Stefan Wiertz

Mit Rezepten für ausgefallene Street-Food-Variationen im Gepäck, tourte Stefan Wiertz diesen Sommer mit dem Telekom Campus Cooking-Foodtruck durch Deutschland. Der kulinarische Roadtrip führte den Starkoch an acht Unimensen der Republik, wo er gemeinsam mit dem Mensateam für das leibliche Wohl von rund 20.000 Studenten sorgte.

Der Genussnomade entwickelte die Rezepte für Burger, Pidas, Wraps und Ciabattas aus der sogenannten Rock ’n‘ Roll Kitchen selbst, wobei diese nicht nur gesund und lecker, sondern auch erschwinglich für den studentischen Geldbeutel sind.

„Die Telekom Campus Cooking-Tour hat gezeigt, dass Studierende großen Wert auf frische und gesunde Zutaten legen und dabei keine Scheu haben, Neues auszuprobieren“, sagt Stefan Wiertz.

Neben vegetarischer Alternativen wie der „Falafel for Friends“ mit Zitronen-Humus und Honigrotkohl oder dem frischgebackenem Ciabatta mit italienischen Antipasti, waren die Burger wie der „Italian Bastard“ mit Rucola, Parmaschinken, Mozzarella und Basilikumpesto, oder der saftige „American’s Best“-Burger mit Speckscheiben, getrockneten Aprikosen, Cheddar und BBQ-Sauce der Hit an der Theke.

www.campuscooking.de
www.telekom.de/young

Gemeinsam kochen. Besser essen

Kinder lernen so viel von uns – so auch das Kochen! Das Familienessen kommt im Alltag jedoch oft zu kurz: Jeder dritte Haushalt mit Kindern hat außerhalb des Frühstücks keine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit. Rund 70 Prozent kochen nicht regelmäßig mit der Familie – aber ebenso viele wünschen sich mehr Zeit zum gemeinsamen Kochen und Essen.1 Seit 2014 engagiert sich die Reismarke Uncle Ben’s deshalb mit der Initiative Ben’s Beginners in Deutschland, um zum gemeinsamen Kochen und Genießen zu motivieren.

Vorbild sein: Uncle Ben’s zeigt wie’s geht
Alle können Vorbilder für das Kochen sein und die Lust am gemeinsamen Schnippeln und Genießen neu für sich entdecken, wie der aktuelle TV-Spot von Uncle Ben’s zeigt. Und die Marke macht ihr Anliegen zum Erlebnis: In der Ben’s Beginners Mitmachküche, die ab April rund 100 Mal Station in deutschen Supermärkten macht, können Groß und Klein gemeinsam aus frischen Zutaten ausgewogene Gerichte zaubern. In welchem Markt die mobile Küche Station macht, erfährt man zeitnah auf unclebens.de. Hier gibt es dann übrigens auch Rezeptideen sowie kurze Kitchen-Hacks, d. h. einfache Videotipps für den Küchenalltag. Ganz praktische Inspiration bietet passend dazu die exklusive Ben’s Beginners Kochbox in Kooperation mit BrandNooz: Sie enthält neben verschiedenen Reis-Variationen auch Uncle Ben’s Sauce, Rezeptkarten und zwei hochwertige Utensilien fürs Kochen. Ab Mitte April werden insgesamt 100 Kochboxen online verlost.

Für jeden Reis-Geschmack ist etwas dabei
Die Marke Uncle Ben‘s macht es mit ihren Produkten leicht, abwechslungsreich zu kochen. Und da viele Reisgerichte mit Gemüse zubereitet werden, sind ausgewogene Mahlzeiten das leckere Ergebnis. Das Portfolio der Marke hat für vielfältige Bedürfnisse eine Lösung – vom beliebten Spitzen-Langkorn-Reis über aromatischen Basmatireis bis hin zu Express-Reis-Variationen und leckeren Saucen.

Die Initiative Ben’s Beginners ist in den USA schon seit 2012 aktiv, um Familien zum gemeinsamen Kochen und Genießen zu motivieren. Seit 2014 engagiert sich die Reismarke Uncle Ben’s auch in Deutschland für dieses Thema. „Familien sollen Spaß am Kochen und Essen haben, insbesondere wenn die Zeit dafür knapp ist“, erklärt Tanja Scheil von Uncle Ben’s. „Wir machen uns für das gemeinsame Essen stark. Und wir bieten mit unseren Produkten die optimale Basis für einfache und ausgewogene Rezepte. Reis passt einfach zu allem, was auch Kinder kleinschneiden können.“

Mehr über die Produkte und Rezeptideen sowie über das Familienunternehmen Mars gibt es unter www.UncleBens.de und www.Mars.de.

