Schottlands neue Gourmetküche

Zwischen Haggis und Haute Cuisine

Schottland hat sich zu einem Feinschmecker-Reiseziel gemausert. Junge, welterfahrene Küchenchefs bringen traditionelle Gerichte, exzellente regionale Produkte und kontinentale Sterneküche zusammen und geben dem Ganzen einen frischen Dreh. Diese Häuser lohnen 2017 einen kulinarischen Zwischenstopp.

– 21212 Restaurant with Rooms: Paul Kitchings neue Weltküche –
Paul Kitching ist ein Shooting-Star der neuen schottischen Küche, auch wenn er das Etikett für sein Haus eigentlich nicht mag. Er spricht lieber von „neuen Gedanken zur Weltküche”. Nachdem er in verschiedenen Top-Restaurants gearbeitet hatte, investierte Kitching zusammen mit seiner Partnerin Katie O’Brien 4,5 Millionen Pfund in die Erfüllung eines Lebenstraumes namens „21212“.

Bei Kritikern und Publikum wurde das 2009 in Edinburgh eröffnete „Restaurant mit Zimmern“ ein großer Erfolg. Bereits 2010 folgte die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern. Seit 2013 zählt das 21212 mit vier Rosetten der Automobile Association (AA) zu den besten Restaurants in Großbritannien. Personenkult und Selbstinszenierung sind Kitching fremd. Er selbst beschreibt sich so: „Nichts Besonderes. Schuhgröße 45. Bundweite 81. Und alles eigene Zähne.“

– Airds Hotel & Restaurant: Meeresfrüchte-Paradies –
Einst war das Airds eine urige Fährwirtschaft. Heute ist es ein Landhaushotel mit Sternerestaurant. Unter britischen Kulinarikern ist es bekannt für herausragende Meeresfrüchtegerichte. Die Zutaten dafür haben einen kurzen Weg. Das Airds Hotel steht direkt am Ufer einer Meeresbucht auf der Appin-Halbinsel, 50 Kilometer südwestlich von Fort William. Das Panorama ist spektakulär, ebenso wie die Qualität der Großen Jakobsmuscheln und Kaiserhummer, die hier an Land gebracht werden. Sie gelten als die besten ganz Großbritanniens.

Das Airds ist schon seit über 40 Jahren im Good Food Book verzeichnet und hat zahlreiche begehrte schottische Gourmetpreise gewonnen: darunter Best Gourmet Dining, Best Tasting Menu und Best Head Chef. Seit etwa zwei Jahren schreibt der 34 Jahre junge Küchenchef Chris Stanley die kulinarische Erfolgsgeschichte des Hauses weiter. Er beschreibt seinen Stil als „moderne schottische Küche mit französischem Einschlag“. Sein Flagschiffgericht sind sautierte Hummermedaillons mit gerösteten Tomaten, Spinat und Brioche.

– Boath House: Wild im Herrenhaus –
Das Boath House ist ein Geheimtipphotel im nordschottischen Auldearn unweit von Inverness. Das architektonische Juwel aus der Regency-Ära steht auf weitläufigem Privatgrund unweit der Burgen- und Whiskystraße. Seine heutigen Eigentümer, Don und Wendy Matheson, hatten das damals baufällige Haus Anfang der 1990er Jahre entdeckt, erworben und mit großem Aufwand wieder zum Strahlen gebracht. 1997 eröffneten sie es als kleines Luxushotel.

Es ist nicht nur ein Ort für Liebhaber des schottischen Landhausstils. Mit einem Michelin-Stern und 4 AA-Rosetten zählt das Restaurant des Hauses seit Jahren zur Top 10 schottischer Gourmet-Adressen. Das ist der Hauptverdienst des Chefkochs Charlie Lockley, der mit dem Haus und das Haus mit ihm weit über die Grenzen der Region bekannt geworden ist. Die Gegend bietet unter anderem Lamm, Wild und Krustentiere von überragender Qualität. Lockleys Spezialität: geräucherter Lachs mit Roter Bete und Wachtelei.

– Knockinaam Lodge: Michelin-Rekord im Süden –
Südlicher und abgelegener geht es in Schottland nicht: Dumfries & Galloway ist die südlichste Verwaltungseinheit des Landes. Geografisch gesehen sind es die Southern Uplands. In dieser Ecke Schottlands ging die High Society Englands gern zur Jagd. Noch heute findet man hier elegante Landsitze. Einer der schönsten ist Knockinaam Lodge.

Mit moderner britischer Kochkultur hat der seit 1994 hier tätige Küchenchef Tony Pierce mit großem Erfindungsreichtum das hiesige Restaurant zu einer kulinarischen Institution in Schottland gemacht. Mehr als 20 Jahre in Folge konnte das Haus seinen Michelin-Stern verteidigen – ein Rekord für Schottland. Das schottische Fremdenverkehrsbüro VisitScotland hat das Haus unlängst mit dem „Taste Our Best Award“ prämiert, die AA mit drei Rosetten. Pierce‘ Spezialität: sanft gegartes Filet vom Angus-Rind aus der Speyside-Region.

– The Torridon: Luxushotel mit Farm –
Eigene Hochlandrinder, eigene Tamworth-Schweine und eine 8000 Quadratmeter große Anbaufläche für Obst, Gemüse und Küchenkräuter: Nein, The Torridon ist kein gewöhnliches Landhaushotel. Das mehrfach als „Schottisches Hotel des Jahres“ ausgezeichnete Haus – liegt umgeben von weitläufigem Park- und Waldland an der zerklüfteten Küste am Meeresarm Upper Loch Torridon im Nordwesten Schottlands.

