Die Deutschen lieben es, ihr Essen zu teilen

Lisa K. und ihr Partner gehen an einem Sonntagabend zum Italiener. Er bestellt sich eine Pizza mit Salami, Paprika und Pilzen – sie bestellt nichts, hat vor Kurzem noch Kuchen gegessen. Doch kaum steht die ofenfrische Pizza auf dem Tisch, überlegt sie es sich anders. Sie möchte ein Stück abhaben, vielleicht sogar zwei. Zähneknirschend wird der Teller in die Mitte geschoben.

Szenen wie diese konnte jeder schon miterleben. Sie sind Sinnbild für das, was wir Futterneid nennen. Eine aktuelle Umfrage zum Thema Futterneid von OpenTable, dem führenden Anbieter für Online-Restaurant-Reservierungen, bestätigt die Verbreitung des Phänomens: Immerhin gestehen 36% der Befragten ein, es sei schon vorgekommen, dass sie sich (wenn teils auch nur selten) nichts bestellten und dann beim Essen ihrer Begleitung zugriffen. 16% geben sogar an, dass ihnen dann buchstäblich das Wasser im Mund zusammen läuft. Als Grund wird überwiegend (18%) genannt, dass der Hunger erst kommt, wenn man das Essen des anderen sieht. Weitere Gründe sind u.a., dass die Befragten nicht genug Hunger für eine komplette Portion haben (14%) oder aber auf ihre Figur achten möchten (3%). 1% gibt auch ganz offen zu, kein Geld ausgeben zu wollen.

Hier sind die Deutschen allerdings empfindlich. Als meistgenannter Grund, warum man selbst sein Essen nicht gern teilt, wurde von 33% angegeben: Menschen, die zu geizig sind, um sich selbst etwas zu Essen zu bestellen, werden nicht gemocht. Ansonsten ist Teilen jedoch eine Tugend, die in Deutschland hochgehalten wird. Immerhin die Hälfte ist jederzeit bereit, anderen vom eigenen Essen etwas abzugeben. Für 51% der Deutschen ist Teilen sogar ein Grund zur Freude – 22% sind auch deswegen glücklich, weil es sie berechtigt, ebenso bei ihrem Gegenüber mitzuessen. 18% der Befragten sind gar stolz, sich offensichtlich das bessere Essen bestellt zu haben, wenn sie merken, dass ihre Begleitung gerne etwas abhaben würde.

Vielleicht ist es deshalb auch nur 12% der Deutschen unangenehm, sollten sie einmal Futterneid verspüren. Vom eigenen Essen etwas abzugeben, gilt in Deutschland als Selbstverständlichkeit – und so war Futterneid auch für 88% der Befragten noch nie Anlass zum Streit.
Dass man sein Essen am liebsten mit Menschen teilt, die einem nahestehen, ist hingegen ein offenes Geheimnis. Mit Abstand am Häufigsten (62%) geben die Deutschen dementsprechend ihrem Partner etwas vom eigenen Essen ab. Auf dem zweiten Platz rangieren die Freunde (21%), erst dann kommen Mutter, Geschwister und Vater (in dieser Reihenfolge).

Tipps für Restaurants, in denen alle auf ihre Kosten kommen und es besonderen Spaß macht zu teilen, finden sie unter www.OpenTable.de.

Totoya, Osaka (Japan)

Das habe ich noch nie gemacht: Als erstes, nachdem ich zuhause angekommen bin, habe ich nachgeguckt, ob das Restaurant wirklich zwei Michelinsterne hat: ja, hat es, seit vielen Jahren – das Essen war gut, die Bedienung sensationell

Ich gab unserem Concierge eine Liste mit Michelin-Sterne-Restaurants, die er nach Priorität reservieren sollte. Erst Platz fünf klappte. Das Zweisterne Kappo Restaurant Totoya ganz in der Nähe vom Hotel, in Osakas Amüsierviertel.

