Johann Lafer

Johann Lafer und die 12.18. Investment Management GmbH, die hochklassige Hotel- und Touristikimmobilienprojekte in Deutschland und Europa unterhält, gehen künftig gemeinsame Wege. Vielfältig und fundiert sind die Synergien, die sich aus der neuen Kooperation ergeben. Um bis zu fünf neue Hotelprojekte soll das Portfolio von 12.18. zukünftig jährlich wachsen. Für die optimale Aufstellung der zugehörigen Restaurantbetriebe sucht das Unternehmen nach einem gehoben modernen und fortan multiplizierbaren Gastronomiekonzept. Mit Johann Lafer steht ihm nun für die Entwicklung desselben einer der bekanntesten Chefs de Cuisine im deutschsprachigen Raum zur Seite. „Denn Innovation in der Hotellerie kommt immer aus der Gastronomie“, sagt Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH.

So soll unter der Anleitung von Johann Lafer beispielsweise auch eine erstklassige zentrale Kaderschmiede zur Nachwuchsförderung für die gemeinsamen gastronomischen Betriebe geschaffen werden. Weiterhin übergibt 12.18. ein Restaurant ihres luxuriösen, mecklenburg-vorpommerschen Hotel- und Tourismusobjekts „Fleesensee Hotels & Sportresort“ in die Hände des prominenten Kochs. Unter der Leitung des erfolgreichen Restaurantchefs soll sich das „Blüchers“ Gourmetbistro, das um den Namenszusatz „by Lafer“ ergänzt wird, als Spitzenrestaurant und kulinarischer Anlaufpunkt für die Region etablieren. Die historischen Räumlichkeiten des aus dem Barock stammenden Schloss Blücher bieten den passend stilvollen Rahmen.

Für Johann Lafer eine spannende neue Herausforderung, das zu tun, wofür er mit Leidenschaft steht: ehrliche, anspruchsvolle Küche aus frischen, regionalen Zutaten herzustellen. Dank eines eigenen Organic-Programms am Standort kann er für diese am Fleesensee sogar auf selbst angebaute Lebensmittel zurückgreifen. Unter diesen auch alte, in Vergessenheit geratene Obst- und Gemüsesorten, die durch ihre Mitwirkung an den kreativ zubereiteten Geschmackserlebnissen des Kochs nun ein Revival erfahren dürfen. Lafer: „Damit erfüllt sich für mich ein Lebenstraum. Diese neue Aufgabe führt mich als Jungen vom Bauernhof zurück zu meinen Wurzeln. Produkte aus dem eigenen Garten direkt auf den Tisch. Ich freue mich sehr, die Gäste des Blüchers mit einer unübertroffen frischen, unverfälscht natürlichen Küche überraschen zu dürfen.“

12.18. wiederum wird Johann Lafer bei den geplanten Maßnahmen zur Verjüngung und Veredelung der „Stromburg“, dem Stammsitz der Lafer Unternehmensgruppe, unterstützen. Denn Revitalisierung und Repositionierung außergewöhnlicher Hotel- und Tourismusobjekte sind die ausgewiesene Kernkompetenz des Düsseldorfer Investmentunternehmens. Die Pläne für den weithin bekannten Hotel- und Gastronomiestandort „Stromburg“ sehen nicht nur ein umfassendes optisches Facelift für die Innenräume der mittelalterlichen Burg vor, sondern auch ein neues Konzept für die zwei renommierten Restaurants vor Ort: Johann Lafer‘s berühmtes Restaurant „Le Val d’Or“, das aktuell einen Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau hält, und das ebenfalls im Gault Millau ausgezeichnete „Bistro d’Or“.

