Honig

Der Tee mit Zitrone verlangt nach einer Extra-Portion Süße, das Früchte-Quark-Dessert könnte eine Abrundung vertragen oder dem Salatdressing fehlt der letzte Pfiff. All das sind ideale Gelegenheiten, statt zur Zuckerdose mal zum Honigglas zu greifen. Die goldenen Tropfen bringen nicht nur Süße, sondern auch noch ganz eigene Geschmacksnoten mit ins Spiel.

In der deutschen Honigverordnung sind alle Anforderungen an das Produkt Honig genau festgeschrieben. Diese Bezeichnung darf nur der natursüße Stoff tragen, den Bienen erzeugen, indem sie Nektar oder Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, mit eigenen spezifischen Stoffen kombinieren und umwandeln, in Waben speichern und dort reifen lassen. Seit Juli diesen Jahres schließt das übrigens auch Pollen mit ein.

Rund ein Kilogramm Honig verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr. Im Handel sind weit mehr als 50 Sorten in diversen Verarbeitungsqualitäten erhältlich. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Farbe, der Konsistenz und natürlich dem Geschmack. Von cremigem, hell-beigem, mildem Rapshonig bis zu zähflüssigem, braunem, harzig-malzigem Tannenhonig reicht die Palette.

Seine unglaubliche Vielfalt verdankt Honig zunächst der botanischen Herkunft. Blütenhonig wird aus Nektar hergestellt. Ausgangsstoff für die würzigen, meist dunkleren Honigtauhonige ist das zuckerhaltige Sekret (Honigtau) von Insekten, die auf den jeweiligen Pflanzen leben. Darüber hinaus gibt es Honige aus Nektar und Honigtau, sowie Honige unterschiedlichen botanischen Ursprungs. Die Honigarten unterscheiden sich darüber hinaus nach Herkunft, Gewinnungsart, Angebotsform oder Zweckbestimmung.

Für viele Verbraucher zählt allerdings vor allem das Aroma. „Das lässt sich auf dem Frühstücksbrot oder pur am besten erschmecken“, empfiehlt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Und wer sich nicht entscheiden kann, gönnt sich einen Vorrat aus mehreren Gläsern.“ Beim Kauf gilt es aber, genau hinzuschauen. Das Glas darf keine Risse und die Banderole am Deckel keine Beschädigungen aufweisen. „Qualitativ hochwertiger Honig zeichnet sich durch gleichmäßige Farbe und zähflüssige oder feincremige Konsistenz, sowie einen honigtypischen Geschmack und Geruch aus“, zählt Seitz auf. Gut verschlossen kann Honig an einem trockenen, kühlen, dunklen Ort bis zu zwei Jahre gelagert werden.

In dieser Zeit kann es – vor allem bei Produkten mit hohem Traubenzuckergehalt – durchaus passieren, dass der Honig kristallisiert. Das erschwert manch eine Küchenanwendung. Im Wasserbad bei bis zu vierzig Grad lässt sich Honig ohne Qualitätsverlust erhitzen und wird so wieder geschmeidig. Wer in einem Rezept Haushaltszucker durch Honig ersetzen möchte, muss beachten, dass dieser eine höhere Süßkraft hat und die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge um rund 20 Prozent reduziert wird. Entsprechend müssen die Mengenverhältnisse angepasst werden.
Eva Neumann, www.aid.de

Dubai Food Festival Gourmet Trail

Um Dubais Bedeutung als aufsteigendes kulinarisches Reiseziel zu unterstreichen und um Bewohnern wie Besuchern die unglaubliche gastronomische Vielfalt der Region zu präsentieren, feierte die Golfmetropole dieses Jahr erstmals das „Dubai Food Festival“. Während des Festivals wurde der „Dubai Food Festival Gourmet Trail“ ins Leben gerufen, über den Genussfreunde die schnell wachsende Food-Szene der Stadt ab sofort das ganze Jahr über entdecken können.

