Olympiade der Köche mit 25.000 Besuchern

Olympiasieg für Singapur – Deutschland belegt Platz 7

Über 25.000 Besucher aus der ganzen Welt kamen zur Gastronomiefachmesse inoga und zur 24. Auflage der IKA/Olympiade der Köche 2016. Der Fachbesucheranteil lag bei 79 Prozent. Der einzigartige Gourmet-Gipfel fand bereits zum fünften Mal in Erfurt statt. Köchinnen, Köche und Patissiers aus 59 Nationen trafen sich zur größten Kochkunstshow der Welt in Erfurt und wetteiferten um Goldmedaillen. In den 18 gläsernen Küchen in der Messehalle 1, die sich für vier Tage in das „Restaurant der Nationen“ verwandelte, kochten 30 Nationalmannschaften, 19 Jugendnationalteams und 19 Teams der Gemeinschaftsverpflegung um den Sieg. 59 Regionalmannschaften, 85 Frucht- und Gemüseschnitzer sowie 802 Einzelaussteller traten im Wettstreit gegeneinander an. Dies war der größte Andrang von Wettbewerbern zur IKA/Olympiade der Köche, den es je gab.

Den Olympiasieg bei den Nationalmannschaften errang das Team aus Singapur, gefolgt von Finnland (Platz 2) und der Schweiz (Platz 3). Deutschland belegte in der Gesamtwertung Platz 7. Den Sieg bei den Jugendnationalmannschaften erkochte Schweden. Zweitplatziert ist die Schweiz. Bronze ging an Norwegen. Die deutsche Jungendnationalmannschaft kam auf Platz 11. Bei den Teams der Gemeinschaftsverpflegung hatte Finnland die Nase vorn und verwies Schweden und Dänemark auf die Plätze zwei und drei. In dieser Kategorie erreichte die deutsche Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr den achten Platz.

Internationale Ausstrahlung Erfurts/ Ergebnisse der Besucherbefragung:
Die Fachmesse inoga gab mit 205 Ausstellern erneut einen umfassenden Branchenüberblick und thematisierte im Fach- und Rahmenprogramm aktuelle Herausforderungen der Gastronomie und Hotellerie. 79 Prozent der Besucher kamen aus beruflichem Interesse.

Das Veranstaltungsdoppel inoga mit IKA/Olympiade der Köche hat sich erneut als deutschlandweiter und internationaler Anziehungspunkt erwiesen. 18 Prozent aller Besucher kamen aus dem Ausland. Die deutschen Besucher kamen aus 15 Bundesländern nach Erfurt. Die stärksten Anteile stellten neben Thüringen (63 %), Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen mit insgesamt 18 Prozent.

Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Thüringen, Erfurt:
„Wir sind sehr froh und stolz wieder Teil der Olympiade der Köche gewesen zu sein. So wird Erfurt als Olympiastadt und Thüringen insgesamt als weltoffen und gastfreundlich in der Welt weiter bekannt. Es sind in diesem Jahr wieder einige Rekorde, sei es bei den Teilnehmern und den Nationen oder den Besuchern, gebrochen worden. Nach der IKA ist vor der IKA und deshalb freue ich mich schon jetzt, falls wir die Köche der Welt von der Organisation und unserer Gastfreundschaft überzeugen konnten und uns in vier Jahren hoffentlich in Erfurt wieder sehen.“

Alle Ergebnisse der 24. IKA/Olympiade der Köche sind zu finden unter
www.olympiade-der-koeche.com

Rekordbeteiligung zur Olympiade der Köche

Begleitende Gastronomiemesse inoga mit Trendthemen der Branche

Zur IKA/Olympiade der Köche vom 22. bis 25. Oktober 2016 werden insgesamt 60 Nationen um Goldmedaillen wetteifern. Mit Ende der Anmeldefrist steht nun die genaue Wettbewerberzahl fest. Es werden 32 Nationalmannschaften, 20 Jugendnationalteams, 20 Teams aus der Gemeinschaftsverpflegung, 59 Regionalmannschaften, 85 Früchte- und Gemüseschnitzer sowie 802 Einzelaussteller gegeneinander antreten. Dies ist der größte Andrang von Wettbewerbern zur IKA/Olympiade der Köche, den es je gab.

