Fisch & Feines, Messe Bremen

Schollen aus der Nordsee, Fleisch von Mangalitza-Schweinen, Edelsalze, feine Konfitüren und Schokoladen, Craft Beer in Strömen: Feinschmecker in Bremen und Umgebung treffen sich im November in der Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. November 2016, bietet die Fisch & Feines in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 und 3 Delikatessen im großer Auswahl. Alle Produkte genügen strengen Qualitätskriterien, denn die Fisch & Feines steht für nachhaltigen Genuss. „Ein Konzept, das ankommt – das zeigen uns die Besucherscharen“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke.

Schon zum neunten Mal organisiert das Team die Genussmesse und das kulinarische Begleitprogramm in Bremen und Umgebung. In den Wochen um die Messe kredenzen Gastronomen ihren Gäste geräuchertes Störfilet, Weser-Lamm, Grünkohlmaultaschen, Urkarotten, Heidschnuckenbraten oder Matjes-Sushi. Und im Vorfeld der Fisch & Feines veranstalten Aussteller erneut „Foodmanufakturen“: Besucher können zum Beispiel lernen, Pralinen zu machen und Bier zu brauen, oder sie kosten Produkte des Bremer Martinshofs, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Die Messe selbst ist ein Paradies für Entdeckungsfreudige auf noch mehr Fläche in den Hallen und erstmals auch im Freien: Vor Halle 3 ist Streetfood zu haben, von Burgern bis zu gegrillten Makrelen. Mehr als 40 Hersteller und Händler stellen erstmals auf der Fisch & Feines Bremen aus. Einer alten Technik zur Konservierung von Gemüse hat sich Olaf Schnelle verschrieben: Durch Salz und Ausschluss von Sauerstoff macht er nach dem Prinzip der Sauerkrautherstellung auch Wurzelgemüse, Bohnen und mehr haltbar: „Das Fermentieren hat enorme Vorteile: Es ist einfach und bedarf keiner Energie. Und das Ergebnis ist noch wertiger als das Ausgangsprodukt wegen der Milchsäurebakterien, die im Prozess entstehen und für Menschen ganz wichtig sind.“

Von althergebracht zu sehr exotisch: Eine neue Ausstellerin vertreibt Kokosblütenzucker aus dem Hochland von Java, goldfarbenes Pulver, das nach Karamell und Malz schmeckt. Frittierte Heuschrecken mit Chili dürften für viele ebenfalls ungewohnt sein. Geradezu kribbelig kann auch Vollmilch-Dschungelade mit gerösteten Mehlwürmern oder der Energieriegel „Bug Break“ machen… Die gefriergetrockneten, essbaren Insekten gehören ins Sortiment eines schleswig-holsteinischen Unternehmens. Die Auswahl an Protein quasi pur kommt so gut an, dass Folke Dammann und seine Familie inzwischen von dem Betrieb leben. „Einsteigern empfehle ich eine süße Variante“, sagt der Chef des Hauses, der für das Unternehmen seinen ursprünglichen Beruf Kommunikationsdesigner an den Nagel hängte.

Bekannte wie außergewöhnliche Genüsse lassen sich prächtig mit einem Schluck aus dem flüssigen Angebot der Fisch & Feines herunterspülen. Mit Wein, Sekt, Selters oder Limonade oder zum Beispiel auch mit den Bierspezialitäten der mehr als 20 Händler und Brauereien beim Craft Beer Event in Halle 3, das im dritten Jahr noch mehr Vielfalt bietet. Ganz neu ist zum Beispiel Bier aus Wacken, „dem zuweilen lautesten und durstigsten Dorf der Welt“, wie die Brauerei in Anspielung auf das jährliche Heavy-Metal-Festival textet.

Wer dann noch einen Absacker möchte, könnte ein Gebräu kosten, dem laut Hersteller ein Gemisch aus altem Motorrad, Feuerwasser und Tonka-Bohnen seine besondere Note verleiht. Auch gibt es Schnaps, der wie in den USA zur Prohibitionszeit gebrannt wird. Zu kaufen ist er wie in jenen Tage in Einmachgläsern.

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch

www.fisch-feines.de.

