Kochen mit Martina und Moritz

Fortsetzung der Reihe Regionale Länderküche

Niederrheinische Küche – Herzhaft, kräftig und einfach gut
Die Region Niederrhein ist eher eine flache Landschaft, die sich nördlich von Köln und westlich einer Linie Düsseldorf – Duisburg bis an die holländische Grenze erstreckt. Freie Sicht bis zum Horizont, knorrige Kopfweiden, pappelgesäumte Landstraßen, langgestreckte Felder, bestens für Gemüse- und Ackerbau geeignet. Der Spargel vom Niederrhein ist berühmt, auch die Kartoffeln, die in dem sandigen Boden ebenfalls gut gedeihen, und die Äpfel aus der Grafschaft – und das schwarze Rüben- oder Apfelkraut. Man züchtet am Niederrhein Fische, Lämmer und auch Gänse, deren Eier eine begehrte Spezialität sind. Letztere haben die beiden Fernsehköche Martina und Moritz mitgebracht und servieren sie als ganz besonderes Rührei sowie mit roter Bete als verführerische Vorspeise. Sie bereiten Miesmuscheln zu – natürlich auf niederrheinische Art. Es gibt Kartoffel-Stampes mit Endivie und kross gebratenen Schweinebauch, außerdem knusprige Speckpfannkuchen aus Buchweizenmehl und am Ende einen fabelhaften Wirsingauflauf, der in einer Springform gebacken wird und fast wie eine Torte aussieht. Natürlich ist auch etwas Süßes dabei: knusprige Apfelpüfferkes, von denen man nicht genug kriegen kann …

Redaktion: Klaus Brock

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer setzen die Reihe Regionale Länderküche fort – Mogen im WDR Fernsehen, Samstag, 04. Januar 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

TEST: Olivenöl

Bei einem Produkt, das ein so gesundes Image hat wie Olivenöl, möchte jeder Anbieter seine Ware gerne in der höchsten Güteklasse „nativ extra“ anbieten. Und wenn dann auch noch ein Spitzenkoch in dem Geschäft mitmischt, erwartet der Verbraucher erst recht, dass er allerbeste Qualität bekommt – schon gleich, wenn die Flasche stolze 16,95 Euro kostet. Doch ein aktueller ÖKO-TEST ergab: Es wird gemogelt in der Branche. Allen voran beim Spitzenkoch.

Er machte Werbung für Hertha Fleischwurst und McDonalds, und er mischt auch bei Gewürzen und Olivenölen mit:: Starkoch Alfons Schuhbeck. Wenn sein Name auf einem Lebensmittel steht, dann wird schon alles fein sein, denkt sich der Verbraucher. Und ist bereit, für den guten Namen auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Dass teuer nicht immer gut sein muss, ist mittlerweile bekannt. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in seiner aktuellen August-Ausgabe einmal mehr belegt, dass ausgerechnet das Testprodukt, das am meisten kostet, im Test am schlechtesten abgeschnitten hat: nämlich Schubecks Griechisches Olivenöl Nativ extra.

Letztere Gütebezeichnung dürfte das Öl gar nicht führen, fanden die von ÖKO-TEST beauftragten Labore heraus, denn das Öl schmeckte den professionellen Testern ranzig, ölig und alt – und verdient deshalb nur die Güteklasse „nativ“.

Der Geschmack war übrigens das Kriterium, an dem die meisten Öle patzten – und sich das Gesamturteil vermasselten. Von den insgesamt 20 als „nativ extra“ ausgelobten Olivenölen bekam nicht einmal die Hälfte gute Noten.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2013 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Grünkohl: Wintergemüse mit Vitaminpower

Nach dem ersten Frost schmeckt Grünkohl erst richtig gut. Dann entwickelt er seinen typischen herbsüßen Geschmack. Was außerdem noch alles in ihm steckt und welche Traditionen sich mit ihm verbinden, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2008.

