Michelin übernimmt Bookatable

MICHELIN Restaurants wird europäische Nummer 1 für Online-Tischreservierungen

Michelin übernimmt den Online-Reservierungsanbieter Bookatable und wird damit zum europäischen Marktführer im Bereich Online-Reservierung für Restaurants. MICHELIN Restaurants kooperiert bereits seit März 2013 mit dem in London ansässigen Spezialisten für Internet-Reservierungen. Europaweit nutzen über 15.000 Restaurants die Services von Bookatable. 2015 verzeichnete der Anbieter mehr als 34 Millionen Tischreservierungen über sein Webportal und die mobilen Anwendungen.

Die bereits über MICHELIN Restaurants verfügbaren Funktionen von Bookatable erlauben den schnellen und nutzerfreundlichen Zugriff auf ein großes Restaurantangebot per Internet und mobilen Endgeräten. Zukünftig wird Michelin den Service weiter ausbauen und den Usern noch mehr Qualität bei ihrer Online-Restaurantbuchung bieten. Darüber hinaus wird MICHELIN Restaurants sein Angebot auf weitere Länder ausdehnen, vor allem in Skandinavien.

Über MICHELIN Restaurants finden Nutzer dank der intuitiven Menüführung schnell und unkompliziert ein Restaurant nach ihrem persönlichen Geschmack. Dabei lassen sich bereits im Vorfeld die gewünschte Küche und die Preisklasse auswählen. Bei mehr als 1.300 Adressen in Deutschland ist schon heute die komfortable Online-Reservierung eines Tisches möglich.

Sicherlich werden nun viele Restaurants, die sich eine Erwähnung im Michelin Führer erhoffen, bookatable anschliessen.

Lei Garden, Wan Chai, Hong Kong

Jetzt fühlen wir uns schon wie kleine Juliens, 3 Sterne in Fernost in drei Tagen! Wohlwissend, dass der große Julien drei Sterne am halben Tag verspeist, also sechs am Tag und so etwas eine Woche durchhält.

Die ersten beiden Sterne, die wir in Hong Kong aßen, konnten unser Herz nicht wirklich erreichen. Eher leidete mein Portmonnaie. Da aber China Restaurants in der Regel günstig sind, war es nicht so schlimm. Wir testeten vorher den Jardin de Jade, ein Shanghaier Fresstempel http://www.gourmet-report.de/artikel/346032/Jardin-de-Jade/ und gestern den Kantonesen Fook Lam Moon http://www.gourmet-report.de/artikel/346034/Fook-Lam-Moon-Wan-Chai-Hong-Kong/ .

Lei Garden: www.leigarden.hk/eng/cuisine/

Heute nun war Lei Garden dran. Lei Garden ist eine Kette, die der Taiwanese Chan Shu Kit gegründet hat. Von den 10 Lei Gardens in Hong Kong haben alleine sechs einen Michelin Stern. Insgesamt 21 Restaurants existieren in Hong Kong, Macao, China und Singapur.
Im Lei Garden in der IFC Mall waren wir vor zwei Jahren schon recht angetan. Diesmal nun Dim Sum in Wan Chai.
Wir kamen ohne Reservierung und bekamen gerade noch einen Platz. Eine richtige Karte gibt es Mittags wohl nicht, sondern nur einen Bestellzettel mit Dim Sum. Wir wählten aus jeder Kategorie etwas, um einen guten Querschnitt zu bekommen. Das stellte sich als sehr gute Idee raus.

Alle Dim Sums waren von vorzüglicher Qualität und gutem Geschmack. Endlich schmeckten wir den Stern auch mal. So eine Qualität gibt es nicht alle Tage.

Zu zweit bezahlten wir keine 30 Euro und waren glücklich!

Sehen Sie unsere Fotos wie immer auf Facebook:
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Rechtstipps für den Restaurantbesuch

Schlechtes Essen, mieser Service, lange Wartezeiten – wie verhalte ich mich, wenn Ärger mit dem Gastwirt droht? Andreas Föhr, Partneranwalt von ROLAND Rechtsschutz aus der Bonner Anwaltskanzlei Dr. Franken, Grillo, Steinweg, gibt Tipps für einen stressfreien Restaurantbesuch.

