Gastro Vision Förderpreis 2017

Farmers Cut GmbH wurde am
29. September 2016 in Berlin mit dem Förderpreis der Gastro Vision, Deutschlands führendem Branchentreff für Gastronomie, Hotellerie und Catering, ausgezeichnet.

Von Fruchtgummis mit Koffein, kalorienarmen Eissorten und einer neuen Knochenbrühe über ein elektronisches Analyse- und Dokumentationssystem, das die Lebensmittelsicherheit überwacht, bis zur energiesparenden Steuerung von Heizkörpern in Hotels reichten die Innovationen, mit denen sich die vierzehn vielversprechendsten Bewerber einer Jury präsentieren durften. Die war erneut mit namhaften Experten und Branchengrößen besetzt, von denen die Bewerber wichtige Tipps und Ratschläge erhielten:
* Erik Altenhofen — Director of European Supply Management/ Field Operations von Hilton Worldwide, Frankfurt/Main
* Andreas Fraatz — Eigentümer Hotel Hafen Hamburg Classic und Residenz sowie Empire Riverside Hotel
* Manfred Gerhards — Key Account Manager national Gastronomie und Hotellerie von Grossmann Feinkost, Reinbek
* Klaus Klische — Inhaber der Fresh Factory und Initiator der Gastro Vision
* Hans Jürgen Krone — Chefredakteur von „Convenience Shop“ und „Catering Inside“, Neuwied
* Jochen Oehler — Geschäftsführer der progros Einkaufsgesellschaft, Eschborn * Mario Pick — Geschäftsführer der Welcome Hotels GmbH, Warstein
* Götz Rubien — Key Account Management Hotellerie & Systemgastronomie der Radeberger Gruppe KG, Frankfurt/Main
* Stefan Weber — Geschäftsführender Gesellschafter der casualfood GmbH, Frankfurt/Main

Eingehend kostete die Jury ein hochwertiges neues Kaffeegetränk, das 70 Prozent weniger Säure enthält als ein heißgebrühter Kaffee, und Teemischungen, die nach Meer schmecken. Und eine elektronische Menükarte oder eine neue Lösung für das Hotel-Shopping wurden dahingehend überprüft, ob sie sich auch am Markt durchsetzen lassen.

Auf der Gastro Vision 2017, die vom 17. bis zum 21. März wieder im Empire Riverside Hotel in Hamburg stattfindet, erhalten die Gewinner des 15. Förderpreises der Gastro Vision — Farmers Cut GmbH — die Möglichkeit, 3.000 geladene Fachleute und Top-Entscheider von Ihrem Indoor-Farming in vertikalen Gewächshäusern zu überzeugen.

Die Trends im Blick
Die Gastro Vision findet jährlich parallel zur Internorga in Hamburg statt und ist eine exklusive Einladungsmesse.
2017 steht sie unter dem Motto „Die Trends im Blick“ und präsentiert neben neuen Food- und Room-Trends und Ideen und Konzepten für Ihr Daily Business erneut einen Beef Club, in dem auch Craft-Biere ausgeschenkt werden.

So bestellt Deutschland

Sag mir, was du isst und ich sag dir, wer du bist. In den meisten deutschen Großstädten gehören Lieferdienste, wie Lieferando.de bereits zum Stadtbild. Ob gestresste Managerin, alleinerziehender Papa oder der klausurgeplagte Student – noch nie haben sich die Deutschen so häufig das Lieblingsessen nach Hause liefern lassen, wie 2015. Aber was essen die Deutschen denn am liebsten? In welcher Stadt wurde noch nie Sushi geordert? Bestellen Hamburger nur Hamburger und Berliner am liebsten Currywurst? Lieferando.de, einer von Deutschlands größten Lieferservice, hat den Deutschen auf die Teller geschaut. Die Auswertung der Bestellungen zeigt, was am häufigsten in deutschen Mägen landet.

