Gesundes Frühstück

Das Frühstück gilt aus Sicht von Ernährungsexperten als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Was gehört am Morgen außer Brötchen mit Marmelade oder Honig sowie Kaffee oder Tee auf den Tisch? Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner März-Ausgabe diesen Fragen nach und zeigt an Beispielen aus insgesamt 15 Ländern auf, wie gesund weltweit gefrühstückt wird. Grundsätzlich sollte ein gutes Frühstück Vollkorn- und fettarme Milchprodukte sowie Obst und Gemüse enthalten.

„Frühstücken ist wichtig, weil die Nährstoffspeicher nach der Nachtruhe aufgefüllt werden müssen. Der Körper braucht Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien“, sagt Claudia Thienel, Diplom-Ökotrophologin aus Berlin, in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. Je nach Kulturkreis wird dieser Anspruch freilich nicht immer erfüllt. So wertet Thienel die Tatsache, dass US-Amerikaner ihre Cornflakes oft zusätzlich zuckern, als wenig sinnvoll. Der Zucker liefert nur Kalorien ohne weitere Nährwerte. Auch der Umstand, dass viele Amerikaner mehrere Spiegeleier, gebratenen Speck und Bratkartoffeln zum Frühstück essen, sei grenzwertig, weil die Ernährung damit zu fetthaltig ist. Empfehlenswert sei da schon eher – wie in Brasilien üblich – der Verzehr von gekochtem Schinken, weil es sich dabei um eine fettarme Eiweißquelle handelt.

In vielen Ländern wie in Frankreich gehören neben Kaffee oder Tee auch das Glas Orangensaft am Morgen dazu. Es entspricht einer Obstportion, von denen der Mensch nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag zwei Portionen a 250 Gramm zu sich nehmen sollte. Während sich die Frühstücksvarianten in europäischen Ländern oftmals ähneln, variieren sie in Asien deutlicher. So werden in Indien häufig Reisteigpfannenkuchen serviert, die in ein Curry aus Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, grünen Chilli und Kokosmilch getaucht werden. Aus Sicht von Thienel eine gute Variante, weil das Gemüse wichtige Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe liefert. Wer Fleisch zum Frühstück möchte, sollte wie in Indonesien auf mageres Hähnchen setzen. Ebenfalls empfehlenswert: etwas Fisch am Morgen – wie in Singapur gern serviert –, weil damit der Jodbedarf gedeckt wird. Hingegen sollte man maximal drei Eier pro Woche essen.

Als „Sieger“ des Vergleichs könnte man das Frühstück in Finnland bezeichnen. Roggen- und Haferbrot belegt mit Käse, Schinken, Gurke und Tomate sind dort ein Muss, genauso wie ein Müsli oder Haferbrei mit Blau- oder Preiselbeeren. Ein Lob zollt Expertin Thienel auch einer Variante, die in Russland gern gefrühstückt wird: Dort gibt es in vielen Haushalten eine Schüssel Hafer- und Hirsebrei. Das sei nicht nur eisenreich, sondern liefere mit Milch zubereitet obendrein das für den Körper wichtige Kalzium.

Die März-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist bereits an zentralen Kiosken erhältlich.

Expedia übernimmt Auto Escape

Expedia Group schließt Übernahme der Auto Escape Group ab

Die Expedia Group verkündete den Abschluss der Übernahme der Auto Escape Group, einem Mietwagenbroker.

Expedia Group ist eines der größten Online-Reisebüros der Welt mit einem umfangreichen Markenportfolio, zu dem einige der führenden globalen Online-Reisemarken gehören, darunter:
Expedia.com, das größte Online-Reisebüro der Welt mit vollständigem Leistungsangebot, das über 31 länderspezifische Websites verfügt
Hotels.com, der Hotelspezialist mit Websites in mehr als 60 Ländern
Hotwire, eine führende Discount-Reise-Website, die Sonderangebote in 12 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien vertreibt
Egencia, weltweit Nummer fünf im Bereich der Geschäftsreisen
eLong, das zweitgrößte Online-Reisebüro in China
Venere.com, die Online-Hotelreservierungsspezialisten in Europa
trivago, ein führendes Online-Unternehmen mit Metasuchmaschine für Hotels und Websites in 45 Ländern
Expedia Local Expert, ein Anbieter von Conciergediensten, Aktivitäten und Veranstaltungen in Hunderten von Reisezielen auf der ganzen Welt
Classic Vacations, ein Spezialist für Top-Luxusreisen
Expedia CruiseShipCenters, einer der in Nordamerika führenden Experten für Kreuzfahrten
CarRentals.com, ein großer Mietwagenvermittler im Internet.

