Die besten Riesling-Schoppen aus dem Rheingau

Der „Rheingauer Weinschmecker“ rief auch dieses Jahr die besten Straußwirtschaften und Gutsschänken des Rheingaus auf, ihre „Nummer 1“ der Weinkarte, ihren typischen Rheingau Riesling trocken und damit zugleich ihre „Visitenkarte“ zu einer umfangreichen
Blindverkostung anzustellen.

Zur objektiven Weinbeurteilung wurden zwei Jurys berufen:
– Jury 1 mit Vertretern der teilnehmenden Weingüter,
– Jury 2 mit unabhängigen Vertretern der Weinbranche, Gastronomie, der Medien und
der Verbraucher.

Die Rheingauer Weinszene hat aus den Top Ten der Gewinner-Weine nun 6 der Besten in einem Schoppen-
Trophy-Paket zusammengestellt – 6 x Rheingau Riesling trocken der folgenden Weingüter:

-Weingut Dr.Corvers-Kauter, Mittelheim
-Weingut Mohr Erben, Lorch
-Weingut Altenkirch, Lorch
-Weingut Hanka, Johannisberg
-Weingut Schloss Vollrads, Winkel
-Weingut Schloss Reinhartshausen, Erbach.

Gastronomiewettbewerb Der Beste Schoppen Mosel

Der Beste Schoppen 2011: Großer Qualitätstest der besten Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer in der Gastronomie beginnt

Geprüfte Qualität und Orientierungshilfe für den Gast sowie Absatz- und Imageförderung für Gastronomen und Winzer – diese Ziele verfolgt der Wettbewerb „Der Beste Schoppen“. In einem Pressegespräch in Nittel gaben die Träger des Wettbewerbes das Startsignal für alle Gastronomiebetriebe, die Weine im offenen Ausschank von Mosel, Saar und Ruwer führen, ihre Schoppenweine zum großen Qualitätstest einzureichen. Die erfolgreichen Betriebe dürfen mit Siegeln und Urkunden für ihre ausgezeichneten Schoppenweine werben und bieten damit dem Verbraucher eine wertvolle Hilfe bei der Weinauswahl im Lokal.

Die Träger des Wettbewerbs – Landwirtschaftskammer (LWK) Rheinland-Pfalz, Moselwein e.V. (Weinwerbung), Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Rheinland e.V. sowie Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel – blicken auf eine Erfolgsstory zurück: „Der Beste Schoppen“ hat sich von den Anfängen im Jahr 1999 zu einem Projekt entwickelt, das jährlich mehr als 560 Unternehmen von Mosel, Saar und Ruwer, aus Eifel und Hunsrück vernetzt und zu gemeinsamer Qualitätsarbeit motiviert. Der Wettbewerb ist damit eine Keimzelle der Dachmarke MOSEL WeinKulturLand.
Im Jahr 2010 verzeichneten die Träger erneut Rekorde bei der Teilnehmerzahl sowie bei der Menge der eingereichten Weine. 244 Gastronomie- und Hotelbetriebe sowie 320 Weinerzeuger sind an dem Projekt beteiligt, mehr als 1.300 Weine von Mosel, Saar und Ruwer wurden geprüft und bewertet.

Die Ausschreibung zum Wettbewerb 2011 geht in diesen Tagen Tausenden von Gastronomiebetrieben zu. Vom 26. April bis spätestens 6. Mai müssen die Weine bei den Weinprüfstellen in Koblenz, Wittlich und Trier sowie einer eigens eingerichteten Annahmestelle in Bremm eingereicht werden. Teilnehmen können alle konzessionierten Gastronomiebetriebe, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank führen. Das gilt auch für Lokale außerhalb der Moselregion, die Weine der im Wettbewerb geprüften Kategorien von Mosel, Saar und Ruwer anbieten. In den vergangenen Jahren beteiligten sich unter anderem Gastronomen aus Bielefeld, Schwerin oder dem Raum Bremen am Wettbewerb.