Urlaub in der eigenen Stadt

Heimat als neuer alter Reisetrend: Immer mehr Berliner, Münchner oder Hamburger entdecken ihre eigene Stadt und machen Ferien vor der Haustür. Dieser Trend, der laut Experten in Amsterdam seinen Anfang nahm, hat längst Einzug in deutsche Städte gefunden. In diesem Jahr verbringen laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) knapp 30 Prozent der Deutschen ihren Urlaub in der Heimat. Davon wählen wiederum ein Drittel deutsche Städte als Reiseziel. Auch bei SecretEscapes.de, dem Online-Portal für bezahlbare Luxusreisen ist dieser Trend erkennbar: Beispielsweise werden überraschend viele Berliner Hotels auf dem Portal von Berlinern gebucht.
Tourismusexperten und Reisepsychologen erklären diesen Trend:
Stefan Menden, Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz von Secret Escapes:
„Ich selbst habe mit meiner Frau schon einen Kurzurlaub in unserem Wohnort Berlin verbracht und war erstaunt, was so ein Tapetenwechsel bewirkt. Relaxen im Spa, rundum versorgt sein und die neue Umgebung des Hotels hat uns komplett den Alltag vergessen lassen. Wir haben unsere Heimat seit langer Zeit wieder einmal aus einer neuen Perspektive kennengelernt und der Sonntagabend fühlte sich so an, als wäre der stressige Montagmorgen noch ganz weit weg.“

Der Tapetenwechsel ohne Reise entspricht dem heutigen Zeitgeist
Prof. Dr. Alfred Gebert, Reisepsychologe für das Luxusreiseportal SecretEscapes.de:
„In Zeiten politischer Unruhen weltweit ist die eigene Stadt emotional sehr sicher. Hier kennt man sich aus, möchte aber auch gerne einmal eine Auszeit vom stressigen Beruf. Der Einzug in ein komfortables Hotel für einen Tag bietet dabei die Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen. Dazu kommt natürlich echte Freizeit, da man sich beispielsweise auch nicht um den Haushalt kümmern muss.
Alltagsfrust und die To-do-Liste sind schnell vergessen. Und man hat es sich ja auch verdient. Man gönnt sich das Erlebnis eines Kurzurlaubs in der eigenen Stadt, notfalls ist man ja auch sofort wieder an seinem Arbeitsplatz, weil lange Anfahrtswege nicht anfallen. Wenn man dann feststellt, wieviel Neues es zu erleben gibt, dann plant man schon die neue Urlaubsreise in die eigene Heimat. Und freut sich über das Erlebte, von dem nicht alle Freunde etwas erzählen können. Man fühlt sich als kluger Trendsetter.”

Besondere Erlebnisse sind bei einem Urlaub in der eigenen Stadt neben einem schönen Hotel auch von Bedeutung. GetYourGuide bietet hierfür eine große Vielfalt an Touren und Erlebnissen, die neue Seiten der altbekannten Umgebung aufzeigen. Auch die Online-Buchungsplattform für Touren, Ausflüge sowie Tickets für Attraktionen und Museen verzeichnet eine hohe Nachfrage deutscher Nutzer nach Attraktionen in deutschen Städten.

Johannes Reck, CEO und Gründer von GetYourGuide:
„Auch zuhause ist es möglich, Entspannung und Abwechslung zu finden. Dabei ist wichtig, sich aus der bekannten Umgebung zu lösen und sich bewusst für neue Aspekte der Heimat zu entscheiden. Durch die fortschreitende Digitalisierung der Tourismusbranche wird es immer einfacher, auch spontan Aktivitäten zu buchen.“

Deutsche Städte greifen Trend auf
Zahlreiche Städte fördern diesen Trend aktiv. Sie bieten bereits seit mehreren Jahren Aktionen, die die Zielgruppe der Heimaturlauber anspricht. Hierunter beispielsweise München mit der Kampagne „Zu Gast in der eigenen Stadt“ initiiert von der Munich Hotel Alliance oder eine Aktion von Essen Marketing GmbH „ESSEN. Zu Gast in deiner Stadt.“. visitBerlin hat bereits 2010 die Kampagne „Erlebe Deine Stadt“ ins Leben gerufen. Diese fand Anfang des Jahres zum sechsten Mal statt und es nahmen 6.900 Berliner teil. Die Nachfrage steigt: Im Jahr 2010, als die Aktion das erste Mal stattfand, hatten sich 1.000 Gäste beteiligt.

