Trüffelherbst in Istrien

Hochsaison für Feinschmecker. Bis Ende November steht die kroatische Adria-Halbinsel Istrien ganz im Zeichen der berühmten weißen Trüffel. Sie prägt nicht nur die Speisekarten von Landgasthäusern und Restaurants, sondern auch zahlreiche traditionelle Feste.
Das geografische Dreieck zwischen Buzet, Buje und Pazin gilt vor allem im Bereich des Flusses Mirna als magisches Dreieck für Genießer. Schwarze und weiße Trüffel finden in den Eichenwäldern optimale Wachstumsbedingungen, wobei unter Feinschmeckern die weiße „Tuber magnatum pico“ als absolute Krönung und weltweit als eines der teuersten Spitzenprodukte gilt.

Die weiße Trüffel Istriens gedeiht ab Mitte September bis Ende November unter ähnlichen Bedingungen und am gleichen Breitengrad wie ihre international berühmte Namensvetterin aus Alba, mit der sie de facto identisch ist. Sie wächst unterirdisch, Trüffelsucher benötigen dafür spezielle Lizenzen und – da sie unterirdisch wächst – dafür ausgebildete Hunde.

Je nach Stil des Restaurants werden die Trüffel über verschiedenste Gerichte gehobelt oder geraspelt, sind im Herbst aber in Istriens Gourmetrestaurants ebenso selbstverständlich wie in den gemütlichen Landgasthäusern, den sogenannten Konobas, wo nach alter Tradition noch viele Gerichte in der Glut am offenen Feuer zubereitet werden. Besonders beliebt sind weiße Trüffel zu Fuži- und Pljukanci- Nudeln, Fritada (Rührei) und verschiedene Kombinationen von Fleisch. Manche Restaurants wagen sich aber auch an spannende Kombinationen mit Fisch oder Desserts, wobei gerade Schokolade raffinierte Geschmackserlebnisse eröffnet. www.istra.hat

Darüber hinaus stehen traditionell zahlreiche Feste rund um die weiße Trüffel am Programm:

Livade: 18.9. – 30.10.2016 jedes Wochenende: Trüffeltage des Trüffelrestaurants Zigante mit Trüffelfest und Verkostungen, Trüffelzubereitung & Kochshows, Weißer-Trüffel-Auktion, Demonstration der Trüffelsuche mit Hunden(www.sajamtartufa.com).

Livade & Oprtalj: 22. – 23.10.2016: XXI Tuberfest: Trüffel-Tage mit Weinverkostungen sowie Wahl der schönsten und größten weißen Trüffel der Saison.

Motovun: 22.10.2016: Fünftes TeTa – Teran und Trüffel-Festival: Trüffelgerichte und Weidegu mit istrischen Winzern.

Momjan: 5,/6,11.2016: Tage des Muskats und der Trüffel aus Momjan: Wein- und Trüffelmesse mit lokalen Muskat-Winzern aus der Region Momjan

Buzet: 5. /6.11.2016:Trüffelfest

Weitere Informationen: www.istra.hr

Matthias Diether

Seit fünf Jahren kreiert Matthias Diether im Restaurant first floor des Hotels Palace in Berlin Kombinationen von bestechender Klarheit und eindrucksvoller Qualität.

Jahr für Jahr wird das Restaurant mit einem Michelinstern ausgezeichnet, was bei dem Werdegang Diethers eigentlich niemanden verwundern sollte.
Bei namhaften Köchen machte er Station. Er war bei Lothar Eiermann (Zwei Sterne im Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen) und wie kann es anders sein,
bei der unbestrittenen Nummer 1 in Deutschland, Harald Wohlfahrt in der Schwarzwaldstube in Baiersbronn.
Er war bei Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach und bei Sven Elverfeld im Wolfsburger Aqua. Es folgten Abstecher nach Dubai, Abu Dhabi und Schottland. Zuletzt fand man ihn in Alt Duvenstedt im Töpferhaus.

Matthias Diether kommt nicht erst am Ende des Abends zu seinen Gästen, sondern berät schon im Vorfeld,
knüpft die Verbindung mit dem Gast, nimmt Wünsche auf und schafft so eine Atmosphäre des Vertrauens.

