Besser nordische Diät oder Mittelmeerkost?

Sich mediterran zu ernähren, könnte sich auch für die deutsche Bevölkerung lohnen, wie diese Studie deutscher Forscher zeigte: wer sich mediterran ernährte, erkrankte seltener an Typ-2-Diabetes. Frauen, die sich mediterran ernährten, erlitten außerdem seltener einen Herzinfarkt. Auch die nordische Diät könnte Herz und Gefäße schützen – hier bleibt abzuwarten, was die weitere Forschung bringt.

Studien zu dem gesundheitlichen Mehrwert von Mittelmeerkost gibt es in Hülle und Fülle. In den letzten Jahren hat die beliebte Mittelmeerkost, auch mediterrane Diät genannt, aber Konkurrenz aus Skandinavien bekommen: die nordische Diät. Die nordische Diät enthält viel von dem, was üblicherweise in Skandinavien verzehrt wird, also Fisch, Beeren, Äpfel, Birnen, Kohlgemüse, Wurzelgemüse, Kartoffeln und z. B. Vollkorngetreide. Auch die mediterrane Ernährung ist reich an Fisch, Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Besonderes Merkmal der Mittelmeerkost ist zudem der große Anteil von Olivenöl. Nüsse und moderate Alkoholmengen sind außerdem Teil der mediterranen Ernährung.

Gesunde Diät: Obst Sri Lanka Colombo

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Biologisches Olivenöl aus Portugal

Portugal? Das ist doch eigentlich Urlaub an der Algarve oder der Städtetourismus in Lissabon und Porto.
Jedoch hat Portugal, neben Sonne und Meer, vor allem kulinarisch einiges zu bieten. Feinschmecker können sich mit zahlreichen Fisch und Fleischgerichten, darunter diverse Stockfischzubereitungen, frisch gefangenen Meeresfischen, deftigen Suppen und vielen Wildgerichten den Gaumen verwöhnen lassen.

Typisch für Portugal ist neben der Korkernte und Weinernte vor allem die Olivenernte. Insbesondere im Landesinneren findet man eine Vielzahl an Olivenhainen. Besonders sticht hierbei die idyllisch abgelegene Region rund um das Douro Tal heraus, in der es so gut wie keine Umweltverschmutzungen oder Abgase gibt.

Fernab von jeglichem Stress, in der wenig besiedelten Bergregion des oberen Dourotales im Distrikt der Tras-os-montes, befindet sich die circa 300 Hektar große Olivenplantage der Firma Acushla. (Akuschla)
Das Wort Acushla kommt aus dem keltischen und bedeutet Herzschlag. Dies wird unterstrichen, wenn man sich mit dem Gutsbesitzer Joaquim Moreira unterhält. Schnell merkt man, dass sein Herz deutlich schneller schlägt, wenn er von „seinem“ Olivenöl spricht.

Die Olivenhaine und somit auch die Produktion der Firma Acushla sind EU Bio-zertifiziert und unterliegen strengen Auflagen was das Anpflanzen, die Ernte und die Produktion betrifft. Das Olivenöl der Firma Acushla trägt außerdem das Siegel der geschützten Ursprungsbezeichnung (PDO) und erzielte bereits einige internationale Auszeichnungen. Von Joaquim werden ausschließlich für die Region und für Portugal typische Oliven angepflanzt. Diese Oliven sind Cobrançosa, Madural, Verdeal und Cordovil. Sie verleihen dem Öl einen harmonischen und ausgeglichen fruchtigen Geschmack, der mit einem pfeffrigen Abgang endet.

