Ab sofort gibt es bei Hapagfly den „Zug zum Flug“

Bequem und ohne Stress in den Urlaub: Hapagfly bietet ab sofort für alle Flüge ab 1. November 2005 ein „Zug zum Flug“-Ticket an. Das Bahnticket kann bei jeder Flugbuchung im Reisebüro bequem dazugebucht werden. „Damit wird unser Angebot gerade vor dem Hintergrund steigender Benzinpreise und hoher Parkgebühren an den Flughäfen wesentlich attraktiver“, so Dr. Hans-Dieter Färber, bei Hapagfly verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Färber weiter: „Darüber hinaus wird mit dem ‚Zug zum Flug‘ ein Beitrag für die Umwelt geleistet und Reisenden aus Regionen, die fernab der großen Flughäfen liegen, die Anreise erleichtert“.

Für die einfache Fahrt vom Heimatbahnhof zum Abflughafen zahlen die Reisenden 19 Euro. Die Hin- und Rückfahrt kostet 29 Euro. Kinder bis fünf Jahre erhalten das „Zug zum Flug“-Ticket kostenlos. Das Angebot gilt für alle Strecken der Deutschen Bahn innerhalb Deutschlands sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln von zwölf Verkehrsverbünden. Neben allen deutschen Abflughäfen ist mit dem „Zug zum Flug“-Service auch der EuroAirport Basel-Mülhausen in Frankreich erreichbar. Für Fluggäste aus den Nachbarländern gilt das Ticket ab der deutschen Grenze.

Info: Der „Zug zum Flug“-Fahrschein berechtigt in Verbindung mit einem Hapagfly-Flugticket zur Fahrt in allen Zügen und auf allen Strecken der Deutschen Bahn AG in der 2. Klasse inklusive ICE-, IC- und EC-Berechtigung. Das Ticket gilt am Abflugtag, am Vortag, am Rückflugtag und am darauffolgenden Tag. Abreise- und Ankunftsflughafen müssen nicht identisch sein und zwischen Hin- und Rückreise dürfen maximal 12 Monate liegen. Bei Abflug ab EuroAirport Basel-Mühlhausen sind die Bahnstrecke Basel Bad-Basel SBB und die Buslinie 50 ab Basel SBB eingeschlossen. Bei Abflügen von anderen ausländischen Flughäfen gilt das „Zug zum Flug“-Ticket nicht (auch nicht für die innerdeutsche Strecke bis zur Grenze). Die Tickets sind nicht gültig in DB AutoZügen, Thalys und Sonderzügen. In DB NachtZügen und im CityNightLine können bei Verfügbarkeit gegen Aufpreis Sitz-, Liege- und Schlafwagenplätze reserviert werden. Zwischenstopps sind bei der Reise zum Flughafen erlaubt.

Kräutertee statt Pillen

Die Zeit der kurzen, nasskalten Tage ist
angebrochen. Damit verbunden sind häufig eine triefende Nase, ein
schmerzender Hals, Husten, Heiserkeit und Fieber. Dazu kommen oft
noch Magenbeschwerden, Stress und depressive Verstimmungen.
Übervorsichtige Menschen greifen beim ersten Halskratzen, leichten
Unwohlgefühl oder bei kleiner Magenverstimmung sofort zur Pille.
Dabei wirkt der richtige Tee zur rechten Zeit manchmal kleine Wunder.

Die Natur ist reich an Heilkräutern und jedes hat seine eigene
Wirkung. Aber welches Kraut ist gegen welche Beschwerden gewachsen?
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Auswahl an
Kräutern zusammengestellt, die bei Erkältungskrankheiten, Magen-Darm
Beschwerden und Stress helfen.

Erkältungen stellen große Anforderungen an das Abwehrsystem des
Körpers. Holunder, Mädesüß- oder Lindenblüten unterstützen das
körpereigene Abwehrsystem und regen das gesunde Schwitzen an. Auch
Johannisbeer- und Pfefferminztee und Tee aus Oregano bieten bei
Erkältung Linderung. Mit Thymian, Primel, Spitzwegerich oder Süßholz
wird das Abhusten angeregt. Bei Reizhusten sorgen Eibisch oder
Isländisch Moos für eine wohltuende Schutzschicht auf den
Schleimhäuten der Atemwege. Speziell gegen Halsentzündungen hilft das
Gurgeln mit Salbei oder Kamillentee.