Ein Auszug aus dem Menü:

Blumenkohl – Curry
Der Blumenkohlschaum überrascht mit feinem und unaufdringlichem Aroma.
Das Curryeis, mit leichter Schärfe kokettierend, erfrischt und setzt einen entscheidenden Kontrapunkt mit der gegensätzlichen Temperatur.

Brillat Savarin – Pata Negra – Kumquat
Der Käse ist leicht karamellisiert und mit schwarzem Trüffel veredelt.
Feine Säure, intensives Trüffelaroma und der König unter den Schinken überzeugen mit einem breiten Aromenspektrum.

Ravioli vom Atlantik Wolfsbarsch – Bohne
Verschiedene Bohnen, schwarze, grüne, ein Ei, welches sich beim öffnen des Raviolo zeigt und Passepierre-Algen komplettieren das geschmacklich grandiose Gericht.
Die Salzpflanze, wir kennen sie auch unter dem Namen Queller, wächst auf Salzwiesen, die bei Hochwasser vom Meer überflutet werden.
Der Geschmack ist leicht pfeffrig und salzig und erinnert an grünen Spargel.

Étouffée Taube – Milchreis – Himbeere
angegossen mit einem hervorragenden Taubenfond.
Zimt und Himbeere als kongeniales Paar harmonieren mit der Taube und fügen mit zartem und feinem Aromenspiel eine nahezu exotische Note hinzu.
Der Milchreiscracker findet als Erinnerung aus der Kindheit Eingang in das Gericht und gibt einen Fingerzeig auf Diethers Bodenhaftung.
Mag der Einfluss von Kindheitserinnerungen in die Hochküche auch keine Erfindung von Matthias Diether sein, mir persönlich gefällt diese Hinwendung zu Tradition und Bewahrung positiver Geschmackserlebnisse.

Kreativen Köchen öffnen sich damit ungeahnte Möglichkeiten.
Vor allen Dingen bleiben sie damit dem Gast verständlich. Essen ist schließlich ein Sinnes-und Geschmackserlebnis und kein intellektuelles Kammerspiel.

Diether jedenfalls interpretiert seine Klassik vorwärtsgewandt und modern. Seine Kreationen sind leicht, aromatisch, er vermeidet Opulenz ohne allzusehr puristisch zu wirken,
belässt den Produkten den Eigengeschmack und verzaubert mit kreativ eingesetzten und klug ausgewählten Begleitern.
Er beherrscht Temperatur und Textur, nimmt neue Entwicklungen auf ohne ihnen zu erliegen, weiß Akkorde des Geschmacks zu setzen und verzichtet auch nicht auf eine anspruchsvolle Optik,
ohne die Kunst des Anrichtens zum Selbstzweck zu erheben.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Das Hotel Palace in dem Diether kocht und der sagenhafte Gunnar Tietz Chefsommelier ist, ist das bevorzugte Hotel des Gourmet Reports in Berlin. Da wohnen wir immer gerne, gut und preiswert!
www.palace.de

Trüffelfeste in Istrien

Bis Ende November hinein steht die kroatische Adria-Halbinsel Istrien ganz im Zeichen der berühmten weißen Trüffel. Sie prägt nicht nur die Speisekarten von Landgasthäusern und Restaurants, sondern auch zahlreiche traditionelle Feste.

Das geografische Dreieck zwischen Buzet, Buje und Pazin gilt vor allem im Bereich des Flusses Mirna als magisches Dreieck für Genießer. Schwarze und weiße Trüffel finden in den Eichenwäldern optimale Wachstumsbedingungen vor, wobei unter Feinschmeckern die weiße „Tuber magnatum pico“ als absolute Krönung und weltweit als eines der teuersten Spitzenprodukte gilt.

Die weiße Trüffel Istriens gedeiht ab Mitte September bis Ende November unter ähnlichen Bedingungen und am gleichen Breitengrad wie ihre international berühmte Namensvetterin aus Alba, mit der sie de facto identisch ist. Sie wächst unterirdisch und wird von speziell ausgebildeten Hunden limitierter und mit speziellen Lizenzen ausgestatteter Trüffelsucher erschnüffelt.