Auszeit in der eigenen Stadt spontan buchbar
Mit Online-Anbietern wie SecretEscapes.de und GetYourGuide ist solch ein Urlaub in der eigenen Stadt auch kurzfristig möglich. www.SecretEscapes.de bietet seinen Mitgliedern wöchentlich eine handverlesene Auswahl an Hotels, bei deren Buchung bis zu 70 Prozent gespart werden kann. Eine passende Aktivität buchen Heimat-Touristen über www.getyourguide.de oder die kostenlose App. Hier finden sich über 27.900 Freizeitaktivitäten weltweit. Mit beiden Anbietern kann eine ganz auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Reise zusammengestellt werden.

24 Stunden in Taipeh

Stop-over in einer der Top 10 Trend-Destinationen Asiens in 2016 – Taiwan

Im Juli wurde Taiwan von Lonely Planet als eine der 10 besten Destinationen für das kommende Jahr gekürt. Das Land bietet sich nicht nur für Rundreisen, sondern auch für eine kurze Zwischenstation an. Gerade bei Flügen Richtung Südostasien oder auch Australien und Neuseeland ist die Hauptstadt Taipeh im Herbst der ideale Ort für einen Stop-over.

Die pulsierende Metropole hält für einen eintägigen Aufenthalt viele Möglichkeiten bereit, um einen ersten Eindruck von Land und Leute zu bekommen. Bei einem längeren Stop-over empfiehlt es sich auch weitere Highlights in der näheren Umgebung, wie beispielsweise die Heißen Quellen in Bayan,
zu entdecken.

Flughafen und öffentlicher Nahverkehr
Vom Internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh.
Kostenlose Stadtpläne helfen dem Reisenden sicher ins Stadtzentrum zu gelangen. Taxis finden sich in nahezu jeder Straße und bieten (im Vergleich zu Deutschland) sehr günstige Fahrten an.

Taipehs Highlights
Taipei 101 – das ehemalig höchste Gebäude der Welt
Das Wahrzeichen des modernen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht
„One-O-One“ genannt. Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen. Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant. Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Oudoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle
Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weißem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht. In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen.
Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

Longshan-Tempel
Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch: In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter. Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem großen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

Nationales Palastmuseum
Das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde. Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

Nachtmärkte in Taipeh
Um sich nach einem ausgiebigen Sightseeing Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schließen um ein Uhr nachts. Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.
https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10152753640198124

Umgebung von Taipeh
Für Besucher, die ihren Stop-over auf mehrere Tage ausweiten möchten beziehungsweise die größten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Ausflüge in der näheren Umgebung.

Tamsui
Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreißig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Großstadt entfliehen. Eine schöne Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

Heiße Quellen
In Bayan, das etwa dreißig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heißen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

Pingxi
In Pingxi, circa dreißig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die großen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses, vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien. Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet in Pingxi das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können: Täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

Yehliu
Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie „Feenschuh“ oder „Königinnenkopf“. Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung und etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen
Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des „alten“ Taiwans. Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen, die Besuchern einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer geben.

Die Insel im Westpazifik vereint die schönsten Seiten Asiens auf kleinster Fläche. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas einst „Ilha Formosa – Schöne Insel“. Die atemberaubende Landschaft besticht mit beeindruckenden Schluchten, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten jahrhundertealte Traditionen mit der Moderne des 21. Jahrhunderts verschmelzen. Bei maximaler Reisesicherheit bietet Taiwan einen Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropische Natur. Auch Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt bietet Taiwan bei einem Kurzaufenthalt eine wunderbare Möglichkeit in alte Traditionen, die pulsierende Metropole Taipeh und faszinierende Naturwunder einzutauchen und die Herzlichkeit der Menschen kennenzulernen.

Besonders empfehlenswerte Restaurants in Taipeh:
Din Tai Fung – am besten ins Stammhaus: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151483674433124

RAW, Andre Chiangs Restaurant in Taipeh: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153261275978124

Diverse Restaurants in Taiwan:
https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10152791301183124

www.taiwantourismus.de

Syrco Bakker im Hangar 7, Salzburg

Sonnige Terrasse, lässiges Essen, sexy Cocktails und funky Beats: Was verdächtig nach Ibiza klingt, liegt tatsächlich
in Cadzand-Bad an der niederländischen Nordsee. Im Restaurant Pure C zelebriert Küchenchef Syrco
Bakker eine wunderbar leichte und unkomplizierte Küche, die sich perfekt der Location anpasst.

