Brexit: Urlaub in Großbritannien wird günstiger

Das Britische Pfund ist auf den niedrigsten Stand seit 1985 gefallen. So günstig gab es die Währung lange nicht mehr. Etliche Urlauber und Spekulanten standen schon am Morgen nach Bekanntwerden des bevorstehenden Brexits vor den Bankschaltern und wollten die Schnäppchenpreise fürs Geld der Insel nutzen, um ihren Urlaub in England günstiger zu machen. Sie tauschten Euro gegen Pfund – und können so auf der Insel deutlich günstiger einkaufen, als dies noch tags zuvor der Fall war. „Urlaub in Großbritannien wird unterm Strich wohl deutlich günstiger werden“, sagen Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründer der unabhängigen Reise-Webseite Urlaubsguru.de, und ergänzen: „Darüber hinaus könnte es aber auch zu vielen Negativ-Effekten für den Tourismus kommen.“

„Ticketpreise, Kosten für Übernachtungen, Fluggastrechte, Roaming, eventuell Änderungen bei den Einreisebestimmungen und sogar die Einführung einer Visa-Pflicht – das sind mögliche Bereiche, die uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen werden“, erklären die Reise-Experten. Von heute auf morgen seien zwar keine drastischen Änderungen zu erwarten; die Richtung indes scheint klar zu sein. „Wir müssen damit rechnen, dass Abkommen für EU-Mitglieder in Zukunft eben nicht automatisch auch fürs Vereinigte Königreich gelten werden. Das günstige Telefonieren im Ausland, das vielen Urlaubern so wichtig ist, könnte bei Reisen auf die Insel bald entfallen.“

Nicht ohne Grund habe auch Ryanair-Chef Michael O’Leary im Vorfeld kräftig Werbung gegen einen Brexit gemacht. Ob es weiterhin Billigflüge von Kontinental-Europa nach London und zu anderen britischen Flughäfen geben wird, steht in den Sternen. „Auch hinsichtlich künftiger Sicherheitskontrollen an Flughäfen und bei Fährverbindungen könnte es zu Änderungen kommen“, befürchten Krahn und Marx mit Blick auf den ansonsten innerhalb der EU stark vereinheitlichten Flugverkehr. Andererseits gehörte Großbritannien auch zuvor nicht zu den Schengen-Staaten. Ob der Personalausweis in Großbritannien künftig ausreichend sei, um sich auszuweisen, werde sich noch zeigen. „Wer einen Reisepass im Gepäck hat, geht aber auf jeden Fall auf Nummer sicher.“

Der EU-Grundlagenvertrag von Lissabon lässt im Falle eines Austritts eines EU-Mitglieds eine Übergangszeit von bis zu zwei Jahren vor. „Viele Fragen lassen sich damit erst in einiger Zeit beantworten“, sagen Krahn und Marx, und weiter: „Das gilt insbesondere auch für den Wechselkurs: Ob aktuell wirklich ein guter Zeitpunkt ist, um Euro in Pfund zu tauschen, ist keinesfalls sicher.“ Dass spontan mit keinen gravierenden Änderungen zu rechnen ist, hat auch der britische Premierminister David Cameron klargestellt: Briten und EU-Bürger müssten keine sofortigen Maßnahmen befürchten, es gäbe insbesondere keine Beschränkungen ihrer Reisefreiheit.

Für Briten wird Urlaub in der EU wegen der Wechselkursturbulenzen erst einmal teurer. Ob sich die Lage normalisieren wird oder es zu anhaltenden Problemen im Tourismus kommen wird, ist auch einige Tage nach der Entscheidung der Briten nicht klar. „Aktuell sieht es nicht so aus, als würde London schnell Fakten schaffen wollen. Wahrscheinlich wird am Ende alles gar nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, meinen Krahn und Marx.

www.Urlaubsguru.de

The Ledbury

Lunch in London

Eine der besten Sachen in London ist der relativ günstige Lunch in Toprestaurants. Wir besuchten das LEDBURY des sympathischen Brett Graham.

