Umweltverschmutzer Evian

Teurer, schwerer, umweltschädlicher: Deutsche Umwelthilfe fordert Stopp der neuen Evian-Plastikflasche und Wechsel zu regionalen Mehrwegprodukten

Die neue Einweg-Plastikflasche von Evian ist kleiner, 41 Prozent schwerer, enthält kein Recyclingmaterial mehr und wird bis zu 1.300 km nach Deutschland transportiert – Deutsche Umwelthilfe fordert von Danone Waters den Stopp des Verkaufs besonders schwerer Einweg-Plastikflaschen und einen Wechsel zu ökologischen Mehrwegflaschen mit regionaler Vermarktung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die neue Einweg-Plastikflasche für das französische Mineralwasser Evian als Mogelpackung mit fatalen Folgen für die Umwelt entlarvt. Die im April 2016 vom französischen Getränke- und Lebensmittelkonzern Danone Waters eingeführte PET-Flasche ist bei weniger Inhalt 50 Prozent teurer als ihr Vorgängermodell und besteht aus noch mehr Plastik. Die DUH fordert den Konzern dazu auf, die Herstellung der besonders schweren Einweg-Plastikflaschen aus Neumaterial sofort zu beenden und stattdessen auf den regionalen Vertrieb von Mehrwegflaschen zu setzen.

Trotz eines gesunkenen Füllvolumens von 1,5 auf 1,25 Liter ist die Evian-Einwegflasche um 41 Prozent schwerer geworden und wiegt damit fast so viel wie eine wiederbefüllbare Mehrwegflasche aus Kunststoff. Sie besteht im Vergleich zum Vorgängermodell, für das 25 Prozent Recyclingmaterial eingesetzt wurde, nur noch aus Neumaterial, was die Klimabilanz weiter verschlechtert. Zusätzlich wird das Evian-Wasser über besonders lange Transportentfernungen von bis zu 1.300 Kilometern aus Frankreich nach Deutschland transportiert.

„Die Einführung von Einweg-Plastikflaschen, die fast so viel wiegen wie wiederbefüllbare Mehrwegflaschen, ist ökologischer Wahnsinn und offenbart die hemmungslose Profitgier international agierender Konzerne. Anstatt Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden, verschwendet Danone Waters in nie dagewesener Maßlosigkeit fossile Rohstoffe“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Er fordert von Danone Waters nicht nur den Stopp der besonders unökologischen Evian-Flaschen, sondern auch von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, hohe Ressourcenverbräuche mit entsprechend hohen Kosten zu belegen. Die Einführung einer Ressourcensteuer könnte solche Material-Exzesse verhindern.

„Wenn Einweg-Plastikflaschen verkauft werden, dann sollte alles dafür getan werden, um deren negative Umweltauswirkungen wenigstens zu reduzieren. Warum für die neue PET-Flasche von Evian kein Recyclingmaterial eingesetzt wird, obwohl für die Vorgängerflasche noch 25 Prozent Sekundärmaterial verwendet wurde, erschließt sich nicht. Es zeigt vielmehr, dass Danone Waters der Umweltschutz gleichgültig ist“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Nach Ansicht der DUH sollte Mineralwasser nicht über große Distanzen durch mehrere Länder transportiert werden. In Deutschland existieren mehr als 200 Brunnen, die ihr Wasser überwiegend in Mehrweg abfüllen. Verbrauchern steht damit eine breite Auswahl umweltfreundlich verpackter Wässer zur Verfügung, die mit durchschnittlich 260 Kilometern bis zum Endkunden nur halb so weit transportiert werden wie Einwegflaschen.

Links:
Hintergrund „Das Problem Einweg-Plastikflasche“: http://l.duh.de/hjmbx
Hintergrund zum deutschen Mehrsystem: http://l.duh.de/sb16g

Pierre Nippkow

Diesen Monat veröffentlichte der Guide MICHELIN seine neue Ausgabe: Pierre Nippkow ist der einzige Sternekoch auf der Halbinsel und einer der wenigen, die im Bundesland Mecklenburg – Vorpommern mit einem der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet wurden.