An den vier Wettkampftagen im Oktober kommen mehr als 7.000 Menüs der Spitzenklasse auf die Tische in den Messehallen. Das Wettbewerbsrestaurant bietet 900 Gästen Platz. Die Nationalmannschaften bereiten ein 3-Gang-Abendmenü (54,00 Euro) zu, die Jugendnationalmannschaften kochen mittags ein 3-Gang-Menü (39,00 Euro). Darüber hinaus bieten die Teams der Gemeinschaftsverpflegung Mittagessen an (19,00 Euro). Menütickets sind ebenso wie die inoga-Messeeintrittskarten im Online-Shop unter www.inoga.de erhältlich. Außerdem können sie vor Ort zur Veranstaltung gekauft werden.

Den passenden Rahmen für den weltweit größten Kochwettbewerb bietet die Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit inoga. Rund 200 deutsche und internationale Industrieaussteller präsentieren in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Verbänden angesagte Trends und die neuesten Produkte der Branche. Erstmals wird es einen Start Up-Bereich geben, in dem sich neue Firmen mit ihren innovativen Produkten vorstellen werden. Die Kocharena widmet sich dem Trendthema „Veganer Genuss“. Es werden live vegane Gerichte vorgestellt und gemeinsam mit dem Publikum gekocht. Das Thema und wird komplettiert durch einen Marktplatz veganer Produkte.

Im fachlichen Rahmenprogramm werden betriebswirtschaftliche Aspekte für Gastronomietreibende erhellt. Themen sind z.B. die neuen Kassenanforderungen 2017, Fördermöglichkeiten für Thüringer Restaurants und Hotels sowie die ansprechende Speisekartengestaltung. Ein Kernthema der Gastronomiebranche ist das Personal. Deshalb gibt es eine Podiumsdiskussionen zum Thema Ausbildung. Es geht um Herausforderungen und Chancen der Beschäftigung von ausländischen Auszubildenden. Zentral sind im inoga-Programm des Weiteren die Themen Unternehmensnachfolge und Weiterbildungsmöglichkeiten bzw. Aufstiegsqualifizierungen. Passend dazu gibt es am Sonntag, den 23. Oktober den Aktionstag „Berufe vor Ort – Eine Branche sucht Nachwuchskräfte“.

www.olympiade-der-koeche.com

Linsen, Erbsen und Co

2016 ist das Jahr der Hülsenfrüchte

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt. Unter dem Motto „Nahrhafte Pflanzen für eine nachhaltige Zukunft“ werden Erbsen, Bohnen, Soja und Konsorten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Das hat einen Grund, denn rund um den Globus sind Hülsenfrüchte für Menschen eine wichtige Quelle für pflanzliches Eiweiß, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Kurz: Sie sind ein elementares Grundnahrungsmittel. Vor allem in Kulturkreisen, in denen traditionell wenig Fleisch verzehrt wird, sichern sie die Ernährung von großen Teilen der Bevölkerung. Dazu gehören Lateinamerika, Afrika und Asien.

Auch in Mitteleuropa gewinnen Hülsenfrüchte an Bedeutung, da sich immer mehr Menschen vegetarisch ernähren. Der Konsum der wertvollen Proteinlieferanten wird aber davon unabhängig im Rahmen einer gesunden Ernährung empfohlen: Um Übergewicht sowie chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden entgegenzuwirken. Ihr Nährwert wird allerdings häufig nicht erkannt oder unterschätzt, erklären die Vereinten Nationen. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) hat gemeinsam mit Regierungen, nicht-staatlichen Organisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen im Jahr 2016 die Aufgabe übernommen, mehr Bewusstsein für die Vorteile der Hülsenfrüchte zu schaffen.