Auf der Webseite dubaifoodfestival.com erhalten Besucher kulinarische Insider-Tipps vom günstigen Street-Food bis zur exquisiten Fünf-Sterne-Küche. Aufgeteilt nach unterschiedlichen Kategorien wie „Arabian Inspirations“, „Best Cheep Eats“, „Best Kept Secrets“ oder „The Ultimate Dining Experience“ zeigt der „Dubai Food Festival Gourmet Trail” eine kleine, aber feine Auswahl der besten Restaurants, Cafés und Bistros in Dubai. Insgesamt stehen in Dubai rund 5.400 Lokale zur Auswahl, die die verschiedenen Einflüsse der rund 200 in Dubai lebenden Nationalitäten widerspiegeln.

„Dubai Food Festival“: Mehr als 700 Restaurants und 26 Spitzenköche
Organisiert vom Dubai Festivals and Retail Establishment (DFRE), das dem Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM) angehört, bot das „Dubai Food Festival“ vom 20. Februar bis 15. März 2014 die Gelegenheit, die kulinarische Vielfalt Dubais bei Tastings, Workshops und Kochdemonstrationen zu probieren. 26 renommierte Spitzenköche und mehr als 700 Restaurants stellten auf zahlreichen internationalen Events ihr Können unter Beweis.

Zu den wichtigsten Veranstaltungen für Verbraucher zählten der „Dubai Food Carnival“ als Auftaktveranstaltung in der Dubai Festival City, „The Big Grill“ im Emirates Golf Club und „Taste of Dubai“ im Dubai Media City Amphitheatre. An der „Gulffood 2014“, eine der weltweit größten Messen für das Lebensmittel- und Gastgewerbe im Dubai World Trade Center, nahmen darüber hinaus mehr als 4.500 Aussteller und schätzungsweise rund 80.000 Fachbesucher teil. Aber auch Shopping-Malls wie die Dubai Mall und das Deira City Centre beteiligten sich mit speziellen Aktionen rund um das Thema Genuss.

„Das ‚Dubai Food Festival‘ bot eine exzellente Plattform für unsere schnell wachsende Food-Szene, Besuchern aus aller Welt unser vielfältiges und hochwertiges kulinarisches Angebot zu präsentieren. Der Erfolg dieses Festivals unterstreicht nicht nur Dubais Bedeutung als Genussmetropole am Arabischen Golf, sondern auch die Professionalität und Kreativität der lokalen Lebensmittel- und Gastronomiebranche. Die Aufnahme des ‚Dubai Food Festivals‘ als jährliches Event in unserem Veranstaltungskalender ist ein Grund mehr für eine Reise in unser Emirat, und wir freuen uns schon auf die Ausrichtung des Festivals im kommenden Jahr“, erklärte Laila Mohammed Suhail, Chief Executive Officer des DFRE.

Auch wenn Dubai sich jetzt als Feinschmeckerziel promotet, ist es bisher keins. Selbst im 7-Sterne Hotel Burj-al-Arab, das immer mal wieder – für kleines Geld – Sterneköche anheuert, sind die meisten Köche ungelernt und die Kellner nur Tellerträger, die überhaupt keine Ausbildung genossen haben und dementsprechend auch so bedienen. Einzig die Preise erinnern an westliche Gourmetziele. Dubai ist gut zum Baden und Shoppen, wobei Bahrain beim Shoppen in der Regel günstiger ist.

Weitere Informationen zum „Dubai Food Festival“ sowie zum „Dubai Food Festival Gourmet Trail“ stehen unter www.dubaifoodfestival.com bereit.

Vegetarische Ernährung

Sich vegetarisch zu ernähren bedeutet – einfach gesagt – neben pflanzlichen Produkten nur die tierischen Lebensmittel zu essen, die vom „lebenden Tier“ stammen. Fleisch und Fisch werden also nicht gegessen, wohl aber Milch, Eier und Honig. Wenn auch letztere nicht mehr auf dem Speiseplan auftauchen, spricht man von einer veganen Ernährung. Neuerdings verbreiten sich auch die Bezeichnungen Flexitarier oder Halbzeitvegetarier. Damit sind Personen gemeint, die ihren Fleisch- und Fischkonsum bewusst stark eingeschränkt haben, ohne ganz darauf zu verzichten.

