Tim Raue und Sascha Friedrichs

Mit dem „studio TIM RAUE“ eröffnete der bekannte Berliner Koch Tim Raue in der letzten Woche sein mittlerweile viertes Restaurant in der Hauptstadt.

Nur für diejenigen Leserinnen und Leser, denen Tim Raue noch gänzlich unbekannt ist, (gibt es diese tatsächlich?) erwähne ich seine weiteren Engagements:
Sra Bua by Tim Raue im Hotel Adlon Kempinski,
La Soupe Populaire auf dem Areal der ehemaligen Bötzow Brauerei und
natürlich das Restaurant Tim Raue in der Rudi-Dutschke-Straße, das kulinarische Aushängeschild des Raue-Imperiums.

Nun also das Studio, für einen Zehlendorfer nur schwer zu finden, auf dem Gelände der ehemaligen Oswald-Brauerei das auch den Gründercampus „Factory“ beheimatet.

Kaum traue ich mich zu fragen, ob noch weitere ehemalige Brauereien in Berlin aufzufinden sind, in denen der umtriebige Koch seine Kreativität ausleben kann. Doch hüte man sich davor, Tim Raue als Berliner Lokalgröße abzuwerten. Zwei Michelinsterne und 19 Punkte im Gault&Millau für sein Hauptrestaurant weisen seine Klasse unter Deutschland Spitzenköchen aus.
Auch international ist Raue kein Unbekannter.
Die viel beachtete Liste „The World’s 50 Best Restaurants“, führt ihn immerhin auf Platz 78. Vernachlässigen Sie bitte die Diskrepanz zwischen dem Namen der Liste und der tatsächlichen Positionierung. Dieses Teil hatte schon immer 100 Restaurants gelistet.

Das Ambiente besteht aus einem stilvollen Mix aus Vintage Möbeln, fast plüschigen Sitzgelegenheiten in sanften Braun-, Rot- und Rosatönen sowie aus dunklen Hölzern.
Fast alle Möbel wurden nach Maß gefertigt.

Die gemauerte Wand im Eingangsbereich, war tatsächlich einmal ein Teil der „Mauer“ und steht daher heute unter Denkmalschutz.

Im Studio steht Raue allerdings nicht am Herd. Sascha Friedrichs übernimmt diesen Part. Auch Friedrichs ist in Berlin kein Unbekannter. U. a. war er Küchenchef im Gourmetrestaurant a.choice im andels Hotel Berlin.

Am Abend werden vier bis zehn Gänge-Menüs zum Preis von 48 bis 88 Euro angeboten, aus denen selbstverständlich auch à la Carte ausgewählt werden kann. Jedes Quartal, so der Plan, steht unter einem bestimmten Motto. Den Beginn macht dabei Japans Metropole Tokyo. Wir entscheiden uns für die goldene Mitte und nehmen das Sechs-Gang-Menü.

Der Gruß aus der Küche bringt grüne Algen und eingelegten Rettich auf den Tisch.
Scharf und knackig. Wer Brot und Butter als Beigabe vermisst, sollte sich bei Tim Raue langsam daran gewöhnen.

Ein Auszug aus dem Menü:
Jakobsmuschelceviche
Auch wenn der Leitgedanke des Abends Tokyo in den Mittelpunkt stellt, ist ein kurzer Abstecher nach Südamerika kein Stilbruch. Ceviche, marinierter und kleingeschnittener Fisch, stammt ursprünglich wohl aus Peru.
Die Jakobsmuschel wird von Granny Smith, der seinen Ursprung in Australien hat, Kresse und wilden Gurken begleitet.


Das Ganze ist zitronig scharf und hat eine leicht cremige Konsistenz.
Ein großartiger Einstieg in das Menü.

Tuna Pizza, Rettich, Wasabi.
Annonciert als Raue-Klassiker. Für mich jedoch, trotz zahlreicher Besuche in verschiedenen Restaurants von Tim Raue, eine Premiere.
Die einzelnen Komponenten sind schnell aufgezählt:
Ein indischer Blätterteig, Goakresse, Rettich, Tuna roh mariniert,
Wasabi-Mayonnaise und Wasabi-Sesam.
Das lauwarme Gericht mit seinem luftigen jedoch krossen Blätterteig, verbindet alle Bestandteile auf wunderbar leichte Art.

