Neue Schoko-Studien

Aktuelle Studien zeigen erneut positive Zusammenhänge zwischen Schokoladenkonsum und zahlreichen Gesundheitsparametern: So ergab eine Untersuchung die „inverse Korrelation“ von Schokoladenverzehr und Diabetes Typ-2: Teilnehmer, die nie oder kaum Schokolade aßen hatten ein fast doppelt so hohes Risiko im 5-Jahres-Beobachtungszeitraum an Diabetes zu erkranken wie Probanden, die öfter als einmal pro Woche Schokolade aßen [1].
Die gleiche Studiengruppe zeigte mit steigendem Schokoladenverzehr auch verbesserte Hirnleistungen, die mittels zahlreicher neuropsychologischer Tests gemessen wurden [2]. Des Weiteren könnte wöchentlicher Schokoladenverzehr einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Blutgefäße ausüben [3]. „Die neuen Beobachtungen reihen sich nahtlos in die Kette bisheriger Schoko-Studien ein, in denen Schokoliebhaber durchweg bessere Gesundheitsparameter aufwiesen“, erklärt Ernährungs- wissenschaftler und Buchautor Uwe Knop, „es muss also niemand Angst vor dem Schokoladen-Weihnachtsmann haben.“

Bereits erschienene aktuelle Publikationen aus 2016 konnten zeigen, dass Schokoladen-Konsum mit einem niedrigen Risiko sowohl für Herz-Durchblutungsstörungen und Herzinfarkt [4] als auch für geistigen Abbau ver- bunden ist [5]. Des Weiteren ergab eine Studie im renommierten British Journal of Nutrition, dass der tägliche Konsum von Schokolade in Zusammenhang mit einer verminderten Wahrscheinlichkeit für Insulin-Resistenz steht [6], einem Indikator von Prä-Diabetes und wichtigen Risikofaktor des metabolischen Syndroms.

Schlanke Schokoladenesser
Nicht nur in Sachen Gesundheit liefern Schokoladenstudien überraschende Beobachtungen, auch im Hinblick auf das Körpergewicht: So offenbarte eine aktuelle Großanalyse von 19 Studien, veröffentlicht im Ame- rican Journal of Clinical Nutrition, dem wissenschaftlichen Top-Journal der American Society for Nutrition: Die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Fettleibigkeit war bei Kindern und Jugendlichen mit dem höchsten Konsum von Süßigkeiten und Schokolade um 18% niedriger als bei den „Normalnaschern“ (Referenzgruppe) [7]. Bereits 2014 konnte eine pan- europäische Untersuchung zeigen: Jugendliche mit hohem Schokoladenkonsum haben einen niedrigeren Körperfettanteil und einen geringeren Bauchumfang im Vergleich zu ihren Altersgenossen mit niedrigem Schokiverzehr [8]. Eine vergleichbare „inverse Korrelation“ beobachteten Forscher auch bei Erwachsenen: je mehr Schokolade, desto niedriger der BMI [9]. Schon 2012 lieferte eine Studie im renommierten New England Journal of Medicine den überraschenden Zusammenhang: Je mehr Schokolade in einem Land gegessen wird, desto mehr Nobelpreise gibt es. So war die Schweiz sowohl Spitzenreiter in Sachen Schokoladenkonsum als auch beim Erhalt von Nobelpreisen (pro zehn Millionen Einwohner) [10].

Schokolade = 50% Zucker
„Zum Leidweisen aller Schokoholics lässt sich aus genannten Korrelationen leider keine Kausalität [Ursache-Wirkungs-Beziehung] ableiten, also beispielsweise `Schokolade verhindert Diabetes ́ oder `Schoki macht schlank ́. Solche Schlüsse lassen Ernährungsstudien nicht zu. Anderer- seits liegen aber auch keine gesundheitsschädlichen Korrelationen vor, die eine Warnung vor `böser Schoki ́ rechtfertigen würde“, so Knop. Doch bei all den potenziellen Schokoladenseiten des Schokoladengenusses sei ein Aspekt aufgrund der aktuellen „Zuckersteuer-Debatte“ von besonde- rer Brisanz: Schokolade besteht etwa zur Hälfte aus: Zucker (circa 50g in einer 100g Tafel). „Eine Zuckersteuer, die damit auch
Schokolade voll treffen würde, könnte aufgrund der erhöhten Produkt- Preise zu vermindertem Verzehr von Schokolade führen. Das wiederum könnte – rein theoretisch, statistisch studiengemäß – zu mehr Diabetesfällen, erhöhter Insulin-Resistenz und steigendem Körpergewicht bei Deutschlands und Schweizer Bürgern führen. Ob die Zuckersteuer dann auch die Nobelpreisquote in die Knie zwingt, das sollte ebenfalls kritisch diskutiert werden“, empfiehlt Knop. Unabhängig davon: im Hinblick auf Weihnachten und seine besinnlichen Festtagsschokoladenprodukte sei erst einmal wichtig zu wissen: Wer Schokolade achtsam genießt, kann einen stärkeren Anstieg seiner positiven Stimmung erzielen als die „Unachtsam-nebenbei-Futterer“ – natürlich rein studiengemäß [11].