„Für mich ist das hier die Zukunft der gehobenen Küche, wo Qualität am Teller mit einer relaxten Atmosphäre
einhergeht“, sagt niemand geringerer als der niederländische Top-Koch Sergio Herman. Und der muss es wissen,
denn schließlich ist er der Besitzer des Pure C und hat sich das Konzept dieses Restaurants ausgedacht, in dem von
der Komposition der Speisen bis zur Kleidung des Personals die Leichtigkeit des Seins zelebriert wird.
Dass Herman mit Syrco Bakker einen absoluten Jungspund als Küchenchef für das Pure C auserwählte, sorgte im
Jahr 2011 für einige Verwunderung in der Szene. Doch Bakker zahlte das ihm entgegengebrachte Vertrauen eindrucksvoll
zurück. Nicht einmal eineinhalb Jahre nach der Eröffnung hatte er bereits einen Michelin-Stern erkocht
und aktuell hält das Pure C im Gault Millau bei 17 Punkten.

Auszeichnungen, die nicht hoch genug einzuschätzen sind – vor allem vor dem Hintergrund, dass das Konzept
gänzlich abweicht von dem, was man aus der von Gourmets überaus geschätzten Provinz Zeeland und dem nahen
belgischen Flandern bis dahin gekannt hatte.
Seinen Weg zu den Sternen verfolgte Syrco Bakker aber bereits als Teenager mit außergewöhnlicher Ambition. So
suchte er sich stets gezielt hochdekorierte Häuser, um dort Praktika zu absolvieren. Er arbeitete unter anderem im
L’Arnsbourg von Jean-Georges Klein in Lothringen und in Jonnie Boers Restaurant De Librije in Zwolle. Im Jahr
2007 nahm Bakker an der niederländischen Meisterschaft für junge Köche teil, bei der er prompt den ersten Preis
gewann.

Danach schloss sich Syrco Bakker dem niederländischen Koch-Star Sergio Herman an. In der Küche des Drei-
Sterne-Restaurants Oud Sluis durchlief Bakker alle Abteilungen und begeisterte den Küchenchef dabei mit seiner
Passion und dem untrüglichen Gespür für den Geschmack saisonaler und regionaler Produkte, und er zeigte
gleichzeitig, dass er auch mit erst Mitte zwanzig das Zeug hatte, sein Konzept einer relaxten Hochküche am
Nordseestrand zum Erfolg zu führen.
Im Pure C überzeugt Bakker mit zwischen Verspieltheit und Komplexität balancierenden Gerichten, die in ihrer
locker-leichten Ästhetik die Atmosphäre und Umgebung des Lokals unterstreichen. Dazu verwendet er vorwiegend
Fische und Meeresfrüchte, die seine Lieferanten direkt vor der Haustür des Lokals aus der Nordsee fischen,
sowie viel Gemüse und Kräuter aus der Region. Diese Produkte kombiniert er mit Geschmäckern aus aller Welt,
bevorzugt aber aus Indonesien. Kein zufälliges Faible von Bakker, dessen Mutter aus Indonesien stammt. Dank ihr
lernte er schon während seiner Kindheit den authentischen Geschmack und die einzigartigen Aromen der indonesischen
Küche zu schätzen und zu lieben.

Ein Abend im Pure C ist vergleichbar mit einer Nordsee-Welle, auf der man durch das mehrgängige Menü des
Küchenchefs gleitet. Aufgebauscht durch eine Kombination von Algen und Austern aus Zeeland, die mit knackigem
Rucola und Sanddorn serviert wird, schaukelt sich die Welle mit fein gewürztem Schellfisch, Zeeland-
Muscheln, exotischem Bulgur und Poudre d’Or hoch und entfaltet mit dem Hauptgang – einer mit Knoblauch aromatisierten
Schulter vom Holstein-Rind mit regionalem Gemüse, Sesam-Vinaigrette und Thai-Sauce béarnaise –
ihre volle Wirkung, ehe sie mit dem von Syrco Bakker selbst kreierten „Hierbas de las Dunas“, einem salzig-süßen
Digestif, der aus 18 unterschiedlichen und ausschließlich frischen Kräutern, Pflanzen und Blüten aus den Dünen
von Cadzand-Bad destilliert wird, einen sanften Ausklang findet.
Wer das Pure C-Feeling auch hierzulande erleben will, holt sich das „Pure C Cookbook“ mit Rezepten von Syrco
Bakker und Sergio Herman, mit vielen Fotos des Restaurants und der Umgebung sowie – das darf nicht fehlen –
einer CD mit eleganter Elektro-Musik.
Oder er kommt im September 2016 nach Salzburg, wo Syrco Bakker einen
Monat lang als Gastkoch des Restaurant Ikarus die absolute Leichtigkeit des Seins in den Hangar-7 bringt.