Die Weine werden in acht Kategorien bewertet: Elbling trocken, Rivaner trocken, Riesling trocken, halbtrocken und lieblich, Weiße Burgundersorten trocken, Rosé/Blanc de noir trocken und Rotwein trocken. Alle positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel „Ausgezeichnet – Der Beste Schoppen“, die Siegerweine das Siegel „Siegerwein – Der Beste Schoppen“. Diese offiziellen Prüfsiegel der Landesweinprämierung dürfen auf Flasche und Weinkarte verwendet werden. Betriebe, die seit mindestens drei Jahren im Wettbewerb die kontinuierlich hohe Qualität ihrer Schoppenweine unter Beweis gestellt haben, erhalten zudem die Auszeichnung „Haus der Besten Schoppen“. Die Betriebe profitieren nicht nur durch höheren Weinumsatz, die erfolgreiche Teilnahme sichert ihnen auch einen Bonus für eine Zertifizierung als Qualitätsbetrieb im Rahmen der „Dachmarke Mosel“. Zudem winken den Siegern nicht nur Urkunden und Siegel, sondern auch Warengutscheine.

Das passende Mineralwasser zum Schoppenwein kommt aus der Region: Der Gerolsteiner Brunnen aus der Eifel ist Partner des Wettbewerbs, denn Gerolsteiner Mineralwasser bildet eine hervorragende Ergänzung zu Wein und Küche der Region. Die Wein- und Sommelierschule in Koblenz attestiert Gerolsteiner Mineralwasser aufgrund seiner ausgewogenen Mineralisierung und dem harmonischen Geschmack eine hervorragende Eignung als Begleiter zum Wein. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von den Volks- und Raiffeisenbanken der Mosel-Region.
Die angemeldeten Weine werden in verdeckten sensorischen Prüfungen bewertet, zu denen auch die teilnehmenden Gastronomen und ihre Weinlieferanten eingeladen werden. Diese Proben kurbeln den Qualitätsdialog zwischen Wirten und Weinlieferanten an. Die besten Weine der Regionalproben schaffen den Sprung in die Finalprobe. Dann werden die Siegerweine gekürt, die bei der großen Finalveranstaltung am 27. Juli in Kröv präsentiert werden.

Der Schoppen-Wettbewerb ist zu einem regionalen Netzwerk geworden, in dem sich mehr als 500 Unternehmen regelmäßig austauschen. Gemeinsam arbeiten die Betriebsleiter aus Gastronomie und Weinwirtschaft an der Qualitätssteigerung der Ausschankweine und der Verbesserung der Servicequalität durch Schulung des Personals – alles mit der Zielsetzung, dem Gast Orientierung, Information und Qualität in Sachen „Schoppenwein von Mosel, Saar und Ruwer“ zu bieten. Für die beteiligten Betriebe ist die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb nicht nur eine Unterstützung im gesamtbetrieblichen Marketing und der Positionierung, der Umsatz bei offenen Weinen und damit der Weinabsatz generell steigt ebenfalls durch die Auszeichnungen.
Dieses Netzwerk hat weit über sein eigentliches Ziel hinaus Bedeutung erlangt. Der Wettbewerb von der Mosel entwickelte sich zum Modellprojekt für andere rheinland-pfälzische Weinanbaugebiete. Heute werden auch an Mittelrhein, Nahe und in Rheinhessen jährlich die besten Schoppenweine prämiert. Seit 2002 ist der Wettbewerb Teil der Landesweinprämierung Rheinland-Pfalz.

Interessierte Betriebe erhalten im Internet unter www.derbesteschoppen.de Informationen und Anmeldeformulare. Weitere Informationen gibt es bei:
Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Friedrichstraße, 54516 Wittlich, Tel. 06571/97330
IHK Trier, Herzogenbuscher Str., 54292 Trier, Tel. 0651/9777-202
Moselwein e.V., Gartenfeldstraße 12a, 54295 Trier, Tel. 0651/710280

Bioweine auf der BUGA

Bioweine auf der BUGA

Ökowinzer präsentiert Weine von der Rotweininsel

Am Kalthaus im Küchengarten kann man auf der BUGA gut einen Schoppen Wein genießen
Am Kalthaus im Küchengarten kann man auf der BUGA gut einen Schoppen Wein genießen

Bio liegt voll im Trend. Spätestens seit dem Fleischskandal greifen die Verbraucher in Deutschland wieder vermehrt zu Bio-Produkten, auch im Weinregal. Einer derjenigen, der die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt hat, ist Anton Hell, der auf der Rotweininsel im unterfränkischen Wiesenbronn ein kleines Öko-Weingut im Familienbund betreibt. „Bio ist für uns kein Trend, Bio ist für uns gelebte Philosophie!“, so Anton Hell.

Bereits seit 1978 betreibt der Vollblut-Winzer ökologischen Weinbau und ist seit 1984 Mitglied bei ECOVIN, einer Vereinigung von rund 200 Weingütern im gesamten Bundesgebiet, die nach ganz strengen Richtlinien ihre Rebflächen bewirtschaften.