www.expediainc.com

Internationaler Slow Food-Kongress

Petrini: „Die Welt hat mit Slow Food gesprochen und Slow Food mit der Welt.“

Vom 27. bis zum 29. Oktober wurde zeitgleich zum Salone del Gusto und Terra Madre 2012 in Turin der Sechste Internationale Slow Food-Kongress abgehalten. Die 650 Abgeordneten nahmen im Laufe der drei Kongresstage an 90 Präsentationen aus mehr als 50 verschiedenen Ländern teil. Redner aus Nationen wie Palästina und Israel, Somalia, Mali, China und Brasilien gaben einen Überblick über die Vielfalt und die Bedeutung von Slow Food auf der ganzen Welt. Der wiedergewählte Präsident des Vereins, Carlo Petrini, drückte es so aus: „Die Welt hat mit Slow Food gesprochen und Slow Food mit der Welt.“

Bei der Abschlusssitzung wählten die Abgeordneten, die aus 95 verschiedenen Ländern nach Turin angereist waren, die internationalen Führungsorgane des Vereins. Außerdem beschlossen sie Änderungen an der internationalen Satzung von Slow Food. Mit dem Exekutivausschuss wurde ein neues, aus sechs Personen bestehendes Organ geschaffen, das sich um die Umsetzung der politischen und strategischen Entscheidungen des Internationalen Rats von Slow Food kümmern wird. Als eine von zwei Frauen wurde die Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V., Dr. Ursula Hudson, in den Exekutivausschuss gewählt.

Da der Verein in den letzten Jahren auch außerhalb der traditionellen Einflussgebiete exponentiell angewachsen ist, wurden weitere Änderungen vorgenommen, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Der Internationale Rat, also das Führungsgremium des Vereins, wird ab jetzt so viele Länder wie möglich repräsentieren und nicht mehr proportional zur Mitgliederanzahl jedes Landes aufgestellt sein. Die 45 neuen Beiräte kommen aus 30 verschiedenen Ländern. Slow Food Deutschland ist hier mit drei Personen vertreten, Dr Rupert Ebner (Schatzmeister), Gisela Bautz (Mitglied des Vorstands) und Lotte Heerschop (Berlin). „Wir müssen die gesamte globale Bewegung noch breiter repräsentieren“, so Petrini im Gourmet Report Gespräch, „und das gilt nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für die Projekte und Aktivitäten in den einzelnen Ländern.“

Er ging darauf ein, die Reichweite von Slow Food in Afrika zu erhöhen, insbesondere durch eine Steigerung der Anzahl der Nutzgärten, die von den Convivien und Lebensmittelbündnissen auf dem ganzen Kontinent betrieben werden. Gleichzeitig betonte er, dass Slow Food sich kontinuierlich weiterentwickeln und sich an diese neuen internationalen Kontexte anpassen muss. „Wir müssen in der Lage sein, China mit ins Boot zu holen“, sagte er, „ein Land mit fast 2 Milliarden Einwohnern. Wir müssen auf die Komplexität der asiatischen Welt eingehen und mit diesen Ländern interagieren.“

In den nächsten Jahren muss sich Slow Food weiterhin als politischer Akteur etablieren, der sich auf der ganzen Welt für den Schutz der biologischen Vielfalt einsetzt. Dazu ist es unerlässlich, mit der Klassifizierung bedrohter Produkte fortzufahren, wie im Rahmen der Arche des Geschmacks. „Wenn wir keinen Katalog der Produkte erstellen, die wir schützen wollen, werden andere sie vor uns zerstören“, erklärte Petrini.