www.hangar-7.com

Christopher Kostow

Christopher Kostow, Restaurant at Meadowood, St. Helena, Kalifornien

PRAKTISCHE PHILOSOPHIE
Was kann man wirklich wissen? Was ist Glück, was Schönheit? Und inwiefern gehört die Kultur zur Natur des
Menschen? Möglicherweise kann Christopher Kostow diese Fragen dank seines Abschlusses in Philosophie
beantworten. Wichtiger ist jedoch: Er hat sich letzten Endes ganz der Kulinarik des Napa Valleys in Kalifornien
verschrieben – und dabei für seine Küche eine bislang einzigartige Form der Klarheit erlangt.

Mit seinem Abschluss in Philosophie und keiner klassischen Ausbildung zum Koch ist Christopher Kostow nicht
gerade der typische Küchenchef. Doch vielleicht liegt es gerade daran, dass er das Napa Valley aus einer tieferen,
umfassenden Perspektive betrachtet. So hat Kostow eine starke Bindung zu der Umgebung seines Schaffens
entwickelt und sich dabei kulinarisch wie im Leben tief in der Region verwurzelt.

Obwohl Kostow schon immer eine Leidenschaft für das Kulinarische besaß, entschied er sich zunächst gegen
eine Karriere in der Küche. Erst nach einem Studium der Philosophie am Hamilton College in New York stand
sein weiterer Lebensweg für ihn fest.
Genau der richtige Zeitpunkt, denn bereits kurz nachdem Kostow begonnen hatte, sich ernsthaft mit der
Gourmetküche zu beschäftigen, wurde Trey Foshee – gerade von der Fachzeitschrift Food & Wine als „Bester
neuer Küchenchef“ prämiert – auf ihn aufmerksam. Schon nach wenigen Monaten im George’s at the Cove in San
Diego bot Foshee dem damals gerade 22-jährigen Kostow die Möglichkeit, eigene Gerichte zu kreieren.
Drei Jahre darauf hatte sich Kostow in der Hierarchie nach oben gearbeitet – und begab sich auf die Reise nach
Frankreich. Hierbei sei das Sterne-Restaurant Le Jardin des Sens in Montpellier als weiterer Meilenstein seines
kulinarischen Werdegangs erwähnt.

Zurück in den Vereinigten Staaten, wurde Kostow in San Francisco zunächst Souschef unter der Leitung von
Daniel Humm im mehrfach ausgezeichneten Campton Place Restaurant, anschließend Chef im Chez TJ im
kalifornischen Mountain View. Zwei Michelin-Sterne später zog es Kostow in das Napa Valley – wo er dem The
Restaurant at Meadowood prompt zwei Michelin-Sterne und sich selbst die Auszeichnung Best Chef: Pacific der
James Beard Foundation erkochte. Im Jahr 2011 erhielt Kostow schließlich vom Guide Michelin drei Sterne – als
zweiter amerikanischer Chef und bis dato als Drittjüngster.

Diesen Erfolg erklärt Kostow – ganz der studierte Philosoph – mit seiner Entscheidung, auf Dauer im Napa
Valley bleiben zu wollen: Einmal dort angekommen, gab er sich ganz dem Leben und der Küche des Valleys hin.
Mehr noch, er fühlte sich der Region und ihrer Regionalität verpflichtet, verinnerlichte die dort herrschende
Lebensart und die dort gelebten Ideale und stellte seine Fähigkeiten ganz in deren Dienst. Diese Einstellung
verhalf Kostow zu der vielprämierten Klarheit, durch die sich seine Küche nun auszeichnet.

Der von Kritikern gefeierte Kostow porträtiert in seinen Kreationen sein eigenes Amerika und gibt spielend
leicht die einzigartige Schönheit und Reichhaltigkeit des Napa Valleys wieder. Durchdacht, persönlich
und im Einklang mit der Umgebung. In Kombination mit der meisterlichen Beherrschung verschiedenster
Kochtechniken gelingt es Kostow, eine authentische Reflexion des Lebens im Valley zu erschaffen – und seine
Ansichten darüber einfließen zu lassen.

