Porzellantradition in Thüringen

Thüringen blickt auf eine lange Porzellantradition zurück. Denn unabhängig von der Arbeit
Johann Friedrich Böttgers in Meißen gelang auch in Thüringen wenige Jahrzehnte später die Herstellung
von Porzellan: Anlass für das Jubiläumsjahr „250 Jahre Porzellanland Thüringen“. Im Gegensatz
zur Manufaktur in Meißen, die eng mit dem sächsischen König August dem Starken verbunden war,
bildeten sich in Thüringen schnell zahlreiche Betriebe, die das Porzellan auch für andere Käufergruppen
herstellten: Das „Weiße Gold“ zierte nun auch die Bürgerstuben. Die Konkurrenz untereinander
und durch neue Produktionsstätten in Franken,
Böhmen und Schlesien zwang die Thüringer
Hersteller zu Qualität und innovativer Gestaltung.

Damit hatten sie Erfolg: Im 19. Jahrhundert
kamen zeitweise 60 Prozent der gesamten
deutschen Porzellanproduktion aus Thüringen.
Die spezielle Geschichte der Porzellanherstellung
in Thüringen steht von April bis Oktober
2010 im Mittelpunkt zahlreicher Ausstellungen
und Veranstaltungen.

www.porzellan-thueringen.de

Top 10 der beliebtesten Hotels in Ostdeutschland

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall

Die HRS Top 10 der beliebtesten Hotels in Ostdeutschland

Blühende Hotellandschaften: Zwanzig Jahre nach dem
Mauerfall hat sich im Staatsgebiet der ehemaligen DDR die Hotellerie längst dem
Westniveau angepasst. Zwischen Rostock, Frankfurt/Oder, Chemnitz und Magdeburg
finden sich zahlreiche Häuser mit exzellentem Service, wunderschöner Architektur und
hervorragender Küche. Für alle, die anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls den
neuen Bundesländern einen Besuch abstatten möchten, hat HRS – HOTEL
RESERVATION SERVICE die Top 10 der beliebtesten Hotels in Ostdeutschland
zusammengestellt:

Die Top 10 Hotels Ostdeutschland (Stand November 2009):

1. Schlossgut Gross Schwansee****
Gross Schwansee
9,1 von 10 Punkten

2. Suitess*****
Dresden
9,0 von 10 Punkten

3. Kurpark-Hotel Warmbad***
Wolkenstein
8,8 von 10 Punkten

4. Viktoria Luise*****
Blankenburg
8,8 von 10 Punkten

5. Villa Monte Vino***
Potsdam
8,8 von 10 Punkten

6. Goldenes Fass Meissen***
Meissen
8,8 von 10 Punkten

7. Villa Sommer***
8,8 von 10 Punkten

8. Schloss-Schänke Hotel Garni***
Bautzen
8,7 von 10 Punkten

9. Travel Charme Gothisches Haus****
Wernigerode
8,7 von 10 Punkten

10. Gut Klostermühle****
Alt Madlitz
8,6 von 10 Punkten

Über die Position im Ranking entscheiden die Punkte bis zur vierten Dezimalstelle. Bei
identischer Punktewertung entscheidet die Anzahl der Bewertungen.
Bei HRS dürfen nur Gäste, die auch tatsächlich in einem der 250.000 Hotels aus dem
weltweiten HRS-Angebot übernachtet haben, eine Bewertung über ihren Aufenthalt
abgeben. Damit ist sicher gestellt, dass die Bewertungen unabhängig und
transparent bleiben. Die Skala reicht jeweils von einem Punkt (mangelhaft) bis zehn
Punkten (sehr gut). Bisher sind bereits über 1,5 Millionen Bewertungen bei HRS zu
den verschiedensten Hotels eingegangen – eine nützliche Entscheidungshilfe bei der
Hotelauswahl.

Weitere Informationen unter www.hrs.de/hotel/themenhotels/hotels-ostdeutschland/

Wein, Gaumenfreuden & Tischkultur

Das ist ja schon ein kleines Jubiläum: Bereits zum fünften Male findet das Manufakturtreffen der Weinmanufaktur Untertürkheim statt: Was 2004 mit fünf Manufaktur-Betrieben begann, ist heute zu einem begehrten Termin geworden. Bei Ausstellern wie bei Besuchern.