„Die Synergien der Kooperation zwischen Johann Lafer und 12.18. greifen einfach ideal ineinander und bergen für beide Seiten ungeheuer großes Potential“, bringt Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management GmbH, die strategische Grundidee des Zusammenschlusses auf den Punkt. Auch Johann Lafer ist überzeugt: „Durch die jeweils neu hinzugewonnene, nun gebündelt verfügbare Expertise werden alle gemeinsamen Gastronomie- und Hotelstandorte eine spürbare Wert- und Image-Steigerung erfahren.“ Jörg Lindner: „Es ist eine Kooperation, von der vor allem unsere Gäste profitieren. Mit gehobener Küche und einem allen Wünschen zuvorkommenden, hochklassigen Service geboten an außergewöhnlichen Standorten möchten wir ihnen unvergesslich schöne und genussvolle Momente bereiten.“

Auch der Onlinevertrieb aller unter der Marke „Lafer“ angebotenen Produkte und Dienstleistungen soll im Rahmen der Kooperation ausgebaut werden. Das entsprechende Angebot ist breitgefächert und reicht aktuell von Feinkostprodukten und Kochbüchern über Kochkurse an Lafer’s Kochschule „Table d’Or“, der modernsten ihrer Art in Deutschland, bis hin zu luxuriösen Heli Gourmet-Hubschrauber-Picknicks. Ergänzt werden soll das Portfolio darüber hinaus schon bald um neue, gemeinsame Angebote wie Kochevents und Trainings in Hotels oder spezielle Hotel Packages.
Weiterhin freuen sich beide Seiten darauf, den gesamten Bereich des Tagungs- und Eventgeschäfts der bestehenden Hotelbetriebe um hochkarätige Angebote mit Johann Lafer ergänzen zu können. Gäste dürfen gespannt sein.

Tagesspiegel Genuss

Tagesspiegel Genuss stellt die fernöstliche Gourmetküche
Berlins vor

Die aktuelle Ausgabe von Tagesspiegel Genuss steht ganz im Zeichen der asiatischen Küche, die seit geraumer Zeit einen Boom in der deutschen Hauptstadt erlebt.
Das Magazin präsentiert drei Neueröffnungen der fernöstlichen Gourmetküche und stellt ihre Geschichten und kulinarischen Ansätze vor.

Kai Röger, Chefredakteur des Magazins Genuss, präsentiert uns in der Rubrik Top 10 die besten Berliner Adressen für den Business-Lunch, und Tagesspiegel Restaurantkritiker Bernd Matthies nennt im Ostsee-Spezial die feinsten Adressen an der mecklenburgischen Küste, dem Berliner Meer.

In der Rubrik Fragebogen spricht Schauspieler Ulrich Matthes über seine früheste kulinarische Erinnerung, die wichtigsten Eigenschaften eines Kochs und seinen Lieblingsitaliener in Berlin.

Zudem verrät Cocktailmeister Stephan Hinz im Interview die Bartrends 2015 und berichtet über die Veränderung der Barkultur. „Die Gäste, die hochwertig trinken, wollen mehr. In Zukunft wird es immer mehr Schnittstellen geben zwischen der Handwerkskunst des Barmanns und der des Kochs“, so Hinz.

Aufgrund der vielen Neueröffnungen in der Hauptstadt, erscheint Tagesspiegel Genuss erstmals mit der Rubrik: „Neu in Berlin“. Dort werden die spannendsten Restauranteröffnungen vorgestellt und einem Genuss-Check unterzogen.

Tagesspiegel Genuss, das Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.

Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel und im Tagesspiegel Shop erhältlich.
www.tagesspiegel.de/shop

Harald Wohlfahrts Küche in Salzburg

Ab heute!
Im April reiht sich Harald Wohlfahrt in die Schar der renommierten Gastköche des Restaurants am Salzburger Flughafen ein. Einen Monat lang können Gäste die Küche des Drei-Sterne-Kochs aus dem Schwarzwald im eindrucksvollen Hangar-7 erleben.

Wer die Küche von Harald Wohlfahrt probieren möchte, reist in den Schwarzwald. Nur selten kocht der Küchenchef der Schwarzwaldstube außerhalb seines dreifach besternten Refugiums in der Traube Tonbach. Für eine Ausnahme braucht es einen guten Grund – so wie Anfang April, wenn der Spitzenkoch für einige Tage den Auftakt seines eigenen Menüs im Restaurant Ikarus begleitet. Dank eines weltweit einmaligen Konzepts und der Schirmherrschaft von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann ist das Gourmetrestaurant im Hangar-7, einem Museum für historische Flieger und Formel-1-Rennwagen am Salzburger Flughafen, längst zu einer kulinarischen Institution geworden: Monat für Monat steht hier die Kochkunst eines anderen Gastkochs im Fokus. Nach nunmehr zwölf Jahren ist die Liste der Chefs von Weltrang, die sich und ihre Küche so präsentieren, beeindruckend. Egal ob US-Kochgrößen wie Grant Achatz und Daniel Humm, der gefeierte Brasilianer Alex Atala, der niederländische Ausnahmekoch Sergio Herman oder die preisgekrönten Roca-Brüder aus dem spanischen Girona – sie alle eint das Gastspiel im Ikarus.