Ihr kommt hier nicht rein: wenn der Restaurantbesuch endet, bevor er begonnen hat
Ob es die Weihnachtsfeier mit den Kollegen oder das Geburtstagsessen mit der Familie trifft: Wenn man mit versammelter Gesellschaft im Restaurant steht und der reservierte Tisch schon belegt ist, dann ist der Ärger groß. „Habe ich eine feste Tischreservierung abgegeben und das Restaurant kann diese Reservierung nicht umsetzen, habe ich einen Anspruch auf Schadenersatz. Ich muss aber auch einen tatsächlichen Schaden erlitten haben“, erklärt Rechtsanwalt Andreas Föhr. Dies können beispielsweise unnütze Anfahrtskosten sein oder bei festen Veranstaltungen wie einer Geburtstagsfeier die höheren Kosten, die in einem anderen Restaurant anfallen. Umgekehrt kann übrigens auch der Gastwirt Schadenersatz fordern, wenn der Gast kurzfristig von der Reservierung zurücktritt: „Der Wirt muss in diesem Fall nachweisen, dass er den reservierten Tisch einem anderen Gast hätte geben können, dies aber auf Grund der bestehenden Reservierung nicht gemacht hat. Je kurzfristiger die Stornierung, desto eher hat der Gastwirt also die Möglichkeit, Schadenersatzansprüche zu erheben.“

Ein Essen zum Vergessen: wenn die Qualität nicht stimmt
Die Kartoffeln sind nur lauwarm, die Suppe versalzen oder das Steak komplett durch. Schlecht gekochtes Essen bringt viele Restaurantbesucher gleich zum Kochen. Einfach aufstehen und gehen ist hier jedoch nicht die beste Lösung, denn der Gastwirt muss zumindest eine zweite Chance bekommen, wie Rechtsanwalt Andreas Föhr erklärt: „Zunächst muss man dem Gastwirt die Möglichkeit geben, das Gericht nachzubessern. Wenn dieser das Gericht nicht verbessern will oder es einfach nicht gelingt – zum Beispiel weil die Suppe beim zweiten Anlauf immer noch viel zu salzig ist – kann der Gast das Essen stehen lassen und die Bezahlung verweigern oder die Speise verzehren und den Preis mindern.“ Wichtig hierbei ist, dass es sich tatsächlich um einen Mangel handelt, der objektiv benannt werden kann. „Wenn das Essen dem Gast einfach nicht schmeckt, ist das kein Grund für einen Preisnachlass.“

Wartest du noch oder isst du schon? Wenn das Essen einfach nicht kommt
Der Magen knurrt, das Essen ist schon lange geordert – doch die prall gefüllten Teller gehen alle an die Nachbartische: Darf man trotz aufgegebener Bestellung nach einer bestimmten Wartezeit nun einfach aufstehen und gehen? Diese Frage ist laut Rechtsanwalt Andreas Föhr nicht pauschal zu beantworten: „Es kommt darauf an, wo ich mich befinde. Je gehobener die Klasse des Restaurants, desto länger muss ich warten. Im Schnellimbiss sollten 20 bis 25 Minuten ausreichen, bei einem 5-Gänge-Menu im 4-Sterne-Restaurant ist eine Wartezeit von einer Stunde noch nicht zu lange.“ Berücksichtigt werden müsse dabei natürlich auch, ob man alleine am einem Tisch sitze oder zu mehreren Personen. „Lediglich bei Getränken lässt sich eine Frist von 20 Minuten als allgemein ausreichend ansehen. Danach kann man aufstehen und das Restaurant verlassen. Voraussetzung ist aber immer, dass man mehrfach erinnert hat.“

Ohne Moos nix los: wenn der Wirt nur Bargeld akzeptiert
Das Essen hat geschmeckt, die Rechnung stimmt. Ein fast perfekter Restaurant-Besuch – würde der Kellner auch die EC-Karten-Zahlung akzeptieren! „Bietet ein Restaurant die Möglichkeit an, mit Karte zu zahlen, dann ist dies genau das – nämlich ein Angebot“, erklärt Rechtsanwalt Föhr. „Ein Restaurant ist weder zu diesem Angebot verpflichtet noch ist es verpflichtet, mich darauf hinzuweisen, dass eben keine Kartenzahlung möglich ist. Bei den auf einer Speisekarte angegebenen Preisen handelt es sich ohne weitere Hinweise immer um bar zu entrichtende Preise.“