Die außergewöhnliche Küchenleistung, die für die Auszeichnung mit einem Stern erbracht werden muss, definiert der renommierte Hotel- und Restaurantführer Guide MICHELIN in seiner Ausgabe Deutschland 2016 wie folgt: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!“

Pierre Nippkow kocht in der Tat im doppelten Sinne ganz oben, denn das Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland in Dierhagen befindet sich auf dem Dach des Hauses. Hier ist allein der Ausblick schon etwas Besonderes. Zum Abheben aber hat Nippkow keine Zeit, während er seine Gäste in den Genießerhimmel entführt.

Mit dem ganzen Team freut er sich über die erneute Anerkennung durch den renommierten Hotel- und Restaurantführer und weiß, dass dafür jeden Tag höchste Konzentration, Disziplin und Professionalität gefordert sind. „Nur so kann man es schaffen, immer wieder erfolgreich zu sein. Dennoch darf bei uns in der Küche auch gelacht werden, denn die Freude am Beruf ist mindestens genauso wichtig und beeinflusst die Kreativität“, so Nippkow. Erst vor wenigen Tagen bestätigte auch der bekannte Restaurant- und Hotelführer für Feinschmecker „Gault&Millau“ die hervorragende Küchenleistung und zeichnete sie in der neuen Ausgabe abermals mit 16 Punkten aus.

Generaldirektorin Isolde Heinz ist besonders stolz auf das ganze Team: „Die Auszeichnungen haben sich alle jeden Tag verdient und sie zeigen, dass sich Kontinuität auszahlt. Verlässlichkeit hat auch für unsere Gäste eine sehr große Bedeutung. Die Küchenleistung, das Ambiente, der Service – alles muss zusammenpassen, damit sich Gäste wohlfühlen und Kritiker ein Küchenteam in dieser Weise ehren.“

Aktuell stehen die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Hauses im Mittelpunkt, nach weiteren großen Veranstaltungen und Firmenfeiern geht es nahtlos in die Feiertage, wo auch stets die Sterneküche wieder in besonderer Weise gefordert ist.

www.strandhotel-ostsee.de

Alle Infos zum Michelin 2016: www.gourmet-report.de/artikel/346976/Alle-Ergebnisse-zum-Michelin-2016/

Andres Davila

Küchenchef Andres Davila zeigt das kulinarische Leben in den traditionellen Barrios rund um die Plaza San Francisco in Quito, Ecuador

In der am höchsten gelegenen Hauptstadt der Welt bietet das Hotel Casa Gangotena von Metropolitan Touring seinen Gästen seit Kurzem eine Gastro-Tour an. Küchenchef Andres Davila nimmt interessierte Gourmets mit auf einen Spaziergang der Sinne und des Geschmacks, der über Märkte, zu Ständen und fliegenden Verkäufern sowie in Lebensmittelgeschäfte in den traditionellen Barrios rund um die Plaza San Francisco führt.

Ein typischer Stopp des Schlemmerrundgangs sind die Lädchen, in denen die beliebten ecuadorianischen Snacks „Colaciones“ von Hand hergestellt werden, das sind geröstete Erdnüsse in einem Zucker- und Honigmantel. Gleich daneben verkaufen Händler Blätter aus der Amazonasregion, die von den Indígenas dort als Wachmacher benutzt werden. Auch Kamillenblüten und frische Aloe Vera von der Küste gibt es hier bergeweise.

Ein paar Straßen weiter führt Dávila seine Gäste zu einer Art „Speed-Tasting“ auf einen traditionellen Lebensmittelmarkt. Wer einen Eiweiß-Drink mit Alfalfa-Sprossen probiert hat, staunt ein paar Stände weiter über 300 verschiedenen Arten von Kartoffeln, bevor die exotischen Düfte der Fruchthalle Appetit auf einen Obstsalat wecken.

Ein Bereich des Marktes darf auch bei einer kulinarischen Tour nicht fehlen: die farbenfrohen Stände der Heiler. Die Frauen, die hier ihr beeindruckenden Wissen über Kräuter aus allen Teilen Ecuadors weitergeben, führen sogenannte „Limpias“ durch. „Limpias“ sind Reinigungen für Körper und Seele, die den Behandelten neue Kraft und Energie schenken.

Auch ein Stopp bei den letzten Mühlen Quitos, den „Molinos de San Martín“, ist ein Muss. In diesem Familienbetrieb mit drei Generationen erfahren die Teilnehmer alles über die verschiedenen Mehlsorten Südamerikas, die aus den zahlreichen Körnern und Hülsenfrüchten hergestellt werden.

