Restaurant Erwin, Moskau

Wir besuchten diese große Fisch-Brasserie in Moskau und wir waren wirklich überrascht, was es alles gibt

Unsere liebe Freundin Lana Melnikova, PR-Direktor des Baltschug Kempinski Hotels, unser Lieblingshotel in Moskau, gab uns den Tipp, das Erwin mal anzugucken. Das Erwin liegt unterhalb des Hotel Radisson – quasi direkt an der Moskwa, jedoch ohne Blick auf den Fluss – und gegenüber dem russischen Regierungssitz „Weisses Haus“. Es gehört zu der Gruppe von Restaurants, die dem bekannten Moskauer Rechtsanwalt Alexander Rappoport gehört.

Das Erwin – der Name hat auf russisch keine Bedeutung – ist ein ziemlich teuer gemachtes Konzept, aber mit recht zivilen Preisen. Hier geht es in erster Linie um Fisch, speziell um russischen Fisch und Meeresfrüchte.

Es hat eine überdachte Sommerterrasse und einen riesigen, sehr schönen Gastraum über zwei Etagen mit offener Küche. Neben Tischen verschiedener Größen gibt es noch Gemeinschaftstische, wo Gäste mit Fremden zusammen platziert werden. Für diese Tische gibt es keine Reservierungen. Der Laden brummt. Am Wochenende gibt es ohne Reservierung nichts, während der Woche ist eine Reservierung sinnvoll.

Wie in allen besseren russischen Lokalen existiert ungemein viel Personal. Unsere Kellnerin war ganz nett, aber auch eine gute Verkäuferin. Statt russischen Mineralwasser („das ist nur normales Wasser“) wollte sie uns unbedingt überteuerte Nestle Water verkaufen. Ich konnte den Versuch gut abwehren und bekam ein Baikal mit Sprudel (0,5l für ca. 3,50 €). Meine Frau hatte einen schönen Primitivo (0,15l für 7 Euro, während ich einen etwas sprittigen Grünen Veltliner (ebenfalls für 7 Euro) hatte.

Wir baten darum, die Vorspeisen zu teilen. Trotzdem brachte die Bedienung uns alles zusammen. Ich schickte einen Teller zurück, weil wir uns kaum noch bewegen konnten.

Wir starteten mit 50gr Ossietra Kaviar für 16 Euro. Dazu gab es drei kalte, sehr süsse Pfannkuchen mit einer undefinierbaren Butter. Der Kaviar war exzellent. Man konnte noch eine bessere Qualität bestellen für 45 Euro.

Unser nächste Gang war Kabeljauleber (7,50 Euro). Diese war etwas säuerlich zubereitet und gefiel mir weniger, während meine Frau sie mochte und Kindheitserinnerungen bei ihr erweckten.
Dann hatten wir Felchen (Muksun auf russisch) für 6 Euro. Diese waren quasi halbgefrorenes Sashimi. Geschmacklich war der Fisch absolut neutral. Die Kellnerin empfahl, ihn zuerst in eine Cocktail Sosse und danach in Salz und Pfeffer zu tunken. Danach schmeckte die Felche wie Cocktailsauce auf Eis mit Salz und Pfeffer. Die Cocktailsosse selber schmeckte industriell.

Meine Frau hatte als Hauptgericht Königskrabbe (Kamchatka Krabbe – 12,50 €) und ich gebackenen Murmansk Kabeljau (8,50 €). Die Krabbe war okayish, aber nichts für was man Umwege gehen würde.
Mein Kabeljau war in einem Bierteig frittiert, der das gesamte Friteusenfett aufgesaugt hatte. Der Fisch selber war komplett übergart, aber schmackhaft. Die dazugereichte Remoulade war gut.
Wer aber einmal perfekten Fisch & Chips bei Sascha Lenz im Andaz London hatte, weiß, wie das schmecken kann! (Das Fischrestaurant gibt es nicht mehr im Andaz und Sascha Lenz ist jetzt in Goa).