Wiedersehen macht keine Freude: wenn das Essen nicht in Ordnung war
Vielleicht lag es am Tatar, das nicht mehr ganz frisch war oder doch am ungekühlten Mayo-Dressing? Wer nach dem Restaurantbesuch mit Magen-Darm-Beschwerden flachliegt, hat schnell die Gaststätte unter Verdacht. „Behauptet ein Gast, sich eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Speisen zugezogen zu haben, kann dies dann zu einem Schmerzensgeldanspruch führen. Er muss allerdings klar beweisen, dass der Gastwirt verantwortlich ist für die Lebensmittelvergiftung. Dazu reicht es nicht, dass kurz nach der Einnahme von Speisen in einem Restaurant ein Arzt eine Lebensmittelinfektion festgestellt hat.“

Travel Charme Hotels mit Gourmet Events

Sterne, Hauben, Gaumenlust: Die für ihr GreenGusto®-Konzept bekannten österreichischen Häuser der Travel Charme Hotels & Resorts würzen die kommende Herbst- und Wintersaison mit reizvollen kulinarischen Events. Ausgezeichnete Küchenchefs und namhafte Gastköche, saisonale, regionale und internationale Spezialitäten sowie eine satte Prise Können, Kunst und Kreativität sind die Zutaten für ein Herbsterlebnis voller Genuss und neuen Geschmackserlebnissen.

Zwei Sterne, acht Köstlichkeiten und das Reich der Trüffel:
Gleich zwei Gourmettermine bietet das Travel Charme Ifen Hotel im Sternerestaurant Kilian Stuba – Wirkungsstätte des jungen und gefeierten Küchenchefs Sascha Kemmerer. Am 25. Oktober wird er seinen ebenfalls mit einem Stern ausgezeichneten Kollegen Kai Schneller vom Fine-Dining-Restaurant Silberdistel des Allgäuer Sonnenalp-Resorts im Kleinwalsertal begrüßen. Im Duett führen die beiden Küchenkünstler durch den Abend und servieren – begleitet von Champagner und passenden Weinen – je ein Amuse Bouche, eine Vor- und eine Hauptspeise sowie ein Dessert – insgesamt acht kulinarische Offenbarungen also (179 Euro pro Person inklusive Getränkebegleitung).

„Trüffel, Wein und Sterneküche“ heißt das Motto dann am 13. Dezember 2014, wenn Sascha Kemmerer mit seinem Team ein Fünf-Gänge-Menü mit weißen und schwarzen Trüffeln zu erlesenen Weinen auftischt (169 Euro pro Person plus Getränke).
Reservierung für beide Events unter der Telefonnummer +43 (0) 55 17 / 608 – 509 sowie per E-Mail an ifen-veranstaltungen@travelcharme.com.

Sechs Tage, viele Köche und noch mehr Erlebnis:
Mit der „Kulinarika“-Woche vom 10. bis 16. November 2014 setzt das Travel Charme Fürstenhaus Am Achensee ein herbstliches Genuss-Highlight. Sechs Tage lang wird die Küche des direkt am See gelegenen Domizils zum Mittelpunkt exklusiver Gaumenfreuden. Gut zu wissen: Alle diesee hochkarätigen kulinarischen Programmpunkte sind bei Buchung des Travel Charme Konzepts GenussPlus® bereits inklusive. So zelebriert die Küchenbrigade des Restaurants Laurentius verschiedenste „Martini-Spezialitäten“ zum 11. November unter dem Titel „Gans frisch“. Als Gastköche geben sich Ronny Kallmeyer vom Travel Charme Gothisches Haus Wernigerode (14 Punkte Gault Millau) und Sternekoch Sascha Kemmerer vom Travel Charme Ifen Hotel die Ehre. Ein facettenreiches Programm mit Kochkurs, Ausflügen zu Schnapsbrennern und Bierbrauern, Lieferantenmarkt in der Lobby und musikalischen Events umrahmt die Kulinarika-Woche.
Reservierungen werden unter der Telefonnummer +43 (0) 5243 / 5442 678 sowie per E-Mail an fuerstenhaus@travelcharme.com entgegen genommen.

