Gläschen oder Glas Wein?

Größe verleitet zum schnellen Trinken

In einem großen bauchigen Glas ist der Rotwein gut
belüftet und kann sein Aroma optimal entfalten. Was gut für das
Bouquet ist, hat offenbar auch andere Auswirkungen: Aus einem
größeren Glas wird gerne schneller und mehr getrunken, hat ein
Wissenschaftsteam der University of Cambridge in England
herausgefunden.

Im Dienste der Wissenschaft wurde in einem Restaurant mit
angeschlossener Bar ein Experiment durchgeführt. Über einen Zeitraum
von 16 Wochen wechselten die Kellner alle 14 Tage die Gläser für den
Weinausschank. Standardgläser mit einem Volumen von 300 ml wurden
abwechselnd durch kleinere (250 ml) und größere Gläser (370 ml)
ersetzt. Das Weinsortiment, die eingeschenkte Menge, die Preise und
die Glasform blieben über den gesamten Untersuchungszeitraum gleich.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass sich Form und Größe
des Geschirrs und der Trinkgefäße auf den Verzehr auswirken können.
Offenbar ist das auch bei alkoholischen Getränken der Fall: Das
Trinkverhalten der Kunden, die nichts von dem Experiment ahnten,
schwankte im Zwei-Wochen-Rhythmus. In den Zeiten mit den größeren
Gläsern war die Menge des täglich ausgeschenkten Weins um
durchschnittlich 9 Prozent größer als in den Wochen mit den
Standardgläsern. Im Barbereich war der Effekt besonders deutlich.
Hier stiegen die Verkäufe um mehr als 14 Prozent, im Restaurant nur
um 8 Prozent. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Bargäste fast
nur Wein in Gläsern kauften. Im Restaurant bestellten die Besucher
überwiegend Flaschen und Karaffen. Möglicherweise ließ sich die
getrunkene Menge auf diese Weise besser einschätzen.

Wird der Wein im Glas serviert, verändert dessen Größe vermutlich
die Wahrnehmung der Weinmenge. In einem großen Glas wird sie geringer
eingeschätzt, sodass die Besucher schneller und dadurch mehr trinken
– so die Theorie. Kleinere Gläser führten im Experiment allerdings
nicht zu einem geringeren Konsum, schreiben die Autoren im Fachblatt
„BMC Public Health“. Da ein zu hoher Alkoholkonsum gesundheitliche
Folgen hat, ist es wichtig, solche Einflussfaktoren zu kennen. Daher
sollen die Resultate in weiteren Untersuchungen genauer geprüft
werden. Dann wird sich zeigen, ob man sich mit einem kleineren Glas
selbst austricksen und den Weinkonsum senken kann. Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12889-016-3068-z

Kartoffeln ohne Giftstoffe

Richtige Lagerung und Zubereitung

Im Herbst ernten die Landwirte traditionell die dicksten Kartoffeln. Die deutsche Kartoffelsaison beginnt Ende Juni mit den frühen Knollen und endet Ende Oktober mit den späten Sorten. Ergänzt wird das permanente Angebot im Handel unter anderem auch durch Ware aus aller Welt. Die Sortenvielfalt ist jedoch im Herbst so reichhaltig wie in keiner anderen Jahreszeit. Die späte heimische Ernte ist schalenfest und gut zur Lagerung geeignet. „Doch durch falsche Aufbewahrung und Zubereitung können sich in den Knollen Giftstoffe bilden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Vom Kauf über Lagerung bis zur Zubereitung liefert sie zweckmäßige Tipps:

Zweckmäßige Lagerung: Unreife oder im Licht gelagerte grün gefärbte Kartoffeln bilden giftiges Solanín. Dies ist ein natürlicher Stoff, der sich vor allem in der Schale, in den Keimen und in den Kartoffelaugen bilden kann Zu warme oder zu kalte Lagerung, aber auch Lichteinfluss fördern die Solaninbildung. Deshalb brauchen Kartoffeln neben Dunkel- und Trockenheit auch eine angemessene kühle Umgebung.
Perfekt gelagert werden Kartoffeln zwischen vier und zwölf Grad. Bei höheren Temperaturen keimen die unterirdischen Sprösslinge schneller aus. Eine Lagerung unter vier Grad wandelt die Stärke der Kartoffeln in Zucker um, und sie schmecken süß. Deshalb sollten die Knollen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wichtig ist auch, dass an die braunen Knollen genügend Luft kommt. Kartoffeln im Plastikbeutel sollten deshalb zu Hause sofort von der einengenden Hülle befreit werden. Gut geeignet zum Aufbewahren ist eine Holzkiste, die unten mit Papier ausgelegt ist und oben mit einem Tuch oder Papier abgedeckt wird, um den Behälter vor Licht zu schützen. Äpfel oder Birnen haben in der Nähe der Lagerstätte von Kartoffeln nichts zu suchen. Diese Obstsorten übertragen das Reifegas Ethylen und lassen Kartoffel schneller keimen. Dadurch verlieren sie Aroma und schrumpeln schneller.