„Wein, Gaumenfreuden und Tischkultur“ heißt die Devise des diesjährigen Manufakturtages, der am Sonntag, den 26. Oktober, stattfindet. 14 Aussteller sind dabei, mehr als je zuvor. Gerne wären mehr gekommen, aber dafür reicht der Platz in der historischen Untertürkheimer Kelter nicht.

Der diesjährige Manufakturtag, der ja traditionell mit dem Untertürkheimer „Flegga-Treff“ gekoppelt ist, steht noch stärker als seine Vorgänger unter dem Motto „Wein, Gaumenfreuden & Tischkultur“.

Einen ganz besonderen Akzent setzt dabei die Porzellanmanufaktur Meissen, deren Präsentation sicherlich ein Highlight des diesjährigen Manufakturtages ist. Die 1722 gegründete Porzellanmanufaktur Meissen ist die älteste, bekannteste und führende Manufaktur in Europa und als „Luxusmarke“ längst eine Legende. Heute steht der Begriff „Meissen“ weltweit für hochwertiges, künstlerisch gestaltetes Porzellan und ist zugleich Botschafter deutscher Kultur und Lebensart. In der Weinmanufaktur demonstriert eine Porzellanmalerin aus Meissen ihr Können – ein Muss für Liebhaber handwerklicher Kunst.

Eine neue Buchseite in der Geschichte des Manufakturtages schlägt der Stuttgarter Hampp-Verlag auf. Erstmals steht ein Verlag auf der Ausstellerliste. Aber nicht irgendeiner: Die Schwerpunkte des Hampp-Verlages heißen Kochen, Genießen und Freizeit. Mit Hampp-Büchern lässt sich Baden-Württemberg auf besonders genussreiche Art entdecken.

Einen außergewöhnlichen Akzent setzen in diesem Jahr das Hofcafe Waldeckhof und das Staufener Suppentöpfle. Beides sind Initiativen der „Staufener Arbeits- und Beschäftigungsförderung“, die junge Menschen für Jobs in der Gastronomie und Hauswirtschaft qualifizieren. Ihr Auftritt beim Manufakturtreffen ist nicht nur wegen des sozialen Aspektes bemerkenswert: So stammt zum Beispiel der Schafsfrischkäse, aus dem der beliebte Käsekuchen entsteht, ausschließlich von Tieren aus artgerechter Tierhaltung und die Zutaten des Schaffleischeintopfes, der am Manufakturtag angeboten wird, sind streng nach Bioland zertifiziert.

Und damit sind wir auch schon mitten in der „Feinkostabteilung“ des Manufakturtages. Neben „Wiederholungstätern“ wie Stuttgarts Imker-Original Peter Pfeifle oder „Dauerbrennern“ wie dem legendären Birnenschaumwein von Jörg Geiger, dem Biokäse und Holzofenbrot von Emmy Lindgrün aus Gomaringen, den Fischleckereien der Fischquelle Pleidelsheim, Senfdelikatassen der Senfmanufaktur Plüderhausen oder der „Traumschokolade“ von „Buch Wein Kunst“ aus Fellbach präsentieren sich auch eine ganze Reihe von Newcomern: Zum Beispiel die Wildspezialitäten vom Jäger Karl Göbel aus Göppingen oder der hochwertige Kaffe vom Cafe Fossil in Untertürkheim.

Abgerundet wird das Angebot durch die ausschließlich aus rein natürlichen Pflanzenessenzen hergestellten Produkte der Duftmanufaktur „The Quint“, sowie die individuellen Garten-Dekorationsprodukte von La Vendel. Und, nicht zu vergessen: Natürlich ist auch der Hausherr, die Weinmanufaktur Untertürkheim, mit einem Komplettangebot seiner Topp-Weine mit dabei.

Kulinarium Meissner Land

Über Gäste aus dem In- und Ausland kamen im Februar 2006 in die Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin, um das Projekt „Landwirtschaft und Ökologie in der Lommatzscher Pflege“ kennen zu lernen. Ein ganz besonderer Höhepunkt dieser Veranstaltung war die Präsentation kulinarischer Spitzenprodukte durch Betriebe des Landkreises Meißen. Zahlreiche Gäste und Organisationen äußerten damals den Wunsch, dass der gemeinsame Auftritt regionaler Direktvermarkter kein einmaliges Ereignis bleiben sollte.