Das Travel Charme Bergresort Werfenweng im gleichnamigen Modellort für sanfte Mobilität feiert den Herbst mit jahreszeitlich komponierten Genusserlebnissen. Dann das gehört zum Kern des GreenGusto®-Konzepts, das von allen drei österreichischen Travel Charme Häusern ansprechend umgesetzt wird. Haubenkoch Alexander Buchinger gibt den Gästen des À-la-carte-Restaurants Alpenzeit feinste Kostproben, was es bedeutet, wenn Leidenschaft für die Kochkunst auf die Liebe zur Natur trifft. Regionale Produkte, Bio-Erzeugnisse und Lebensmittel aus nachhaltig-ökologischer Landwirtschaft kommen hier in die Töpfe und Pfannen. Mit Esprit und Experimentierfreude inszeniert Alexander Buchinger den Geschmack des Salzburger Lands – ganz original und doch ganz neu. So serviert er Almochsen-Fleisch, das den Geschmack der Alpenkräuter in sich trägt, als „Dry aged Beef mit Rotweinschalotten und Rosmarinpolenta“. Und auch das Bio-Hendl aus dem Salzburger Land eröffnet mit Kichererbsen und spanischer Chorizo neue Geschmackshorizonte.
Das Restaurant Alpenzeit ist dienstags bis samstags von 18.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Um Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0) 6466 / 391 678 oder per E-Mail an werfenweng@travelcharme.com wird gebeten.

Bobby Bräuer und Markus Wilsdorf

Kulinarischer Sommer in der BMW Welt mit BBQ-Fridays

Eine der schönsten Terrassen Münchens, die der Bavarie Brasserie, eröffnete mit einem exklusiven Barbecue. Während der Sommermonate können Gäste hier mit Blick auf den Olympiapark speisen.

Es erwarten die Gäste sommerlich-leichte Gerichte wie Rotbarbe mit Verjus, Sellerie und Gurke oder lauwarmer Couscous mit Aubergine, Petersilie und Joghurt unter freiem Himmel auf die Feinschmecker. Grillfans sollten sich die Barbecue-Fridays vormerken: Am 11., 18. und 25. Juli sowie am 1. und 8. August servieren Küchendirektor Bobby Bräuer, sein Küchenchef Markus Wilsdorf und das Team der Bavarie Feines vom Grill, etwa deftigen Schweinebauch oder zartes Entrecôte. Immer mit dabei: Grillgemüse der Saison und raffinierte Salatvariationen. Abgerundet wird das Menü durch Desserts vom Grill. Kinder unter sechs Jahren essen kostenfrei bei den Eltern mit.

Bobby Bräuers Tipp zur Grillsaison sind Wagyū-Würstchen mit Bone Sucking Senf. „Die Würste sind sehr mager und aus purem Rindfleisch – knackig und würzig im Geschmack. Der ‚Bone Sucking Senf‘ ist mehr eine Sauce als ein klassischer Senf und besticht durch sein süßliches und dennoch pikantes Aroma.“ Probiert werden kann beides an den BBQ-Fridays in der Bavarie Brasserie.

Um Reservierungen für das Terrassen-Opening und die BBQ-Fridays wird gebeten. Auch Gruppen sind willkommen.

Öffnungs- und Schließzeiten der gastronomischen Einheiten
Bavarie Brasserie:
Montag bis Samstag von 11:00 bis 23:00 Uhr –
Sonntag und Feiertag von 11:00 bis 18:00 Uhr –
Vom 11. bis 24. August geschlossen –
Telefonische Reservierung unter: +49 (0)89 358 9918 – 18

Gourmetrestaurant EssZimmer
Dienstag bis Samstag ab 18:00 Uhr – Vom 3. August bis 1. September geschlossen – Telefonische Reservierung unter: +49 (0)89 358 99 18 – 14

Mailand, Monaco, Cote d'Azur, Genua und Florenz

Teil 1 unter: http://www.gourmet-report.de/artikel/345454/Mailand-Monaco-Cote-d-Azur-Genua-und-Florenz/

Genua
Keiner von uns war je in Genua. Wir dachten an eine hässliche Hafenstadt. Wie sollten wir uns täuschen! Genua ist sicher nicht eine polierte Schönheit, aber der morbide Charme und die Freundlichkeit und Verfressenheit der Einheimischen erinnerte mich an Köln oder Berlin als italienische Variante. Hier hatten wir auch unser einziges Fünf-Sterne Hotel, das Grand Hotel Savoia direkt am Hafen. Und es war das preiswerteste Hotel auf der Reise! Und eines, in dem mal alles funktionierte. Klimaanlage, Waage, TV (sogar mit ZDF neo). Wir hatten das einfachste Zimmer gebucht, für 20 Euro mehr wurden wir inkl. Frühstück auf ein recht schönes Zimmer upgegradet.
Genua ist günstig. Hier kostet der Cappuccino nicht mehr 4 Euro wie im nahen Monaco, sondern nur noch 1,30 Euro bei besserer Qualität! Am ersten Abend aßen wir im Hafen im Eataly, dem Slowfood Supermarkt mit Restaurant, das wir von New York kannten und mochten. Es war okay, aber kein Muss. Es war nicht so bemerkenswert. Das Personal machte einen sehr ungeschulten Eindruck. Niemand sprach halbwegs gut Englisch, was sonst mittlerweile überall der Fall war. Bei gefühlt 80 % Touristen. Schade. Die Essensqualität mochte auch nicht überzeugen. Die Portionen waren so klein, dass wi rnoch eine Pizza am ende uns teilten.

Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Factory Outlet Center von MacArthur Glen www.mcarthurglen.com/it/serravalle-designer-outlet/en/ . Die Preise waren eher hoch, nur Moschino hatte gute Deals. Da Madame Moschino mag, war alles gut!
Nächsten Tag aßen wir am Abend im Tralalero, einer Genuesischen Trattoria direkt neben unserem Hotel. Die Preise waren mit Eataly vergleichbar, bei besserer Qualität, bei Service statt Selfservice und Gläsern und Tischdecke statt Pappbechern und Papier. Wir waren satt und glücklich.

Florenz
Es ging weiter nach Florenz. Auch hier war keiner von uns vorher. Wir hatten deswegen fünf Tage gebucht und zwar in den San Firenze Suites in der Innenstadt. Hier hatten wir ein kleines Studio mit Küche am Bett für 180 Euro/Nacht ohne Frühstück. Es ist wirklich so, die Küche ist am Bett. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer im 4. Stock mit Blick auf das Museum Bargello (Sehenswert!). Wir waren über Ostern da. Mittwoch bis Montag. Dementsprechend voll war es in Florenz. Das war jetzt nicht gut geplant. Wir besuchten die Uffizien (wir buchten per Internet im Voraus und mussten deswegen nur eine statt drei Stunden auf Einlass warten. Tipp: Immer den „Wärter“ am Eingang fragen, wo man sich anstellen soll, es gibt verschiedene Schlangen, die oft wie eine aussehen. Bei der Ticketabholung z.B. stellten wir uns hinten an, aber wir hätten seitlich gemusst, was 30 Minuten gespart hätte). So richtig Spaß machte es nicht, die Museen zu besuchen, da diese zu voll waren. Auch die Academia war gut besucht. Nur das wirklich schöne Museum Bargello, gleich gegenüber vom Hotel, das uns auch am besten gefiel, war nicht so voll.

Wir waren am ersten Abend bei den vier Löwen, den 4Leonie, einer toskanischen Trattoria, die auch sehr beliebt bei Einheimischen ist. Diesen Tipp fanden wir in der auch sonst sehr hilfreichen App von Marco Polo. Die war ihr Geld wert.
Hinter dem Hotel war ein Restaurant von Frescobaldi, dem Winzer. Hier aßen wir das berühmte T-bone Steak „Bistecca fiorentina“. Da das Restaurant ganz ordentlich war und sehr bequem lag, speisten wir gleich zweimal hier, obwohl es etwas teuer war. Es hatten über Ostern viele zu und wir wollten nicht in eine Touristenfalle geraten.
Eine halbe Stunde von Florenz entfernt ist die „THE MALL“ eine Factory Outlet Mall mit den wichtigsten italienischen Firmen sowie weiteren Designern. Natürlich mussten wir hin. Viele Shops waren trotz halber Preise immer noch recht teuer. Günstig war die Kinderbekleidung bei Stella McCartney. Sehr günstig war diesmal Yves Saint Laurent, wo viele Stücke 80 % reduziert waren. So kam ich zum ersten Smoking meines Lebens, in Wolle für 380 Euro. Meine Frau schlug vor, eine Tasche zu kaufen, Wir würden fast 90.000 Euro sparen. Statt 130.000 Euro kostet diese jetzt nur noch 42.250 Euro. Eine Handtasche. Mit Gold und Brillanten wohl. Ich konnte sie von der Idee abbringen. Sehr gute Preise hatte auch Prada. Gucci hatte einige Schuhe stark reduziert, bei Männern gerade mal zwei Paare in Fehlfarben, der Rest war teuer, wie auch die anderen Geschäfte. Für Koreaner und Chinesen muss es günstig sein, sie kauften als gäbe es kein Morgen mehr. Sie machten bestimmt 80 % der Besucher aus.