Quellen:
[1] Appetite. 2016 Oct 8;108:263-269; Habitual chocolate intake and type 2 di- abetes mellitus in the Maine-Syracuse Longitudinal Study: (1975-2010): Pro- spective observations. NO CONFLICT OF INTEREST
[2] Appetite. 2016 May 1;100:126-32; Chocolate intake is associated with bet- ter cognitive function: The Maine-Syracuse Longitudinal Study.
[3] Pulse (Basel). 2016 Jul;4(1):28-37; Relation of Habitual Chocolate Con- sumption to Arterial Stiffness in a Community-Based Sample: Preliminary Find- ings.
[4] Heart. 2016 Jul 1;102(13):1017-22; Chocolate consumption and risk of my- ocardial infarction: a prospective study and meta-analysis
[5] J Alzheimers Dis. 2016 May 6;53(1):85-93; Chocolate Consumption is Asso- ciated with a Lower Risk of Cognitive Decline
[6] Br J Nutr. 2016 May;115(9):1661-8; Daily chocolate consumption is in- versely associated with insulin resistance and liver enzymes in the Observation of Cardiovascular Risk Factors in Luxembourg study
[7] Am J Clin Nutr. 2016 May; 103(5):1344-56; Confectionery consumption and overweight, obesity, and related outcomes in children and adolescents: a sys-
tematic review and meta-analysis. NO CONFLICT OF INTEREST
(Am J Clin Nutr: “The best clinical research journal in the nutrition field.”)
[8] Nutrition. 2014 Feb;30(2):236-9; Association between chocolate consump- tion and fatness in European adolescents.
[9] Arch Intern Med. 2012 Mar 26;172(6):519-21; Association be-
tween more frequent chocolate consumption and lower body mass index.
[10] N Engl J Med. 2012 Oct 18;367(16):1562-4. doi: 10.1056/NEJMon1211064. Epub 2012 Oct 10.
Chocolate consumption, cognitive function, and Nobel laureates.
[11] Appetite. 2016 Sep 15;108:21-27; The sweet life: The effect of mind-
ful chocolate consumption on mood.

Bitterschokolade im Test

Sieben von 20 getesteten Schokoladen mit Mineralölrückständen belastet

Mineralölbestandteile können auf verschiedenen Wegen in Lebensmittel gelangen: durch Druckfarben aus recycelten Altpapierverpackungen, durch Schmieröle aus Produktionsanlagen oder auch durch Abgase von Erntemaschinen. In einem aktuell veröffentlichten Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) wurden in sieben von 20 Bitterschokoladen derartige Rückstände gefunden. Die Position des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist dahingehend klar: Mineralölrückstände, vor allem die bedenklichen aromatischen Kohlenwasserstoffe (MOAH), sollten nicht in Lebensmittel gelangen, da sie krebserzeugende Substanzen enthalten können. Solche MOAHs wurden in deutlich nachweisbaren Mengen bei den getesteten Schokoladen der Marken Berger, Choceur (Hofer), Heidi, J.D. Gross (Lidl) und Merci gefunden. Einige dieser Unternehmen haben daraufhin bereits entsprechende Maßnahmen gesetzt und u.a. die betroffenen Produkte aus dem Verkauf gekommen.

Es gibt allerdings auch erfreulichere Testergebnisse zu berichten: So stammt etwa die beste Schokolade aus fairem Handel und ist ein Bioprodukt. Geprüft wurden im Rahmen des Tests des VKI unerwünschte Inhaltsstoffe (PAK, Aluminium, Mineralölrückstände, Cadmium) sowie Geschmack und Kennzeichnung. Die Details zum Test sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es im November-KONSUMENT und unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Geteilte Reaktionen der Hersteller
Die Reaktionen der Hersteller auf die Testergebnisse zu den Mineralölrückständen fielen geteilt aus: Hofer, Lidl und Berger reagierten umgehend und leiteten laut eigener Aussage Schritte zur Aufklärung ein bzw. nahmen die betroffenen Produkte aus dem Verkauf. Storck (Merci) und Heidi verweisen in einer Stellungnahme dagegen darauf, dass es bis dato keine rechtlich festgelegten Grenzwerte bzw. keine anerkannten Bewertungskriterien für Mineralölbestandteile gibt. Storck versichert aber immerhin, dass das Unternehmen bereits vor geraumer Zeit ein Minimierungskonzept hinsichtlich Verpackung und Rohstoffkontrolle entwickelt hat, das kontinuierlich weiterentwickelt werde.

„Derzeit gibt es tatsächlich noch keine gesetzlichen Vorgaben, die die Gehalte an Mineralölbestandteilen in Lebensmitteln regulieren. Bei der Analytik gibt es aber immerhin eine von den meisten Marktteilnehmern anerkannte Methodik. Da es aber noch keine offizielle EU-weite Prüfmethode gibt, wird diese von manchen angezweifelt“, erläutert VKI-Projektleiterin Birgit Beck. „Eines sollte man bei dieser Argumentation aber nicht vergessen: Das Bundesinstitut für Risikoforschung empfiehlt ungeachtet dessen klar und ausdrücklich, dass der Eintrag von MOAHs in Lebensmittel grundsätzlich verhindert werden sollte. Dieser Meinung schließen wir uns an.“

Weitere Tests in Planung
Neben Schokolade sind auch andere Lebensmittel, wie etwa Reis oder Grieß, laut BfR aufgrund ihrer Beschaffenheit und Lagerung anfälliger für eine Belastung. „Wir werden die Problematik der Mineralölrückstände daher im Auge behalten und im Rahmen von weiteren Tests einen Beitrag zur Sicherheit von Lebensmitteln und zur Datenlage in Österreich leisten“, so Beck abschließend.