In seiner Abschlussrede appellierte er an die Abgeordneten, nach ihrer Rückkehr nach Hause „weiterhin mit Freude das fortzusetzen, was sie begonnen haben, denn ein Lächeln schafft mehr Leidenschaft und Überzeugungskraft als ein trauriges Gesicht. Der Spaß kann jetzt losgehen, mit Slow Food 2.0.“

Hier ist eine Liste aller gewählten Slow Food Leuten und ihre Ämter: www.gourmet-report.de/artikel/343512/Slow-Food-international/

Die Reichen wohnen in Liechtenstein

… und die Armen Europas in Moldawien – Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft

Die aktuelle Studie „GfK Kaufkraft Europa 2012/2013“ von GfK untersucht die regionalen Niveauunterschiede in der Kaufkraft der Verbraucher in 42 europäischen Ländern. Auf Länderebene reicht das Spektrum dabei vom 4,5-Fachen des Europadurchschnitts in Liechtenstein bis zu einem Zehntel dieses Durchschnittswerts in Moldawien. Spanien markiert in etwa die durchschnittliche europäische pro-Kopf-Kaufkraft.

Laut der GfK Kaufkraftstudie stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2012 insgesamt etwa 8,6 Billionen Euro für ihre gesamten Ausgaben sowie zum Sparen zur Verfügung. Dies entspricht einer Kaufkraft von 12.802 Euro pro Einwohner im Durchschnitt der 42 Studienländer.
Das Wachstum pro Kopf liegt bei 2,1 Prozent
In den 42 betrachteten Ländern führen die Unterschiede in Lohnentwicklung und Inflation dazu, dass die privaten Verbraucher unterschiedlich viel Geld für ihre Konsumausgaben zur Verfügung haben. Die GfK Kaufkraftstudie betrachtet – zwecks einer bis zur feinsten regionalen Ebene einheitlichen Vergleichsbasis – die nominale Kaufkraft der Menschen, umgerechnet in Euro. Die Wechselkurse der nicht Euro-Länder beziehen sich auf die Angaben von Eurostat zum 7. Juni 2012. Das Ranking der Staaten Europas nach der Kaufkraft je Einwohner zeigt wenig Überraschungen: Wie immer liegt Liechtenstein weit vorn – mit rund 57.000 Euro pro Kopf für das Jahr 2012. Mit einem Abstand von rechnerisch 15.000 Euro pro Kopf folgen dicht an dicht die Norweger sowie die Schweizer. Die luxemburgischen Verbraucher müssen sich hingegen mit „nur“ rund 28.924 Euro pro Kopf und dem vierten Rang begnügen.

Die Einwohner der kaufkraftstärksten Länder Europas müssen zwar einen großen Teil ihres Einkommens in Mieten und allgemein teurere Lebenshaltungskosten investieren. Für den Konsum über das Lebensnotwendige hinaus bleibt ihnen jedoch erheblich mehr Geld übrig als den Verbrauchern in kaufkraftschwächeren Ländern.

Alain Ducasse

Das erste Restaurant von Alain Ducasse, das Restaurant Louis XV in Monte-Carlo, feiert 25. Jubiläum und Ducasse lädt 200 Köche aus 25 Ländern mit 300 Michelin Sternen zum Feiern nach Monaco ein

Monaco lädt zum kulinarischen Gipfeltreffen: 200 Köche aus 25 Ländern mit 300 Michelin Sternen werden vom 16. bis 18. November in Monaco erwartet, um das 25-jähriges Firmenjubiläum von Alain Ducasse im Louis XV zu feiern.