Herausragend ist der hohe Gehalt an Vitamin C. Mit 100 Milligramm pro 100 Gramm Grünkohl enthält er doppelt so viel des Vitamins wie Orangen oder Zitronen und sorgt so in den Wintermonaten für geballte Vitamin-C-Power. Außerdem ist er reich an Folsäure und strotzt vor Calcium. Eine Portion von 250 Gramm deckt knapp die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Calcium. Hilfreich gerade für Menschen, die keine oder nur wenig Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Das sind beispielsweise Veganer oder Patienten mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit, einer sogenannten Laktose-Intoleranz. Spitze ist Grünkohl auch in Sachen sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. So enthält er beachtliche Mengen an gesundheitsfördernden Carotinoiden, Flavonolen und Glucosinolaten. Letztere sind schwefelhaltige Verbindungen, die für den typischen Kohlgeruch verantwortlich sind und die möglicherweise krebsvorbeugende Wirkung besitzen.

Mit oder ohne Wurst und anderen Fleischbeilagen, gedünstet oder gekocht, als Eintopf oder Gemüse, Suppe oder Auflauf: Grünkohl lässt sich auf vielerlei Weise zubereiten. Zum Abschmecken reichen oft Pfeffer und Salz, eventuell Majoran, Lorbeer und Muskat.

Kein Finnland-Besuch ohne Sauna

Erfinderische Finnen: Kein Platz ist vor der Sauna sicher – ob im Restaurant, im Bus, in der Bar oder im Zelt

Das Schwitzen gehört zum Leben in Finnland einfach dazu. Während wir hierzulande den Saunabesuch mit Sanduhr und Aufgussmittel kennen, erleben Finnland-Besucher vor Ort eine viel entspanntere Saunaform. Man schwitzt so lange man möchte – und zwar Männer und Frauen immer getrennt – und das entweder in der eigenen Sauna zuhause oder aber an mehr oder weniger ungewöhnlichen Orten. Dazu gehört beispielsweise der Saunabus, der in verschiedenen Regionen Finnlands zu finden ist. Wer keine Räder unter der Sauna wünscht, ist auch in einer Zeltsauna bestens aufgehoben. Sie kann am Fluss oder See aufgebaut werden und verbreitet eine sehr intensive Hitze. Abgeschaut wurde dieses Sauna-Modell der finnischen Armee, die bei ihren Einsätzen auf die Idee der mobilen Sauna kam.

Wer auch beim Kneipenbummel nicht auf einen Saunagang verzichten möchte, kann in Helsinki das Cafe Tin Tin Tango besuchen. Neben Cafe, Bar, Konditorei und SB-Waschsalon ist hier auch eine Sauna beheimatet. Weniger kunterbunt, dafür mit Inselgefühl kann auch das Restaurant Uunisari oder die Insel Saunasaari besucht werden. Letztere ist nur für Gruppen geöffnet. Die Inseln sind per Boot nur wenige Minuten vom Marktplatz in Helsinki entfernt und bieten verschiedene Saunatypen in Kombination mit leckeren Lachs- und Rentiergerichten.

Bei 5,2 Millionen Einwohnern gibt es in Finnland wenigstens zwei Millionen Saunen. Die ursprünglichste Form ist die Rauchsauna. Mehr und mehr hält jedoch auch die elektrische Sauna Einzug. Als Einstieg in die finnische Saunatradition, hier eine unverzichtbare Vokabel: Hinter „löyly“ verbirgt sich das deutsche Pendant „Aufguss“.

Weitere Informationen unter
www.tintintango.info
www.uunisaari.com
www.saunasaari.fi
www.sauna.fi

KEIN Streik bei LTU

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben sich die Geschäftsführung der Düsseldorfer LTU und die Tarifkommission der Pilotengewerkschaft VC Cockpit nach zweitägigen, harten Verhandlungen auf einen Kompromiss geeinigt.

Die LTU Piloten, die bis zuletzt sechs Prozent gefordert hatten, erhalten rückwirkend ab 1. Januar 2007 eine dreiprozentige Gehaltserhöhung. Ab 1. Juli 2008 erhöhen sich die Gehälter um weitere zwei Prozent. Die Laufzeit des Vergütungs-Tarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2008. Der gleichzeitig vereinbarte Manteltarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2009. Gesondert vereinbart wurden ein Bestandsschutz für die Piloten und eine Kapazitätsgarantie. Letztere beinhaltet die Vereinbarung, dass der LTU 1/5 der Gesamtkapazität der Air Berlin-Gruppe zugesichert wird.

