Spitzenköche und Gastronomen diskutierten

„Die jungen Menschen wollen nicht wie Sklaven arbeiten“. Sechs prominente Spitzenköche und Gastronomen diskutierten beim Chef´s Talk in Hamburg über die Zukunft der Gastronomie

Die Zukunft der Gastronomie scheint derzeit in aller Munde. Mit Michelin Sternen dekorierte Restaurants schließen, spannende Welt-, Regio- und Veggi-Konzepte erobern die Städte, zugleich kämpfen die Gastronomen mit einem extremen Personalmangel und einer geringen Wertschätzung. All diese Herausforderungen diskutierten am gestrigen Montag beim Chef’s Talk in Hamburg die sechs prominenten Spitzenköche Thomas Imbusch (100/200 Kitchen, Hamburg), Thomas Kellermann (Restaurant Dichterstub´n, Tegernsee), Julia Komp (Schloss Loersfeld), Dirk Luther (2 Michelin Sterne, Restaurant Meierei, Glücksburg), Billy Wagner (1 Michelin Stern, # 88 auf der The World’s 50 Best Restaurants Liste, Nobelhart und Schmutzig, Berlin) und Paul Ivic (Österreichs einziger vegetarischer Sternekoch, 1 Michelin Stern, Tian Restaurant, Wien). 

Mehr als 50 Journalisten, Gastronomiekritiker und Food Blogger beteiligten sich an der lebhaften Diskussion, die von Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“, moderiert wurde. Und dabei wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet. Besonders kontrovers waren Themen wie die Nachwuchssorgen der Branche, die fehlende Wertschätzung in der Gesellschaft gegenüber den Lebensmitteln und dem Koch-Handwerk, Stornogebühren und mangelnde Unterstützung aus der Politik. 

Ivic, Imbusch, Kom, Heins, Kellermann, Luther, Wagner ( Bildnachweis: © Marc Schnerr)

Ein großes Thema, das alle sechs Küchenchefs beschäftigt, sind die Personalsorgen in der Branche – kontrovers wurde aber diskutiert, wie man künftig damit umgehen soll. Der Österreicher Paul Ivic sagte, es sei ein gesellschaftliches Problem, wenn die Menschen am Mittwoch bereits auf das Wochenende warten würden. „Man muss die jungen Menschen auch fordern und dazu erziehen, etwas zu leisten. Es darf nicht alles wohlbehütet sein.“ Für die junge Sterneköchin Julia Komp hat sich in den wenigen Jahren seit ihrer Ausbildung vieles verändert. „Natürlich stecken wir in einer Krise. Heute wollen die jungen Menschen nicht mehr wie Sklaven arbeiten.“ Dirk Luther versuchte, die positiven Aspekte der Branche hervorzuheben. „Es ging uns noch nie so gut wie heute, wir haben bereits viel bessere Bedingungen in der Küche geschaffen, aber die jungen Leute müssen wieder Spaß daran finden, ein Handwerk zu erlernen. Auch die Polizisten, Krankenschwestern etc. haben schwierige Arbeitszeiten, aber uns als Köchen steht die Welt offen, wir können reisen.“ Thomas Kellermann erwiderte, dass die jungen Menschen aber gerade diesen Spaß an der Arbeit gar nicht mehr verstehen würden und es die große Herausforderung sei, diesen wieder zu vermitteln. Paul Ivic, dessen großes Vorbild sein Großvater ist, sagte: „Du musst den Menschen auch aufzeigen, dass sie ein Handwerk lernen, das viel Wert ist und mit dem man anderen Menschen eine Freude bereitet. Wenn Du als junger Koch oder Servicemitarbeiter die Möglichkeit bekommst, dann musst Du auch Eigeninitiative zeigen. Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich. Wir als Chef müssen schauen, dass wir sie nicht verheizen.“ Thomas Kellermann forderte aber auch ein Umdenken beim Einstellungsprozess. „Wir müssen wieder daran denken, dass es Mitarbeiter gibt, die nicht unbedingt Spitzenkoch werden wollen, sondern einfach nur ein guter Postenkoch. Und der kann 35, 40 oder 45 Jahre oder älter sein.“ 

Austern – Imbusch (Bildnachweis: © Marc Schnerr)

Auch die fehlende Wertschätzung in der Gesellschaft gegenüber gutem Essen kreideten die Köche bei der Diskussionsrunde an. „Es ist möglich, für 6 Euro ein gutes und anständiges Gericht zu kochen, überall, auch im Krankenhaus, in den Kantinen oder in den Kindergärten – man muss es nur wollen“, betonte Billy Wagner. Thomas Imbusch sprach von seinem Konzept, ein Tier komplett zu verarbeiten. „Es ist möglich, alles von einem Tier auf den Tisch zu bringen. Dazu gehört dann auch, die Menschen mit Gerichten zu überraschen, die sie sonst eher ablehnen würden, wie Innereien“, betonte er. Billy Wagner bedauerte, dass es in der deutschen Kultur keinen Stolz gegenüber kleinbäuerlichen Strukturen gebe. „Das ist in Frankreich oder Italien deutlich anders.“ Und Paul Ivic fügte hinzu: „Wir müssen mal wieder zeigen, was Essen eigentlich ist. Essen verbindet, Essen zeigt Wertschätzung gegenüber Kindern, Freunden, etc. Und es geht nicht um das Geld. Heute geht man in den Supermarkt und kauft sich das günstigste. Aber wie teuer ist es, wenn wir krank werden?“ Thomas Imbusch fand, dass schon bei kleinen Kindern angesetzt werden muss. „Mit Essen kann man das Größte erreichen und es ist das Schlimmste zu sehen, wenn Kindern das verwehrt wird. Genau deshalb wollen wir junge Menschen ausbilden und an eine Esskultur heranführen.“