Der Vegetarierbund Deutschland e. V. (VEBU) geht von etwa 6 Millionen Vegetariern (8 Prozent der Bevölkerung) und etwa 600.000 Veganern im Jahr 2010 in Deutschland aus. Angesichts der Aufmerksamkeit, die das Thema seit einiger Zeit in den Medien erlebt, kann man damit rechnen, dass die Anzahl der sich vegetarisch bzw. vegan lebenden Menschen weiter steigt. Als Indikator kann der Mitgliederzuwachs des VEBU in den vergangenen zwei Jahren gesehen werden. Für Ende des Jahres 2011 rechnet der Verein mit einem Zuwachs von über 40 Prozent. Aber auch die Produktpalette an vegetarischen Gerichten nimmt stetig zu, weil Supermärkte und Discounter immer mehr Fleisch- und Milchalternativen anbieten.

Die persönlichen Gründe für eine vegetarische Ernährung sind vielfältig und können sich im Laufe der Zeit ändern. Neben den ethischen Aspekten werden die moralischen und ökologischen zunehmend bedeutender. Der Einfluss der Tierhaltung auf Umwelt, Klima und Welthunger ist deutlich zu erkennen. Viele kritische Verbraucher werden sich dadurch der Verantwortung ihrer Kaufentscheidungen bewusst. Auch gesundheitliche Aspekte können die Entscheidung für den Vegetarismus begründen. Eine vollwertige vegetarische Ernährung verringert im Gegensatz zur deutschen Durchschnittskost das Risiko von Stoffwechsel- und Herzkreislauferkrankungen sowie Übergewicht.
Der Fleischkonsum beträgt in Deutschland rund 60 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Das sind rund 1,2 Kilogramm pro Woche. Und damit ist der Wert deutlich höher als ihn die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nämlich maximal 300 bis 600 g Fleisch pro Woche.

Zunehmend wird klar, dass Fleisch und Fisch nicht unbedingt zu einer vollwertigen Ernährung notwendig sind und der Vegetarismus eine sehr nachhaltige Form der Ernährung darstellt. Pflanzliche Lebensmittel sowie Milch und Eier reichen aus, um den täglichen Bedarf an Nährstoffen aufzunehmen, wie sie in internationalen Referenzwerten empfohlen werden.
Nora Moltrecht, www.aid.de

Abenteuer Leben – täglich Wissen

Kabel1, Freitag, 04.12., 18:00 – 19:10 Uhr

Achtung, Stadtpiraten-Alarm in Dresden! Nach erfolgreich absolviertem Sächsischsprachkurs probieren Cornel und Matthias die neugewonnenen Sprachkenntnisse in der ‚Sächsisch-Flirt-Challenge‘ am lebenden Objekt aus. Anschließend geht es zum Trabi-Parcours-Fahren und zum Stollen-Wettbacken. Und weil die Broiler in Dresden für ein Wettessen viel zu delikat sind, steigt zum Abschluss des Trips in die sächsische Landeshauptstadt noch ein großes Senf-Wettfuttern. Guten Appetit!

Tanzen im winterlichen Berlin

Tanzen im winterlichen Berlin

Vom 3. bis 13. Januar 2010 finden die 9. Tanztage statt. Bei dem internationalen Festival des zeitgenössischen Tanzes wird speziell den in Berlin lebenden Nachwuchschoreografen die Möglichkeit geboten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Veranstaltungsort sind die Sophiensaele in Berlin Mitte.

Mehr unter www.tanztage.de

Leoparden-Safari in Sri Lanka

Eintauchen in die Welt der Leoparden

In Sri Lanka können Besucher auf Leoparden-Safaris die frei lebenden Raubtiere hautnah erleben

Naturfreunden wird auf Sri Lanka ein besonderes Abenteuer geboten: Auf Leoparden-Safaris haben Besucher die Möglichkeit, die faszinierenden Raubkatzen aus nächster Nähe zu beobachten und dabei von erfahrenen Guides alles über die Lebensweise der Einzelgänger zu erfahren. Der Yala National Park gehört mit einer Leopardendichte von einem Tier pro Quadratkilometer zu den besten Plätzen Asiens, um die zurückgezogenen Raubkatzen zu bestaunen. Da es hier keine natürlichen Feinde wie Löwen und Tiger gibt, entspannen die Leoparden auch tagsüber und sind dadurch gut zu beobachten. Nebenbei können auf den Safaris auch andere Tiere wie Elefanten, Krokodile, Schakale, Büffel oder Lippenbären gesehen werden.