Mit ökologischem Weinbau lassen sich keine Höchsterträge erwirtschaften. Biologisch gedüngte Reben und individuelle Ertragsbeschränkungen sind die Basis für hohe und dauerhafte Qualitäten. „Große Weine kann man nur im Einklang mit der Natur erzeugen“, ist sich Hell sicher. „Den schonenden Umgang mit der Natur, das Zusammenspiel von Boden, Klima und Rebe, den absoluten Verzicht auf Chemie im Weinberg und im Keller schmeckt man in unseren Weinen!“

Dass sich die mühevolle und intensive Arbeit lohnt, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen, die Winzer Hell in den zurückliegenden Jahren für seine erlesenen Tropfen erhalten hat.

In den beiden Lagen Wiesenbronner Wachhügel und Großlangheimer Kiliansberg baut Anton Hell mit den Rebsorten Domina, Dornfelder, Regent und Cabernet-Dorsa rund 70 Prozent Rotwein an. Die restlichen 30 Prozent der Anbaufläche sind mit den Weißweinreben Grüner Silvaner, Rieslaner, Helios, Chardonnay und Weißburgunder bestockt.

Seine edlen Tropfen präsentiert Anton Hell jetzt auf der Bundesgartenschau in Schwerin. Am Kalthaus im Küchengarten kredenzt der Öko-Winzer vom 13. bis 20. August 2009 seine Weine und gewährt interessierten Besuchern Einblicke in die Philosophie des ökologischen Weinbaus.

Die besten Riesling-Schoppen aus dem Rheingau

Die besten Riesling-Schoppen aus dem Rheingau

Nur die 40 besten Straußwirtschaften und Gutsschänken des Rheingaus

hatten eine Chance: sie wurden vom „Rheingauer Weinschmecker“

aufgerufen, ihre „Nummer 1“ der Weinkarte, ihren typischen Rheingau

Riesling Qualitätswein trocken und damit zugleich ihre „Visitenkarte“ zur

großen Blindverkostung anzustellen.

Zur objektiven Weinbeurteilung wurden zwei Jurys berufen:

– Jury 1 aus 21 Vertretern der teilnehmenden Betriebe,

– Jury 2 aus 11 unabhängigen Vertretern der Weinbranche, Gastronomie,

der Medien und der Verbraucher.

Nicht die den Rheingau prägenden Familienbetriebe, sondern zwei

bekannte und renommierte Weingüter belegten die ersten beiden

Plätze: Schloss Vollrads und Schloss Johannisberg.

Die Top 10:

(1) Schloss Vollrads: 2008 Rheingau Riesling trocken

(2) Schloss Johannisberg: 2008 Schloss Johannisberger Gelblack

(3) Hanka: 2008 Johannisberger Erntebringer Riesling trocken

(4) Schamari-Mühle: 2008 Johannisberger Erntebringer Riesling trocken

(5) Schön: 2008 Rüdesheimer Bischofsberg Riesling trocken

(6) Goldatzel: 2008 Johannisberger Vogelsang Riesling trocken

(7) Schumann-Nägler: 2008 Rheingau Riesling trocken

(8) Speicher-Schuth: 2007 Kiedricher Sandgrub Riesling QbA trocken

(9) Baiken (Staatsweingüter): Rheingau Riesling QbA trocken

(10) Dienst: 2008 Dorotheenhof Rheingau Riesling trocken

Die Rheingauer Weinszene, die Vinothek für den gesamten

Rheingau, einer kleinen, aber feinen Weinregion, hat nun die 6 besten

Schoppen-Weine in einem Schoppen-Trophy-Paket zusammengestellt –

zu den Winzerpreisen und für insgesamt nur € 42,60 (zuzüglich € 6,90
Versand- und Verpackungskosten). Eines der interessantesten Probier-
Angebote.

Zu bestellen unter www.rheingauer-weinszene.de (unter „Sets“) oder per

E-Mail: info@rheingauer-weinszene.de oder unter 06723/999356.