Deutschland, heimliche Hauptstadt Italiens?
Egal, wie unterschiedlich die heimischen Dialekte, Wahlergebnisse oder Geburtenraten in der Bundesrepublik sind, in einer Sache sind sich die Deutschen einig: Wird in der Bundesrepublik Essen nach Hause geliefert, steht Pizza ganz oben auf der Wunschliste. Ob München oder Berlin, Hamburg oder Schwerin, das runde Nationalgericht der Italiener landet bei mindestens jeder sechsten Bestellung im Warenkorb. Besonders in ostdeutschen Studentenstädten, wie Erfurt oder Dresden liebt man den belegten Hefeteig. So gut wie jede dritte Bestellung geht hier zum Pizzaiolo. Asiatischer mag man es dafür in Hamburg, München oder Berlin. Anstatt zu Burger, Schweinshaxen oder Currywurst greift der figurbewusste, kosmopolitische Großstädter am zweitliebsten bei hippem Sushi zu den Essstäbchen. In der Bundeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern scheint der rohe Fisch dafür eher unbekannt: In Schwerin wurde 2015 nicht ein einziges Mal Sushi bestellt.

Frankfurter mögen’s oft, Münchner teuer
Die mecklenburgische Bundeshauptstadt sticht auch in einer weiteren Kategorie hervor. Mit durchschnittlich 16 Euro pro Bestellung sind die Schweriner die sparsamsten Lieferdienstnutzer, während die Münchner mit 22,50 Euro gerne die Deluxe-Variante wählen. Die meisten Essensbestellungen kamen 2015 jedoch aus Frankfurt am Main. 633 mal machten sich 2015 in der Bank- und Handelsmetropole Lieferanten zu einem einzigen hungrigen Kunden auf den Weg. Damit mussten die Essensboten fast 60 mal häufiger anrücken als in der Bayrischen Landeshauptstadt und doppelt so oft, wie im drittplatzierten Köln.

Wenn der Weihnachtsmann zweimal klingelt
Draußen ist es nass, kalt und grau. Der Kühlschrank ist leer, der nächste Supermarkt zu weit. Warum also nicht per App, oder online frisch zubereitetes Essen aus dem Lieblingsrestaurant direkt an die Wohnzimmercouch liefern lassen? Besonders nach Feiertagen, wenn die Läden geschlossen und das Festmahl noch im Magen liegt, wird sich der Luxus eines Lieferservices gegönnt. So sind Neujahr, Advents-, Weihnachtsfeiertage oder der Tag nach Halloween klassischerweise die bundesweiten Spitzentage mit den meisten Bestellungen. 2015 kam noch ein weiterer Tag hinzu. Beim Bundesligakrimi Bayern gegen Dortmund am 04. November rollte nicht nur der Ball, sondern auch die Räder der Lieferdienste heiß.

Von wegen, alles eine Soße
Die Ergebnisse der Auswertung von mehreren Millionen Bestellungen durch Lieferando.de aus dem Jahr 2015 ergeben, dass es trotz grundsätzlicher Essensvorlieben in Deutschland regionale Unterschiede gibt. Ist die Pizza „Germany`s No.1“, fällt die Wahl vor allem auch in Großstädten auf die teurere und kalorienärmere Sushi-Variante. In Baden-Württemberg macht zusätzlich auch Pasta den heimischen Spätzle Konkurrenz. Während im norddeutschen Schwerin eher kostengünstiger bestellt wird, greift man im süddeutschen München schon tiefer in die Geldbörse. Die steigende Popularität von Lieferdiensten in Deutschland, zeigt, wie in unserer schnelllebigen Zeit, im Spagat zwischen Beruf, Alltag und Familie, die Essensbeschaffung zu einer neuen Herausforderung wird. Liefern wird Trend.

Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

MICHELIN "Main Cities of Europe 2016" ist raus

Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2016″ empfiehlt Restaurants und Hotels in 44 Großstädten und 20 Ländern

Sternstunde für Gourmets in Europa: Mit 15 Sterne-Adressen mehr als im Vorjahr kommt am 6. April der neue Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2016″ in den deutschen Buchhandel (Schweiz: 10. März; Österreich: 11. April). Die erneute Zunahme der ausgezeichneten Restaurants zeigt: Auch außerhalb der klassischen europäischen Städte- und Länderziele des renommierten Guide MICHELIN entwickelt sich die Gastronomie dynamisch weiter. Insgesamt empfiehlt die neueste Ausgabe des Metropolen-Bandes 486 Sterne-Adressen in 44 europäischen Großstädten, darunter 19 3-Sterne-Restaurants, 88 2-Sterne-Häuser und 379 1-Stern-Betriebe. Das aufwendig recherchierte Werk enthält außerdem 296 „Bib Gourmand“-Restaurants, die ihren Gästen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Drei neue 2-Sterne-Häuser in Salzburg und Wien
Mit zusammen drei neuen 2-Sterne-Adressen können Salzburg und Wien in der Neuauflage des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ ihre Rolle als kulinarische Anziehungspunkte festigen. Zwei der frisch in die 2-Sterne-Liga aufgerückten Häuser finden sich in der Festspielstadt an der Salzach: das „Ikarus“ und „SENNS.Restaurant“. Das „Ikarus“ im Hangar-7 ist durch sein weltweit einmaliges Gastkoch-Konzept bekannt geworden. Jeden Monat übernimmt ein anderer internationaler Starkoch die individuelle Gestaltung des Menüs. Zusätzlich bietet Executive-Chef Martin Klein mit seinem Team monatsweise auch ein eigenes Menü an.