Einig waren sich die Spitzenköche, dass eine Veränderung bei all diesen Themen nur mit Hilfe der Politik möglich sei. „Die Vorgaben und die nötigen Investitionen müssen von der Politik geleistet werden“, sagte Dirk Luther. Er forderte auch die Aufhebung der 7- und 19%-Mehrwertsteuerregelung. „Kaufe ich in der Stadt eine Pizza auf die Hand, zahle ich 7% Mehrwertsteuer – gehe ich in ein Restaurant zahle ich 19%. Das verstehe ich bis heute nicht. Das ist auch ein Grund, warum die Städte immer mehr „to Go“ Angebote haben und immer weniger Restaurants.“ Auch Billy Wagner kreidete den Politikern an, dass keine einzige Partei das Thema Esskultur oder Gastronomie in ihr Parteiprogramm aufgenommen habe. „Es gibt keine Politik zum Thema Ernährung. Dabei geht es darum, dass die Menschen die Möglichkeit haben, gut zu essen. Meiner Meinung nach ist jeder, der etwas zu günstig anbietet, Schuld. Genauso wie jemand, der etwas zu günstig kauft.“ 

Paul Ivic sieht die Verantwortung auch bei den Küchenchefs. „Die Politik kann natürlich etwas tun. Aber auch als Küchenchef kann man etwas tun. Indem wir Rückgrat zeigen und keine Ware servieren, die minderwertig ist. Ein Koch ist kein Tellerarchitekt, sondern ein Koch hat die Kochjacke von den Medizinern überreicht bekommen. Wir müssen den Gästen zeigen, was Produkte, Gewürze, etc. bewirken. Wir können die Verantwortung nicht abgeben, wir müssen uns selbst engagieren“, entgegnete er. 

Im Anschluss an die Talkrunde ging die Diskussion im kleinen Kreis weiter. Als perfekte Bühne des ersten großen Chef´s Talk diente das neu eröffnete Restaurant 100/200 Kitchen von Thomas Imbusch. Imbusch verwöhnte seine Gäste mit mehreren kleinen Gerichten aus der offenen Küche. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den beiden Weingütern Dreissigacker (Rheinhessen) und Anette Closheim (Nahe). 

Die von 2-Sterne-Koch Dirk Luther initiierte Veranstaltungsreihe Chef´s Talk fand erstmals vor drei Jahren statt. Seitdem hat Luther bereits mit renommierten Kollegen wie Thomas Martin, Bobby Bräuer, Tim Raue und Fritz Fischer diskutiert. Die Veranstaltung in Hamburg hat erstmals mehrere Gesprächspartner auf einem Podium vereint und wurde von den befreundeten PR-Agenturen Die Schneiderei – Atelier für Texte und Konzepte aus Berlin und StörrFaktor aus München organisiert. Ziel der Veranstaltung: Aufmerksamkeit schaffen für die Vielfalt der deutsch-österreichischen Spitzenküche, für Herausforderungen aber auch Trends und Entwicklungen der Branche.

Thomas Martin, Dirk Lutherund Johannes King

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ am 9. Oktober im Vitalhotel Alter Meierhof

Sechs Michelin-Sterne, ein Sechs-Gänge-Menü und sechs Jahre Erfolg: Das Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ lockt am 9. Oktober 2016 wieder viele Genießer aus ganz Deutschland an die Flensburger Förde. Die begehrten Arrangements für den Feinschmeckergipfel im Vitalhotel Alter Meierhof sind ab sofort buchbar und erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit vergeben.

Für das kulinarische Feuerwerk zeichnen drei Küchenchefs verantwortlich, die sich mit jeweils zwei Michelin-Sternen schmücken dürfen und zu den Besten ihrer Zunft gehören: Thomas Martin (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt). Die drei Spitzenköche sind befreundet und zelebrieren gemeinsam bereits zum sechsten Mal in Folge die hohe Schule des Genießens im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg.

Den Auftakt für das Event bildet ein festlicher Champagnerempfang. Im Anschluss erwartet die Gäste ein 6-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen. Im Vorjahr standen unter anderem „Eismeerforelle mit Miso, Koriandersud und Radieschen“ und „Zweierlei vom Perlhuhn mit Artischocke und Perlzwiebel“ auf dem Programm, das diesjährige Menü ist eine Überraschung. Jeder der drei Chefköche übernimmt zwei der sechs Gänge – welche, das bleibt ein Geheimnis.

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“
Sonntag, 9. Oktober, ab 18.00 Uhr
6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagnerempfang, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
Preis: 210,00 Euro pro Person

Arrangement mit Übernachtung
Arrangement mit Übernachtung, inkl. Gourmet-Event „Martin – Luther – King“, Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer, Eintritt in die Hof-Therme sowie Teilnahme am Aktivprogramm.
Preis: ab 333,00 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer ab 370,00 Euro)

Buchung unter Telefonnummer 04631 / 6199-403 oder E-Mail reservierung@alter-meierhof.de

Drei Spitzenköche – eine Top-Adresse
Das Restaurant „Meierei Dirk Luther“ zählt zu den ersten Adressen für Gourmets in Norddeutschland. Seit 2008 erkocht Gastgeber Dirk Luther alljährlich zwei Michelin-Sterne, sein Stil ist klassisch französisch mit modernen Akzenten. Wichtig sind ihm erstklassige Zutaten, handwerkliche Perfektion und eine immer wieder neue, kreative Herangehensweise. Weithin bekannt wurde er mit seiner Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR.

Einfachheit auf höchstem Niveau – so lautet das Credo von Thomas Martin aus dem Hamburger Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob. Seit 1997 leitet er als Chef de Cuisine die Geschicke an der Elbchaussee und zählt zu den Top-Köchen der Hansestadt. Martins Stil ist die französische Hochküche, die er geradlinig und fantasievoll, jedoch nie überinszeniert, interpretiert.

Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof, einer der feinsten Gourmet-Adressen auf Sylt. Seit 2004 hält auch er ununterbrochen zwei Sterne im Guide Michelin. In seiner Küche setzt Johannes King auf regionale und saisonale Produkte – er bevorzugt Zutaten aus der Nordsee, von seinem Bauernhof und aus dem eigenen Kräutergarten.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Das weithin bekannte 2-Sterne-Restaurant „Meierei Dirk Luther“ setzt unter Leitung von Dirk Luther auf klassische französische Küche mit modernen Elementen. Ein weiteres Restaurant, die »Brasserie«, kreiert in der offenen Showküche internationale und regionale Gerichte, und die »Bodega« offeriert feine Weine und herzhafte Kleinigkeiten. Vollendete Entspannung finden Gäste in der 1.400 Quadratmeter großen »Hof-Therme« mit ganzjährig beheiztem Innen- und Außenpool, Hamam, mehreren Saunen und Dampfbädern, einer Vitalbar, der Shiseido-Beautyfarm und 15 Räumen für exklusive Body- und Beauty-Behandlungen.

www.alter-meierhof.de

Dirk Luther und Thomas Martin

„Das Produkt ist der Chef auf dem Teller“ – das sagte 2-Sterne-Koch Dirk Luther (Restaurant „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof) beim ersten Chef´s Talk, einer Diskussionsrunde zum Thema „Von Hummern und Hipstern“ in Hamburg. Zusammen mit 2-Sterne-Koch Thomas Martin („Jacobs Restaurant“ im Hotel Louis C. Jacob) beleuchtete Moderatorin Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“, mit den beiden Spitzenköchen die Trends, Entwicklungen und Herausforderungen in der Gourmetszene.

Vor rund 40 geladenen Gästen und Journalisten wurde im Restaurant „CARLS“ in der HafenCity über Casual Fine Dining, Sterne und Bewertungen, die Nachwuchssorgen der Branche und die Tendenzen in der Gourmetküche diskutiert. „Vor 20 Jahren musste ich maximal einmal pro Woche eine Gemüseplatte für Vegetarier zaubern, heute ist der Gemüsekoch der wichtigste Koch in meinem Team“, betonte Thomas Martin.

Die beiden Spitzenköche Dirk Luther und Thomas Martin sind seit über 20 Jahren befreundet und zählen im Norden Deutschlands zu den besten Köchen. Am 9. Oktober werden sie wieder bei der Gourmetveranstaltung „Martin-Luther-King“ zusammen mit Johannes King im Vitalhotel Alter Meierhof kochen.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau.

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Dirk Luther feiert Zehnjähriges

Dirk Luther schaut lieber nach vorne als zurück – deshalb mag er eigentlich keine Jubiläen. Heute muss er sich trotzdem feiern lassen, denn es ist genau zehn Jahre her, dass ihn die Eigentümerfamilie Theilen als Küchenchef in ihr 5-Sterne-Vitalhotel Alter Meierhof holte, dem liebevoll gehegten Kleinod direkt an der Förde. Heute, am Jubiläumstag, überraschten ihn Mitarbeiter und Freunde des Hauses mit einer sehr persönlichen Feier, allen voran gratulierten Gerlinde und Gerd Theilen sowie Hoteldirektorin Uta Krause-Junk, die für Luther viel mehr als nur Geschäftspartner sind.

„In den letzten zehn Jahren habe ich mehr erreicht, als ich mir erträumen konnte – ohne Ihr Vertrauen, Ihre Großzügigkeit und Ihre Hingabe an die gemeinsame Idee wäre das nie möglich gewesen“, bedankte sich Dirk Luther bewegt. Kraft bezieht der Spitzenkoch nicht nur aus dem intensiven Kontakt mit seinen Gästen und aus seinem hervorragend eingespielten Team, sondern auch von dem besonderen Ort seiner Tätigkeit: „Hier an der Flensburger Förde bin ich ganz nah an der Natur, blicke übers Wasser, bin gleichzeitig hoch konzentriert und entspannt. So kann ich mit der Kehrseite des Erfolgs, dem Stress, gut umgehen und habe den Kopf frei für neue Ideen. Ohne die Liebe und Geduld meiner Familie könnte ich diesen Weg nie gehen – dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

In der Dekade, die Luther nun im Vitalhotel Alten Meierhof kocht, konnte er sein Talent voll entfalten – einer der Gründe, weshalb er nie wegwollte. Schon im Jahr seines Starts erkochte er den ersten Stern für das Restaurant Meierei, seit 2008 zeichnet ihn der Guide Michelin ohne Unterbrechung mit zwei Sternen aus, seit 2006 ist er nicht nur Küchenchef der Meierei, sondern seit knapp 2 Jahren auch Geschäftsführer des Hotels. Nebenbei kocht der gebürtige Hamburger für das Schleswig-Holstein-Magazin des NDR, trifft sich zu hochkarätigen Kochevents mit Kollegen und unterstützt die Gesundheitsministerin bei ihrem Engagement für gesundes Essen. Bekannt ist er außerdem durch seine Zusammenarbeit mit der Edeka-Kochschule („Lecker mit Luther“) und sein soziales Engagement für die Krebshilfe.
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Dirk Luther kann sich gut vorstellen, noch einmal zehn Jahre in Glücksburg zu bleiben – mindestens. Schließlich kann er oft genug die Großen seiner Zunft bei sich begrüßen: Mit Johannes King aus Sylt und Thomas Martin aus Hamburg findet er sich regelmäßig zum Kochtrio „Martin Luther King“ zusammen. Auch 3-Sterne-Koch Joachim Wissler war in der Vergangenheit schon öfter zum Kulinarischen Gipfeltreffen an der Förde. Dazu kommen die vielen Projekte, die der ebenso kreative wie fleißige Spitzenkoch noch verfolgt. Erst im Vorjahr wurde das Restaurant Meierei mit Unterstützung des Ehepaares Theilen komplett nach seinen Ideen umgebaut, und auch der Beautybereich des Hotels bekam ein gründliches Lifting. Welche Zukunftspläne ihn für die nächsten Jahre umtreiben, verrät Dirk Luther noch nicht. Aber man darf gespannt sein.