Wir dachten, es sei eine gute Idee, in einer toskanischen Trattoria in der Gegend zu essen, war es aber nicht. Das war vielleicht das schlechteste Essen unserer Reise, aber immer noch ausreichend. Es war die Anticha Trattoria del Burchio.

In Florenz waren wir noch im Restaurant Teatro, einer Tripadvisor Empfehlung. Braucht man nicht hin. War befriedigend. Sehr rustikaler Service.

Modena – der kulinarische Höhepunkt
Massimo Botturas Osteria Francescana ist aktuell auf Nummer 3 der 50 weltbesten Restaurants. Von Florenz fuhren wir über die Autobahn nach Modena. Leider ist diese sehr voll, obwohl man sie bezahlen muss. Und viel Staus. Fast sind wir zu spät gekommen, schafften es gerade noch rechtzeitig.
Wir hatten ein großartiges kulinarisches Erlebnis, was die anstrengende Anreise vergessen lies. Das Essen war eine Sensation, der übereifrige aber nicht besonders herzliche Service passte nicht so. Sehen Sie unsere Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152162983978124.1073741885.168996673123&type=3

Es war schade, dass wir keine Zeit für Modena, der Essigstadt hatten. Denn das Städtchen scheint ganz bezaubernd zu sein! Wir mussten nach dem Essen nach Mailand, wo am nächsten morgen Junior vom Flughafen Malpensa abzuholen war. Malpensa liegt weit ausserhalb von Mailand, anders als der City Airport Linate. Da hatte ich vorher nicht aufgepasst!

Mit Junior erlebten wir noch vergnügliche Tage in Mailand, wir besuchten u.a. das Naturkundemuseum (Sehr empfehlenswert!).
Wir aßen sehr leckere Pizza in der Pizzeria del Ticinese am Corso Roma und Eis bei Grom (alles empfehlenswert).

Sehen Sie unsere Fotos, Teil 2: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259132013124.1073741893.168996673123&type=3

Empfehlungen:

Mailand Restaurants:
Steakhouse 66, Navigli (Fumagali), leckere Hamburger & Steaks, preiswert, WLAN
Ristorante Pirandello, Sizilianisches Restaurant, bemerkenswerte Pasta,
Pizzeria del Ticinese, kleine, leckere & günstige Pizzeria an der Puerta Ticinese.
Grom: Gutes Eis – mehrere Filialen, auch in anderen Städten. 2 Sorten für 2,50 Euro.

Monaco:
Train Bleu, im Spielcasino, gut und teuer (ohne Wein 100 Euro zu Zweit)
Cafe Llorca Monaco im Forum Grimaldi – Günstig. Wir zahlten für ein zweigängiges Menü incl. Getränken und 1 x Nachtisch 54 Euro. Reservierung notwendig. Eine sehr gute Marco Polo App Empfehlung.
Edmond’Bar, Cap d’ail, ausserhalb von Monaco. Typisch französisch. WLAN. Charmanter Service. Preiswert. WLAN

Cannes:
L’Antidote Christophe Farra, eher teuer, Reservierung notwendig
Palme d’or, Hotel Martinez, Hyatt, 3 Sterne, sehr teuer, Reservierung empfohlen

Genua:
Tralalero, gute Qualität, preiswert, netter Service, neben dem Grand Hotel Savoia

Florenz
4Leoni, auch von Einheimischen sehr gut besuchte Trattoria mit guter Qualität. Rustikaler aber liebevoller Service. Preiswert. Empfehlung der Marco Polo App. Reservierung empfohlen.
Ristorante die Frescobaldi – lecker, etwas teuer, aber gut gelegen. Reservierung notwendig.
Riva Reno Gelateria mit günstigen und sehr guten Eis (2 Sorten im Hörnchen für 2 Euro)