Ein Kappo ist ein Restaurant, in dem der Chef selber hinter einem Tresen steht und die Gäste ihm zugucken können.
Google Maps fand das Restaurant nicht am richtigen Platz. Da, wo wir hinsollten, war es nicht. Ich sprach eine Japanerin an, die 15 Minuten Ihrer Zeit opferte und uns zum Restaurant führte, in dem sie vorher anrief und die Chefin uns freudig vor der Tür in Empfang nahm. Die Freundlichkeit vieler Japaner ist sensationell!

Das Restaurant ist sehr klein. Kleiner Vorraum. Gastraum und Küche in einem. Links zwei Tische japanischer Art (man sitzt niedrig ohne Schuhe), rechts 6 Plätze an der Bar.
Ein Tisch war eingedeckt, der andere etwas undordentlich als Ablage benutzt. Ebenso an der Bar, wo drei Plätze eingedeckt waren und der Rest unordentlich mit etwas anderem belegt war. Das Restaurant macht einen recht alten, abgenutzten Eindruck. Gut war, dass es unter dem Tisch eine beheizte Fußmatte gab, so dass man keine kalten Füsse hatte, wie so oft in Japan.
Wie wurden an den Tisch gebeten, an dem schon für drei eingedeckt war.

Es gibt nur ein Menü, beim Hauptgericht kann man zwischen Fisch, Ente in Soja Sauce und Kobe Beef auswählen.

Wir starteten mit einer Bohne, ähnlich der Edamame, Soramaiye. Die freundliche Chefin erklärte uns – wie den ganzen Abend noch – wie was zu essen ist. Sie sprach nur sehr gebrochen Englisch. Oft zeigte sie uns Bilder in Büchern mit den Lebensmitteln.
Serviert wurde immer mit kleinen Schälchen, die auf einem lackierten Tablett, das vor uns stand, abgestellt wurden.

Der nächste Gang war interessanter. Drei kleine Nigiri, die auf und unter einem Sakurablatt lagen, ein Schälchen mit kleinen, etwas harten Tintenfischbeinen und sehr guten, zarten Stücken von einem größeren Tintenfisch (Ika/Squid). Dazu eine gute grüne Sauce. Ein guter Gang.

Der nächste Durchgang war durchwachsen. Auf einem Schälchen waren zwei Bällchen, aus Tofu, hatte ich verstanden. Das habe ich aber wohl falsch verstanden. Auf dem anderen Schälchen lagen Meeresfrüchte, die bis auf die Torigai Muschel (Vogelmuschel) etwas hart waren. Von den zwei Bällchen, die nicht Tofu waren, schmeckte das Orangefarbige sehr gut.

Danach gab es eine Suppe mit Bambus und eine Art Fischomelett. Der Bambus – eine neue Erfahrung – war ausgezeichnet, das Fischomelett okay. Die Brühe heiss.

Es folgten wieder kleine Tintenfischchen mit Kohl an einer sehr leckeren Sauce. Ein netter Gang. Dazu gab es ein Glas mit Seegras und Miso. Bei diesem Gericht erahnte ich zum ersten Mal die beiden Sterne. Simpel, aber sehr gut gemacht.

Als Hauptgang wählten wir alle drei das Kobe Beef. Leider sahen wir das Fleisch nicht vorher, noch gab es Angaben zum Fettstatus. Wir bestellten Medium rare.

Wie beim Chinesen kam das Rindfleisch auf eine „sizzling plate“ – einer Gußpfanne, auf der es noch nachbrät. Da immer einer nach dem anderen zwar liebevoll, aber auch sehr langsam, bedient wurde und ich letzter war, hatte ich statt medium rare überwiegend medium well bis done. Aber auch die anderen hatten eher Medium. Wir haben zwar alle schnell das Fleisch aus der zischenden Pfanne geholt, aber es war nicht mehr viel zu retten. Totalschaden. So etwas passiert nicht einmal Blockhaus. Die Chefin diskutierte wohl auch mit ihrem Mann, wir hörten „medium rare“ und uns war deutlich das Unbehagen anzusehen, übergartes Fleisch bekommen zu haben.
Das Hida Beef aus Gifu, das wir eine Woche vorher hatten, spielte da in einer anderen Liga.