New Amsterdam Vodka

New York hieß im 17. Jahrhundert New Amsterdam und steht heute für eine bunte Lifestyle-Szene mit klar definierten Ansprüchen und lebendigem Nachtleben. Genau dieses Gefühl transportiert New Amsterdam Vodka. Vom Charakter der Stadt inspiriert, haben Barkeeper aus fünf deutschen Szene-Bars ihre Signature Drinks auf Basis des Vodkas ins Glas gebracht. Die Cocktailkreationen sind so unterschiedlich wie die Macher dahinter, vom innovativen „Northern Lights“ von David Rippen aus der Düsseldorfer Square Bar bis zur Neuinterpretation „New Amsterdam Mule“ aus der Schwarz-Weiß- Bar in Ludwigsburg. Nachmachen ist bei diesen Drinks definitiv erwünscht.

Wenn man sie nach den Trends für die Bar der Zukunft fragt, geben die jungen Männer und Frauen hinter den Tresen der deutschen Szene-Bars eine überraschende Antwort: Für sie geht es zurück zu den Anfängen der Barkultur in den USA der 1920er Jahre, mit klassischen Cocktails wie den Variationen des „Old Fashioned“ oder „Moscow Mule“, und einem Ambiente, das an „The Great Gatsby“ und die wilden Zwanziger in New York erinnert. Back to the roots heißt es auch bei New Amsterdam Vodka. In Anlehnung an die Anfänge New Yorks kombiniert er qualitativ hochwertige Verarbeitung mit modernem Design. Aufgrund seiner milden und klaren Struktur eignet sich der Vodka perfekt als Basis für unterschiedliche Cocktails. Diese Eigenschaften weiß die nächste Barkeeper-Generation zu schätzen. Die Bartender aus fünf Bars in ganz Deutschland präsentieren ihre individuellen Signature Drinks mit New Amsterdam Vodka und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Premiumprodukts.

Klein aber fein geht es in der Square Bar von David Rippen in Düsseldorf zu. In der kleinsten Bar der Stadt hat der Barkeeper eine nordische Kombination mit hausgemachtem Pfeffer-Honig, Cynarstaub und Gurken-Espuma entwickelt und ihr den Namen „Northern Lights“ gegeben. André Pintz, dem das Imperii in Leipzig
gehört, nennt seinen Drink „Tulips Club“, in dem er New Amsterdam Vodka unter anderem mit Lillet Blanc und getrockneten Limettenscheiben mixt. Hinter der Bar des Prinzipal in Berlin-Kreuzberg steht Ferhat Akbiyik. Er hat gleich drei Rezepte kreiert, in denen sich alles um das Thema Varieté-Show dreht. Dementsprechend sind auch die Drinks benannt: „Elli Fatale“, „Green Goblet“ und „Eflaton Fizz“. „Besonders der Elli Fatale mit Rosensirup, Ginger Ale und frischem Zitronensaft kommt bei unseren Gästen sehr gut an, den fand auch ich als Barkeeper sehr spannend“, sagt Akbiyik.

Die Capri Lounge in Köln befindet sich in einem urigen Gewölbekeller und gilt unter Kennern der gehobenen Trinkkultur als echter Geheimtipp. Maria Koppmaier und Tristan Bantle haben für ihren „Send me a Message“ eine Aprikosen-Rhabarber-Infusion mit New Amsterdam Vodka hergestellt und diese unter anderem mit Weinbergpfirsisch-Likör und Rhabarberbitter verfeinert. Beide schätzen vor allen Dingen die klassische Barkultur: „Eine gute Spirituosenauswahl, klassische Cocktails wie „Old Fashioned“ in allen Variationen und ein Ambiente im Retro-Stil machen für mich die perfekte Bar der Zukunft aus“, erklärt Tristan Bantle. In einem Gewölbekeller mit Wohnzimmercharakter liegt auch die Schwarz-Weiß-Bar in Ludwigsburg, ein Ableger des bekannten Originals in Stuttgart. „One Night in Amsterdam“ und „New Amsterdam Mule“ haben Leopold Langer und Dominic Achtenicht ihre Kreationen getauft. Der erste ist ein innovativer Cocktail mit Tonkabohnen-Sirup, frischem Zitronensaft und Apfel- Vanille-Gelee, der zweite eine Neuinterpretation des Klassikers „Moscow Mule“ mit gepfeffertem Honigsirup, frischem Limettensaft und Holunderblütenlikör.