Je nach Stil des Restaurants werden die Trüffel über verschiedenste Gerichte gehobelt oder geraspelt, sind im Herbst aber in Istriens Gourmetrestaurants ebenso selbstverständlich wie in den gemütlichen Landgasthäusern, den sogenannten Konobas, wo nach alter Tradition noch viele Gerichte in der Glut am offenen Feuer zubereitet werden. Besonders beliebt sind weiße Trüffel zu Fuži- und Pljukanci- Nudeln, Fritada (Rührei) und verschiedene Kombinationen von Fleisch. Manche Restaurants bieten dazu aber auch noch spannende Kombinationen mit Fisch und nicht zuletzt mit Desserts, wobei gerade Schokolade raffinierte Geschmackserlebnisse eröffnet. Weitere Infos: www.istria-gourmet.com

Darüber hinaus stehen traditionell zahlreiche Feste rund um die weiße Trüffel am Programm:

Buzet:
13.9.:Subotina, historisches Altstadtfest mit Riesenrührei mit Trüffeln (2014 Eier und 10 kg Trüffel)

Livade & Oprtalj:
25. – 26.10.: XXI Tuberfest: Trüffel-Tage mit Weinverkostungen sowie Wahl der schönsten und größten weißen Trüffel der Saison.

Livade:
8. und 9.11.: Trüffel-Wochenende: Verkostung von Trüffel und anderen regionalen Produkten, Showkochen, Kochkurse, Vorführung von Trüffelhunden, Musik, Kinderprogramm sowie Trüffel-Schatzsuche, eine Kombination aus Mountainbike und Trekking.

Livade:
21.9. – 2.11., jedes Wochenende: Trüffeltage des Trüffelrestaurants Zigante mit Trüffelfest und Verkostungen, Trüffelzubereitung & Kochshows, Weißer-Trüffel-Auktion, Demonstration der Trüffelsuche mit Hunden (www.sajamtartufa.com)   

Momjan:
3. -11.11.: Tage des Muskats und der Trüffel aus Momjan: Wein- und Trüffelmesse mit lokalen Muskat-Winzern aus der Region Momjan

Motovun:
4.10.: Fünftes TeTa – Teran und Trüffel-Festival: Weinprobe mit istrischen Winzern und Angebot von dazu passenden Trüffelgerichten

Kirill Kinfelt & Massimo Bottura

S.Pellegrino Cooking Cup 2014

Während an Deck gesegelt wird, lassen junge Kochtalente in den Kombüsen ihrem Können freien Lauf. Was ungewöhnlich klingt, ist das bewährte Konzept des S.Pellegrino Cooking Cup. Zehn Köche aus zehn Nationen werden im Juni in der Lagune von Venedig gegeneinander antreten, unter ihnen auch der deutsche Kirill Kinfelt. Mit seinem Faible für ungewöhnliche Kombinationen wird er versuchen, die Jury in Italien zu begeistern. In wenigen Tagen ist es soweit.

Bei einer Segelregatta entscheiden nautisches Können, Geschwindigkeit und Teamgeist über Sieg oder Niederlage. Beim S.Pellegrino Cooking Cup 2014 kommt ein weiterer Faktor hinzu: die kulinarische Performance. Auf der Regatta zwischen Lido di Venezia und der Insel Giorgio werden zehn junge Köche aus zehn Nationen unter Deck kochen, während sich die Teams oben in einem Wettrennen behaupten. Ist das Ziel erreicht, servieren die Nachwuchsköche ihre Kreationen einer Jury. Zweck der Veranstaltung ist nicht nur das bloße Event, sondern auch die gezielte Nachwuchsförderung: „Ich glaube an die jungen Köche und ich glaube an die Zukunft. Ich möchte, dass die Leute nicht aufhören zu träumen“, sagt Massimo Bottura. Der Drei-Sternekoch und Autodidakt ist Förderer des Wettbewerbs und war die letzten Jahre selbst als Jurymitglied am Cooking Cup beteiligt. Dieses Jahr gehören Gaston Acurio und Helena Rizzo ebenso zu den Entscheidern, wie Paul Qui. Der junge Amerikaner konnte letztes Jahr die Regatta gewinnen und wurde als „Acqua Panna & S.Pellegrino Young Chef of the Year“ ausgezeichnet.

Für Deutschland startet in diesem Jahr Kirill Kinfelt. Er ist Chefkoch des Hamburger „TrüffelSchwein“ und bringt als ehemaliger Souschef auf Kreuzfahrtschiffen auch eine gute Portion Kombüsenerfahrung mit. Schlichte Bezeichnungen wie „Kalb – Sellerie – Koriander“ verraten den Hang zum Purismus. Durch kreative Ausarbeitung und großes handwerkliches Geschick werden die Kombinationen zu einem kulinarischen Erlebnis. Und genau damit möchte Kinfelt dieses Jahr die Jury des S.Pellegrino Cooking Cup überzeugen.