Zu unserer Überraschung gab es nach dem Fleisch Bratreis, Pickles und Misosuppe mit Muscheln. Noch überraschender war, dass der Reis partiell angebrannt war. Jetzt waren wir doch entsetzt!

Danach bekamen wir noch ein Schälchen Reis mit Erbsen. Zum Ende gab es eine Aprikose.

Wir waren etwas ratlos. Wenig überrascht waren wir, dass niemand mehr den ganzen (Mittwoch) Abend kam. Diese Woche ist Hochsaison in Osaka wegen der Sakura Blüte. Alle anderen Restaurants waren ausgebucht.

Die Bedienung durch die Chefin war so liebvoll und familiär, dass man sich wie zuhause bei Oma fühlte. Einzig, dass Oma am Ende 480 Euro verlangte – wir hatten eine kleine Karaffe sehr guten Sake (8 Euro) und sonst nur Wasser und Tee – trübte die Atmosphäre.

Warum dieses Restaurant seit Jahren zwei Sterne hat, irritiert uns, Auskunft kann nur der Michelin geben. Wir sind aber offenbar nicht die einzigen, die irritiert sind, sonst wäre der Laden nicht so leer.

Wir hatten trotzdem einen netten Abend! Nur würden wir wohl dorthin nicht wieder gehen!

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Tisch&Tafel Fellbach

Regionale Avantgardeküche, Sektcocktails und die einfachsten Spätzle der Welt!

Am 23. und 24. April 2016 öffnet die Messe Tisch&Tafel in der Alten Kelter in Fellbach wieder ihre Pforten und bietet den Besuchern regionale und vor allem hochwertige Genuss- und Wohnkultur. In gemütlicher Marktplatzatmosphäre gilt es einzigartige Produkte aus der Region kennenzulernen: kreative Ideen, liebevoll hergestellte Dekorationen und kulinarische Genüsse. Eins haben all diese Dinge gemeinsam – sie werden mit viel Herzblut und Liebe zur Region ausgewählt und hergestellt.

Die Vorbereitungen für die Messe gehen jetzt in die heiße Phase. Nach dem großen Erfolg der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr, ist das Interesse der Aussteller noch weiter gestiegen und Projektleiterin Julia Schmauder kann sich bereits jetzt darüber freuen, dass die gesamte Ausstellungsfläche ausgebucht ist und meint: „Das ist für uns eine großartige Bestätigung, dass wir mit unserem Konzept den Nerv der Zeit sowie den Geschmack des Publikums und damit auch der Aussteller treffen.“

Auch in diesem Jahr gilt es neue Produkte kennenzulernen und natürlich zu probieren. Sei es an den einzelnen Ständen, oder beim Rahmenprogramm auf der Showbühne. So präsentiert Frizle die einfachsten Spätzle der Welt, die man von der Packung direkt in den Kochtopf pressen kann. Ohne Spätzlepresse, Sauerei und Abwasch – und das auch noch in Bio-Qualität. Da schlägt das Schwabenherz sicherlich hoch! Kessler Sekt und die Jungs von Schwarzwald Bar Brigade zeigen, welch kreative Cocktails aus dem heimischen Sekt entstehen können. Ihre gemeinsame Bar wird sicherlich eine beliebte und erfrischende Anlaufstelle in der Alten Kelter sein.

In der Showküche wird Sternekoch Russell Pirrit wieder überraschende Kreationen präsentieren und so manchen Kochtipp an die Besucher weitergeben. Neu dabei sind Marcus Schneider von cooking concept Reutlingen, der seine regionale und saisonale Avantgardeküche vorstellt und August Kottmann, aus dem Gasthof und Restaurant Hirsch in Bad Ditzenbach, der schwäbische Spezialitäten zaubert. Klar, dass anschließend probiert werden darf!