Der Landkreis hat sich deshalb für eine Weiterentwicklung in Form eines Pilotprojektes „KULINARIUM MEISSNER LAND“ entschieden.
Am 9. November auf der Albrechtsburg im Wendelsteinkeller in Meißen werden erstmals zahlreiche Unternehmen aus dem MEISSNER LAND den Gästen eine breite Palette von Köstlichkeiten – vom Meißner Wein über erlesene Fleisch- und Wurstwaren, Spirituosen, Gebackenes, diverse Salate, Obst, Gemüse und alles, was das Herz begehrt, bieten.

Im Rahmen des KULINARIUMS MEISSNER LAND wollen wir den Betrieben ermöglichen, ihre qualitativ hochwertigen Erzeugnisse einer breiteren Öffentlichkeit – Gastronomen, Hoteliers und Interessierten vorzustellen. Wir wollen eine regionale Vermarktungsplattform schaffen, denn gleichzeitig ist die Veranstaltung natürlich ein Beleg für die Leistungsfähigkeit unseres Landkreises“, erklärt Landrat Arndt Steinbach.

Eintrittskarten sind im Landratsamt erhältlich
Preis: 28,00 €
Tel.-Nr.: (0 35 21) 725767, Zi. 102, I. Etage (Altbau)

Wein, Tourismus und Wirtschaft bildeten Themenschwerpunkte des Fachprogramms

Wein, Tourismus und Wirtschaft bildeten die Schwerpunkte im Fachprogramm des Regionalmeetings Ost der Food & Beverage Management Association am 11. und 12. September 2005 in Meißen. Dreißig Teilnehmer aus fünf Bundesländern waren zur zweitägigen Herbsttagung in die Porzellanstadt gereist. Gastgeber war Michael Schwarzenberg vom Mercure Grand Hotel Meißen. Das Tagungshotel faszinierte durch das historische Ambiente der Jugendstilvilla, die Lage direkt am rechten Elbufer und den Blick auf die Albrechtsburg.
Die regionale Weinkultur inklusive Verkostung erlebten die Hoteldirektoren, F & B-Manager sowie Mitglieder aus Reihen der Zulieferindustrie beim Besuch des Weindorfes Zadel mit seiner 800jährigen Weinbautradition, sowie von Weingut Zadel und Schloss Proschwitz des Prinzen zur Lippe. Fachkundig führte die ehemalige Weinkönigin Anett Meichsner durch die Weinberge und modernen Produktionsanlagen. Die Vermarktung des Weinanbaugebietes mit Hilfe des aktuellen Wandertrends schilderte Udo Niehoff vom Tourismusverband Sächsisches Elbland und zugleich Geschäftsführer des Sächsischen Weinbauverbandes. So gehört die Sächsische Weinstraße von Pirna bis Diesbar-Seußlitz neben dem südlichen Elbwanderweg zu den touristischen Attraktionen der Region. Rund 15.000 Arbeitsplätze und 2,3 Mrd. Euro Einnahmen hingen in Sachsen im Jahr 2004 mit dem Tourismus zusammen, erfuhren die FBMA-Mitglieder im Folgevortrag von Hartmut Paul, seit 40 Jahren Hotelier und seit 1995 ehrenamtlicher Präsident der IHK Dresden mit insgesamt 75.000 eingetragenen Unternehmen. Unter dem Motto „Wirtschaftswunder Sachsen!?“ spannte Hartmut Paul den Bogen über 400 Jahre sächsische Wirtschaftsgeschichte. „Mit dem regionalen Treffen unseres Fachverbandes hier in Sachsen konnten wir unseren Mitgliedern das Potential und die Wirtschaftskraft dieser Region mitten im Herzen Europas nahe bringen“, schloss Regionaldirektor Peter Gellrich die Herbsttagung.

Zur Herbsttagung der FBMA-Region Ost trafen sich die Mitglieder im Mercure Grand Hotel Meißen.

Die FBMA ist eine der größten berufsständischen Vereinigungen im Gastgewebe. Sie bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. www.fbma.de