„Field to fork“ – „vom Feld auf die Gabel“ – ist die Maxime des Küchenchefs David Barnett. Rind- und Schweinefleisch kommen aus eigener Produktion. Mit Fasan, Ente und Reh kehrt der Jäger von Streifzügen über das 58 Hektar große Privatgelände zurück.

Auch wenn Barnett Schotte ist und zu 90 Prozent mit regionalen Zutaten arbeitet: Eindeutig schottisch würde er seine Küche nicht nennen. Seine Techniken und Rezepte hat er auf der ganzen Welt gesammelt. Typisch schottisch sei jedoch sein Wildkaninchengericht: mit vor Ort gesammelten Winterpfifferlingen, Kohl aus dem Garten, Kaninchen-Haggis und Röstgerstenbrühe.

– Chez Roux-Restaurants: Frankreich in Schottland –
Wer sich mit Schottlands feiner Küche beschäftigt, kommt an Albert Roux nicht mehr vorbei. Roux, 1935 in Frankreich geboren, ist einer der bekanntesten Köche Großbritanniens. Das von ihm und seinem Bruder gegründete und ursprünglich betriebene Le Gavroche in London gilt als Speerspitze französischer Haute Cuisine auf der Insel. Es war 1982 das erste Drei-Sterne-Restaurant im Vereinigten Königreich. Längst hat Roux die Leitung des Gavroche an seinen Sohn Michel übergeben.
Er selbst kehrt mit einer Reihe von Restaurants unter seinem Namen kulinarisch zu seinen gastronomischen Wurzeln zurück: in das Frankreich seiner Kindheit. Gutes Essen und ehrliche, erschwingliche Landküche ist die Maxime seiner „Chez Roux“-Restaurants. In den vergangenen Jahren hat er auch in einigen der spektakulärsten Landhaushotels Schottlands Dependancen eröffnet. Darunter berühmte Adressen wie das Cromlix nahe Dunblane im Herzen des Landes, das Greywalls nahe Edinburgh, Inver Lodge im hohen Norden bei Ullapool und das Roxburghe nahe der Grenze zu England.
Albert Roux ist zwar hier durch seine Vision, seine Rezepte und seinen Qualitätsanspruch präsent. Mit Interpretation und Umsetzung betraut er jedoch die neuen britische Köchegeneration: Darin Campbell im Cromlix, Ryan McCutheon im Greywalls, Patryk Stanalowski im Inver Lodge, Olivier Borja im Roxburghe.

Ein Klassiker, der in jedem der Chez Roux-Restaurants auf der Karte steht, ist das Soufflé Suissesse. Es ist Rouxs Jahrhundertkreation: ein doppelt gebackenes Käsesoufflé in einem Bett aus Sahne. Die köstliche Kalorienbombe ist ein Publikumsliebling aus der Le Gavroche-Zeit. Schon Queen Mum hatte eine Schwäche dafür.

Links zu allen im Artikel beschriebenen Häusern finden sich unter www.luxuryscotland.co.uk

Die Erdnuss

Wer sich einmal die Mühe macht, das englische „Peanut“
zu übersetzen, ahnt bereits, dass sich diese Pflanze ungern in
Schubladen stecken lässt. Denn die „Erbsennuss“, so die
Übersetzung, ist irgendwie beides. Mit ihrer geschlossenen Hülse hat
sie durchaus etwas mit Nüssen gemeinsam. Andererseits sieht man der
krautigen, bis zu 70 Zentimeter hohen Pflanze mit den zarten
Fiederblättern auf den ersten Blick ihre nahe Verwandtschaft mit der
Erbse an. Und die zählt ja bekanntlich zu den Hülsenfrüchten.

Auch auf dem Acker erweist sich die Erdnuss als Freigeist. Fürs
Blühen nimmt sie sich zwei Monate und mehr Zeit, wobei sie Unmengen
an Blüten bildet, von denen aber nur jede fünfte befruchtet wird.
Dann wird es richtig sonderbar: Nach der Befruchtung biegen sich ihre
Blütenstiele nach unten und wachsen bis zu acht Zentimeter tief in
den Boden. Gut geschützt entwickeln sich die Erdnusssamen hier in den
typischen grob genetzten Hülsen weiter bis zur Reife und machen so
ihrem Namen alle Ehre.

Man nimmt an, dass die Erdnusspflanze ihre Samen damit vor
Steppenbränden schützt. Das mag stimmen, schließlich hat es die
Erdnuss gerne warm und wächst am besten in Regionen, in denen solche
Brände durchaus auftreten können. Allein um zu keimen, braucht sie
stolze 30 bis 34 Grad Celsius. In Sachen Wasser und Boden ist sie
dagegen deutlich genügsamer, was sie in Kombination mit ihrem hohen
Nährwert zu einem sehr beliebten Lebensmittel in vielen tropischen
Gebieten gemacht hat.

Im Gegensatz zu allen anderen Hülsenfrüchten kann man die Erdnuss
auch roh essen, was vor allem in Afrika beliebt ist. Hier hat die
Erdnuss aber auch in anderer Form, geröstet, zu Brei oder Mehl
verarbeitet, den Status eines Grundnahrungsmittels. Und gerade in
roher Form verrät sie ihre Nähe zu den Hülsenfrüchten, denn
frische Erdnüsse schmecken leicht nach Bohnen (nicht nach Erbsen).