Die Messe Tisch und Tafel findet am 23. +24 April 2016 in der Alten Kelter Fellbach statt; Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

Tickets für die Messe Tisch&Tafel gibt es bei Easy Ticket Service im Vorverkauf für 7 Euro. Die Anfahrt zur Messe mit der VVS ist im Preis bereits inbegriffen.

Weitere Informationen unter www.messe-tischundtafel.de

Schwarzwurzel ist der "Spargel des Winters"

Die Schwarzwurzel ist ein feines Gemüse, das in der kalten Jahreszeit gerne auf den Tisch kommt. Die zarten Stangen erinnern im Geschmack und in der Zubereitung an Spargel. Allerdings ist ihr Aroma etwas würziger und leicht nussig.

Schwarzwurzeln können ähnlich wie das Edelgemüse gedünstet und mit zerlassener Butter oder einer Béchamelsoße und Schinken angerichtet werden. Sie lassen sich aber auch anbraten, frittieren, mit Käse überbacken oder als „Pommes“ gut gewürzt zu einem Glas Wein servieren. Auch roh im Salat sind sie ein Genuss – etwa in Kombination mit Äpfeln, Nüssen oder Möhren. Dazu werden sie gerieben und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Joghurt und frischen Kräutern verfeinert.

Der „Spargel des Winters“ ist kalorienarm und hat viele positive Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, die Vitamine B1, C und E, Folsäure und Nitrat. Im dicken weißen Milchsaft stecken Bitterstoffe und der Ballaststoff Inulin.

Die Schwarzwurzel (Scorconera hispanica) gehört zur Familie der Korbblütler. Die ausdauernde winterharte Pflanze ist ursprünglich in Spanien beheimatet. Erst seit dem 17. Jahrhundert wird sie als Gemüse angebaut. Die Wurzel hat eine braunschwarze korkartige Rinde. Das Putzen der Wurzeln ist sehr aufwändig, und der austretende Saft kann die Hände verfärben. Daher werden bei der Verarbeitung am besten Gummihandschuhe getragen. Man kann die Stangen unter fließendem Wasser mit einer Wurzelbürste säubern, schälen und in wenig Salzwasser dünsten. Sie lassen sich aber auch mit Schale kochen und im Anschluss pellen. Werden die geschabten Wurzeln nicht sofort verwendet, legt man sie am besten in Zitronen-, Essig- oder Mehlwasser. Dann bleiben sie schön weiß.

Noch bis zum April sind Schwarzwurzeln im Handel erhältlich. Nur frische, unverletzte und feste Wurzeln gehören in den Einkaufskorb. Das Fruchtfleisch sollte weiß, nicht holzig oder faserig sein. Nehmen Sie dickere Stangen, da beim Putzen viel Abfall entsteht. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich Schwarzwurzeln, in einem Küchentuch verpackt, ein bis zwei Wochen aufbewahren.
Heike Kreutz, www.aid.de

CASUAL

Eine Glosse von Bernhard Steinmann

Sie mögen Zwanglosigkeit?
Sind ein lockerer Typ?

Nach dem beruflichen Tagewerk geht es schnell nach Hause und sofort in die bequeme Jogginghose, ah, wie herrlich.
Endlich zwanglos, endlich befreit von Konventionen und Regeln. Wenn da nicht…

Verdammt, ein Restaurantbesuch steht an. Schatzi hat einen Tisch in einem Sternerestaurant gebucht.
Sternerestaurant. Das heißt Anzug, Krawatte, Marmorboden, Kristalllüster und Silberbesteck.
Ich höre schon die vorwurfsvolle Stimme meiner Begleitung wie sie zischt „Wofür ist die Serviette da?
Putz Dir den Mund ab bevor Du das Glas an selbigen setzt“.