Ob man beim Genuss von Kostows Kreationen Antworten auf die Fragen des Lebens erhält, ist ungewiss. Sicher
ist jedoch, dass man im Oktober im Hangar-7 die einzigartige kulinarische Philosophie Kostows über das Wesen
des Napa Valleys erleben kann.

www.hangar-7.com/de/ikarus/zu-gast-im-ikarus/2015/vorschau-gastkoeche-2015/

Fotos von unserem letzten Besuch bei Chris: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152451615868124.1073741914.168996673123&type=3

Messe Fisch & Feines, Bremen

„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“: Wer Winston Churchill zustimmt, kommt Anfang November in die Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. November 2015, verwöhnt die Fisch & Feines die Gaumen der Besucher. Kinder kochen und probieren derweil leckere und gesunde Snacks bei den BESSERESSER – Aktionstagen Kinder- und Jugendernährung im Foyer der Halle 1.

Die Fisch & Feines hat Tradition. „Wir setzen aber jedes Jahr auch neue Schwerpunkte“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke. So veranstalten renommierte Köche aus Bremen und der Umgebung erstmals an allen Messetagen ein Showkochen. Das Motto lautet: „Traditionelles neu interpretiert“. Auch sitzt diesmal die Biostadt Bremen samt Partnern mit im Boot. Sie will auf der Messe dafür werben, mehr Bioprodukte in der Region zu erzeugen, zu handeln und zu verzehren. Darum kennzeichnet sie die entsprechenden Betriebe auf der Messe mit einem Hinweisschild.

Insgesamt sind in den Messehallen 1, 2 und 3 dann regionale Erzeuger, Delikatesswarenhändler, Winzer oder handwerklich arbeitende Brauer besonderer Biere anzutreffen. Rund ein Drittel der Aussteller präsentieren sich erstmals – ein Paradies für Entdeckungsfreudige, denn auf der Fisch & Feines sind fast nur Produkte zu bekommen, die es so in Supermärkten nicht gibt. „Unsere Messe steht für nachhaltigen Genuss“, erläutert Jürgen Fricke. „Darum genügen alle Produkte strikten Qualitätskriterien.“

Zu den neuen Ausstellern gehört zum Beispiel einer der wenigen Trüffelbauern in Deutschland. Vor fünf Jahren legte Gunter Kahlo seine erste Plantage mit Bäumen an, an deren Wurzeln die kostspieligen Delikatesspilze wachsen. Seit einigen Monaten kann er die ersten Sommertrüffel ernten: „Wir lassen daraus zum Beispiel Trüffelkäse herstellen“, berichtet Kahlo. Warum er anbaut und nicht sammelt? Schließlich gibt es Vorurteilen zum Trotz nicht nur in Frankreich oder Italien, sondern auch hierzulande reichlich Trüffeln, „in Deutschland ist das Sammeln aber verboten.“

Außerdem gibt es zum Beispiel Fisch und Meeresfrüchte in Hülle und Fülle, Biobrot oder -eis, Marmelade aus Rosenblüten, Käse, Wurst aus Wildfleisch und viele andere Delikatessen, darunter Saucen. Zu den Anbietern zählt diesmal die Bremer Justizvollzugsanstalt Oslebshausen. Hier entstehen eine Tomaten-Salsa und ein Mango-Chutney, die Fernsehkoch Steffen Henssler im Zuge der Serie „Henssler hinter Gittern“ 2014 entwickelte.

Und zu trinken? Da gibt es Kaffee in vielen Röstvarianten, das morgendliche Wachwerden soll aber auch Kakao mit Guarana erleichtern. Zum leckeren Essen können sich Weinliebhaber mit guten Tropfen eindecken – zum Beispiel in einer Vinothek oder direkt bei Winzern, darunter dem mit 21 Jahren wohl jüngsten Vertreter seiner Zunft. Bier-Fans kosten sich derweil durchs Craft Beer Event in Halle 3. Hier rinnen Spezialitätenbiere in die Gläser.

Zur Einstimmung auf die delikaten Messetage bitten die Organisatoren und manche Aussteller ab September bis kurz vor der Fisch & Feines in die „Foodmanufaktur“: An 16 Terminen lernen Teilnehmende in Bremen und Umgebung Brotbacken, Pralinenmachen, Bierbrauen, Räuchern und anderes mehr (Anmeldungsinfos auf der Website der Fisch & Feines unter dem Menüpunkt „Aktionen“).