„Der Beste Schoppen“ 2009

„Der Beste Schoppen“ 2009
Siegerweinpräsentation am 21. Juli in Bad Bertrich

Die Anziehungskraft ist ungebrochen
1224 Weine bei Gastronomiewettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ getestet

Die Anziehungskraft des Gastronomiewettbewerbs „Der Beste Schoppen“ im Weinanbaugebiet Mosel ist auch im elften Jahr ungebrochen. Im großen Qualitätstest der Ausschankweine wurden so viele Weine bewertet wie nie zuvor. Gastronomen und Hoteliers aus ganz Deutschland reichten 1224 Schoppenweine von 297 Winzern an Mosel, Saar und Ruwer zum Wettbewerb ein. Die Zahl der teilnehmenden Gastro-Betriebe blieb mit 236 gleich hoch wie in den Vorjahren.

Die Siegerweine 2009 werden in Lokalen in Löf, Pommern, Cochem, Beilstein, Ellenz-Poltersdorf, Zell, Bad Bertrich, Erden, Nittel und Manderscheid sowie im niedersächsischen Kirchweyhe serviert. 168 Gaststätten, Restaurants und Weinstuben – darunter 18 Betriebe außerhalb von Rheinland-Pfalz – erhielten für ihre kontinuierlich gute Schoppenqualität die Plakette „Haus der Besten Schoppen“. Bei der Siegerpräsentation in Bad Bertrich überreichten die Repräsentanten der Wettbewerbsträger vor 400 Gästen aus Gastronomie und Hotellerie, Weinwirtschaft und Politik den erfolgreichen Teilnehmern ihre Urkunden und Preise. Veranstaltet wird der Wettbewerb, der sich zu einem Netzwerk von rund 550 Gastronomie- und Weinbaubetrieben entwickelt hat, von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, der Gebietsweinwerbung Moselwein e.V., den Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel und dem Hotel- und Gaststättenverband Rheinland. Kooperationspartner des Projektes sind die Raiffeisen- und Volksbanken der Region sowie der Gerolsteiner Brunnen.

Wie stark sich die Qualität der Schoppenweine von Mosel, Saar und Ruwer entwickelt hat, zeigt sich daran, dass 1141 der angestellten Weine von 282 Winzerbetrieben das offizielle Prüfsiegel „Der Beste Schoppen“ erhalten. In 25 Probenrunden wurden die Weine verdeckt getestet, dabei wirkten 313 Juroren mit. 352 Gewächse schafften den Sprung in die Finalrunde, in der Siegerweine in den Kategorien Riesling trocken, halbtrocken und lieblich, Elbling, Rivaner, Weiße Burgundersorten sowie Rotweine (jeweils trocken) ermittelt wurden.

Die Siegerweine 2009 in den sieben Wettbewerbskategorien sind:

Weiße Burgundersorten trocken:
2008 Mosel Weißer Burgunder Qualitätswein trocken
Weingut Klaus Lotz, Erden
ausgeschänkt im:
Restaurant Zur Ratsschenke, Erden
Hotel-Restaurant Gut Wistorfs, Köln-Brück

Elbling trocken:
2008 Mosel Elbling Qualitätswein trocken
Weingut Frieden-Berg, Nittel
ausgeschänkt im:
Hotel Kirchweyher Hof, Weyhe-Kirchweyhe (Niedersachsen)
Gutsschänke Frieden-Berg, Nittel

Rivaner trocken:
2008 Mosel Rivaner Qualitätswein trocken
Weingut Ortwin Görgen, Briedern
ausgeschänkt in der:
Winzerschenke an der Klostertreppe, Beilstein

Riesling trocken:
2008 Detzemer Würzgarten Riesling Hochgewächs trocken
Weingut Walter Rauen, Detzem
ausgeschänkt im:
Stadt-Café, Schweich
Restaurant Alte Molkerei, Manderscheid

Riesling halbtrocken:
2008 Mosel Riesling Qualitätswein halbtrocken
Weingut Albert Kallfelz, Zell-Merl
ausgeschänkt im:
Maria’s kleine Kneipe, Zell/Mosel
Waldhotel Marienhöhe, Bad Bertrich

Riesling lieblich:
2008 Pommerner Goldberg Riesling Hochgewächs
Weingut Leo Fuchs, Pommern
ausgeschänkt im:
Hotel Krähennest, Löf/Mosel
Gasthaus Onkel Otto, Pommern
Moselstern Hotel Brixiade & Haus Triton, Cochem
Moselstern Hotel Fuhrmann, Ellenz-Poltersdorf

Rotwein trocken:
2007 Kanzemer Altenberg Spätburgunder Qualitätswein trocken
Bischöfliches Priesterseminar, Trier
ausgeschänkt im:
Restaurant Dazert, Cochem