Richtige Zubereitung: Grüne Kartoffeln aus der Holzkiste aussortieren und grüne Stellen bei der Zubereitung großzügig entfernen. Wer die Kartoffeln schält, kann den Solaningehalt um 80 Prozent und durch anschließendes Kochen nochmals um bis zu zehn Prozent reduzieren. Der Bitterstoff wechselt beim Garen ins Kochwasser. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser wegschütten und nicht für die Zubereitung von Speisen verwenden.

Behandelte Kartoffeln: Damit sie das ganze Jahr über angeboten werden können, dürfen Speisekartoffeln nach der Ernte mit einem Keim- oder Schimmelhemmungsmittel behandelt werden. Das am häufigsten verwendete Keimhemmungsmittel ist Chlorpropham. Die gesundheitsschädliche Substanz verhindert, dass Kartoffeln auskeimen. Chlorpropham wird im Laufe der Lagerzeit abgebaut. Aus diesem Grund müssen die Erzeuger einige Wochen warten, bis sie ihre Ernte in den Handel bringen oder selbst zum Verkauf anbieten. Liebhaber der braunen Knollen müssen in der Regel keine gesundheitlichen Risiken befürchten. Denn die zulässigen Höchstmengen an Rückständen werden in der Regel nicht überschritten. Die Verwendung von Mitteln zur Keimhemmung muss jedoch auf behandelten Kartoffeln gekennzeichnet werden mit dem Hinweis „nach der Ernte behandelt“. Bei loser Ware muss diese Information auf einem Schild sichtbar angebracht sein. Die verwendeten Stoffe müssen nicht angegeben werden.

Bio-Ware: Wer nur unbehandelte Kartoffeln verarbeiten und verzehren will, sollte im Geschäft oder am Marktstand zu Bio-Ware aus der Region greifen. Denn chemische Keimhemmer sind im Bio-Anbau verboten. Dessen Knollen dürfen lediglich mit einem Extrakt aus Minz- oder Kümmelöl bearbeitet werden.

Christian Buer und Sebastian Straub, Idstein

Im Höerhof in Idstein ist Kochen Männersache. Am Herd steht ein Duo mit vielen köstlichen Ideen: Küchenchef Christian Buer und Souschef Sebastian Straub. Während Buer bereits 2013 in den Höerhof kam, ist Straub erst seit ein paar Wochen mit von der Partie. Der Frankfurter hat er im Tigerpalast gelernt. Dann ging es hoch hinaus ins Maintower Restaurant. Zurück auf dem Küchenboden führte ihn sein Weg immer wieder mit Christian Buer zusammen – im Schellers und in den Opelvillen. Zuletzt war Straub Souschef im Restaurant Weinsinn in Frankfurt.

Im HÖERHOF laufen Buer und Straub nun gemeinsam zur Hochform auf. „Ein echtes Dream Team“ sagt Sabine Kogge, die die Geschicke ihres HÖERHOFS mit insgesamt 15 Mitarbeitern lenkt.