In Entwicklungsländern werden Hülsenfrüchte in erster Linie von Kleinbauern angebaut. Sie gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und können auch auf kleinen Anbauflächen große Erträge liefern. Die Pflanzen der Familie der Schmetterlingsblütler (die Pflanzen der Hülsenfrüchte), botanisch Leguminosen, besitzen eine für die Landwirtschaft sehr wichtige Eigenschaft: Sie gehen eine Symbiose mit Bakterien ein, die in ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft anreichern und dafür Nährstoffe erhalten. Auf diese Weise erhöht sich die Bodenfruchtbarkeit, und eine nachhaltige Landwirtschaft wird unterstützt. Die Vereinten Nationen möchten mit ihrer Initiative die weltweite Produktion und den Handel mit Hülsenfrüchten fördern. So sollen zum Beispiel Landwirte unterstützt werden, Fruchtfolgen besser auszunutzen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
Alles zu Hülsenfrüchten von der Verarbeitung über die Kennzeichnung und dem gesundheitlichen Nutzen gibt es unter:

http://www.was-wir-essen.de/abisz/huelsenfruechte_soja_keimlinge.php

FAO-Seite: http://www.fao.org/pulses-2016/en/

Zehn Fakten über Globetrotter und ihre Reisevorlieben

Woher kommen die meisten Abenteuer-Urlauber im nächsten Jahr? Welche Nationen sind die Vorreiter bei Shopping und Fernflügen? Und welche Globetrotter verbinden am ehesten einen Businesstrip mit einem Kurzurlaub? Das verrät die TripBarometer-Studie. Die Studie zu den „Reisetrends 2016“ wurde unter mehr als 34.000 Reisenden rund um den Globus durchgeführt.
 
1.     Drei von fünf chinesischen Reisenden (61%) erachten es als wichtig, ihr eignes Handtuch mit auf Reisen zu nehmen.
 
2.     Kein Wasserkocher, kein Deal: Mehr als zwei von fünf Reisenden aus Neuseeland (46%), Indien (44%) und Südafrika (44%) würde keine Unterkunft buchen, bei der Wasserkocher, Teebeutel und Kaffee nicht im Preis mitinbegriffen sind.
 
3.     Angst vor Keimen? Australier, Kanadier, Südafrikaner, indische und US-Reisende führen die Liste der Länder an, die ein Hand-Desinfektionsmittel als wichtiges Reiseutensil betrachten.
 
4.     Fast jeder zweite japanische Reisende (44%) der Generation Y (zwischen 18 und 34 Jahre) hat schon einmal einen Ort besucht, weil er diesen zuvor in einer Fernsehshow gesehen hat. Reisende aus China dagegen werden am ehesten von Spiel- und Kinofilmen beeinflusst: 20 Prozent der Befragten geben an, ihr Reiseziel zuvor auf der Leinwand gesehen zu haben.
 
5.     Adrenalin-Junkies kommen 2016 vor allem aus Thailand, Indonesien und Indien: Je ein Drittel der Reisenden aus diesen Ländern gibt an, zum ersten Mal einen Abenteuerurlaub zu planen.
 
6.     Reisende aus Indonesien, Argentinien, Malaysia, China und Mexiko sind die Top fünf Nationen, die am ehesten dazu neigen, einen zusätzlichen Koffer auf Reisen mitzunehmen – was darauf hindeutet, dass sie besonders große Shoppingfans sind.
 
7.     Am ehesten werden technisch-versierte Reisende aus Indonesien und China mit sportlicher Wearable Technology auf ihren Trips gesehen. 16 und 12 Prozent von ihnen geben an, dass sie ohne dieses Gadget nicht das Haus verlassen. Zum Vergleich: Nur zwei Prozent der italienischen und japanischen Reisenden betrachten tragbare Gadgets auf Reisen als wichtig.
 
8.     Die Schweizer sammeln wahrscheinlich die meisten Flugmeilen im Jahr 2016: Einer von zehn Reisenden (10%) aus der Schweiz plant mehr als zehn internationale Reisen im nächsten Jahr.
 
9. Ein Schnappschuss mit dem Smartphone – das reicht für passionierte Hobbyfotografen nicht aus. Reisende aus Russland, Frankreich, Kanada, Australien und Argentinien sind die Top fünf Nationen, die niemals ihre Fotokamera zuhause lassen würden.

10. Amerikaner, Indonesier und Inder verstehen es am ehesten, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden: 23 Prozent geben an, dass sie eine Geschäftsreise zu einer bestimmten Destination schon verlängert haben, um dort im Anschluss Urlaub zu machen.
 