Wegen des Essens braucht man nicht ins Erwin zu gehen. Wegen der Atmosphäre und den anderen Gästen sollte man ins Erwin gehen und Spaß haben. Selbst als Berliner Junge kam ich mir wie ein kleiner Provinzler vor. Ich fragte den Kellner, der schon stundenlang nutzlos hinter mir stand, er möge doch ein Foto von mir und meiner Frau machen. Zuerst verstand er gar nicht und dann war er komplett entsetzt und meinte Njet, njet!!! und drei Kellnerinnen stürzten auf uns zu und übernahmen das Fotografieren. Der nutzlose Kellner war kein Kellner sondern ein Leibwächter.
Am Ende unseres Essens – alles zusammen incl. 10 % Tip 75 Euro – spazierten wir einmal durch das riesige Lokal, um uns alles genau anzugucken. Jede zweite Frau hatte eine sehr teure Channeltasche (ab 3000 Euro/Stück). Insgesamt waren ungefähr 12 Leibwächter im Lokal und acht weitere draussen. Wen die bewachten, war für uns nicht auszumachen. Alle Gäste sahen normal aus und benahmen sich unauffällig. Vor der Tür auf der Strasse war mittlerweile ein toller Wagenpark der obersten Klasse. Man parkte in der zweiten und selbst in der dritten Reihe. Auf dem Bürgersteig sowieso.

Würden wir noch einmal hingehen? Auf jeden Fall. Es machte Spaß. Die Leute sind nett und es gibt viel zu sehen. Kulinarisch wird man zwar nicht verwöhnt, aber verhungern tut man auch nicht. Das Erwin könnte genauso in NYC oder Paris stehen. Nur hätten die nicht so originelle Gäste wie in Moskau. Hingehen & Spaß haben!

Hier unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153856113163124

Adresse: Kutuzovsky Ave, 2/1, стр. 6, Moscow
Telefon:+7 (495) 785-02-22
Öffnungszeiten: Täglich 12:00–01:00Uhr

Anatoly Komm

Russisch-Italienische Liaison: Das CastaDiva Resort & SPA
lädt den renommierten russischen Küchenchef Anatoly Komm vom 08. bis 11. August 2012
an den Comer See, um seinen Gästen ein besonderes Gourmet-Erlebnis zu bieten. Mit
einem kulinarischen Angebot verbringen die Gäste drei Nächte im CastaDiva Resort & SPA,
genießen ein Abendessen von Anatoly Komm und entspannen sich bei Massagen im Spa.
Vom Restaurant L’Orangerie mit seiner Terrasse direkt am Ufer erfreuen sich die Gäste
über den Ausblick auf den westlichen Arm des Comer Sees.

Anatoly Komm ist Küchenchef seiner drei Restaurants in Moskau, die sich an ein gehobenes
Publikum richten. Komm führte als einer der ersten die Molekularküche in Russland ein.
„Mein Ziel ist es, der Welt zu zeigen, dass Russland nicht nur reich an natürlichen
Ressourcen ist, sondern auch über eine vielfältige gastronomische Kultur verfügt“, so
Anatoly Komm über seine Küche.

Sein Hauptziel ist es, stereotype Auffassungen zu
dekonstruieren und die Gäste mit Innovationen basierend auf traditionellen Gerichten zu
überraschen. Für die Speisen nutzen er und sein Team ausschließlich Produkte russischen
Ursprungs.

2008 gewann Anatoly Komm für seine innovativen Gerichte den Alba White
Truffle Award, 2010 wurde das Restaurant Varvary by Anatoly Komm als erstes russisches
Lokal in die Top 100 der weltbesten Restaurants aufgenommen.