Das Ledbury liegt in der Ledbury Road im Bezirk Notting Hill. Der sieht immer noch genauso aus wie in dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts und Hugh Grant.
Das Ledbury liegt an einer Ecke und ist ein recht klassisches Fine Dining Restaurant. Derzeit redet die halbe kulinarische Welt von diesem Restaurant, dass auf Platz 13 der 50best Restaurants der Welt in 2013 ist. Michelin gab zwei Sterne. In London ist nur das DINER by Heston Blumenthal ( ) von Ashley Palmer-Watts auf Platz 7 – aber nur 1 Stern – höher bewertet.
Obwohl es so normal aussieht, ist es besonderer Ort. Der Inhaber und Küchenchef Brett Graham machte es dazu. Der sympathische Australier fing mit 15 Jahren in einem normalen Fischrestaurant in Newcastle, Australien zu arbeiten an. Später zog er nach Sidney wo er bei Liam Tomlin in der „Banc“ arbeitete. Er hat DEN australischen Küchenpreis gewonnen, den „Josephine Pignolet Award“. Dadurch bekam er ein Praktikum in Großbritanien, wo er hängenblieb. Er arbeitet im THE SQUARE bei Philip Howard. 2002 wurde Brett „Young Chef of the Year“. Im Elite Traveller ist das Ledbury aktuell auf Platz 10 (http://www.elitetraveler.com/category/top-100-restaurants-in-the-world/ – Heinz Beck auf 5, Sven Elverfeld auf Platz 6). Im Tripadvisor steht das Ledbury nach dem Petrus auf Platz 2 in London. Auch der Endverbraucher schwört aufs Ledbury.

2005 eröffnete Graham mit Partnern THE LEDBURY. Sein Sous Chef war und ist der Australier Greg Austin. Die Anfangsjahre waren schwer. An manchen Tagen kam niemand zum Lunch. Aber die Qualität der Küche sprach sich rum. Die erste begeisterte Kritik von Terry Durack in 2005 in der wichtigen Tageszeitung „The Independent on Sunday“ half. Viele weitere gute Kritiken folgten in den Jahren.

Brett Graham ist bescheiden geblieben, ausser Arbeit kennt er nicht viel. Er hat 7 Tage geöffnet nur am Montag Mittag hat er geschlossen. Er steht immer selber in seiner heissen Küche, die im Keller untergebracht ist. Mit den Gästen kamen die Sterne. Man glaubt ihm, dass er nicht auf die Sterne arbeitete, sondern einfach seine Küche immer mehr verfeinerte und immer mehr Konstanz einhauchte. Er ist der australische Sunnyboy. Auch mit 2 Sternen an der Brust.

Privat hat Graham seine Liebe auch in London gefunden. Nach einem Dinner ist seine jetzige Frau, eine Londonerin, nicht mehr von seiner Seite gewichen. Auch der Sous Chef heiratete eine Britin.
Besonders interessant ist Grahams Küche im Herbst zur Jagdzeit. Er jagt selber. Sein erster, selbst geschossener Hirsch hängt ausgestopft über dem Küchen Eingang.

Wenn anfangs kaum Gäste kamen, so ist es heute für Gäste schwer, einen Tisch im THE LEDBURY zu bekommen. Sehr schwer. Am Monatsersten werden die Tische für den übernächsten Monat vergeben. Teilweise stehen bis zu 150 Leute am Tag auf der Warteliste!

Wir hatten nur um 12.30 Uhr einen Tisch bekommen. Recht früh, aber wir hatten kaum gefrühstückt, da hatten wir auch um 12.30 Uhr Hunger. Der Dining Room ist recht traditionell. Nicht groß. Übersichtlich. Hell. Große Fenster. Bequem. Der Service ist sehr gut. Kein Dressing Code. Trotzdem waren alle Gäste anständig angezogen.