Für die bevorstehende Ernte Anfang Oktober laufen nun alle Vorbereitungen auf Hochtouren um auch für das neue Erntejahr ein exquisites Olivenöl zu kreieren. In circa 3-4 Jahren wird Acsuhla der größte Bio-Olivenöl Produzent der Region mit einer Produktion von jährlich 300.000 Liter feinstem Olivenöl sein.

www.acushla.pt ,
deutscher Ansprechpartner ist Fabian Gallien Tel. +351932085098

Alessandro Gavagna

Olivenöl, Wein und Fisch: Das Aqualux Hotel Spa & Suite in Bardolino am Gardasee lebt Ökologie und Nachhaltigkeit. Dabei folgt das zertifizierte KlimaHotel nicht nur in der Bauweise und Energiegewinnung den strengen Standards der KlimaHaus Agentur Bozen, auch vor der Küche macht die Philosophie des Hauses nicht halt: Das 4-Sterne Superior-Hotel bietet in seinen Restaurants Drops Food & Wine sowie Italian Taste eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Gardasee-Region. Sowohl im Drops Food & Wine, wo Küchenchef Alessandro Gavagna aus Grillspezialitäten und klassischen Fleischgerichten kleine Kunstwerke zaubert, als auch im Italian Taste wird viel Wert auf regionale Zutaten und Speisen gelegt. Mit Rindertartar „Garronese“, lokalen Wurst- und Käsespezialitäten, die häufig aus biologischem Anbau stammen, sowie Fisch direkt aus dem See wird hier die kulinarische Vielfalt der Gardasee-Region zelebriert. Verfeinert werden die Speisen mit dem hauseigenen Olivenöl. Das Öl ist für seine tiefgrüne Farbe und seinen fruchtigen Mandelgeschmack über den See hinaus berühmt und wird aus Oliven, die an den Hängen über Bardolino nach biologischen Richtlinien angebaut werden, gewonnen. Zu den Gerichten werden Weine rund um Bardolino degustiert wie der gleichnamige leichte Klassiker unter den Gardasee-Weinen oder ein gehaltvoller Amarone aus dem nahegelegenen Valpolicella-Tal.

Selbst die kreativen Cocktails der Sparkling Lounge werden überwiegend aus biologischen und regionalen Zutaten gemixt. Der Garda´s Fashioned beispielsweise besteht aus dem hauseigenen Olivenöl, einem Amarone Grappa und einem Schuss Zitronensaft.

Eine Entdeckungsreise regionaler Spezialitäten bietet ein Package von vier Nächten inklusive Frühstück und zweier Abendessen im Italian Taste sowie im Drops Food & Wine mit einem speziellen, auf lokale Köstlichkeiten abgestimmten Menü. Auch die Nutzung des weitläufigen Wellnessbereichs mit seiner großen Auswahl an Saunen, In- und Outdoorpools und einer nagelneuen Fitnessarea inkludiert der Preis ab 433 Euro pro Person im Doppelzimmer.

www.aqualuxhotel.com

Rapsöl

Rapsöl verbessert im Vergleich zu Olivenöl die Cholesterin- und
Leberwerte übergewichtiger Männer

Wie eine Pilotstudie unter Leitung des Deutschen
Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt, verbessert der
tägliche Konsum von 50 g Rapsöl im Vergleich zu Olivenöl in einem
Untersuchungszeitraum von vier Wochen den Cholesterinspiegel sowie die
Leberwerte übergewichtiger Männer. Zudem fand das Team um die Mediziner
Michael Kruse und Andreas F. H. Pfeiffer vom DIfE Hinweise darauf, dass
die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von
entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe
stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen
entgegenwirkt.

Das Wissenschaftlerteam veröffentlichte seine Ergebnisse nun in der
Fachzeitschrift Molecular Nutrition and Food Research (M. Kruse et al.:
2014; DOI 10.1002/mnfr.201400446). An der Pilotstudie waren auch
Forscher der Universität Hamburg sowie der
Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt.

Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Übergewicht
(Adipositas) mit chronischen Entzündungen einhergeht, die das Risiko für
einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Ebenso leiden
übergewichtige Menschen häufig unter Fettstoffwechselstörungen,
Bluthochdruck und einer Leberverfettung, die zum Beispiel einem
Typ-2-Diabetes oder einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung vorangehen.
Verschiedene Studien lassen dabei annehmen, dass ein hoher Verzehr von
Olivenöl, wie er im Rahmen einer mediterranen Ernährung üblich ist,
diesen Krankheiten vorbeugen kann.