Die größten Anbauländer sind jedoch Indien und China. Inder und
Chinesen behalten die Ware aber fast komplett im eigenen Land. Sie
schätzen besonders das Erdnussöl, das bis zu 50 Prozent der
Inhaltsstoffe ausmacht. Erdnussöl hat hier sogar den Status eines
Heilmittels. Im wichtigsten Exportland, den USA, ist sie dagegen für
viele Amerikaner eher eine Art Grundnahrungsmittel. Erdnussbutter darf
hier in keinem Haushalt fehlen. Über deren gesundheitlichen Wert
lässt sich streiten, nicht aber über die wertvollen Inhaltsstoffe
der Erdnuss. Viel Eiweiß (25 Prozent), reichlich Kalium und der
höchste Magnesiumgehalt aller pflanzlichen Lebensmittel macht sie zu
einem durch und durch gesunden Lebensmittel.

Ein echter Wermutstropfen ist jedoch ihr hohes Allergiepotenzial. In
den am meisten betroffenen Ländern USA und Großbritannien reagieren
etwa ein Prozent der Erwachsenen allergisch auf das Eiweiß. Auch in
Deutschland wächst die Zahl der Betroffenen. Schon Mengen im
Mikrogrammbereich genügen, um extrem heftige Reaktionen wie
Übelkeit, Herzrasen oder Atembeschwerden auszulösen. Betroffenen
bleibt nur, Lebensmittel mit Erdnussbestandteilen komplett zu meiden.
Die übrigen 99 Prozent können sich darüber freuen, dass dieser
schräge Typ namens Erdnuss unseren Speiseplan auf so vielfältige
Weise bereichert. Jürgen Beckhoff, www.aid.de

So schmeckt Sri Lanka

Sonnengereifte Früchte, aromatische Gewürze und fangfrischer Fisch: Das Luxus-
Resort Sun Aqua Pasikudah lädt ein zu einer kulinarischen Entdeckungsreise

Am Straßenrand wächst wilder Pfeffer, aus den Gärten duftet der Ceylon-Zimt und an den Bäumen hängen weder Äpfel noch Birnen, sondern Lychees, Mangos und Maracujas. Das ist kein Werbefilm für tropische Getränke, sondern Realität auf Sri Lanka. Nahe am Äquator gelegen, wächst und gedeiht auf der Insel südlich von Indien eine Vielzahl an Gewürzen, Früchten und Getreiden unter optimalen Bedingungen.
Im Luxusresort Sun Aqua Pasikudah ist den Köchen daran gelegen, die Bandbreite und Raffinesse der einheimischen Küche zu präsentieren. Indisch inspiriert, dabei ebenso von malaiischen Einwanderern und der portugiesischen sowie holländischen Kolonialzeit geprägt, ist diese bekannt für die geschmack- und phantasievolle Verwendung feiner, frischer Gewürze. So unterhält das Hotel einen eigenen Kräutergarten und kauft organische Produkte auf den lokalen Märkten ein. Ein Curry gleicht dem anderen? Weit gefehlt. Anders als unser gelbliches Gewürzpulver aus dem Supermarkt ist ein sri-lankisches Curry ein aromatisches Gemüse-, Fleisch- oder Fischgericht, dessen Grundlage eine Sauce aus zahlreichen Gewürzen und weiterer Zutaten ist. Helle Currys basieren auf Kokosnussmilch und sind am mildesten, schwarze Currys sind dunkel, da die verwendeten Gewürze zunächst geröstet werden. Vorsicht bei den roten Currys: Sie können dank der vielen Chilischoten sehr scharf sein – werden auf Wunsch von den Köchen des Sun Aqua Pasikudah aber gerne „europäisch“ zubereitet. In jedem Fall darf man sich auf eine Explosion von Düften, Geschmäckern und Farben gefasst machen.

Im Grillrestaurant „Medium rare“, idyllisch am Strand gelegen, werden vorzugsweise fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte serviert und nach dem Geschmack des Gastes zubereitet. „Pavilion“ indes lädt in kleiner Runde zu Degustationsmenüs mit dazu korrespondieren Weinen von der Ostküste ein. Wer es intimer mag, der suche sich einfach seinen Lieblingsplatz aus – das Team des Sun Aqua Pasikudah steht bereit, an jeder beliebigen Stelle, ob Strand, Steg oder Zimmer, die gewünschte Mahlzeit zu servieren.

Welche Gaumenfreuden sich hinter klanghaften Namen wie „Gotu Kola“, „Watalappan“ und „Kiribeth“ verbergen, werden die Köche des Fünf-Sterne-Resorts dem Gast gerne zeigen. In Sri Lanka wird übrigens mit den Fingern gegessen – das Hotel verfügt aber natürlich auch über Besteck… Weitere Informationen unter www.sunaqua.com/pasikudah

Das Fünf-Sterne Boutique Resort Sun Aqua Pasikudah liegt an der Ostküste Sri Lankas in der Bucht von Pasikudah, 35 km entfernt von Batticaloa und ist vom International Airport in Colombo mit einem 60minütigen Flug oder einer fünfstündigen Fahrt zu erreichen. Das Haus verfügt über 34 Suiten in 17 doppelstöckigen Villen und zwei Pavillons mit direkter Strandlage. Ob im Restaurant, am Strandgrill oder beim privaten Dinner – Gäste erwartet eine internationale Küche, veredelt mit einheimischen Zutaten. Eine PADI Tauchschule, Tennis- und Badmintonplätze, ein Fitnessbereich, ein Spa, ein 30 Meter langer Infinity Pool, ein Kinderpool und Kids Club sorgen für das perfekte Freizeitvergnügen bei Groß und Klein.

Soester Winzermarkt bietet Auswahl an über 500 Weinen

Erstmals auch Wein aus der Ahr-Region im Angebot

Genauso idyllisch wie in den vertretenen Weinregionen selbst präsentiert sich der Soester Winzermarkt im Theodor-Heuss-Park mit seinen urigen Grünsandsteinmauern und alten Baumbeständen und liefert am ersten Juli-Wochenende das passende, ausgesprochen beliebte Ambiente für einen gemütlichen Sommerabend in netter Runde.