Wir entschieden uns für das LunchMenü. 3 Gänge für 35 Pfund. Dazu hatte ich ein Glas Pinot Blanc (7 Pfund) und Madame einen Pauillac für 28 Pfund. Es gab ein Ameuse Bouche vom Tintenfisch. Dann wurden sehr gute Brötchen gereicht, die immer warm waren. Nachdem ich lange schon kein anständiges Brot hatte, liebte ich diese Brötchen im Ledbury und aß im Verlauf des Lunches 4 Stück, immer waren sie warm!
Die erste Überraschung: Wasser – auch mit Kohlensäure – gab es gratis. Unfassbar!

Der Start war fulminant. Junior hatte Heritage Tomaten, ein wahrhaft sensationeller Gang. Madame und ich hatten Wachteln, die sehr gut waren.
Als Zwischengang spendiert Brett Graham uns eine sensationelle Makrele.

Madame und Junior hatten Short Ribs vom Ruby Red, einen North Devon Rind, Sous Vide gegart, mit gebackenen Knollensellerie und Pilzen, sowie Sommertrüffeln. Ich hatte eine perfekte Dorade mit schönen Gemüsen.

Zum reinknien sind Grahams Deserts: Ein Pre-Desert mit Baiser war genial. Leckerst war das Mille Feuille mit Erdbeeren. Super!

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Inklusiven Trinkgeld zahlten wir 157,50 Pfund. Wir empfanden das als sehr günstig für das, was wir bekommen haben.

Andere empfehlenswerte Restaurants in London:
Dinner by Heston Blumenthal: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/
Fisch und Chips im Andaz Liverpool Street: www.gourmet-report.de/artikel/344127/Fish-Chips.html
Plum Valley – Leckerer Chinese mit durchgehender Dim Sum Küche, also auch abends im Chinatown, günstig: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

Fish & Chips

Was dem Deutschen die Currywurst ist dem Briten Fish & Chips – es gibt wahrhaft eklige und es gibt welche, da möchte man immer nur noch mehr bekommen – die besten gibt es in London im „George“ Pub, der zum Andaz Hotel gehört – F&B Manager Sascha Lenz , Chefkoch Selva Muthusamy

Wie in Berlin die Currywurst ein Muss ist – die beste gibt’s bei Gabis Imbiss auf den Charlottenburger Wochenmärkten – ist in London Fish & Chips ein Muss. In den meisten Imbissen ist es ein ziemlich fettes Fastfood, gutee Pubs machen es ordentlich, das „George“ göttlich.

Die Pommes sind perfekt, die Sauce Tartare zum Fingerlecken, das Erbsenmus perfekt und der Fisch – es gab Schellfisch, eine Dorsch Art, auf engl Haddock – ist ein einziger Traum. Chef Selva ist ganz bescheiden: Das Rezept hat Chef Stewart, der hier viele Jahre arbeitete, entworfen. Es ist simpel, natürlich und lecker. Mit Abstand der beste Fisch und Chips, den wir je hatten. Mit unter 14 Pfund auch wahrhaft preiswert. Übrigens, überteuert und gar nicht gut ist der Fish & Chips bei Harrods im Bentleys Seafood Grill: satte 22 Pfund werden in diesem Imbiss aufgerufen! Trotzdem immer voll. Ziemlich voll kann es im „George“ auch werden. Viele Büroleute kehren dort nach der Arbeit ein. Es ist lebhaft.
Wir wichen deswegen auf das vornehmere Seafood Restaurant „Catch“ aus. Und das war eine gute Idee. Denn hier gibt es britische Austern.
12 Stk für 22 – 24 Pfund. Wir probierten die kleinen, aber sehr leckeren Maldon und die fleischige Carlingford Austern, beide ausgezeichnet. Ich mochte die kräftigen Maldon lieber, meine Begleitung schätzte die Iren mehr. Dazu hatten wir französischen und italienischen Wein glasweise, für London und für Hyatt zum erstaunlich günstigen Kurs.