Rezeptwettbewerb „Butter“

Die irische Buttermarke Kerrygold sucht bundesweit nach den kreativsten Rezepten für Buttervariationen. „Ausgefallene Kombinationen mit frischen Kräutern und verschiedenen Zutaten sorgen für Abwechslung und bieten Alternativen zur bekannten Kräuterbutter“, weiß der irische Starkoch Shane McMahon (43) aus München: Tomaten und Kapern, Marzipan mit Pistazien oder Ingwer und Orangen sind nur einige Kombinationen. Für die besten Butterkreationen winken attraktive Preise, wie eine Reise nach Irland, der Heimat von Kerrygold. Die Auswahl erfolgt unter den besten 10 Butter-Kreateuren, die ihre Rezepte Shane McMahon in München präsentieren dürfen. Wer Butterkönig werden möchte, bewirbt sich mit Rezepten unter www.kerrygold.de/kerrygold-erleben/entertainment/butter-spezialitaeten-entdecken-und-gewinnen.html . Einsendeschluß ist der 23.5.2014.

Kerrygold selbst bietet die vier Buttervariationen „Meersalz-Butter“, „Chili-Paprika-Butter“, „Pfeffer-Butter“ und „Kräuter-Butter“ an. Als Kombinationen aus reiner, irischer Weidemilch und natürlichen Zutaten kommen sie ohne künstliche Zusätze aus und sind durch die praktischen Becherverpackungen ideal zu entnehmen.

Menü bei Frank Rosin zum Vorzugspreis

Über Groupon kam man jetzt das 2 Sterne Menü bei Frank Rosin in Dorsten kaufen

Exklusives, neu kreiertes Menü mit saisonalen Köstlichkeiten
Aufwendige Gerichte und Kreationen vom renommierten Starkoch
2 Sterne im Guide Michelin, 17 Punkte im GaultMillau und Restaurant des Jahres 2009/2010 im Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker
Während der WM auf Wunsch Live-Übertragungen von Spielen mit Beteiligung der deutschen Mannschaft

Mit dem Groupon Coupon genießen Sie die Köstlichkeiten des vom Sternekoch neu kreierten Menüs mit dem Namen „Schmackofatz“. Die sechs Gänge verwöhnen mit saisonalen Köstlichkeiten. Ob leicht und locker, würzig und rustikal oder knusprig und kross – mit genau dem richtigen Händchen für exotische, stimmige, ungewöhnliche und exklusive Kombinationen werden die Kreationen auf die Teller gezaubert. So ist jeder Gang für sich ohne Zweifel ein kleines kulinarisches Meisterwerk.

6-Gänge-Menü „Schmackofatz³“ für 1 Person für 79 €

Zu bestellen über www.gourmet-report.de/goto/groupon – Stadtauswahl Duisburg

El Celler de Can Roca

Weltbestes Restaurant: «El Celler de Can Roca»

Die Besten kochen wieder in Spanien: Beim diesjährigen Top-50-Ranking des «Restaurant Magazine» in London ist «El Celler de Can Roca» aus Girona auf Platz 1 gewählt worden. Das inzwischen mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant war 1986 von Joan und Josep Roca in der Nähe der Bar ihrer Eltern als typisch katalanisches Lokal eröffnet worden. Heute wird es von drei Brüdern Joan (Küchenchef), Josep (Sommelier) und Jordi (Patissier) geführt und ist bekannt für die Kombinationen aus katalanischen Gerichten, innovative Techniken sowie den leidenschaftlichen Service seiner Besitzer. Seit 2011 hatte das Restaurant der Roca-Brüder im weltweiten Ranking auf Platz 2 gelegen. Unter den aktuellen Top-Ten rangieren auch noch zwei weitere spanische Restaurants: das «Mugaritz» auf Platz 4 und das «Arzak» auf Platz 8, beide in San Sebastián.

www.cellercanroca.com

Leichte Butter

Wer den Geschmack von Butter und die Streichfähigkeit von Margarine mag und außerdem weniger Fett zu sich nehmen will, findet unter den neuen Produkten von Leichter Butter und Co zahlreiche Alternativen. Von 24 Produkten im Test schneidet jedes zweite mit „gut“ ab. Die Tester fanden aber auch drei „mangelhafte“ Kombinationen aus Butter und Pflanzenöl, bei denen die Kennzeichnung die Verbraucher täuschen kann. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Spannbreite der modernen Butter-Variationen ist weit. Sie reicht von Halbfettbutter bis zu Mischungen, die aus Butter, Rahm und Joghurt, Rapsöl oder Pflanzenfett kreiert sind. Ihr gemeinsamer Nenner: Fast alle versprechen, nach Butter zu schmecken und gut streichbar zu sein. Für viele trifft dies auch zu.