„Neben der Vorfreude auf den April waren wir anfangs auch etwas skeptisch und haben diskutiert, wie gut das wohl klappt – in kurzer Zeit zu lernen, ein ganzes Menü mit sieben Gängen perfekt nachzukochen“, bestätigt Wohlfahrt. Um die Gerichte des jeweiligen Kochs möglichst originalgetreu auf die Teller zu bringen, bedarf es in der Tat einigem Können und vor allem einer intensiven Vorbereitung. Bereits Ende Februar besuchte Martin Klein, Executive Chef im Hangar-7, das Team der Schwarzwaldstube für eine ausgedehnte Trainingseinheit im Tonbachtal. Begleitet von Filmteam und Fotograf verbrachte der Elsässer fünf Tage vor Ort, um Einblick in die Arbeitsweise der Drei-Sterne-Küche zu bekommen. Zusammen mit Wohlfahrts Souschef Torsten Michel und Patissier Pierre Lingelser ging es ans Werk: Die Rezepte aller geplanten Gänge wurden ausprobiert, die Arbeitsschritte eingeübt, die nötigen Zutaten und Produkte sowie die Anrichteweise und das passende Geschirr für die Menüfolge im April besprochen. „Wichtig ist nicht nur, die Zubereitung bis ins letzte Detail nachzuvollziehen. Besonders die Feinheiten und geschmacklichen Nuancen muss ich für das spätere Nachkochen durch unser Team im Ikarus genau verinnerlichen“, erklärt der 38-jährige sein Vorgehen.

Auch Wohlfahrt ist indes überzeugt. „Das gemeinsame Probekochen hier vor Ort lief hervorragend und mit der Erfahrung der Profis in Salzburg ist unser Menü bestimmt gut umsetzbar. Ich bin gespannt, was die Gäste sagen“, ergänzt der baldige Gastkoch. Sein 7-Gang-Menü mit Klassikern wie „Carpaccio und Croustillant von wilden Carabineros“, „Rotbarbenfilet mit Macadamia-Nüssen und Kaffirlimette“ sowie mit Löwenzahnhonig und Szechuanpfeffer lackierte „Elsässer Taubenbrust“ wird ab dem 1. April für einen Monat vom Küchenteam im Restaurant Ikarus gekocht und mittags wie abends serviert.

Alle Details und Reservierungen unter www.hangar-7.com. Die zugehörige TV-Sendung wird in der Serie „Spitzenköche im Ikarus“ erstmals am 11. April im Regionalprogramm auf ServusTV ausgestrahlt und ist danach auch online verfügbar.

Uni-Professor untersucht die Sterneküche

Was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen

Guide-Michelin-Restaurants zeichnen sich durch ihre Starköche und ihren Sterne-Erwerb aus. Diesen Kontext als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung nutzend zeigt eine Studie auf, was Sterneköche unternehmen, um kulinarische Innovationen hervorzubringen. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Gordon Müller-Seitz von der Technischen Universität Kaiserslautern hat sich dieser Thematik in einer Studie der Spitzengastronomie in Europa und vor allem Deutschland angenommen und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten, die sowohl für Gäste als auch Chefköche von Guide-Michelin-Sternen gekrönte Restaurants interessant sind.

Im betriebswirtschaftlichen Innovationsmanagement werden in der Regel am Beispiel von international agierenden Großunternehmen aktuell ‚offene Innovationsprozesse‘ unter dem Begriff Open Innovation diskutiert. Der Begriff Open Innovation zielt dabei auf den an der Verfolgung von Innovationen gerichteten Austausch eines Unternehmens mit anderen Organisationen oder Individuen außerhalb der eigenen Organisation ab.