25 Jahre kulinarische Exzellenz im Louis XV, hunderte von neuen kreativen Rezepten erfunden und verfeinert, tausende Produkte in wohlschmeckende Gerichte verwandelt, dutzende von Köchen zu Chefs ausgebildet, die Bilanz von Alain Ducasse sucht seinesgleichen. Drei Tage trifft sich die kochende Weltelite aus fünf Kontinenten in Monaco, um sich auszutauschen, neues zu entdecken und miteinander zu kochen. Neben den französischen Chefs Joel Robuchon und Michel Guérard, wird auch der dänische Sternkoch René Redzepi des Zwei Sterne Restaurants Noma aus Kopenhagen anwesend sein. Nur für dieses außergewöhnliche kulinarische Gipfeltreffen wird im Sternen Saal des Monaco Sportings auf 1000 qm ein Markt aufgebaut, der alle regionalen Produkte der Riviera anzubieten hat. In der Mitte des Marktes, werden zehn Köche ein einzigartiges Menü live für Ihre Kollegen zu kochen.

Alain Ducasse arbeitet in seiner berühmten Pariser Kochschule für Profis, ADF, mit CHROMA type 301 Kochmesser . Aufgrund seiner vielen Restaurants hat Ducasse in den letzten Jahren immer mindestens 9 Michelin Sterne erhalten, manchmal sogar 11.

Das Fürstentum Monaco ist das ganze Jahr über eine Reise wert: Der sonnenverwöhnte Staat an der Côte d’Azur bietet ein unvergleichlich großes Angebot an kulturellen Höhepunkten und ist Schauplatz weltberühmter Veranstaltungen. In den erstklassigen Hotels sowie exzellenten Spa- und Wellness-Oasen des Fürstentums finden Besucher Erholung und exquisiten Service. Mehr als 160 Restaurants bieten eine Vielfalt kulinarischer Köstlichkeiten. Darüber hinaus ist Monaco durch seine einzigartige Lage und seine faszinierende Umgebung der perfekte Ausgangspunkt für erstklassige Tagesausflüge in die Region oder einen der zahlreichen Orte in den benachbarten Ländern Frankreich und Italien. Mit airberlin, Lufthansa , Swiss sowie weiteren Fluggesellschaften erreichen Reisende täglich bequem den Airport Nizza, von wo aus es nur wenige Kilometer Fahrt nach Monaco sind.

Hotelvergleich Monaco bei booking.com oder HRS – Flugpreisvergleich bei Opodo

TUIfly billig ab Basel

TUIfly fliegt ab Basel Ziele rund ums Mittelmeer und auf den Kapverdischen Inseln an – 19 Ziele in acht Ländern – Die Verbindungen können ab sofort früh besonders günstig gebucht werden – Direktflüge nach Antalya, Bodrum und Dalaman sowie nach Sal und Boa Vista und der Türkei, ausserdem Agadir und Marrakesch

Im kommenden Sommerflugplan baut TUIfly sein Flugangebot in der Schweiz deutlich aus und nimmt zehn neue Flugziele ab Basel in das Portfolio auf. Für die neue Flugplanperiode bietet TUIfly damit Verbindungen zu 19 Zielen in acht Ländern an. Insgesamt startet TUIfly im nächsten Sommer 35-mal wöchentlich vom Flughafen Basel. Die Verbindungen können ab sofort früh besonders günstig gebucht werden.

Besonders interessant sind die neuen Direktflüge nach Antalya, Bodrum und Dalaman sowie die neuen Verbindungen nach Sal und Boa Vista auf den Kapverdischen Inseln. Neben der Türkei und den Kapverden steht mit den Flügen nach Agadir und Marrakesch auch Marokko im Fokus.

„Basel ist ein optimaler Abflughafen für TUIfly . Das Einzugsgebiet ist sehr groß und wir können so unsere Präsenz im Schweizer Markt deutlich stärken. Da wir bereits ab Basel viele Jahre erfolgreich geflogen sind, kennen wir die Gegebenheiten und sind sehr stolz darauf den Kunden aus der Schweiz und den angrenzenden französischen Regionen attraktive neue Destinationen anbieten zu können, “ so Dr. Dieter Nirschl, CEO von TUIfly im Gourmet Report Gespräch.

Für den Reisezeitraum von Ende April 2013 bis Anfang November 2013 sind ab sofort Flugtickets über TUIfly buchbar.

Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen

Ausgelaugte Böden, Wassermangel, steigende Nahrungsmittelpreise: Es wird immer schwerer, die Menschen auf der Erde zu ernähren. Zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli 2012 plädiert die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. für eine gerechtere Wirtschaftspolitik und geringeren Fleischkonsum.

16.000 Liter Wasser sind notwendig, um ein Kilogramm Rindfleisch zu erzeugen, für ein Kilogramm Getreide wird nicht einmal ein Zehntel dieser Menge benötigt. Immer mehr Wald wird gerodet, um Weidefläche für Rinder zu schaffen, immer mehr Pestizide und Düngemittel verwendet, um Futtermittel anzubauen. Die Folgen für die Menschen vor allem in den Ländern des Südens sind gravierend: Die Böden laugen aus und vertrocknen. Weil Ackerfläche knapp wird, werden in vielen afrikanischen, asiatischen und osteuropäischen Ländern Kleinbauern von ihrem Land vertrieben und geraten in Not. „Wir müssen dringend weniger Fleisch essen, damit Menschen in allen Teilen der Welt genug zum Leben haben“, sagt Saphir Robert von der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband).

Robert kritisiert vor allem, dass Grundnahrungsmittel wie Mais und Getreide nicht mehr für die Ernährung der Menschen, sondern als Futter für Tiere oder zur Energieerzeugung verwendet werden. „Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen“, so die Referentin der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. „Unter- und Mangelernährung sind Folgen falscher Ernährung und falscher Politik – und zwar in den Industriestaaten.“

Saphir Robert verweist auf einen Bericht der Ernährung- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Danach kann die globale Landwirtschaft beim heutigen Stand der Technik sogar 12 Milliarden Menschen ausreichend ernähren. Der vor allem von den reichen Ländern des Nordens verursachte Klimawandel und die Übernutzung der Böden führt aber in einigen Ländern zu immer schlechteren Ernten. „Nicht die steigende Weltbevölkerung ist die wahre Ursache für Hungerkatastrophen, sondern in erster Linie eine einseitige und ignorante Politik“, sagt Saphir Robert.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.oeko-fair.de. Tipps für eine gesunde und verantwortliche Ernährung gibt es in den Themenheften „Fleisch genießen“ und „Klimafreundlich essen“ der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., zum Bestellen oder Download unter www.verbraucher.com

Gourmet Report stimmt dem zu. Weniger, aber besseres Fleisch. Kein Nahrungsmittel als Benzinersatz.

Vorsicht beim Surfen und Telefonieren im Urlaub

Viele wollen auch im Urlaub nicht darauf verzichten: auf das Handy. Wer ab Juli Urlaub in einem EU-Land macht, telefoniert billiger. Die Anbieter müssen die Passiv- und Aktivgebühren und die SMS-Preise senken. Das ist gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel billiger, wenn man angerufen wird, um 17 Prozent, wenn man anruft. Der SMS-Versand kostet um 18 Prozent weniger. Nach wie vor teuer bleibt Telefonieren in Nicht-EU-Ländern. Das zeigt ein AK Test der gängigsten Mobiltelefon-Anbieter in Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei.

Die AK hat die Handy-Tarife der Anbieter A1, Bob, Red Bull Mobile, T-Mobile, Orange, Tele.Ring, Drei, Yesss und Ge-org unter die Lupe genommen. Innerhalb der EU-Länder entsprechen die Roamingpreise von Vertrags- und Wertkartentarifen den von der EU verordneten Höchstpreisen. „Ab 1. Juli müssen die Passiv- und Aktivgebühren wie in den Vorjahren wiederum gesenkt werden“, sagt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. Die Passivgebühren werden von 13,2 Cent auf 9,6 Cent und die Aktivgebühren von 42 Cent auf 34,8 Cent pro Minute gesenkt (jeweils inklusive Umsatzsteuer). Die SMS-Preise reduzieren sich von 13,2 Cent auf 10,8 Cent pro SMS.

Weiterhin große Preisunterschiede finden sich in den untersuchten Nicht-EU-Ländern (Türkei, Kroatien). Es zeigt sich, dass teilweise die Roamingpreise für Wertkarten sogar wesentlich günstiger sind als jene für Vertragstarife (etwa Bob in der Türkei und Kroatien).