Die Testdetails sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es ab dem 27.10. im November-KONSUMENT und online unter Test: Bitterschokolade 11/2016 .

Fisch & Feines, Messe Bremen

Schollen aus der Nordsee, Fleisch von Mangalitza-Schweinen, Edelsalze, feine Konfitüren und Schokoladen, Craft Beer in Strömen: Feinschmecker in Bremen und Umgebung treffen sich im November in der Messe Bremen. Von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. November 2016, bietet die Fisch & Feines in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 und 3 Delikatessen im großer Auswahl. Alle Produkte genügen strengen Qualitätskriterien, denn die Fisch & Feines steht für nachhaltigen Genuss. „Ein Konzept, das ankommt – das zeigen uns die Besucherscharen“, sagt Projektleiter Jürgen Fricke.

Schon zum neunten Mal organisiert das Team die Genussmesse und das kulinarische Begleitprogramm in Bremen und Umgebung. In den Wochen um die Messe kredenzen Gastronomen ihren Gäste geräuchertes Störfilet, Weser-Lamm, Grünkohlmaultaschen, Urkarotten, Heidschnuckenbraten oder Matjes-Sushi. Und im Vorfeld der Fisch & Feines veranstalten Aussteller erneut „Foodmanufakturen“: Besucher können zum Beispiel lernen, Pralinen zu machen und Bier zu brauen, oder sie kosten Produkte des Bremer Martinshofs, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Die Messe selbst ist ein Paradies für Entdeckungsfreudige auf noch mehr Fläche in den Hallen und erstmals auch im Freien: Vor Halle 3 ist Streetfood zu haben, von Burgern bis zu gegrillten Makrelen. Mehr als 40 Hersteller und Händler stellen erstmals auf der Fisch & Feines Bremen aus. Einer alten Technik zur Konservierung von Gemüse hat sich Olaf Schnelle verschrieben: Durch Salz und Ausschluss von Sauerstoff macht er nach dem Prinzip der Sauerkrautherstellung auch Wurzelgemüse, Bohnen und mehr haltbar: „Das Fermentieren hat enorme Vorteile: Es ist einfach und bedarf keiner Energie. Und das Ergebnis ist noch wertiger als das Ausgangsprodukt wegen der Milchsäurebakterien, die im Prozess entstehen und für Menschen ganz wichtig sind.“

Von althergebracht zu sehr exotisch: Eine neue Ausstellerin vertreibt Kokosblütenzucker aus dem Hochland von Java, goldfarbenes Pulver, das nach Karamell und Malz schmeckt. Frittierte Heuschrecken mit Chili dürften für viele ebenfalls ungewohnt sein. Geradezu kribbelig kann auch Vollmilch-Dschungelade mit gerösteten Mehlwürmern oder der Energieriegel „Bug Break“ machen… Die gefriergetrockneten, essbaren Insekten gehören ins Sortiment eines schleswig-holsteinischen Unternehmens. Die Auswahl an Protein quasi pur kommt so gut an, dass Folke Dammann und seine Familie inzwischen von dem Betrieb leben. „Einsteigern empfehle ich eine süße Variante“, sagt der Chef des Hauses, der für das Unternehmen seinen ursprünglichen Beruf Kommunikationsdesigner an den Nagel hängte.

Bekannte wie außergewöhnliche Genüsse lassen sich prächtig mit einem Schluck aus dem flüssigen Angebot der Fisch & Feines herunterspülen. Mit Wein, Sekt, Selters oder Limonade oder zum Beispiel auch mit den Bierspezialitäten der mehr als 20 Händler und Brauereien beim Craft Beer Event in Halle 3, das im dritten Jahr noch mehr Vielfalt bietet. Ganz neu ist zum Beispiel Bier aus Wacken, „dem zuweilen lautesten und durstigsten Dorf der Welt“, wie die Brauerei in Anspielung auf das jährliche Heavy-Metal-Festival textet.

Wer dann noch einen Absacker möchte, könnte ein Gebräu kosten, dem laut Hersteller ein Gemisch aus altem Motorrad, Feuerwasser und Tonka-Bohnen seine besondere Note verleiht. Auch gibt es Schnaps, der wie in den USA zur Prohibitionszeit gebrannt wird. Zu kaufen ist er wie in jenen Tage in Einmachgläsern.

Die Fisch & Feines ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro, am Freitag ab 15.00 Uhr 5 Euro. Es gewährt auch

www.fisch-feines.de.