LTU Geschäftsführer Jürgen Marbach: “Im Interesse unserer Passagiere sind wir bis an die Grenze des Machbaren gegangen. Wir wollten unter allen Umständen vermeiden, dass bereits gebuchte Flüge durch einen Streik gefährdet würden. Jetzt geht es darum, dass wir alle Kräfte im Unternehmen für einen Neuanfang innerhalb der Air Berlin-Gruppe mobilisieren.”

LTU ; Air Berlin

Pariser Drei-Sterne-Koch eröffnet Nobelrestaurant im Big Apple

Genuss auf höchstem Niveau: Mit der Eröffnung des L’Atelier de Joël Robuchon im August 2006 setzt das Four Seasons Hotel New York neue Maßstäbe in Manhattans Gastronomieszene.

Der oft als „Jahrhundertkoch“ bezeichnete Joël Robuchon gilt als genialer Interpret der französischen Cuisine und war der erste und jüngste Küchenchef, der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Zusammen mit dem Restaurant 57 und der TY Lounge rundet das L’Atelier de Joël Robuchon das kulinarische Angebot des Four Seasons Hotel New York perfekt ab. Reservierungen werden unter der Telefonnummer 001-212-350-6658 entgegengenommen.

Eine Übernachtung im Four Seasons Hotel New York ist ab 625 US-Dollar für zwei Personen im Doppelzimmer unter der gebührenfreien Reservierungsnummer 00800-6488 6488 buchbar.

Das lässig-elegante L’Atelier wurde von den Architekten Pierre-Yves Rochon und I.M. Pei nach dem Vorbild des Pariser L’Atelier de Joël Robuchon gestaltet. 50 Personen finden in dem zur Küche hin offenen Speiseraum Platz.
Auf der Karte steht Robuchons moderne, leichte und kreative Küche mit französisch-mediterranen und asiatischen Akzenten. Für letztere sorgt vor allem Executive Chef Yosuke Suga, der schon Robuchons L’Atelier in Tokyo leitete.

Das Four Seasons Hotel New York an der 57th Street, New Yorks weltbekannter Einkaufsmeile, wurde von dem berühmten Architekten I.M. Pei in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Frank Williams entworfen. Es ist mit seinen 52 Etagen das höchste Hotel der Stadt und bietet eine einmalige Aussicht auf den benachbarten Central Park und das Empire State Building. Die 368 Zimmer wurden 2004 vollständig renoviert. Im vergangenen Jahr eröffneten zwei luxuriöse Präsidentensuiten, Anfang 2007 folgt eine einzigartige Penthouse Suite.

www.fourseasons.com

Malev erweitert Treueprogramm

Vielflieger fliegen auf Malév Hungarian Airlines – vor allem seit der ungarische Nationalcarrier seine Serviceleistungen im Stammkundenprogramm Duna Club erweitert hat. Bereits seit Mai 2006 sammeln Fluggäste bei Malév auch im gesamten Netz der spanischen Fluggesellschaft Iberia Bonuspunkte, seit Juni zusätzlich bei Finnair. Ab dem 1. November 2006 ist auch British Airways Partner des Duna Club.

Darüber hinaus können Bonuspunkte seit dem 1. August 2006 statt sechs Monate, ein Jahr nach dem getätigten Flug rückwirkend angerechnet werden. Außerdem sind Bonustickets, die für Flüge mit Partner-Airlines gebucht wurden, nicht mehr nur drei Monate, sondern ein Jahr lang gültig.

Die Erweiterung des Treueprogramms ist ein entscheidender Schritt in Richtung One World-Allianz. In Zukunft wird das Punkte-Sammel-System bei Malév noch weiter optimiert, um der neuesten Praxis und den Voraussetzungen der One World-Mitgliedschaft gerecht zu werden.

Derzeit können Club-Mitglieder Bonuspunkte für Flugtickets einlösen, die von fünf unterschiedlichen Airlines operiert werden – zusätzlich zu den Neuzugängen sind dies Northwest Airlines, Hainan Airlines and Air France-KLM, letztere jedoch nur auf der Strecke Amsterdam-Budapest-Amsterdam.