Weil alles ausgezeichnet war, gönnten wir uns noch ein Dessert. Auch diese tadellos. So isst man gerne im Hotel. Nein, so isst man generell gerne. Fotos auf unser Facebook Seite: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151418372088124.1073741826.168996673123&type=1 . Wir habe das CATCH sehr glücklich und zufrieden verlassen.

Dieses Andaz Hotel – Hindi für „individuell“ – erstaunt sowieso. In mehrerer Hinsicht. Zuerst irritiert es, dass hier alles anders ist. Das Personal trägt zivil. Man weiß also nie, ist das ein anderer Gast oder ein Mitarbeiter? Vermutlich sind die Mitarbeiter die, die besonders freundlich grüßen. Auch die Gästen grüßen hier. Die gute Atmosphäre steckt wohl an.

Als nächstes erstaunt, dass die fünf Restaurants überwiegend von Gästen von draussen besucht werden. Das hat einen Grund. Die sind alle gut und preiswert, wenn auch nicht gerade billig. Das 1901 wird vom Guide Michelin lobend erwähnt. Und alle Restaurants sind gut besucht! In London, wo es Konkurrenz ohne Ende gibt. Verantwortlich für dieses Wunder ist der Deutsche F&B Manager Sascha Lenz, der schon im Hyatt Jekaterinburg im russischen Ural mit dem Berliner Küchenchef Alex Moser Furore machte. Es war das beste Restaurant vor Alaska. Ostwärts gesehen (7000 km).

Hier in London kann der Rüsselheimer Lenz aus dem vollen schöpfen. Sogar eine hauseigene Kochschule hat er, die er auch vermietet.

Am Bahnhof Liverpool Street in London kann man jetzt wirklich ausgezeichnet speisen. Und der Fish & Chips ist jeden Umweg wert!

http://london.liverpoolstreet.andaz.hyatt.com/hyatt/hotels-london-liverpoolstreet-andaz/entertainment/index.jsp

Andere empfehlenswerte Restaurants in London:
Dinner by Heston Blumenthal: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/

Fasttrack in Stansted

Gegen Cash schneller durch die Pass-und Zollkontrolle in London

Kein Aprilscherz!

Ab sofort können Passagiere am Flughafen London-Stansted schneller durch die Sicherheitskontrollen. Wenn sie dafür fünf Pfund bezahlen. Der neue Service heißt „Premium Departures“ und wird von der Firma „No 1 Traveller“ angeboten, die an den Londoner Flughäfen auch Lounges betreibt. Das Fast-Track-Ticket kann an einem Schalter im Terminal oder im Voraus im Internet gebucht werden. Der Service, der zunächst testweise angeboten wird, steht täglich von 4.30 Uhr bis 20.30 Uhr zur Verfügung. Stansted wird von Deutschland aus unter anderem von Air Berlin, Germanwings, Easyjet und Ryanair angeflogen. via www.McFlight.de

Gourmet-Guernsey im Herbst

Auf dem Tennerfest lacht das Feinschmeckerherz und der Geldbeutel

Viel mehr als einen Zehner braucht es im Oktober und November nicht, um sich auf der Kanalinsel Guernsey ( www.visitguernsey.com ) den kulinarischen Freuden des Lebens hinzugeben: Sechs Wochen lang feiert die Insel beim Tennerfest den Anbruch der goldenen Jahreszeit, den Genuss, die vielfältige Gastronomie und das Leben auf Guernsey. Zahlreiche Restaurants bieten während dieser Zeit komplette Menüs von zehn bis 17 Pfund an. Einheimische und Besucher nutzen diese Gelegenheit aus und strömen in Scharen in die teilnehmenden Restaurants der Insel. Über 160 Gastronomiebetriebe auf den Kanalinseln locken mit exquisiten Festmenüs zum günstigen Festpreis.