Zur Person Dirk Luther:
Zuvor sechs Jahre als Chef de Cuisine im „Seehotel Töpferhaus“ in Alt-Duvenstedt tätig, ist Dirk Luther seit März 2006 „an Bord“ des Vitalhotels Alter Meierhof und der Meierei. Das Restaurant erhielt unter seiner Leitung auf Anhieb einen Stern vom Guide Michelin, seit 2008 wird seine Leistung durchgängig mit zwei Sternen anerkannt. 1970 in Hamburg geboren, zählen viele namhafte berufliche Stationen zu seinem Lebenslauf, u. a. der Anglo-German Club und das Hotel Louis C. Jacob in Hamburg und das Hotel La Côte Saint-Jacques im Burgund. Seinen Küchenstil – klassische französische Küche mit modernen Akzenten – entwickelt er stets weiter fort und bleibt ihm doch treu. Bekannt ist er aus seiner Kochsendung ‚Kutter-Luther’ im Schleswig-Holstein-Magazin im NDR.

Die 80 besten Hotelköche in Deutschland

Dirk Luther von der Meierei Dirk Luther (Hotel Alter Meierhof, Glücksburg/Schleswig-Holstein) ist der Aufsteiger im exklusiven Ranking der 80 besten Hotelrestaurants in Deutschland. Durch seinen vierten Diamanten vom Varta-Führer konnte sich Luther von Platz 20 im Vorjahr auf den jetzigen Rang 10 verbessern. Die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) wertet jedes Jahr die Bewertungen der renommiertesten Gastroguides Michelin, Varta-Führer, Gault Millau, Aral Schlemmer Atlas und Feinschmecker aus und erstellt auf diese Weise eine Gesamteinschätzung. Erfasst werden Hotels mit mindestens 20 Zimmern.

Auf Platz 1 der Rangliste steht erneut das altbewährte Dreigestirn Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube im Hotel Traube, Tonbach/Baden-Württemberg), Helmut Thieltges (Restaurant Sonnora im Waldhotel, Sonnora/NRW) und Joachim Wissler (Vendôme im Schloss Bensberg, Bensberg/NRW). Bereits zum neunten Mal in Folge führen die Küchenchefs das Top-80-Ranking an. Zu ihnen gesellt sich in diesem Jahr Christian Jürgens (Gourmetrestaurant Überfahrt im Seehotel Überfahrt/Rottach-Egern/Bayern), der mit einem zusätzlichen halben Gault-Millau-Punkt von Platz 4 im Vorjahr auf Platz 1 vorrückte. Somit gibt es dieses Jahr vier 1. Plätze.

Weitere Aufsteiger des Rankings sind Paul Stradner (Brenners Park Restaurant im Brenners Park Hotel & Spa, Baden-Baden/Baden-Württemberg), Jan Hartwig (Atelier im Bayerischen Hof/München), Mario Sauer (Le Gourmet im Hotel Die Hirschgasse/Heidelberg), Philipp Stein (Restaurant Favorite im Hotel Favorite, Mainz-Weisengau/RLP) sowie Ralph Knebel (Restaurant Erbprinz im Hotel Erbprinz, Ettlingen/Baden-Württemberg). Zwölf Spitzenköche schafften es nicht mehr unter die Top 80. Darunter Nils Henkel (Gourmetrestaurant Lerbach im Schlosshotel Lerbach, Bergisch-Gladbach/NRW) und Sebastian Zier (La Mer, A-Rosa Sylt). Dafür gibt es neun Neuzugänge zu vermelden. Die Differenz lässt sich leicht erklären: Vergangenes Jahr waren aufgrund gleicher Punktzahl auf dem letzten Rang 83 Restaurants gelistet – dieses Jahr sind es 80.

Die gesamten Ergebnisse veröffentlicht die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung in der Ausgabe Nr. 12/2016 am 26. März 2016.

Dirk Luther

Schleswig-Holsteins höchstdekorierter Küchenchef ist Dirk Luther – Seine Glücksburger „Meierei“ überzeugt die Tester aller führenden Gastro-Führer

„Fleißig und bescheiden“, so beschreibt sich Norddeutschlands Spitzenkoch Dirk Luther selbst. Dass sein Erfolgsrezept aufgeht, beweisen die Spitzenwertungen, die der Küchenchef der „Meierei Dirk Luther“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg in diesen Tagen erhalten hat. Der Guide Michelin zeichnet den Meisterkoch in seiner aktuellen Ausgabe zum neunten Mal in Folge mit zwei Sternen aus. Außerdem darf sich der 45-jährige über 18 Punkte im neuen Gault Millau freuen. Und auch die großen deutschen Gastro-Magazine feiern das Nordlicht: „Gusto“ vergibt „10 Pfannen“, „Der Feinschmecker“ 4,5 „F“.

Im vergangenen Jahr haben die Eigentümer des Alten Meierhof großzügig investiert, um das Restaurant mit seinen nun 26 Plätzen nicht nur kulinarisch, sondern auch atmosphärisch erstrahlen zu lassen. Tische aus dem Holz hundertjähriger Bootsstege sowie Textilien in feinen Grau- und Schlammtönen tragen die Schönheit der nahen Fjordlandschaft ins Restaurant hinein. Eine raffinierte Lichtregie unterstreicht die einzigartige Atmosphäre.