Die Liste der „Häuser der Besten Schoppen“ sowie weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet: www.derbesteschoppen.de

Gastronomiewettbewerb „Der Beste Schoppen“

Der Beste Schoppen 2009:
Wettbewerb um die besten
Ausschankweine der Mosel beginnt

500 Unternehmen an Mosel, Saar und Ruwer, in Eifel und
Hunsrück stehen in den Startlöchern für einen Wettbewerb, zu dem jedes Jahr Anfang April der Startschuss fällt: Der Gastronomiewettbewerb „Der Beste Schoppen“ geht in diesem Frühjahr in die elfte Auflage. 238 Gastronomie- und Hotelbetriebe sowie 318 Weinerzeuger waren im vergangenen Jahr an dem Projekt beteiligt, fast 1200 Weine wurden zum Wettbewerb eingereicht und bewertet.

Die Träger des Wettbewerbs – Landwirtschaftskammer (LWK) Rheinland-Pfalz, Moselwein e.V. (Weinwerbung), Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Rheinland e.V. sowie Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel – gaben mit einer Pressekonferenz im Park Plaza Hotel in Trier den Startschuss. Sie rufen alle Gastronomen und Hoteliers auf, ihre Schoppenweine von der Mosel zum Qualitätstest einzureichen.

Die Ausschreibung geht in diesen Tagen an 30r00 Gastronomibebetriebe.
Bis zum 24. April müssen die Weine eingereicht werden. Teilnehmen können alle konzessionierten Gastronomiebetriebe, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank führen. Das gilt auch für Lokale außerhalb der Moselregion, die Weine der im Wettbewerb geprüften Kategorien von Mosel, Saar und Ruwer anbieten.
In den vergangenen Jahren beteiligten sich unter anderem Gastronomen aus Bielefeld, Schwerin und sogar Belgien am Wettbewerb.

Die Weine werden in sieben Kategorien geprüft und bewertet: Elbling trocken, Rivaner trocken, Riesling trocken, halbtrocken und lieblich, Weiße Burgundersorten trocken und Rotwein trocken. Alle positiv bewerteten Weine erhalten das Siegel „Ausgezeichnet – Der Beste Schoppen“, die Siegerweine das Siegel „Siegerwein – Der Beste Schoppen“. Diese offiziellen Prüfsiegel der Landesweinprämierung dürfen auf Flasche und Weinkarte verwendet werden. Betriebe, die seit mindestens drei Jahren im Wettbewerb die kontinuierlich hohe Qualität ihrer Schoppenweine unter Beweis gestellt haben, erhalten zudem die Auszeichnung „Haus der Besten Schoppen“. Die Betriebe profitieren nicht nur durch höheren Weinumsatz, die erfolgreiche Teilnahme sichert ihnen auch einen Bonus für eine Zertifizierung als Qualitätsbetrieb im Rahmen der „Dachmarke Mosel“. Die Siegerweine werden am 21. Juli in einer großen Feier im Kurort Bad Bertrich präsentiert.

Der Schoppen-Wettbewerb an der Mosel, der seit 1999 jährlich stattfindet, hat sich zu einem Netzwerk entwickelt, in dem sich rund 550 Unternehmen regelmäßig austauschen. Gemeinsam arbeiten die Betriebsleiter aus Gastronomie und Weinwirtschaft an der Qualitätssteigerung der offenen Ausschankweine und der Verbesserung der Servicequalität durch Schulung des Personals – alles mit der Zielsetzung, dem Gast Orientierung, Information und Qualität in Sachen „Schoppenwein von Mosel, Saar und Ruwer“ zu bieten. Künftig werden den Gastronomiebetrieben auch besonders geschulte „Mosel Weindozenten“ für Seminare zur Verfügung stehen.

Das Schoppen-Netzwerk hat weit über sein eigentliches Ziel hinaus Bedeutung erlangt. Dank der Branchen übergreifenden Kooperation von Gastronomie und Weinwirtschaft entwickelte sich der Wettbewerb von der Mosel zum Modellprojekt für andere rheinland-pfälzische Weinanbaugebiete. Heute werden auch an Mittelrhein, Nahe und in Rheinhessen jährlich die besten Schoppenweine prämiert. Seit 2002 ist der Wettbewerb offiziell als Teil der Landesweinprämierung in Rheinland-Pfalz anerkannt.