Am besten schneiden Butter-Pflanzenöl-Kombinationen ab, allen voran milfina Streichfein von Aldi (Süd) für 1,29 Euro pro 250 Gramm – sowohl gesalzen als auch ungesalzen. Milfina hat aber immerhin noch 75 Prozent Fett, genauso viel wie Die Gute (Bio) von Söbbeke, die im Test ebenfalls „gut“ war, aber mehr als doppelt so viel kostet. Wer weniger Fett möchte, ist mit Arla Kærgǻrden Balance (mit und ohne Salz) „gut“ bedient. Dieses Streichfett hat das meiste Rapsöl. Auch andere Produkte mit Rapsöl schnitten in der ernährungsphysiologischen Beurteilung „gut“ ab. Mit Halbfettbutter lassen sich ebenfalls Fett und Kalorien sparen. Alle drei Produkte im Test waren „gut“, darunter Markenware sowie Light-Produkte vom Discounter. Insgesamt sieben Produkte loben aus, zum Braten geeignet zu sein.

Der ausführliche Test Leichte Butter und Co erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist auch unter www.test.de/streichfette gegen Bezahlung verfügbar.

Roel Lintermans in Berlin

Roel Lintermans, Pierre Gagnaires Mann in Berlin

Die mit großer Spannung erwartete Eröffnung des Hotels Waldorf Astoria Berlin liegt hinter uns.
Am 10. Januar 2013 öffnete zudem auch das Gourmetrestaurant Les Solistes by Pierre Gagnaire in der Belle Etage des Hauses seine Pforten.

Dem Berliner Restaurantkritiker Bernhard Steinmann war es ein besonderes Vergnügen, das Restaurant am Eröffnungsabend aufzusuchen
und seine Eindrücke den Lesern des Gourmet-Reports zu schildern.

Pierre Gagnaire ist der französischen Stilistik treu geblieben, erschließt sich moderne Einflüsse, wenn sie nützlich sind und zur Verbesserung seiner Kreationen beitragen.
Ihn der Klassik zuzuordnen oder eher der Avantgarde zuzurechen, auch die Bezeichnung „Molekularkoch“ habe ich bei der Recherche gefunden,
erscheint mir nicht ausreichend, wird ihm auch nicht gerecht. Gagnaire ist Gagnaire.

Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen:
Felchen
Es gab Mousse und Filet vom wohlschmeckenden Süßwasserfisch aus dem Bodensee.
Dazu Champignons-Duxelles mit Kresse verfeinert und eine angegossene Zezette-Bouillon mit Fenchel. Garniert mit hauchdünnen Champignonscheiben.
Das feste Fleisch des perfekt gegarten Fisches wurde durch die würzige Champignons-Duxelles aromatisch eingebettet und geschmacklich aufgewertet.
Dazu ein milder, gut abgeschmeckter Sud, etwas Koriander, Minze, Petersilie.
Die Balance zwischen Würze und mildem Geschmack wird dabei in besonderer Erinnerung bleiben.

Auster
Gillardeau-Auster mit geräuchertem Aal,
Radicchio-Ravioli mit Rindermark,
Coco-Bohnen aus Paimpol mit Sanddornlikör.

Was ich zunächst als durchaus verblüffende Kombination empfand, entpuppte sich beim Verzehr als einzigartige Interpretation der Auster.
Schon die einzelnen Komponenten waren beeindruckend. Die Überlagerungen der Geschmacksempfindungen des ganzen Gerichtes, also die Akkorde,
überzeugten und waren von einer grandiosen Geschmacksdichte. Wobei die begleitende Komponente „geräucherter Aal“ mit seinen, Verzeihung, speckigen Noten, mich besonders beeindruckt hat.