Kleins Salzburger Kollege Andreas Senn zählt zu den Senkrechtstartern in der Spitzengastronomie. Im vergangenen Jahr erstmals mit einem MICHELIN Stern ausgezeichnet, gelang es ihm und dem Küchenteam von „SENNS.Restaurant“ auf Anhieb, den zweiten Stern zu erkochen. Senns kontrastreiche und kraftvolle Küche ist geprägt von modernen Elementen und beeindruckt immer wieder durch feine Aromatik.

Die Salzburger Restaurants „Carpe Diem Finest Fingerfood“, „Esszimmer“ und „Pfefferschiff“ konnten in der Ausgabe 2016 des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ ihre Auszeichnung mit einem MICHELIN Stern behaupten. Daneben gibt es mit dem „Strasserwirt“ eine neue Bib-Gourmand-Adresse an der Salzach. Weitere Bib-Gourmand-Häuser in Salzburg sind das „Gasthaus Auerhahn“, „Brandstätter“, „Gasthof Schloss Aigen“ und „Huber’s im Fischerwirt“.

Kulinarischer Hotspot Wien
In Wien zeichneten die Tester erstmals das Restaurant „Mraz & Sohn“ mit zwei MICHELIN Sternen aus. Die Michelin Inspektoren waren begeistert von der innovativen Küche von Markus Mraz, die eine individuelle Handschrift trägt und äußerst interessante Aromenkompositionen bietet. Zusammen mit dem „Steirereck im Stadtpark“ und dem „Silvio Nickol Gourmet Restaurant“ verfügt die österreichische Bundeshauptstadt damit über drei 2-Sterne-Adressen.

Die Rolle Wiens als kulinarischer Hotspot untermauert außerdem die erstmalige Auszeichnung der Restaurants „Le Ciel“ und „OPUS“ mit einem MICHELIN Stern. Das „Edvard“, „Konstantin Filippou“, „Tian“ und „Walter Bauer“ bestätigten ihre exzellente Küchenleistung und erhalten auch dieses Jahr wieder einen Stern.

Bewegung gibt es ebenfalls bei den Wiener Bib-Gourmand-Häusern: Allein vier Restaurants zeichneten die Tester erstmals mit diesem begehrten Prädikat aus: das „Petz im Gußhaus“, „o boufés“ und „Tian Bistro“ sowie den „Servitenwirt“. Weitere Bib-Gourmand-Adressen in der Donaumetropole sind die Restaurants „Vestibül“, „Eisvogel“, „Meierei im Stadtpark“, „Artner auf der Wieden“, „Tempel“, „Das Engel“, „Mochi“ und „Freyenstein“.

3.645 Empfehlungen in allen Preisklassen
Die Auswahl des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2016″ umfasst 1.333 Hotels und 2.312 Restaurants in 44 europäischen Großstädten und 20 Ländern. Dies qualifiziert den umfangreich aktualisierten Band zum idealen Ratgeber für Reisende in die europäischen Hauptstädte, Kultur- und Wirtschaftsmetropolen. Mit ihrer Vielzahl von Sterne-Restaurants spricht die Auswahl des auf Englisch erscheinenden Titels besonders auch kulinarisch interessierte Leser an.

Deutsche Städteziele im Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ sind Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Die Schweiz ist mit Bern, Genf und Zürich repräsentiert, Österreich mit Wien und Salzburg.

Der Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2016″ kostet in Deutschland 29,95 Euro, in Österreich 30,80 Euro und in der Schweiz 37 Franken. Außerdem ist die Ausgabe als App für Smartphones und Tablets verfügbar.