Vorbei die Zwanglosigkeit, man schaue sich nur an den Nachbartischen um.
Kann man auf solchen Absätzen überhaupt laufen? Bin mal gespannt was passiert, wenn die Tante zur Toilette stakst.
Einstecktuch. Feiner Herr. Ha ha, würdest schön glotzen, wenn ich im Hoodie hier rumsitzen würde!
Noch nie was von Casual Wear gehört?

Doch es scheint Rettung in Sicht.
Casual Fine Dining ist angesagt, sagt Schatzi. Hmmm. Ich tu mal so als wüsste ich um was es geht.
Wahrscheinlich kann man dort mit den Fingern essen oder sein Pilsken aus der Flasche trinken. Casual jedenfalls. Klingt gut.

Und so tapse ich frohgemut in das Casual-Sternerestaurant und bin überrascht. Jede Menge junge Leute,
entspannte Keller und sexy Kellnerinnen.
Kein Hummer, keine Austern. Hamachi, was ist das denn schon wieder? Yuzu? Nie gehört. Her damit.
Junge Leute, gemütliches Ambiente, zwanglose Kleidung, nie wieder Anzüge!!!

Halt, was ist das?
Ich wache auf dem Sofa auf. Habe wohl ein Mittagsschläfchen gemacht.
Am Schrank hängt ein Smoking. Fliege. Was ist los?
Caramba, heute ist mein Hochzeitstag, meine Braut in Weiß mit Schleier.
Ein Albtraum.
Gibt es keine Casual-Trauungen?

Juan Amador, Tim Raue, Johanna Maier und Heinz Reitbauer

Erstes Kochbuch aus dem Falstaff-Verlag

In »Four Seasons« verraten Spitzenköche wie Juan Amador, Tim Raue, Johanna Maier oder Heinz Reitbauer ihre Lieblingsrezepte für die jeweilige Jahreszeit.

»Four Seasons« ist das erste Kochbuch aus der neuen Falstaff-Edition und präsentiert ­ wie es der Name schon verrät ­, für jede Jahreszeit passend Rezepte von vierzig Top-Köchen aus der ganzen Welt. Neben der heimischen Herd-Elite, die mit Protagonisten wie Johanna Maier, Heinz Reitbauer, Konstantin Filippou, Peter Zinter, Heinz Hanner oder Jörg Wörther einträchtig versammelt ist, sind es auch internationale Starköche, die Freunden hochstehender Kulinarik ihre Rezepte darbieten. Mit Beiträgen von Dieter Müller, Bobby Bräuer, Johann Lafer, Juan Amador oder Sergio Herman wird das »Four Seasons« zu einem liebevoll zusammengestellten Kompendium mit internationaler Bedeutung.

»Four Seasons« ist ein besonderes Kochbuch für besondere Menschen. Für Profis, die ihren Kollegen über die Schulter schauen, für Hobbyköche, denen die besten Köche der Welt in diesem wunderbaren Genre Vorbild sind, und für Genussmenschen, die sich an der Optik dieser Kreationen einfach erfreuen. Die stilistische Vielfalt reicht von Klassikern wie der »Fledermaus à la Plachutta« bis zu modernen Kreationen wie Heinz Reitbauers »Beta-Sweet-Karotte«. Weil der »Augenschmaus« für anspruchsvolle Genießer fast genauso wichtig ist wie das finale Gaumenerlebnis, hat Falstaff-Herausgeberin Angelika Rosam als kleine Zugabe unterschiedliche saisonale Dekoideen für den perfekt gedeckten Tisch kreiert.

Falstaff Edition »Four Seasons«
Vier Jahreszeiten, 40 Rezepte, 200 Seiten
Mit anschaulichen Tipps für stimmige Tisch-Dekorationen

Herausgeber: Angelika und Wolfgang Rosam
ISBN: 978-3-902660-45-9
Format: 233 x 300 mm, Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 39,90 Euro

Dirk Ludwig

Mittags bestellt, abends auf dem Tisch: Der Ludwig führt taggleiche Lieferung auf optimierter Website ein

Wer hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten liebt und sie spontan und schnell in der Küche einsetzen möchte, für den hat Fleischexperte Dirk Ludwig eine bisher einzigartige Bestelloption im Rhein-Main-Gebiet realisiert. Zeitgleich mit dem Start seiner neuen Website präsentiert der innovative Metzgermeister einen Same-Day-Delivery-Service. Wer bis 12 Uhr online bestellt, erhält noch am selben Tag Wunschprodukte wie Craft-Burger oder Asche Aged Beef von DHL bequem nach Hause geliefert.