Hummer, Karotte, Passionsfrucht.
Gelenk, Schere und Schwanz des Meeresbewohners sind perfekt zubereitet.
Passionsfrucht, ein köstliches Karottenpüree und geschmolzene Butter vervollständigen einen grandiosen Gang.

Natürlich ist der Name Tim Raue ein überaus geeignetes Zugpferd um Gästen das Restaurant schmackhaft zu machen. Doch die bereits bis hierher präsentierten Gerichte sprechen für sich.

Cheesecake, Yuzu
Das erfrischende, cremige und leichte Dessert überzeugt uns ebenfalls.
Es gibt Yuzusorbet, Karamellcreme, weißes Pfefferbaiser, ergänzt mit Kekscruble und Philadelphia.
Ein schöner Abschluss.

Wein und Service:
2012, Riesling,Dreißigacker Lotusblüte, kreiert für Tim Raue
2009, Querbach Milestone, Oestrich Doosberg, Riesling
2010, Pinot Noir, Querbach
2009, Chateau Saint Benoît de Ferrand, Pomerol
2010, Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Thomas Haag, Riesling Auslese

Der großzügig ausgeschenkte Wein passt zu Gast und Speisen.

Restaurantleiterin Patricia Liebscher dirigiert den Service geschickt und ist eine überaus angenehme Gesprächspartnerin. Kundig, offen und engagiert führt sie durch den Abend.
Liebscher war u.a. bereits als Restaurantleiterin im Restaurant La Soupe Populaire by Tim Raue tätig.

Den vollständigen und bebilderten Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Morgen 4. Tim Raue Restaurant in Berlin

Spitzenkoch Tim Raue eröffnet mit dem STUDIO tim raue in der Factory Berlin sein viertes Restaurant

Mit dem STUDIO tim raue eröffnet der Berliner Spitzenkoch Tim Raue am Donnerstag, den 15. Januar 2015 das mittlerweile vierte Restaurant unter seinem Namen in der deutschen Hauptstadt. Und wie es der Touristenmagnet Checkpoint Charlie für das Restaurant Tim Raue, das legendäre Hotel Adlon Kempinski für das Sra Bua by Tim Raue und das beeindruckende Areal Bötzow Berlin für das La Soupe Populaire sind, ist der Gründercampus „Factory“ auf dem Gelände der ehemaligen Oswald-Brauerei ein ganz besonderer Ort für das neueste Projekt des mit zwei Michelin Sternen und 19 Punkten im Gault&Millau ausgezeichneten Küchenchefs. Tim Raue ist übrigens für die gesamte Konzeption des STUDIO verantwortlich, jedoch nicht in das operative Geschäft eingebunden.

Die Factory ist ein Start-up-Zentrum in unmittelbarer Umgebung zum legendären Mauerpark, das etablierte Unternehmen wie Mozilla und Twitter aber auch die jungen wilden der digitalen Gründerszene beherbergt, wie SoundCloud und 6Wunderkinder. Gründer und CEO Simon Schäfer stellte den Kontakt zu Raue her und ist überzeugt davon, mit ihm den richtigen Partner gefunden zu haben: „Tim Raue war unser Wunschkandidat für die Konzeption des STUDIO. Umso erfreuter waren wir über seine Zusage. Mit dem STUDIO hat Tim Raue einen wahrhaft inspirierenden Ort geschaffen, der das Angebot der Factory unglaublich bereichert. Wir sind uns sicher, dass das STUDIO schon bald ein Hotspot der Berliner Gastroszene sein wird und viele neue Ideen für die digitale Welt dort entstehen werden“.

Auch Tim Raue sieht das STUDIO als einen perfekten Ort für sein neues Gastronomiekonzept. Denn als jemand, der selbst von Gründergeist und eigenem Innovationsanspruch getrieben ist, kann er im STUDIO all die kulinarischen Ideen ausleben, für die in den anderen Restaurants konzeptionell kein Platz ist. Im STUDIO nutzt Tim Raue die damit verbundenen Freiheiten, aber auch die Atmosphäre und den Zeitgeist dieses einzigarten Umfeldes: In der Factory herrscht Aufbruchsstimmung. Hier geht es um Kreativität, Innovation und Fortschritt. Googles Executive Chairman Eric Schmidt, der die Factory Berlin im Juni 2014 mit eröffnete, sagte in seiner Rede an die Start-up Gemeinde: „Es ist für euch an der Zeit, eine globale Perspektive zu entwickeln. Sagt euch selbst, ihr macht nicht etwas Regionales, sondern etwas, das die gesamte Welt neu erfindet.“ Diese globale Perspektive setzt nun auch Tim Raue im STUDIO um. Dafür hat er nicht nur eine kosmopolitische Atmosphäre geschaffen, sondern auch Menüs kreiert, die von den Metropolen und Themen dieser Welt inspiriert sind. Tim Raue will zeigen: Im STUDIO, genau wie in der Factory, geht es darum, die kreative Freiheit und die Ideen eines jeden einzelnen zu leben – statt nur davon zu träumen.