Die TripBarometer-Studie zu den „Reisetrends 2016“ zeigt, was Reisenden bei der Urlaubsplanung für das nächste Jahr besonders wichtig ist. An der Befragung, die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von TripAdvisor durchgeführt wurde, haben mehr als 44.000 Reisende und Mitarbeiter aus dem Hotelsektor rund um den Globus teilgenommen. Damit ist sie die international größte Untersuchung in Bezug auf Unterkünfte und Reisende.
 
Weitere Informationen zum TripBarometer, dem globalen Bericht auf Deutsch sowie internationale Reisetrends: www.tripadvisor.de/tripbarometer

Kirill Kinfelt & Massimo Bottura

S.Pellegrino Cooking Cup 2014

Während an Deck gesegelt wird, lassen junge Kochtalente in den Kombüsen ihrem Können freien Lauf. Was ungewöhnlich klingt, ist das bewährte Konzept des S.Pellegrino Cooking Cup. Zehn Köche aus zehn Nationen werden im Juni in der Lagune von Venedig gegeneinander antreten, unter ihnen auch der deutsche Kirill Kinfelt. Mit seinem Faible für ungewöhnliche Kombinationen wird er versuchen, die Jury in Italien zu begeistern. In wenigen Tagen ist es soweit.

Bei einer Segelregatta entscheiden nautisches Können, Geschwindigkeit und Teamgeist über Sieg oder Niederlage. Beim S.Pellegrino Cooking Cup 2014 kommt ein weiterer Faktor hinzu: die kulinarische Performance. Auf der Regatta zwischen Lido di Venezia und der Insel Giorgio werden zehn junge Köche aus zehn Nationen unter Deck kochen, während sich die Teams oben in einem Wettrennen behaupten. Ist das Ziel erreicht, servieren die Nachwuchsköche ihre Kreationen einer Jury. Zweck der Veranstaltung ist nicht nur das bloße Event, sondern auch die gezielte Nachwuchsförderung: „Ich glaube an die jungen Köche und ich glaube an die Zukunft. Ich möchte, dass die Leute nicht aufhören zu träumen“, sagt Massimo Bottura. Der Drei-Sternekoch und Autodidakt ist Förderer des Wettbewerbs und war die letzten Jahre selbst als Jurymitglied am Cooking Cup beteiligt. Dieses Jahr gehören Gaston Acurio und Helena Rizzo ebenso zu den Entscheidern, wie Paul Qui. Der junge Amerikaner konnte letztes Jahr die Regatta gewinnen und wurde als „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year“ ausgezeichnet.

Für Deutschland startet in diesem Jahr Kirill Kinfelt. Er ist Chefkoch des Hamburger „TrüffelSchwein“ und bringt als ehemaliger Souschef auf Kreuzfahrtschiffen auch eine gute Portion Kombüsenerfahrung mit. Schlichte Bezeichnungen wie „Kalb – Sellerie – Koriander“ verraten den Hang zum Purismus. Durch kreative Ausarbeitung und großes handwerkliches Geschick werden die Kombinationen zu einem kulinarischen Erlebnis. Und genau damit möchte Kinfelt dieses Jahr die Jury des S.Pellegrino Cooking Cup überzeugen.

Nationalmannschaft der Köche sucht Nachwuchs

Sie sind kreativ, teamfähig und bringen viel Engagement für ein kulinarisches Ehrenamt mit? Wenn Sie bereits Erfahrung in nationalen und möglichst internationalen Wettbewerben haben, sind Sie der richtige Mann oder die richtige Frau für ein Team voller Leidenschaft für die Kochkunst.

