Noma wieder das beste Restaurant der Welt

Rene Redzepi mit dem Noma wieder auf den ersten Platz – Roca Brüder Platz 2 – Massimo Bottura Platz 3 – Daniel Humm EMP auf Platz 4 für Ashley Palmer Watts (Dinner bei Heston),9. Alinea, 10. Brett Graham (Ledbury) – Wissler 12., 16. Steirereck, 28. Sven Elverfeld, 43. Andreas Caminada, 78. Tim Raue, 83. Harald Wohlfahrt, 90. Taubenkobel, 96. Thomas Dorfer

Heute Abend hat das dänische Restaurant Noma seinen Titel als S.Pellegrino World’s Best Restaurant zurückerobert. Nach neun Jahren auf der Liste und drei Siegen in Folge (2010, 2011 und 2012) feiert das Noma nun die Rückkehr auf die begehrte Spitzenposition. Die Ergebnisse wurden bei den von S.Pellegrino und Acqua Panna gesponserten World’s 50 Best Restaurants Awards in London bekanntgegeben.

René Redzepi, Küchenchef und Eigentümer des Noma, ist bekannt für seine äußerst originelle, manchmal auch intuitionsgeleitete Interpretation der nordischen Küche. Mit Kreationen wie „Beeren und Rosen von schwarzen Johannisbeeren“ verleiht Redzepi der Eigenart der dänischen Landschaft und Kultur gekonnt Ausdruck. Sein akribischer Sinn fürs Detail, seine Entdeckungslust und seine Experimentierfreudigkeit etwa im Bereich der Fermentierung haben seinem Haus – in Verbindung mit Leidenschaft und unbezähmbarer Neugier – wieder zur Spitzenposition verholfen.

Das deutsche Vendôme hat seinen Platz am oberen Ende der Liste verteidigt und erreicht in diesem Jahr Platz 12. Das Restaurant zählt zu den führenden Vertretern der Neuen Deutschen Küche. Wichtigstes Ziel von Küchenchef Joachim Wissler ist es, sich von französischen Traditionen zu lösen und traditionellen deutschen Küchenstilen und Zutaten neue Geltung zu verschaffen.

Das österreichische Steirereck belegt nach sechs Jahren auf der Liste diesmal Platz 16. Die Karte ist auch beredter Ausdruck der steirischen Wurzeln von Küchenchef und Besitzer Heinz Reitbauer – viele der verwendeten Produkte stammen vom eigenen Hof.

Das Wolfsburger Restaurant Aqua ist weitere zwei Plätze aufgestiegen und belegt jetzt nach fünf Jahren auf der Liste Platz 28. Küchenchef Sven Elverfeld ist ein engagierter Dekonstruktivist und hat die deutsche Hausmannskost neu erfunden, ein mutiges Unterfangen in Deutschland, wo die meisten seiner Kollegen die schweren, derben kulinarischen Wurzeln der Landesküche eher zu verbergen suchen. Aber gerade das macht Elverfelds Kochstil so besonders und so erfolgreich.

Das spanische El Celler de Can Roca erreicht dieses Jahr den zweiten Platz – da gibt es einiges zu feiern, denn Jordi Roca erhält gleichzeitig den von Cacao Barry® gesponserten und erstmals vergebenen Titel „World’s Best Pastry Chef“. Roca ist bekannt für seinen Erfindungsreichtum und seine unkonventionellen Ideen bei Desserts, und seine Kreativität wird durch sensationelle Fähigkeiten und Akkuratesse perfekt ergänzt. Spanien ist mit drei Restaurants in der Liste vertreten, von denen sich drei in den Top Ten befinden. Mugaritz belegt Platz 6, das Restaurant Arzak, ebenfalls aus San Sebastian, erreicht wieder Platz 8. Der Neuzugang Azurmendi aus Larrabetzu bei Bilbao startet auf Platz 26 und erhält außerdem den von Zacapa gesponserten Sustainable Restaurant Award für das nachhaltigste Restaurant.

Italien ist mit drei Restaurants auf der Liste vertreten. Die Osteria Francescana von Massimo Bottura belegt zum zweiten Mal Platz 3. Erstmals ist Großbritannien mit zwei Restaurants in den Top Ten präsent. Dinner von Heston Blumenthal konnte sich um zwei Plätze auf Platz 5 verbessern und The Ledbury von Brett Graham steigt drei Plätze auf und erreicht Platz 10. Der Diners Club® Lifetime Achievement Award geht an Fergus Henderson vom St. John in London für seine großen Verdienste um die britische kulinarische Identität. Aus Frankreich haben es fünf Restaurants in die Liste geschafft. Das Mirazur verbesserte sich um nicht weniger als 17 Plätze auf Platz 11.

Mit sieben Restaurants auf der Liste und zwei Etablissements unter den ersten zehn ziehen die USA gleich mit Spanien und Frankreich. Das Eleven Madison Park in New York verbessert sich um eine Position auf Platz 4 und verteidigt den von Acqua Panna gesponserten Titel „Best Restaurant in North America“. Auch der von Dekton® by Cosentino gesponserte Award „One To Watch“ geht in die Vereinigten Staaten, nämlich an das Saison in San Francisco. Neuzugang Coi, ebenfalls in San Francisco, gibt sein Debüt auf Platz 49.

Auch Südamerika hat Grund zur Freude – das Mani von Helena Rizzo steigt um 10 Plätze auf Platz 36 und Helena Rizzo bekommt den Veuve Clicquot World’s Best Female Chef Award für die weltbeste Küchenchefin. Das D.O.M von Alex Atala in São Paulo erreicht dieses Jahr Platz sieben und erobert gleichzeitig den von Acqua Panna gesponserten Titel „Best Restaurant in South America“. Atala erhält außerdem den begehrten, von Gaggenau gesponserten Chefs‘ Choice Award, der von den auf der Liste vertretenen Küchenchefs vergeben wird. Der von Lavazza gesponserte Highest Climber Award für den stärksten Aufsteiger geht an das Central in Lima (Peru), das sich eindrucksvoll um 35 Plätze verbessern konnte.