Konstant – und dabei spannungsvoll, überraschend und vergnüglich
Unverändert blieb das Küchenkonzept von Dirk Luther, der weiterhin auf erstklassige Produkte, handwerkliche Perfektion und klassisch französische Kochkunst mit modernen Akzenten setzt. Die Inspektoren des Gault Millau zeichnen die ‚konstant hochgradige Küche’ mit 18 Punkten aus und loben den aromatischen Spannungsbogen des Menüs, der sich von der „eindrucksvollen Ouvertüre“ bis hin zum Pâtisserie-Finale spannt. Dazwischen überzeugen unter anderem die sous-vide gegarte Hamachi-Tranche auf Austernblatt-Öl sowie das Rehrückenfilet mit Blaumohnkruste auf Pfifferlingen und Kirschen. Lobende Worte finden die Tester auch für Luthers „kongenialen Partner“ Andreas Butzkamm: Der Maître-Sommelier garantiere nicht nur Neuentdeckungen, sondern sorge auch „mit hintergründigem Humor und zeitgemäßer Lockerheit (…) für einen vergnüglichen Abend der Gäste“.

Auch die Inspektoren des Guide Michelin 2016 finden gute Gründe für ihre 2-Sterne-Wertung: „Jede Menge Aufwand steckt sowohl in der geschmacksintensiven Zubereitung als auch in der großartigen Präsentation der modern inspirierten klassischen Küche.“ Nicht nur auf dem Teller, sondern auch über den Tellerrand hinaus kann die „Meierei“ überzeugen: So loben die Juroren das Interieur des Restaurants und den weiten Blick hinaus auf die Flensburger Förde. Auch die Weinkarte sei ‚besonders attraktiv’. Der Guide zählt das Haus zu seinen „schönsten Adressen“.

Dirk Luther: vom hohen Norden inspiriert
Erste Sporen als Koch verdiente sich Dirk Luther in seiner Heimatstadt Hamburg: Von
1990 bis 1991 war er im Anglo-German-Club und von 1991 bis 1992 im Hotel Vier Jahreszeiten tätig. Nach Stationen im „Restaurant Patrizierhof“ im bayerischen Wolfratshausen und im „Restaurant Deichgraf“ kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sein Können vier Jahre lang im Hotel Louis C. Jacob verfeinerte – unterbrochen von einem Intermezzo im Hotel La Côte Saint-Jacques im Burgund.
Zuletzt zog es Dirk Luther noch weiter hinauf, in den höchsten Norden Schleswig-Holsteins, wo er auch seine größten Erfolge feierte: Von 2000 bis 2006 war er Küchenchef im Seehotel Töpferhaus in Alt Duvenstedt, für das er 2004 und 2005 zwei Michelin-Sterne erkochte. 2006 wechselte er ins Restaurant „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Meierwik bei Glücksburg. Seit 2008 wird das Restaurant vom Guide Michelin durchgehend mit zwei Sternen bewertet. 2011 erhielt es den Carlsbergpreis als bestes Hotelrestaurant. Seit 2004 ist Dirk Luther zudem regelmäßig im Schleswig-Holstein Magazin des NDR als Fernsehkoch präsent.

Unter der Rufnummer 04631 6199-411 oder unter E-Mail restaurant@alter-meierhof.de nimmt das „Restaurant Meierei Dirk Luther“ Reservierungen entgegen.

Sechs Sterne am Gourmet-Himmel über Glücksburg

Drei Starköche komponieren am 4. Oktober 2015 gemeinsames 6-Gänge-Menü

Auch in diesem Jahr lädt das Vitalhotel Alter Meierhof zu „Martin-Luther-King“ ein: Mit Thomas Martin (Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Restaurant Meierei Dirk Luther) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt) – jeweils mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet – vereinen drei Starköche ihr Können. Das sympathische kulinarische Terzett bereitet den Gästen auch in diesem Jahr wieder himmlische Genüsse, dabei präsentiert sich jeder der drei Chefköche an dem Abend mit jeweils zwei Gängen.

Die herausragende Küche des malerisch am Ufer der Flensburger Förde gelegenen und liebevoll renovierten Hauses ist in Feinschmeckerkreisen längst zur festen Größe avanciert. Gastgeber Dirk Luther erkocht seit 2008 alljährlich zwei Sterne für die „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg und hat sich mit seiner humoristischen Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR einen Namen gemacht. Sein Stil: klassisch französisch mit modernen Akzenten. Dabei sind ihm – bei ausschließlich allerbesten Zutaten – Kreativität und handwerkliche Perfektion gleichermaßen wichtig.

An seiner Seite hat Luther am 4. Oktober zwei ebenfalls „besternte“ Kollegen und Freunde: Thomas Martin ist inspiriert vom hanseatischen Flair im 5 Sterne Hotel Louis C. Jacob und gilt als gilt als einer der besten Köche Hamburgs. Mit einer zeitgemäß leichten französischen Küche, die er geradlinig und fantasievoll interpretiert, prägt der 2-Sterne Koch seit 1997 die kulinarischen Geschicke in „Jacobs Restaurant“. Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof in Rantum auf Sylt, seit 2004 hält auch er ununterbrochen 2 Sterne im Guide Michelin und ist eine Feinschmecker-Institution im hohen Norden. Somit funkeln sechs Sterne an dem Abend über dem Gourmethimmel in Glücksburg.