Reinheit und eine milde Geschmacksnote, da sind sich die sieben Barkeeper einig, zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines guten Vodkas. „Für mich sind aber auch Authentizität und Charakter unabdingbar“, sagt David Rippen. Durch die dreifache Kohle-Filtration und fünffache Destillation erfüllt New Amsterdam Vodka genau diese Kriterien, die ihn zum hochwertigen Szene-Getränk machen, egal ob pur oder gemixt.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

Eiswissen

Die wichtigsten Fakten rund um das Thema Eis
 
Eis als Delikatesse, so möchte man meinen, sei eine Erfindung der Moderne. Das aber ist ein großer Irrtum. Denn bereits die alten Griechen und Römer haben es gegessen. In Athen galt der „Schnee vom Olymp“ als Götterspeise, die Gelehrte, wie der Mediziner Hippokrates, bei Bauchschmerzen verordneten. Wegen seiner aufwendigen Beschaffung blieb es jedoch ein Privileg der Adligen. Kaiser Nero ließ sich die Grundzutat von Schnellläufern aus den Alpen holen. Schnee wurde mit Honig, Gewürzen und Früchten, ähnlich wie in China schon knappe 1.000 Jahre zuvor, in eine Leckerei verwandelt. 1295 brachte schließlich Marco Polo solche Rezepte für geeiste Süßspeisen von einer Asienreise mit und löste auch in Europa einen neuen Boom aus, der alle Gesellschaftsschichten erfasste und bis heute andauert.

Eis ist nicht gleich Eis
Geschick im Herstellungsverfahren ist ebenso unabdingbar wie eine hohe Qualität der Rezeptur. Eis bestand lange Zeit aus wenigen natürlichen Zutaten. Einhergehend mit der Verwandlung von einem Luxusgut für Privilegierte hin zu einem Genussmittel für jedermann, wurden in den vergangenen 700 Jahren immer neue Herstellungsverfahren und Ingredienzien gefunden. Die weitreichendsten Innovationen dabei waren die künstliche Kühlung, die Verwendung von Milch und maschinelle Verarbeitungsweisen. Heute gibt es einen Kosmos an Sorten, Variationen und Geschmacksrichtungen, aber auch an Rezepturen, Zutaten und Produktionsbedingungen. Speiseeis in Deutschland kann grob in zwei Herstellungsverfahren unterteilt werden:
→ Industriell hergestelltes Eis
In der Industrie wird Eis in großen Mengen maschinell produziert. Laut Angaben des Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)/Fachsparte Markeneis, dem Konzerne wie Langnese (Unilever Deutschland GmbH) und Schöller (Nestlé Schöller GmbH & Co. KG) angehören, liegt die Produktion seit zehn Jahren annähernd konstant bei ca. 500 Millionen Liter/Jahr.

→ Gewerblich/handwerklich hergestelltes Eis
Hierunter fallen bspw. Eisdielen, die ihre Eissorten selbst herstellen. Aber auch Gastronomiebetriebe, Traditions-Gelaterien und Naturkostunternehmen. Neben den achtsamen Herstellungsverfahren, werden teils freiwillige, teils verbindliche Auflagen, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen, eingehalten.
 
Das deutsche Lebensmittelbuch definiert verschiedene Sorten: Kremeis1, Rahmeis2, Milcheis3, Fruchteis4, Sorbet5 u.a. Weiterhin gibt das Lebensmittelbuch in je ein bis zwei Sätzen Hinweise, was als Milch, Frucht oder Farbstoff erlaubt ist. Das lässt bei zahlreichen Geschmacksorten, Schätzungen für Deutschland schwanken zwischen 70 und 130 Variationen, viel Spielraum in der Rezeptur.