„Da Nordeuropäer Olivenöl nicht in dem hohen Maße verwenden wie
Südeuropäer, wollten wir untersuchen, ob sich heimisches Rapsöl als
Alternative anbietet, da es besonders reich an einfach- aber auch
mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Bisher fehlen Ernährungsstudien,
welche die Wirkung beider Öle direkt miteinander vergleichen“, sagt
Erstautor Michael Kruse.

An der Pilotstudie nahmen 18 übergewichtige Männer* im Alter zwischen
39 und 63 Jahren teil, welche die Mediziner nach dem Zufallsprinzip in
zwei gleichgroße Gruppen aufteilten. Die Studienteilnehmer erhielten für
vier Wochen zu einer ausgewogenen Kost entweder täglich 50 g
raffiniertes Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl (extra virgin), wobei
beide Öle in etwa den gleichen Gehalt an Vitamin E und Polyphenolen**
aufwiesen. Die Teilnehmer sollten die Öle zum Beispiel in Form von
Salatsaucen oder Pesto verzehren.

Nach der vierwöchigen Diätphase hatten die Teilnehmer wie beabsichtigt
weder ab- noch zugenommen. Im Vergleich zur Olivenölgruppe senkte sich
der LDL-Cholesterinspiegel der Männer, die Rapsöl verzehrten, um etwa
0,45 mmol/L. Ebenso verbesserten sich ihre Leberwerte. Zum Beispiel
verminderte sich der Wert für das Enzym Aspartat-Aminotransferase*** um
18 Prozent. Im Nüchternzustand produzierte das Unterhautfettgewebe
dieser Männer zudem deutlich weniger entzündungsförderndes
Interleukin-6, wobei allerdings der Verzehr einer Testmahlzeit
vorübergehend die Synthese dieses Botenstoffs stimulierte.

„Dauerhaft erhöhte Interleukin-6-Spiegel, die oft bei Übergewicht zu
beobachten sind, stehen im Verdacht, eine Insulinunempfindlichkeit der
Körperzellen und Typ-2-Diabetes zu fördern“, erklärt Kruse.
„Deshalb ist es gut, wenn das Fettgewebe nach der vierwöchigen
Diätphase deutlich weniger dieses Botenstoffs synthetisierte als
vorher.“

„Aus anderen Studien wissen wir zudem, dass durch Muskelaktivität, zum
Beispiel durch Sport, der Interleukin-6-Spiegel im Blut vorübergehend
bis um das 100-fache ansteigen kann. Gleichzeitig ist bekannt, dass
körperliche Aktivität Stoffwechselkrankheiten vorbeugt. Daher
vermuten wir, dass der von uns beobachtete akute, aber kurzzeitige
Anstieg der Interleukin-6-Synthese eher eine positive, hormetische****
Wirkung hat“, so Pfeiffer, der die Abteilung Klinische Ernährung am
DIfE leitet. „Zusammenfassend weisen unsere Ergebnisse darauf hin, dass
der tägliche Verzehr von 50 g Rapsöl dazu beitragen kann, bei
übergewichtigen Männern die Leber- und Cholesterinwerte zu
verbessern. Weitere Studien mit weitaus größeren Probandenzahlen sind
jedoch notwendig, um die von uns beobachteten Effekte genauer zu
untersuchen.“

Hintergrundinformation:
* Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des
Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Er
berechnet sich, indem man das Körpergewicht (gemessen in Kilogramm)
durch das Quadrat der Körperlänge (gemessen in Meter) teilt [kg/m2]. Die
Teilnehmer der Pilotstudie wiesen einen BMI zwischen 27 und 35 auf. Eine
Person mit einem BMI über 25 gilt als übergewichtig, eine mit einem BMI
über 30 als adipös (fettsüchtig).

** Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zu den sekundären
Pflanzenstoffen gezählt werden. Viele Polyphenole gelten als
gesundheitsfördernd.