Hotels (in alle würden wir wieder gehen)
Mailand: Art Hotel Navigli – 125 – 260 Euro DZ www.booking.com/hotel/it/nikken.de.html?aid=341745
Monaco: Port Palace – wir zahlten 245 Euro/Nacht für das DZ mit Hafenblick http://www.booking.com/hotel/mc/port-palace.de.html?aid=341745dcid=1
Cannes: Villa Garbo, liebevoll familiär, nicht super sauber und perfekt aber so nett, 170 Euro, Standard Studio ohne Frühstück (25 Euro p.P.), teurer Parkplatz http://www.booking.com/hotel/fr/villa-garbo.de.html?aid=341745
Grand Hotel Savoia, am Hauptbahnhof, ab 90 Euro/DZ, sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis www.booking.com/hotel/it/grand-savoia.de.html?aid=341745
San Firenze Suites, 180 Euro/Studio, Superlage, hohe Parkplatzkosten, ganz liebenswürdige Hoteliers, die sogar eine Personenwaage meinetwegen anschafften. Klimaanlage ging nicht (angeblich ital. Gesetz, in Genua schien dieses Gesetz unbekannt zu sein) www.booking.com/hotel/it/san-firenze-suites.de.html?aid=341745

Lesen Sie auch Teil 1: www.gourmet-report.de/artikel/345454/Mailand-Monaco-Cote-d-Azur-Genua-und-Florenz/ und die dazugehörenden Fotos finden Sie hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152259041563124.1073741891.168996673123&type=3

Wie bekomme ich einen Tisch im Eleven Madison Park?

Bei Küchenchef und Mitinhaber Daniel Humm geht es schweizerisch korrekt zu. Jeder, der ein wenig plant, kann einen der begehrten Tische bekommen.

28 Tage bevor man dort essen gehen möchte, ruft man ab 9 Uhr Ortszeit Mandy Laterveer vom Eleven Madison unter der Nummer 001-212-889-0905 an und reserviert. Wenn man durchkommt. Sonst weiter probieren. 9 Uhr New Yorker Zeit ist 15 Uhr unserer Zeit.
Wir hatten einen Alarm gestellt und dann ging die Reservierung ganz problemlos. Es wird eine Kreditkarte benötigt. Man bekommt einige Emails vor dem Termin mit diversen Hinweisen.
Man darf bis zu 48 Stunden vorab stornieren, spätere Storni oder einfach nicht kommen werden mit 125 $ pro Person berechnet.

Wenn man nun die Reservierung vergessen hat, kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen indem man bei Mandy anruft. Wenn jetzt jemand storniert, bekommt man einen Anruf und der Tisch wird angeboten. Dazu braucht man eine lokale Telefonnummer.
Wir kauften bei AT&T eine SIM Karte mit Internet. Für einen relativ kleinen Aufpreis kann man inkl. nach D telefonieren.

Es gibt keine Kleiderordnung im Eleven Madison, aber wie Maitre Kevin Kessler sagt, tragen die meisten Herren ein Jackett. Man ist casual chic in der „Dining Hall“.

Es gibt nur ein Menü, das kostet 225 US$ + Tip (angemessen sind 50 $ pro Person – Amis geben auch mehr, aber nicht weniger!)

Das Restaurant hat jeden Tag geöffnet, es gibt zwei Schichten. Humm ist fast immer da. Lunch gibt es von 12 bis 13 Uhr (Ankunfstzeit) Donnerstag, Freitags und Samstags. gehen Sie mit Ihren Kindern hin, die werden es auch mögen! Aber vergessen Sie nicht ein iPad oder ähnliches Unterhaltungsprogramm in den Pausen!
Abendessen wird täglich ab 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr (Ankunftszeit) serviert, es gibt also bis zu drei Seatings am Tag.

P.S.: Wenn Sie kein Weinliebhaber sind, Sie können auch bei im Elven Madison Park ein Bier trinken, ab acht Dollar die Flasche Pilsner. Sie können aber auch ein Schneider Bockbier für 105 $ oder spezielle flämische Biere für 150 $ (0,7l) ordern. Es gibt fast alles, Kölsch, Weisse, Hefweizen und viele internationale Biere.
Die Bierliste ist wirklich eindrucksvoll: http://chroma.elevenmadisonpark.com/pdfs/beer_list.pdf

Lesen Sie von unserem Besuch im Sommer 2013: www.gourmet-report.de/artikel/344512/Eleven-Madison-Park.html

Juan Amador und Heinz Hanner

Morgen: Juan Amador bei heinz Hanner im Wienerwald beim RELAIS & CHATEAUX GOURMETFESTIVAL – SONNTAG, 14. April 2013 Juan Amador und Heinz Hanner – Aperitif ab 18.00 Uhr, Dinner 19.00 Uhr

Es erwarten Sie die neuesten Kreationen
der Grand Chefs Relais & Chateaux
Juan Amador*** und Heinz Hanner.