Eine Frage der Zutaten
Die Mindestanforderungen, die die Leitsätze für Speiseeis des Deutschen Lebensmittelbuchs an Milch und Ei, Zuckerarten, Aromen und Farbstoffe stellen, sind weit gehalten. Bei der industriellen Eisproduktion wird dies insbesondere beim Einsatz von Aromen und Farbstoffen, aber auch von Emulgatoren und Bindemitteln deutlich. Meist tragen die Inhaltsstoffe, die zur Geschmacks- und Konsistenzoptimierung eingesetzt werden, Namen wie „Emulgator E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren“ oder „Aroma Erdbeergeschmack“.

Anders sieht es im Bereich von Eis aus, das nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hergestellt wird – Vanilleschoten, Nüsse, Kakao, Schokolade und Früchte, alles muss aus biologischem Anbau stammen. Das gleiche gilt für die tierischen Zutaten, wie Milch und Eier. Als Bindemittel kommt bevorzugt Johannisbrotkernmehl zum Einsatz. Zusätzlich ist die Verwendung von Aromen durch die Einschränkung nur „natürliche Aromen“ verwenden zu dürfen, stärker reglementiert.
Vielen Bio-Akteuren reichen aber die gesetzlichen Standards nicht aus und legen noch höhere Maßstäbe an. Der im Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. organisierte Fachhandel bspw. geht mit einer eigenen Aromenempfehlung einen Schritt weiter. „Die Aromenempfehlung gibt all jenen Herstellern eine wichtige Handreichung, die Bio-Produkte mit authentischem Geschmack produzieren möchten. Zahlreiche Innovationen sind so bereits mittels natürlicher Zutaten entstanden, selbstverständlich auch im Bereich Speiseeis. Und die Kreativität der Hersteller scheint noch lange nicht erschöpft“, erklärt Cornelia Dressler aus dem Qualitätsteam des Verbandes. Auch die schonenden Herstellungsverfahren seien äußerst wichtig. So sorgt zum Beispiel ein langsames Verrühren dafür, dass Stabilisatoren vermieden werden können. Anstelle von raffiniertem Zucker wird üblicherweise Vollrohrzucker, Agaven-, Weizen- oder Maissirup eingesetzt.
 
Wonach schmeckt denn nun der Sommer?
Diese Frage kann natürlich nur individuell beantwortet werden. Aber Herstellungsverfahren und Rezeptur sind für den ungetrübten Eisgenuss wichtig. Wer möchte, dass sein Sommer nicht nur nach Erdbeer-, Schokoladen- oder Vanille-Aroma schmeckt, kann ihm durch die richtige Wahl einen nachhaltigen Geschmack verleihen.
 
1 (min. 50 % Milch und pro 1 Liter Milch min. 270 g Vollei bzw. 90   Gramm Eigelb)
2 (Milchfettanteil von min. 18 %)
3 (Milchanteil von min. 70 %)
4 (Fruchtanteil von min. 20 %, bei Zitrusfrüchten min. 10 %)
5 (Fruchtanteil von min. 25 % bzw. 15 %)

Frank Ochmann

Die Madenbeißer – Gourmetküche auf neuen Wegen

Ob Heuschrecken im Schokomantel, gebratene Wanzen oder geröstete Mehlwürmer: Insekten sind für Frank Ochmann gängige Zutaten seiner Gerichte. Im Audi.torium spricht der 50-Jährige über seine tägliche Arbeit als Insektenkoch. Den mutigen Gästen serviert Ochmann auch einige frisch zubereitete Kostproben seiner Kochkunst.

Am Mittwoch, 8. Oktober 2014, im Audi.torium Ingolstadt

eine weitere Veranstaltung ist am Samstag, 25. Oktober 2014:
Französisches Menü im AVUS
Das Team des Restaurants AVUS präsentiert ein französisches Vier-Gänge-Menü aus Variationen von der Fine-de-Claire-Auster, Ochsenschwanz-Essenz unter der Blätterteighaube, Étouffée-Taube mit Trüffel und Gänseleber sowie Tarte Tatin mit Vanille-Eiscreme.

Das Menü kostet 69 € pro Person. Für Ihre Reservierung stehen wir Ihnen gerne unter Tel. 0841 89 41071 zur Verfügung.