Markus Kebschull

Markus Kebschull und das Restaurant Seesteg auf Norderney

Wenn man es genau nimmt, hat Markus Kebschull seine Karriere dem eigenen Vater zu verdanken. Der arbeite nämlich beim Arbeitsamt und wusste ziemlich genau, welche Berufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Kurzerhand schlug er seinem Sohn den Beruf des Kochs vor. Kebschull willigte ein und begann seine Ausbildung im Restaurant Kette in Wertheim am Main – ein klassisches Wirtshaus, in dem hausgemachte Knödel und Spätzle neben Schmorbraten und hauchdünn geklopftem Schnitzel auf der Karte standen. Das war 1985. Seitdem hat sich nicht nur die kulinarische Landschaft Deutschlands gewandelt, auch Markus Kebschull hat sein Handwerk dank Jahrzehnte langer Erfahrung und Stationen in ganz Europa verfeinert. Inzwischen ist der 46-jährige Küchenchef im Restaurant Seesteg des gleichnamigen Hotels auf Norderney und wurde 2015/2016 erneut mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Die Nordseeinsel ist seit März 2012 das Zuhause des gebürtigen Baden-Württembergers und seiner Familie. Hier bietet er eine Gourmetküche an, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Denn die Insel verfügt kaum über die übliche Gourmet-Ware und auch der Seesteg, ein privat geführtes Relais & Châteaux Hotel mit nur 16 Suiten, Rooftop-Pool und Private Spa, ist so ganz anders, als die klassischen Feinschmecker-Adressen des Landes. Das liegt natürlich an seiner Größe, vor allem aber am unaufdringlichen Luxus und dem angenehmen Understatement dieses besonderen Refugiums. Dementsprechend anders und auf jeden Fall ungezwungen ist auch das Restaurant Seesteg mit seinen markanten Ziegelsteinwänden, den bodentiefen Fenstern mit spektakulärem Blick auf die Nordsee, der gläsernen Showküche, den gemütlichen Sitzbänken und den puristisch eingedeckten Holztischen.

Markus Kebschull mag und schätzt das entspannte Ambiente seiner Wirkungsstätte. Denn in seinem Restaurant dreht sich wirklich einmal alles um den Gast. Und der macht in erster Linie Urlaub auf der Insel. Im Seesteg findet man daher weder das Schaulaufen einer Metropole noch vermeintliche Küchen-Trends oder Experimente. Hier geht es darum, den reinen Genuss und eine hervorragende Küche in stilvoller Umgebung ganz zwanglos und unaufgeregt zu erleben. Markus Kebschull bedient sich einer klassisch französisch beeinflussten Küche und erweitert diese mit saisonalen Produkten, wann immer möglich und sinnvoll aus der Region, sowie modernen Komponenten.

Seine Küche ist gradlinig, aromenstark und ausschließlich auf das Produkt fokussiert. Da findet man dann schon einmal Grünkohl mit edlem Steinbutt oder Hummer auf der Karte. Kebschull weiß, dass seine Gäste oftmals rund um die Welt reisen und in den besten Restaurants essen. Er versucht nicht, mit Effekthascherei zu beeindrucken – er präsentiert eine ehrliche Küche, die immer wieder überrascht und dennoch ganz vertraut wirkt. Vielleicht ist das der Grund, warum man sich bei ihm im Seesteg von der ersten Minute an wohlfühlt. Das liegt auch an der Auswahl der Produkte, wie beispielsweise Ziegenkäse von der Hofkäserei-Bachenbruch, fangfrischem Nordseefisch oder, wenn er ganz viel Glück hat, Norderneyer Hirsch. Zudem aber auch an Kebschulls Gabe, sich bei seinen Kreationen auf das Wesentliche zu konzentrieren und so manches Mal auch neue Kombinationen zu wagen.