Das Tennerfest, dessen Name von der britischen zehn Pfund-Note abgeleitet ist, findet in diesem Jahr vom 1. Oktober bis 12. November statt. Dass nur wenige Menüs heute tatsächlich nur noch einen Zehner kosten – die meisten Menüs gibt es mittlerweile für 12,50 bis 17 Pfund – tut der Beliebtheit dieses sechswöchigen Events keinen Abbruch: Während des Tennerfests klirren die Töpfe der Inselköche besonders laut und der Ehrgeiz, den Gästen jedes Jahr aufs Neue überraschende und köstliche Menüs mit lokalen Spezialitäten und internationalen Einflüssen zu bieten, ist ungebrochen.

Besucher der Insel können in dieser Zeit nicht nur ihre Geschmacksnerven verwöhnen, sondern Guernsey mit allen Sinnen entdecken: Auch im Herbst ist die britische Kanalinsel der perfekte Ort, um in traumhafter Kulisse die letzten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen.

Um die einzelnen Tennerfest-Menüs zu lesen, klicken Sie auf: http://www.tennerfest.com (live ab 22. September)

Für weitere Informationen zum Thema Gourmet-Guernsey, klicken Sie auf: www.goodfoodguernsey.com

Zdenek Zemen

Ab dem 13. Juli 2011 starten die Cocktail Kurse mit dem neuen Barchef, Zdenek Zemen, im St. James’s Hotel and Club im Londoner Mayfair. Cocktailbegeisterte erlernen besondere Kniffe beim Mixen, Schütteln und Rühren. Zudem erfahren sie alles Wissenswerte über die Geschichte von klassischen bis zu zeitgenössischen Cocktails.

Vor seinem Start am Park Place in Mayfair sammelte Zemen bereits Erfahrungen als Bar Manager in der Donovan Bar des zur Rocco Forte Collection gehörenden Brown’s Hotel, dem Four Seasons Park Lane und dem Four Seasons in Prag. Der gebürtige Tscheche bietet einen wöchentlich wechselnden Cocktail an, den seine Gäste testen und bewerten dürfen.

Die Cocktail Master Class umfasst die Zubereitung und Verkostung von drei Cocktails, Canapés von Sternekoch William Drabble sowie ein Zertifikat und ist für 69 Britische Pfund (etwa 78 Euro) buchbar.

Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit ein exklusives Cocktailset zum Preis von 25 Britischen Pfund (etwa 28 Euro) zu erwerben.

Weitere Termine für die Cocktail Master Classes 2011:

10. August
14. September
12. Oktober
16. November
14. Dezember

Weitere Informationen unter www.stjameshotelandclub.com/en/cocktail-master-classes.

Erstes rein solarbetriebenes Restaurant in Arizona

Das italienische Restaurant „Anzio’s Landing“ am Falcon Field Flughafen ist das Erste, das in Mesa rein von Solarenergie betrieben wird. „Mit mehr als 325 Sonnenscheintagen im Jahr macht es Sinn, die Sonnenenergie für uns zu nutzen.“ sagt Eigentümer Rich Cutshall. Und weiter: „Die Idee dazu stammt von meinen Gästen und wir haben dieses Projekt mit Green Choice Solar umgesetzt.“ Die Solarelemente speichern während des Tages die Energie, die am Abend vom Restaurant verbraucht wird. So können die Energiekosten in den nächsten 20 Jahren genau kalkuliert werden.

Zum anderen wurde etwas für die Umwelt getan. Wenn man dies auf die nächsten 25 Jahre berechnet, ist es gleichzusetzen mit einer Einsparung von etwa 11,5 Millionen Pfund Treibhausgasen, einer Pflanzung von 133.500 Bäumen oder 1.000 Autos, die von der Straße genommen wurden. Das Restaurant verfügt über 250 Sitzplätze und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Nach der Sommersaison starten wieder die bekannten Mystery Dinner.