Das Angebot „Dine with Chef Anatoly Komm“ im Überblick
• Drei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Seeblick
• Ein Gourmet-Dinner von Küchenchef Anatoly Komm (exklusive Getränke)
• Ein Lunch im L’Orangerie Restaurant, der Bellini Bar oder im SPA Café (inklusive
Getränke)
• Zutritt zur exklusiven Krug Lounge
• Freier Zutritt zum Fitness- und Spa-Bereich mit finnischer Sauna, Hammam,
Eiswasserfall, Salzraum, Emotional Showers und beheiztem Schwimmbad
• Freier Zutritt zum Floating Pool im Comer See
• Für Sie: Eine Gesichtsanwendung nach Wahl: Staminox Pure Drops oder Pure Focus
Drops
• Für Ihn: Eine Massage nach Wahl, wie beispielsweise eine Deep Tissue Massage,
Massage mit Hot Stones oder eine Massage mit Kerzenöl
• Täglicher Shuttle-Service von und nach Como
• WLan
• Preis: ab 3.325 Euro im Deluxe-Doppelzimmer für zwei Personen
Die Preise verstehen sich exklusive City-Tax von fünf Euro pro Person pro Tag. Das
Angebot i

st abhängig von der Verfügbarkeit und sollte bis spätestens zwei Wochen vor
Reiseantritt unter der Emailadresse booking@castadivaresort.com oder der
Telefonnummer +39.031.325 130 35 gebucht werden.

Gerd Kastenmeier

Gourmet-Koch Gerd Kastenmeier stammt aus Bayern, lebt in Sachsen und liebt mediterrane Küche. Aber auch mit russischen Gerichten gelingt es ihm, seine Gäste zu begeistern. Sein Catering Unternehmen „Kastenmeiers Catering“ jedenfalls erntete kürzlich viel Lob, als es im „Kraftwerk Mitte“ rund 300 Gäste mit einem russischen Drei-Gang-Menü verwöhnte.

Am 26. April hatte die Dresdner INFINUS GRUPPE rund 300 Geschäftspartner in die Eventlokation „Kraftwerk Mitte“ zur alljährlichen Galaveranstaltung eingeladen. Diese Veranstaltung hat bereits Tradition und fand zum 4. Mal statt. Besonderer Höhepunkt war die Übergabe eines Spendenschecks über 60.000 Euro an die Oliver-Kahn-Stiftung, die junge Menschen stark machen will, ihren Zielen selbstbestimmt zu folgen. Der ehemalige Nationaltorwart war dazu extra nach Dresden gekommen. Ebenso wie das Menü standen auch die Dekoration und die Auswahl der Musiker und Künstler unter dem Motto „Russland“.

„Dass meine Gäste ein russisches Menü wünschen, ist ungewöhnlich, aber eine interessante Herausforderung“, erzählt Gerd Kastenmeier. „Bei den traditionellen russischen Gerichten mit Fisch allerdings fühlte ich mich ganz zu Hause – Fisch und Meeresfrüchte sind eben mein Metier.“

So gab es beim Fingerfood Catering unter anderem einen Forellenschaum mit -kaviar, gefolgt von Lachs mit Blinis und Sauerrahm sowie Kaviar vom Sevruga Stör. Und als Hauptgang stand 3erlei vom Stör zur Auswahl: verarbeitet zum frischen Tatar, geräuchert sowie als Strudel mit Kaviarschaum. Aber auch die Medaillons von Bison und Rind mit Rote Beete und Kartoffelauflauf und die gefüllten Artischockenböden mit Rote Beete Ragout und Wodkaschaum lieferte Kastenmeiers Catering und kamen bei den Gästen gut an.

www.kastenmeiers-catering.de

Das Masleniza-Fest in Moskau und St. Petersburg

Denkt man an Karneval, ist Russland nicht gerade die erste Location, die einem einfällt. Und doch gibt es auch jenseits von Köln und Rio ausgelassene Feste, um es vor der Fastenzeit noch einmal so richtig krachen zu lassen. Momondo gibt Tipps und Hintergründe zur russischen Masleniza – auf Deutsch: Butterwoche.

