins offene Wasser. Wem dies trotz aller Vorsicht passiert, der soll nicht versuchen, auf direktem Wege den Strand zu erreichen. Das schaffen selbst kräftige Menschen kaum. Erfolgversprechender ist, seitlich aus der Strömung zu schwimmen, also parallel zum Strand. Dabei sollte man sich frühzeitig durch Rufen und Winken bemerkbar machen.