Auch gegen Beschwerden wie Appetitlosigkeit oder Völlegefühl hält
die Natur die richtigen Kräuter bereit. Scharfgarbe, Wermut, Enzian,
Tausendgüldenkraut oder Löwenzahn können hier helfen, denn ihre
Bitterstoffe fördern die Magensaftproduktion. Wer unter Blähungen
leidet, sollte eher auf die ätherischen Öle aus Anis, Pfefferminze
oder Fenchel setzen. Krampflösend wirken Fenchel, Anis und Kümmel.

Entspannend und schlaffördernd wirken Tees aus Baldrian,
Passionsblume, Hopfen, Melisse und Lavendel. Bei leichten
Depressionen wird auch dem Johanniskraut lindernde Wirkung
zugesprochen. Damit die Wirkung von Entspannungstees aber spürbar
wird, ist es nötig, sie regelmäßig über einen längeren Zeitraum zu
trinken.

Der Genuss einer dampfenden Tasse Kräutertee bedeutet immer eine
erholsame Pause in der Hektik des Alltags und kann für mehr
Wohlbefinden sorgen. Ein Allheilmittel ist es aber nicht. „Achten Sie
deshalb darauf, ob ihre Beschwerden womöglich eine ernstere Ursache
haben“, rät KBV-Pressesprecher Dr. Roland Stahl. „Wenn sich die
Beschwerden nach einigen Tagen nicht bessern, sehr stark sind oder
regelmäßig wiederkehren, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt
aufsuchen.“

Enge Familienbande halten gesund

Nicht die Gene, sondern die Zustände in seiner
Familie bestimmen die Gesundheit eines Menschen. Das haben jetzt
Wissenschaftler der US-Universität Texas ermittelt, wie die
Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Die Forscher
analysierten dafür die Daten von mehr als 35.000 Menschen. Dabei
stellten sie fest, dass Familien, in denen Werte wie Ehrlichkeit und
Zuverlässigkeit vermittelt wurden, gesünder waren als andere.

Ebenso
positiv wirkt es sich nach den Erkenntnissen der Forscher aus, wenn
in der Familie das Thema Gesundheit und der Umgang mit Stress offen
besprochen werden.

Melatonin in Walnüssen schützt vor Krebs und Herzkrankheit

Walnüsse sind eine natürliche Quelle für Melatonin. Das belegen Forschungsarbeiten am Health Science Center der Universität von Texas in San Antonio. Melatonin ist bekannt als ein Mittel, das die typischen Jetlag-Beschwerden nach einem Langstreckenflug vermindern kann. Aber das ist nicht alles. Das körpereigene Hormon ist auch ein potentes Antioxidans. Wissenschaftler untersuchen daher, wie Melatonin Krankheiten wie Krebs bekämpfen kann, typische Altersleiden beeinflusst und wie es dazu beitragen kann, gesünder zu leben.
Studienleiter Dr. Russel J. Reiter, kommentiert die Ergebnisse: „Die Inhaltsstoffe in Walnüssen könnten die Häufigkeit von Krebs reduzieren, neurodegenerative Erkrankungen des Alters wie Parkinson und Alzheimer verzögern bzw. mildern und die Schwere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.“ Der Professor für Neuroendokrinologie am Health Science Center in San Antonio publizierte die Forschungsergebnisse in der September-Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift Nutrition: The International Journal of Applied and Basic Nutritional Sciences.

Reiters Studie fand heraus, dass Walnüsse eine gute Quelle für Melatonin sind und der Körper das in der Walnuss enthaltene Melatonin leicht aufnehmen kann. „Wenn Walnüsse konsumiert werden, steigt der Melatonin-Blutspiegel um das dreifache an“, bemerkt Reiter. Es ist aus vielen Studien bekannt, dass Walnüsse, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Grund dafür ist ihre günstige Nährstoffzusammensetzung einschließlich Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Reiter vermutet, dass die verschiedenen Walnuss-Inhaltstoffe synergistisch wirken, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Die Kombination von Nährstoffen plus Melatonin mache sie so nützlich. „Melatonin und Omega-3-Fettsäuren, die beide in Walnüssen enthalten sind, hungern den Krebs aus, da sie das Wachstum von Krebszellen verhindern. Wenn man Melatonin als Tablette einnimmt, bekommt man ausschließlich Melatonin. Ich denke, der Wert der Walnuss liegt in seiner Kombination von Inhaltsstoffen.“

Das Hormon Melatonin wird in der Zirbeldrüse (Corpus pineale) des Gehirns produziert und reguliert normalerweise den Tag-Nacht-Rhythmus. In der Regel wird es in der Nacht bzw. bei anhaltender Dunkelheit verstärkt ausgeschüttet, bei Sonnenlicht wird die Produktion gedrosselt.