Vom 30. Juni bis 3. Juli, bei (dann hoffentlich) sommerlichen Temperaturen bietet der Winzermarkt genau die richtige Atmosphäre zum entspannten Probieren, Informieren und Genießen.
Im Mittelpunkt stehen wie immer deutsche Weinanbaugebiete, wenn die alte Hansestadt Soest bereits zum 21. Mal Gastgeber für 16 Winzer aus den Anbaugebieten Franken, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheinhessen und erstmals auch aus der Ahr-Region ist. Die Eröffnung wird in diesem Jahr begleitet von der amtierenden Weinkönigin der Nahe, Franziska Finkenauer. Seit Jahren kommen die Winzer unverändert gerne nach Soest. Das spricht für die Qualität der Anbieter und eine treue Fangemeinde. Schließlich hat sich der Soester Winzermarkt im Laufe der Jahre fest im Veranstaltungskalender etabliert und gehört bei der Winzergemeinschaft zu den Top-Destinationen auf der jährlichen Markt-Tournee.

Mit über 500 verschiedenen Weinen und Winzersekten aller Geschmacksrichtungen, haben Besucher eine große Auswahl und die Möglichkeit, im Rahmen verschiedener Weinproben, die Produkte zu verkosten und sich direkt vom Erzeuger fachlich und informativ beraten zu lassen. Im Fokus stehen in diesem Jahr neben leichten Terrassenweinen für den Sommer „weiße Exoten“ – ausgefallene Rebsorten im Glas.
Heißes Jahr und heißer Jahrgang! Und das im wahrsten Sinne des Wortes. An solche Temperaturen und Trockenheit im Frühjahr wie in 2015 können sich auch die Alten unter den Winzern nicht erinnern. Wie erwartet fiel die Erntemenge daher auch leicht geringer aus. Fachleute und Weinmacher sind aber von der Qualität begeistert und erwarten einen großen Jahrgang. Gute Voraussetzungen für die Weinlese 2015. Für Weingenießer bedeutet das: der neue Jahrgang wird wieder ein Jahr der Entdeckungen. Bei Fassweinproben in den Weingütern ließ sich schon das fulminante Potenzial der Weine erahnen. Die Weißweine zeigen sich erfreulich fruchtig-frisch im Glas. Bis zum Sommer werden sie noch einiges an Aromen und Mineralität entfalten, auch darin sind sich die Fachleute einig.

Am Donnerstag und Freitag gibt’s bei allen teilnehmenden Winzern zum Tagesausklang wieder eine große Auswahl an „After Work Cocktails“. Hierbei handelt es sich um Cocktails der etwas anderen, der etwas feineren Art, denn Sekt und Wein sind hier die Grundlage für die besondere Mischung. Ein Grund mehr für einen Besuch des Winzermarktes, denn so lässt sich der Feierabend besonders schön einläuten. Die Cocktail-Rezepte zum Nachmachen gibt’s übrigens im Internet unter www.weinsommer.de.
Hier können sich die Besucher bereits im Vorfeld der Veranstaltung auch einen Einblick in die Vielfalt des gesamten Angebotes verschaffen und eine virtuelle Weinprobe vornehmen. Per einfacher Suchfunktion kann man sich eine individuelle Weinprobe selbst zusammenstellen und somit gut vorbereitet den Winzermarkt besuchen. Einfach einmal ausprobieren. Natürlich kann man auf dieser Seite auch gleich Weinpakete bestellen, Informationen über die Anbaugebiete erhalten sowie Weinreisen online buchen.

Programm:
Donnerstag, 30. Juni – 16:00 – 23:00 Uhr
16:30 bis 20:30 Uhr – Zur Winzermarkt-Eröffnung Tanz- und Partypower mit bekannten Hits und Oldies mit der Band „High Energy“
17:00 bis 20 Uhr – „Wein tanzt im Glas“ – After Work Cocktail
18.00 Uhr – Offizielle Talk-Eröffnung mit dem Bürgermeister der Stadt Soest, Dr. Eckhard Ruthemeyer in Begleitung der beiden Soester Repräsentationsfiguren, Bördekönigin Elissa Bäcker und dem Jägerken von Soest, Andre Schlüter sowie der amtierenden Nahe-Weinkönigin Franziska Finkenauer.
Freitag, 1. Juli -16:00 – 24:00 Uhr
16:00 bis 18:00 Uhr – Themenverkostung „Weiße Exoten“ – ausgefallene Rebsorten im Glas. Hier ist Probieren angesagt. Die Verkostung mit jährlich wechselnden Themen ist für Weininteressierte immer eine willkommene Gelegenheit, die geschmackliche Vielfalt der Weine im direkten Vergleich zu diskutieren. Gut gekühlte Weißweine sind immer der perfekte Begleiter für laue Sommerabende auf der Terrasse und im Garten.
17:00 bis 20 Uhr – „Wein tanzt im Glas“ – After Work Cocktail
16:30 – 20.30 Uhr – Die Band „More Music“ präsentiert Oldies und deutsche Schlager
Samstag, 2. Juli – 14:00 bis 24:00 Uhr
16:30 bis 20:30 Uhr – Das Trio „UpToDate“ präsentiert Oldies, Jazz, Swing und Pop
Sonntag, 3. Juli – 12:00 bis 20:00 Uhr
Ab 12:00 Uhr – Winzer stehen Rede und Antwort – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.
14:00 bis 18:00 Uhr Zum Winzermarkt-Abschluss gibt’s mit „Swing & Jazz“ launige musikalische Interpretationen zum Weinsommer-Abschluss.