„Wie große, forschungsintensive Unternehmen, zum Beispiel in der Pharma- oder IT-Industrie, Open Innovation nutzen können, ist bereits gut erforscht. Kleinere, weniger forschungsintensive Bereiche, die gleichwohl innovativ sein müssen, wurden bisher kaum untersucht“, sagt Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, Professor für Strategisches Management am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Mit seinen Kollegen Professor Dr. Andreas Braun (BSP Business School Berlin Potsdam) und Prof. Dr. Christoph Ihl von der Technischen Universität Hamburg-Harburg wurde ein Forschungsrahmen entwickelt, um das Open Innovation-Verhalten in der Spitzengastronomie als Beispiel einer so genannten kreativen Industrie zu untersuchen. Zielsetzung der Untersuchung war es herauszufinden, wie kulinarische Innovationen im Fall von Spitzenköchen generiert werden. Zur Beantwortung dieser Fragen interviewte das Forscherteam mehr als 40 Guide-Michelin-Sterne-Chefköche in Deutschland und Europa. Außerdem wertete es auf Basis einer Totalerhebung bei Europas Sterne-Chefköchen 535 Fragebögen aus 16 europäischen Ländern aus. Aus der Studie lassen sich folgende, teilweise überraschende Erkenntnisse ableiten:

Erkenntnis Nr. 1: Eine Öffnung des kulinarischen Innovationsprozesses ist nicht zwangsläufig vorteilhaft. Für die Chefköche bedeutet das, dass sie entweder sehr stark auf ihre eigene Kreativität vertrauen oder sich sehr stark mit Lieferanten, Gästen und anderen Köchen austauschen sollten. Diese Ergebnisse sind nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, da sie der bisherigen Annahme einer umgedrehten U-Kurve a la „viele Köche verderben den Brei“ vollständig widersprechen. „Individuelle Open Innovation bei Köchen und Open Innovation bei Organisationen verlaufen nach unseren Erkenntnissen konträr“, sagt Braun.

Erkenntnis Nr. 2: Überraschenderweise spielen Gäste und Kritiker im Innovationsprozess nur eine untergeordnete Rolle. Diese Erkenntnis folgt dem Credo eines Sterne-Kochs aus Frankreich, der sich jegliche Einmischung mit dem Hinweis verbat, schließlich wisse er am besten, was gut schmecke und innovativ sei.

Erkenntnis Nr. 3: Chefköche müssen die eigene Schaffenskraft und die Erwartungshaltung der Gäste ausbalancieren. Weder sollen die Gäste gelangweilt noch geschockt werden. Lebende, mit Zitronengras gefütterte Ameisen – die Kreation eines skandinavischen Kochs – haben nach Übereinstimmung der Interviewpartner auf einem Teller nichts zu suchen.

Erkenntnis Nr. 4: Chefköche geben ihr Wissen freimütig weiter. Dies geschieht etwa durch Kochbücher oder Radio- und Fernsehauftritte. In diesem Zusammenhang wird die Ernsthaftigkeit der „TV-Köche“ stark angezweifelt. Einen positiven Nebeneffekt hat die zunehmende Zahl von Kochsendungen jedoch: Der Beruf des Kochs hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen höheren Stellenwert eingenommen – und der ein oder andere kocht mittlerweile auch privat mehr als vorher.

Es sei schlussendlich angemerkt, dass am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern das Kochen mit ‚Chef‘-köchen Tradition hat. Eine studentische Initiative lädt dort neuberufene Professoren – so auch selbstverständlich und thematisch passend Professor Dr. Gordon Müller-Seitz – zum „Kochen mit dem Prof“ ein; einem Abend, an dem der informelle Austausch zwischen dem Professor und der Studierendenschaft gefördert werden soll.