In dieser letzten Woche vor der Fastenzeit wird in vielen Städten Russlands mit Wodka, Bliny und Straßenfesten der Winter ausgetrieben. Bliny, die russische Version von Pfannkuchen, symbolisieren dabei wegen ihrer runden Form die Sonne, die jetzt endlich das Regime übernehmen soll. Einer Legende nach war Masleniza die Tochter von Väterchen Frost. Hinter einem Schneehaufen versteckt wurde sie von einem Menschen entdeckt und um Schutz vor Kälte und Schneesturm gebeten. Am ersten Tag der Butterwoche bastelt man daher traditionell eine große Strohpuppe, die Masleniza-Puppe, die am letzten Tag der Woche feierlich verbrannt wird.

Das Masleniza-Fest hat eine lange Tradition. Ursprünglich ein Fest zu Ehren des slawischen Fruchtbarkeitsgottes Weles, erhielt es im 16. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Den Höhepunkt erreichten die Feiern im 17. bis 19. Jahrhundert, bis sie nach der Oktoberrevolution 1917 verboten wurden. Seit dem Millennium lebt Masleniza mit Volksfesten und Straßenumzügen wieder auf.

Besonders ausgelassen feiert man in Moskau. Vom 24. bis 26. Februar 2012 geht es während der „Breiten Masleniza“ auf dem Roten Platz und im Gorki Park rund. Karnevalsumzüge, volkstümliche Wettwerbe wie Säckeschlachten auf Baumstämmen und zahlreiche Buden mit Handwerkskunst und russischen Schmankerln ziehen Einheimische und Touristen an. Honigwein und Wodka helfen nicht nur bei der Verdauung der köstlich gefüllten Bliny, sondern sorgen auch für Wärme und Stimmung. So fröhlich erlebt man Moskau selten.

Auch in zahlreichen anderen Städten bringt das Masleniza-Volksfest die Menschen auf die Straße. St. Petersburg prunkt dabei mit besonders schöner Kulisse. Schauplatz der Festlichkeiten am 26. Februar, zu denen 10.000 Menschen erwartet werden, ist der prachtvolle Konstantinpalast mit seinem Park. Wer das Schneeburgbauen noch nicht verlernt hat, kann sich hier in einem regelrechten Burgbau-Wettbewerb messen. Aber Achtung: die Burgen werden mit Schneeballschlachten auf ihre Tauglichkeit geprüft! Weitere historische Disziplinen beinhalten Stiefelwerfen und Tauziehen. Dazu findet dieses Jahr erstmals eine Talentschau statt, bei der die Teilnehmer sich erst in einer Vorrunde qualifizieren müssen, bevor sie sich dem Publikum präsentieren. Für Unterhaltung ist also reichlich gesorgt.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Opodo
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

Erstes Skihotel der Swissôtels im russischen Sochi/Gorki-Gorod

Ein weiteres Hotel wird das Portfolio der Swissôtel Hotels & Resorts in Zukunft in Russland ergänzen: Die internationale Hotelkette hat einen Management-Vertrag für ein ganzjähriges Berg-Resort im russischen Gorky-Gorod, einem Bezirk der Stadt Sochi, unterzeichnet. Das Deluxe-Hotel wird Bestandteil der Wintersport-Region Krasnaya Polyana sein, die rechtzeitig zu den olympischen Winterspielen 2014 fertiggestellt werden soll. Dann werden voraussichtlich 59 Liftanlagen circa 200 Kilometer Skipiste erschliessen.