Seit 2007 zählt das Team um Teamchef Matthias Kleber zu den besten Mannschaften der Welt. Gemeinsam haben sie Medaillen, Titel und Pokale auf internationalen Wettbewerben erkämpft. Dazu zählen der Salon Culinaire Mondial in Basel, der Culinary World Cup in Luxemburg und die Culinary Challenge in Singapur. Als Krönung jeder Nationalmannschaft der Welt gilt die Teilnahme an der IKA/Olympiade der Köche. Matthias Kleber und seine Mannschaften wurden im kulinarischen Wettstreit der Nationen 2008 Vize-Olympiasieger und 2012 Dritter. Um Höchstleistungen in der warmen Küche wie in der Plattenschau zu erbringen, gilt es diszipliniert und regelmäßig zu trainieren. Im internationalen Wettbewerb stehen Sie als kulinarische Botschafter Deutschlands im Fokus und repräsentieren ihr Land. Das VKD-Präsidium und der Fachausschuss Jugend, Kochkunst, Wettbewerbe, Ausstellungen (JAK) freuen sich auf aussagekräftige Bewerbungen. Bringen Sie Ihre Erfahrung, Ihre Inspiration und Ihr Können ein und seien Sie Teil einer Erfolgsstory.

www.vkd.com

Kidskitchen Kochbuch der Nationen

Über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren entstand das Kidskitchen Kochbuch der Nationen.

Die Lieblingsgerichte aus aller Herren Länder wurden im Rahmen von Workshops von jungen Menschen nachgekocht. Hilfe erhielten die Kids dabei vom Autor Markus Krassnitzer und berühmten Profiköchen.

• Markus Glocker – Küchenchef bei Gordon Ramsay in New York
• Thomas Hüttl – Inhaber der Kochschule Wien
• Armin Oberndorfer – Vizestaatsmeister im Grillen und Inhaber der Esskultur Kochschule
• Thomas Kollmer – Vorfinale Koch des Jahres 2011 und Topplatzierungen bei den jungen Wilden
• Reik Stammnitz – Küchenchef aus Leipzig zurzeit im Hotel Maxlhaid
• Martin Ehrenhauser – Fraktionsfreies Mitglied im EU-Parlament in Brüssel und gelernter Koch im Grundberuf
• Max Grubmüller – Koch, Cateringprofi und Musiker

Die Kochworkshops und Kidskitchen als Verein gehen weiter. Solltet ihr Interesse am Kochbuch oder an einem Kochworkshop haben, bitte melden.
Das Buch ist im Buchhandel/ Thalia, Weltbild, Amazon…. ebenfalls erhältlich.
Weitere Infos zum Projekt unter www.kidskitchen.at
Markus Krassnitzer

Sommelier Cup 2013

Wines of South Africa: Internationaler Sommelier Cup 2013 startet mit elf Nationen –
Südafrika Weininformation und das International Wine Institute (IWI) richten das deutsche Halbfinale aus

Der Exportverband der südafrikanischen Weinwirtschaft Wines of South Africa (WOSA) lädt zur Teilnahme am WOSA Sommelier Cup ein. Für diesen internationalen Berufswettbewerb können sich Sommeliers und Sommelièren aus elf Nationen bewerben. Den jeweiligen Siegern winkt eine einwöchige Weinreise in die Kapregion mit abschließendem Finale um den Titel „WOSA Sommelier Cup Champion“. Wer aus Deutschland teilnehmen wird, entscheidet sich im Halbfinale am 8. Juli 2013. Gemeinsam mit dem International Wine Institute (IWI) unter der Leitung von Alexander Kohnen kürt die Südafrika Weininformation in Bad Neuenahr-Ahrweiler den deutschen Landessieger. Interessierte Teilnehmer/-innen können sich über einen Online Contest für diesen Vorentscheid qualifizieren. Die Basis für die Beteiligung an diesem Wettbewerb bildet ein ausgeprägtes Wissen über das Weinland Südafrika sowie eine anerkannte Sommelier-Ausbildung. Mit der hohen Sommelier-Kunst, d. h. dem Service am Gast, präsentieren sich die jeweiligen Landesbotschafter während des Finales am 12. Oktober 2013 im noblen Ambiente des Grand Roche Hotels in Paarl.