Die Gastro-Tour mit Chefkoch Andrés Dávila durch die Altstadt Quitos ist ausschließlich Gästen des Hotels „Casa Gangotena“ vorbehalten. Sie kostet 45 US-Dollar (etwa 35 Euro) und muss spätestens 48 Stunden im Voraus reserviert werden.

Das im Oktober 2011 eröffnete Boutique-Hotel „Casa Gangotena“ liegt direkt an der Plaza San Francisco in der Altstadt von Quito und wurde 2012 von der US-amerikanischen und englischen Ausgabe der Zeitschrift „Condé Nast Traveller“ als eines der „The World’s Most Exciting New Hotels“ in die jährliche „Hot List“ gewählt. Das elegante Luxushotel hat 31 Zimmer auf drei Stockwerken. Jedes Zimmer ist individuell designt und mit einem modernen, aber komfortablen Interieur ausgestattet. Chefkoch Andrés Dávila serviert im Hotelrestaurant traditionelle ecuadorianische Gerichte mit einem zeitgenössischen Twist.

www.CasaGangotena.com
www.metropolitan-touring.com

Südtiroler Weinstraße

AUF DER JAGD NACH SÜDTIORLER WEINEN

Die Weinsafari entlang der Südtiroler Weinstraße ist eine spannende Entdeckungsreise durch die Geheimnisse der Weinkulturlandschaft Südtirols. Wer sich auf das Wagnis Weinwissen einlässt wird hier mit intensiven Geschmacks- und Naturerlebnissen belohnt

Die Südtiroler Weinstraße ist eine Weinlandschaft mit Ecken und Kanten, die man am besten in freier Wildbahn erkundet. Auf der Weinsafari können Gourmets sich auf die Jagd nach höchstem Genuss machen. Jeden ersten Donnerstag im Monat, findet der Wein-Intensivkurs ab einer Gruppengröße von zehn Personen statt. Der Besuch von jeweils drei, immer neuen Kellereien, spannende Weinverkostungen, ein Degustations-Mittagsmenü und jede Menge Weinwissen stehen genauso auf dem Programm dieses Abenteuer-Ausflugs wie Streifzüge und Wanderungen durch die Weinberge, persönliche Gespräche mit den Winzern sowie ein intensiver Blick in die Kellereien und die Produktion.

Die Weinsafari startet mit dem Shuttle-Bus um 8:30 Uhr. Erster Stopp dieser Wein-Forschungsreise ist eine Sektkellerei der Südtiroler Weinstraße. Hier werden mit prickelndem Sekt zunächst einmal die Lebensgeister und Sinne der Teilnehmer geweckt. Drei unterschiedliche Sektsorten sensibilisieren die Teilnehmer für weitere Geschmacksnoten und machen Lust auf mehr Proben und Wissenswertes zum Thema Wein und Reben. Auf den Spuren von Gewürztraminer, Vernatsch, Lagrein und Co. geht es beim zweiten Stopp weiter durch die Weinberge. Hier gewinnt man einen guten Einblick in die tägliche Arbeit der Weinbauern, die Insider-Wissen und Weingeheimnisse aus erster Hand vermitteln. Drei edle Weine warten hier auf ihre Verkostung. Und weil die ganzen Eindrücke und so viel Wissen Hunger machen, geht es zum dreigängigen Degustationsmittagessen in ein ausgewähltes Restaurant. Zum Menü genießen die Gäste drei eigens vom Winzer persönlich ausgewählte und auf das Essen abgestimmte Weine und erfahren viel Wissenswertes.
Bestens gestärkt geht es mit dem Bus in Südtirols Hauptstadt Bozen, wo interessante Weinkulturpunkte wie das historische Torgglhaus oder das Leitacher Torl am Bozner Dom mit einem Führer erkundet werden. Bei genauerem Hinsehen sind Vergangenheit und Gegenwart des Weines in allen Gassen und Lauben Bozens allgegenwärtig.