Aus Asien sind nun sieben Restaurants in der Weltrangliste, beispielsweise auf Platz 13 das Nahm in Bangkok (Thailand) (um 19 Plätze gestiegen), das „Best Restaurant in Asia“ (gesponsert von Acqua Panna). Ebenfalls in Bangkok ist das Gaggan zu Hause, das auf Platz 17 den von LesConcierges gesponserten „Highest New Entry Award“ erringt.

Die von S.Pellegrino und Acqua Panna gesponserten 50 besten Restaurants der Welt werden jedes Jahr in der Londoner Guildhall bekanntgegeben. Höhepunkt ist die Vergabe des Preises für das weltbeste Restaurant.

Die Veranstaltung „The World’s 50 Best Restaurants“ wird von der Zeitschrift Restaurant den einflussreichsten Gastronomen, besten Köchen und internationalen Medien präsentiert.

Besondere Glückwünsche der Redaktion auch an Tim Raue (Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151702144753124.1073741865.168996673123&type=3) und Thomas Dorfer ( http://www.chroma-cutlery.com/news/chef-sache-alps-2012.html) , die beide erstmals in die Top 100 Liste Einzug feierten!

1. Noma, Kopenhagen, Dänemark
2. El Celler de Can Roca, Girona, Spanien
3. Osteria Francescana, Modena, Italien
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152162983978124.1073741885.168996673123&type=3
4. Eleven Madison Park, New York, USA
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151610811458124.1073741848.168996673123&type=3
5. Dinner by Heston Blumenthal, London, Großbritannien
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151585777113124.1073741842.168996673123&type=3
6. Mugaritz, San Sebastián, Spanien
7. D.O.M. São Paulo, Brasilien
8. Arzak, San Sebastián, Spanien
9. Alinea, Chicago, USA
10. The Ledbury, London, Großbritannien
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151587525453124.1073741843.168996673123&type=3
11. Mirazur, Menton, Frankreich
12. Vendôme, Bergisch Gladbach, Deutschland
13. Nahm, Bangkok, Tailand
14. Narisawa, Tokio, Japan
15. Central, Lima, Perú
16. Steirereck, Wien, Österreich
17. Gaggan, Bangkok, Thailand
18. Astrid y Gastón, Lima, Peru
19. Fäviken, Järpen, Schweden
20. Pujol, México DF, México
21. Le Bernardin,New York, USA
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151605526563124.1073741847.168996673123&type=3
22. Vila Joya Albufeira, Portugal
23. Frantzén, Stockholm, Schweden
24. Amber, Hong Kong, China
25. Pierre Gagnaire, Paris, Frankreich
26. Azurmendi, Larrabetzu, Spanien
27. Le Chateaubriand, París, Frankreich
28. Aqua, Wolfsburg, Deutschland
Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151073883073124.423037.168996673123&type=3
29. De Librije, Zwolle, Niederlande
30. Per Se, New York, USA
31. L’Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon, París, Frankreich
32. Attica, Melbourne, Australien
33. Nihonryori RyuGin, Tokio, Japan
34. Asador de Etxebarri, Atxondo, Spanien
35. Martin Berasategui, Lasarte-Oria, Spanien
36. Mani São Paulo, Brasilien
37. Restaurant Andre, Singapur
38. L’Astrance, París, Frankreich
39. Piazza Duomo, Alba, Italien
40. Daniel, New York, USA
41. Quique Dacosta, Dénia, Spanien
42. Geranium, Copenhagen, Dänemark
43. Schloss Schauenstein, Fürstenau, Schweiz
44. The French Laundry, Yountville, USA
45. Hof Van Cleve, Kruishoutem, Belgien
46. Le Calandre, Rubano, Italien
47. The Fat Duck, Bray, Großbritannien
48. The Test Kitchen, Kapstadt, Südafrika
49. Coi, San Francisco, USA
50. Waku Ghin, Singapur

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Auch dieses Jahr war wieder besonders spannend. Wir freuen uns, wieder einmal die besten Küchenchefs in London bei uns zu Gast gehabt zu haben. Das Interesse und die Lust an immer neuen gastronomischen Höhenflügen nehmen laufend zu, und es ist uns eine Ehre, ein wenig dazu beitragen zu können. Es ist eine wahre Freude, zu erleben, wie viele Talente es überall auf der Welt gibt.

Wie die Liste zustande kommt
Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von mehr als 900 internationalen Spitzenkräften der Gastronomie. Die Academy besteht aus 26 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Stimmberechtigten listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Eine Kriterienliste ist nicht vorgegeben.

Die Ergebnisse wurden online veröffentlicht unter www.theworlds50best.com

 

Welche Restaurants sind die Neueröffnungen des Jahres?

Die Vorbereitungen zur „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ gehen in den Endspurt. Als Vorgeschmack hat S.Pellegrino jetzt die
Nominierungen für die Acqua Panna Sonderpreise der „Neueröffnungen des Jahres“
bekanntgegeben. In Deutschland konkurrieren die Küchenchefs Kirill Kinfelt
(„TrüffelSchwein“, Hamburg) und Wolfgang Becker („Becker’s XO“, Trier)
um den
begehrten Gourmetpreis
.

In
Österreich treten Robert Bauer („KUKKA“, Leogang) und
Gustav Jantscher („MAD“, Ischgl) an.
Welches Restaurant
schließlich
die Trophäe in
den Händen halten wird, zeigt
sich
am 10. Februar
. Dann trifft
sich das
deutsche und
österreichische „Who
is
Who“
der Spitzengastronomie zur festlichen
Gala in
Frankfurt am Main
.

Die „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ ist eine
wichtige Publikation
der gehobenen
Gastronomie. Jedes Jahr werden dafür die Ergebnisse von sieben Restaurantführern in
einem Buch zusammengefasst. Am 10. Februar stellt das Premiumwasser S.Pellegrino die
neu
ste Ausgabe vor.