Audi.torium Ingolstadt www.audi.de/de/brand/de/audi-forum-ingolstadt.html#page=/de/brand/de/audi-forum-ingolstadt/gastronomie.html

Deutsche lieben Pommes

Jährlich verzehren die Deutschen pro Kopf durchschnittlich 60 Kilogramm Kartoffeln.* Doch in welcher Form sind die goldenen Knollen am beliebtesten? Rösti, Puffer oder Brei? Die klare Antwort: Pommes. 46 Prozent der Deutschen ziehen den Klassiker unter den Kartoffel-Produkten allen anderen Variationen vor. Im Westen Deutschlands sind die goldgelben Stangen am beliebtesten (52 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Verkaufszahlen der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, bei der verschiedene Kartoffelprodukte miteinander verglichen wurden.

Pünktlich zur Haupterntezeit der Erdknolle (Mitte August bis Ende September) präsentiert eismann das Ranking der beliebtesten Erdapfel-Varianten der Deutschen:

1. Pommes (46 Prozent)
2. Rösti (14 Prozent)
3. Reibekuchen (13 Prozent)
4. Kroketten (12 Prozent)
5. Herzogin-Kartoffeln (9 Prozent)
6. Kartoffeln in Scheiben (8 Prozent)
7. Kartoffel-Wedges (7 Prozent)
8. Kartoffelklöße (7 Prozent)
9. Kartoffel-Gitter (6 Prozent)
10. Kartoffelspiralen (6 Prozent)

Nachfrage nach Kartoffel-Variationen überholt die frische Knolle
Seit einigen Jahren schon sind die so genannten „veredelten Speisekartoffeln“ wie etwa Pommes Frites, Kartoffelpuffer oder Röstinchen, auf dem Vormarsch. Ihr Verbrauch übertrifft die Nachfrage von frischen Kartoffeln bereits um über 50 Prozent.**

Kleine Knollen mit viel Power
Kartoffeln und Kartoffelprodukte sind jedoch nicht nur beliebt, sondern auch sehr gesund: Sie enthalten reichlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, viel Kalium sowie die Vitamine A, B und C. Dabei haben sie wenig Fett und Kalorien, machen aber trotzdem satt. Kartoffeln sind daher – entgegen der allgemeinen Meinung – ideal zum Abnehmen. 100 Gramm enthalten nur 70 Kalorien, nicht mehr als 100 Gramm Weintrauben oder Pflaumen. Am gesündesten sind Pellkartoffeln, weil die Schalen weitgehend verhindern, dass Vitamine und Mineralstoffe beim Kochen ins Wasser gelangen.

Welche Kartoffel ist für welche Zubereitung geeignet?
Festkochende Sorten eigenen sich besonders gut für Salate, Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln. Sie zerfallen nicht, bilden schöne Scheiben, nehmen allerdings nicht so gut Sauce auf wie andere Typen. Die wichtigsten Sorten sind zum Beispiel Hansa, Linda, Nicola, Sieglinde und Cilena.

Vorwiegend festkochende Sorten sind noch fest, aber etwas mürber. Ideal als Salzkartoffeln, denn sie zerfallen nicht, nehmen aber die Sauce gut auf. Zu diesen Sorten gehören Bintje, Leyla und Berber.

Mehligkochende Sorten werden durchs Kochen sehr weich und zerfallen. Sie eignen sich deshalb besonders gut für Püree oder Kartoffelklöße. Mehlig kochen zum Beispiel Afra, Aula, Likaria, Agria, Arkula, Christa, Desirée, Granola, Liu, Quarta, Sekura, Ukama, Alwara und Rosara.

*Quelle: WAZ,
http://www.derwesten.de/panorama/des-deutschen-liebste-knolle-wissenswertes-ueber-kartoffeln-id9681706.html
**Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung,
http://www.biosicherheit.de/basisinfo/261.chips-fritten-staerke-traditionellen-speisekartoffel.html

Trüffeljagd in Ungarn

Trüffel. Auch in Ungarn gelten die teuersten und kulinarisch wertvollen Pilze als Delikatesse und werden seit mehreren Jahrhunderten dort gesammelt. Mit qualifizierten Pilzkennern geht es jedes Jahr Mitte Oktober auf Trüffeljagd. Nach getaner Arbeit wartet schließlich eine Geschmackexplosion auf die Teilnehmer, denn im Anschluss zeigen erfahrene Köche, wie man die Edelpilze richtig zubereitet.