Garniert wurde dieses Gericht mit der sogenannten „vegetarischen Auster“, nämlich
Oyster Leaves, die mit ihrem etwas salzigen Geschmack durchaus an Austern erinnern.

Den vollständigen, bebilderten Bericht können Sie wie gewohnt auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de nachlesen.

Bernhard Steinmann Fazit:
„Der Abend hinterließ einen erstaunlichen Nachhall. Ungewöhnliche Kombinationen,
modern und phantasievoll, konnten begeistern.
Gelungen die Balance zwischen Tradition und Moderne, eindrucksvoll das Spiel mit Prokukt und Zutat. Auf den Tellern regierten Ästhetik und Geschmack.“

4 Wein-Keks-Kombinationen

Warum ein guter Abgang immer eine Frage der Individualität ist? 4 Wein-Keks-Kombinationen sind die Antwort

Wo eine Sommelière auf einen Meisterbäcker trifft, liegt der Genuss schon in der Luft. Erst recht, wenn der Treffpunkt die Tübinger Kekswerkstatt ist – der Ort, an dem aus individuellen Online-Kreationen der persönliche Lieblingskeks gebacken wird. Doch diesmal sind nicht die Kunden selbst die Designer der ofenfrischen Kekse, es ist die Sommelière auf der Suche nach den harmonierenden Keksaromen zu jedem Wein. Das Ergebnis? Vier ausgewählte Rot- wie Weißweine von halbtrocken bis trocken gehen ab dem
18. April 2012 auf www.kekswerkstatt.de geschmackvolle Duette mit zwei herzhaften, einer laktosefrei-süßen und einer süßen Kekskreation ein.

Er besticht durch wahre Vielfalt, passt zu jedem Anlass und harmoniert mit jedem Begleiter: Ein gutes Glas Wein macht jeden Augenblick zum Genuss. Eine ganz offensichtliche Parallele zu Keksen, entschied Sebastian Reza, Geschäftsführer der Kekswerkstatt: „Unsere Kekse schaffen einzelne, kleine Feinschmecker-Momente, egal wann, egal wo Sie gerade sind. Ein Luigi-Keks zum Beispiel führt Sie geschmacklich direkt nach Italien. Was liegt da näher als diesen Moment mit dem passenden Wein zu krönen?“ Mit der Idee begann die Suche: Nach den passenden Rebsorten, den harmonierenden Kekszutaten und beides zu einem Genießer-freundlichen Preis.

Kein Projekt, über das nur der eigene Gaumen entscheiden sollte: Und so ergänzte Christiane Leibssle, IHK-geprüfte Sommelière und selbst Inhaberin eines Weinhandels, das Team der Kekswerkstatt um ihren feinen Geschmack. Von dem Projekt selbst war sie schnell überzeugt: „Als Sommelière gebe ich regelmäßig Empfehlungen, welcher Wein zu welchem Essen, welchem Anlass passt. Doch die Möglichkeit, Aromen rein auf eine Rebsorte abzustimmen und damit den idealen Genuss zu schaffen, ist natürlich ein Traum.“

Es folgten zahlreiche Messebesuche, Verkostungen und Neuanfänge, bevor die vier Wein-Keks-Kombinationen vom Meisterbäcker über die Sommelière bis zum Kekswerkstatt-Team alle Gaumen überzeugten. Doch die Ergebnisse lassen sich sehen – und ab dem 18. April 2012 auch online unter www.kekswerkstatt.de/beliebte-kekse/kekse-zum-wein.html als Geschenk oder einfach nur zum Selbst-Genießen kaufen.

Die Kekswerkstatt Keks-Kombinationen zum Wein auf einen Blick:
1. Wein: Riesling halbtrocken (2011) – Keks: Süßer Grundteig, Zitrone, Vanille, Apfel
2. Wein: Grauburgunder, trocken (2011) – Keks: Herzhafter Grundteig, Röstzwiebel, Schinkenwürfel, Muskatnuss, Walnuss
3. Wein: Lemberger Kabinett halbtrocken (2010) – Keks: Laktosefreier Dinkel-Grundteig, Zartbitter-Schokolade, Vanille, Pflaume
4. Wein: Montepulciano (2009) – Keks: Herzhafter Grundteig, Getrocknete Tomaten, Schinkenwürfel, Paprika, Kürbiskerne

www.kekswerkstatt.de