Welche Preise im EU-Urlaubsland ab Juli zu zahlen sind
Land Konsument ruft nach Hause Konsument wird angerufen
Griechenland 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Spanien 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Italien*) 0,348 Euro/Minute 0,096 Euro/Minute
Kroatien 0,49 bis 2,00 Euro/Min. 0,29 bis 1,25 Euro/Min.
Türkei 0,348 bis 2,50 Euro/Min. 0,096 bis 1,25 Euro/Min.
*) ausgenommen Drei: Preise wie in Österreich

Manche Anbieter haben auch Sondertarife mit inkludierten Freiminuten und monatlichen Zusatzkosten für den Urlaub oder Angebote mit vorausgekauften Gesprächsminuten, etwa bei T-Mobile Wertkarten 20 Minuten für sechs Euro. „Konsumenten sollten sich vor dem Urlaub über die Roamingpakete genau erkundigen, ob oder welches Paket für ihr Nutzerverhalten geeignet ist“, rät Zimmer. „Da die Pakete unterschiedliche Leistungen anbieten, ist ein Vergleich nicht immer einfach.“ Die AK hilft durch das Dickicht. Im Internet unter www.arbeiterkammer.at
finden Sie in der AK Studie „Telefonieren im Ausland“ welche Tarife Sie in Ihrem Urlaubsland zahlen.

AK Preismonitoring 2: Surfen im Urlaub kommt teuer
Kostendeckel für Surfen erstmals in EU-Urlaubsländern, trotzdem ist Vorsicht geboten!

Heuer gibt es erstmals für das Internet-Surfen in EU-Ländern eine Kostengrenze: UrlauberInnen können sich gegenüber dem Vorjahr viel ersparen. In Nicht-Euro-Ländern bleibt es weiterhin sehr teuer – im Extremfall kann ein Megabyte bis zu fast 21 Euro kosten. Das zeigt ein AK Test über die Internet-Roamingkosten in Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei. Seit 2010 gibt es überdies in der EU einen Schutz gegen Horror-Rechnungen: Bei 60 Euro ist Schluss – die Internetverbindung wird „gekappt“!

Die AK hat die Tarife bei A1, T-Mobile, Drei, Orange und Tele.Ring für das Internet in den Urlaubsländern Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und der Türkei erhoben. Aufgrund einer neuen EU Verordnung gibt es heuer erstmals auch für das Internet in den EU-Staaten ab Juli eine Höchstgrenze von maximal 84 Cent pro Megabyte. „Für die Konsumenten ist das gegenüber dem Vorjahr eine Kostenersparnis bis zu 96 Prozent“, sagt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer.

Der Anbieter Drei fällt durch einige günstige Ausnahmen auf: In Italien kostet der Datentransfer so viel wie in Österreich (3 like Home). In Greichenland und Spanien liegen die Preise mit 0,59 Euro unter den EU-Höchstpreisen.
In Nicht-EU-Ländern bleibt das Surfen weiterhin teuer. „Positiv ist, dass die Betreiber nun auch im Nicht-EU-Land ihre Kunden über die Preise informieren müssen“, betont Zimmer.

Viele Anbieter haben auch spezielle Roaming-Datenpakete für den Urlaub mit vergleichsweise günstigen Kosten. „Bei diesen Paketen ist Vorsicht geboten“, sagt Zimmer. „Nach Überschreiten der inkludierten Datenpauschale wird der Mehrtransfer zum Basistarif oder zu einem festgelegten Preis verrechnet, was kostspielig werden kann.“ Achtsam sollen KonsumentInnen auch bei der Kündigungsfrist für Datenpakete auf Monatsverrechnungsbasis sein – sie kann bis zu zwölf Wochen betragen.