Trüffel – von französisch „truffle“ – wurden früher mit der Hilfe von Schweinen gesucht. Das hat sich geändert: Heutzutage wird der beste Freund des Menschen für die Jagd eingesetzt. Speziell auf das Erschnüffeln von Trüffeln trainierte Hunde tragen dazu bei, dass die „Schatzsuche“ am Ende des Tages erfolgreich ist.

Auch Freunde des guten Geschmacks und Hobby-Sammler haben die Chance, bei einer traditionellen Trüffeljagd live dabei zu sein. Seit 1997 gehen Interessierte jedes Jahr Mitte Oktober im Szalajka-Tal, nordöstlich von Budapest, mit qualifizierten „Trüffeljägern“ auf die Pirsch. Während der Touren treffen die Teilnehmer auf einen märchenhaften Wasserfall, ein Freilichtmuseum im Wald, Forellenteiche und auf den unter Naturschutz stehenden Urbuchenwald. Bei Istállóskő besichtigen die Wanderer darüber hinaus eine von Vorzeitmenschen gebaute und genutzte Höhle.

Nach einer erfolgreichen Suche freuen sich die Feinschmecker auf den unvergleichlichen Geschmack verschiedenster Trüffel-Variationen. Ob zu Fisch, Pasta oder in Fleischgerichten – Trüffel geben jedem Gericht das gewisse Etwas und sorgen für Gaumenfreunden pur.

Wer von den Edelpilzen einfach nicht genug bekommen kann, besucht im Anschluss den Trüffel-Markt im Szalajka-Tal, wo die Delikatesse rein oder verarbeitet angeboten wird. Beim Landeswettbewerb der Trüffelhunde erfahren die Besucher alles rund um die fleißigen Helfer und fiebern mit, welcher Vierbeiner das Rennen macht.

Wer unabhängig von der Trüffeljagd die Umgebung rund um das Szalajka-Tal erkunden möchte, kann auf fahrbare Untersätze zurückgreifen oder hoch zu Ross die Natur entdecken: Die Route kann alternativ mit einer Schmalspurbahn bezwungen oder der Wald auf einem Pferd durchquert werden. Pferdekutschen sind ebenfalls im Einsatz. Zur kalten Jahreszeit lassen Pferdeschlitten Wintermärchen wahr werden. Pferdenarren haben außerdem die Möglichkeit, das einzige staatliche Lipizzaner-Gestüt der Region zu besichtigen.

Weitere Informationen unter http://www.menesgazdasag.hu/en/

Fischmärkte Köln und Düsseldorf

Morgen, 28. Juli 2013 – 10 jähriges Fischmarktjubiläum im Tanzbrunnen
Am letzten Sonntag im Juli 2013, dem 28.07.2013, findet am Kölner Tanzbrunnen der Fischmarkt statt. Hier treffen sich, wie gewohnt einmal im Monat knapp 70 Händler der Extraklasse und verwandeln den Tanzbrunnen von 11.00 – 18.00 Uhr in ein Feinschmeckerparadies. Von verschiedensten Fischsorten, bis hin zu Fleisch, Käse, Schmuck, Taschen und erlesenen Weinen hier ist garantiert für jedermann etwas dabei, selbst wenn es nur die ausgelassene Atmosphäre an einem sonnigen Julitag ist. Diesen Sonntag lohnt sich der Besuch jedoch besonders, da der Fischmarkt am Kölner Tanzbrunnen sein 10 Jähriges Jubiläum feiert.

Auch kulinarisch wird es im Tanzbrunnen nicht eintönig. Zum Jubiläum, feiert der japanische Snack ONIGIRI seine Premiere auf dem Fischmarkt. Der leckere Reissnack ist die gesunde alternative zum Sandwich. Onigiri sind von knusprigem Seetang umhüllte Reisdreiecke mit einer leckeren Füllung. Diese leckeren Füllungen gehen von Fleisch über Fisch aber auch über vegetare und sogar vegane Variationen, sodass für jeden etwas dabei ist. Für besonderen Flair sorgt die Band Steven-K am Tanzbrunnen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen Tag voller Genuss mit uns!

Tanzbrunnen Köln
Rheinparktweg 1, 50679 Köln
11.00 bis 18.00 Uhr

Fischmarkt Düsseldorf
Am 04.08.2013, dem ersten Sonntag im August, ist es wieder soweit! Die Händler des beliebten Düsseldorfer Fischmarkts am Tonhallenufer erwarten ihre Besucher. Von Fisch bis Fleisch, Käse, Schmuck, Taschen, Accessoires und Weinen, hier finden Sie mitten in einer kultigen Marktatmosphäre am Rheinufer allerlei Leckeres und Interessantes.