Hinweis: Donnerstag bis Samstag werden ab 21 Uhr im Rahmen von Public Viewing Spiele der EM gezeigt.

Weitere Informationen: im Internet unter www.wms-soest.de/veranstaltungen

Gault Millau kürt erstmalig auch Almhütten

Zu Mittag herzhafte Knödel auf einer urigen Almhütte und am Abend ein raffiniertes Pastagericht in einem kleinen Restaurant nahe dem Dorfplatz. Südtirol ist die Region der Kontraste – auch im kulinarischen Bereich: Nirgendwo anders kann man eine solche Vielfalt an mediterran-alpinen Gaumenfreuden und regionalen Genüssen erleben.

Das ist auch das Werk der Spitzenköche des Landes: Sie konzentrieren sich schon lange auf Gutes aus der Region, interpretieren dies neu und kreativ – und das wird honoriert: Mit 131 Gault-Millau-Hauben und 27 Drei-Gläser-Weinen verfügt Südtirol, gemessen an der Bevölkerungsdichte unter allen Provinzen Italiens, über die höchste Anzahl an Ehrungen. Auch sieben Südtiroler Almhütten tragen jetzt Haube: In diesem Jahr bewertet der renommierte Restaurantguide Gault Millau erstmals auch den kulinarischen Genuss auf der Alm. Zu den ausgezeichneten „Haubenhütten“ dürfen sich die Comici Hütte, am Fuße des Langkofels in Wolkenstein, das Wandererdomizil Hagner Alm in Welschnofen, der idyllisch gelegene Berghof Hofer Alpl in Völs sowie die Isihütte in Radein, die Jorahütte in Innichen und die Schatzerhütte in Afers/Brixen zählen.

Auch neu unter der Haube: sieben Spitzenlokale
Das l’Arena in Eppan, die Taberna Romani in Tramin sowie das Bistro im Parkhotel Holzner in Ritten haben eines gemeinsam – alle drei Restaurants sahnen gleich mit 14 von 20 Punkten erstmalig in der Bewertung des Gault Millau 2016 ab. Weitere Neueinsteiger und somit nun stolze Besitzer ihrer ersten Haube sind das Restaurant Rosengarten in Oberbirchabruck, der Gasthof Kohlern in Bozen und das „Zum Gold’nen Adler“ in Mals.

Die Aufsteiger des Jahres
Das Können dieser Südtiroler Köche wird in der aktuellen Ausgabe des Gault Millau mit der begehrten dritten Haube ausgezeichnet: Egon Heiss vom Bad Schörgau in Sarnthein, Reimund Brunner von den Anna Stuben im Grödnerhof in St. Ulrich und Chris Oberhammer vom Tilia in Toblach erreichen in diesem Jahr mit ihren Kochkünsten jeweils 17 von 20 möglichen Bewertungspunkten. Außerdem dürfen sich das Stria in Kolfuschg, die Johannes Stube im Hotel Engl in Welschnofen, das Restaurant 1908 im Parkhotel Holzner in Oberbozen und das Fine Dining in Hafling über ihre zweite Haube freuen. Insgesamt zählen zwölf Restaurants zu den kulinarischen Aufsteigern des Jahres.

Gault-Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe kürt jedoch nicht nur die köstlichen Speisen der norditalienischen Provinz, sondern auch den guten Service und das einladende Ambiente der Restaurants. Den Service Award 2016 erhalten die bereits mehrfach prämierten Anna Stuben im Grödnerhof in St. Ulrich. Zum besonderen Wohlfühlen lädt das Abendrestaurant 1908 im Parkhotel Holzner am Ritten ein und erhält für sein außergewöhnliches Ambiente, einem stilvollen Mix aus modernem Design, Elementen des Jugendstils und heimischem Holz, den Ambiente Award 2016.

Drei Gläser für die Spitzenweine
Was wäre ein hervorragendes Essen ohne den passenden Wein? Die Südtiroler haben großes Glück, denn hier wächst ausgezeichneter Wein direkt vor der Haustür: Der bekannte italienische Weinführer Gambero Rosso vergibt für 2016 insgesamt 27 Südtiroler Weinen die begehrte Drei-Gläser-Auszeichnung. Gleich fünf Weine erreichen 18,5 von 20 möglichen Punkten: der 2013er Südtiroler Sauvignon Blanc Voglar vom Weingut Peter Dipoli, der 2012er Südtiroler Gewürztraminer Spätlese Terminum aus Tramin, der 2013er Südtirol Vinschgau Riesling vom Weingut Unterortl Castel Juval sowie der rote 2011er Elda vom Weingut Nusserhof und der charakteristische Gran Lareyn 2013 vom Loacker Schwarhof.

Beim Merano WineFestival vom 5. bis 10.11.2015 lassen sich Südtirols kostbare Tropfen gleich vor Ort hervorragend probieren.

Südtirols Genüsse – jetzt in der Gourmet-App
Für die Wanderung von Hütte zu Hütte einfach perfekt: Den Gault Millau Gourmet Guide Südtirol gibt es nun erstmalig auch als App für iPhone und iPad. Der Reiseführer für Genießer enthält übersichtliche und ausführliche Informationen, fachkundige Artikel sowie alle Bewertungen zu 180 Restaurants und Hotels der Region. Hinzu kommen praktische Suchfunktionen, Kartenansichten sowie Links zu den Websites der Lokale und eine direkte telefonische Reservierungsmöglichkeit, um sich am besten gleich einen der begehrten Tische zu sichern.