*** In der Labordiagnostik wird die Aktivität des Enzyms
Aspartat-Aminotransferase aus dem Plasma oder dem Serum bestimmt, um
abzuklären, ob eine Leber- oder Gallenwegserkrankung vorliegt. Erhöhte
Enzym-Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Leber- oder
Skelettmuskelerkrankung bzw. eines Herzinfarktes. Starke Erhöhungen
findet man bei allen entzündlichen Lebererkrankungen sowie bei toxischen
Leberschädigungen (z. B. durch Pilzgifte). Unter einer
Antibiotika-Therapie sind oft auch bei sonst Gesunden die
Aspartat-Aminotransferase-Werte erhöht. Nach Therapieende sinken die
Spiegel wieder auf Normalwerte (Quelle: Wikipedia).

**** Hormesis (griech.: „Anregung, Anstoß“, engl.: adaptive response)
ist die schon von Paracelsus formulierte Hypothese, dass geringe Dosen
schädlicher oder giftiger Substanzen eine positive Wirkung auf den
Organismus haben können. Sie wird heute in der Definition weiter
gefasst. Bei medizinisch wirksamen Substanzen ist ein solcher
dosisabhängiger Umkehreffekt (hormetischer Effekt) gut nachweisbar
(Quelle: Wikipedia).

Valter Smilovic

Wenn Istriens Olivenöle heute wieder zu den besten der Welt zählen, so ist Valter Smilovic mit Agro Millo einer der Wegbereiter dieser Qualitätsrenaissance. Nun setzt er mit einer neuen High-Tech-Olivenölmühle erneut Akzente. Darüber hinaus sind seine beiden Weltklasse-Olivenöle nun auch in Österreich erhältlich.

Valter Smilovic gilt als der erfahrenste und beste „Olivenölmüller“ Istriens. Bereits 1996 hat er seine erste Olivenölmühle erworben, die neue Anlage ist nun bereits die vierte! Er gilt als Pionier der modernen, hoch qualitativen Olivenölherstellung auf der kroatischen Adria-Halbinsel und produziert nicht nur sein eigenes Olivenöl, sondern auch die vielfach ausgezeichneten Spitzenolivenöle vieler international renommierter Produzenten aus Istrien wie Ipsa, Franco Basiaco, Belci-Meloto oder Stancija Meneghetti, um nur einige zu nennen. Auch die Top-Winzer Clai und Kozlovic lassen ihr Olivenöl bei Agro Millo produzieren.

Mit der neuen High-Tech-Anlage erfolgt die Herstellung des Olivenöls in einem kontinuierlichen Zyklus. In einem einzigen Arbeitsgang werden die Oliven von Laub entfernt, gewaschen, getrocknet, zermahlen und die Olivenpasta angerührt. Danach wird nicht gepresst, sondern das Olivenöl mit einem hochmodernen „2-Phasen-Decanter“, einer Art Zentrifuge, „kalt extrahiert“.

Das Ergebnis sind zwei besonders fruchtige, kräftige und charaktervolle Olivenöle mit einem hohen Anteil an gesundheitsfördernden Polyphenolen (Antioxidantien), welche zur absoluten Weltklasse zählen.

Hergestellt wird dabei zum einen ein reinsortiges, grünfruchtiges und mittelscharfes „Olivenöl der Sorte Frantoio“, das perfekt zu Fischspeisen und Gemüse passt. Zum anderen ein Blend aus Frantoio, Leccino, Pendolino, Moraiolo, Istarska Bjelica sowie kleinen Anteilen an Picholine, Buza und Karbonaca. Dieses ausgeglichene Olivenöl mittlerer Schärfe lässt sich universell einsetzen.
Insgesamt verfügt Agro Millo über 7 Hektar ausgepflanzte Fläche mit rund 2.000 Olivenbäumen und einer Jahresproduktion von rund 7.000 bis 8.000 Liter. Die Ernte hat übrigens bereits begonnen. Istrien ist damit auf der nördlichen Erdhalbkugel jene Region mit dem frühesten Erntebeginn, genau genommen um rund drei bis vier Wochen früher als in Italien, Spanien und Griechenland.