Mehr Informationen zum Restaurant unter www.anziolanding.com

Hamburger Foodservice-Preis 2011

Konzepte mit Strahlkraft und unternehmerische Spitzenleistung

Hamburger Foodservice-Preis 2011 für:
– MoschMosch, Frankfurt am Main
– Roland Kuffler, München
– Zuma/Roka, London

Zum 29. Mal verleiht die Wirtschaftsfachzeitschrift food-service am 18. März 2011 den Hamburger Foodservice Preis. Die renommierte Branchenauszeichnung wird erneut dreifach vergeben – an erfolgreiche Außer-Haus-Akteure und Gastronomie-Formeln höchst unterschiedlicher Couleur. Gemeinsam ist ihnen eine überragende, zukunftsweisende konzeptionelle und unternehmerische Leistung. Das diesjährige Sieger-Trio spannt den Bogen von Fast Casual über Fullservice bis zu Fine Dining, von Mono- bis zu Multi-Konzept-Strategien. Wieder zählt zu den Ausgezeichneten ein internationaler Preisträger – und wieder wird neben herausragenden Konzepterfolgen auch eine Unternehmerpersönlichkeit geehrt.

Die Gewinner des Hamburger Foodservice Preises 2011:

MoschMosch, Frankfurt am Main.

Die junge Formel gehorcht der Lifestyle-Maxime ‚frisch, schnell, schön’. Gestartet 2002 in Frankfurt und damit ein Vorreiter des Genres in Deutschland, behauptet sich die japanische Nudelbar bis heute als Frontrunner im nicht nur hierzulande rasch wachsenden Segment asiatisch inspirierter Fast-Casual-Konzepte mit zeitgeistigem Auftritt. Von aktuell zehn Betrieben stehen allein fünf im Großraum Frankfurt, die Umsatzbandbreite reicht von 0,7 bis 2 Mio. EUR. Die zunächst für Innenstadtlagen entworfene Formel bewährt sich inzwischen auch an Flughafen-Standorten. Die Gründer Tobias Jäkel und Matthias Schönberger haben Ramen, sprich japanische Nudelsuppen, ins Zentrum des Sortiments gestellt – und es geschafft, das hierzulande noch kaum bekannte Produkt ihrem Publikum nachhaltig schmackhaft zu machen: eine echte Pionierleistung.

Roland Kuffler, München.

Ein Überzeugungstäter mit Vorstellungskraft, Rechenvermögen und Ausdauer für nachhaltiges Wachstum: So charakterisiert die Jury den größten Gastronomie-Unternehmer der bayerischen Hauptstadt. Roland Kuffler kann als Prototyp des gesunden deutschen Mittelständlers gelten – hemdsärmelig, patriarchalisch, liebenswert und mit exzellentem Spürsinn für Geschäftschancen und Geschäftspartner. Seit den frühen 60ern ist der heute 73-Jährige gastronomisch aktiv – was eher beiläufig begann, wurde zur Berufung. Heute steht Kufflers operatives Imperium für nahezu 100 Mio. EUR Jahresumsatz, erzielt mit knapp 40 Betrieben in Bayern, Hessen und Sachsen. Hauptdomäne sind die Münchener XXL-Engagements wie Haxnbauer, Spatenhaus oder Seehaus, aber auch das Weinzelt auf der Wiesn: heimische Küche von bodenständig bis fein, der Fullservice-Philosophie verpflichtet. Langzeiterfolge durch die Bank: Roland Kuffler wusste stets unternehmerische Intuition mit ausgeprägtem Qualitätssinn zu verbinden – Anpacker wie er sind Herz und Rückgrat unserer Branche.

Zuma/Roka, London.