Zeig deinen "Signature Patisserie Dish"

Wie kannst du mitmachen?
Entwickele ein kreatives Dessert und verwende dafür Spitzenschokoladen von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO. Sende uns das Rezept, ein Foto von deinem Dessert sowie ein Foto von Dir und Deinen Kurzlebenslauf mit dem Stichwort “Patisserie Award“. Das ganze schickst Du dann per Post an:
Port Culinaire
Werderstraße 21
50672 Köln

oder per E-Mail an:
info@port-culinaire.de

Einsendeschluss ist der 22. August 2016.

Wer kann mitmachen?
Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien ausgetragen.
1. Master of Pastry – Für alle Patissiers, Köche/ innen und Konditoren/innen
2. Next Generation – Für alle Auszubildenden zum Koch/Köchin oder Konditor/in

Wie läuft der Wettbewerb ab?
Die Jury wählt unter allen Einsendungen pro Kategorie die besten drei Kandidaten aus. Sie haben es in die Endrunde geschafft und tragen den Wettbewerb am Montag den 26. September 2016 auf der CHEF-SACHE in Köln aus. Auf der Bühne präsentieren sich die drei Kandidaten mit ihrem Können einer fachkundigen Jury, der Presse und dem großen Publikum. Der Kampf um den 3., 2. und 1. Platz beginnt.

Die Sieger beider Kategorien werden in einer vierseitigen Strecke in den begleitenden Medien Konditorei & Café und Port Culinaire vorgestellt. Auch den anderen Teilnehmern winken attraktive Preise.

Darüber hinaus vergibt die Jury an herausragende Bewerber, deren Dessert die Endrunde nur knapp verfehlte, “FOR EXCELLENCE“ Urkunden.

Um richtig trainieren zu können, erhalten die Finalisten im Vorfeld eine Auswahl an Original Beans Schokoladen. METRO Cash & Carry stellt für den Wettbewerb einen individuellen Warenkorb mit hochwertigen Zutaten zur Verfügung. Die Bestellung wird den Kandidaten kurz vor der CHEF-SACHE nach Hause geliefert.

Die Veranstalter übernehmen außerdem die Hotel und Fahrtkosten für die Kandidaten.

Was sind die Vorgaben?
Auf der CHEF-SACHE sind von jedem Kandidaten fünf identische Desserts anzurichten, die ausschließlich Schokolade von Original Beans und frische Zutaten aus dem Sortiment von METRO beinhalten. Hierfür steht ein Zeitfenster von 2 ½ Stunden zur Verfügung, dann muss der Jury das Dessert vorgestellt werden, die es eingehend prüft.
Die Kandidaten starten zeitversetzt mit einem Abstand von 15 Minuten.
Eine Mengenvorgabe der Zutaten gibt es nicht.
Angerichtet wird auf Tellern der Marke ASA Selection.

Die Bewertungskriterien
In erster Linie werden die Einzigartigkeit und die Innovation des Desserts und somit die Kreativität des Teilnehmers beurteilt: Es soll eine eigene Handschrift, eine “Signatur“ deutlich werden. Ebenso wichtig ist der Geschmack, gefolgt von handwerklichen Fähigkeiten und die Einheitlichkeit der Teller.

Die Jury
Den Vorsitz der Jury hat Patissier Andy Vorbusch. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen René Frank, Christian Hümbs und Wolf-Andreas Richter, Chefredakteur der Fachzeitschrift KOCA.

Die Award Ausrichter:
Original Beans beweist seit einigen Jahren, dass anspruchsvoller Genuss und Naturschutz hervorragend zusammen passen. Immer mehr Patissiers und Köche der internationalen Spitzengastronomie entscheiden sich für die preisgekrönten Edelschokoladen aus den seltensten Kakaosorten der Welt. Hierzu zählen Massimo Bottura, Christian Hümbs, René Frank oder Johannes King. Diese Spitzenköche und Patissiers schätzen nicht nur die erstklassige Qualität der Schokoladen, sie übernehmen mit ihrer Wahl auch Verantwortung: Für
jede Tafel pflanzt Original Beans einen Baum im Regenwald und hilft so, bedrohte Tierarten zu schützen und das Klima zu stabilisieren. Außerdem sind alle Teile der Verpackung hundertprozentig biologisch abbaubar. Die Rezepte von Original Beans basieren auf minimalen Zutaten und sind frei von Lecithin und Vanille oder weiteren Zusätzen. Das Ergebnis: intensiver Schokoladengeschmack, schillernde Kakaofruchtaromen und ein sagenhafter Schmelz.

Perugia lädt zum Schokoladenfestival ein

Zum 22. Mal lädt Perugia zur Eurochocolate ein. Das internationale Schokoladenfestival verwandelt die historische Altstadt von 16. bis 22. Oktober 2015 in ein Paradies für Schokoladenliebhaber. Chocolatiers aus der ganzen Welt präsentieren dort ihre Kreationen und laden zum Genießen ein. Außer bekannten Herstellern lernen die Besucher auch kleine Familienbetriebe und ausgesuchte Experten kennen. Zahlreiche Veranstaltungen begleiten die Eurochocolate 2015, darunter kostenlose Schokoladen-Verkostungen und Koch-Kurse, Schokoladen-Performances, Lesungen und Ausstellungen rund um den Kakao.