Wenn Sie sich das nächste Mal einen Salat zusammenstellen, denken Sie daran, auch Walnüsse zu verwenden. Neue Forschungsergebnisse vom Health Science Center der Universität von Texas in San Antonio zeigen, dass Walnüsse eine beachtliche Menge an Melatonin enthalten. Dieses Hormon schützt unsere Zellen gegen oxidative Zerstörung.

„Relativ wenige Nahrungsmittel wurden bisher auf ihren Melatonin-Gehalt untersucht“, sagte Dr. Russel Reiter, Professor für zelluläre und strukturelle Biologie am Health Science Center. „Unsere Studien haben ergeben, dass Walnüsse Melatonin enthalten, dass dieses nach dem Verzehr vom Körper aufgenommen wird und dass es unsere Fähigkeit verbessert, oxidativem Stress zu widerstehen, der durch toxische Moleküle, so genannte freie Radikale, verursacht wird.“

Die Forschungsarbeiten sind in der September-Ausgabe der internationalen Zeitschrift Nutrition veröffentlicht.

Viele Alterserkrankungen, wie Katarakt (grauer Star), Alzheimer- oder Parkinsonkrankheit, werden laut Reiter mit oxidativem Stress in Zusammenhang gebracht. Das älter werden und die damit verbundenen Erkrankungen, so eine Theorie, seien Konsequenzen des durch freie Radikale verursachten Schadens. Melatonin wirke wie ein zellulärer „Pac-man(3), der die freien Radikale gierig verschlinge, bevor sie Schaden anrichten könnten.

„Melatonin findet man in allen Wirbeltieren und Wirbellosen, sogar in Algen, Schimmelpilzen und Bakterien“, sagte Dr. Reiter. „Seit 1995 weiß man, dass es auch in Pflanzen vorkommt. Wir produzieren es also nicht nur in unserem Körper, sondern nehmen es auch mit unserer Nahrung auf.“

Walnüsse sind bekannt dafür, dass sie große Mengen von Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diese können bestimmte Krebserkrankungen hemmen und wirken sich positiv auf das Herz aus, wie Studien nachgewiesen haben. Für Melatonin wurde auch ein krebshemmender Effekt nachgewiesen. „Vielleicht ergänzen sich die beiden Inhaltstoffe der Walnuss“, so Dr. Reiter. Er plant derzeit eine Studie, die diesen synergistischen Effekt untersuchen soll.

Melatonin wurde zuerst in Mais, Tomaten und Kartoffeln nachgewiesen. Diese Lebensmittel enthalten jedoch nur geringe Mengen davon. Walnüsse sind anders. „Wie viele Walnüsse man täglich essen muss, um hinsichtlich des Melatoningehaltes davon zu profitieren, wissen wir nicht“, erklärte Reiter. „Tatsache ist, wir wissen jetzt, dass Walnüsse noch einen anderen Inhaltsstoff haben, der gesund ist, nämlich Melatonin.“

Eine gute, nährstoffreiche Diät, die eine Vielfalt von Lebensmitteln enthält, sei aber ohne Zweifel besser, als zu versuchen, diese nützlichen Inhaltsstoffe über Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. „Es ist eine Frage der Kombination.“ Davon ist Reiter überzeugt. „In Walnüssen ist nicht nur das Melatonin gesund, sondern die anderen Inhaltsstoffe sind es auch. Es ist wirklich die Zusammensetzung dieser Nuss, die sie gesund macht, nicht ein einzelner Inhaltsstoff.“

Melatonin ist vielleicht mehr als die berühmte Einschlafhilfe. Die Zirbeldrüse im Gehirn setzt dieses Hormon frei, wenig am Tag und mehr in der Nacht. Der Anstieg in der Nacht ist besonders wichtig. Wenn wir älter werden, schwächt sich dieser Anstieg in der Nacht ab. Das bringt den regelmäßigen Schlafrhythmus durcheinander.

Der Schaden durch freie Radikale steigt mit dem Alter, während das Melatonin weniger wird. „Ich würde nicht soweit gehen zu behaupten, dass wenn wir unseren Melatoninspiegel erhöhen, wir gegen altersabhängige Beschwerden gefeit sind“, so Reiter. „Aber wir sollten die Frage stellen, ob der Verlust von Melatonin, einem wichtigen Antioxidans, Auswirkungen hat im Hinblick auf Krankheiten, die mit oxidativem Stress verbunden sind. Im Labor können wir reines Melatonin einsetzen und damit eine Menge der Schäden verhindern, die durch freie Radikale verursacht werden.“

Ein Beispiel: Wenn man neugeborenen Ratten, die eine Anlage für Katarakt haben, Melatonin zusätzlich zum Fressen gibt, entwickeln diese Tiere keinen Katarakt, wie Reiter beobachtet hat.