Für die Mosel-Region hat „Der Beste Schoppen“ noch weitergehende Bedeutung. Denn das Projekt in Trägerschaft verschiedener Organisationen, Kammern und Behörden ist mit seiner Zusammenarbeit über Branchen hinweg ein Baustein der Regionalinitiative Mosel und damit auch der Dachmarke „MOSEL WeinKulturLand“ geworden. Die Prämierung im Wettbewerb „Der Beste Schoppen“ spielt eine Rolle bei der Zertifizierung von Gastronomie- und Hotelbetrieben, die sich nach den Qualitätskriterien der Dachmarke Mosel zertifizieren lassen.

Das passende Mineralwasser zum Schoppenwein von der Mosel kommt ganz aus der Nähe: Der Gerolsteiner Brunnen ist Partner des Wettbewerbs, denn Gerolsteiner Mineralwasser bildet eine hervorragende Ergänzung zu Wein und Küche der Region. Die Wein- und Sommelierschule in Koblenz attestiert Gerolsteiner Mineralwasser aufgrund seiner ausgewogenen Mineralisierung und dem harmonischen Geschmack eine hervorragende Eignung als Begleiter zum Wein.

Interessierte Betriebe erhalten Informationen im Internet unter www.derbesteschoppen.de

Weitere Informationen gibt es bei:
Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Friedrichstraße, 54516 Wittlich, Tel. 06571/97330
IHK Trier, Herzogenbuscher Str., 54292 Trier, Tel. 0651/9777-202
Moselwein e.V., Gartenfeldstraße 12a, 54295 Trier, Tel. 0651/710280

Städte der Genüsse

WDR, Mittwoch, 18.02. um 09:20 Uhr

Städte der Genüsse

Mainz

Die kulinarische Reise Städte der Genüsse führt morgen nach Mainz. Hier, so zeigt sich, weiß man recht gut zu genießen. Die Hauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz liegt am Rhein und direkt an der Main-Mündung. Über 2000 Jahre glanzvolle und stürmische Geschichte haben das Lebensgefühl der Mainzer geformt. Der drei Mal in Woche stattfindende Markt ist wie eine zappelige Kulisse für den gewaltigen Dom St. Martin. Über tausend Jahre bewegte Geschichte prägt das Antlitz des monumentalen Bauwerkes. Der Stadtteil Mainz-Gonsenheim lockt nicht nur mit seinen ausgedehnten Gemüsefeldern. Verwöhnte Gaumen können sich bei Frank Buchholz von den Kreationen des Sternekoches beeindrucken lassen. Neun Meter hoch und mit über 200 bronzenen Figuren geschmückt ragt der Fastnachtsbrunnen in den Narrenhimmel. Seit seiner Einweihung im Jahr 1967 ist das Denkmal zum Wahrzeichen der närrischen Jahreszeit geworden, die die Mainzer ähnlich passioniert wie die Kölner feiern. Der Mainzer Schinken, oder Jambon de Mayence, ist die bekannteste Mainzer Spezialität. Bereits zu Luthers Zeiten verbreitete sich der Ruhm des Schinkens über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus. Eine Mainzerin hat das einst fast vergessene alte Rezept wieder ausfindig gemacht und nun wird es, streng geheim gehalten, wieder angewandt. Wein ist das Lieblingsthema der Mainzer. Unzählige Weinstuben locken mit dem berühmten Schoppen und mit Hausmannskost. Im Augustinerkeller im Herzen der Altstadt zum Beispiel bereitet Chefin Charlotte Hahn Markklößchensuppe wie zu Omas Zeiten zu und begeistert ihre Gäste damit, unter ihnen viele Stammkunden. Römische Funde sind in Mainz keine Seltenheit. Eine kleine Sensation ist jedoch der Isis-Tempel, eine Opferstätte mit beeindruckenden Funden, wie Landesarchäologe Gerd Rupprecht zu erzählen weiß. Im Herzen der Altstadt liegt eines der ältesten Druckereimuseen der Welt, das Gutenberg Museum. In großzügig gestalteten Räumen bekommt der Besucher einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Buchdrucks. Gegen Abend genießt man die Gaumenkitzler bei Maus im Mollers über den Dächern von Mainz.