Tim Raue & Tim Mälzer in TV-Show

Am Herd haben sie schon so manche Schlacht geschlagen – doch jetzt stellen sich die beiden Starköche Tim Mälzer und Tim Raue dem kulinarischen Wettkampf ihres Lebens! Denn in der neuen Kochcompetition „Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ (am 23.12. um 20:15 Uhr bei VOX) treten die befreundeten Köche gegeneinander an – unter härtesten Bedingungen. Getrennt voneinander ziehen die beiden in den Kampf – und zwar jeweils in zwei Länder, die ihr Kontrahent für sie aussucht. Für Tim Mälzer geht es in die Schweiz und nach Irland, für Tim Raue nach Polen und Spanien. An ihrem jeweiligen Ziel angekommen, wird ihnen dann von einem ortsansässigen Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste serviert. Welches das ist und welche Zutaten verwendet wurden, müssen die Köche aus Deutschland dann selbst herausschmecken – und zwar so genau wie möglich! Im Anschluss müssen beide nämlich für diese Spezialität einkaufen. Und dabei sollten sie keine Zutat vergessen! Denn noch am selben Abend gilt es, genau dieses Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs zuzubereiten. Der Erwartungsdruck ist enorm. Die Juroren sind nämlich die Stammgäste selbst – und die sind bei ihrem Lieblingsgericht natürlich ganz besonders kritisch. Sie bewerten am Ende mit bis zu 10 Punkten, wie gut es ihnen geschmeckt hat. Welcher Koch bei diesem Wettstreit um Ruhm und Ehre am besten abgeschnitten hat, erfahren Tim Mälzer und Tim Raue aber erst nach ihrer Rückkehr. Denn dann werden die Bewertungskarten auf den Tisch gelegt – und erst dann ist klar, welcher der beiden Starköche aus der „Kitchen Impossible“ als Sieger hervorgeht.

Für Tim Mälzer beginnt der kulinarische Wettkampf in der Schweiz. Hier muss sich der Starkoch gleich mit zwei Sterneköchen messen. Denn um mehr Punkte als Konkurrent und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue zu sammeln, muss er eine Spezialität des jüngsten Drei-Sterne-Kochs Europas, Andreas Caminada, so exakt wie möglich nachkochen. Und der ist dafür bekannt, aus jedem Gang ein wahres Kunstwerk zu machen. Ob es Tim Mälzer tatsächlich gelingt, alle Zutaten aus Caminadas Rezept herauszuschmecken und bei den Stammgästen des Restaurants zu punkten? Sein zweiter Trip nach Irland ist dann ein richtiges Kontrastprogramm: Hier soll der Starkoch nämlich „Tripe and Drisheen“ – Kutteln mit traditioneller Blutwurst – zaubern. Doch bevor er mit dem Kochen anfangen kann, muss er erst mal Drisheen selber zubereiten. Aber nur ein einziger irischer Metzger stellt diese warm gegessene Blutwurst aus Rinder- und Schafsblut her. Und nach der Zubereitung kündigt sich ausgerechnet der Metzger noch als ein weiteres Jurymitglied an. Der Druck für Tim steigt.

Der erste Halt von Tim Raue ist Polen. Hier hat der Zwei-Sterne-Koch gleich mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen. Denn aufgrund eines Feiertags hat nur ein einziger Supermarkt geöffnet. Und da niemand Englisch spricht, ist auch die sprachliche Verständigung alles andere als leicht. Ob es Tim Raue trotzdem gelingt, alle Zutaten zu bekommen? Königlich geht es hingegen bei seinem zweiten Trip nach Spanien zu: Denn Rafael Vidal, der Koch der „Paella Valenciana“, die Tim Raue zubereiten muss, hat selbige sogar schon dem spanischen König Juan Carlos bei einem Staatsbesuch in Valencia serviert. Seit diesem denkwürdigen Moment wird Rafael im Ort der „Paella-König“ genannt. Ob es der deutsche Sternekoch mit einem königlichen Koch aufnehmen kann und wer bei der „Kitchen Impossible“ am Ende die Nase vorn hat, zeigt VOX am 23.12. um 20:15 Uhr.

„Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ wird produziert von Endemol.