Aus der Küchenwerkstatt der beiden passionierten Köche kommen handwerklich perfekte Meisterstücke mit Genuss Garantie. Mit dem Mix aus regionalen und High End Produkten folgt ihre Küche einfachen aber hohen Ansprüchen. Gekocht wird mit Leidenschaft und einer Prise Savoir Vivre, mit viel Herzblut und allem, was die Jahreszeiten hergeben. Nichts kommt schwer und getragen daher. Lebensfroh und leicht – so soll es sein. Dann passt es auch den Gästen bestens.
Auf der Karte des „Schlösschen“ in der Fachwerkstadt Idstein finden sich wechselnde Menüs à la saison mit dem Besten, was Land und Leute zu bieten haben. Im gemütlichen „Speisezimmer“ mit Nischen und Kachelofen kann man einen rundum genüsslichen Abend mit Grande Cuisine verbringen. Es geht aber auch anders. Ein kleines Menü von der Mittagskarte, der Fisch des Tages, vorweg ein knackig frischer Salat oder ein samtiges Süppchen und anschließend ein bisschen Seelenfutter aus der Patisserie. Kurz: Die HÖERHOF Küche ist eine Gönn-Dir-was-Gutes-Küche für moderne Menschen mit Lust auf Genuss. Im Sommer sitzt man im lauschigen Innenhof unter der alten Linde und lässt es sich schmecken.

Wie Sebastian Straub so kennt sich auch der Münsteraner Buer bestens in der Küchenlandschaft des Rhein Main Gebiets aus. Im Restaurant Schellers in Bad Homburg erkochte er einen Michelin Stern. Er hat bei Käfers in Wiesbaden und im Tigerpalast in Frankfurt den Kochlöffel geschwungen. Bei seiner Ausbildung fuhr er zweigleisig. Er hat Koch und Metzger gelernt. Das kommt ihm sehr zugute, denn er legt großen Wert auf handwerklich perfekte Ergebnisse. Seine Prüfung zum Küchenmeister legte er in 2008 in Heidelberg ab. Bevor Buer nach Idstein kam, war er für die Küche des nach ihm benannten Restaurants in den Rüsselsheimer Opelvillen verantwortlich.

Ausflug aufs Land
Für Gäste, die länger bleiben und auch die Weinempfehlungen des Hauses in vollen Zügen genießen möchten, stehen vierzehn Zimmer und Suiten zur Verfügung. Sie sind mit allem ausgestattet, was der moderne Mensch so braucht. Darüber hinaus werden verschiedene Arrangements angeboten, die immer auch Entdeckungsreisen in die Welt der HÖERHOF Küche einschließen. „Das Leben ist viel zu kurz, um schlecht zu essen“ sagt Sabine Kogge in Anlehnung an den berühmten Ausspruch des Dichterfürsten Goethe. Der war bekanntlich nie in Idstein und somit auch nie im HÖERHOF. Von Frankfurt aus ein Tagesausflug – mit der Kutsche. Das geht heute schneller. Mit dem Auto dauert es gerade mal 40 Minuten. Mit dem Zug braucht man eine Stunde. Noch schneller sind die Gäste vor Ort, wenn sie aus Wiesbaden, Limburg oder aus den Taunus Gemeinden kommen. Die Idsteiner sind eindeutig am besten dran. Sie gehen von der Altstadt aus einfach immer bergan.

Hotel und Restaurant HÖERHOF, Obergasse 26, 65510 Idstein, Tel. 06126 500 26

www.hoerhof.de

Travel Charme Hotels mit Gourmet Events

Sterne, Hauben, Gaumenlust: Die für ihr GreenGusto®-Konzept bekannten österreichischen Häuser der Travel Charme Hotels & Resorts würzen die kommende Herbst- und Wintersaison mit reizvollen kulinarischen Events. Ausgezeichnete Küchenchefs und namhafte Gastköche, saisonale, regionale und internationale Spezialitäten sowie eine satte Prise Können, Kunst und Kreativität sind die Zutaten für ein Herbsterlebnis voller Genuss und neuen Geschmackserlebnissen.

Zwei Sterne, acht Köstlichkeiten und das Reich der Trüffel:
Gleich zwei Gourmettermine bietet das Travel Charme Ifen Hotel im Sternerestaurant Kilian Stuba – Wirkungsstätte des jungen und gefeierten Küchenchefs Sascha Kemmerer. Am 25. Oktober wird er seinen ebenfalls mit einem Stern ausgezeichneten Kollegen Kai Schneller vom Fine-Dining-Restaurant Silberdistel des Allgäuer Sonnenalp-Resorts im Kleinwalsertal begrüßen. Im Duett führen die beiden Küchenkünstler durch den Abend und servieren – begleitet von Champagner und passenden Weinen – je ein Amuse Bouche, eine Vor- und eine Hauptspeise sowie ein Dessert – insgesamt acht kulinarische Offenbarungen also (179 Euro pro Person inklusive Getränkebegleitung).