Nach dem Auftakt mit Champagnerempfang folgt ein festliches Sechs-Gang-Menü mit einer großen Vielfalt an ungewöhnlichen Kreationen – so standen im vergangenem Jahr Gänge wie „Apfel, Aal & dicke Bohnen mit 70 Minuten-Ei“ über „Rehrücken mit Selimspfefferjus, Kürbis, Buchweizen und Sellerie“ bis hin zu „Geeiste Getreidemilch mit Sylter Honig und Haselnüssen“ auf dem Programm. Der Abend, der um 18.00 Uhr beginnt, ist inklusive korrespondierender Weinbegleitung und Softgetränken für 198 Euro pro Person buchbar. Das Arrangement mit Übernachtung ab 310 Euro pro Person beinhaltet dann u.a. ein feines Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer und den Eintritt in die Hof-Therme.

„Martin Luther King“
6-Gang-Gourmetmenü am 4. Oktober 2015 um 18.00 Uhr
inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
€ 198,00 pro Person

„Martin Luther King“ mit Kopfkissen (1 Übernachtung)
1 Übernachtung im stilvollen Zimmer inkl. Genießerfrühstück, frischen Früchten bei Anreise, Bademantel und Flip-Flops, 6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und sämtlichen Tischgetränken, freier Eintritt in die Hof-Therme mit Innen- & Außenpool (30° C), Steindampfbad, Hof-Tepidarium, Finn-Sauna und Heuaromabad und kostenfreies Sport- und Entspannungsprogramm
ab € 310,00 pro Person im Doppelzimmer, ab € 345,00 im Einzelzimmer

Buchung unter 04631 6199-403 oder reservierung@alter-meierhof.de.

Joachim Wissler, Dirk Luther und Hendrik Thoma

Jubiläumsevent am 1. und 2. März 2015

Seit zehn Jahren inspirieren Dirk Luther und Gastkoch Joachim Wissler einander alljährlich beim „Kulinarischen Gipfeltreffen“ zu kreativen Höchstleistungen. Mittlerweile lockt das Event, das als Kochabend unter Freunden seinen Anfang nahm, Feinschmecker von weither an die Förde, ins Vitalhotel Alter Meierhof. Anlässlich des Jubiläums inszenieren die mit insgesamt fünf Michelin-Sternen dekorierten Spitzenköche am 1. und 2. März 2015 ein kulinarisches Gesamtkunstwerk in sechs Gängen. Sie setzen dabei auf erstklassige Zutaten, präzise herausgearbeitete Aromen und ebenso stimmige wie überraschende Verbindungen von klassischer und moderner Kochkunst. Die Weinbegleitung wählt Hendrik Thoma, einer von nur drei „Master Sommeliers“ in Deutschland, und lässt dabei auch sein Talent als „Vinotainer“ aufblitzen.

Das „Kulinarische Gipfeltreffen“ steht für Kochkunst der Spitzenklasse: Joachim Wissler zählt zu den besten Köchen Deutschlands und hält bereits seit 2006 drei Sterne für das Restaurant „Vendôme“ im Grand Hotel Schloss Bensberg. Gastgeber Dirk Luther erkocht seit 2007 alljährlich zwei Sterne für die „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg und hat sich als NDR-Fernsehkoch einen Namen gemacht. Der Dritte im Bunde, Hendrik Thoma, ist nicht nur vielfach preisgekrönter Master Sommelier und Autor, sondern gilt auch als unterhaltsamer Botschafter in Sachen Wein.

Das Jubiläums-Gipfeltreffen im Vitalhotel Alter Meierhof kann mit oder ohne Übernachtung gebucht werden:
Kulinarisches Gipfeltreffen
6-Gang-Gourmetmenü am 1. oder 2. März 2015
inkl. Champagnerempfang um 18 Uhr, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
€ 198,00 pro Person

Kulinarisches Gipfeltreffen mit Kopfkissen (1 Übernachtung)
1 Übernachtung mit Genießer-Frühstücksbuffet, frischen Früchten bei Anreise, Bademantel und Flip Flops
freier Eintritt in den Spa-Bereich Hof-Therme mit Innen- & Außenpool (30° C), Steindampfbad, Hof-Tepidarium, Finn-Sauna und Heuaromabad sowie kostenfreie Teilnahme am täglich wechselnden Sport- und Entspannungsprogramm
6-Gang-Gourmetmenü im Rahmen des Kulinarischen Gipfeltreffens
inkl. Champagnerempfang, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
ab € 307,00 pro Person im Doppelzimmer, ab € 347,00 im Einzelzimmer

Kulinarisches Gipfeltreffen mit Kopfkissen (2 Übernachtungen)
2 Übernachtungen mit Genießer-Frühstücksbuffet, frischen Früchten bei Anreise, Bademantel und Flip Flops
freier Eintritt in den Spa-Bereich: Hof-Therme mit Innen- & Außenpool (30° C), Steindampfbad, Hof-Tepidarium, Finn-Sauna und Heuaromabad sowie kostenfreie Teilnahme am täglich wechselnden Sport- und Entspannungsprogramm
6-Gang-Gourmetmenü im Rahmen des Kulinarischen Gipfeltreffens
inkl. Champagnerempfang, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
1x Energieschub für den Herrn (Shiseido Qi Massage Jet Lag & New Energy)
oder
1 Komfort-Maniküre inkl. Lack und Make-up für die Dame (30 Min.)
ab € 515,00 pro Person im Doppelzimmer, ab € 585,00 im Einzelzimmer

Buchung unter 04631 6199-403 oder reservierung@alter-meierhof.de .