Erdacht und betrieben von einem Deutschen, verwurzelt in der japanischen Esskultur, finanziert durch einen indischen Investor, gestartet in London und von dort aus in die weite Welt geschickt: Das Konzept-duo Zuma und Roka von Rainer Becker steht nicht nur für sensationelle Umsatzerfolge und gelungene internationale Multiplikation im High-End-Bereich der Profi-Gastronomie. Es repräsentiert zugleich eine einzigartige multikulturelle Erfolgsgeschichte: exemplarische Signatur des Zeitgeists. Im Jahr 2002 eröffnet, ist das Londoner Zuma bis heute Flaggschiff der Gruppe mit sagenhaften 14,5 Mio. Pfund Umsatz auf 190 Plätzen. Vergangenes Jahr generierten Zuma und das 2004 lancierte Schwesterkonzept Roka an acht Standorten auf drei Kontinenten Umsätze von insgesamt mehr als 56 Mio. Pfund. Der internationale Preisträger illustriert die enormen Potenziale fernöstlicher Küche auf globalem Level. Und liefert den Beweis, dass die Kombination von kulinarischer Spitzenqualität mit ungezwungener Atmosphäre weltweit ihr Publikum findet. Die preiswürdige Botschaft: Multipliziertes Wachstum kann auch für Gastronomie auf Top-Niveau ein Weg in die Zukunft sein.

Die Preisverleihung findet am Vorabend der Internorga-Messe im Grand Elysee Hotel Hamburg vor mehr als 400 geladenen Branchen-Gästen statt.

Die ausgezeichneten Protagonisten dieses Jahres belegen beispielhaft die Innovationskraft der Profi-Gastronomie und ihre Schrittmacherfunktion für den gesamten Außer-Haus-Markt. Ganz generell geht es beim Hamburger Foodservice Preis um unternehmerischen Erfolg in einem von massivem Strukturwandel geprägten Wirtschaftszweig.

Im Fokus stehen Leistungen, die Maßstäbe setzen und zur nachhaltigen Branchen-Profilierung beitragen – national wie international. Die Fachjury nimmt die gesamte gastronomische Bandbreite von Fast Food bis Fine Dining in den Blick.

Stifter des Branchen-Awards ist der Deutsche Fachverlag, Frankfurt am Main, Herausgeber der Wirtschaftsfachzeitschriften food-service und FoodService Europe & Middle East sowie zahlreicher weiterer führender B2B-Publikationen. Seit 1983 bis heute wurden insgesamt 86 Unternehmen und Persönlichkeiten der professionellen Gastronomie mit dem Hamburger Foodservice Preis gewürdigt, darunter auch herausragende Individualkonzepte und zahlreiche internationale Preisträger. In der Hall of Fame versammelt: Namen wie McDonald’s oder Gerd Käfer, der Europa-Park Rust, Burger King, Pret A Manger, Vapiano, Restaurant Hiltl Zürich, die Gastronomie der Autostadt Wolfsburg, Wagamama sowie Marché International und Sansibar.

www.cafe-future.net

Orient-Express: Das Reisen im historischen Luxuszug

Als James B. Sherwood 1977 alte Wagen des legendären Orient-Express ersteigerte und für elf Millionen Pfund restaurieren ließ, wurde er – wie viele Menschen mit Visionen – zunächst nicht ernst genommen. Im Zeitalter des schnellen und komfortablen Reisens per Flugzeug galten Zugreisen als altmodisch. Doch Sherwood hatte einen Traum: Er wollte den glanzvollen „König der Züge“ wieder zum Leben erwecken und mit der luxuriösen und entschleunigten Art des Reisens einen bewussten Kontrapunkt zum hektischen Alltag setzen. Am 25. Mai 1982 begann schließlich das zweite Leben des Orient-Express. Als Venice Simplon-Orient-Express fährt er seither mit 17 detailgetreu restaurierten historischen Waggons durch Europa. Und nicht nur das: Sein Beispiel hat zahlreiche Nachahmer gefunden – doch das Reiseerlebnis im Original bleibt unerreicht.
www.orient-express.com