Jetwing Holidays ist einer von verschiedenen Anbietern, die eine siebentägige Tour mit zahlreichen Besichtigungsfahrten in den Yala National Park im Osten der Insel im Programm haben. Die Tour im Doppelzimmer mit Halbpension ist für umgerechnet circa 814 Euro pro Person buchbar. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie unter www.jetwingeco.com .

Allgemeine Informationen über Sri Lanka unter www.srilanka.travel .

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt

DMAX, Donnerstag, 07.05. um 21:15 Uhr

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt

New York City

Sie haben beide ein Faible für Exotisches und kennen New York City wie ihre Westentasche. In dieser Episode geht Alles-Esser Andrew Zimmern mit Küchenchef Anthony Bourdain auf kulinarische Entdeckungsreise im Big Apple. Wie es sich für Feinschmecker mit Hang zum Außergewöhnlichen gehört, bewegen sich die beiden immer nah an der kulinarischen Schmerzgrenze. Von der „Königsmuschel“, die optisch an einen runzeligen Elefantenrüssel erinnert, über „Sashimi“ vom lebenden Hummer, bis hin zu Entenfüßen, die man in Chinatown wahlweise gesotten, gebraten oder frittiert genießt.

Wo der Regenbogen ein Liebespaar vereint – Argentinien und Brasilien

Wo der Regenbogen ein Liebespaar vereint
Argentinien und Brasilien: Die Legende der Iguazú-Wasserfälle

„Große Wasser“ werden sie genannt, die imposanten Iguazú-Wasserfälle im
Grenzgebiet Argentiniens und Brasiliens. Romantisch ist die Geschichte der
hier lebenden Guaraní, die sich um ihren Ursprung rankt: Sie erzählt von der
Schlange Mboí, die im Fluss Iguazú lebte und Jahr für Jahr eine junge Frau
als Opfer verlangte. Häuptling Tarobá verliebte sich eines Tages in eine
dieser Frauen, Naipí, und entführte sie. Die zornige Schlange wand sich so
wütend im Flussbett, dass die Erde sich öffnete. So entstanden die
imposanten Klippen, über die der Fluss heute in die Tiefe stürzt. Mboí
verwandelte die Liebenden in Bäume, die getrennt zu beiden Seiten der Fälle
stehen. Einzig der Regenbogen vermag die beiden zu vereinen.

Die Iguazú-Wasserfälle sind die breitesten der Welt, und sie ziehen Jahr für
Jahr viele Besucher in ihren Bann. 1542 wurden sie von den Europäern
entdeckt. Später war das ursprünglich von den Guaraní besiedelte Gebiet für
über hundertfünfzig Jahre fest in der Hand der Jesuiten. 1934 wurde bereits
der Iguazú Nationalpark gegründet. Die Guaraní leben heute in einem Reservat
am Rand der Stadt Iguazú, und immer noch spürt man überall im Nationalpark,
inzwischen UNESCO Weltnaturerbe, ihren Einfluss.

Der Lateinamerika-Anbieter Miller Reisen bietet Argentinien-Reisenden einen
fünftägigen Ausflug in das Gebiet der Guaraní. Ein Besuch der argentinischen
und der brasilianischen Seite der Wasserfälle steht dabei auf dem Programm.
Eine Estancia in den benachbarten Iberá-Sümpfen bietet Unterkunft und
ermöglicht Natur- und Tierbeobachtungen sowie Ausritte mit Gauchos.
Der
Ausflug von Corrientes nach Iguazú beinhaltet unter anderem einen
Privatwagen mit deutschsprachiger Leitung in Iguazú und den Aufenthalt auf
der Estancia sowie die Transfers und kostet ab 1.218 Euro pro Person.

Informationen gibt es bei Miller Reisen, Millerhof 2, 88281 Schlier,
Tel.07529/9713-0, Fax: 07529/9713-50/51, info@miller-reisen.de, www.miller-reisen.de

Hummer besser im Spätsommer oder Herbst essen

Mit den Festtagen kommt auch die Hummersaison – und damit das Resultat langen Leidens auf den Tisch. Denn Fangsaison auf Hummer ist nicht im Winter. Hummer werden an den Küsten des Nordatlantiks Amerikas und Europas im Spätsommer und Herbst gefangen. Um die Hummer den Gourmets „frisch“ aufzutischen, werden die lebenden Tiere wochen- bis monatelang gelagert. Dabei werden die in der Natur als Einzelgänger lebenden Hummer mit zusammengebundenen Scheren dicht an dicht gepackt. So werden sie gekühlt gehalten, bis sie endlich krepieren dürfen, meist in siedendem Wasser. Der Verein fair-fish rät, auf Hummer und andere Krebse zu verzichten. Solange nicht schonender mit diesen Tieren umgegangen werde, sei es weder ethisch noch qualitativ vertretbar, sie zu essen.