Ecole Culinaire

Otto Kochs Weiterbildungsschule für Küchenchefs

Die 13. Klasse der Ecole Culinaire mit 16 Teilnehmern traf sich vom 11.3. bis 20.3.2013, in der Hotelberufsfachschule Kermess in München zum ersten Trainingsmodul. Kochhandwerkliches Know-how, gastronomisches Allgemeinwissen, Angebotsverbesserung, Führungskompetenz, Gastronomiemanagement und Persönlichkeitsentwicklung standen auf der Tagesordnung. In theoretischen und praktischen Workshops wurde z.B. „Emotion sells – Fit und sexy in Service und Verkauf“ (Trainer: Hans-Jürgen Hartauer), Frontcooking & das Schaffen einer Erlebniswelt für Kunde und Gast“ (Trainer: Bernd Trum), Redekunst im Rampenlicht (Trainer: Stephan Dürholt) vermittelt, wie auch Lob- und Kritikkultur und die Motivation von Mitarbeitern.
Weitere Trainer waren Bernd Siefert (Weltmeister der Konditoren), Nitaya (die bekannteste Thaiköchin in Deutschland), Sven Büttner (Küchenchef Hotel Vierjahreszeiten München), Frank Heppner (einer der Köche, der die Fusionsküche in Deutschland etabliert hat). Das zweite Trainingsmodul findet im November statt. Dort erwarten die Teilnehmer Heiko Antoniewicz (den deutschen Papst für Future Cuisine), Silvie Gilbert (sie hat Wellfood für ROBINSON etabliert), Otto Geisel (das Urgestein bei Slowfood & Kenner für Lebensmittelqualität und Top-Bio-Produkte). Champagnerkunde, Weinkunde und Top Spirituosen werden im Getränkebereich erklärt und probiert. Käsewissen wird vom bekanntesten Käse-Affineur Deutschlands, Volker Waltmann präsentiert.

Bereits seit 2000 versammelt Otto Koch nur die besten Köche und Trainer unter dem Dach der urspünglich von Thomas Ullrich und Otto Koch für Sodexo gegründeten Otto-Koch-Kochschule. Mittlerweile sind es drei Partner, die die Teilnehmer stellen: Sodexo Services GmbH, Robinson Club sowie der Service Bund.
Aber auch Interessenten außerhalb dieser drei Unternehmen sind willkommen.

Die diesjährige Gebühr beläuft sich auf € 4.400,00 pro Teilnehmer (darin enthalten: die Übernachtung, HP, diverse Abendessen in zeitgemäßen und ideengebenden Gastronomien, Seminarunterlagen, Arbeitsmaterial für die einzelnen Workshops etc.).

École Culinaire – Otto Koch Hospitality Consulting e.K.
Infos von Frau Graf: graf@ok-hc.com.com

Rolf Fuchs

Die Schweiz hat einen neuen Meisterkoch erkoren: Rolf Fuchs, Küchenchef im Restaurant Panorama in Steffisburg, hat sich beim Finale „Der “ – den 2. Platz belegte Christoph Hunziker, gefolgt vom Drittplazierten Marco Viviani. Bester Commis wurde Philipp Maurer

Rolf Fuchs überzeugte mit seinen innovativen Kreationen die hochkarätige Jury unter der Leitung von André Jaeger und die Ehrenjury mit Philippe Rochat als deren Präsident. Fuchs überzeugte auch das Publikum, dessen Preis er ebenso gewann. Unter den Augen von 1200 Gästen sowie Ehrengast Adolf Ogi setzte sich Rolf Fuchs mit seiner hervorragenden Leistung gegen seine fünf Mitkonkurrenten durch und holte sich die begehrteste Trophäe der Schweizer Gastronomie.
Die sechs Finalisten des diesjährigen Goldenen Kochs traten in den neuen Räumlichkeiten des Kursaals Bern gegeneinander an. Wie gewohnt startete die Nationale Kochkunst Meisterschaft mit dem Live‐Kochen pünktlich um 07:30 Uhr. Unter den Augen von 1200 geladenen Gästen wurde der neue Goldene Koch gesucht. Kurt Aeschbacher führte in gewohnter Professionalität durch den grössten Live‐Kochwettbewerb der Schweiz.