Städte der Genüsse

WDR, Samstag, 14.02. um 17:25 Uhr

Städte der Genüsse

Mainz

Die kulinarische Reise Städte der Genüsse führt morgen nach Mainz. Hier, so zeigt sich, weiß man recht gut zu genießen. Die Hauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz liegt am Rhein und direkt an der Main-Mündung. Über 2000 Jahre glanzvolle und stürmische Geschichte haben das Lebensgefühl der Mainzer geformt. Der drei Mal in Woche stattfindende Markt ist wie eine zappelige Kulisse für den gewaltigen Dom St. Martin. Über tausend Jahre bewegte Geschichte prägt das Antlitz des monumentalen Bauwerkes. Der Stadtteil Mainz-Gonsenheim lockt nicht nur mit seinen ausgedehnten Gemüsefeldern. Verwöhnte Gaumen können sich bei Frank Buchholz von den Kreationen des Sternekoches beeindrucken lassen. Neun Meter hoch und mit über 200 bronzenen Figuren geschmückt ragt der Fastnachtsbrunnen in den Narrenhimmel. Seit seiner Einweihung im Jahr 1967 ist das Denkmal zum Wahrzeichen der närrischen Jahreszeit geworden, die die Mainzer ähnlich passioniert wie die Kölner feiern. Der Mainzer Schinken, oder Jambon de Mayence, ist die bekannteste Mainzer Spezialität. Bereits zu Luthers Zeiten verbreitete sich der Ruhm des Schinkens über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus. Eine Mainzerin hat das einst fast vergessene alte Rezept wieder ausfindig gemacht und nun wird es, streng geheim gehalten, wieder angewandt. Wein ist das Lieblingsthema der Mainzer. Unzählige Weinstuben locken mit dem berühmten Schoppen und mit Hausmannskost. Im Augustinerkeller im Herzen der Altstadt zum Beispiel bereitet Chefin Charlotte Hahn Markklößchensuppe wie zu Omas Zeiten zu und begeistert ihre Gäste damit, unter ihnen viele Stammkunden. Römische Funde sind in Mainz keine Seltenheit. Eine kleine Sensation ist jedoch der Isis-Tempel, eine Opferstätte mit beeindruckenden Funden, wie Landesarchäologe Gerd Rupprecht zu erzählen weiß. Im Herzen der Altstadt liegt eines der ältesten Druckereimuseen der Welt, das Gutenberg Museum. In großzügig gestalteten Räumen bekommt der Besucher einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Buchdrucks. Gegen Abend genießt man die Gaumenkitzler bei Maus im Mollers über den Dächern von Mainz.

„Der Beste Schoppen“ für das Weinanbaugebiet Mosel geehrt

„Der Beste Schoppen“ 2008

Rekordbeteiligung im Jubiläumsjahr

1180 offene Weine im Test: Sieger im Gastronomiewettbewerb „Der Beste Schoppen“ für das Weinanbaugebiet Mosel geehrt

Auch im zehnten Jahr strahlte der Gastronomiewettbewerb „Der Beste Schoppen“ im Weinanbaugebiet Mosel eine ungebrochene Anziehungskraft aus. Im Jubiläumsjahr setzte der große Test der offenen Ausschankweine eine neue Rekordmarke: 1180 Weine von 318 Winzern an Mosel, Saar und Ruwer wurden von 238 Gastronomiebetrieben aus ganz Deutschland eingereicht. Die Weine wurden in 25 Proben mit insgesamt 299 Prüfern verdeckt probiert und bewertet.
Im Kurort Bad Bertrich wurden nun in einer Präsentation mit 400 Gästen die Sieger in den sieben Weinkategorien geehrt:
Elbling trocken:
Landhotel Maarblick, Meerfeld/Eifel, Hotel-Restaurant Klosterschenke in Trier-Pfalzel
Weinstube und Gästehaus Apel in Nittel siegten mit dem 2007er Nitteler Rochusfels Elbling QbA trocken, Weingut Hubertus M. Apel, Nittel.

Rivaner trocken:
Hotel-Restaurant Kölchens und Restaurant Station Cues & Sammy’s Keller (beide in Bernkastel-Kues) sowie Landhotel Maarblick, Meerfeld, siegten mit dem 2007er Rivaner QbA trocken des Weingutes Rosenhof, Maring-Noviand.

Weiße Burgundersorten trocken:
Das Hotel-Restaurant-Weinhaus Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig wurde Sieger mit dem 2007er Wintricher Großer Herrgott Weißer Burgunder Qualitätswein trocken aus dem Weingut Martin Schömann, Zeltingen.

Riesling trocken:
Das Hotel-Restaurant Gambrinus, Enkirch, siegte mit einem 2007er Riesling Hochgewächs trocken aus dem Weingut Thomas Caspari-Kappel, Enkirch.