Das 5-Sterne-Superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Das weithin bekannte 2-Sterne-Restaurant „Meierei“ setzt unter Leitung von Dirk Luther auf klassische französische Küche mit modernen Elementen. Ein weiteres Restaurant, die „Brasserie“, kreiert in der offenen Showküche internationale und regionale Gerichte, und die „Bodega“ offeriert feine Weine und herzhafte Kleinigkeiten. Vollendete Entspannung finden Gäste in der 1.400 Quadratmeter großen „Hof-Therme“ mit ganzjährig beheiztem Innen- und Außenpool, Hamam, mehreren Saunen und Dampfbädern, einer Vitalbar, der Shiseido-Beautyfarm und 15 Räumen für exklusive Body- und Beauty-Behandlungen.

www.alter-meierhof.de

Norman Fischer

Norman Fischer wird Küchenchef des Yu Nijyo im Kameha Grand Zürich

Ein junger Koch, der bereits in seiner ersten Stelle als Küchenchef gleich einen Michelin-Stern erreicht, muss außerordentlich talentiert sein. Davon ist Carsten K. Rath, Gründer und CEO der Kameha Hotels & Resorts, überzeugt und bot Norman Fischer, Küchenchef im „La Terrasse“ in Bremen, eine neue Herausforderung an: Norman Fischer wird die Küchenbrigade des Yu Nijyo, dem japanischen Fine-Dining Restaurant im Kameha Grand Zürich führen. Der nächste Schritt zur kulinarischen Exzellenz im Kameha Grand Zürich, nachdem schon Raoul Mühlan als Executive Chef gewonnen werden konnte.

Norman Fischer stammt aus Hamburg und absolvierte seine Lehre im Restaurant „Die Insel“ in Hannover. Seine Wanderjahre führten ihn durch die Küchen hoch dekorierter Gourmet-Restaurants von Gstaad bis Berlin. Prägende Stationen waren zum Beispiel das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Victor´s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, wo er unter Christian Bau arbeitete und die drei Jahre als Sous-Chef bei Dirk Luther im „Restaurant Meierei Dirk Luther“ in Glücksburg, über dem zwei Michelin-Sterne glänzen.

Im Gourmet-Restaurant „La Terrasse“ im Parkhotel Bremen kochte er sich in seiner ersten Station als Küchenchef auf Anhieb in die Liga der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung“, wie der Gault Millau die Spitzenklasse der besten Köche definiert. Ein Stern im Guide Michelin, 17 Punkte im Gault Millau, sieben Pfannen im Gusto als „bestes Restaurant in Bremen“ sind eine bemerkenswerte Bilanz für einen Newcomer.

Die talentorientierte Mitarbeiterauswahl ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group, die die Kameha Hotels & Resort betreibt. Carsten K. Rath: „Wir suchen für das Kameha Grand Zürich die besten Begabungen und herzliche Gastgeber aus Leidenschaft. Nach Norman Fischers fulminantem Debut als Küchenchef bin ich schon sehr neugierig, womit er uns im Yu Nijyo überraschen wird. Und ich bin mir sicher – er wird unsere Gäste begeistern und den Besuch im Yu Nijyo zu einem kulinarischen und emotionalen Erlebnis werden lassen.“

Nun zieht es Norman Fischer also von der Nordsee an den Zürichsee, wo er im Kameha Grand Zürich als Leiter der Küchenbrigade des Yu Nijyo dessen kulinarische Ausrichtung bestimmen wird und höchste Qualität im Einklang mit herzlicher Gastlichkeit gewährleisten wird. Im japanischen Restaurant können sich die Gäste von erfahrenen Sushi Meistern individuelle Sushi-Kreationen à la minute zubereiten lassen, außerdem werden traditionelle Spezialitäten aus Japan mit der für das Land der aufgehenden Sonne so typischen Hingabe und Präzision zelebriert.

Gault Millau 2014 – Rheinland-Pfalz

Die Starköche halten ihr Niveau, das Verfolgerfeld punktet kräftig im neuen Gault&Millau – Joachim Buggle aus Balduinstein, Peter Steverding aus Knittelsheim und Thomas Schanz aus Piesport steigen im neuen Gault&Millau in den Rang der Kochkünstler auf

Drei rheinland-pfälzische Köche verbessern sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmetbibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird:

  • ·  Joachim Buggle demonstriert in der „Bibliothek“ in Balduinstein „ein breiteres Aromenspektrum vom Rochenflügel mit Radicchio-Marmelade bis zum geschmolzenen Kopf und glacierten Bries vom Kalb mit mariniertem Kohlrabi, schwarzem Trüffel und Dijon-Senf-Emulsion“,

  • ·  Thomas Schanz bereitet in seinem „Schanz” in Piesport „Gerichte von schöner Delikatesse wie ein erfrischend-feines Hummerfrikassee mit Speckschaum, Melone, Blutampfer und allerlei Gemüse im Anissud“,

  • ·  Peter Steverding vom „Isenhof“ in Knittelsheim „komponiert in seiner winzigen Küche mit großer Experimentierfreude kunstvolle Tellerarrangements wie Lammrücken auf Kardamom-Ananas mit Kichererbsen und Lauch-Tomatengemüse“.

    Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 jeweils 16 Punkte, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.

    Auf dieselbe Note erhöhen die beiden Spitzenköche Karl-Emil Kuntz und Hans Stefan Steinheuer das Niveau ihrer sogenannten Zweitrestaurants. In der „Pfälzer Stube“ von Kuntz in Herxheim bei Karlsruhe sind „Saumagen oder das landestypische Rumpsteak mit Zwiebeln eher Ausnahmen. Die Regel sind furiose Komposition aus Rindertatar, gebratener Entenleber und Belugalinsen oder ein achtteiliges Potpourri von Edelfischen“. Steinheuer gelingt im „Landgasthof Poststuben“ in Bad Neuenahr „die Frankfurter Grüne Sauce zu den Scheiben vom Tafelspitz so authentisch, dass man meint, deren sieben Kräuter herauszuschmecken, und die üblicherweise dazu servierten gekochten Eier ersetzt ein gebackenes Exemplar mit flüssigem Kern“.