Besonderer Höhepunkt sind die „Sculture di Cioccolato“, bei dem Künstler aufwendige Skulpturen aus riesigen Schokoladenblöcken fertigen. Unter dem diesjährigen Motto des Festivals #Mustachoc – „da leccarsi i baffi“, was so viel heißt wie „den eigenen Schnurrbart verspeisen“, stellen die Künstler in diesem Jahr einen Rekord auf: der größte Schokoladen-Schnurrbart der Welt entsteht. Als Symbol für leidenschaftlichen Schokoladengenuss prägt der schwungvolle Schnauzer außerdem zahlreiche Schokoprodukte, Wettbewerbe und Veranstaltungen. Das Festival widmet sich auch der Expo 2015, auf der sich die Eurochocolate in einem eigenen Themenpavillon präsentiert.

Seit über 300 Jahren wird die Süßigkeit in Perugia hergestellt, besonders berühmt sind die Schokoladenpralinen Baci Perugina, die in der umbrischen Hauptstadt produziert werden. Selbst Hotels wie das Etruscan Chocohotel, Straßen und Plätze (z.B. der „Piazza del Bacio“ in der Nähe des Hauptbahnhofs) sind nach Schokolade benannt.
Liebhaber der Süßigkeit nächtigen zum Beispiel in der „Choco Sweet Suite“ im Chocohotel: In jedem Winkel der Suite finden sich die süßen Leckereien, die vor Ort verzerrt oder mitgenommen werden dürfen. Abgerundet wird der Aufenthalt mit einem Schokofrühstück.

Mehr Informationen zum Festival: www.eurochocolate.com & www.umbriatourism.it/de

Alle Details zum Etruscan Chocohotel: www.chocohotel.it

Schokoladen-Gourmet-Festival, Hannover

Nach dem Vorjahreserfolg findet vom 11. bis 13. September 2015 bereits zum zweiten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige Chocolatiers aus aller Welt sind vor Ort und gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards).

„Aufgrund des überwältigenden Besucherzuspruchs findet das im Vorjahr erstmals ausgerichtete Schokoladen-Gourmet-Festival in diesem Jahr eine Fortsetzung“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Das Genießer-Event – erstes seiner Art in Deutschland – hat im vergangenen Jahr über 2.000 Besucher angelockt; davon waren etwa 10 Prozent internationale Gäste, die selbst aus Rumänien und Dubai angereist sind. „In diesem Jahr wollen wir die Zahlen noch bei Weitem übertreffen und werden dazu ein noch breiter aufgestelltes Programm bieten.“

Unter den dutzenden Chocolatiers, die ihr Kommen bisher angekündigt haben, befinden sich so berühmte Chocolatiers wie Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark), Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien) und Claudio Corallo (Sao Tomé und Principe). Sie alle haben nur eins im Sinn – nämlich „erlebbar“ zu machen, was gute Schokolade auszeichnet. Neben Veranstaltungen zu Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade sind daher Verkostungen fester Bestandteil des Programms.

Für die Verkostungen gibt es eine „Tasting Lounge“ – hier lassen sich erlesene Schokoladen auch in Kombination mit Wein und Whisky probieren. Ein Cocktail-Café wiederum ist der perfekte Ort für das genüssliche Entspannen mit Freunden, bei Schokoladen-Cocktails und Kuchen. Festival-Tickets sind ab August auf der Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 10 Euro beziehungsweise 20 Euro mit Verkostung), alternativ an der Tageskasse und den bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

In der Vorwoche des Festivals stimmt eine „Schokoladen-Woche“ bereits auf das Genießer-Highlight ein. Etliche der hannoverschen Top-Restaurants bieten dann Menüs mit Schokoladen-Touch. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, der „Lindenkrug“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August. Und da Schokolade und Kaffee eine wundervolle Verbindung eingehen, ist die Kaffeeschule Hannover von Kaffeesommelier Thomas Brinkmann erstmals mit von der Partie.

Alle Details im Überblick:
• Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
• Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
• Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
• Termin: 11. bis 13. September 2015
• Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
• Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, an der Tageskasse oder bei den Vorverkaufsstellen
• Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2015
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für die Preisverleihung zu den International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet nach dem Vorjahreserfolg zum zweiten Mal statt. Die Sieger werden am 11. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

Über den Organisator, die chocolats-de-luxe.de GmbH
www.chocolats-de-luxe.de ist ein Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.