Für die 15. Auflage der „
S.Pellegrino Kulinarische
n
Auslese“
haben sich
die Organisatoren eine besonders imposante Kulisse ausgesucht: Die Hochhäuser von
Frankfurt. Anna V. Rückert, Senior Brand Manager S.Pellegrino und Acqua Panna bei Nestlé
Waters Deutschland: „Es ist schön, dass wir nach München und Hamburg nun im Herzen
Deutschlands zu Gast sind.“
Für die Neueröffnungen des Jahres stehen sich dieses Mal ganz unterschiedliche Konzepte
gegenüber.
Hamburger moderne Gastlichkeit oder Trierer Crossover

Küche

Welches
Konzept wird die Juroren wohl überzeugen?

Ungewöhnliche Kombinationen im „Becker’s XO“
Trier, besonders wegen seiner römischen Vergangenheit bekannt, macht derzeit kulinarisch
von sich Reden. Das liegt vor allem an Wolfgang
Beckers „Becker’s XO“. Eigentlich wollte er
eine Tagesbar als Ergänzung zu seinem Weinrestaurant eröffnen und entschied sich dann
doch für ein innovatives Crossover

Konzept. Bar, Restaurant und Feinkost, alles unter einem
Dach.

Moderne Gastlichkeit im „TrüffelSchwein“
In Hamburg sagt Küchenchef Kirill Kinfelt vom „TrüffelSchwein“ der Steifheit „Adieu“ und
heißt moderne Gastlichkeit Willkommen. Sein Konzept: lockere Gastronomie auf hohem
Niveau. Schließlich soll der Restaurantbesuch auch Spaß machen.
Dabei wird der Gast, wie
auch das Trüffelschwein, auf eine besondere Suche geschickt. Die Karte des Restaurants
präsentiert sich dabei betont puristisch. Das „Wie“ steht in den Beschreibungen und in der
Zubereitung im Vordergrund. Ganz nach Kirill Kinfelts
Credo, seine Gäste immer wieder mit
kreativen Gerichten überraschen zu wollen.

Gustav Jantscher
: Alles, nur kein
Durchschnitt
In Österreich konkurrieren Robert Bauer und das „KUKKA“
,
sowie Gustav Jantschers „MAD“
um den wichtigen Gastronomiepreis. Ischgl spielt schon seit einiger Zeit in der kulinarischen
Spitzenliga. Doch Gustav Jantscher vom „MAD“ packt noch einen drauf. Von
bodenständigen Schmankerln bis Haute Cuisine

der Küchenchef und sein Team bieten
eine Crossover

Küche auf hohem Niveau. Qualitativ hochwertige, frische Produkte, regional
oder importiert, kein Convenience Food. Ganz getreu seinem Motto: Alles, nur kein
Durchschnitt.

Steak, Fisch und Gemüse vom Holzkohlegrill
im „KUKKA“
Robert Bauer und das „KUKKA“ im österreichischen Leogang
verfolgen ein ganz eigenes
Konzept: Hier stehen der Holzkohlegrill und lokale Bio

Produkte im Mittelpunkt. Zwar
gehören Steaks und Fisch vom Holzkohlegrill zum festen Repertoire des Küchenchefs, doch
auch vegane und vegetarische Grillgerichte stehen hoch im Kurs. Dabei hat Qualität oberste
Priorität. Robert Bauer besucht heimische Bio

Bauern persönlich, um für seine Gäste das
beste Fleisch und Gemüse auszuwählen.

Die besten Köchinnen
des Jahres in Deutschland und Österreich
Neben der Kategorie der „Neueröffnung des Jahres“, zeichnet das Fine

Dining

Water Acqua
Panna auch die „beste Köchin des Jahres“ aus.
In Deutschland konkurrieren Iris Bettinger
vom Restaurant „Reuter“ (Rheda

Wiedenbrück)
und Maria Groß
vom „Clara

Restaurant im
Kaisersaal“
(Erfurt)
um den begehrten Titel. In Österreich sind es Ulli Hollerer

Reichl
und das
„Zum Blumentritt“ (
St. Aeygid am Neuwalde
), sowie
Rosemarie Trabelsi
vom „La Torre“ (
St.
Veit
).

Im festlichen Ambiente des Palais Frankfurt werden am 10. Februar die besten Köche
Deutschlands und Österreichs ausgezeichnet. Rund 300 Gäste nehmen teil, darunter über
60 prominente
Spitzenköche mit mehr als 100 Sternen. Durch das Programm wird TV

Moderator Markus Lanz führen, selbst leidenschaftlicher Gourmet mit italienischen Wurzeln.
Neben strahlenden Siegern in vielen Kategorien erwartet die Gäste ein kulinarisches Menü
und spannende Unterhaltung.

El Celler de Can Roca

El Celler de Can Roca ist das neue S.Pellegrino World’s Best Restaurant. Das Vendôme in Bergisch Gladbach erklimmt 13 Plätze und fordert nach sechs Jahren in der Liste seinen Platz in den Top 10.
Das Aqua in Wolfsburg zeigt sich nach vier Jahren in der Liste auf Platz 30

Nachdem sie sieben Jahre auf ihre Chance gewartet hatten, haben die Roca-Brüder nun den begehrten ersten Platz in der von S.Pellegrino & Acqua Panna gesponserten Liste der The World’s 50 Best Restaurants eingefordert.

El Celler de Can Roca in Girona wird schon lange als einer der aufregendsten Dinner-Orte Spaniens bejubelt. Nachdem die Brüder zwei Jahre in Folge auf dem 2. Platz verblieben, ist es ihnen nun gelungen, die Plätze mit Noma in Dänemark zu tauschen, das die vergangenen drei Jahre den ersten Platz innehatte,.