Kebschull versteht sein Handwerk und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz: Nach seiner Ausbildung arbeitete er unter Willi Tetz im besternten Restaurant Humperdinck in Frankfurt am Main. Dort hatte er das erste Mal Kontakt mit der Spitzenküche, arbeitete erstmals mit Hummer, Steinbutt und Kaviar und absolvierte, wie er selbst sagt, eine zweite Ausbildung – die in einer Gourmetküche. Von Frankfurt aus ging es in den Landkreis Main Spessart, zum Weinhaus Anker, ebenfalls ausgezeichnet mit einem Michelin Stern. Die Zeit dort hat Kebschull aufgrund der vielen Handgriffe nachhaltig geprägt, denn unter Küchenchef Hermann Kerscher wurden noch Fasane gerupft, ganze Rehe zerlegt und mit Stopfleber gefüllte Wachteln im Schweinenetz gegart. Doch Kebschull wollte zurück in die Stadt und heuerte nach kurzer Zeit im Restaurant Francais des Frankfurter Hofes an. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte: Kebschull lernte im Hotel seine heutige Frau kennen, die dort als Patissière arbeitete. Gemeinsam ging es zwei Jahre später für drei Saisons in die Schweiz, von dort aus nach Irland und 1996 schließlich in das Badhotel Sternhagen nach Cuxhaven. 17 Jahre hat Kebschull dort verbracht und das Restaurant Sterneck zu insgesamt zwei Michelin Sternen geführt. Seit 2012 ist er nun Küchenchef im Restaurant Seesteg. Von seinem Arbeitsplatz aus sieht er die Nordsee. Wenn er am Abend das Haus verlässt, den klaren Sternenhimmel sieht und das Meer auch spät in der Nacht bei geöffnetem Fenster noch rauschen hört, dann weiß er: Hier bin ich genau richtig. Seine Gäste danken es ihm.

Der Seesteg ist ein selbständig geführtes Hotel, das sich im Besitz der beiden Brüder Marc und Jens Brune befindet. Gemeinsam leiten der studierte Architekt und gelernte Hotelier die Brune & Company mit Sitz in Bremen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das neben klassischen Architektur-Dienstleistungen insbesondere als Hotelbetreibergesellschaft und Projektagentur tätig ist und auch eine Immobiliensparte bedient. Auf der Insel Norderney betreibt die Familie Brune neben dem Seesteg noch weitere drei Projekte und die Milchbar Norderney (www.milchbar-norderney.de).

Alle neuen Michelin Sterne 2016

The Table, Hamburg, 3 Sterne

2 Sterne für:
Lafleur, Frankfurt
Schanz Restaurant, Piesport
Atelier München
Horvath Berlin

jeweils einen neuen Stern erhalten:
Soul food – Auerbach in der Oberpfalz
Kochzimmer – Beelitz
FÜNF neue Sterne in Berlin:
Bandol sur mer
Bieberbau
Markus Semmler
Nobelhart & Schmutzig
Richard

Landgasthaus Buchner – Bogen
Yunico – Bonn
Graf Leopold – Daun
kikkilus – Dortmund

neue Sterne Frankfurt
Gustav
Villa Merton
SEVEN SWANS

Wolfshöhle – Freiburg
Trüffelschwein Hamburg
DaVinci Koblenz
Schiller’s Restaurant Koblenz
Ox und Klee, Köln
Marly, Mannheim
am Kamin, Mülheim/Ruhr
Rugards Gourmet Rügen
Freigeist, Bad Saeckingen
Goldberg – Stuttgart
Oswalds Gourmet Stube – Teinach
Apicus, Bad Zwischenahn

Herzlichen Glückwunsch, allen ausgezeichneten Betrieben!

Diese Liste ist noch nicht offiziell: Wahrscheinlichkeit 99 %
um 12 Uhr kommt die offizielle Liste – wir informieren dann sofort wieder!

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Offiziell: der Michelin Guide 2016

Drei Sterne im Guide MICHELIN Deutschland 2016 für „The Table – Kevin Fehling“

Neue Generation: Junge deutsche Sterne-Köche

Das neu eröffnete „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg erhält von den Inspektoren des Guide MICHELIN das höchste Prädikat. Für den 38-jährigen Chefkoch Kevin Fehling ist dies nicht die erste 3-Sterne-Auszeichnung: Zuvor stieg er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga auf.

„In Kevin Fehlings beeindruckendem neuen Restaurant wird jedes Gericht zu einem emotionalen Erlebnis. Seine Küche ist geprägt durch perfekte Technik und weiß immer wieder aufs Neue zu überraschen“, freut sich Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN.

„Die deutsche Gastronomie zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus und zählt heute unstrittig zu den Besten der Welt. Vor allem eine junge Generation top ausgebildeter, hoch motivierter und innovativer Köche sorgt für frischen Wind. Dies zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass von den 26 neu mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants viele einen Küchenchef haben, der jünger als 30 Jahre ist“, so Michael Ellis weiter.