Wie die im Herbst gelesenen Trauben ihren Weg vom Weinberg in die berühmten Fässer und von dort in die begehrten Flaschen finden und wie das gereifte und gut gelagerte Resultat schmeckt, erfahren die Teilnehmer der Weinsafari bei der dritten exklusiven Keller-Führung des Tages. Die Weinsafari entlang der Südtiroler Weinstraße klingt stilecht bei Südtiroler Wein und italienischen Köstlichkeiten in einer Vinothek aus und endet um 19:30 Uhr.

Weinliebhaber können bei der Weinsafari am 27. Mai 2010 für 95 Euro pro Person auf Entdeckungstour quer durch die 15 Gemeinden der Südtiroler Weinstraße gehen. Anmeldeschluss ist der 25. Mai. Weitere Termine: Die Weinsafari findet das ganze Jahr über, jeden ersten Donnerstag im Monat ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Anmeldeschluss ist jeweils der Dienstag vor der Weinsafari. Gruppen ab zehn Personen auf Anfrage.

Mehr Informationen und Anmeldung bei der Südtiroler Weinstraße unter www.suedtiroler-weinstrasse.it oder Tel: +39 0471 860 659

Gault Millau 2010 Saarland

Thunfischtatar mit Gänselebereis

Saarländische Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010: Jens Jakob und
Martin Stopp in Saarbrücken sowie Cliff Hämmerle in Blieskastel

Auf 16 Punkte, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten, steigern sich Jens Jakob und Martin Stopp vom „Le Noir“ in Saarbrücken in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau. Die „unverhoffte Geschmacksharmonien herstellenden Köche“ beeindrucken die Kritiker: „Thunfischtatar wird von Gänselebereis gekühlt, rohe Gänseleber füllt rohes Thunfischröllchen auf süßem Zwiebelconfit und lauwarmer Hummer badet in einer heißen Reduktion von Matchatee, deren Bitternoten die Süße eines Karottenpürees und die Säure einer Grapefruit nahezu neutralisieren“.

Auf 15 Punkte, bei denen im Verständnis des Guides jene Küchenklasse beginnt, in der Kochen zur Kunst wird, verbessert sich Cliff Hämmerle in seinem „Hämmerle’s“ in Blieskastel. Die Tester notieren: „Zum Hummersalat auf Avocado und Bioapfelkügelchen wird uns der versprochene Bergkäse zwar vorenthalten, aber es trösten Hummercroustillant, Hummereis und ein kurioser ‚Hamburger’ von der Hummerschere. Weniger exzentrisch tritt die Jacobsmuschel in Erscheinung – gestützt von einem Kalbskopfraviolo in aromatischem Kalbsfond und pointillistisch untermalt von 4 Gemüsepürees ‚quer durch den Garten’ (Rote Bete, Sel-lerie, Karotte, Lauch) in lustigen bunten Tupfern.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade im Saarland halten gemeinsam Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig und Klaus Erfort vom Restaurant „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken. Bei Bau begeistern „detailversessene Fleißarbeit, die das gesamte sinnliche Spektrum abhandelt, und untrügliches Gespür für Harmonie. Er betrachtet seine ausgeklügelten Speisenfolgen als ‚voyage culinaire’ um die ganze Welt. In letzter Zeit überwiegen die japanischen Einflüsse, die beispielsweise ein Tataki vom Blue Fin-Thunfisch bescheren, stilecht begleitet von Ponzuschaum, Japan-Gemüse mit Abalone (einer Meerschnecke) und köstlich-fernöstlich aromatisiertem Sud mit Thunfischtatar und Avocadocrème. Atemberaubend der Kaffee/Tamarinden-Taubenjus zur Taubenbrust samt Keulenfleisch-Raviolo und Orangen-Sellerie.“ Bei Erfort schmecken die Tester als Zutaten „seiner genialen Kochkunst ab: große Stilsicherheit, kluge Beschränkung aufs Wesentliche, Klarheit des Geschmacks und Transparenz der Aromen – und immer das Bestreben, dem Gast Gutes zu tun. Dem Steinbutt injiziert der Meister eine Petersilieninfusion, die ihn die Farbe wechseln lässt, und setzt dann mit mild-salziger Anchovis-Beurre blanc einen spannenden Akzent. Das Iberico-Schwein atmet würzige ‚Senfluft’ und suhlt sich in einer Sauce von Senfkörnern und Roter Bete.“