Das Restaurant der Roca-Brüder erhielt für seine Mischung aus katalanischen Gerichten, innovativen Techniken und leidenschaftlicher Gastfreundschaft weltweiten Beifall. Joan leitet die Küche, Jordi ist Chefkonditor und Josep ist leitender Sommelier und verantwortlich für den Gastraum. Gemeinsam bilden sie ein überragendes Team, das ein wahrhaft unvergessliches Dinner-Erlebnis schafft.

Im El Celler glaubt man an freies Kochen mit einem Bekenntnis zur Avantgarde, bleibt dabei jedoch der Erinnerung an verschiedene vorangegangene Familiengenerationen treu, die sich alle der Verpflegung anderer widmeten. Die Philosophie beruht auf der „gefühlvollen Kochkunst”, bei der die verschiedenen Zutaten so ausgewählt werden, dass die Gäste in Kindheitserinnerungen und an besondere Orte der Vergangenheit zurückversetzt werden.

El Cellers Aufstieg an die Spitze der Liste stützt Spaniens Vorherrschaft in den Top 10, mit San Sebastians Mugaritz auf Platz 4 (Gewinner des Chefs’ Choice Award 2012) und dem Arzak (Elena Arzak Espina – The Veuve Clicquot World’s Best Female Chef 2012), das auf Platz 8 verbleibt. Insgesamt befinden sich fünf Restaurants des Landes auf der Liste der The World’s 50 Best Restaurants. Quique Dacosta, der für seine biologische Küche bekannt ist und zu den spanischen Avantgarde-Giganten gehört, klettert 14 Plätze nach oben, auf Position 26. Asador Etxebarri hält Platz 44 der Liste.

Das Vendôme in Deutschland rückt in der Liste dramatisch auf – von Platz 23 auf Platz 10. Das Restaurant ist einer der Hauptvertreter der Neuen Deutschen Küche. Das Hauptziel des Chefkochs Joachim Wissler ist es, sich von den französischen Traditionen loszureißen und die traditionellen deutschen Gerichte und Zutaten nach vorne zu bringen.

Das Aqua in Wolfsburg beansprucht nach vier Jahren in der Liste den 30. Platz für sich. Sein Chef Sven Elverfeld gilt als ein „leidenschaftlicher Dekonstruktivist und Neuerfinder der schlichten Kochkunst” und legt den Schwerpunkt auf die Zerlegung und Wiedervereinigung von rustikalen Gerichten. Das ist in Deutschland sehr unorthodox – die meisten seiner Kollegen sind eher darauf bedacht, die schweren, eher ungeschliffenen kulinarischen Wurzeln des Landes zu verbergen. Allerdings macht gerade dies seinen Kochstil so einzigartig – und so erfolgreich.

Spaniens südamerikanische Pendants haben ebenso viel zu feiern. Astrid Y Gaston in Peru steigt um 21 Plätze auf und wird als Highest Climber der Liste ausgezeichnet, einem von Gaggenau gesponserten Preis. Sechs Restaurants des Kontinents befinden sich in der Liste, darunter Alex Atalas D.O.M auf dem 6. Platz, das einmal mehr als The Acqua Panna Best Restaurant in South America ausgezeichnet wird. Die Entwicklung und Stärke der lateinamerikanischen Gastronomie verlangte nach kontinentspezifischer Anerkennung, und William Reed Business Media verkündet mit Stolz, dass sie diesen September Latin America’s 50 Best Restaurants Awards in Peru verleihen werden, gesponsert von Cusqueña und unterstützt von PromPeru.

Nach dem sofortigen Erfolg der Asia’s 50 Best Restaurants Awards in Singapur diesen Frühling, gesponsert von S.Pellegrino & Acqua Panna, trumpft Asien nun mit gleich sieben Restaurants in der Weltrangliste auf, einschließlich des in Asien höchstplatzierten Restaurants Narisawa auf Platz 20. Das Restaurant in Tokio gewann sowohl den Acqua Panna Best Restaurant in Asia Award als auch den von Zacapa gesponserten, neueingeführten Sustainable Restaurant Award. Der Sustainable Restaurant Award wird jenem der 50 besten Restaurants verliehen, das bei der Prüfung durch die Sustainable Restaurant Association die höchste Umwelt- und Sozialverantwortung beweist.

Die diesjährigen europäischen Höhepunkte umfassen die Osteria Francescana in Italien, die sich um zwei Plätze auf Position 3 der Liste verbessert hat, und Nadia Santini vom Restaurant Dal Pescatore in Italien, die als The Veuve Clicquot World’s Best Female Chef ausgezeichnet wird. Frankreich rühmt sich mit sechs Restaurants in der Rangliste, darunter das von Kochlegende Alain Ducasse, der dieses Jahr mit dem vom Diners Club International® gesponserten Lifetime Achievement Award geehrt wird. Das Aufgebot aus Großbritannien bleibt das gleiche, wobei der höchste Neueinsteiger des vergangenen Jahres, Dinner von Heston Blumenthal, um zwei Plätze auf den 7. Platz, Brett Grahams The Ledbury um eine Position nach oben auf Platz 13 und das The Fat Duck auf Platz 33 klettert.

Die USA bleiben mit sechs Restaurants auf der Liste eine internationale, kulinarische Hauptmacht und sind Frankreich als Land mit den meisten Restaurants in der diesjährigen Liste ebenbürtig. Klassenbester ist das Eleven Madison Park, Fünfter der Liste, das den Acqua Panna Best Restaurant in North America Award mit nach Hause nimmt, übergeben vom New Yorker Kameraden Per Se, das dieses Jahr auf Platz 11 rangiert. Der individuelle Chefs’ Choice Award, gesponsert von Silestone by Cosentino und gewählt von den Küchenchefs aus der Liste der The World’s 50 Best Restaurants, geht an Grant Achatz vom Alinea in Chicago, das auf Platz 15 liegt.

Das Attica in Australien gibt seinen Einstand auf Platz 21 und nimmt den von LesConcierges.com gesponserten Highest New Entry Award mit nach Hause. Zudem erhält es den Acqua Panna Best Restaurant in Australasia Award.