Wohnzimmer-Atmosphäre statt Industrial Chic
Mit dem STUDIO möchte Tim Raue der umliegenden Start-up Szene einen Ort bieten, an dem sie sich augenblicklich wohlfühlen und auch ein Stück weit fallen lassen kann, um Kraft und Energie für neue Ideen zu tanken. Wichtig war ihm in diesem Zusammenhang, einen Kontrast zu den modernen Büros der Factory zu finden und Intimität zu schaffen. Beim Interieur hat der Spitzenkoch daher ganz bewusst auf einen stilvollen Mix aus Vintage Möbeln, fast plüschigen Sitzgelegenheiten in sanften Braun-, Rot- und Rosatönen sowie auf dunkle Hölzer gesetzt. Den Eingang des STUDIO ziert ein übergroßes Vintage Schild mit der Aufschrift „Restaurant“. Für die Umsetzung seines Einrichtungskonzeptes hat Raue fast alle Möbel nach Maß anfertigen lassen und geschickt mit außergewöhnlichen Vintage Möbeln von Luis Mock ergänzt. Die Verbindung zu Berlin spiegelt sich gleich in zwei Aspekten wider: Zum einen durch die gemauerte Häuserwand im Eingangsbereich, die tatsächlich einmal ein Teil der „Mauer“ war und darum heute unter Denkmalschutz steht. Zum anderen durch die von Raue ausgewählte Street Art von Künstlern wie bas2, Oliver Rath und Anton Unai.

Der Geschmack der Metropolen im STUDIO
Bei der Gestaltung des kulinarischen Konzeptes hat sich Raue maßgeblich an der globalen Perspektive der Factory orientiert. Im STUDIO unterwirft er sich also keiner stringenten Küchenphilosophie. Stattdessen ruft er gemeinsam mit seinem Küchenchef Sascha Friedrichs, der die gesamte kulinarische Verantwortung vor Ort hat, stetig wechselnde Mottos aus und kreiert dafür, fast wie in einem Pop-up Restaurant, die passenden Menüs. Für Raue und Friedrichs bedeutet diese kulinarische Freiheit, sich einmal im Quartal in ein neues Thema einzuarbeiten und dieses perfekt umzusetzen. Und obwohl jede Küche ihre eigenen Schwerpunkte haben wird, werden die Gerichte dennoch die typische Raue-Handschrift tragen: aromenintensiv, präzise, mit einer perfekten Balance aus Süße, Säure und Schärfe.

Unterschieden wird zwischen dem Mittagstisch, bei dem das STUDIO zur Kantine der Factory wird, und dem aufwändigeren Abendservice. Zum Lunch stehen typische Wohlfühl-Gerichte im Vordergrund, die von den Mittagstischen der großen Metropolen New York, Bangkok, Moskau oder Hongkong inspiriert sind und alle zwei Wochen thematisch wechseln. Aber auch besondere Anlässe oder Events, wie beispielsweise Ostern oder die Fashion Week, nehmen Einfluss auf die Gestaltung der Karte. Während beim Thema New York beispielweise Gerichte wie „Pastrami, Weißkohlsalat mit Koriander Senfcreme und Pickles“, oder „Hoboken Fritter, Calamari & Barsch in Maisteig gebacken mit Honigsauce und grünem Salat mit Limettendressing“ auf der Karte stehen, finden Gäste beim Thema Orient Gerichte wie „Kartoffeleintopf mit Fenchel, Anis, Tomate und Garnelen“ oder „Merguez mit Kreuzkümmel-Tomatensauce und Zucchinisalat“. Preislich liegt der Mittagstisch im Durschnitt bei 7 Euro pro Hauptgang.