Eine höhere Note als die beiden saarländischen Kochkönige haben mit 19,5 Punkten nur 3 Köche in Deutschland: Erforts und Baus ehemaliger Chef Harald Wohlfahrt in Baiersbronn (Schwarzwald), Helmut Thieltges im nahen Dreis bei Wittlich und Joachim Wissler in Bergisch Gladbach bei Köln.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 13 Restaurants im Saarland. 12 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Saarland 4 langweilig gewordene Restaurants ab, je 2 werden höher bzw. niedriger eingestuft.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die 12 besten Restaurants des Gault Millau im Saarland

19 Punkte:
1. GästeHaus Erfort in Saarbrücken,
Schloss Berg in Perl-Nennig,
16 Punkte
3. Le Noir* in Saarbrücken,
Kunz in St. Wendel,
15 Punkte
5. Hämmerle’s* in Blieskastel ,
Kuntze’s Handelshof und Schlossgarten in Saarbrücken,
Villa Fayence in Wallerfangen,
14 Punkte
9. Hashimoto in Saarbrücken,
13 Punkte
10. Rützelerie Geiß in Kirkel
Landgasthof Paulus in Nonnweiler,
Alte Brauerei in St. Ingbert.

*Aufsteiger

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Neue Michelin Sterne Deutschland 2010

Neue Michelin Sterne Deutschland 2010
(nach Orten sortiert)

2 Michelin Sterne
Ort Haus Küchenchef Bundesland
Peterstal-Griesbach, Bad Dollenberg – Le Pavillon Herrmann, Martin BW

1 Michelin Stern
Ort Haus Küchenchef Bundesland
Berlin Die Quadriga Kemppainen, Sauli B
Berlin reinstoff Achilles, Daniel B
Bremen La Terrasse Schulz, Heiko HB
Coburg Esszimmer Beiter, Stefan BY
Durbach Wilder Ritter Baur, Christian BW
Essen Nero Bergheim, Erika NW
Hamburg Küchenwerkstatt Zogbaum, Gerald HH
Königswinter Villa Leonhart Tetzner, Martin NW
Krün Schloss Elmau – Luce d’Oro Hüsken, Michael BY
Mainz Maus im Mollers Maus, Dirk RP
Mannheim Amesa Baum, Caroline BW
München Schweigers² im Show Room Schweiger, Andreas BY
Neuwied Coquille St. Jacques im Parkrestaurant Nodhausen Kurz, Florian RP
Nördlingen Meyers Keller – Joachim Kaiser Kaiser, Joachim BY
Rothenburg ob der Tauber Villa Mittermeier Apelt, Mathias BY
Rügen/Binz niXe Haug, Ralf MV
Saarbrücken Le noir Jakob, Jens; Stopp, Martin SL
Schandau, Bad Sendig Tienelt, André SN
Scharbeutz DiVa Ehinger, Gunter SH
Stuttgart Olivo Rennhack, Marc BW
Stuttgart Speisemeisterei Oehler, Frank BW
Weiden Thun Pavic, Vjekoslav BY
Würselen Alte Feuerwache – Podobnik’s Gourmet Restaurant Podobnik, Kurt NW

Lesen Sie alles über den Restaurantführer Michelin 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/32959/2-Stern-fuer-Martin-Hermann-Hotel-Dollenberg.html

Alle gestrichenen Michelin Sterne Deutschland 2010:
www.gourmet-report.de/artikel/32961/Gestrichene-Michelin-Sterne-Deutschland-2010/

Bestelllink: ISBN 978-2-06-714677-8 , 29,95 EUR, (Österreich: 30,80 EUR), 41 sfr.

Gourmet Report gratuliert allen neuen Sterneträgern! Macht weiter so!

Hawaii- Volcanoes Nationalpark

Hawaii- Volcanoes Nationalpark

Von Lava geprägte Wildnis, komplexes und einzigartiges Ökosystem, seit 24 Jahren ununterbrochen aktive Vulkane hautnah: das ist der Volcanoes Nationalpark auf Big Island, Hawaii. Er reicht von der Pazifikküste bis zum mit 4169 Metern Höhe größten Vulkan der Welt, dem Mauna Loa. Der Nationalpark ist das Ergebnis von 70 Millionen Jahren Vulkanismus, seit 1916 Schutzgebiet und seit 1987 Unesco Welterbe.