Der „Gault Millau Südtirol 2016“ wird über das Verlagshaus Athesia zum Preis von € 9,90 vertrieben; in deutschen, österreichischen und Schweizer Buchhandlungen ist der Guide ebenso erhältlich. Am 21.10.2015 erschien der „Gault Millau Österreich“. Auch hier sind alle Betriebe der Südtiroler Ausgabe aufgeführt.

Linkliste:
Kulinarik in Südtirol: www.suedtirol.info/kulinarik
Rezepte: www.suedtirol.info/Wissenswertes/Suedtirols-Kueche–Rezepte.html

Til Schweiger macht auch Wein

Das Weinportal
CaptainCork.com hat den ersten Jahrgang gekostet.

Der Schauspieler und Filmproduzent Til Schweiger kommt nicht zur
Ruhe. Nun hat er mit dem mallorquinischen Weingut Son Prim eine
Weinkollektion namens „Emma“ auf den Markt gebracht.

Emma heißt auch die jüngste Tochter von Dana und Til Schweiger, die
bereits in mehreren Filmen ihres Vaters mitgespielt hat.

Mit seiner Rotweinkollektion „Emma“ ergänzt Schweiger das Sortiment
seines Onlineshops „Barefoot Living“, wo es Möbel, Geschirr,
Pflegeprodukte, Freizeitmode und nun auch Wein zu kaufen gibt. Alle
Produkte lehnen sich deutlich an das heitere Lebensgefühl der Til
Schweiger-Blockbuster wie „Keinohrhasen“ an. Das Internetkaufhaus ist
ein Projekt in Zusammenarbeit mit der spanischen Interior-Designerin
Carde Reimeres, die zuvor Schweigers Haus auf Mallorca eingerichtet
hat.

Die „Emma“-Weine werden von der „Bodega Son Prim“ des ehemaligen
Möbelrestaurateurs Jaime Llabrés senior nahe dem Dorf Sencelles
mitten auf der Insel produziert. Im „Vino Tinto Emma“ schwimmen die
Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah und die einheimische
Traube Manto Negro.

Aus dem Verkostungsbericht von CaptainCork.com:
„Im Mund sammelt sich gleich zu Beginn dezente Süßlichkeit. Dann
kommen dazu: Rosmarin, dunkle Beerenfrüchte (vor allem Heidelbeere),
dunkle Schokolade, Mokka, Vanille, ein Hauch von Wacholder und ein
bisschen grüne Paprika, die sich als willkommener Widersacher gegen
die oben erwähnte Süßlichkeit stellt und Spannung reinbringt. Dann,
kurz nach dem Runterschlucken, macht sich im Abgang noch eine schöne
Frische mit dezenter Säure, Pfeffer und schwarzer Olivenpaste breit.
Puh, was für eine Kerl von Wein! Mit einer sehr weichen Seite.“

Der gesamte Artikel kann hier abgerufen werden: http://www.captaincor
k.com/til-schweiger-wein-bodega-son-prim-vino-tinto-emma-mallorca-spa
nien

Volker M. Fuhrwerk

Ole Liese in Lütjenburg erhält ersten Michelin-Stern

Volker M. Fuhrwerk, Küchenchef des Hotel-Restaurants Ole Liese auf Gut Panker, nahe Kiel und nur 130 Kilometer von Hamburg entfernt, konnte die Jury des Guide Michelin 2015 mit seinen Kochkünsten überzeugen. So erhielt das Restaurant 1797 seinen ersten Michelin-Stern.

Große Freude bei den Gastgebern Domnick und dem Küchenchef der Ole Liese, Volker M. Fuhrwerk: Im neuen Guide Michelin 2015 ist das hoteleigene „Restaurant 1797“ mit einem Stern ausgezeichnet worden.

Erst vergangenes Jahr startete der Berliner Spitzenkoch Volker M. Fuhrwerk (33) in der vielfach prämierten Ole Liese auf Gut Panker in der Holsteinischen Schweiz. Der gebürtige Wittenberger kann auf langjährige Erfahrung in exzellenten Restaurants im In- und Ausland zurückblicken. Nach seiner Ausbildung in Magdeburg entdeckte er bei Spitzenköchen wie Thomas Kahl (Johann Lafer´s Stromburg), Matthias Buchholz und Jens Rittmeyer seine Liebe für die gehobene Küche. Zuletzt stellte er im Schlosshotel im Grunewald in Berlin sein Können unter Beweis und verhalf dem Restaurant Vivaldi erstmals wieder zu mehreren Erwähnungen in Restaurantführern. In der Hauptstadt hat er sich vor allem mit seiner modernen deutschen Küche einen Namen gemacht. Sogar das Bundeskanzleramt und das Auswärtige Amt wurden schon von ihm verköstigt.

Die Ole Liese war für ihn eine neue Herausforderung ganz abseits vom Trubel der Großstadt, die er schnell meisterte. Im Restaurant 1797 – dem ehemaligen Jagdzimmer – wird der Gast mit moderner deutscher Küche mit Schwerpunkt auf regionale Produzenten verwöhnt. Die aufwendigen Kompositionen und Köstlichkeiten sind ein Genuss für Gaumen und Auge. Die Grundprodukte stammen aus Nord- und Ostsee. Ursprüngliche Gemüsearten und Salatsorten sowie Wildkräuter aus dem eigenen rund 2.000 Quadratmeter großen Garten vor der Tür liefern einen weiteren wichtigen Bestandteil der Speisen. Die stilvolle Einrichtung, das klassische Ambiente und der Ausblick auf die gutseigenen Pferdekoppeln bilden den passenden Rahmen für den kulinarischen Hochgenuss.

Die gastronomische Leistung des Hauses wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem durch die renommierten Restaurantführer Aral Schlemmeratlas und Gault Millau. Der Guide Michelin hatte die Ole Liese schon länger im Fokus. Die namhafte Jury des Reisemagazins GEO Saison kürte das Haus in 2013 zu einem der schönsten Food-Hotels in Europa.