Am Abend bestimmt jedes Quartal ein anderes Motto das vier bis zehn Gänge Menü zum Preis von 48 bis 88 Euro, aus dem Gäste selbstverständlich auch à la Carte wählen können. Den Beginn macht dabei Japans Metropole Tokyo: Tim Raue hat dafür unter anderem Gerichte wie „Sashimi vom Lachs (roh, gebeizt, geflämmt) auf warmem Reis mit Kumquat und Chilli“, Chawanmushi – japanische Kastanie, Wachtelei, Trüffel und geschmolzene Zwiebeln“ sowie „Kobe black pepper beef cheek mit Allium, Kopfsalat und Perlzwiebeln“ kreiert. Passend zum Menü werden besondere Spirituosen, Weine und Softgetränke angeboten. Im Sommer wird es übrigens ein sizilianisches Menü geben.

Für die Umsetzung des gesamten STUDIO Konzeptes konnte Tim Raue drei bereits bekannte Gesichter verpflichten: Für das gesamte operative Geschäft zeichnet der Geschäftsführer Tilo Barenthin verantwortlich, der zuvor vier Jahre als F&B Manager bei der BREAD & butter tätig war und auf der international besetzten Modemesse in der Vergangenheit mehrfach mit Tim Raue gearbeitet hat. Küchenchef Sascha Friedrichs kümmert sich um alle kulinarischen Geschicke, Restaurantleiterin Patricia Liebscher um den gesamten Service. Liebscher war bereits als Restaurantleiterin im Restaurant La Soupe Populaire by Tim Raue tätig. Zuvor hat die gebürtige Berlinerin im renommierten China Club Berlin sowie im Designhotel© Das Stue gearbeitet. Der aus Sachsen-Anhalt stammende Küchenchef Sascha Friedrichs ist seit dem Sommer für Tim Raue tätig und hat seitdem viele Caterings in ganz Europa für den Sternekoch umgesetzt. Zuvor hat der 35-jährige unter anderen im Restaurant „Das Zimmer“ im Landgasthof Zum Mühlenteich sowie als Küchenchef im Gourmetrestaurant a.choice im andels Hotel Berlin und im Hofgut Restaurant Scheibenhardt im Fünf-Sterne Hotel Erbprinz in Baden Württemberg gearbeitet.

Das STUDIO ist dienstags bis freitags von 12 bis 14:30 Uhr und dienstags bis samstags von 18:30 bis 22 Uhr geöffnet. Reservierungen werden telefonisch unter 030-44310950, per Email unter info@studio.factoryberlin.com und auf der Webpage unter http://studio.factoryberlin.com entgegen genommen.

Sternenregen über Kopenhagener Restaurants

Drei neue Kopenhagener Restaurants dürfen sich erstmals mit einem der begehrten Michelin-Sterne schmücken. Wie der Guide Michelin bekanntgab, wurden die dänischen Restaurants Clou, Marchal und Studio von der Jury in der aktuellen Ausgabe „Main Cities of Europe“ 2014 des Gourmetführers aufgenommen. Insgesamt schafften es 15 dänische Restaurants, die Michelin-Kritiker zu überzeugen und zur Vergabe von insgesamt 17 Sternen zu bewegen – beides neue Rekorde. Unter den Spitzenrestaurants sind auch die weltberühmten Häuser Noma und Geranium, die beide wie zuletzt sogar zwei Michelin-Sterne erhielten und als Wegbereiter der hochdekorierten Neuen Nordischen Küche gelten.
Wie alle dänischen Michelin-Restaurants liegen auch die neu gelobten Adressen in oder unweit der dänischen Hauptstadt. Das von den Zwillingsbrüdern Jonathan und Alexander Berntsen geführte Clou finden Gäste seit 2012 in der Borgergade im Herzen von Kopenhagen. Nicht weit davon liegt das Marchal. Das Restaurant des kürzlich, nach umfassender Renovierung wiedereröffneten Hotels D’Angleterre wird geleitet von Küchenchef Ronny Emborg. Das kleine Studio in der Havnegade wird geführt von Koch und Miteigentümer Torsten Vildgaard.