Nachdem die Swissôtel Hotels & Resorts seit vielen Jahren mit grossem Erfolg das Swissôtel Krasnye Holmy, Moskau in der russischen Hauptstadt managen, wird zukünftig ein Berg-Resort den Gästen der Hotelkette mit Schweizer Wurzeln zur Verfügung stehen. „158 elegante Zimmer und Suiten, sechs Penthäuser, mehrere Restaurants und Bars sowie ein Spa & Fitness Centre sind für das neue Hotel geplant“, erklärt Meinhard Huck, President Swissôtel Hotels & Resorts. „Während die meisten Hotels unseres Unternehmens in erster Linie Stadt- oder Businesshotels in grossen Metropolen sind, wird dies unser erstes Berg-Resort sein. Ein spannendes Projekt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Krasnaya Polyana nach den olympischen Winterspielen es hinsichtlich Infrastruktur und Atmosphäre mit den besten alpinen Skiorten aufnehmen kann“.

„Dank des Einsatzes unserer Regierung und der Unterstützung von Investoren und den grössten Banken Russlands hat Sochi das Potential das erste Resort mit Weltrenommée in unserem Land zu werden“, so Sergey Kovalevsky, General Manager NBB-Development. „Unsere Aufgabe ist es, ein modernes, komfortables und sicheres Umfeld für Erholung in Russland zu schaffen“.

„Unsere strategische Partnerschaft mit Swissôtel Hotels & Resorts hilft uns, den Gästen in Gorky-Gorod einen hochwertigen Service und internationalen Standard während und nach den Olympischen Winterspielen zu bieten“, ergänzt Yevgeny Kaplun, Deputy General Manager NBB-Development.

Das moderne, ganzjährige Gorky-Gorod wird auf dem Gornaya Karusel in Krasnaya Polyana gebaut und verteilt sich auf 863ha auf 540m und auf 960m, wobei sich das Swissôtel am zentralen Platz des höher gelegenen Ortsteils direkt an der Einkaufsstrasse und nur wenige Meter von den wichtigsten Liftanlagen entsteht. Während den Olympischen Spielen wird sich in Gorky-Gorod auch das Pressezentrum befinden und mehr als 4000 internationale Journalisten beherbergen. Die Anreise zur neu entwickelten Skiregion verläuft für Gäste über den internationalen Flughafen von Sochi, der zwei Flugstunden von Moskau und drei Flugstunden von Wien entfernt liegt und in Zukunft mit einem Schnellzug in 30 Minuten von Krasnaya Polyana erreichbar sein wird.

Sochi liegt an der Ostküste des Schwarzen Meeres in der südrussischen Provinz Krasnodar und lockt jährlich etwa 4 Millionen Urlauber aus Russland und auch zunehmend aus dem Ausland an. Das warme Klima und der malerische Blick auf die schneebedeckten Bergkuppen des Kaukasus gelten im Prominenten-Urlaubsort als attraktiver Anziehungs-punkt. Da bis Juni im 40km entfernten Krasnaya Polyana Schnee liegt, lässt sich der Badeurlaub mit gelegentlichen Skiausflügen bestens verbinden. Bei den Winterspielen 2014 werden die Aussenveranstaltungen in Krasnaya Polyana stattfinden, alle Hallen-Events in der Stadt Sochi.

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airberlin: 1. Wahl für Herzklopfen

Ab heute zwei Tickets zum Preis von einem zum Valentinstag

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft airberlin bietet Reisenden vom 11. bis zum 14. Februar zwei Tickets zum Preis von einem zu vielen deutschen und europäischen Destinationen.

Innerdeutsch gibt es zahlreiche Verbindungen, darunter zum Beispiel Flüge von Dresden nach Düsseldorf, von Stuttgart nach Hamburg oder von München nach Berlin.

Als europäische Ziele stehen unter anderem Barcelona, Málaga, Palma de Mallorca Paris, Wien oder Zürich zur Auswahl. Italienverliebte können zwei Tickets zum Preis von einem beispielsweise nach Verona, Rimini und Catania buchen. Ziele in Skandinavien sind im Rahmen der Aktion ebenfalls buchbar. Darüber hinaus sind Flüge in die zwei russischen Städte St. Petersburg und Moskau ab Düsseldorf und Berlin möglich.