Bei kühlen Lagertemperaturen litten die Tiere weniger, wird gern behauptet. Ebenso beliebt ist die Behauptung, Hummer und andere Krebse seien sofort tot, wenn sie schliesslich in siedendes Wasser gegeben werden.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen aber: Hummer, Langusten und andere Zehnfusskrebse empfinden Schmerz, und zwar auch in kühler Umgebung. Die lange und enge Gefangenschaft bedeutet für sie Dauerstress und Qualen. In siedendem Wasser ist ein Hummer je nach Grösse erst nach 15 Sekunden bis 7 Minuten tot. Kalt aufsetzen und dann zum Sieden bringen macht die Qualen nicht geringer. Das Tiefgefrieren von Hummer vor dem Kochen ist ebenfalls keine schmerzlose Methode; die Betäubung tritt nur langsam ein. Selbst das Zerschneiden der Nervenzentren wird von Wissenschaftern als untaugliche Methode beurteilt: Sie verlangt viel Wissen und Können, und in der Praxis dauert es zu lange, bis der Krebs unter Schmerzen endlich bewusstlos ist.

Alternative wäre marktreif

Die einzig vernünftige Alternative heisst: Hummer und andere Krebse gleich nach dem Fang töten. Eine hierfür in England entwickelte Anlage betäubt und tötet die Tiere mit Strom, anschliessend werden sie gekocht und tiefgefroren. Das Fleisch dieser Tiere zeichnet sich durch besseren Geschmack und festere Textur aus. Zudem sind durch den Strom auch die Bakterien abgeötet, welche bei lebend gelagerten Krebsen nachträglich mit Chemie oder Bestrahlung bekämpft werden müssen. Uebrigens: Schön rot werden beim Kochen auch sofort getötete Hummer.

Die in England entwickelte Anlage ist bislang in drei Fischfabriken in Betrieb, welche den britischen Markt beliefern. Auf dem europäischen Festland sind Hummer aus solch schonender Produktion leider noch nicht erhältlich. Der Verein fair-fish, der sich für nachhaltige Fischerei und rücksichtsvollen Umgang mit den gefangenen Tieren einsetzt, rät daher zum Verzicht auf Hummer und andere Krebse. Fleisch gequälter Tiere sei ein fragwürdiger „Genuss“, meint fair-fish. www.fair-fish.ch

Oliver’s Twist

RTL2, Samstag, 29.11., 12:00 – 12:30 Uhr

Jamie Oliver ist in den vergangenen Jahren zu dem jungen Starkoch avanciert, aber ganz ohne Allüren oder ‚Nouvelle Cuisine‘. Seit seinen Anfängen in Dad’s Pub und dem Londoner River Café liebt Jamie das Essen und das Kochen, ohne Schnörkel aber immer innovativ. Sein unkomplizierter Style und Persönlichkeit machten ihn in seiner Heimat England zum Publikumsliebling für jung und alt und verdrehte die Vorstellung, kochen müsse kompliziert oder langweilig sein. Schnell erobert Jamie mit seiner Serie ‚The Naked Chef‘ die Kochwelt, seine Bücher sind absolute Bestseller. RTL II präsentiert den freshen Koch mit dem ganz besonderen Style.
Folge 40: ‚Musik geht durch den Magen‘
Jamie probt mit seiner Band in einem Pub um die Ecke. Jamie soll sich bei der Probe auch um die Verpflegung für die ausschließlich vegetarisch lebenden Bandmitglieder kümmern. Er beweist gerne, dass vegetarisches Essen spannend schmecken kann, besonders die indische Küche. Also fährt er schleunigst bei dem indischen Restaurant eines Kumpels vorbei, um noch ein paar Zutaten zu besorgen.
Rezepte:
Indisches Chutney mit Poppadoms
Ananas-Curry
Zwiebel- Bhajis