Hochkarätige Jury beurteilt die Fisch‐ und Fleischgerichte

Den sechs Finalisten standen für die Zubereitung einer Fisch‐ sowie einer Fleischplatte für je 14 Personen 5 Stunden und 35 Minuten zur Verfügung. Als Vorgabe erhielten die Kandidaten für das Fischgericht die Verwendung eines schottischen Lachs und für das Fleischgericht die Verwendung eines Schweinsnierstücks ohne Hals in drei Garmethoden. Die hochkarätige Jury unter der kompetenten Leitung von André Jaeger (Schaffhausen) und die namhafte Ehrenjury unter der Führung von Philippe Rochat bewerteten die Gerichte nach strengen Kriterien. Unter der hochkarätigen Jury befanden sich Ivo Adam (Ascona), Antonio Colaianni (Zürich), Carlo Crisci (Cossonay‐Ville), Martin Dalsass (Champfèr), Tanja Grandits (Basel), Peter Moser (Basel), Werner Rothen (Bern), Josef Stalder (Baden), Doris Vögeli (Villigen), Georges Wenger (Le Noirmont) sowie auch der Gewinner des Goldenen Kochs aus dem Jahr 2006 und 2010, Franck Giovannini (Crissier). Als Ehrenjuroren walteten Anton Mosimann – Ambassadeur de la Cuisine Suisse (London), Frédy Girardet – Jahrhundertkoch (Féchy) und Eckart Witzigmann – Jahrhundertkoch (München) ihres Amtes.

Verlosung von zwei Jury‐Plätzen
Als Neuerung wurde die Verlosung von zwei Jury‐Einsitzen – je einer für die Fisch‐ und einer für die Fleischjury ‐ präsentiert. Zum ersten Mal erlebten zwei Gäste aus dem Publikum die Nationale Kochkunst Meisterschaft aus einer neuen und zugleich ungewohnten Perspektive. Mittels Auslosung vor Ort erhielten zwei Gäste die Möglichkeit in der hochkarätigen Jury Platz zu nehmen und die Gerichte der sechs Kandidaten zu degustieren und zu bewerten. Die Gewinner, die zum ersten Mal dieses spezielle Highlight erleben durften, waren Richard Stöckli aus Wilderswil und François Gaspar aus Bern.

Siegerehrung mit Höchstspannung
Um 15 Uhr wurde es im neurenovierten Kursaal in Bern mucksmäuschenstill und der Fokus der geladenen Gästen richtete sich auf Kurt Aeschbacher, welcher die Siegerehrung des Goldenen Kochs von KADI 2012 ankündete. Nach der Bekanntgabe der Plätze drei und zwei war die Spannung kaum noch zum Aushalten. Der neue Star am Schweizer Kochhimmel heisst Rolf Fuchs und arbeitet als Küchenchef im Restaurant Panorama in Steffisburg. Der Sieger, Rolf Fuchs, überzeugte die Jury nicht nur mit dem sanft gegarten Schottlandlachs im zweifarbigen Spaghettimantel sondern auch mit dem Saftigen vom Schweinerücken im Knuspermantel mit Aprikosensenf, gebackene Schweine– Morchelroulade im Kräutermantel sowie dem butterzarten Schweinefilet im Safran‐ Tomatentöpfchen. Während den zeitintensiven Vorbereitungen und am Live‐Event selbst bewies Rolf Fuchs seine Leidenschaft für das Kochen und seine grenzenlose Kreativität. Zu seiner Motivation am Goldenen Koch von KADI teilzunehmen äussert er sich wie folgt: „Die Freude an einem reellen Kochwettbewerb mit zu machen hat mich wieder einmal gepackt!“

Christof Lehmann, Leiter Marketing & Verkauf der KADI AG, freut sich mit dem Gewinner. „Ich gratuliere Rolf Fuchs zu seinem grossartigen Sieg. Er hat heute mit seinen neuen Innovationen Grosses gezeigt und das Publikum sowie die hochkarätige Jury überzeugen können. Das allgemeine Niveau der sechs Finalisten des diesjährigen Goldenen Kochs war sehr hoch und Rolf Fuchs konnte sich dank seiner überragenden und starken Leistung durchsetzen,“ so Lehmann gegenüber Gourmet Report.