Wer seine Liebste oder seinen Liebsten mit einem Flug zum Valentinstag überraschen möchte, kann die Flüge vom 11. bis zum 14. Februar 2011 im Internet ( airberlin.com/valentin ) sowie im Reisebüro buchen. Die Flüge finden im Reisezeitraum vom 21. Februar bis 31. Mai 2011 statt.

Russisch für Genießer

Manches Mal betrachten wir Deutschen die Russen ja ziemlich neidisch. Diese Russen können feiern, trinken und haben dabei auch noch einfach unverschämt gute Laune. Russische Autoren stehen bei uns spätestens seit dem Aufkommen des Kommunismus hoch im Kurs. Doch auch nach der Beendigung dieser vom historischen Materialismus anders vorhergesagten Ära und dem Zerfall der Sowjetunion war unser Interesse an russischer Kultur und russischen Autoren ungebrochen. Sehr schön ist es, wenn wir dabei auf Russen treffen, die hier in Deutschland wohnen und uns erzählen, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlen, da sie die Art der Deutschen im Allgemeinen und auch im Besonderen sehr mögen.

Wladimir Kaminer der – kaum sprach sich rum, dass die Zeiten des real existierenden Sozialismus nun auch in Moskau tatsächlich vorüber und damit Geschichte sind – sich nach Berlin aufmachte, erkannte die Liebe der Deutschen zu den Russen und machte es sich zur Aufgabe, den Deutschen das russische Wesen in zahlreichen Glossen, Kolumnen und Büchern näher zu bringen. Dabei unterlässt es dieser vielseitige Autor natürlich nicht, seinem deutschen Publikum öfter Mal einen russischen Bären aufzubinden. Aber genau danach verlangen wir ja auch insgeheim.

Bekannt wurde Kaminer durch seine Russendisko und das gleichnamiges Buch, welches mit viel Witz unterstreicht, wie man sein Leben in Wodka und guter Laune getränkt gestalten kann.

Natürlich stimmt es, dass in jedem Deutschen ein wahrer Russe steckt. Und zum Glück kommt heute, passend zu Kaminers Kochbuch über die russische Küche, ein Getränk auf den Markt, dass uns dem Genuss des Russischen einen entscheidenden Schritt näher bringt. Mit Russian Standard Gold können wir nun einen Vodka trinken, der nicht – wie noch zu Zeiten des Politbüros – 100 Gramm Weise auf einen Zug hinuntergekippt werden will. Dieser Vodka mit feinen Ginsengextrakten ist realexistierender Genuss.

So läßt sich in heimischer Gemütlichkeit ganz in Ruhe russisch genießen. Dr. Nikolai Wojtko – www.gastrosophie.eu

Nastrowje!

Zu Tisch in … Russland

ARTE, Samstag, 27.02. um 13:00 Uhr

Zu Tisch in … Russland

Vieles am russischen Osterfest ist mit einer jahrhundertealten Symbolik durchtränkt. Martina Dase hat eine Priesterfamilie in Suchonógowo besucht und sie bei den Vorbereitungen zum Osterfest beobachtet.