Statt des Postboten am Morgen klingelt bei Fleischliebhabern in Zukunft abends der Fleischbote an der Tür. Die bisherige virtuelle Ladentheke der Metzgerei Der Ludwig bietet für Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet ab sofort die Möglichkeit einer taggleichen Zustellung, der Same-Day-Delivery. Wer zwischen Montag und Freitag bis spätestens 12 Uhr aus dem Großraum Frankfurt, Offenbach, Mainz oder Wiesbaden bestellt, dem stellt ein DHL-Kurier die Ware nach Wunsch entweder zwischen 18 und 20 Uhr oder zwischen 20 und 22 Uhr zu. Ein Klick für ein Mehr an Unabhängigkeit zu einem günstigen Preis, denn zum normalen Expresszuschlag von 13,80 Euro kommen lediglich 1,10 Euro pro Lieferung hinzu. „Durch den neuen Service sind sämtliche unserer Qualitätsprodukte bequem, sicher und sofort erhältlich. Wenn DHL diese Option ausweiten sollte, könnten wir zukünftig auch andere Gebiete in Deutschland beliefern“, sagt Dirk Ludwig.

Bleibt noch die Qual der Wahl, denn der größte handwerkliche Steakversender Deutschlands bietet auf der neuen Website nicht nur eine enorme Auswahl an Steaks wie Dry Aged Tomahawk oder Smoked Rib-Eye, sondern auch hochwertige Würste, regionale Produkte wie Lammsalami und verschiedene Genusspakete mit Gewürzen und Soßen an. Anschauliches Bildmaterial und Empfehlungen auf der Website schaffen Transparenz, auf die Dirk Ludwig großen Wert legt: „Wir arbeiten nur mit verantwortungsbewussten Fleischproduzenten zusammen und steuern von unserer Seite fast 120 Jahre Erfahrung und viel Kreativität bei.“ Und wer Rinderrücken in der Carnothek, einem acht Meter langen Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegeln, beim Reifen zuschauen will, kann das mit Hilfe einer Webcam nun sogar live vom Sofa aus.

Da Dirk Ludwig durch seine Umtriebigkeit, seinen Ideenreichtum und sein Engagement eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Fleischerszene innehat, war es nur eine Frage der Zeit, bis Headhunter einer exklusiven, internationalen Restaurantkette auf ihn aufmerksam wurden und mit einem ungewöhnlichen Angebot an ihn herantraten: Dirk Ludwig sollte die teuerste und edelste Bratwurst der Welt aus Kobe-Beef entwickeln. Das Fleisch von Rindern aus der japanischen Region Kobe wird wegen seiner extremen Marmorierung und damit hohen Geschmacksintensität als bestes und teuerstes Fleisch der Welt gehandelt. Nach anfänglichem Zögern und einigen Experimenten ließ sich der Fleischrebell mit ein wenig Herzklopfen auf den Ausnahmeauftrag ein und sorgt nun dafür, dass seine hessisch-japanischen Delikatessen in New York und London im Menü für rund 1.000 Euro angeboten werden. Einzeln kostet eine 40-Gramm-Wurst rund 30 Euro. Da die teuren Kobe-Bratwürste jedoch nur für diesen speziellen Auftrag bestimmt sind, wird sie Dirk Ludwig nicht ins normale Sortiment und den Onlineshop aufnehmen.

www.der-ludwig.de

Nur 2-3 x warmes Essen in der Woche

Etwas Warmes auf den Tisch – Umfrage: Bei großer Mehrheit wird zuhause täglich warm gekocht – Frauen und ältere Befragte legen offenbar besonderen Wert darauf

Zumindest einmal pro Tag etwas Warmes auf den eigenen Esstisch – das ist vielen Deutschen nach wie vor äußerst wichtig. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, wird bei zwei Dritteln der Männer und Frauen (69,1 %) zuhause mindestens einmal täglich ein warmes Gericht gekocht.