Unterwegs in Kulinarien

Genussvoll reisen in Europas Sterne-Regionen

Schlemmen in Hauben- oder Sternerestaurants, traditionelle Gastlichkeit in Landgasthöfen genießen, entspannen im Spa und die Natur auf einer kulinarischen Rad- oder Wandertour erleben: Gourmets und Genießer finden im neuen Booklet „Genussvoll Reisen – Unterwegs in Kulinarien“ des Frankfurter Reiseveranstalters Dertour 65 Angebote für einen „geschmackvollen“ Urlaub in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und Frankreich. Ausgewählte Arrangements und Genuss-Pakete locken Liebhaber des guten Essens in 14 europäische Regionen und versprechen kulinarischen Genuss und Wohlfühlmomente vom Feinsten. Das Angebot beinhaltet komplette Genuss-Pauschalen mit Übernachtungen und kulinarischen Highlights sowie ausgewählte Genuss-Leistungen, die sich optional zur Unterkunft hinzubuchen lassen. Zum Teil enthält auch der Übernachtungs- oder Tourenpreis bereits attraktive Genuss-Leistungen. Empfehlungen zu regionalen Spezialitäten und (Geheim-)Tipps rund um das Thema Kulinarik finden sich ebenfalls auf den 60 Seiten. „Unsere Genussreisen richten sich an Gourmets, die nach Michelin-Sternen, Gault Millau-Punkten und Feinschmecker-Auszeichnungen suchen, an Genießer, die etwas Besonderes erleben möchten, und auch an Naturfreunde, die regionale Köstlichkeiten aus Bio-Küchen schätzen“, so Christiane Scharf, Dertour Produktmanagerin „Rad • Wandern • Outdoor“. Das Booklet beinhaltet Angebote aus fünf Dertour-Katalogen, dazu kommen sieben komplett neue Genusshotels und 17 neue Genuss- Arrangements.

Das Booklet „Genussvoll Reisen – Unterwegs in Kulinarien“ ist ab sofort in den Reisebüros erhältlich und gültig bis Januar 2016.

Preisbeispiele (Dertour Booklet „Genussvoll Reisen – Unterwegs in Kulinarien“):

Bansin/Usedom:
Ein Hauch von Luxus und Eleganz, verbunden mit der familiären Atmosphäre eines Wellnesshotels: Im „Kaiser Spa Hotel Zur Post“ in Bansin auf Usedom entspannen die Gäste im Spa, genießen ein herausragendes Menü im mit 15 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten Gourmetrestaurant, unternehmen eine Weinreise mit Käsespezialitäten und erlernen die hohe Kunst des Kochens bei einem Kochkurs.
Dertour Genuss-Arrangement: 3 Übernachtungen/DZ inklusive Frühstück im „Kaiser Spa Hotel Zur Post“ (4,5 Sterne), 3-Gänge-Welcome-Dinner, Kochkurs mit Mittagsimbiss, Weinreise mit Käsespezialitäten, 5-Gänge-Gourmet-Menü im Restaurant „Zur Alten Post“, 1 Flasche „Riesling-Alte-Post-Spezial-Cuvee“, Spa-Benutzung, ab 299 EUR pro Person.

Oberösterreich/Donau-Radweg
Die viertägige LandGenuss-Radtour „Kulinarische Reise entlang der Donau“ ist das Richtige für aktive Genießer. Auf dem Drahtesel begeben sich die Gäste auf eine Reise durch die Küchen und Keller Oberösterreichs – vorbei an malerischen Barockorten und mit heimischen Gaumenfreuden zwischendurch. So wird in der Bierregion Innviertel ein Themenmenü „Bier & Innviertler Knödel“ serviert, im einzigen Trappistenkloster Österreichs „Stift Engelszell“ von Mönchen hergestellter Likör verkostet und beim Mostsommelier das Menü „Mostkost“ mit korrespondierenden Mosten kredenzt. Zum Schluss darf die älteste bekannte Torte der Welt – die Linzer Torte – nicht fehlen.
Dertour Genuss-Arrangement: Radtour „Kulinarische Reise entlang der Donau“ ab/bis Schäring inklusive Gepäcktransfer und Bahnrücktransfer, 3 Übernachtungen/DZ in Hotels mit regionalem Flair inklusive Frühstück, 3 kulinarische Abende, Besichtigung des Trappistenklosters Stift Engelszell mit Likörprobe, Verkostung Linzer Torte mit Kaffee/Tee, ab 299 EUR pro Person.

Brüssel/Belgien:
Mit dem Kulinarikpaket im Hotel „Best Western Country House of Brussels“ werden Schokofantasien Wirklichkeit, denn die Traditions-Chocolaterie Zaabär verführt Schokoholics mit ausgefallenen Schokoladenträumen, egal, ob als Tafel, Trüffel oder in flüssiger Form. Im Schokoladen-Workshop kann jeder Gast dann seinen eigenen Schokoladen-Traum kreieren. Das Abendessen im Restaurant „Le Chevalier de Lascombes“, das zu den besten Hotelrestaurants der Stadt zählt, ist ein kulinarischer Höhepunkt dieser Genussreise.
Dertour Genuss-Arrangement: 2 Übernachtungen/DZ inklusive Frühstück im „Best Western Country House of Brussels“ (3 Sterne), 1x 3-Gänge-Menü im erstklassigen Restaurant „Le Chevalier de Lascombes“, 1x Besuch der Chocolaterie Zaabär inklusive 60-minütigem Schokoladen-Workshop, 1x Eintritt ins Atomium, Willkommensdrink, 1 Stadtplan mit Infomaterial, ab 130 EUR pro Person.

Weitere Informationen und Buchungen in rund 9.000 Reisebüros mit Dertour-Programmen oder unter www.dertour.de oder Opodo

Kundenbefragung: Schokoladen-Marken 2014

Ritter Sport vor Milka und Lindt – das sind die beliebtesten Schokoladen-Marken in Deutschland. Die Konsumenten bewerteten fünf Marken mit „sehr gut“, fünf weitere mit „gut“. Dies ergab eine Kundenbe- fragung, die das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) durchgeführt hat.