Sterne-Regen über Berlin
Auch Berlin befindet sich kulinarisch weiter im Aufwind: Mit dem „Horváth“ verfügt die Bundeshauptstadt über ein neues 2-Sterne-Restaurant. Hinzu kommen fünf neue 1-Stern-Restaurants an der Spree. Damit hat Berlin jetzt insgesamt 20 Sterne-Restaurants, über denen zusammengezählt 26 Sterne leuchten. Insgesamt liegt die Zahl der im Guide MICHELIN Deutschland 2016 mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichneten Häuser auf dem historischen Höchststand von 290 Adressen. Dies sind knapp 30 Prozent mehr als noch 2010 und belegt die rasante Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie. Der Guide MICHELIN Deutschland 2016 kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 29,95 Euro erhältlich.

Neuer Rekord bei 1-Stern- und 2-Sterne- Restaurants
Eine neue Bestmarke verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2016 bei den 2-Sterne-Restaurants mit jetzt 39 Adressen. Dies sind mehr als doppelt so viele wie 2010. Bemerkenswert: Von den vier neuen Restaurants in der 2-Sterne-Klasse liegen drei in Großstädten: das „Horváth“ in Berlin, das „Atelier“ im Bayerischen Hof in München und das „Lafleur“ in Frankfurt am Main. Vierter Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das „Schanz. Restaurant.“ in Piesport an der Mosel.

Die Zahl der 1-Stern-Restaurants ist mit 241 Adressen ebenfalls so hoch wie nie zuvor. Insgesamt erhalten 26 Häuser die begehrte Auszeichnung neu, darunter allein fünf Restaurants in Berlin – das Restaurant „Richard“, das „Markus Semmler“, das „Nobelhart & Schmutzig“, das „Bandol sur Mer“ und das „Bieberbau“ – und drei in Frankfurt am Main – das „Gustav“, das „Restaurant Villa Merton“ und das „Seven Swans“. Die Mainmetropole zählt damit ebenfalls zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2016.

Nach der Schließung des „Amador“ in Mannheim geht die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants von elf auf zehn zurück. Dennoch bleibt Deutschland nach Frankreich das Land, das die meisten Adressen mit dem Spitzenprädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau vorweisen kann in Europa. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen diese Top-Auszeichnung des Guide MICHELIN.

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Dirk Ludwig

Mittags bestellt, abends auf dem Tisch: Der Ludwig führt taggleiche Lieferung auf optimierter Website ein

Wer hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten liebt und sie spontan und schnell in der Küche einsetzen möchte, für den hat Fleischexperte Dirk Ludwig eine bisher einzigartige Bestelloption im Rhein-Main-Gebiet realisiert. Zeitgleich mit dem Start seiner neuen Website präsentiert der innovative Metzgermeister einen Same-Day-Delivery-Service. Wer bis 12 Uhr online bestellt, erhält noch am selben Tag Wunschprodukte wie Craft-Burger oder Asche Aged Beef von DHL bequem nach Hause geliefert.

Statt des Postboten am Morgen klingelt bei Fleischliebhabern in Zukunft abends der Fleischbote an der Tür. Die bisherige virtuelle Ladentheke der Metzgerei Der Ludwig bietet für Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet ab sofort die Möglichkeit einer taggleichen Zustellung, der Same-Day-Delivery. Wer zwischen Montag und Freitag bis spätestens 12 Uhr aus dem Großraum Frankfurt, Offenbach, Mainz oder Wiesbaden bestellt, dem stellt ein DHL-Kurier die Ware nach Wunsch entweder zwischen 18 und 20 Uhr oder zwischen 20 und 22 Uhr zu. Ein Klick für ein Mehr an Unabhängigkeit zu einem günstigen Preis, denn zum normalen Expresszuschlag von 13,80 Euro kommen lediglich 1,10 Euro pro Lieferung hinzu. „Durch den neuen Service sind sämtliche unserer Qualitätsprodukte bequem, sicher und sofort erhältlich. Wenn DHL diese Option ausweiten sollte, könnten wir zukünftig auch andere Gebiete in Deutschland beliefern“, sagt Dirk Ludwig.

Bleibt noch die Qual der Wahl, denn der größte handwerkliche Steakversender Deutschlands bietet auf der neuen Website nicht nur eine enorme Auswahl an Steaks wie Dry Aged Tomahawk oder Smoked Rib-Eye, sondern auch hochwertige Würste, regionale Produkte wie Lammsalami und verschiedene Genusspakete mit Gewürzen und Soßen an. Anschauliches Bildmaterial und Empfehlungen auf der Website schaffen Transparenz, auf die Dirk Ludwig großen Wert legt: „Wir arbeiten nur mit verantwortungsbewussten Fleischproduzenten zusammen und steuern von unserer Seite fast 120 Jahre Erfahrung und viel Kreativität bei.“ Und wer Rinderrücken in der Carnothek, einem acht Meter langen Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegeln, beim Reifen zuschauen will, kann das mit Hilfe einer Webcam nun sogar live vom Sofa aus.