Michelin-Direktor Michael Ellis sagte: „Im April bringt Michelin einen speziellen Restaurantführer nur für den Norden heraus. Bislang zeichnet Michelin nur Restaurants in den nordischen Metropolen, darunter Kopenhagen, aus. Dieser Fokus könnte sich aber bereits ab dem kommenden Jahr erweitern“.

www.visitdenmark.de/de/denmark/gastronomie/danische-restaurants-mit-michelin-sternen
Über den Michelin 2014 European Cities: www.gourmet-report.de/artikel/345194/Guide-MICHELIN-Main-Cities-of-Europe-2014/

Privater Pool auf Teneriffa

Privater Pool auf Teneriffa

Jahn Reisen erweitert das Angebot der „Wellness Oasen“ im Sommer 2013 auf insgesamt 70 Häuser. Mit den „Wellness-Oasen“ legt der Veranstalter seinen Gästen Hotels ans Herz, die über ein umfangreiches Wellness- und Spa-Angebot verfügen. Sowohl bei Körperanwendungen wie Massagen und Wannenbädern als auch beim Kosmetikangebot berät und betreut qualifiziertes Personal die Jahn Reisen-Gäste. Die Küche setzt auf frische Produkte und leichte Kost, auch individuelle Ernährungsbedürfnisse der Gäste werden berücksichtigt.

Das Gran Hotel Bahia del Duque – eine „Wellness-Oase“ im Süden von Teneriffa – glänzt mit einzigartiger Architektur und eleganter Atmosphäre. Die Villen des 5-Sterne-Hauses verfügen alle über einen privaten Pool. Der elegante Spa-Bereich mit „Healthy“-Bar, Pilates-Raum und Tai-Chi-Studio bietet auf 3.500 Quadratmetern viel Raum zur Entspannung. Jahn Reisen-Gästen steht ein persönlicher Trainer steht zur Verfügung. Zusätzlich bietet das Hotel Tai-Chi-, Yoga- und Pilateskurse an. Der Garten des Spa-Bereichs wurde nach Feng-Shui-Richtlinien angelegt.

Preisbeispiel:
Kanarische Inseln, Teneriffa
5-Sterne-Hotel: Gran Hotel Bahia del Duque
1 Woche, 2 Personen im Doppelzimmer, Halbpension, Flug
Pro Person ab 1257 Euro

www.gourmet-report.de/goto/jahn-reisen

Kochkurse in Darmstadt für Feinschmecker

In Wolfgang Krafts Kochstudio in der Wilhelminenpassage treffen sich Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, und die nur eines eint: die Freude am Genießen selbst zubereiteter Mahlzeiten.

Manche Wunder kann man vorhersagen. Wolfgang Kraft erlebt sie immer wieder in seinem Kochstudio in der Wilhelminenpassage. Da treffen sich Menschen, die sich vorher nie gesehen haben, und die nur eines eint: die Freude am Genießen selbst zubereiteter Mahlzeiten. Kraft kann mit hundertprozentiger Treffsicherheit vorhersagen, dass ihnen der Gesprächsstoff während des fünfstündigen Kochseminars niemals ausgehen wird und sie nach dem gemeinsam eingenommenen Menü am festlich eingedeckten Tisch fast als Freunde scheiden werden.

„Wir sind von Natur aus Gastgeber, und wir haben Spaß am Kochen“, sagt er über sich und seine Frau Gertrud, die Inhaberin des vor 24 Jahren eröffneten Geschäfts namens Küchenmeister ist. Mit der Kochschule fing es klein an. Mal wurde im früheren, wesentlich kleineren Ladengeschäft provisorisch vorgeführt, wie vielfältig Wok-Gerichte sein können, mal wurden Muffins gebacken oder Fische fachgerecht zerlegt. Es gab nur einen Herd, aber Stimmung war immer, sagt Kraft.

Dann bot sich den Krafts die Chance, in der Passage ein frei gewordenes Geschäft dazuzumieten und es zum Treffpunkt für Genießer zu machen. Die Kurse werden von 16 Köchen und einer Köchin gehalten. Einige haben sich direkt gemeldet, andere kamen zufällig dazu. Abate Sheferawe aus Äthiopien zum Beispiel, von allen nur Abi genannt, fiel Wolfgang Kraft auf, weil er immer ganz ausgefallene Küchenutensilien kaufte. So kam er mit dem Maschinenbauingenieur ins Gespräch und erfuhr, dass dieser leidenschaftlich gern kocht und auch die entsprechende Ausbildung hat.

Kraft stellte Abi auf die Probe: Er durfte den Kunden die äthiopische Küche nahebringen und zeigte schnell, dass er gut mit den Leuten umgehen, Arbeitsgruppen einteilen, sie während der langen Zubereitungszeit bei Laune halten und dabei immer den Überblick behalten konnte. Inzwischen ist er einer der eifrigsten und beliebtesten Kochlehrer im Studio.