Deutschland zählt im Europavergleich zu den Ländern mit einem besonders hohen Schokoladenkonsum. Laut statistischem Bundesamt lag der Pro-Kopf-Verzehr von Schokolade im letzten Jahr bei imposanten 10,1 Kilogramm. In der Befragung des DISQ gab annähernd jeder Dritte (30 Prozent) an, mehrmals pro Woche Schokolade zu essen. Davon wiederum stellte sich rund 29 Prozent als echte Schleckermäuler dar, die keinen einzigen Tag ohne Scho- kolade auskommen.

Der Klassiker ist unschlagbar: Als beliebteste Geschmacksrichtung wählten die Kunden die Vollmilchschokolade – Zartbitter- und weiße Schokolade landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Im Hinblick auf eine spezielle Sorte stellte sich die Variante mit Nüssen als die beliebteste heraus. Häufig genannt wurde auch Schokolade mit Füllung (ohne Alkohol). Allerdings bekundete auch jeder fünfte Befragte, besonders gern die pure Variante ohne Extra-Zutaten oder Füllung zu essen.

Der Geschmack und die Produktqualität erzielten in der Befragung die höchs- ten Kundenzufriedenheitswerte. Auch Verpackung und Produktsortiment der bewerteten Marken wurden mit „sehr gut“ beurteilt. Insgesamt am kritischsten wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis gesehen – keine Schokoladen-Marke konnte hier mit sehr guten Zufriedenheitswerten aufwarten.

Doch warum diese und keine andere? Der Geschmack wurde als der häufigste Entscheidungsgrund für die präferierte Schokoladen-Marke genannt. Überraschender jedoch: Mehr als jeder fünfte Befragungsteilnehmer gab an, beim Kauf aus Gewohnheit zu handeln. Der automatische Griff zur liebgewonnen Schokolade spielte demnach eine größere Rolle als ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das rund 18 Prozent der Befragten als einen Grund nannten.

„Die Verbraucher lieben ihre Schokolade – fünf der zehn bewerteten Marken erhielten das Qualitätsurteil ‚sehr gut‘; die weiteren fünf erzielten jeweils eine insgesamt gute Bewertung“, stellt Markus Hamer, Geschäftsführer des Deut- schen Instituts für Service-Qualität, fest.

Als Sieger und damit beliebteste Schokoladen-Marke ging Ritter Sport aus
der Kundenbefragung hervor. Hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses schnitt die Marke am besten ab. Die Verbraucher waren zudem mit dem Geschmack, der Produktqualität und dem Produktsortiment sehr zufrieden. In puncto Image stellte sich Ritter Sport aus Sicht der Konsumenten unter anderem als die sympathischste und bekannteste Marke heraus. Auch die Weiterempfehlungsbereitschaft war im Markenvergleich am höchsten. Den zweiten Rang nahm Milka ein. Die Konsumenten, die diese Marke bewerteten, zeigten sich mit den wichtigen Aspekten Geschmack und Produktqualität sehr zufrieden. Auch bei der Bewertung des Produktsortiments belegte Milka Rang zwei. Die Weiterempfehlungsbereitschaft fiel überdurchschnittlich hoch aus, erreichte aber bei weitem nicht das Niveau von Ritter Sport. Lindt folgte auf Rang drei und profilierte sich durch die höchsten Kundenzufriedenheitswerte in Bezug auf den Geschmack und die Produktqualität. Auch mit dem Produktsortiment und dem Image waren die Kunden dieser Marke sehr zufrieden. Zwar erzielte Lindt die im Vergleich zweihöchste Bereitschaft zur Weiterempfehlung, allerdings wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis der Marke im Vergleich deutlich kritischer gesehen.

In die Online-Befragung flossen insgesamt 1.603 Bewertungen von Kunden ein, die in den vergangenen sechs Monaten Schokolade konsumiert haben. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Meinungen der Verbraucher zu den Aspekten Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschmack, Produktqualität, Image, Produktsortiment und Verpackung. Kundenärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft flossen ebenfalls mit in die Gesamtbewertung ein. Berücksichtigt wurden alle Schokoladen-Marken, zu denen sich jeweils mindestens 80 Kunden geäußert hatten. Dies traf auf zehn Marken zu.