Von 11.00 – 18.00 Uhr haben Sie an diesem Sommersonntag die Möglichkeit mit ihren Liebsten ausgelassen über den Markt zu schlendern und sich einfach von Stand zu Stand treiben zu lassen. Gleich zwei neue Händler feiern Premiere auf dem Fischmarkt und sind Feuer und Flamme Sie von ihren Produkten zu überzeugen. Ein besonderes Highlight, ist der japanischen Snack ONIGIRI. Die gesunde, asiatische Köstlichkeit für zwischendurch aus Seetang, Reis und einer Füllung im Inneren zeichnet sich durch verschiedene Variationen aus. Außerdem ist auf dem Fischmarkt ein weiterer neuer Teilnehmer vertreten, der vielen Fischliebhabern bereits ein Begriff sein wird. Die Nordsee wird mit einem breiten Spektrum ihrer beliebten Waren vor Ort sein und einen neuen Blickfang auf dem Fischmarktgelände bieten.

An der Rheinterrasse, Tonhallenufer
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie U70 und U74 bis U77
11.00 bis 18.00 Uhr

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Morgen im WDR Fernsehen – Samstag, 25. Mai 2013, 17.20 – 17.50 Uhr: Kochen mit Martina und Moritz – Endlich Sommer: Einladung zum Grillfest

Sobald die Sonne nach draußen lockt, gibt’s nichts besseres, als den Grill anzufachen. Und wer keinen Garten oder Balkon hat, der zieht zum nächsten Grillplatz im Park, am Waldrand oder an den Fluss. Bei den WDR-Fernsehköchen Martina und Moritz kommen diesmal internationale Variationen auf den Grill: Griechische Lammspieße, türkische Köfte, chinesisches Schweinefilet, spanische Garnelen im Salzbett, italienische Kalmare, deutsche Rehsteaks und ausgesuchtes Gemüse. Und dazu zeigen sie ganz unterschiedliche Marinaden und Saucen, pfiffige Salate und erfrischende Drinks.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Mirko Reehs neues Kochbuch

Mirko Reehs neues Kochbuch ist da: „Lecker vegetarisch“

Sie sind der Renner! Mirko Reehs vegetarische Kochkurse haben Kult-Status. Jetzt endlich hat der Frankfurter Koch die beliebtesten Rezepte ohne Fleisch und Fisch zusammen getragen und durch viele neue Kreationen ergänzt. Dabei heraus gekommen ist ein Kochbuch, das ins Leben passt: „Lecker vegetarisch“, erschienen im Cocon Verlag, Hanau. Wie kreativ und unkompliziert die Rezepte und die Zubereitung all‘ der Köstlichkeiten sind, darüber freuen sich nicht nur Menschen, die sich vegetarisch ernähren. Ob Suppen und Salate, Hauptspeisen und Snacks, Kuchen und Desserts – alles ist verblüffend leicht zu realisieren. Für alle, die es ganz genau wissen wollen, sind Zubereitungszeit und Schwierigkeitsgrad angegeben. „Alle Rezepte sind so aufgebaut, dass selbst Gelegenheits-Täter am Herd gut damit zurecht kommen“, sagt Mirko Reeh.

Die Mischung ist so bunt wie ein prall gefüllter Obstkorb. Da trifft das Asiatische Zucchini-Süppchen auf ein Handkäs- Carpaccio mit Salsa Schmand, und das Kichererbsencurry stimmt ein auf ein feuriges Himbeer-Chili-Eis zum Nachtisch. Einen besonderen Hinweis verdienen auch die „Basics“. Wer sie beherrscht, ist gut gerüstet für den Küchenalltag. Und damit’s nicht langweilig wird, sind viele erprobte Variationen gleich mit angegeben. Ob angesagte Schäumchen, Variationen vom Frischkäse oder fantasievolle Brot-Kreationen – Mirko Reeh kennt sie

alle. Jetzt nachzulesen in „Lecker vegetarisch“ auf 160 Seiten mit vielen tollen Farbfotos. Erhältlich für EUR 14,80,- unter ISBN 978-386314-231-5 (portofrei Bestellink)

Mirko Reeh im Internet unter www.mirko-reeh.com