Agro Millo, 52460 Buje (Kroatien), Baredine 15, Tel. 00385/ (0) 52 / 774 256, info@agro-millo.hr, www.agro-millo.hr
Vertrieb für Österreich und Bezugsquellen: VERONELLI OLIVENÖLE
5310 Mondsee, Tel. 0043 / (0) 6232 / 6900, Mail: info@oliosecondoveronelli.at

Koljas Kochschule

Olivenöl gehört zur mediterranen Küche wie die Akropolis zu Griechenland. Hellas ist jedoch nicht nur die Geburtsstätte der Olympischen Spiele, sondern auch die Wiege des Olivenbaums. Die beliebteste Öl-Olive der Griechen, die mit 20 Litern Olivenöl den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch hat, ist die Koroneiki-Olive. Das aus ihr gewonnene Olivenöl spielt im neuen Rezeptheft von „Genuss mit Stern“ eine Hauptrolle. Lidl-Kunden erfahren zudem, wie sich Öl verfeinern lässt und was die griechische Küche zu bieten hat. Das aktuelle Heft finden Sie ab de morgigen Montag kostenlos in allen Lidl-Filialen.

Kolja Kleeberg war als „Koch on Tour“ zu Besuch im Kloster Toplou auf Kreta, um sich die Herstellung des Olivenöls der Lidl-Qualitäts-Marke Eridanous genauer anzusehen. Zudem präsentiert der Sternekoch seine Rezepte für den herzhaften griechischen Schmortopf Stifado und eine feine Thymian-Honig-Tarte.

Bis zum 19. Mai 2014 haben Lidl-Kunden noch die Möglichkeit, beim Bilderrätsel von „Genuss mit Stern“ eine Reise für sechs Tage auf die griechische Trauminsel Kreta zu gewinnen. Das Gewinnspiel sowie weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.lidl-genuss.de/gewinnspiel.

JoselitoLab

JoselitoLab ist die weltweit erste Web-App zur kreativen Forschung und Entwicklung innovativer Rezepturen und Techniken rund um den Premium Ibérico-Schinken.

Die Vision von Joselito hinter diesem Projekt war eindeutig: die kulinarische Forschung rund um Ibérico-Schinken voranzutreiben. Und somit war die erste Web-App namens www.joselitolab.com geboren. Ein neuartiges digitales Werkzeug in Form einer Web-Lehrwerkstatt, in der Ideen zur Forschung und Entwicklung neuer und innovativer Rezepturen des Ibérico-Schinkens Raum finden.

Ferran Adrià, sowie sein Team des elBulli wurden mit der Forschung und Entwicklung neuer Techniken für das JoselitoLab betraut. Eine potente Zusammenarbeit, die Joselito – den besten Schinken der Welt – in neue Dimensionen führt und zum perfekten Partner in der Küche macht.

JoselitoLab ist ein beispielloses Projekt, das den herkömmlichen und traditionellen Genuss von Schinken hinter sich lässt und einen Schritt weitergeht. Mithilfe fortschrittlicher technologischer Hilfsmittel und der unverkennbaren Handschrift Ferran Adriás zeigt JoselitoLab, wie man Joselito-Schinken bestmöglichst einsetzen und genießen kann. Auch weniger geschätzte Teile des Schinkens wie Fett und Knochen verwandeln sich im JoselitoLab zu Hauptzutaten, um köstliche und originelle Rezepte zu entwickeln.

JoselitoLab ist ein für die Kreativität offenes Labor, in dem alle kulinarischen Möglichkeiten erforscht werden, die sich in das Joselito-Universum einfügen. Ob für interessierte Endverbraucher, Hoteliers oder Gastronomen von Tapas-Bars bis Spitzenrestaurants: JoselitoLab soll ein Treffpunkt für alle sein.

JoselitoLab kann über die Website www.joselitolab.com oder via Web-App auf jedem Computer, Tablet oder Smartphone (iOS
und Android) abgerufen werden.