Schokoladen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören zur Weltspitze

Bei den „International Chocolate Awards“ (ICA) 2014 haben es diesmal Schokoladen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis an die Weltspitze geschafft. Die ICA sind ein seit 2012 jährlich stattfindender internationaler Schokoladen-Wettbewerb. Im Finale treten die jeweiligen Regionalsieger gegeneinander an – in diesem Jahr erstmals auch aus dem deutschsprachigen Raum. Neun der Einreichungen von hier setzten sich auch im Finale durch und schafften es somit auf Anhieb an die Weltspitze. Weitere Infos unter: http://www.internationalchocolateawards.com
 
Unter den neun Bestplatzierten aus dem deutschsprachigen Raum ist der Schweizer Chocolatier Beschle zweimal vertreten, der deutsche Chocolatier Clement sogar viermal. Mit einer Gold-Medaille im Finale erhielt eine Clement-Kreation auch die höchste Auszeichnung von allen deutschsprachigen Einreichungen. Clement war es auch, der eine außergewöhnliche Lüttje-Lage-Schokolade anlässlich des Schokoladen-Gourmet-Festivals in Hannover 2014 kreiert hat, die sich ebenfalls unter den ausgezeichneten Einreichungen wiederfindet. Hier die komplette Übersicht:

• Beschle (Schweiz): Dunkle Schokolade aus Criollo-Kakao mit Rosmarin und Zitronen-Thymian (Kategorie: Dunkle Tafelschokolade mit Zusätzen – eingerührt oder untergemischt; Auszeichnung: Silber)

• Beschle (Schweiz): Lassi (Kategorie: Weiße Tafelschokolade mit Zusätzen; Auszeichnung: Silber)

• Clement (Deutschland): Amazona (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade mit weicher oder flüssiger Füllung oder ganzen Früchten; Auszeichnung: Gold)

• Clement (Deutschland): Limoncello-Trüffel (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade  mit weicher oder flüssiger Füllung oder ganzen Früchten; Auszeichnung: Bronze)

• Clement (Deutschland): Lüttje Lage, gefüllte Vollmilchschokolade (Kategorie:  Gefüllte Vollmilchschokolade-Tafeln; Auszeichnung: Silber)

• Clement (Deutschland): Maracuja-Karamell-Trüffel (Kategorie: Pralinen aus Vollmilchschokolade mit Karamell-Füllung; Auszeichnung: Silber)

• DaJa Chocolate (Deutschland): Caipirinha-Praline (Kategorie: Pralinen aus weißer Schokolade mit gemischter Füllung; Auszeichnung: Silber)

• Kettler Schokolade (Deutschland): Meersalz-Karamell (Kategorie: Pralinen aus dunkler Schokolade mit Karamell-Füllung; Auszeichnung: Bronze)

• Pralinenatelier (Deutschland): Kürbiskern-Nougat-Praline (Kategorie: Pralinen  mit gemischter Ummantelung oder Füllung aus dunkler, Vollmilch- und weißer Schokolade,  Ganache, Trüffel; Auszeichnung: Silber)

• Schell Schokoladen (Deutschland): Gefüllte Sauerkirsch-Tafelpraline (Kategorie: Gefüllte Tafelschokolade aus dunkler Schokolade mit Füllung; Auszeichnung: Bronze)

Insgesamt über 1.000 Einreichungen aus 33 Ländern hat es in diesem Jahr bei den International Chocolate Awards gegeben – 220 schafften es schließlich ins Finale. Juriert wurde in 38 Kategorien – von dunkler Tafelschokolade bis hin zu Schokoladenaufstrichen –, in denen die Teilnehmer ihren Erfindungsreichtum und ihre Kreativität unter Beweis stellen konnten.

Das wechselnde Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Zur Jury beim diesjährigen Weltfinale gehörte unter anderem auch Michaela Schupp – Geschäftsführerin der chocolats-de-luxe.de GmbH sowie Initiatorin und Organisatorin des ersten Schokoladen-Gourmet-Festivals in Deutschland.

Schokoladen-Gourmet-Festival

Vom 12. bis 14. September findet zum ersten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige internationale Chocolatiers gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards)

„Der Unterschied zwischen einer guten Schokolade und einem Supermarktprodukt ist so groß wie der zwischen der ‚Mona Lisa‘ und einem Strichmännchen“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Um diesen Unterschied erlebbar zu machen, sind Verkostungen fester Bestandteil des Programms. Dutzende der international bedeutsamsten Chocolatiers kommen nach Hannover und werden sich den Fragen der Besucher stellen – bei Live-Vorführungen und auch in Veranstaltungen zu den Themen Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade.

Teilnehmen werden unter anderem die Chocolatiers Gianluca Franzoni (Domori, Italien), Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark) und Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien).

Für die Schokoladen-Verkostungen – solitär oder zusammen mit erlesenen Weinen und Whiskys – wird extra eine „Tasting Lounge“ zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es ein Cocktail-Café, wo Schokoladen-Cocktails kredenzt werden und wo man mit Freunden genüsslich entspannen kann. Tickets für das Festival sind ab 10 Euro online über die Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 20 Euro einschließlich Verkostung) zuzüglich Vorverkaufsgebühr, alternativ an der Tageskasse mit kleinem Preisaufschlag. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

Passend zum Festival findet vom 5. bis 14. September eine „Schokoladen-Woche“ statt, in der etliche der hannoverschen Top-Restaurants Menüs mit Schokoladen-Touch anbieten. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, das „Reizz“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August.

Alle Details im Überblick:
Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
Termin: 12. bis 14. September 2014
Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, alternativ an der Tageskasse
Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2014
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für das Semi-Finale zu den diesjährigen International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet ebenfalls das erste Mal statt. Die Sieger werden am 12. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Semi-Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

chocolats-de-luxe.de ist einer der größten und bekanntesten Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.