Bananenbrot und Sushi

Bei ihm kann man nicht nur lernen, Bananenbrot zu backen, sondern auch nebenbei ein Gewürzseminar machen. Berbere, eine scharfe Mischung aus Chilipulver, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Piment, Ajowan und den getrockneten Früchten der Weinraute, lässt er sich von seiner Mutter in Äthiopien zubereiten und schicken. Von ihr hat er Kochen gelernt – und Achtung vor Nahrungsmitteln. Manchmal wurde er weggeschickt, um fehlende ein bis zwei Esslöffel Öl zu holen – für mehr reichte das Geld nicht.

Unter Krafts Gastköchen sind auch Stars aus Funk und Fernsehen wie TV-Koch Carsten Dorhs und Meikel Pedrana, der den Hörern des Hessischen Rundfunks samstags mit Saisonrezepten den Mund wässrig macht. Aus Düsseldorf kommt Kiyoshi Hayamizu. Der in Japan ausgebildete Sushi-Koch bringt alle Zutaten mit, sie reichen reiskorngenau, um alle Kochschüler zu sättigen.
www.kochschuledarmstadt.de

ARD-Buffet

 

Montag, 2.4.2012

Zuschauerfragen zum Thema: Eier
Expertin: Brigitte Neumann, Ernährungswissenschaftlerin
Harald Wohlfahrt bereitet heute zu: Gestocktes Ei auf Erbspüree mit jungem Gemüse an Kräutersud

Dienstag, 3.4.2012

Zuschauerfragen zum Thema: Basteltipps mit Martina Lammel
Jörg Sackmann bereitet heute zu: Maultaschen

Mittwoch, 5.4.2012

Zuschauerfragen zum Thema: Rheuma
Expertin: Prof. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Rheuma-Liga
Jacqueline Amirfallah bereitet heute zu: Lammkeule mit Speckbohnen und Salbeipolenta

Donnerstag, 6.4.2012

Heute zu Gast im Studio: Jens Riewa
Zuschauerfragen zum Thema: Stilberatung
Expertin: Cristine Maurer, Image- und Business-Coach
Vincent Klink bereitet heute zu: Kabeljau in Senfsauce

Freitag, 7.4.2012
Karfreitag!

Die Ratgebersendung des SWR im Ersten, montags bis freitags, 12.15 – 13.00 Uhr

Werner, wie geht Wein?

Einen guten Wein zu trinken ist für viele ein Genuss. Doch
wie stellt man ihn eigentlich her? Vom aufwändigen
Herstellungsprozess erfahren die meisten Verbraucher wenig.
Das ändert sich ab 26. Januar 2012. Dann startet in „Kaffee
oder Tee – Der SWR Nachmittag“ eine neue Reihe. In „Werner,
wie geht Wein“ erfahren die Zuschauer alles über den langen
Weg der Weinerzeugung von der Rebe ins Glas.

Zusammen mit dem SWR-Weinexperten Werner Eckert begleitet
„Kaffee oder Tee“ ein ganzes Jahr lang die junge Winzerin
Christine Huff aus Nierstein in Rheinhessen, die dort einen
Familienbetrieb bewirtschaftet. „Kaffee oder Tee“ zeigt sie
bei ihrer Arbeit: vom Rebenschnitt, über die
Schädlingsbekämpfung im Weinberg bis hin zur Weinlese und
Flaschenabfüllung. Bei allen wichtigen Produktionsschritten
können die „Kaffee oder Tee“-Zuschauer mit dabei sein.

Zum Start der neuen Reihe am 26. Januar sind Winzerin
Christine Huff und der SWR-Weinexperte Werner Eckert live im
„Kaffee oder Tee“-Studio zu Gast.

„Werner, wie geht Wein?“
Ab 26. Januar 2012 jeweils am letzten Donnerstag eines
Monats in „Kaffee oder Tee“. Der SWR Nachmittag ist montags
bis freitags von 16.05 bis 18 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.
„Kaffee oder Tee – das Beste am Samstag“ von 16 bis 17.15
Uhr.

Unterhaltsam und informativ befasst sich die Sendung mit
Themen aus vielen Bereichen des Lebens im Südwesten: Von
Ernährung über Hobbies und Garten bis hin zu
Beziehungsfragen oder Rechtstipps.