„Trüffel, Wein und Sterneküche“ heißt das Motto dann am 13. Dezember 2014, wenn Sascha Kemmerer mit seinem Team ein Fünf-Gänge-Menü mit weißen und schwarzen Trüffeln zu erlesenen Weinen auftischt (169 Euro pro Person plus Getränke).
Reservierung für beide Events unter der Telefonnummer +43 (0) 55 17 / 608 – 509 sowie per E-Mail an ifen-veranstaltungen@travelcharme.com.

Sechs Tage, viele Köche und noch mehr Erlebnis:
Mit der „Kulinarika“-Woche vom 10. bis 16. November 2014 setzt das Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee ein herbstliches Genuss-Highlight. Sechs Tage lang wird die Küche des direkt am See gelegenen Domizils zum Mittelpunkt exklusiver Gaumenfreuden. Gut zu wissen: Alle diesee hochkarätigen kulinarischen Programmpunkte sind bei Buchung des Travel Charme Konzepts GenussPlus® bereits inklusive. So zelebriert die Küchenbrigade des Restaurants Laurentius verschiedenste „Martini-Spezialitäten“ zum 11. November unter dem Titel „Gans frisch“. Als Gastköche geben sich Ronny Kallmeyer vom Travel Charme Gothisches Haus Wernigerode (14 Punkte Gault Millau) und Sternekoch Sascha Kemmerer vom Travel Charme Ifen Hotel die Ehre. Ein facettenreiches Programm mit Kochkurs, Ausflügen zu Schnapsbrennern und Bierbrauern, Lieferantenmarkt in der Lobby und musikalischen Events umrahmt die Kulinarika-Woche.
Reservierungen werden unter der Telefonnummer +43 (0) 5243 / 5442 678 sowie per E-Mail an fuerstenhaus@travelcharme.com entgegen genommen.

Das Travel Charme Bergresort Werfenweng im gleichnamigen Modellort für sanfte Mobilität feiert den Herbst mit jahreszeitlich komponierten Genusserlebnissen. Dann das gehört zum Kern des GreenGusto®-Konzepts, das von allen drei österreichischen Travel Charme Häusern ansprechend umgesetzt wird. Haubenkoch Alexander Buchinger gibt den Gästen des À-la-carte-Restaurants Alpenzeit feinste Kostproben, was es bedeutet, wenn Leidenschaft für die Kochkunst auf die Liebe zur Natur trifft. Regionale Produkte, Bio-Erzeugnisse und Lebensmittel aus nachhaltig-ökologischer Landwirtschaft kommen hier in die Töpfe und Pfannen. Mit Esprit und Experimentierfreude inszeniert Alexander Buchinger den Geschmack des Salzburger Lands – ganz original und doch ganz neu. So serviert er Almochsen-Fleisch, das den Geschmack der Alpenkräuter in sich trägt, als „Dry aged Beef mit Rotweinschalotten und Rosmarinpolenta“. Und auch das Bio-Hendl aus dem Salzburger Land eröffnet mit Kichererbsen und spanischer Chorizo neue Geschmackshorizonte.
Das Restaurant Alpenzeit ist dienstags bis samstags von 18.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Um Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0) 6466 / 391 678 oder per E-Mail an werfenweng@travelcharme.com wird gebeten.

Olivenöl macht schlank

Fettreduzierte Lebensmittel sind auf dem Vormarsch. Viele Menschen hoffen, mit derartigen Produkten abzunehmen. Allerdings ist deren Wirkung umstritten: Man nimmt zwar weniger Energie auf, isst dafür aber unter Umständen mehr, wenn man sich nicht satt fühlt. Arbeitsgruppen an der Technischen Universität München und an der Universität Wien untersuchten, wie Öl und Fett das Sättigungsgefühl regulieren.

Vier Speisefette nahmen die Wissenschaftler unter die Lupe: Schweineschmalz, Milchfett, Raps- und Olivenöl. Über drei Monate aßen 120 Studienteilnehmer zusätzlich zu ihrer normalen Kost täglich 500 g Magerjogurt, der mit einem der vier Fette angereichert war.