Basierend auf der weitreichenden Analyse und Reflexion des Produkts Joselito-Schinken, haben Ferran Adrià und sein Team des elBulli eine komplette Rezeptsammlung mit zahlreichen Zubereitungsempfehlungen und Verwendungsmöglichkeiten entwickelt. Es ist ein Kochbuch, das auf vier Säulen aufbaut: Schinken, Fett, Brühe und Öl. Der Benutzer von www.joselitolab.com erhält freien Zugang zu den detaillierten Informationen eines jeden Rezepts sowie zu den praktischen Videos, die in audiovisueller Form Schritt für Schritt die jeweilige Zubereitung erklären. Darüber hinaus enthält JoselitoLab einen Bereich für den professionellen Sektor, mit technischen Informationen, die speziell für diese Zielgruppe zusammengetragen wurden und die Aufschluss geben sollen für etwaige Fachfragen.

Als Exklusivimporteur von Jamón Ibérico de Bellota Joselito, dem “besten Schinken der Welt”, wird das Frechener Unternehmen Enólogos AG die offizielle Deutschlandpremiere des JOSELITOLAB im nächsten Jahr begleiten und mit veranstalten.

Die Enólogos AG gilt als erster Ansprechpartner, wenn es um die Nachfrage nach außergewöhnlichen spanischen Gourmetprodukten und Weinen geht. Seit 2004 vertrauen zahlreiche Sterneköche wie Thomas Bühner, Tim Raue und Kolja Kleeberg, 3-Sterne-Restaurants wie das Amador, la vie und Aqua, renommierte Sommeliers sowie die Hotelkette Hyatt daher auf die Fachkompetenz der Enólogos AG. Seit Sommer 2010 kommen auch genussaffine Endverbraucher auf www.vinogusta.com und olivenoel.com, den beiden Onlineshops der Enólogos AG, in den Genuss der reichen kulinarischen Vielfalt Spaniens und von prämierten Olivenölen aus aller Welt.

Als Exklusivlieferant gilt die Enólogos AG als erster Ansprechpartner, wenn es um außergewöhnliche spanische Gourmetprodukte geht. Spitzenköche wie Nils Henkel, Tim Raue und Kolja Kleeberg, 3-Sterne-Restaurants wie das Lerbach, Amador und Aqua sowie die Hotelkette Hyatt zählen Gründer Miguel Martín und sein Team seit 2004 zu ihren Kunden. Neben der gehobenen Gastronomie und Hotellerie beliefert die Enólogos AG ausgesuchte Fachhändler, Feinkostgeschäfte sowie diverse namhafte Veranstaltungen. Auch Endverbraucher kommen voll auf ihre Kosten: vinogusta.com und olivenoel.com heißen die beiden Onlineshops der Enólogos AG für alle genussaffinen Weinkenner, Feinschmecker und Olivenölliebhaber. Alle Produkte des Enólogos-Sortiments sind neben den Onlineshops auch vor Ort im hauseigenen Showroom E50 | The Gourmet Loft in Frechen bei Köln erhältlich. Das E50 | The Gourmet Loft bietet auf beeindruckenden 500 qm2 im Industrieloft-Design täglichen Business Lunch, spektakuläre Dinner mit Sterneköchen, Grillabende deluxe, exklusive Wein- und Olivenöl-Tastings und vieles mehr.

www.enologos.com

Kochen mit Martina und Moritz

Heute im WDR Fernsehen, Samstag, 28. September 2013, 17.20 – 17.50 Uhr – Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema: Olivenöl – Kochen und Backen nach neuen Rezepten

Zum Olivenöl werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Wofür kann ich es verwenden? Wo finde ich gutes Olivenöl? Kann ich es nur in italienisch inspirierten Speisen einsetzen? Und wie gehe ich überhaupt richtig damit um? Antworten auf diese Fragen geben unsere Köche Martina und Moritz. Denn sie lieben Olivenöl als eine selbstverständliche und ganz alltägliche Zutat und wollen in der heutigen Sendung zeigen, warum: Sie kochen, bereiten Marinaden zu und nehmen Olivenöl als ein Gewürz. Sie beweisen, dass man mit diesem Öl bestens braten und sogar frittieren kann. Und sie backen damit: ein unwiderstehliches, papierdünnes Knusperbrot. Zu ihren neuen Rezepten gibt es natürlich jede Menge Tipps rund ums Olivenöl.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Heute ist auch ein großes Fest auf dem Apfelgut:
http://www.gourmet-report.com/artikel/344668/Apfelgut/

TEST: Olivenöl

Bei einem Produkt, das ein so gesundes Image hat wie Olivenöl, möchte jeder Anbieter seine Ware gerne in der höchsten Güteklasse „nativ extra“ anbieten. Und wenn dann auch noch ein Spitzenkoch in dem Geschäft mitmischt, erwartet der Verbraucher erst recht, dass er allerbeste Qualität bekommt – schon gleich, wenn die Flasche stolze 16,95 Euro kostet. Doch ein aktueller ÖKO-TEST ergab: Es wird gemogelt in der Branche. Allen voran beim Spitzenkoch.