Der diesjährige One To Watch Award, gesponsert von Cacao Barry, wird an The Test Kitchen in Südafrika vergeben. Das erste eigene Restaurant des in Großbritannien geborenen Chefkochs Luke Dale-Robert befindet sich in einem shabby-schicken Vorort von Kapstadt, und sein eklektischer Stil mündet in zweifellos köstlichem Essen.

The World’s 50 Best Restaurants wird von der Zeitschrift Restaurant organisiert und in Anwesenheit der weltweit einflussreichsten Gastronomen, besten Chefköche und internationalen Presse am 29. April in Londons Guildhall präsentiert.

Die Liste wird mithilfe der Stimmen der The Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy erstellt, einer einflussreichen Gruppe von über 900 internationalen Führungskräften der Restaurantbranche. Die Academy umfasst 26 unabhängige Regionen weltweit, von denen jede 26 Mitglieder zählt, einschließlich eines Vorsitzenden. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben müssen mindestens drei Stimmen an ein Restaurant außerhalb der eigenen Region gehen.

Der Ausschuss jeder Region setzt sich aus Restaurantkritikern, Chefköchen, Gastronomen und hochangesehenen „Feinschmeckern” zusammen. Die Mitglieder vergeben ihre Stimmen in der bevorzugten Reihenfolge, basierend auf ihren besten Restaurant-Erlebnissen der letzten 18 Monate. Es gibt keine vorgegebene Kriterienliste.

Die besten Köche

Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese feierte das „Who-is-who“ der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. Besonders freute sich Sarah Henke. Die junge Küchenchefin wurde als beste Köchin Deutschlands ausgezeichnet. In Österreich gewann Sonja Brüggler den Titel.

Die Fine Dining Wasser S.Pellegrino und Acqua Panna hatten zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese geladen. Im festlichen Rahmen galt es, die besten Köche Deutschlands und Österreichs zu feiern. Rund 300 Gäste flanierten über den roten Teppich, darunter etwa 60 Spitzenköche wie Cornelia Poletto und Nelson Müller mit insgesamt über 100 Sternen.

Gespannt blickten die Gäste auf die Bühne, als Moderator Markus Lanz den Gewinner des Sonderpreises für das Lebenswerk ankündigte. Gerd Käfer (80), leidenschaftlicher Gastronom und kulinarischer Botschafter, freute sich über die ehrenvolle Auszeichnung und stehende Ovationen. „Der Name Käfer steht für Genuss und höchste Bewirtungskunst“, lobte Anna V. Rückert, Senior Brand Manager S.Pellegrino und Acqua Panna. „Gerd Käfer hat die Esskultur der Deutschen geprägt wie kein Zweiter“, erläuterte sie die Entscheidung.

Wer sind die besten Köche Deutschlands und Österreichs?

Im Rahmen der Gala zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese wurden auch die besten Köche Deutschlands und Österreichs gebührend gefeiert. In Deutschland sicherten sich Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube – Traube Tonbach in Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme in Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Dreis) gemeinsam die Top-Position. Die besten Köche Österreichs wurden Rudolf Obauer (Obauer Karl & Rudolf in Werfen) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck in Wien).

Besonders spannend wurde es bei den Acqua Panna Sonderpreisen. Hier zeigte sich, wer in 2012 besonders innovativ aufgetischt hatte. Den Titel der Neueröffnung des Jahres sicherten sich Martin Scharff vom Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ in Heidelberg und Joachim Gradwohl vom Restaurant „Fabios“ in Wien. Den größten Sprung im Ranking der besten Köche machten Jean-Claude Bado vom „La Poele D’Or“ in Köln (Vorjahr Platz 218 im deutschen Ranking, jetzt 87) und Richard Rauch vom „Steira Wirt“ im österreichischen Trautmannsdorf (von Rang 171 geradewegs auf Platz 19).

Sarah Henke ist die beste Köchin Deutschlands
Dass Spitzengastronomie längst keine reine Männerdomäne mehr ist, zeigten die beiden Gewinnerinnen des Acqua Panna Sonderpreises der besten Köchin des Jahres. In dieser Kategorie gewannen Sarah Henke vom Restaurant „Spices“ im Grand SPA Resort A-ROSA auf Sylt und ihre österreichische Kollegin Sonja Brüggler vom Restaurant „Erlhof“ in Zell am See die begehrten Trophäen.

Die besten Köche des Jahres 2013

Die S.Pellegrino Kulinarische Auslese macht 2013 erstmals Station in Hamburg. S.Pellegrino und Acqua Panna krönen am 4. Februar im Curiohaus die besten Köche Deutschlands und Österreichs. Durch die Preisverleihung führt der Wetten, dass..? Moderator und leidenschaftliche Gourmet Markus Lanz.

Zur 14. Kulinarischen Auslese laden S.Pellegrino und Acqua Panna erstmals nach Hamburg ein. Im Rahmen eines Gala-Abends werden am Montag, den 4. Februar im Curiohaus die besten Köche Deutschlands und Österreichs ausgezeichnet. Rund 300 Gäste werden erwartet, darunter über 60 prominente Spitzenköche mit mehr als 100 Sternen. Durch das Programm führt TV-Moderator Markus Lanz, selbst leidenschaftlicher Gourmet mit italienischen Wurzeln.

Wer gehört zu den besten Küchenchefs Deutschlands und Österreichs?

„Besonders spannend wird es bei den Acqua Panna Sonderpreisen für die Aufsteiger, die Neueröffnungen und die Köchin des Jahres“, sagt Anna V. Rückert, Senior Brand Manager S.Pellegrino und Acqua Panna Deutschland. Hier zeige sich, wer in 2012 besonders innovativ für seine Gäste aufgetischt habe.