Den größten Sättigungseffekt hatte dabei das Olivenöl. Bei den Probanden der Olivenöl-Gruppe konnte eine erhöhte Konzentration des Sättigungshormons Serotonin im Blut festgestellt werden. Zudem beurteilten sie den Olivenöl-Jogurt subjektiv als sehr sättigend. Der Anteil des Körperfetts und das Körpergewicht blieben in dieser Gruppe konstant.

Das ist ein überraschendes Ergebnis, da Raps- und Olivenöl ähnliche Fettsäuren enthalten. Daher nahmen die Wissenschaftler in einem anderen Versuch die Aromen im Olivenöl ins Visier. Im zweiten Studienteil erhielt eine Gruppe Jogurt mit Aroma-Extrakten aus Olivenöl, eine Kontrollgruppe reinen Jogurt. Das Ergebnis: Die Olivenöl-Gruppe blieb bei ihrer üblichen Energieaufnahme; dagegen kam die Kontrollgruppe auf ein Plus von 176 kcal pro Tag. Die Aroma-Probanden passten also ihr Essverhalten an. Im Vergleich zur Aromagruppe hatten die Kontrollpersonen auch weniger Sättigungshormon im Blut.

Eine mögliche Erklärung für die geringere Energieaufnahme ist das Sättigungsgefühl: Wie lange dieses nach dem Essen anhält, hängt neben anderen Faktoren insbesondere vom Blutzuckerspiel ab. Je schneller er sinkt, das heißt, je schneller die Körperzellen Zucker aus dem Blut aufnehmen, desto eher fühlt man sich wieder hungrig.

Im nächsten Schritt wurde untersucht, welche Aromastoffe im Öl die Zuckeraufnahme durch die Zellen am effektivsten verzögern. Dafür wurden Olivenöle aus Spanien, Griechenland, Italien und Australien genutzt. Die Forscher identifizierten zwei Inhaltsstoffe, die die Aufnahme von Glucose aus dem Blut in Leberzellen verringerten: Hexanal und E2-Hexanal – wobei italienisches Olivenöl die größten Mengen der beiden Aromastoffe enthält. Letztendlich konnte so nachgewiesen werden, dass Geschmackstoffe die Sättigung regulieren können.
Dr. Jörg Häseler, www.aid.de

Kai Schneller

Der renommierte Guide Michelin hat die Silberdistel – Fine-Dining-Adresse des Allgäuer Luxusresorts Sonnenalp www.sonnenalp.de – zum dritten Mal in Folge mit einem Stern prämiert. Das Gourmetrestaurant ist seit Anfang 2010 auch für externe Gäste geöffnet.

„Wir freuen uns, dass unsere großen Anstrengungen auch in diesem Jahr gewürdigt wurden“, schwärmt das Hotelehepaar Michael und Dr. Anna-Maria Fäßler im Gourmet Report Gespräch. „Auch in unserer Gourmetküche treten Regional- und Bioprodukte in den Vordergrund und entsprechen unserer neuen Philosophie. Wir finden es gut, dass unsere Köche neue Wege gehen und immer wieder Neues ausprobieren, nur so haben wir eine Chance, auch weiterhin zu den Besten zu gehören.“

„Mit unserem Spitzenkoch Kai Schneller und seinem Team kann das Gourmetrestaurant Silberdistel an fünf Tagen pro Woche eine gleich bleibend hohe Qualität bieten. Seit Jahren begeistert die Haute Cuisine von Kai Schneller die anspruchsvollen Gäste in unserem Fine-Dining-Restaurant,“ so das Hoteliers-Ehepaar gegenüber Gourmet Report. „Meine Familie ist der beste Kritiker sowie mein Rückhalt zugleich“ erzählt Kai Schneller.

Deutschlands und Allgäus Spitzenküche sind weiter im Aufwind
Die Zahl der deutschen Sterne-Restaurants ist in fünf Jahren um 69 auf 255 gewachsen. Weitaus die meisten Sterne-Restaurants gibt es weiter in Baden-Württemberg (58) gefolgt von NRW (43) und Bayern (37). Die Urlaubsregion Allgäu holt in der Gourmetküche stark auf: Noch vor wenigen Jahren gab es im Allgäu ein einziges Sterne-Restaurant – jetzt zählen wir vier. Neu im kulinarischen Kreis ist die Kilian-Stuba im Travel Charme Ifen-Hotel im Kleinwalsertal. Weiter kann das Maximillians Restaurant im Landhaus Freiberg, ESS Atelier Strauss, beide in Oberstdorf und nicht zuletzt die Silberdistel mit dem Michelin-Stern auch im Jahr 2013 glänzen.