Er machte Werbung für Hertha Fleischwurst und McDonalds, und er mischt auch bei Gewürzen und Olivenölen mit:: Starkoch Alfons Schuhbeck. Wenn sein Name auf einem Lebensmittel steht, dann wird schon alles fein sein, denkt sich der Verbraucher. Und ist bereit, für den guten Namen auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Dass teuer nicht immer gut sein muss, ist mittlerweile bekannt. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in seiner aktuellen August-Ausgabe einmal mehr belegt, dass ausgerechnet das Testprodukt, das am meisten kostet, im Test am schlechtesten abgeschnitten hat: nämlich Schubecks Griechisches Olivenöl Nativ extra.

Letztere Gütebezeichnung dürfte das Öl gar nicht führen, fanden die von ÖKO-TEST beauftragten Labore heraus, denn das Öl schmeckte den professionellen Testern ranzig, ölig und alt – und verdient deshalb nur die Güteklasse „nativ“.

Der Geschmack war übrigens das Kriterium, an dem die meisten Öle patzten – und sich das Gesamturteil vermasselten. Von den insgesamt 20 als „nativ extra“ ausgelobten Olivenölen bekam nicht einmal die Hälfte gute Noten.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2013 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Olivenöl Test

Supermarktpreise von drei oder vier Euro für eine Flasche so genanntes „extra natives“ Olivenöl deuten auf einen dubiosen Inhalt hin – die 50 besten Öle präsentiert DER FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Ausgabe – Spanien und Italien sind die großen Sieger

750 Olivenöle hatten Produzenten aus Europa, Afrika und den USA für die große Verkostung des FEINSCHMECKER eingesandt. Nach Vorauswahlen blieben immer noch rund 500 davon übrig – die Kandidaten für die OLIO-Awards, die das Magazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN-VERLAG jedes Jahr vergibt. Eine Jury mit Experten aus Italien, Spanien und Deutschland hatte in Blindproben die Öle aus der neuen Ernte verkostet.

Die 50 besten Öle präsentiert DER FEINSCHMECKER in seiner aktuellen Ausgabe. Die OLIO-Awards wurden in drei Kategorien vergeben, Spanien und Italien machten die ersten Plätze unter sich aus: Bei den intensiv fruchtigen Ölen siegte das Öl der Genossenschaft Almazaras de la Subbética aus Andalusien. In der Kategorie mittelfruchtig kam ein italienisches Produkt auf Rang eins, das „Confini“ aus dem toskanischen Betrieb Chiarenta di Donata Origo. Die ersten Plätze bei den leicht fruchtigen Ölen, der dritten Kategorie, gingen nach Italien. Hier heißt der Gewinner „Olio extra vergine di oliva Sardegna DOP“ und kommt von der Accademia Olearia aus Sardinien.

Supermarktpreise von drei oder vier Euro für eine Flasche so genanntes „extra natives“ Olivenöl deuten auf einen dubiosen Inhalt hin, wie FEINSCHMECKER-Redakteur Kersten Wetenkamp schreibt. Wegen lascher Kontrollen durch die Europäische Union panschen manche Anbieter gutes mit minderwertigem Öl – und bleiben dabei ungestraft. Als Faustregel kann man sich merken: Je anonymer ein Produkt vermarktet wird, desto unwahrscheinlich ist hohe Qualität. Gute Produzenten beschriften ihre Etiketten mit ausführlichen Angaben zu Erntezeit und Olivensorte, ähnlich wie Winzer.

Die Juni-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist am Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.