Als deutsche Köchin des Jahres sind nominiert:
Douce Steiner, Restaurant „Hirschen“ in Sulzburg
Sarah Henke, Restaurant „Spices“ im Grand SPA Resort A-ROSA auf Sylt

Als deutsche Neueröffnung des Jahres sind nominiert:
Erich Schwingshackl, Restaurant „Schwingshackls Esskultur“ am Tegernsee
Martin Scharff, Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ im Heidelberger Schloss

Sieben Restaurantführer und 2.000 + 200 Restaurants
Seit 14 Jahren fasst die Kulinarische Auslese die Ergebnisse aller renommierten Restaurantführer zusammen und veröffentlicht ein Ranking der 2.000 besten deutschen und der 200 besten österreichischen Häuser. Für Deutschland basieren die Bewertung auf dem Guide Michelin, Gault Millau, Varta, Der Feinschmecker und dem Schlemmer Atlas. In Österreich zählen die Ergebnisse von Gault Millau, A la carte, Schlemmer Atlas und dem Falstaff Restaurantguide. Die Ergebnisse der 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese erscheinen nach dem Event als Hardcover-Buch und iPhone-App.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Kochen mit Martina und Moritz: WDR Fernsehen, Samstag, 08. Dezember 2012, 17.20 – 17.50 Uhr –
Köstliche Weihnachtsideen: nicht nur für die Feiertage: Räucherlachs mit Avocadocreme, Schweinefilet, Frischlingskeule mit Kastanien und Rotkohl und Panna Cotta

Auch in der Vorweihnachtszeit wird ja häufig zu Festessen geladen – unsere WDR-Köche Martina und Moritz haben dafür schon heute Ideen für ausgefallene Gerichte. Als Vorspeise präsentieren die beiden Räucherlachs mit Avocadocreme. Für den Hauptgang gibt es gleich zwei Varianten: ein zartes Schweinefilet, das einige Tage in Beize marinieren darf, und für den Wild-Freund eine Frischlingskeule mit Kastanien und Rotkohl. Hier kommt die besondere Vorliebe der Köche zur asiatischen Küche zur Geltung – was ein überraschendes Ergebnis erwarten lässt. Und auch der Nachtisch verspricht den besonderen Genuss: Panna Cotta mit Bratapfelkompott und Pistazienkrokant.

Redaktion Klaus Brock

Internet: www.martinaundmoritz.wdr.de

Cornelia Polettos Lieblingsrezepte

Mit ihrer sympathischen Art hat sich Cornelia Poletto in die Herzen der Zuschauer gekocht. Die Lieblingsrezepte aus ihrer erfolgreichen Fernsehserie »Polettos Kochschule«, die seit 2007 im NDR läuft, hat sie jetzt in ihrem neuen Buch zusammengestellt.

Cornelia Poletto präsentiert rund 100 köstliche Gerichte – von Vorspeisen über Salate, Pasta, Fisch, Fleisch bis hin zum Dessert. Zu jedem Gericht gibt es ein Foto, zahlreiche bebilderte Schritt-für-Schritt- Anleitungen erklären wichtige Handgriffe. Außerdem verrät Cornelia Poletto viele nützliche Profi-Tipps und gibt ausführliche Informationen zum Umgang mit Lebensmitteln. Für Kocheinsteiger wie Hobbyköche – hier ist für jeden etwas dabei!

Cornelia Poletto ist für uns die beliebteste Köchin Deutschlands. Einem Millionenpublikum ist sie vor allem durch ihre Fernsehauftritte bekannt: Seit 2007 läuft ihre erfolgreiche Serie »Polettos Kochschule«, auch in der ZDF-Kochshow »Lanz kocht!« tritt sie regelmäßig auf.
Auch als Kochbuchautorin hat sich Cornelia Poletto einen Namen gemacht: Ihre vier Bücher zur TV-Serie waren Bestseller. Die iPad-App »Polettos Kochschule – Meine schnelle Küche für jeden Tag« schaffte es innerhalb weniger Tage auf Platz 1 in der Kategorie Lifestyle im App Store.

Für ihre Kochkünste wird die beliebte Hamburgerin regelmäßig ausgezeichnet, so wurde ihr Anfang 2011 der Acqua-Panna- Sonderpreis »Beste Köchin des Jahres« für Deutschland verliehen. In Hamburg hat sie sich mit der Gastronomia »Cornelia Poletto«, einem Feinkostladen mit angeschlossenem Restaurant, einen lang gehegten Traum erfüllt.

Cornelia Poletto: Kochbuch Meine Lieblingsrezepte
256 Seiten, Format: 19,7 x 25,5 cm
€ 19,95 [D] / € 20,60 [A] / sFr 28,50 ISBN 978-3-89883-356-1 (bestellink portofrei)

Polettos Kochschule: „Meine Lieblingsrezepte“ sind ab 14. Oktober 2012 Sonntags um 16.30 Uhr im NDR-TV zu sehen

Cornelia Polettos Webseite: www.cornelia-poletto.de

3 Monate Nestle Wasser gratis

Nestle will den Markt haben

Aktion für zukünftige Gastronomiepartner

Drei Monate lang S.Pellegrino und Acqua Panna gratis – das ist eine reizvolle Vorstellung. Gastronomen hierzulande sind möglicherweise nur eine richtige Antwort davon entfernt, denn die italienischen Fine Dining Waters laden sie zu einer aufmerksamkeitsstarken Aktion ein. Das Gewinnspiel der beiden Marken wendet sich speziell an die Betreiber von Restaurants, Cafés, Bars oder Clubs. S.Pellegrino und Acqua Panna möchten auf diese Weise potenzielle neue Partner innerhalb der Gastronomie ansprechen.

Auf der Website www.sanpellegrino.de muss bis zum 31. August 2012 nur eine einzige Frage richtig beantwortet werden: Wann wurde S.Pellegrino erstmals in Flaschen abgefüllt? War es 1899 oder 1988? Feinschmeckern und Branchenkennern dürfte die Antwort nicht sonderlich schwerfallen, zumal die Traditionsmarke vor zwei Jahren ihren 111. Geburtstag gefeiert hat. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Gastronomen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zusätzlich zu den drei Hauptpreisen gibt es zehn Gutscheine für Werbemittel im Wert von jeweils 100 Euro zu gewinnen – auch darüber freuen sich sicher viele Betriebe.