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Umfrage zum Tag der Küche

Zum „Tag der Küche“ hat eismann eine Online-Umfrage unter 1000 Deutschen durchgeführt – Die Deutschen kochen für die Familie – Männer stehen Frauen in nichts nach – Nur drei Prozent der Deutschen können nicht kochen

Von wegen Fast Food, Kantine und Essen gehen! Die Deutschen kochen häufig und gut selbst. Zudem ist Kochen eine Tätigkeit, die heutzutage bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die eismann ( www.eismann.de ) anlässlich des „Tags der Küche“ (8. September) in Auftrag gegeben hat. Hierfür wurden im August 1.000 Personen im Alter von 18 bis 55+ in deutschen Haushalten befragt, die Angaben zu ihrem Kochverhalten machen sollten. Demnach kocht ein Drittel der Befragten (34 Prozent) mehr als dreimal pro Woche und ein weiteres Drittel (32 Prozent) bereitet sogar jeden Tag eine warme Mahlzeit zu.

Männer sind dabei, Frauen in Sachen Kochen einzuholen
Laut Umfrage gibt jeder dritte deutsche Mann (30 Prozent) an, mindestens drei Mal in der Woche zu kochen, bei den Frauen sind es 37 Prozent. Gefragt nach ihrer Hauptaufgabe in der Küche, fühlen sich fast jeder zweite Mann (48 Prozent) und zwei von drei Frauen (64 Prozent) als „Küchenchef und Koch“.

Das leibliche Wohl der Familie steht an erster Stelle
Um das Kochverhalten den Deutschen besser zu verstehen, hat eismann ein Schema von sieben verschiedenen Kochtypen entwickelt: 42 Prozent aller Befragten geben an, als „Familien-Koch“ für das leibliche Wohl zu sorgen. An zweiter Stelle folgt der Typ „Schneller-Teller-Koch“ mit 22 Prozent. Jeder zehnte Deutsche bezeichnet sich als „Gourmet-Koch“, wobei beide Geschlechter gleich stark vertreten sind. Nur drei Prozent aller Befragten geben an, überhaupt nicht kochen zu können – wobei auf einen weiblichen fünf männliche Kochmuffel kommen.

Frage: Wenn Sie an Ihr Kochverhalten denken, wie würden Sie sich am ehesten beschreiben?

1. „Familien-Koch“: Ich bekoche meine Familie, damit alle satt und glücklich sind. (41,6 Prozent)
2. „Schneller Teller-Koch“: Ich koche gern, aber es sollte in 30 Minuten auf dem Tisch stehen. (21,9 Prozent)
3. „Spar-Koch“: Ich koche gern, aber auch preisbewusst! (12,6 Prozent)
4. „Gourmet-Koch“: Jeder schwärmt von meinem Essen. Ich koche halt exquisit. (11,4 Prozent)
5. „Mikrowellen-Koch“: Ich kann zwar nicht so gut kochen, aber sehr gut aufwärmen. (5,3 Prozent)
6. „Candle-Light-Koch“: Kochen ist nicht so mein Ding, aber zu besonderen Anlässen gebe ich mein Bestes. (4,4 Prozent)
7. „Wasser-Koch“: Bei mir bleibt die Küche kalt. Ich lasse sogar das Wasser anbrennen. (2,8 Prozent)

Tomaten nicht in den Kühlschrank

Tomaten sind empfindlich: Im Gegensatz zu Salat, Paprika und Co. mögen sie die kalte, dunkle Kühlschrank-Atmosphäre nicht. Tomaten bevorzugen ein schattiges Plätzchen bei molligen 14 bis 16 Grad. Denn: Wenn Tomaten zu kalt aufbewahrt werden, verlieren sie ihr leckeres Aroma. Zudem sollten die roten Früchte nicht zusammen mit anderen Obst- und Gemüsesorten aufbewahrt werden.

Der Grund hierfür heißt Ethylen – ein Pflanzenstoff, den reifende Früchte verströmen. Tomaten sondern vergleichsweise große Mengen Ethylen aus, wodurch umliegendes Obst und Gemüse schneller verdirbt. Daher bleiben Tomaten lieber allein!