Juan Amador (Restaurant Amador),
Küchenleitung, Chef de Cuisine Heinz Hanner (Hanner)

6 Gänge Menü + Aperitifhappen,
Amuse Bouche & Petits fours
Preis pro Person Euro 148,-
Das Menu wird kurzfristig nach saisonalen Regeln kreiert!

Für jene, die nicht mehr mit dem Auto fahren wollen, bieten Heinz Hanner dieses einzigartige Genießer-Erlebnis
auch in Verbindung mit einer Übernachtung im Designerzimmer an.
Spezialpreis im Doppelzimmer Euro 89,– pro Person inkl. Frühstück

Um Reservierung wird gebeten!
per Mail hanner@hanner.cc
oder T +432258 2378

Berlin zum Fürchten

Nein, wir sprechen ausnahmsweise mal nicht von schlechten Restaurants, sondern von der Halloween night im Dunkelrestaurant NOCTI VAGUS am 31. Oktober und am 1. November 2012

Auch dieses Jahr veranstaltet das heißkalte „Halloween Gruselshows“ für Furchtlose. Fantastische Geschichten, Spuk und gierige Ungetüme warten auf ihre unschuldigen Opfer.
Sie kommen aus dem Hinterhalt und kennen keine Barmherzigkeit. Was sie wollen, wird man erst wissen, wenn man in ihre grimmigen Augen schaut. Wann und wo sie zupacken, weiß man nie. Unser Tipp: Wer im stockdunklen sehen kann, ist klar im Vorteil. Wer nicht hat verloren.
Plätze sind rar im dunklen Geisterschloss der Finsternis. Reservierung ist dringend empfohlen.

Gruselshow inkl. Dinner
Wann: 31. Oktober und 01. November 2012
Einlass zur „Halloween Night“ ab 18:00, Programmbeginn: 21:00
Preise:59 € inkl. 4-Gänge Menü und Show
Wo? Dunkelrestaurant NOCTI VAGUS – Saarbrücker Str. 36-38 – 10405 Berlin

Tickets/ Reservierung: 030 / 74 74 91 23 – www.noctivagus.com – kontakt@noctivagus.de

Norman Wegner

Preiswertes Gourmet-Menü für Nachwuchs-Feinschmecker unter 40 –
jeden Donnerstag im Hotel Krone Assmannshausen

Kulinarischer Genuss kennt keine
Altersgrenze, und schon gar kein Limit. Immer mehr junge Leute lassen sich durch
zahlreiche TV-Kochshows, Koch-Duelle und Kochbüchervom Thema Kulinarik
begeistern. Auch die Gourmet-Gastronomie, bisher meist von einer eher älteren,
zahlungskräftigen Klientel besucht, öffnet sich: Das Hotel Krone in Assmannshausen
bietet Nachwuchs-Feinschmeckern jeden Donnerstag ein preisgünstiges Gourmet-Menü an – um auf den Geschmack zu kommen.

Das neue Führungsteam des Hotel Krone gehört selbstzur Zielgruppe: Hoteldirektor
Michael Fritz ist 33 Jahre jung, Küchenchef Norman Wegner 30.

Neben den

Stammgästen möchten beide in Zukunft verstärkt junge Feinschmecker, und solche,
die es werden wollen, einladen, die Gourmet-Gastronomie kennenzulernen. Unter
dem Titel „R(h)einste Genüsse bis 40“ gibt es ab sofort jeden Donnerstag im
Gourmet-Restaurant Veranda ein preiswertes 4-Gang-Gourmet-Menü für junge
Genießer bis 39,9 Jahre – zum Kennenlern-Preis von 69 Euro pro Person inklusive
Aperitif. Mit korrespondierenden Weinen, Mineralwasser und Kaffee kostet das Menü
99 Euro pro Person. Reservierung unter Tel. 06722–4030 unter dem Stichwort
„R(h)einste Genüsse bis 40“.
Weitere Infos unter www.hotel-krone.com

Arrangement zur Eröffnung des Gourmet-Restaurants:
Zur Neueröffnung des Gourmet-Restaurants Veranda bietet das Hotel Krone
Assmannshausen seinen Gästen ein attraktives Paket an: Eine Übernachtung im
Doppelzimmer mit Rheinpanorama, inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet, Aperitif
sowie 5-gängiges Menü im Gourmet-Restaurant Veranda, für 139 Euro pro Person im
Doppelzimmer. Reservierung unter Tel. 06722-40 30. Weitere Infos unter www.hotel-krone.com