Die Durchführung eines internationalen Sommelier-Wettbewerbs lancierte Wines of South Africa erstmals in 2010 im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft™. Die begeisterte Resonanz unter den Teilnehmern motivierte den Exportverband zu einer Neuauflage in dreijährigem Rhythmus. Der Sommelier Cup, so erläutert Su Birch, CEO der Wines of South Africa, ist für die Weinbranche eine Möglichkeit, engagierte Sommeliers in ihrem Wissen zu fördern. Als Besonderheit betont Birch die Internationalität dieses Wettbewerbs und die daraus resultierende Profilierung für die Teilnehmer. Das bestätigt auch Sebastian Wilkens, Maître und Chefsommelier im Gourmetrestaurant Endtenfang Fürstenhof Celle, der in 2010 als bester deutscher WOSA-Sommelier in die Kapregion reiste. „Die Weinregionen, die Weine und die Menschen haben mich sehr beeindruckt. Besonders wertvoll war für mich der Austausch mit den Kollegen aus aller Welt“, resümiert Wilkens, der in diesem Jahr den WOSA Sommelier Cup als Jurymitglied unterstützen wird.

Interessierte deutsche Teilnehmer/-innen können sich über die Website http://www.wosasommeliercup.co.za schriftlich bewerben.
Lernunterlagen und Zugangsdaten zum Online Contest auf der digitalen Ausbildungsplattform des International Wine Institute (IWI) erhalten sie nach der Zulassung durch die Südafrika Weininformation. Das Halbfinale mit theoretischer Prüfung und Verkostung findet am Montag, den 8. Juli unter Aufsicht des International Wine Instituts in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Informationen: www.suedafrika-wein.de
Registrierung: www.wosasommeliercup.co.za

Veranstalter:
Wines of South Africa
www.wosa.co.za

Teilnehmende Nationen: Belgien, Niederlande, Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen, Großbritannien, USA, Kanada, Russland und Hongkong

Kooperationspartner:
International Wine Institute
www.iwi-edu.eu

Hiltl in Zürich

Das Hiltl in Zürich ist das älteste vegetarische Restaurant der Welt – In der VIERTEN Generation katapultierte Rolf Hiltl sein vegetarisches Imperium auf einen zweistelligen Millionenumsatz – 200 Mitarbeiter aus 50 Nationen heben das Hiltl in eine neue Gastro-Dimension

Text Karl August Ebster, Chefredakteur des Oscar´s Hotel– und Gastronomiemagazin – www.oscars.li

Zürich-City, „zMittag“– sagen die Schweizer. Das schicke Restaurant Hiltl in der Sihlstrasse platzt aus allen Nähten.
Mütter mit Kinderwagen, Banker, Studenten, Touristen, Geschäftsleute, Omis mit ihren Enkeln und Zürcher-Hips
sorgen dafür, dass das älteste vegetarische Restaurant der Welt schon gegen 12 Uhr gestopft ist wie eine gefüllte
Kalbsbrust. Aber Moment, hier gibt es alles – außer tote Tiere auf dem Teller.

Der ehemalige „Wurzelbunker“, wie das Restaurant zu Urzeiten noch genannt wurde, hat sich zum modischen Szenetreff entwickelt.
Das ganze Haus ist stylisch und puristisch eingerichtet. Viel Glas, durch das man bis in die Vegi-Küche im Keller sehen kann, in
der dutzende Köche anrichten und sie hunderte Kilogramm Grünzeugs zu unzähligen vegetarischen Gerichten verarbeiten. Über
der Theke und an den Wänden hängen Flatscreens, über die Live-Tweets aus dem Restaurant laufen: „welcome, welcome“. Die
Musikboxen an der hohen Decke sprühen chillige Lounge-Musik über die auffallend vielen weiblichen Gäste, die mit ihrem Chick
dem Gesamtbild den passenden Rahmen verleihen. Veggie-Sexy. Vor allem abends, wenn das Hiltl zum Beats hämmernden,
movingheadsübersähten Club mutiert und Frischfleisch nur auf der Tanzfläche zu finden ist. Es ist zwar das 115-jährige Jubiläum
des Hauses Hiltl, aber man ist hier nicht von gestern. Selbst die Köche sind wie CIA-Agenten mit Knöpfen in den Ohren ausgerüstet,
um sofort und überall Kommandos entgegenzunehmen. Immer mitten drin ist Rolf Hiltl, Urenkel von Ambrosius Hiltl, der im Jahre 1898 den
Grundstein, oder besser gesagt die Idee eines vegetarischen Restaurants „gepflanzt“ hatte. Um die Mittagszeit herrscht im Hiltl
vegetarische „Rush Hour“. Rolf Hiltl begrüßt die Gäste, die sich zu hunderten die Türklinke in die Hand geben, und behält
den Überblick. Der Chef mit Handout-Frisur, Turnschuhen, Ghetto-Jeans, legerem Sakko und Jaeger-LeCoultre-Uhr am
Handgelenk wirkt locker. „Im Hiltl wird im Moment auch großartig umgebaut – keine leichte Aufgabe bei laufendem Betrieb,
heißt es doch, bis zu 2500 Gäste täglich zu begeistern“, lächelt Rolf Hiltl, dessen blaue Augen genauso leuchten wie das
Namensschild, das wie bei einem Praktikant an der linken Brusttasche klebt.