Noch ein Tipp für Tomaten, die schlapp gemacht haben: Ein Bad in kaltem Wasser gibt einem weichen Paradiesapfel die vertraute Knackigkeit zurück! Ein paar Stunden reichen.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de.

Stiftung Warentest: Damen-Alpinski

Das Testergebnis ist erfreulich: Die neuen Alpinski sind sowohl für Gelegenheits- als auch für sportliche Fahrerinnen geeignet. Die sogenannten Rockerski sind wendiger und lassen sich leichter beherrschen als ihre Vorgänger. Ihre Bauweise überzeugte auf der Piste und im Labor, so das Fazit der Stiftung Warentest und des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation nach einem Test von elf Alpinski für Damen, darunter acht Rockerski im mittleren Preissegment von rund 400 bis 500 Euro. Die Ergebnisse von „Gut“ bis „Befriedigend“ sind in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Rock­erski sind zum Teil etwas breiter und an den Enden nach oben gebogen. Während herkömm­liche Ski wie ein Bogen gespannt sind, ist dies bei den Rock­erski weniger ausgeprägt. Sie erleichtern das Einleiten des Schwungs und verzeihen auch mal einen Fehler. Damit eignen sie sich für fast alle Skifahrer. Nennens­werte Unterschiede gab es bei der Kantenhöhe der Ski. Sie ist vor allem für sport­liche Fahrer interes­sant, weil sie auf einen guten Kantengriff angewiesen sind, denn sie fahren meist schneller und verlangen den Brettern einiges mehr ab.

Auf der Piste sollten Skifahrer laut test immer einen Skihelm tragen, denn Kopf­verletzungen gehören zu den schwerwiegenden Unfall­folgen auf der Piste. Auch mit guter Fitness verringern Skifahrer die Verletzungs­gefahr. Wer sich übers Jahr kaum bewegt, sollte einige Wochen vor dem Skiurlaub Ausdauer, Kraft und Koor­dination trainieren. Dafür eignen sich Joggen, Radfahren und Skigymnastik.

Schneller Teller – Rezepte für jeden Tag

Raffiniert und ruckzuck fertig: Die „Schnellen Teller“ aus der beliebten Rubrik der „Effilee“-Magazins in einem Buch.

Sind Sie auf der Suche nach leckeren Rezepten, die im Handumdrehen fertig sind und trotzdem das gewisse Etwas haben? Dann liegen Sie mit diesem Buch genau richtig! 100 „Schnelle Teller“ verleihen dem Alltag den kulinarischen Pfiff.

Hier ist das Essen der Star, nicht das Drumherum:
Die 100 „Schnellen Teller“ sind modern, unkompliziert und alltagstauglich. Auch ungeübte Köche bereiten die leckeren Kreationen im Handumdrehen zu.

Die Rezeptvielfalt reicht von Oliven-Hähnchenschnitzel auf Bauernbrot über Rote-Bete-Risotto mit Birne bis hin zu gelacktem Schweinebauch auf Chili-Spaghetti. In sechs Kapiteln finden Sie neben Fleisch und Geflügel, Kartoffel, Pasta und Reis auch raffinierte Snacks, Suppen und Salate sowie mediterrane Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Das Süße kommt wie immer zum Schluss: mit neuen Kreationen und abgewandelten Klassikern.

Der „Schnelle Teller“ gehört zu den beliebtesten Rubriken des Food-Magazin „Effilee“, die Ideen für die Rezepte liefert Stevan Paul, bekannter Koch, Foodstylist und Autor. Erstmals sind die besten „Schnellen Teller“ in einem Buch versammelt. Dank des hochwertigen Layouts und zahlreichen Tipps und Tricks sind die schnellen Teller ein besonderer Genuss.

Auf der Frankfurter Buchmesse, 14.20-15.00 Uhr: Vijay Sapre, Herausgeber des Essensmagazins Effilee und Stevan Paul präsentieren Schnelle Teller: Hochgenüsse für den Alltag und Zwischendurch. Gourmet Gallery (Halle 3.1 L 1703)

Titel:
Schneller Teller – Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul
Bibliographische Daten:
Umfang: 224 Seiten
Format: 21,0 × 28,0 cm
Ausstattung: Hardcover / zahlreiche Farbfotos
Tre Torri Verlag GmbH
ISBN 978-3-941641-56-3