Da Dirk Ludwig durch seine Umtriebigkeit, seinen Ideenreichtum und sein Engagement eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Fleischerszene innehat, war es nur eine Frage der Zeit, bis Headhunter einer exklusiven, internationalen Restaurantkette auf ihn aufmerksam wurden und mit einem ungewöhnlichen Angebot an ihn herantraten: Dirk Ludwig sollte die teuerste und edelste Bratwurst der Welt aus Kobe-Beef entwickeln. Das Fleisch von Rindern aus der japanischen Region Kobe wird wegen seiner extremen Marmorierung und damit hohen Geschmacksintensität als bestes und teuerstes Fleisch der Welt gehandelt. Nach anfänglichem Zögern und einigen Experimenten ließ sich der Fleischrebell mit ein wenig Herzklopfen auf den Ausnahmeauftrag ein und sorgt nun dafür, dass seine hessisch-japanischen Delikatessen in New York und London im Menü für rund 1.000 Euro angeboten werden. Einzeln kostet eine 40-Gramm-Wurst rund 30 Euro. Da die teuren Kobe-Bratwürste jedoch nur für diesen speziellen Auftrag bestimmt sind, wird sie Dirk Ludwig nicht ins normale Sortiment und den Onlineshop aufnehmen.

www.der-ludwig.de

Die Gastro Vision geht auf die Straße

Dem vielfach geäußerten Wunsch von Ausstellern und Besuchern, dass die Gastro Vision nicht nur einmal im Jahr stattfindet, kommt Deutschlands führender Branchentreff für Hotellerie, Gastronomie und Catering mit einer neuen Veranstaltungsreihe nach — der Gastro Vision Roadshow.

Rechtzeitig vor dem umsatzstarken Jahresendgeschäft präsentiert eine exklusive Anzahl von Ausstellern und Partnern in diesem Herbst einem ausgewählten Publikum von Entscheidern und Fachleuten an wechselnden Orten neue Produkte und Dienstleistungen.

Veranstalter Klaus Klische: „Die Wertschätzung, die uns von Ausstellern und Besuchern entgegengebracht wurde, haben wir nicht nur erfreut zur Kenntnis genommen, sondern auch reflektiert und in die Tat umgesetzt. Unsere neue Veranstaltungsreihe überbrückt so die Zeit bis zur nächsten Gastro Vision und verleiht dem bevorstehenden Herbst- und Weihnachtsgeschäft neue Impulse. “

Mit auf Tournee gehen
— die Edgar Fuchs GmbH, die seit 50 Jahren gastronomische Erfolgsgeschichten gestaltet
— Die Räucherei, die für ihre confierten Garnelen und Fischpralinen berühmt ist
— der Wurst- und Fleischwaren-Service WFS, der die First-Class-Hotellerie und – Gastronomie mit Spezialitäten aus aller Welt beliefert
— die Radeberger Gruppe, die die deutsche Bierkultur in ihrer ganzen Vielfältigkeit spiegelt und 60.000 Partner mit starken Marken und alkoholfreien Getränken versorgt
— die Fresh Factory, die mit geschnittenen Früchten Maßstäbe im Bereich Fresh Cut setzt
— Luigi Lavazza Deutschland, einer der bedeutendsten Kaffeeröster der Welt, der italienischen Kaffee und italienischen Lebensstil symbolisiert
— die Patisserie Walter, die hochwertige Desserts für die Top-Gastronomie produziert
— die Bismarck Service GmbH, der Servicedienstleister für die gehobene Gastronomie und Hotellerie, an dem kein Weg mehr vorbei führt.

Und damit Sie nicht so weit reisen müssen, kommt die Gastro Vision zu Ihnen: Jeweils von 15 bis 21 Uhr gastiert die Gastro Vision Roadshow am 15.9. im Restaurant Nil in Hamburg, am 29.9. im Einfallsreich in Berlin und am 27.10. in der Genussakademie im Medienhaus Frankfurt/Main.