    Seine 16 Punkte ließ auch Dirk Maus aus Mainz mit seiner „modern inspirierten Küche in den edelrustikalen ‚Sandhof‘ nach Heidesheim umziehen“.

    Auf 15 Punkte steigern sich

· Christian Knefler von der „Weinstube Brand“ in Frankweiler, der „in der erstaunlichsten Weinstube an der Weinstraße ideenreiche Gerichte mit feiner Würze von Frankreich über Arabien bis Asien auftischt und Pfälzisches auf völlig neue Art erstrahlen lässt“ sowie

· Roger Müller vom „Prümer Gang“ in Bad Neuenahr, dessen „Filet vom Wollschwein auf Spitzkohl durch chiligeschärftes Mangogelee durchaus bestrickend ist“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Rheinland-Pfalz verteidigt seit 1998 souverän Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich. Bei ihm ist „nichts dekonstruiert und manipuliert, nichts verfremdet und verfälscht und bietet alles eine Opulenz, als fielen die teuersten Zutaten wie Manna vom Himmel. Der Steinbutt mit karamellisiertem Chicorée-Herz, Ochsenmark und Rotweinbutter von hinreißender Süffigkeit oder das herbstliche Rebhuhn, superzart auf Champagnerkraut gebettet und beinahe wiederbelebt von Smyrna- Trauben und einer Sauce Sauternes, die das Sauerkraut perfekt balanciert, bescheren Glücksmomente und rechtfertigen“ seine 19,5 Punkte, die nur noch drei andere Köche in Deutschland haben.

Den zweiten Rang sichert sich wieder Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr „mit untrüglichem Gespür für spannende Aromen: Der Carabinero wird begleitet von zylindrisch in sesamgewürzten Algenblättern gerolltem Thunfischbauch in gelierter Krustentierbouillon. Den saftigen Wolfsbarsch bedeckt eine Knusperhaube von gebratener Haut und gerösteten Schuppen. Dazu gesellen sich kleiner Chinakohl, ein wie Pommes frites aufgefächertes Kartoffelquadrat, das mit knusprigem Pancetta umwickelt ist, ein Senfkohl-Mark-Flan und Malabar-Pefferjus“. Er bewahrt seine 19 Punkte und zählt damit zu den 13 besten deutschen Köchen.

Den beiden folgen weiterhin mit 18 Punkten für eindrucksvolle Gerichte:

  • ·  Wolfgang Becker vom Restaurant „Becker’s“ in Trier „fächert ein breites Spektrum von Geschmacksnuancen auf: Eine Eismeergarnele mit Leber, grünem Apfelpulver und etwas Gelee entwickelt sich, wie man das von einem guten Wein kennt, im Mund zu einem Spannungsbogen“,

  • ·  Karl-Emil Kuntz von der „Krone“ in Herxheim, gibt dem „noblen Steinbutt mit zur Farce verarbeitetem Kaisergranat durch Schweinebauch eine leicht deftige Würze, verfeinert mit einem Hauch Lakritze und Zitronengras“,

  • ·  Harald Rüssel von „Rüssels Landhaus St. Urban“ in Naurath am südlichen Hunsrück „überrascht bei vielen Kreationen durch die virtuose Vermählung unterschiedlichster Komponenten wie Lammrücken mit Rübenfond, gebackenem Frischkäse und Saubohnen“.

    Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr erkochen sich wieder

  • ·  Stefan Neugebauer vom „Schwarzer Hahn“ in Deidesheim („verleiht dem Steinbutt durch drei Variationen vom Sauerampfer geradezu Flügel und macht das grün-weiße Gericht auch optisch zu einem Erlebnis“),

  • ·  Dieter Luther vom „Luther“ in Freinsheim bei Mannheim, „der nur noch bis Silvester 2013 solch sinnliche Vergnügen bereiten (und dann in den Ruhestand) will wie beim bunten Allerlei aus gegrilltem Gemüse, Lachskaviar, Basilikummousse, Blüten und Salat auf dem handwarmen Carpaccio vom Saibling“.

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 95 Restaurants in Rheinland-Pfalz. 81 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am

Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Hippo“ in Deidesheim (15 Punkte), „Arens“ in Hainfeld, „Gourmet Wagner“ in Mayen und „Schlössl“ in Oberotterbach (jeweils 14 Punkte) sowie „Bistro Filip“ in Koblenz, „Kittchen“ in Bad Kreuznach und „Becker’s XO“ in Trier (alle 13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Rheinland-Pfalz 13 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 14 neu auf, elf werden höher, vier niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Rheinland-Pfalz

19,5 Punkte
Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich

19 Punkte
Steinheuer’s Restaurant zur alten Post in Bad Neuenahr

18 Punkte
Zur Krone in Herxheim bei Karlsruhe
Rüssel’s Landhaus St. Urban in Naurath bei Trier
Becker’s in Trier

17 Punkte
Schwarzer Hahn in Deidesheim
Luther in Freinsheim bei Mannheim

16 Punkte
Bibliothek* in Balduinstein
Walram in Bad Bergzabern
Graf Leopold in Daun/Eifel
Freundstück*** in Deidesheim
Sandhof** in Heidesheim
Pfälzer Stube* in Herxheim bei Karlsruhe
Isenhof* in Knittelsheim Buchholz,
Der halbe Mond und Favorite in Mainz
Landgasthof Poststuben* in Bad Neuenahr
Le Temple de Gourmet in Neuhütten
Coquille St. Jacques in Neuwied
Schanz* in Piesport
Vieux Sinzig in Sinzig/Mittelrhein
Le Val d’or in Stromberg
Wein- und Tafelhaus in Trittenheim
Landhaus Mühlenberg in Zemmer

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/