In romantischem Gutsherrenambiente nahe der Hohwachter Bucht an der Ostsee nächtigen die Gäste von Birthe und Oliver Domnick, die das Hotel-Restaurant Ole Liese seit über sieben Jahren betreiben. Das modern ausgestattete Hotel-Restaurant, das aus dem 18. Jahrhundert stammt und nach dem Lieblingsreitpferd des Fürsten von Hessenstein benannt ist, gehört gemäß renommierten Fachzeitschriften, Hotel- sowie Restaurantführern zu einem der besten Häuser in Europa. Das über 500 Jahre alte Gut mit seinen 80 Einwohnern ist noch heute im Besitztum der Familie von Hessen. Neben dem von der Familie von Hessen privat bewohnten barocken Herrenhaus können Schlosskapelle, Torhaus, alte Wirtschafts- und Wohngebäude, das Trakehnergestüt Panker sowie kleine Ladengalerien mit Antiquitäten, Designobjekten und –möbeln sowie Kunsthandwerk und Literatur besichtigt werden.

Die Ole Liese verfügt über 22 Zimmer und Suiten, ausgestattet mit hochwertigen Stoffen und Designelementen von Panker Design, zwei Restaurants (Ole Liese Wirtschaft und Restaurant 1797), einem kleinen Wellnessbereich und einem 2.000 Quadratmeter großen Garten mit ursprünglichen Gemüsearten und Wildkräutern. Die Zimmerpreise starten ab 119 Euro pro Zimmer und Nacht mit freiem Parken, WLAN und Frühstück.

www.ole-liese.de

Alle Ergebnisse des Guide Michelin 2015:
www.gourmet-report.de/artikel/345871/Alle-News-zum-Michelin-2015/

Gerhard Pum

Heimische Kreationen mit regionalen Top-Produkten und dezent asiatischem oder Alpe-Adria-Akzenten: Im Jagdhof Guntramsdorf steht mit Gerhard Pum ein spannender neuer Küchenchef am Herd.

Eine genussvolle Kombination: Zum einen der Jagdhof Guntramsdorf als eine der traditionsreichsten Gourmetadressen des hochwertigen Weinbaugebietes Themenregion nahe Wien: Zum anderen mit Gerhard Pum ein Küchenmeister, der in seinem bisherigen Berufsleben auf so manche renommierte Topadresse wie „Die Krone“ und „Kristiania“ in Lech am Arlberg. verweisen kann. Vielversprechend auch seine „süße Vita“: Auf den Cayman Islands in der Karibik perfektionierte er als Chef-Pâtissier sein Können.

Zu seinen signature dishes zählen „zart rosa gebratenes Hirschrückenfilet an Haselnusscreme, Datteln und Orangenkompott“ oder die süße Verführung von „zweierlei Nougat auf karamelisierter Polentaschnitte und marinierten Weichseln“.

Mit seinem regelmäßigen Winzerstammtisch, Genießerabenden mit anwesenden Winzern und einem der interessantesten Weinkeller der Region gilt das Genießerhotel als weinkulinarische Topadresse nahe Wien. Die Innenstadt von Wien ist mit der nahen Badener Bahn ebenso rasch wie bequem erreichbar (12 km).

Attraktives Wochenend-Arrangement: Freitag bis Sonntag inkl. Gourmet-HP, Golf-Greenfee-Ermäßigung u.v.m. p. P. und Tag im DZ € 82,50.

Genießerhotel Jagdhof Guntramsdorf
2353 Guntramsdorf – Österreich
Tel. +43 (0) 22 36 / 52 225, info@jagdhof.cc, www.jagdhof.cc

Restaurant-Öffnungszeiten: täglich außer Sonntag 11.30 – 14.30 und 17.30 – 22.30 Uhr.

Im Wohnmobil zu den spanischen Weinstraßen

Im Spätsommer und Herbst ernten die Spanier ihre besten Tropfen. Passend dazu hat Europas größte Wohnmobilvermietung jetzt eine rund 1.000 Kilometer lange Route zusammengestellt, auf der Reisende gleich drei der schönsten Weinstraßen entdecken. Zusätzlich hat sich das Unternehmen auf die Suche nach jeweils nahegelegenen Campingplätzen begeben. Diese verleihen Urlaubern maximale Flexibilität.

Weinstraße von La Mancha
Möglicher Ausgangspunkt der Reise ist die McRent Station in Madrid. Von hier aus geht es zum ersten Campingplatz Camping el Greco nahe der historischen Stadt Toledo rund 75 Kilometer südlich der spanischen Hauptstadt. In der Altstadt stimmen sich Besucher dank Spezialitäten und edlen Tropfen kulinarisch auf ihre Reise ein. Anschließend geht es mit dem Reisemobil auf die Weinstraße von La Mancha. Die Region ist eines der größten Gebiete für Weinanbau weltweit. Zudem ist die Gegend für Literatur-Fans eine wichtige Adresse, da hier Cervantes‘ Don Quijote gegen die Windmühlen kämpfte. Perfektes Domizil ist der Campingplatz Los Batanes im nahegelegenen Nationalpark Lagunas de Ruidera. Wie der Name vermuten lässt, zeichnet sich die Landschaft hier im Gegensatz zu anderen Gegenden dieser Region durch langgestreckte Lagunen aus.