Ja, die Geschäfte laufen so gut wie nie. Vegetarier zu sein ist in. Gesunder Genuss auch. Fleischskandale und Masssentierhaltungen,
die abscheuliche Ausmaße angenommen haben, bewegen die Menschen zum Umdenken. Dabei sind nur zehn Prozent
der Gäste im ältesten vegetarischen Restaurant auch wirkliche Veganer, Ovo-Vegetarier, Lakto-Vegetarier oder wie immer
sie sich nennen mögen. Wer glaubt, Rolf Hiltl sei fanatischer Vegetarier, der hat sich getäuscht. Der „Vegi-King“ selbst bezeichnet
sich als Teilzeit-Vegetarier. „Wenn auch äußerst selten, ja, ich esse Fisch und Fleisch, aber sehr ausgewählt und meist nur,
wenn ich irgendwo Gast bin.“ Das Angebot an vegetarischen Speisen im Hiltl ist riesig – und das von früh bis spät.

Selbst Züricher-Geschnetzeltes gibt es „à la fleischlos“. Das Business mit gesunden, fleischlosen Produkten boomt. Seit 115 Jahren
ist das Haus, wie Rolf Hiltl selbst sagt, homogen gewachsen und stellt heute ein hybrides, vielfältiges Konzept dar. Darin
enthalten sind ein Take-Away-Angebot, ein Kochatelier, Themen-Kochkurse, der Hiltl Club, Catering, Bar-Lounge, die „pop-up
Event-Location“ am Güterbahnhof, Mosi’s Home Delivery, der die Köstlichkeiten nach Hause oder ins Büro liefert, und natürlich
der Restaurantbetrieb. Auch die Swiss-Air serviert auf interkontinentalen Flügen die Hiltl-Spezialitäten.

Der Rubel rollt, oder besser gesagt, hoch die Schranken, her die Franken. Für österreichische oder deutsche Verhältnisse sind
die Preise in Zürich eher im höheren Preissegment angesiedelt. Die Immobilien sind beinahe unerschwinglich, die Mietpreise
horrend und für den Besuch von exklusiven Restaurants bedarf es fast einem Kleinkredit von der Hausbank. Im Hiltl geht es für
Züricher Verhältnisse noch eher moderat zu und her. Sehr beliebt ist das schier endlose Angebot am Buffet, bei dem man für umgerechnet
15 Euro schon sehr gut bedient ist. Ansonsten findet sich auf der Karte beispielsweise Libanesisches Badingal mit
Auberginen, Kichererbsen, Pinienkernen, Tomaten und Couscous für CHF 24,50 (umgerechnet rund 20 Euro), oder Feta-Safran-
Gemüse, Tomaten, Kräuter, Zwiebelröhrli und Spinatnudeln für 23,50 „Stutz“, wie der Franken von den Schweizern auch
noch genannt wird.