Die kalifornische Walnussindustrie unterstützt die Forschung von Dr. Reiter.

Golf ist für Senioren ideal

Golfen stellt für Herz und Kreislauf älterer Menschen eine ideale Belastung dar. Das ist die Schlussfolgerung der Doktorarbeit der Münchener Ärztin Alexa Dierig. Das bestätigt auch der Sportmediziner und wissenschaftliche Leiter der einzigen bundesweiten Golfakademie an einer Universität, Dr. Holger Herwegen aus Paderborn im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“: „Im Alter gibt es kaum einen besseren Sport.“ Der komplexe Bewegungsablauf sei ideal, Koordination und geistige Beweglichkeit zu trainieren. Aber: „Hauptnutznießer ist die Psyche“, sagt Herwegen. Die Konzentration, die jeder Schlag erfordert, verbessere die geistige Leistungsfähigkeit. Da der Sportler dabei vollkommen abschalte, baue er auch noch Stress ab.

Eine smarte Idee für Fußballfans und -Hasse

Samstag nachmittag – zuhause. Sie möchte sich nach dem Stress der Woche etwas verwöhnen lassen: Ruhe, Entspannung, Wohlgerüche, vielleicht eine Massage? Schön wärs. Doch er hat leider keine Lust – ihn ziehts zum Kicken, ins Stadion zur Bundesliga.
Im einzigen Stadionhotel Deutschlands, dem Lindner Hotel BayArena, ist jetzt beides möglich. Während er auf den Rängen der BayArena das Fußballspiel seiner Lieblingsmannschaft gegen Bayer 04 Leverkusen verfolgt, lässt sie sich auf dem Zimmer von ihrer „persönlichen“ Masseurin mit einer Ayurveda-Gesichtsbehandlung verwöhnen: Nach Reinigung, Bürstenpeeling sowie Tiefenreinigung des Gesichts legt sie warme Kompressen auf und lässt eine intensive ayurvedische Streichmassage folgen. Maske und Tagespflege bilden den vollkommenen Abschluss.

Der anschließende Saunagang im Sauna- und Wellnessbereich ist wieder für beide möglich.

Das „Für SIE und IHN-Arrangement“ beinhaltet eine Übernachtung mit Frühstück, zwei Kicker-Cocktails, eine Tribünenkarte für ein Bundesligaspiel gegen Bayer 04 Leverkusen und eine Ayurveda-Gesichtsbehandlung. Preis pro Person im Doppelzimmer: 98,50 Euro. Gültig für alle Bundesligaspiele der aktuellen Saison. Reservierung unter 0214/8663-701 oder per E-Mail an monja.lorre@lindner.de.

Schluss mit den Vorurteilen: Übrigens: Auch der Rollentausch – SIE geht zum Fußball und ER zum Verwöhnen – ist natürlich jederzeit möglich. Das „Für SIE und IHN-Arrangement“ schreibt keine Rollenverteilung vor.

Bundesliga-Termine Hinrunde (Auswahl):
01./02.10.2005: Bayer 04 gegen Arminia Bielefeld
05./06.11.2005: Bayer 04 gegen Borussia Dortmund
26./27.11.2005: Bayer 04 gegen Hamburger SV

Bundesliga-Termine Rückrunde (Auswahl):
07./08.02.2006: Bayer 04 gegen VfL Wolfsburg
18./19.02.2006: Bayer 04 gegen MSV Duisburg
04./05.03.2006: Bayer 04 gegen Werder Bremen

Stress verzögert Wundheilung – Sauerstoff regt sie wieder an

Stress verzögert die Wundheilung. Zumindest bei Mäusen ist dieser Satz zutreffend, wie ein Forscherteam der University of Illinois in Chicago UIC http://www.uic.edu festgestellt hat. Extra Sauerstoff kann die Wundheilung allerdings wieder beschleunigen, berichten die Wissenschaftler.
Der Dentalforscher Phillip Marucha und sein Forscherteam von UIC College of Dentistry haben festgestellt, das psychischer Stress die Verheilung bei offenen Wunden bei Mäusen um mehr als 45 Prozent verzögert. Verantwortlich dafür ist eine ganze Reihe zellulärer und genetischer Abläufe, berichten die Experten. „Jene Zellen, die normalerweise Gewebe nachbilden, konnten nicht differenzieren wie sie das unter normalen Umständen tun“, erklärt Marucha. Als die Tiere mit Überdruck-Sauerstoff behandelt wurden, setzte die Wundheilung allerdings wieder normal ein.