Weinstraße von Jumilla
Weiter geht es in die ausgesprochen trockene Landschaft entlang der Weinstraße von Jumilla in der Region Murcia. Urlauber, die weniger Zeit für ihre Reise einplanen, nutzen alternativ zu Madrid die McRent Station in Murcia zum Wohnmobil mieten. Die schweren und rustikalen Weine dieser Gegend haben in jüngster Zeit stark an Bedeutung gewonnen. Die Altstadt von Jumilla sowie Burgen und Weingüter – in Spanien als Bodegas bekannt – verleihen dieser Gegend ihren Reiz. Im Regionalpark Sierra del Carche lässt es sich zudem hervorragend wandern. Zum Übernachten eignet sich ideal der 4-Sterne Öko-Campingplatz Marjal Costa Blanca an der Costa Blanca, eines der modernsten und exklusivsten Camping Resorts Spaniens. Ein Bad im Mittelmeer ist nur eine der vielen Freizeitmöglichkeiten.

Weinstraße von Utiel-Requena
Zurück geht es Richtung Madrid über die bekannteste Weinstraße der Region Valencia mit über 100 Weinkellereien: Utiel-Requena. Zu den bekanntesten Rebsorten des Gebiets gehören die Rotweine Merlot und Tempranillo sowie die weißen Sorten Sauvignon Blanc und Planta Nova. Als geeigneter Campingplatz dient Camping KIKO Park Rural. Er liegt verkehrsgünstige 40 Kilometer vom Weingebiet entfernt direkt an einem Stausee und ist über die nahe Autobahn optimal angebunden.

Ein Reisemobil von McRent gibt Urlaubern die Freiheit und Spontanität, nach eigenen Vorstellungen von einem zum nächsten Punkt zu fahren. Zudem können Urlauber den frisch erstandenen Wein direkt vor ihrer eigenen Tür genießen, ohne sich über die anschließende Heimfahrt Gedanken zu machen. Ein Wohnmobil in der kleinsten Kategorie gibt es unter www.McRent.de für Spanien im August ab 896 Euro die Woche. Im September kostet eine Woche ab 679 Euro und in der Nebensaison, Oktober bis Dezember, ist das günstigste Wohnmobil schon ab 553 Euro für sieben Tage zu haben.

McRent-Tipp zum Thema Wein
Innerhalb der EU gibt es keine festgelegte Richtmenge zur Einfuhr nach Deutschland, solange Urlauber den Wein für private Zwecke verwenden. Bei Flugreisen sind jedoch die Freigepäckmengen der jeweiligen Airline zu beachten. Zum Schutz von Flaschen halten viele Bodegas spezielle Verpackungen für ihre Kunden bereit. Zudem bieten die Weingüter einen günstigen Versand nach Deutschland als Alternative an.

ÖKO-TEST Kinderernährung

300 Antworten zu 300 Fragen: Können Kinder bei reichlichem Verzehr von Karotten besser sehen? Wie lernen Kinder den Umgang mit Süßem am besten? Wie bringe ich meinem Kind gute und gesunde Lebensmittel nahe? Im neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung geben Experten aus den verschiedensten Fachbereichen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Stillen, Ernährung aus dem Gläschen, gemeinsames Kochen und Essen, zugesetzte Stoffe, Ernährungsmythen, Allergien und vieles mehr. Zusätzlich hat ÖKO-TEST jede Menge Babynahrung ins Labor geschickt.

Die Tests
•    Muttermilchersatz, Anfangsnahrung: Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit Fettschadstoffen belastet sind, erfreulicherweise aber deutlich weniger als früher.

•    Muttermilchersatz HA-Nahrung: Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien, enthalten aber meist – wie auch „normale“ Muttermilchersatzprodukte – zu viele Fettschadstoffe.

•    Babymenüs mit Fleisch: Spaghetti bolognese und Schinkennudeln gehören zu den absoluten Lieblingsfleischbreien der Kleinen. Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. „Gut“ schneidet nur ein Brei ab.

•    Gemüsebreie: Ob Karotte, Kürbis oder Pastinake, ob mit oder ohne Kartoffel – mit industriellen Fertigbreien machen Eltern nicht viel falsch. Vor allem die zu dick aufgetragenen Auslobungen vermasseln aber etlichen Produkten das Testergebnis.

•    Getreidebreie: Arsen, Mineralöl und Zucker – all das hat in Babygetreidebreien nichts zu suchen. Im Test fielen wieder einmal die Produkte mit Reis besonders negativ auf. Zum Glück sind wenigstens einige Breie empfehlenswert.

•    Stilles Mineralwasser: Zwar benötigt man zur Herstellung von Babynahrung nicht unbedingt Mineralwasser, sondern kann auch Leitungswasser verwenden. Dennoch benutzen es viele Eltern. Immerhin haben die meisten Produkte überzeugt. In einigen steckten allerdings Abbauprodukte von Pestiziden oder zu viele Keime.

Aus dem Inhalt
•    Abstillen und umstellen: Nach dem vierten Monat können Babys den ersten Brei bekommen. Die Umstellung auf festere Nahrung klappt nicht immer problemlos, aber es gibt einige Tricks, wie man den kleinen Leckermäulern den Umstieg schmackhaft machen kann.

•    Zugesetzte Stoffe: Aromen, Geschmacksverstärker, Farb- und Zusatzstoffe – auf vielen Lebensmitteln sind solche Substanzen deklariert. Lesen Sie, warum solche Produkte nicht erste Wahl sind und wie Kinder mit natürlichen Lebensmitteln all das bekommen, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

•    Allergien: Neue Studien haben ergeben, dass das Immunsystem nur trainiert werden kann, wenn schon der kleine Körper Kontakt zu den Allergenen hat. Wenn Ihr Kind tatsächlich eine Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt hat, erfahren Sie in dem neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten, wie Sie am besten damit umgehen.

Das aktuelle ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung gibt es seit im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.