Innerhalb der EU gibt es für das Surfen eine Kostenbremse. Bei einer Kostengrenze von 60 Euro muss der heimische Anbieter den Kunden per SMS warnen. Wenn der Kunde nicht ausdrücklich und aktiv darauf reagiert, dass er den Dienst weiter haben will, muss ihn der Betreiber einstellen. „Dieser Schutz gilt aber nur zuverlässig innerhalb der EU“, erklärt Zimmer. „Außerhalb der EU muss der Betreiber Kunden darüber informeiren, wenn diese Funktionen nicht zur Verfügung stehen.“

SERVICE: Welcher Anbieter in Ihrem Urlaubsland was verrechnet, finden Sie im Internet – „Internet und E-Mails im Ausland“ unter www.arbeiterkammer.at

AK 3: Damit Ihr Handy im Urlaub nicht zur Kostenfalle wird

SMS kommen im Urlaubsland im Vergleich zu Anrufen günstiger, vor allem in Nicht-EU-Ländern. Zur Vorsicht rät die AK beim Abhören der Mobilbox im Urlaub. Sie kann zur Kostenfalle werden. Die AK Konsumentenschützer geben Tipps, was KonsumentInnen im Urlaub beim Telefonieren beachten sollen.

Was UrlauberInnen wissen sollten, wenn sie mit dem Handy telefonieren:
Ihr Handy wählt sich ins stärkste Gastnetz: Häufig, aber nicht immer, sind die Preise in den untersuchten Urlaubsländern Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien und Türkei mittlerweile netzunabhängig. Ein Anruf beim Anbieter schafft Klarheit. Überlassen Sie die Netzwahl dem Handy, dann bucht es sich automatisch in das stärkste Netz am Standort ein. Die AK Konsumentenschützer raten dennoch, über die manuelle Netzwahl am Handy die Einwahl ins günstigste Gastnetz zu programmieren. In der Bedienungsanleitung steht, wie es geht.
Das Handy läutet, auch da heißt es zahlen: Wer im Urlaub angerufen wird, zahlt auch. Der Anrufer aus Österreich zahlt nur den österreichischen Tarif für Gespräche ins Mobilnetz, da er nicht wissen muss, dass das Handy gerade im Ausland ist. Der Angerufene zahlt Gebühren für die Weiterleitung des Anrufs von Österreich in den Urlaubsort (Passivgebühr). T-Mobile, Mobilkom (A1, Bob, Red Bull Mobile), Orange, Tele.Ring, Drei und Yesss verrechnen im Privatkundentarif in den untersuchten Urlaubsländern ab Juli Passivgebühren von 0,096 bis 1,25 Euro pro Minute (Ausnahme Drei in Italien: im Drei-Netz telefoniert man in Italien zu den gleichen Konditionen wie zu Hause). Am teuersten sind die Passivgebühren in den untersuchten Nicht-EU-Ländern meist bei Wertkarten-Handys (Ausnahme Bob).
Manche Anbieter offerieren spezielle Roamingpakete mit inkludierten Freiminuten auf monatlicher Basis. Achtung: Während bei A1 und Orange sofort das volle Freiminutenkontingent bereitgestellt wird, steht dieses bei T-Mobile und Drei im Buchungsmonat nur aliquot zur Verfügung.
Mit SMS besser wegkommen: Vor allem in den untersuchten Nicht-EU-Ländern (Kroatien, Türkei) rentiert sich smsen statt telefonieren.
Achtung, Kostenfalle Mobilbox: Wer unter Palmen seine Mobilbox abhören will, zahlt meist genau so viel wie bei einer Gespräch nach Österreich. Ist das Handy so programmiert, dass der Anruf auf die Box geht, wenn zum Beispiel nicht abgehoben wird, fallen doppelte Kosten an: Anrufe müssen erst ins Reiseland gesendet werden, um festzustellen, ob der Anruf angenommen wird. Wird der Anruf zur Mobilbox umgeleitet, so fallen beim Angerufenen die Passivgebühr und zusätzlich der Roamingtarif für die Rückleitung des fehlgeschlagenen Anrufes zur Mobilbox in Österreich an. Um der Kostenfalle zu entgehen: Mobilbox ganz abschalten!