Besonders Frauen (73,5 %) und ältere Menschen (Ab-70-Jährige: 84,5 %) legen darauf offenbar großen Wert. Befragte zwischen 20 und 29 Jahren (32,1 %; Gesamt: 23,2 %) erklären hingegen überdurchschnittlich häufig, bei ihnen gebe es zuhause üblicherweise nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal pro Woche etwas Warmes.

Der Blick auf eine Befragung aus dem Jahr 2008 zeigt, dass dieses Essverhalten generell leicht zugenommen hat: Während die Zahl derer, in deren Haushalt für gewöhnlich nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal unter der Woche daheim ein warmes Essen zubereitet wird, in den vergangenen sechs Jahren um fünf Prozentpunkte angewachsen ist (2008: 18,2 %; 2014: 23,2 %), sank in fast gleichem Maße der Anteil an Befragten, bei denen täglich warm gekocht wird (2008: 75,2 %; 2014: 69,1 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer „Apotheken Umschau“-Umfrage aus dem Jahr 2008 (2.150 Befragte ab 14 Jahren). Viele Tipps und Infos zum Thema Ernährung gibt es auf

Foodies

S.Pellegrino startet Feinschmecker-Community

Für leidenschaftliche Hobbyköche hat S.Pellegrino jetzt eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Ab sofort können sich „Foodies“ auf www.sanpellegrino.de untereinander austauschen. Sie sitzen gemeinsam am förmlich „längsten Tisch der Welt“. Das Besondere: Ausgesuchte Spitzenköche wie Daniel Humm, Diego Muñoz oder Sven Elverfeld haben ebenfalls Platz genommen und geben Tipps.

Fotos, Rezepte und Tipps – Die neue Community von S.Pellegrino soll Genießern aus aller Welt als Inspirationen für echten Genuss dienen. Und am liebsten kocht und genießt man natürlich gemeinsam mit Freunden. Das ist auch der Gedanke hinter der virtuellen Tafel von S.Pellegrino. Hier treffen sich Gleichgesinnte, stellen ihre Lieblingsrezepte vor, tauschen sich aus und zeigen ihr Können.

Foodies und internationale Spitzenköche – an einem Tisch
Ein besonderes Highlight der Webseite: Am unendlichen virtuellen Tisch nehmen auch einige der besten Chefköche der Welt Platz, wie zum Beispiel Diego Muñoz, André Chiang oder Daniel Humm. Unter ihnen aber auch zwei Sterne-Köche aus dem deutschsprachigen Raum: Sven Elverfeld und Karl Obauer. Wie ihre Kollegen aus Europa, Asien und Amerika zeigen sie selbst einige anspruchsvolle Kreationen.

Mitmachen wird belohnt: Einblicke in den Restaurantalltag
„Bist Du ein echter Foodie?“ – hinter dieser Frage steht eine spielerische Einladung, eine Anregung zum Mitmachen. Denn je mehr sich die Hobbyköche am Austausch beteiligen, desto mehr Punkte bekommen sie. Und mit steigender Punktzahl erhalten sie exklusive Expertentipps und Geheimnisse aus dem Restaurantalltag der Chefs. Besonders fleißige Foodies können also den Spitzenköchen quasi direkt über die Schulter schauen und von ihnen lernen.

Anekdoten aus der Profiküche
Die Meisterköche aus vier Kontinenten sind sehr auskunftsfreudig: Sie bieten tiefe Einblicke in die je eigene Kochphilosophie und in perfekte Geschmackskombinationen. Amüsant sind die ganz normalen Küchenkatastrophen, vor denen natürlich auch die Profis nicht gefeit sind. Von niedergebrannten Kochherden bis hin zu umgeworfenen Eisskulpturen.