Riesling halbtrocken:
Die Alte Weinstube Steinfelder Hof in Ellenz-Poltersdorf siegte mit dem 2007er Poltersdorfer Rüberberger Domherrenberg Riesling halbtrocken von Winzer Herbert Pies, Ellenz-Poltersdorf.

Riesling lieblich:
Das Weinhaus Hubertus, Koblenz, wurde mit dem 2007er Gülser Königsfels Riesling Qualitätswein vom Weingut Helmut Müller, Koblenz-Güls, Sieger.

Rotwein trocken:
Das Romantik-Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach stellte mit dem 2006er Spätburgunder Qualitätswein trocken aus dem Weingut Rainer Thielen, Traben-Trarbach, den Sieger.

Im Jubiläumsjahr gab es eine besondere Ehrung für sieben Gastronomen, die den „Besten Schoppen“ in vorbildlicher Weise in ihren Betrieben den Gästen näher bringen. Eleonore Ley (Weinstube „Weinhexe“ in Trier), Hans-Peter Schulz (Restaurant Moselperle in Traben-Trarbach), Monika Heimes (Alte Weinstube Steinfelder Holf in Ellenz), Dieter Spahl (Weinhaus Hubertus in Koblenz), Claudia Krause (Alte Molkerei in Manderscheid) und Martin Kucher (Kucher’s Landhotel in Darscheid/Vulkaneifel) sind die Träger des Sonderpreises „Haus der Besten Schoppen – Premium“, der von den Trägern des Wettbewerbs zum Jubiläum ausgelobt worden war. 40 Betriebe, die bereits seit Jahren die Plakette „Haus der Besten Schoppen“ führen dürfen, hatten sich um den Sonderpreis beworben.
Einen Ehrenpreis für sein zehnjähriges Engagement im und um den Wettbewerb erhielt Dieter Kettermann aus Bernkastel-Kues, Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Rheinland. Er hatte als Kreisvorsitzender des HoGa Bernkastel-Wittlich den Schoppen-Wettbewerb Ende der 90er Jahre initiiert. Auch in seinen Gastronomiebetrieben setzt er den Qualitätsgedanken in Sachen Schoppenwein vorbildlich um, wofür diese sich nun mit dem Ehrenpreis „Haus der Besten Schoppen – Premium“ schmücken dürfen.
Zudem erhielten 167 Gaststätten, Restaurants und Weinstuben für ihre kontinuierlich gute Schoppenqualität die Plakette „Haus der Besten Schoppen“.

Veranstaltet wird der Wettbewerb, der sich zu einem Netzwerk von 550 Gastronomie- und Weinbaubetrieben entwickelt hat, von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, den Industrie- und Handelskammern Trier und Koblenz, der Weinwerbung Moselwein e.V., dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel und dem Hotel- und Gaststättenverband Rheinland. Bei der Siegerpräsentation wurde die enorme Entwicklung von Wein- und Servicequalität gewürdigt, die sich im Schoppen-Wettbewerb widerspiegele.

Teilnehmen können alle Gastronomiebetriebe, die Weine von Mosel, Saar und Ruwer im offenen Ausschank haben. Die Mosel war mit dem „Besten Schoppen“ Modellprojekt für andere Anbaugebiete: Der Wettbewerb wird inzwischen auch an Mittelrhein, Nahe und in Rheinhessen veranstaltet.

Die Liste der „Häuser der Besten Schoppen“ sowie weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet: www.derbesteschoppen.de

Arnd Feye

Der Bremer Ratskeller wird saniert – Gastronomie-Bereich bis zum 31. August geschlossen – Kosten: 2,2 Millionen Euro

Wo sonst der Geist des Weines herrscht und Gäste ihm begegnen, stehen Toilettenschüsseln herum. Wo sonst Sterne-Menüs gekocht werden, baumelt jetzt Kabelsalat von der Decke: Der Bremer Ratskeller wird saniert, seit einigen Tagen ist er geschlossen.

Bis zum 31. August ist der Ratskeller nun geschlossen. Am 1. September öffnet er wieder. Ein Termin, der unbedingt eingehalten werden soll. Arnd Feye verweist auf eine Reihe von Buchungen, die es bereits gibt. Und: „Am 2. September beginnt das Musikfest.“ Der Ratskeller-Weinverkauf im Schoppen steel 1 bleibt während der Sanierungszeit geöffnet.

WWW.ratskeller.de

Quelle: http://syke.mzv.net/news/stories/bremen/?id=76573