Ostern in der russischen Provinz, in Suchonógowo, etwa 350 Kilometer nördlich von Moskau. Wie überall im heutigen Russland ist auch hier die Kirche wieder voll, werden alte Osterbräuche wieder öffentlich zelebriert. Nach der langen, entbehrungsreichen Fastenzeit, die von vielen Gläubigen der russisch-orthodoxen Kirche streng befolgt wird, biegen sich die Tische unter den zahlreichen Speisen, die für dieses wichtige Kirchenfest zubereitet werden. Mag der Alltag im ländlichen Russland nach dem Ende der Sowjetherrschaft auch noch so schwierig sein, am Fest der Auferstehung Christi soll es auch auf Erden an nichts mangeln. Noch in der Karwoche wird gekocht und gebacken, so dass alles rechtzeitig fertig wird. Und das heißt auch, dass Väterchen Andrej am Ostersamstag in seiner Kirche alle Speisen segnen kann. Die rosafarbene Backsteinkirche von Suchonógowo ist noch nicht sehr alt; sie wurde erst vor wenigen Jahren errichtet. In der Nacht zu Ostersonntag werden die Gläubigen nach der langen Auferstehungsmesse in dem kerzenerleuchteten Gotteshaus siebenmal die Kirche umrunden. Dann erst ist das Fastengebot aufgehoben, werden Pascha und Kulitsch aufgetragen. Die Pascha ist eine pyramidenförmige Süßspeise aus Quark, deren Name von dem russischen Wort für Ostern, Pascha, kommt. Sie wird mit Nüssen und kandierten Früchten verziert. Der Kulitsch dagegen ist ein sehr reichhaltiger Hefekuchen, dessen Haubenform den Berg Golgatha symbolisiert.

Das grosse Buch der russischen Küche

Leopold Stocker Verlag

DAS GROSSE BUCH DER RUSSISCHEN KÜCHE

Russland ist bekannt für seine enorm vielfältige Landschaft: weite Ebenen, geheimnisvolle Wälder bis zum eisigen Sibirien. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der kulinarischen Kultur des Landes wieder, die weit weniger bekannt ist. Neben Kaviar, Wodka oder Borschtsch hat dieses Land soviel mehr zu bieten, das sich zu entdecken lohnt. DAS GROSSE BUCH DER RUSSISCHEN KÜCHE stellt eine breite Palette kulinarischer Spezialitäten mit Herkunft und Geschichte vor. Sowohl beliebte Lebensmittel der russischen Küche als auch ihre Aufbewahrung und Zubereitung werden erklärt. Das Kochbuch umfasst Spezialitäten von der traditionellen bis hin zur orthodoxen Küche wie beispielsweise Heidelbeersuppe, Kaninchen in Weißwein oder Aprikosenpudding mit Karamell. Alle Rezepte sind mit ansprechenden Step-by-Step Fotos unterlegt und erleichtern somit das Nachkochen. Ein sehr schön bebildertes und liebevoll gestaltetes Einstiegsbuch, welches nicht zuletzt einen spannenden Einblick in die russische Kultur offenbart.

Leopold Stocker Verlag, Graz 2009, 208 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-7020-1237-3 , 29,90 ? (D) / 30,80 ? (A) / 49,50 sFr

Swissôtel Krasnye Holmy, Moskau

Swissôtel Krasnye Holmy, Moskau erneut als führendes Hotel Russlands augezeichnet

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde das Swissôtel Krasnye Holmy bei den World Travel Awards (WTA) mit dem Titel „Russlands führendes Hotel“ ausgezeichnet. Jan Chovanec, General Manager im russischen Deluxe Hotel, nahm die Auszeichnung bei der Verleihung in Portugal erfreut entgegen.

Beim Festakt der europäischen World Travel Awards trafen sich Mitte Oktober Führungskräfte und Entscheidungsträger aus der Tourismusbranche, um ihre Erfolge gebührend zu feiern. „Die letzten 12 Monate hielten einige Herausforderungen, von der Wirtschaftskrise bis hin zur Schweingrippe, für unsere Branche bereit und hatten entsprechende Auswirkungen auf den Tourismus. Die Gewinner der World Travel Awards haben trotzdem an ihren Zielen festgehalten und sich mit ihrem Engagement selbst übertroffen“, so Graham Cooke, President of the World Travel Awards.

„Wir freuen uns, bereits zum dritten Mal in Folge diesen prestigeträchtigen Preis entgegen nehmen zu dürfen“, so Jan Chovanec, General Manager im Swissôtel Krasnye Holmy. „Mein spezieller Dank geht an das gesamte Hotelteam, das es immer wieder versteht die Qualität unserer Marke sowie unsere Servicestandards auf höchstem Niveau zu halten.“

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