Mit TUIfly einen Sommer voraus

Mit TUIfly in den Sommer 2013 starten und Ziele rund ums Mittelmeer entdecken. Als eine der ersten deutschen Airlines bietet TUIfly ab sofort schon den Flugplan für den Sommer 2013 auf TUIfly Webseite zur Buchung an. TUIfly Fluggäste können so aus rund 760 wöchentlichen Flügen zu 24 Zielen in sieben Ländern wählen und damit die optimalen Verbindungen für ihren nächsten Urlaub buchen. Zusätzlich profitieren sie von den günstigen Frühbucherpreisen.

Bei TUIfly stehen weiterhin die Strecken in die Türkei, nach Griechenland, Mallorca und auf die Kanaren und Kapverden im Fokus, aber auch Burgas und Varna in Bulgarien haben sich nach der Aufnahme 2012 ins Streckennetz bewährt und werden im Sommer 2013 wieder angeboten und sogar durch einen weiteren Abflughafen verstärkt. Im Sommer 2013 können TUIfly Fluggäste einmal wöchentlich von Düsseldorf aus Burgas, die viert größte Stadt Bulgariens direkt am Schwarzen Meer, entdecken. Zusätzlich bietet TUIfly wieder Flüge ab Bremen an. Von der beliebten Hansestadt fliegt TUIfly zweimal wöchentlich nach Antalya.

Für den Reisezeitraum zwischen Ende März 2013 und Anfang November 2013 sind ab sofort Flugtickets auf dem Flugportal TUIfly buchbar.

1. Europäischen Gemüseschnitzwettbewerbr

Europäische Elite der Gemüseschnitzer schwingt die Messer

Mit Essen spielt man doch! Zumindest, wenn daraus Kunst entsteht. Rote Bete erblüht zu Rosen, die Kohlrübe wird zum Schwan, Melonen feiern als Drachen eine spektakuläre Verwandlung. Aus Feld- und Gartenfrüchten mit Schnitzmesser und Meißel zarte Blumen oder fantastische Tiergestalten zu zaubern, ist eine uralte asiatische Tradition. Jahrhunderte lang schmückten die Meisterwerke Speisetafeln fernöstlicher Herrscher. Inzwischen erobern Kürbis-Pfauen oder Ananas-Kakadus die Event-Gastronomie in Deutschland und ganz Europa.

Vom 4. bis 6. September 2011 reisen Gemüseschnitzer aus neun europäischen Ländern nach Leipzig, um auf der Fachmesse GÄSTE den „1. Europäischen Gemüseschnitzwettbewerb“ auszutragen. „Vor allem Russland, Polen und Bulgarien sind sehr stark vertreten. Die Zuschauer werden wirklich außergewöhnliche Kunstwerke zu sehen bekommen“, verspricht der 1. Vorsitzende des Xiang Wang Food Artistic Vereins, Bernd Fabian. Der Verein, der von enthusiastischen Schülern des aus China stammenden zweifachen Weltmeisters im Gemüseschnitzen Xiang Wang gegründet wurde, richtet den Gemüseschnitzwettstreit gemeinsam mit der Leipziger Messe aus. Fabian selbst tritt in einem dreiköpfigen Team an. Der 46-jährige Koch und Küchenmeister aus dem brandenburgischen Guben „opferte“ gar 14 Tage Urlaub, um mit seinen Mitstreitern zu trainieren.

Denn die Konkurrenz hat es in sich: 26 Teilnehmer im Einzelwettbewerb sowie elf Teams treten gegeneinander an. Angemeldet sind Kochartisten aus insgesamt neun Ländern. Im Einzelwettbewerb gestalten die Gemüseschnitzer am 4. September Garnituren für zwei Cocktails und für einen etwa 30 Zentimeter großen Teller. Am 5. September muss in vier Stunden vor den Augen der Jury ein Schaustück entstehen. Dafür steht ein Korb mit Melone, Papaya, Kohlrabi, Gurken, Rettich, Chinakohl und Karotten bereit. Zudem darf ein Kürbis verarbeitet werden. Am 6. September findet der Teamwettbewerb statt – auch hier muss jede Mannschaft in vier Stunden eine kreative Komposition aus vorgegeben Obst- und Gemüsesorten schnitzen.