Nestle will offenbar den Markt haben. Wir bevorzugen lokale, unabhängige Wasser!

Richard Ousby

S.Pellegrino Cooking Cup 2012: Starkoch Richard Ousby aus Australien gewinnt den „2012 Acqua Panna und S.Pellegrino Young Chef of the Year Award“
Erstmals gewinnt mit Australien ein Boot beide Preise in Venedigs Lagune: „S.Pellegrino Cooking Cup“ und „Inside the Cooking“
Mit einem spannenden Finale ging Ende Juni die fesselnde 12. Auflage des „S.Pellegrino Cooking Cup“ zu Ende, die in Zusammenarbeit mit dem historischen venezianischen Yachtklub Compagnia della Vela organisiert wurde. Insgesamt 33 Boote nahmen an der Regatta teil, wobei während des Rennens von Venedigs Lido zur Insel San Giorgios kulinarische Meisterleistungen zu erbringen waren. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs gingen sowohl die „S.Pellegrino Cooking Cup“-Trophy als auch der „Inside the Cooking“-Award an das gleiche Boot, und zwar das australische, das den aufstrebenden Küchenchef Richard Ousby über die Ziellinie brachte.

Beide Trophäen sind eine Anerkennung der Spitzenleistungen der gesamten Crew und des Küchenchefs. Die Köche hatten in diesem Jahr eine zusätzliche Herausforderung zu meistern: Sie mussten die Bestandteile des geheimnisvollen „Mystery Basket“ verwenden, der von der ALMA zusammengestellt worden war – der von Gualtiero Marchesi gegründeten internationalen Schule italienischer Kochkunst. Die Küchenchefs trafen sich am frühen Samstagmorgen bei Sonnenaufgang auf dem Markt an der Rialto-Brücke, um handverlesene Zutaten aus ihrer Liste auszuwählen. „Inside the Cooking“ ist ein Wettbewerb im Rahmen einer Regatta mit zehn Booten und zehn Crews, wobei jeweils ein Starkoch an Bord ist, der für ein Land antritt, in dem die Marke S.Pellegrino präsent ist: Italien, China, Belgien, Luxemburg, Australien, Russland, Niederlande, die Vereinigten Arabischen Emirate, Israel und Schweden waren in diesem Jahr die Teilnehmer.

Der australische Küchenchef Richard Ousby stand im Mittelpunkt der Auflage 2012 und gewann als eines von zehn Kochtalenten, die um den „Inside the Cooking“-Award konkurrierten, auch den „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year 2012“- Award. Der ambitionierte australische Koch, dessen Küchenphilosophie sich auf die besten, saisonalen und regionalen Erzeugnisse konzentriert, beeindruckte die Jury gleich zweimal. Zunächst hatte er am Tag vor dem Rennen, beim Regattaabend, den Gästen und der Jury im Hilton Molino Stucky Hotel seinen „signature dish“, also seine persönliche Spezialität, vorgestellt (geschmälzte Ravioli mit Garnelen, garniert mit geschältem Spargel, venezianischen Muscheln und sommerlichen Kräutern). Die Jury beeindruckte Ousby erneut, als er am Ende der „Inside the Cooking”-Regatta an Bord der Yacht Timoteo, die der Modedesigner-Familie Missoni gehört, sein Gericht mit den Zutaten des „Mystery Basket” präsentierte: „Mangold-Makrele mit Knoblauch-Custard, Spalterbsen, Zwiebeln und geröstetem Reis“. Die Jury bewertete die Gerichte aller Küchenchefs anhand von vier Kriterien: Präsentation, Schwierigkeitsgrad der Ausführung, Geschmack und korrekte Kombination mit Wein und Wasser. „Ich bin sehr stolz auf diesen Preis, und ich danke allen, die mir dabei geholfen haben, heute diese Auszeichnung zu erhalten”, so Ousby.

Unter den zehn S.Pellegrino-Booten fielen Italien und Schweden mit einem sehr guten fünften bzw. sechsten Platz in der Abschlusswertung der „S.Pellegrino Cooking Cup“-Trophy auf. Beim „Acqua Panna und S.Pellegrino Young Chef of the Year 2012“-Award wurde der Schwede Jacob Holmstrom Zweiter, der Italiener Lorenzo Cogo belegte Platz drei.

Beim „People’s Choice Award“ konnten die Gäste des Eröffnungsdiners schließlich zusammen mit bekannten Gourmet-Experten über ihr bevorzugtes Gericht abstimmen. Die Auszeichnung ging an David Frenkel aus Israel. Er präsentierte seinen „Leicht angebratenen Kaisergranat mit Austern-Vinaigrette“.

Mit ihrer Beteiligung an der 12. Ausgabe des Cooking Cup wahren S.Pellegrino und Acqua Panna als Botschafter italienischen Stils und italienischer Lebensart sowie als Synonym für weltweite Ess- und Trinkkultur für Gourmets ihr Engagement beim Entdecken und Fördern neuer Talente.

THE IMPERIAL HOTEL, New Delhi

Das Hotel erwischte mich auf dem falschen Fuß: Als erste Aktion ging ich k.o. und landete auf den Fliesen – Restaurant THE SPICE ROUTE Top Ten of the World Restaurant

Ich buchte das 5-Sternehotel THE IMPERIAL aufgrund des relativ günstigen Preises bei booking.com und der sehr guten Bewertung. Was ich nicht wusste, dass auf den Preis noch 4 verschiedene Steuern in Höhe von knapp 30 % kommen. Bei allen Preise in Indien ist Vorsicht geboten! Endpreis – room only – war dann 130 Euro, was immer noch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ist.

Das Imperial ist das einzige Luxushotel in Indien, das unabhängig von einer Kette ist. Der Stil ist „altes Grandhotel“. Der Service ist stets bemüht, den Gast zufrieden zu stellen. Der Service ist nicht immer professionell, aber immer bemüht. Sie verstehen.