Nach Erkenntnissen der Forscher entzieht der Stress dem Gewebe Sauerstoff. „Sauerstoff aktiviert allerdings die Entzündungszellen des Immunsystems und dadurch beginnt der Heilungsprozess zu laufen“, erklärt Marucha. Darüber hinaus verhindern Sauerstoffderivate die Bildung von Bakterien in Wunden. Wolfgang Weitlaner

Studie: Wenn die Sexfalle zuschnappt

Wenn er nicht kann, kommen auch die Frauen ins Grübeln: „Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, nicht?“ Am Sex – dem besten und günstigsten Allroundmittel für gute Laune, kreative Einfälle und Entspannung pur – hängt mehr als „nur“ Sex. Denn gerade Frauen verbinden gelebte Sexualität mit Liebe. So das aktuelle Ergebnis der erweiterten Stufe der Levitra-Studie, die vom deutschen Institut für Gesundheitsaufklärung (IFGA) unter 1022 befragten Frauen (20 bis 65 Jahre) durchgeführt wurde.
Allein in Deutschland haben 45 Prozent der Männer Potenzprobleme. Das sorgt nicht nur für Frust am Arbeitsplatz und einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe, sondern ebenso für Frust in den eigenen vier Wänden.

„Am meisten leiden darunter die Partnerinnen“, erläutert IFGA-Institutsleiter Adel Massaad, „hat der Mann, und sei es auch nur ab und zu, Potenzprobleme, führen das die Frauen auf sich und ihre Attraktivität zurück.“ Die meisten Frauen, so die neuen Studienergebnisse, reagieren „typisch weiblich“. Wenn er seinen Stress nach Hause importiert, wollen 96 Prozent der Frauen mit ihm darüber sprechen. Aber: 88 Prozent aller Frauen haben dann auch weniger Lust auf Sex. Eine Spirale nach unten, denn insgesamt 68 Prozent der Männer haben bei Stress im Job ebenfalls weniger Lust auf Sex. Fast die Hälfte der Männer (46 Prozent) zieht sich vollständig zurück.

Das fordert vor allem die Frauen: 90 Prozent versuchen die Ursachen zu verstehen, 83 Prozent ihn auf „andere Gedanken“ zu bringen und immer noch 75 Prozent „nehmen sich zurück und gehen verstärkt auf ihn ein“. Wenn es um das Thema Sexualität geht, der Partner keine Lust hat oder einfach immer öfter nicht kann, schrillen bei den Partnerinnen die Alarmglocken: 73% fragen sich „Was ist los, was kann ich machen?“, 67% reagieren mit Unverständnis, 62% glauben, „dass er mich nicht mehr liebt“ und bei 58% nagt es am Selbstwertgefühl. Immer noch die Hälfte befürchtet, er könnte eine Neue haben.

Doch wenn es darum geht, das Sexualleben wieder in Schwung zu bekommen, setzen Frauen auf sich selbst – als bestes Aphrodisiakum: Die Hälfte kleidet sich besonders attraktiv, um ihn anzustacheln. Etwa ein Viertel setzt auf Eifersucht und flirtet mit anderen Männern und noch 20% suchen sich einen Liebhaber. Erotische Filme oder erotische Literatur sind für nur 3% der Frauen ein Thema.

Männer gehen hingegen mit nachlassender Potenz ganz anders um. Bei Erektionsschwierigkeiten ziehen laut Umfrage 66 Prozent eine medikamentöse Behandlung ihrer Potenzschwäche in Betracht. In einem von der Uni-Köln durchgeführten Test entschieden sich 44 Prozent aller Männer für den PDE5-Hemmer Levitra, der extrem schnell für „Standfestigkeit“ sorgt (Quelle: IPSOS).

„Es ist wichtig körperliche oder partnerschaftliche Probleme offen anzusprechen und mit Hilfe medikamentöser oder therapeutischer Beratung zu beheben. Eine nicht gelebte Sexualität, das hat die Levitra-Untersuchung gezeigt, führt auch bei Frauen zu Dauerfrust“, bestätigt Prof. Dr. Werner Habermehl (Gewis) das weitere Untersuchungsergebnis, und: „in Partnerschaft, Familie und im Job ist Aufklärung sehr wichtig, denn sonst wird das Tabuthema Impotenz zum Flächenbrand.“

www.ifga.net