Heute ist der Volcanoes Nationalpark eine zur Hälfte von Lava geprägte Wildnis mit erstarrten Lavaseen und erkalteten Lavatunneln.
Lavatunnel entstehen dadurch, dass die äußeren Bereiche eines Lavaflusses schneller erkalten und sich an den Rändern eines Lavaflusses eine Kruste bildet. Bei zurückgehender Aktivität verbleibt ein Lavatunnel. Gäste, die eine Fahrradtour durch den Park absolvieren, haben die Möglichkeit einen Lavatunnel bei einem Stopp zu besichtigen. Man passiert bei einem Besuch des Schutzgebietes zudem ein Besucherzentrum, in dem ausführliche Informationen zur Geschichte des Parks, zum derzeitigen Lavafluss und früheren Vulkanausbrüchen geboten werden. Am Kilauea-Vulkan, dem aktivsten Vulkan der Welt, übernachten die Gäste im berühmten Volcano House, bevor sie eine Fahrradrundtour durch diese einzigartige Naturlandschaft genießen.

Velociped Fahrradreisen ( www.velociped.de ) bietet auf einer 22tägigen geführten Hawaiireise außerdem Ausflüge zu fischreichen Korallenriffen, Begegnungen mit Schildkröten, weiße Sandstrände, blühende Gärten, schneebedeckte Berge und einen buddhistischen Tempel. Doch das, was der Gast niemals vergisst, ist die Außergewöhnlichkeit der Lavalandschaft im Volcanoes Nationalpark.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.velociped.de/deu/data/contentseite.php?menu_id=13

Corny Schoko als Müsli-Imitat-Riegel entlarvt

Die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch hat Schwartau zum Stopp der irreführenden Werbung für sein Produkt Corny Schoko aufgefordert. Durch Werbespots mit TV-Moderator Johannes B. Kerner und falscher Produktabbildung auf der Verpackung versucht das Unternehmen, aus einer klebrigen, hochgradig verarbeiteten Industrie-Süßigkeit ein ausgewogenes Naturprodukt zu machen.

Corny Schoko besteht zu gerade einmal zehn Prozent aus Getreideflocken, dafür jedoch aus sieben verschiedenen Zuckerarten, pflanzlichem Fett und in Form gepressten Mehlbällchen in Körnerform. „Statt Müsliriegel sollte Müsli-Imitat-Riegel auf der Verpackung stehen“, erklärte foodwatch-Sprecher Martin Rücker. „Mit Hilfe von Johannes B. Kerner in der Rolle des verhinderten Bauern betreibt Schwartau hier massive Verbrauchertäuschung.“

Die fingierte Produkt-Abbildung auf der Corny-Schoko-Verpackung steht im krassen Widerspruch zum Täuschungsverbot des deutschen Lebensmittelrechts. Von den zahlreichen Getreideflocken, die auf der Abbildung des Riegels zu sehen sind, findet sich nur ein Bruchteil im eigentlichen Produkt wieder. „Hier wurde ein Corny-Riegel nicht einfach nur in schönes Licht getaucht und professioneller Bildbearbeitung unterzogen. Auf der Verpackung ist alles Mögliche zu sehen, aber kein echter Corny-Riegel“, so foodwatch-Sprecher Rücker. foodwatch fordert Schwartau auf, künftig eine realistische Abbildung seiner Süßigkeit auf der Verpackung zu zeigen.

www.foodwatch.de

Holiday Club Åre

Holiday Club Åre erhält das nordische Umweltsiegel

Die 4-Sterne-Anlage Holiday Club Åre wurde Anfang Dezember 2008 als erstes schwedisches Berghotel mit dem nordischen Umweltzertifikat „Svanen“ (Der Schwan) ausgezeichnet. Damit können nun auch Besucher der größten schwedischen Skidestination möglichst Natur schonend und nachhaltig wohnen. Denn die Hotel- und Ferienhausanlage, die am 20. Dezember 2008 ihr vierjähriges Bestehen feiert, verzichtet nicht nur weitgehend auf umweltschädliche Chemikalien, sondern praktiziert auch verschiedene Umweltstandards wie Mülltrennung, umweltfreundliche Transportmöglichkeiten und Wasser sparende Maßnahmen wie zeitgesteuerte Duschen und Wasser-Stopp-Vorrichtungen im WC. Darüber hinaus spielt auch die Wärmewiedergewinnung im Bad eine wichtige Rolle. Im kommenden Jahr will die Anlage zudem auf weitere Maßnahmen wie den Ausbau der ökologischen Produkte setzen. Weitere Informationen zum Hotel und zum Umweltzertifikat „Svanen“ gibt es unter www.holidayclub.se sowie unter www.svanen.nu.