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch Einritt zu den zeitgleichen Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

Weitere Infos: www.fisch-feines.de

RheinLust

Am 10. September startet die 9. tour de menu gusto in Düsseldorf und Umgebung. 25 Tage lang treten 43 Restaurants aus Düsseldorf und Umgebung in kulinarischen Wettstreit und zaubern kreative Menüs für die Feinschmecker der Region. In den vier Kategorien „Sweet Home“, „Globe Trotter“, „Fisher’s Friend“ und „Food Deluxe“ wird dabei um den Sieg gekocht. Preisrichter sind Sie, die mit jedem ausgefüllten Stimmzettel nicht nur ihr Lieblingsrestaurant unterstützen, sondern auch die eigene Chance auf tolle Gewinne erhöhen. Im Vordergrund steht aber, wie gewohnt, die Freude an gutem Essen.

Das Nachschlagewerk zur tour de menu gusto:
Die Broschüre zur tour de menu gusto 2015 stellt alle teilnehmenden Restaurants und deren Menüs vor. Wie gewöhnlich ist sie bei allen Teilnehmern, der Touristeninformationszentrale und bei der Agentur RheinLust [Citadellstraße 5, Düsseldorf] erhältlich.
Online finden Sie die Broschüre unter: www.tour-de-menu.de
Außerdem ist die Zusendung einer Broschüre möglich, sobald ein frankierter Rückumschlag [DIN A5 1,45 €] mit dem Stichwort „tour de menu gusto“ an die Agentur RheinLust gesendet wird.

Das Gewinnspiel zur tour de menu gusto:

Mit bereits einem ausgefüllten Bewertungsbogen nehmen Sie automatisch am tour de menu gusto Gewinnspiel teil.

tour de menu – Düsseldorf

Siegerehrung der tour de menu – Es wird wieder gemeinsam gefeiert!

Aktuell herrscht in den 52 Küchen der tour de menu-Restaurants absoluter Hochbetrieb, denn seit dem 26. Februar 2015 zaubern die Teams für alle Feinschmecker aus der Region hochwertige Menükreationen. Sie können noch bis zum 29. März 2015 durch die Restaurants aus Düsseldorf und Umgebung touren.

Am Montag, 13. April 2015 ist es soweit und die Sieger der kulinarischen Menüreise werden ab 18.00 Uhr im Hotelrestaurant THE VIEW im INNSIDE Hotel Düsseldorf gekürt. Im 16. Stock, des erst im letzten Jahr eröffneten Hotels, wird anders als im vergangenen Jahr im exklusiveren Rahmen gefeiert. Neben den Gastronomen und Journalisten können auch SIE an der Abschlussveranstaltung teilnehmen und mit uns un den Restaurants feiern.

Im Anschluss an die Siegerehrung [ab ca. 19.30 Uhr] können Sie sich u.a. von Fingerfood und Snacks auserwählter Restaurants sowie Wein und Wasser der Haaner Felsenquelle verwöhnen lassen. Beachten Sie , dass wir in diesem Jahr nur ein beschränktes Ticketkontingent [100 Stück] in den Verkauf geben.

Datum: Montag, 13. April 2015
Ort: THE VIEW im INNSIDE Hotel Düsseldorf Hafen, Speditionstraße 9, 40221 Düsseldorf
Tickets: 25,00 EUR inkl. MwSt. // nur online unter www.tour-de-menu.de

Cáceres – Hauptstadt der Spanischen Gastronomie 2015

Cáceres – Hauptstadt der Spanischen Gastronomie 2015

Die extremeñische Provinzhauptstadt Cáceres im Westen Spaniens ist zur Hauptstadt der spanischen Gastronomie 2015 ernannt wurden. Am 1. Januar 2015 löst sie damit die baskische Hauptstadt Vitoria-Gasteiz ab, die in diesem Jahr den begehrten Titel tragen durfte.