Der SWR Nachmittag ist montags
bis freitags von 16.05 bis 18 Uhr im SWR Fernsehen
Informationen unter www.SWR.de/kaffee-oder-tee

Servicestudie Fitness-Studio-Ketten 2012

Ob für die Traumfigur oder die Gesundheit, Fitness-Studios liegen voll im Trend. Neben dem klassischen Kraft- und Ausdauertraining
haben die Kunden vermehrt die Wahl zwischen Kursen und Wellnessangeboten.
Doch wo finden Sporthungrige neben dem attraktiven Angebot auch eine
kompetente Beratung? Wo überzeugen Service und Trainingsbedingungen? Das
Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des
Nachrichtensenders n-tv sieben große überregionale Fitness-Studio-Ketten.

Insgesamt war der Service der Branche wie in der Vorstudie in 2010 lediglich
befriedigend. Die Qualität der Beratungen und Probetrainings hat sich aber
verbessert und ist nun im Durchschnitt gut. Bei drei Viertel der Beratungen gingen
die Mitarbeiter individuell auf die persönlichen Fitnesswünsche der Interessenten
ein und stellten den Nutzen des Fitnesstrainings detailliert dar. Besonders positiv
war, dass die Trainer die Ziele bei über 80 Prozent der Probetrainings detailliert
erfragten. In 86 Prozent der Trainings wurden die Geräte und Übungen zudem
ausführlich erläutert. „Über mögliche Risiken des Fitness-Trainings wurden die
Tester allerdings nur bei etwa jedem zweiten Probetraining aufgeklärt“, so Markus
Hamer, Geschäftsführer des Markforschungsinstituts.

Doch keiner Studio-Kette gelang es, sowohl bei der Beratung als auch beim
Trainingsangebot zu überzeugen. So waren zum Beispiel in fast 40 Prozent der
getesteten Studios die Trainer nicht dauerhaft auf der Trainingsfläche präsent.
Neben einem umfangreichen Geräteangebot konnten die Tester im Schnitt
zwischen acht unterschiedlichen Kursen wählen. Im Bereich der Zusatzservices
wie Sauna oder Massage schnitt die Branche lediglich ausreichend ab. Zufrieden
waren die Tester hingegen mit der Sauberkeit der Fitness- und Sanitärbereiche.
Auch die langen Öffnungszeiten von durchschnittlich 16 Stunden pro Tag waren
positiv. „Um sich ein genaues Bild des Studios zu machen ist ein Probetraining in
jedem Fall empfehlenswert“, ergänzt Serviceexperte Hamer.

Testsieger und damit „Beste Fitness-Studio-Kette 2012“ wurde Injoy. Hier
überzeugten die Mitarbeiter mit der besten Betreuung während des Trainings und
einer individuellen Beratung. Für die telefonische Terminvereinbarung gab es
zudem die Bestnote. Easy Sports belegte Platz zwei und punktete vor allem mit
umfassenden Trainingsplänen. Terminanfragen via E-Mail wurden besonders
zügig und freundlich beantwortet. Den dritten Platz sicherte sich Clever Fit. Die
Kette erhielt die beste Bewertung für die Atmosphäre in den Räumlichkeiten.

Im Auftrag von n-tv untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität die
Servicequalität von sieben großen Fitness-Studio-Ketten mit mehr als 20 Studios,
die über ein breites Angebot verfügen. Jede der sieben Ketten wurde neun Mal
verdeckt von Testern besucht. Bei den Besuchen vor Ort bewerteten diese die
Qualität des Probetrainings und ließen sich zu Themen wie Fettabbau oder Herz-Kreislauf-Training umfassend beraten. Zudem wurden die Trainingsbedingungen,
die Räumlichkeiten und das Angebot genau unter die Lupe genommen. Insgesamt
flossen 105 Beratungen, Probetrainings und Terminvereinbarungen in die
Untersuchung ein.

3000. Sendung "Kaffee oder Tee"

Der SWR Nachmittag feiert am 23. Dezember Jubiläum

„Kaffee oder Tee – Der SWR Nachmittag“ feiert morgen
(23.12.) seine 3000. Sendung im SWR Fernsehen und damit
seinen zwölften Geburtstag. Seit dem 3. Januar 2000 wird die
SWR-Servicesendung fünf Mal pro Woche live in Baden-Baden
produziert. Seit September dieses Jahres gibt es mit „Kaffee
oder Tee – Das Beste am Samstag“ außerdem eine zusätzliche
Ausgabe am Wochenende. Mit einem Marktanteil von 7,8 Prozent
und rund 160.000 Zuschauern täglich ist „Kaffee oder Tee“
eine feste Größe im SWR-Fernsehprogramm.