„Deutsche See“ – Stopp Discard

„Deutsche See“ – Stopp Discard

Um die in der EU gesetzlich vorgeschriebene, skandalöse Discard-Praxis
zu beenden, hat „Deutsche See“ in diesem Jahr gemeinsam mit der
Erzeugergemeinschaft der Hochsee- und Kutterfischer unter
wissenschaftlicher Begleitung das Forschungsprojekt „Stopp Discard“ ins
Leben gerufen. Erste Ergebnisse liegen nun vor.
Normalerweise wird bei jeder Fangfahrt nämlich tonnenweise Fisch über
Bord geworfen — als sogenannter Discard (englisches Wort für
„wegwerfen“). Nur wenige Fische überleben diese Prozedur.

Das EU-Gesetz verbietet es, dass
Fische in den Markt gelangen, deren Fangquote bereits ausgeschöpft ist.
Es lässt sich jedoch nicht immer verhindern, dass diese in den
Fischernetzen landen. Das Ergebnis: Sie werden zurück ins Meer geworfen.
Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) sind das weltweit
20 Millionen Tonnen pro Jahr. Bringt der Fischer diesen Beifang an Land,
macht er sich strafbar — bisher. Das Projekt „Stopp Discard“ setzt sich
dafür ein, dass dieses Verfahren gestoppt wird. Unterstützung bekommen
die Initiatoren „Deutsche See“ und die Erzeugergemeinschaft der Hochsee-
und Kutterfischer von wissenschaftlicher und politischer Seite.
EU-Kommissar Joe Borg hat „Stopp Discard“ als offizielles
Forschungsprojekt anerkannt. Auch das Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin erteilte seine Zustimmung
zu dem Versuch.

Bei dem Projekt werden zunächst drei Kutter in der Nordsee eingesetzt,
die außer Quallen, Seesternen und Seeigeln alles, was ihnen in die Netze
geht, an Land bringen. Auch „unfreiwillige“ Fänge werden verwertet und
auf die Quote der jeweiligen Art angerechnet. Für auf dem Markt wenig
attraktive Fische erzielt der Fischer immerhin noch einen Gewinn, denn
„Deutsche See“ kauft ihm diesen Beifang garantiert ab und vermarktet ihn
weiter.
Um den Beifang von vornherein zu senken, setzen die Fischer zudem auf
eine einfache, aber effektive Methode: Sie verwenden Netze, die 25
Prozent größere Maschen haben. Durch diese können Jungtiere entfliehen
und gelangen gar nicht erst an Bord des Fischkutters. Auf den
Projektschiffen konnte so der Beifang deutlich reduziert werden.

Dr. Peter Dill, Geschäftsführer von „Deutsche See“: „Wir sehen eine
dringende Notwendigkeit für ein behutsameres und effektiveres
Fischereimanagement. Discard ist neben der illegalen Fischerei,
mangelhaften Kontrollen und zu hoch ansetzenden Fangquoten eines der
größten Hindernisse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei. Bei
unserem Projekt sitzen zum ersten Mal alle Beteiligten in einem Boot:
Die Fischer selbst, die sich zu ihrer Eigenverantwortung bekennen, der
Handel und Verarbeitungsunternehmen, für die Nachhaltigkeit auch aus
ökonomischer Sicht sinnvoll ist, die Wissenschaft, die mit dem
Pilotprojekt valide Daten erhält, und die politisch Verantwortlichen in
der Bundesregierung und der EU. Ich bin sicher, dass wir am Ende zu dem
Schluss kommen werden, dass Discard auch von der EU verboten werden muss.“

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die
Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In
bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund
1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom
Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über
Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite
Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle
Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das
überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige
Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die
Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das
Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen
Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen
bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt
der Fischbestände und den Umweltschutz.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles
Wissenswerte rund um Fisch & Fischgenuss.