Zeitreise ins Jahr 1898
Die vegetarische Küche stand damals in Europa noch in ihren Anfängen und war alles andere als schick. Das heutige „Hiltl“ hieß
damals „Vegetarierheim“ und wurde verspottet, war es doch purer Luxus, am Sonntag wenigstens ein Stück Fleisch auf dem
Teller zu haben, anstatt „Gras zu fressen“. Zürich war zu der Zeit keine Bankenstadt und die Leute waren größtenteils bettelarm.
Das älteste vegetarische Restaurant der Welt hatte von Anfang an mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mit Einnahmen
von 30 Franken pro Tag kam das Lokal kaum über die Runden. Die Geschichte des Lokals hätte zu dem Zeitpunkt auch schnell
ein Ende gefunden, wäre da nicht ein gewisser 20-jähriger, eingewanderter Schneider aus Bayern gewesen. Der schnauzbärtige
Ambrosius Hiltl war an Gicht erkrankt und sein Arzt prognostizierte ihm einen frühen Tod, wenn er nicht auf den Fleischgenuss
völlig verzichten würde. Hiltl hörte auf seinen Arzt, wurde Vegetarier und Stammgast im „Vegetarierheim“. Als der
Geschäftsführer nach Jahren der Erfolglosigkeit aufgab, übernahm Hiltl seinen Job, verliebte sich in die Köchin, heiratete diese
und kaufte 1907 das Restaurant. Seine Krankheit besiegte Hiltl und wurde 93 Jahre alt. Seither ging das Restaurant stets vom Vater
auf den Sohn über und befindet sich mit Rolf Hiltl nun in der vierter Generation. In den 115 Jahren musste der Betrieb viele schwierige
Zeiten meistern. Kriege und Rationalisierungen waren der Grund, dass nur sehr wenige vegetarische Zutaten zur Verfügung standen
– praktisch gab es nur Eier, Mehl, Kartoffeln, Getreide und etwas Gemüse aus der Region. Dies zwang jedoch die geschäftstüchtigen
Hiltls, stets innovativ zu sein. Heute präsentiert sich das Hiltl als führendes Restaurant mit 115-jähriger Geschichte
vegetarischer Küche und Einflüsse aus allen Herrenländern wie China, Indien oder Malaysia. Die Stoßrichtung für die nächsten
Jahre hat Rolf Hiltl schnell erklärt: „Unser Anspruch ist es, führend zu sein und zu bleiben! Wir werden weiterhin innovativ
bleiben und unsere Gäste begeistern. Im Moment entstehen originelle Seminarräume, das Hiltl-Buffet wird um 80 Quadratmeter
erweitert und im Erdgeschoss gibt es einen neuen Shop für vegetarische Produkte, beleuchtet von der größten Shell-
Lampe der Welt“. Wow!

Koch Olympiade in Erfurt

IKA/Olympiade der Köche vom 05.-10. Oktober in den Messehallen von Erfurt

Morgen wird in Erfurt das größte kulinarische Ereignisse für Profis und Hobbyköche starten: Die 23. IKA/Olympiade der Köche. Die ersten Mannschaften sind bereits in Erfurt und Umgebung angekommen und trainieren in Hotels oder öffentlichen Einrichtungen für Medaillen und Olympiasieg.

Insgesamt treten 54 Nationen an und zwar:
35 Nationalmannschaften, 25 Jugendnationalmannschaften, 8 Militär-Teams, 16 Teams kochen um den GV-Award, 4 internationale Patissier-Teams zeigen süße Versuchungen, 49 Regionalmannschaften und 535 Einzelaussteller zeigen ihre Exponate. Zum ersten Mal findet der Gemüseschnitzwettbewerb live statt, an dem 50 Teilnehmer aus 14 Nationen zeigen, was in drei Stunden aus einem Kürbis und Co werden kann.

Ungebrochen ist die Lust auf Kochkunst auch bei den Partnern des Verbandes der Köche Deutschlands, die den großen Berufsverband bei der Ausrichtung der Olympiade der Köche unkompliziert und großzügig mit professionellen Equipment, Küchen-Accessoires und Produkte in Top-Qualität sowie modernster Tafelkultur unterstützt haben.

Kochkunst kennt keine Grenzen bewahrheitet sich auch 2012 wieder. Nationen wie Indien und Guatemala starten erstmals mit einem Jugendteam und Mexiko versucht sich erstmals in der Riege der Nationalmannschaften. Einzelaussteller aus Kuwait, Saudi-Arabien, Litauen und Moldawien zeigen wie bekannt die Olympiade der Köche weltweit ist.

Erleben Sie die Vielfalt der Kochkünste und besuchen Sie die 23. IKA/Olympiade der Köche.

www.olympiade-der-koeche.de