Tour Culinaire Suisse
Der Gewinner des Goldenen Kochs von KADI 2012 erhält nur wenig Erholungszeit. Bereits im kommenden Februar begibt sich Rolf Fuchs auf die Tour Culinaire Suisse. Diese Tour führt den Sieger quer durch die Schweiz, in die Lokalitäten namhafter Spitzenköche, wo er sein Siegermenü einem auserwählten Publikum nochmals präsentieren wird.
KADI und der Goldene Koch

„Der Goldene Koch von KADI“ hat sich in der Schweiz zu dem Stelldichein der Gastronomieszene entwickelt und kann auf eine über 20jährige Tradition zurückblicken. Organisiert wird die nationale Kochkunst Meisterschaft von der KADI AG aus Langenthal, welche als Hersteller von hochwertigen und innovativen Convenience‐Produkte im Kühl‐ und Tiefkühlbereich bekannt ist. Für aktive Schweizer Köche und Köchinnen ist dieser Kochevent die ideale Plattform um Ihr Können unter der Aufsicht der Besten zu präsentieren und dadurch national Ruhm und Anerkennung zu erhalten.

Stockholm, bis Oktober wird auf dem Dach der Oper gekocht

Erst Brüssel und Mailand, dann London und Stockholm: Seit dem 18. Juni 2012 wurde die Skyline der schwedischen Hauptstadt durch einen gläsernen Kubus auf dem Dach der Königlichen Oper ergänzt. Noch bis zum 14. Oktober 2012 regiert im „The Cube by Electrolux“ nun die Crème de la Crème der schwedischen Küchenchefs, die ausgewählte saisonale Menüs vor den Augen der maximal 18 Gäste je Sitzung kreieren.

Das kulinarische Erlebnis, das so weit möglich auf lokalen Rohwaren basiert, wird von dem fantastischen Blick auf das Königliche Schloss garniert. Was genau auf den Teller kommt, bleibt aber bis zuletzt das Geheimnis des jeweiligen Kochs. „The Cube by Electrolux“ ist täglich von 12 bis 14:30 Uhr und von 19 bis 23 Uhr geöffnet. Ein Mittagessen inklusive aller Getränke kostet SEK 1450 (ca. 166 Euro), das Abendmenü inklusive Getränke schlägt mit SEK 2600 (ca. 298 Euro) zu Buche. Reservierungen können per E-Mail unter cubestockholm@electroluxmail.com oder telefonisch unter 0046-70-9384863 getätigt werden.
www.electrolux.se/Cube/Stockholm

Pierre Gagnaire

Pierre Gagnaire präsentiert sein Le French GourMay Menü im Mandarin Oriental, Hong Kong

Während des größten französischen Kultur Festivals in Asien, Le French May, kehrt der Starkoch Pierre Gagnaire von 24. April bis 1. Mai in sein zwei-Sterne Restaurant Pierre im Mandarin Oriental, Hong Kong zurück und stellt eine Vorschau auf sein Le French GourMay Menü vor.

Dieses spezielle acht-Gänge Menü stellt saisonale französische Zutaten in den Mittelpunkt, von denen viele direkt aus der Bordeaux Region kommen und die das außergewöhnlich kreative Talent des Kochs hervorheben. Während des gesamten Monats Mai wird es außerdem auch ein fünf-Gänge Le French GourMay Menü geben.

http://www.mandarinoriental.com/hongkong/

Juan Amador

Amador startet in Abu Dhabi

Mit dem Amador Restaurant & Cellar zeigt der spanisch-deutsche Spitzenkoch jetzt erstmals Flagge in Abu Dhabi. Das minimalistisch gestylte Restaurant, das den Namen des 3-Sterne-Kochs trägt, ist Teil des Park Rotana Hotels (318 Zimmer), einer expansiven regionalen Hotelgruppe. Mit „avantgarde kitchen style“, so die offizielle Mitteilung des Hotels, will Amador die lokale Restaurants

Mehr weiss die AHGZ:
www.ahgz.de/neueroeffnungen/amador-startet-in-abu-dhabi,200012193268.html

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Juan Amador mit CHROMA Kochmesser