Damit ist die Gastro Vision Roadshow ein weiterer Schlüssel zum deutschen Außer- Haus- und Foodservice-Markt und eine ideale Ergänzung zu unserer Premium- Veranstaltung, die vom 11. bis zum 15. März 2016 wie gewohnt im Empire Riverside Hotel in Hamburg stattfindet.

www.gastro-vision.com

eat&STYLE 2015

Noch vor zehn Jahren ungeliebte Pflicht – heute eines der populärsten Hobbys der Deutschen: Kochen ist angesagt. Die eat&STYLE hat diese Entwicklungen früh erkannt: Bereits zum zehnten Mal begeistert Deutschlands größtes Food-Festival in diesem Jahr Gourmet- und Genuss-Freunde. Zum Auftakt der Tour am 28. August präsentiert die eat&STYLE unter Mitwirkung namhafter Aussteller und Spitzenköche aktuelle und künftige Kulinarik-Trends erstmals auch am Standort in Frankfurt am Main.

Deutschland kocht – leidenschaftlich und regelmäßig. Dabei legen die Hobbyköche besonderen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Laut des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft stehen bei der Wahl der Produkte für 60 Prozent der Deutschen vor allem die Herkunft und eine hohe Qualität der Lebensmittel im Vordergrund. „Die Menschen interessieren sich besonders für hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel“, erklärt Dr. Thomas Köhl, Geschäftsführer des Veranstalters FLEET Events aus Hamburg. „Wir laden unsere Besucher ein, in spezielle Themenwelten einzutauchen und die Vielfalt an Produkten selbst zu entdecken und auszuprobieren. In spannenden Workshops können sie zudem von Spitzenköchen und Experten lernen.“

Lernen von den Profis
Insbesondere Männer haben das Kochen mittlerweile für sich entdeckt. Besonders gerne bereiten die Herren der Schöpfung Fleisch zu und legen dabei großen Wert auf hochwertiges Küchenequipment. In der Men’s World Academy greifen Spitzenkoch Lucki Maurer und sein Team Trendthemen rund um die Küchenkultur auf und leisten Pionierarbeit. Im Rahmen der eat&STYLE widmet er sich in seinen Workshops zum Beispiel dem Thema „Nose to Tail Eating“. Er zeigt, wie man möglichst alle Teile eines Tieres fachgerecht verwertet und anrichtet. „Bei der Zubereitung von Fleisch kann man vieles falsch machen. In meinen Kursen vermittele ich den Teilnehmern mein Expertenwissen, damit ihnen das nächste Steak auch garantiert gelingt“, erklärt der Genussprofi. Die Deutschen kochen nicht nur gerne, sie lieben es auch zu backen: Die eat&STYLE präsentiert zum zweiten Mal die Miele Backstube. Die Konditorweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber bietet Backfans in spannenden Workshops viele Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren.

eat&STYLE zum ersten Mal in Frankfurt am Main
Neben Hamburg, München, Köln und Stuttgart reiht sich nun Frankfurt am Main in die Reihe der Gastgeberstädte ein. Die Rhein-Main-Metropole ist besonders wegen ihrer hohen Restaurantdichte beliebt. In einer Online-Umfrage aus dem Jahr 2014 gehört Frankfurt zu den Top-5 der deutschen Gourmetstädte. Grund genug für die eat&STYLE der kulinarischen Hochburg Hessens einen Besuch abzustatten. Vom 28. bis zum 30. August 2015 können sich die Besucher in der Messe Frankfurt von zahlreichen Ausstellern inspirieren lassen. Ausgewählte Unternehmen bieten auf dem Marktplatz der Genüsse regionale Produkte an und laden die Besucher zum Probieren und Entdecken ein. Mehrmals täglich finden interaktive Kochshows auf den verschiedenen Bühnen des Food-Festivals statt. Dort geben überregionale und regionale Experten ihr Fachwissen an die Zuschauer weiter. „Unter den Profis, Genießern, Hobby-Köchen, Experten und Ausstellern findet ein permanenter Austausch statt – denn darum geht es bei der eat&STYLE und macht den einzigartigen Charakter aus“, so Dr. Thomas Köhl.

Die Termine
28. August – 30. August: Messe Frankfurt, Frankfurt

9. – 11. Oktober: Schuppen 52, Hamburg

30. Oktober – 1. November: Zenith – Die Kulturhalle, München

13. – 15. November: Koelnmesse, Köln

20. – 22. November: Messe Stuttgart (im Rahmen des Stuttgarter MesseHerbst), Stuttgart

www.eat-and-style.de