Tjark-Peter Maaß

Der Lindenhof 1887 im schleswig-holsteinischen Lunden setzt mit dem kulinarischen Kalender gezielt auf die umliegenden Regionen. So bringen Gastgeber Tjark-Peter Maaß und Jasmin Hradek typische Köstlichkeiten wie beispielsweise aus Tönning oder Husum auf den Tisch. Dazu passt auch das neue dreitägige Arrangement „Purer Genuss“, das ab 175 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Infos und Buchungen unter www.lindenhof1887.de oder telefonisch unter 04882 – 4 07.

Gastgeber des Lindenhof 1887, Tjark-Peter Maaß, kennt sich mit der Weltküche aus. Als Koch hat er schon in vielen renommierten Häusern wie im Adlon in Berlin, im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg oder im Hotel Alter Meierhof in Glücksburg unterschiedlichste Speisen gekocht. Doch jetzt in seinem Lindenhof 1887 in Lunden, nahe Husum, zeigt er im vielseitigen kulinarischen Kalender, worauf es beim echten Genuss ankommt.

„Mir ist wichtig, dass die Produkte aus der Region kommen, dass sie frisch sind und zur Saison passen“, sagt der gebürtige Lundener. „Unsere Produktvielfalt kann sich ja auch sehen lassen. Da gibt es zum Beispiel unseren Tönninger Matjes oder das wunderbar zarte Fleisch vom Husumer Rind“. So heißt es „Zeit für den Tönninger Matjes“ vom 25. Juni bis 26. Juli 2015. Frisch vom Fischmarkt aus Tönning vom Fischspezialisten KFT Krabben & Fisch Tönning OHG gesellt sich der Matjes zu roten Zwiebeln, Quark und Kartoffelröstis.

Vom 1. bis 23. August 2015 widmet sich Maaß dem Husumer Rind, das vom Flensburger Fleischkontor frisch angeliefert wird. Passend dazu genießen Gäste im Lindenhof 1887 zum Beispiel Pfifferlinge und Kartoffeln.

„Bei der Zubereitung benutze ich nur einen Hauch an Gewürzen. Der natürliche Geschmack soll im Vordergrund stehen“, so Maaß abschließend. Vielen weiteren regionalen Spezialitäten, wie dem Schwarzen Mehlbeutel oder dem Kohl aus Dithmarschen, widmet sich der kulinarische Kalender des Lindenhof 1887. Alle Gerichte werden sowohl mittags als auch abends serviert.

Zum Lindenhof 1887
Im September 2014 eröffnete der Lindenhof 1887 im Zuge seiner Umgestaltung neu. Das im Jahr 1887 erbaute Traditionshaus hat der neue Gastgeber Tjark-Peter Maaß mit Lebensgefährtin Jasmin Hradek von seinen Eltern übernommen und als das Genießerhotel des Nordens ganz neu definiert.
Statt Kegelbahn finden Gäste ein neues stilvolles Restaurant mit 45 Plätzen im Innenbereich sowie insgesamt sechs modern eingerichtete Doppelzimmer, die unter anderem mit Satelliten-TV und Flat Screen sowie WLAN ausgestattet sind. Zudem steht ein stilvoll eingerichteter Saal für bis zu 120 Personen zur Verfügung, der für die unterschiedlichsten Veranstaltungen auch in kleinere Festräume unterteilt werden kann. Im Sommer wird die neue Terrasse mit 20 Sitzplätzen eröffnet.

Neues Arrangement „Purer Genuss“
Im Paket „Purer Genuss“ sind zwei Übernachtungen inklusive Genießerfrühstück am Tisch serviert, eine Flasche Sekt „1887“ und hausgemachte Canapes auf dem Zimmer sowie ein meisterliches 5-Gang-Menü enthalten. Das Arrangement ist ab 175 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar (205 Euro im EZ).

www.lindenhof1887.de