Unser Standardzimmer ging zum Garten hinaus und wir guckten auf das markant-hässlich STC Gebäude, das aber in guter Distanz war. Nach dem langem Flug mit Qatar Airlines, die auf der Strecke in der Business Class eine First Class Bestuhlung mit flachen Bett angeboten haben aber noch nicht mal ein Amenity Kit mehr anbieten – wollte ich erst einmal duschen und zähneputzen.

Ich spazierte in die schöne Glasdusche und gleich legte es mich: Der verchromte Messingduschkopf – Typ Rainforestshower – war an einer festen Metallstange so niedrig montiert, das er mir voll gegen den Kopf schlug, auf Höhe des Haaransatzes. Ich ging zu Boden.
Obwohl der Raum sehr hoch war, hat man den ziemlich neuen Duschkopf so niedrig montiert. Auf meine Beschwerde reagiert das Housekeeping Management gar nicht.

Gleichzeitig bat ich jedoch darum, dass man mir nicht überall die Hotelsachen hinlegt, also Laundrybag, Hotelbroschüren etc. Oder den Schuhlöffel wieder neu versteckt. Das klappte danach prima. Der Houseboy – nun ja Boy trifft es nicht, er war bestimmt über 50 – war dann sehr bemüht.

Das Zimmer war im Grandhotel Stil, das muss man mögen. Im Zimmer war alles soweit okay.

Das Frühstück kostet um die 20 Euro mit allen Steuern und ist für Deutsche nicht berühmt. Wenig guter Aufschnitt, sehr schlechtes Brot. Fürchterliche, hausgemachte Croissants. Auswahl ist okay, man wird schon satt, wenn man Eier und ausgezeichneten, knusprigen Speck an der Omelettestation bestellt. Cappuccino okay. Säfte zwar natur, aber sehr süss, extrem süss sogar. Sie sollen ungezuckert sein. Der Service war stets bemüht, aber leicht vergesslich. Man sitzt nett an der großen Scheibe zum Garten – oder – wenn es nicht so heiß ist – im Garten. Für Indien ist es jedoch ein exzellentes Frühstück.

Beim Einchecken zeigte uns der Bellboy das Haus. Das indische Restaurant THE SPICE ROUTE soll von Conde Naste als eins der Top 10 Restaurants der Welt gewählt worden sein.

Abends waren wir dann dort. Service ist wie überall im Haus freundlich bemüht und von großer Herzlichkeit. Aber das Restaurant war kein rein indisches, sondern ein Multi-cuisine Restaurant mit sehr vielen Thai Gerichten. Das Restaurant selber soll in sieben Jahren gebaut worden sein und ist auch wirklich sehr interessant und schon alleine den Besuch wert. Im Winter kann man sehr nett draussen sitzen. Das Restaurant unterteilt sich in die 7 Zyklen des Lebens. Gerne erklärt man Ihnen vor Ort ausgiebig das Konzept und die Kunstwerke. Auch eine Statue des Gotts des Essens, Anna Poorna, befindet sich dort. Wir hatten Kozhi Masala, Malabar Meen Curry und M. Parontha mit Sticky Reis bestellt. Zu trinken hatten wir eine Flasche Mineralwasser (San Pelligrino 0,75l). Wir zahlten 50 Euro.

Ich bin kein Experte indischer Küche. Ich muss gestehen, ich mag sie eher nicht. Die Küche beeindruckte mich nicht. Es war alles stark gewürzt. In meinen Augen auch zu scharf (mittelscharf bestellt). Alles hatte einen sehr langen Schwanz an scharfen Gewürzen im Hals. Ich konnte jetzt nicht den großem Unterschied zum Billig-Inder in Berlin ausmachen. Deswegen sollten Sie mich nicht zum Massstab nehmen. Lieber selber eine Meinung bilden.

Am nächsten Tag waren wir in einem preiswerteren nordindischen Restaurant (Rajastan Stil). Empfehlung des Concierge.
Das Restaurant am Connaught Square heisst Pind Balluchi. Wir hatten Tandoori Roti, Tomato Shorba, Murg Tikka Achari und Gutta Curry.
Zu trinken gab es salziges Lassi Man Pasand, Aam ka Panna, Ananas ka Panna und Bunta Soda. Auch hier aß ich wenig, satt wurde ich vom fettigen Brot (Tandoori Roti). Die Ka Panna Drinks schmeckten wie Energydrinks. Beeindruckend war der Preis: 12 Euro für 2 Personen als Endpreis. Auch hier konnte ich geschmacklich wenig Unterschied zum teuren Restaurant ausmachen. Man möge mir meine Ignoranz verzeihen!

Am zweiten Abend hämmerte um 23 Uhr ein Presslufthammer. Ich rief die Rezeption an und fragte, wann ich schlafen dürfte. Man könne nichts machen, the „gaffment“ (Government) baue gerade die U-Bahn. Ich lies mich dann mit dem Duty Manager verbinden und fragte, warum man mir nicht vorher sagte, dass ich auf einer Baustelle wohnen werde. Er sagte, er gehe raus und rede mit den Bauleuten. Nach 10 Minuten rief er an und sagte, um Mitternacht werde es ruhiger werden. Bis drei Uhr war Krach und ich konnte nicht gut schlafen.

Ich beschwerte mich beim Ausschecken noch einmal beim Front Desk Manager. Ich finde, ein gutes Hotel muss über bekannte Baustellen vorab informieren. Er will mich das nächste mal upgraden, so dass ich nicht den Metrolärm hören muss.

FAZIT: Zur Zeit wegen der Baustelle nicht zu empfehlen. Ansonsten gutes Preis-Leistungsverhältnis, wunderbare Mitarbeiter. Menschen über 1,80 m können nur gebückt duschen

http://www.theimperialindia.com

Bitte lesen Sie auch unseren Bericht: Taxis am Flughafen von Delhi: http://www.gourmet-report.de/artikel/342455/Taxi-im-Flughafen-Delhi.html