Mit Cáceres wetteiferten die Städte Cartagena, Huesca, Lugo und Valencia um die gastronomische Anerkennung. An der Wahl zur „Spanischen Hauptstadt der Gastronomie“ sind u.a. der spanische Verband der Hoteliers (FEHR), der Verband der spanischen Reisejournalisten (FEPET) und TURESPAÑA beteiligt. Die Auszeichnung soll dazu beitragen, die nationale und internationale Gastronomie in Spanien als eine der Hauptattraktionen für den Tourismus zu fördern. Im Jahr 2013 reisten mehr als 60 Millionen Touristen nach Spanien, von denen 10% das reichhaltige und abwechslungsreiche gastronomische Angebot als Reisegrund nannten.

Die von maurischen Stadtmauern umgebene Altstadt von Cáceres gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mittelalterliche Festungshäuser, Renaissancepaläste und gepflasterte Gassen prägen noch heute das Stadtbild.

Cáceres wurde im Jahr 34 v. Chr. von den Römern als Norba Caesarina gegründet. Ihre erste Blütezeit erlebte die Stadt während der arabischen Besetzung im 12. Jahrhundert. Ein Jahrhundert später fiel Cáceres an die Christen, die die Gegend unter Alfons IX. von León erobert hatten. Im 15. Jahrhundert ordnete Königin Isabella die Katholische die Schleifung der Wehrtürme der befestigten Wohnhäuser an. Es begann eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, die vor allem durch die aktive Rolle von Cáceres bei der Entdeckung Amerikas begünstigt wurde.

Cáceres Geschichte ist auch eng mit einer der historischen Handelsstraßen der Iberischen Halbinsel verbunden: der Silberstraße oder Vía de la Plata, welche von den Römern erbaut wurde und die Sevilla im Süden mit Astorga im Norden verband. Auch die Pilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela nutzten diese Verbindung.

Gastronomie und Umgebung
Schweinefleisch und Gerichte nach Schäferart charakterisieren die reiche kulinarische Tradition von Cáceres und Umgebung. Rezepte wie Lammeintopf, Schmortopf vom Zicklein oder mit Chorizo-Wurst und Speck gebratene Brotkrumen erfreuen sich in der Provinz großer Beliebtheit. Ebenfalls typisch sind die „sopas canas“ aus Milch, Brot, Öl, Gewürzpaprika und Knoblauch. Zu den Lieblingsgerichten gehört auch die so genannte „Alte Wäsche“ oder „ropavieja“, ein Gericht aus Fleisch in Soße mit Ei und Tomate. Dazu munden besonders die regionalen Weine mit der Ursprungsbezeichnung Ribera del Guadiana. Zum Dessert empfehlen sich Käsesorten aus Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch, aber auch köstliche Naschereien klösterlichen Ursprungs wie etwa die Süßspeisen aus dem Konvent San Pablo. Bekannt über die Landesgrenzen hinaus ist die Torta del Casar, ein würziger Weichkäse aus Schafsmilch.

Weniger volkstümlich, sondern innovativ und kreativ zeigt sich die Küche des 2-Sterne-Restaurants und Luxushotels Atrio. Grand Chef Toño Pérez kredenzt seinen Gästen beispielsweise Froschschenkel in Trüffel, Teigwaren und Pilze, Schwertmuscheln mit iberischem Räucherschinken, Schweinsfüße und warme Austern.

Zu den besten Häusern der Stadt gehört auch die frühere Komturei von Alcuéscar, die heute ein Parador-Hotel ist. Das bemerkenswerte Bauwerk in der Altstadt von Cáceres wurde im 14. Jahrhundert errichtet und im 15. und 17. Jahrhundert umgebaut.

http://turismo.ayto-caceres.es/en
http://www.turismocaceres.org/

Kölner Restaurants

Wir waren in Köln und der weiteren Umgebung unterwegs und besuchten Joachim Wissler im Vendome, das Pure White, das Brauhaus Früh und noch Sascha Stemberg im Haus Stemberg in Velbert – Fotoreportage

Schauen Sie sich unsere Fotos an, wie immer aus der Perspektive des Gastes!

Vendome in Bergisch-Gladbach: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152486880548124.1073741915.168996673123&type=3

Pure White: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152413784623124.1073741911.168996673123&type=3
Wir besuchten es zweimal, weil es so schön unkompliziert und sehr lecker ist

Das Haus Stemberg in Velbert: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152450266083124.1073741913.168996673123&type=3

Das Brauhaus Früh: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152416156403124.1073741912.168996673123&type=3

Alle Freunde, die wir diesmal nicht besuchen konnten, bitten wir um Entschuldigung. Entweder hattet Ihr noch Sommerpause oder wart schon ausgebucht.