Im wöchentlichen Wechsel führen die Moderatoren Pamela
Großer, Heike Greis, Jens Hübschen und Martin Seidler
montags bis samstags durch die Sendung. Unterstützt werden
sie von Experten aus vielen Bereichen des Alltags wie
Haushalt, Finanzen, Handwerk, Computer, Ernährung, Recht und
Gesundheit. Kaum eine Zuschauerfrage ließen in den
vergangenen zehn Jahren die „Kaffee oder Tee“-Macher
unbeantwortet. Rund 18.000 Experten und Studio-Gäste waren
in der Sendung. Insgesamt wurden rund 9.000 Kochrezepte
vorgestellt und rund 600 Kuchen live in der Sendung
gebacken, rund 48.000 Tassen Kaffee und Tee getrunken sowie
72.000 Quizfragen vorbereitet.

Zur 3.000. Sendung, einen Tag vor Heiligabend, erwartet
tanzbegeisterte „Kaffee oder Tee“-Zuschauer eine besondere
Weihnachtsüberraschung: Der SWR Nachmittag verlost zwei
Karten für die große Gala-Party am 4. Februar 2012 inklusive
einer Hotelübernachtung in Baden-Baden. Außerdem spielt das
musikalische Duo Klaus Peter Riemer und Inge Tikale live im
Studio, Bastelexpertin Patricia Morgenthaler zeigt, wie man
Weihnachtsschmuck selber machen kann und Claudia Hennicke-
Pöschk backt eine weihnachtliche Jubiläumstorte.
Weihnachtlich wird es auch mit Studiogast Birgit Piorr-
Kemmer. Die Hebamme aus Germersheim erzählt im Gespräch mit
Moderator Jens Hübschen von ihrer Arbeit in der
Geburtshilfestation der Asklepios Südpfalz Klinik und ihrer
Mitwirkung in der neunstündigen Echtzeit-Reportage, die
morgen, am 24.12. ab 12 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen ist.

„Kaffee oder Tee – Der SWR Nachmittag“ ist montags bis
freitags von 16.05 bis 18 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.

"SonntagAbend": Kochgipfel Weihnachtsmenü

Festessen mit Harald Wohlfahrt, Claus-Peter Lumpp, Jörg
Sackmann und Vincent Klink – Sendung am 18.12. um 20.15 Uhr

Sterne leuchten zur Weihnachtszeit auch in der Küche des
„SonntagAbend“. Moderator Markus Brock begrüßt die vier mit
Michelin-Sternen dekorierte Spitzenköche Harald Wohlfahrt,
Claus-Peter Lumpp, Jörg Sackmann und Vincent Klink im Studio
und schaut ihnen bei der Zubereitung eines fein gewürzten
Weihnachtsmenüs über die Schulter. Für vorweihnachtliches
Flair im Studio sorgt der Pianist Patrick Bebelaar,
begleitet von Vincent Klink auf seiner Trompete.

Vier Sterneköche, vier Gänge – das ist das Grundrezept für
den weihnachtlichen Kochgipfel im „SonntagAbend“. Die
Hauptzutaten kommen aus der Region. Sie werden raffiniert
verfeinert mit Gewürzen aus aller Welt. Vincent Klink,
charmanter, unterhaltsamer Urschwabe und Sternekoch von der
Stuttgarter „Wielandshöhe“, zeigt seine „Kochkunst“ nicht
nur im „ARD-Buffet“ und im SWR Fernsehen. Beim
„SonntagAbend“ sorgt er mit seinem lecker-lockeren Salat mit
verlorenem Gewürzei für die weihnachtliche Vorspeise. Darauf
folgt als zweiter Gang ein kalt marinierter Fisch auf
Wildreis, den Claus-Peter Lumpp vom „Hotel Bareiss“ gekonnt
zubereitet. Harald Wohlfahrt von der „Traube Tonbach“
serviert als Hauptgang eine lackierte Entenbrust. Zum
Abschluss lockt „ARD-Buffet“-Koch Jörg Sackmann mit einer
Vanillekipferl-Terrine und Schlosserbuben.

Auch beim Weihnachtsmenü 2011 geht es nicht nur um Tipps und
Tricks der Sterneköche, sondern vor allem auch um feine
Weine und Spezialitäten aus der Region, die an diesem Abend
auf den Tisch kommen.

Weitere Informationen und die Rezepte der Sendung unter
www.SWR.de/sonntagabend

Sendung am 18.12. um 20.15 Uhr, in SWR