Gault Millau 2017 – Sachsen-Anhalt

Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode verbessert sich dieses Jahr „mit seinem genüsslichen Mix aus regionalen Gerichten und Haute cusine“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. Die Kritiker loben: „Sehr inspiriert ist sein ‚Hauptgang in zwei Gängen‘, in denen er identische Grundprodukte unterschiedlich interpretiert. So kommt der Steinbutt zunächst als rohe Fischscheiben mit Ochsenragout und hocharomatischem Kartoffel-Trüffelschaum und danach als saftig gebratene Tranche mit üppig gehobelten Trüffelscheiben auf Ochsenschwanz-Jus. Oder Reh erst als Filet und Salami mit Graupen-Pfifferlingsrisotto und köstlichem Aprikosen-Gel, dann als klassischer Rehrücken mit karamellisierter Aprikose und Pfifferlingen.“
Kallmeyer steigert sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, auf 15 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.   
Damit klettert er zu Gabriele Erdmann in Zerbst und Christopher Franz in Dahlenwarsleben bei Magdeburg auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt. Erdmann, nach wie vor die beste Köchin in Mitteldeutschland (und gelernte Bankkauffrau), bietet in ihrem „Park-Restaurant Vogelherd“, einem „Synonym für ehrliches, regionales, saisonales und gutes Essen, köstliche Kaninchen-Terrine mit Aprikosenconfit, Wildkräutersalat und Mandelbrioche oder beim Saibling mit sahnigem Kohlrabi und Bandnudeln einen anhaltischen Minimalismus, der bezaubern kann“. Franz, der nach Fortbildungsjahren bei französischen Starköchen in die heimatliche Magdeburger Börde zurückkehrte, verblüfft in seinen „Bauernstub’n“ mit einem „Strammen Max vom Bachsaibling mit mariniertem Lauch, Holunderblüten, Schinkenröllchen, Wachtelei und einem Hauch Harissa aus dem Maghreb oder dem Kaisergranat mit gesalzenen Himbeeren und Minzöl und beeindruckt mit seiner Suppenkollektion oder Liaison von Spanferkelrücken und Kalbsleber mit Gulaschsud und Erdäpfelgulasch.“

Dem Spitzentrio folgen mit 14 Punkten für inspirierte Gerichte Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Carpaccio mit Rucola, Wasabi-Eis und Petersilien-Smoothie sowie Rehschnitzel mit Vanillekohlrabi zeigen Einfallsreichtum und sprechen ein breites Publikum an“) und
Robin Pietsch vom „Zeitwerk by Robin Pietsch“ in Wernigerode („seinen Zeitgeist demonstrierten der geflammte Lachs in intensivem Teriyaki-Sud mit gerösteten Algen und Quinoa-Popcorn, seinen Sinn für delikate Deftigkeit offenbarte ein sehr lange geschmorter Schweinenacken, erstaunlich fettarm, mit Kartoffelpüree und Schnittlauch“).
Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 16 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 12 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus; 2 werden höher, 3 niedriger bewertet.

Die 12 besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt
15 Punkte
Bauernstub’n in Dahlenwarsleben bei Magdeburg
*Bohlenstube in Wernigerode
Park-Restaurant Vogelherd in Zerbst
14 Punkte
Landhaus Hadrys in Magdeburg
Zeitwerk in Wernigerode
13 Punkte
Pächterhaus in Dessau
**Forellenstube in Ilsenburg
*Parkrestaurant Die Saison in Magdeburg
**Ritters Weinstuben in Merseburg
Atrium in Stendal
**Schloss Storkau in Tangermünde
Orchidea Huong in Wernigerode

*Aufsteiger  **Absteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
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Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
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Gault Millau 2017 – Brandenburg

Jörg Frankenhäuser vom „Kochzimmer“ in Beelitz verbessert sich dieses Jahr „mit seiner ambitionierten Küche in einem alles andere als aufmunternden Umfeld“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. Die Kritiker loben: „Sehr gut gemacht und intelligent der zart gegarte Hummer mit roher Wassermelone, jungen Erbsen und einem Schaum aus Krustentier und Wasabi. Makellos das Kaninchen mit Zwiebelsalat und Knollensellerie-Püree oder das sehr aromatische Aprikosenkerneis mit einer halben Aprikose, frischem Basilikum, Karamell und Kekskrümeln.“
Frankenhäuser steigert sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, auf 16 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.  

Damit klettert er zu Alexander Dressel in Potsdam und Frank Schreiber in Finsterwalde, die ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigten, auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Brandenburg. Auf Schreibers Speisekarte in seinem „Goldenen Hahn“ wendet sich „Rehfilet mit Semmelterrine an Gourmets und Reh-Sugo mit kleinen Kartoffelklößchen an Gäste, die es vielleicht noch werden. Der Kaninchen-‚Hot Dog‘ mit BBQ-Lack könnte beiden Klientels gefallen. Die dürfen beim Rehfilet mit Rotkohlcreme  ein Säure-Süße-Spiel zwischen Mispeln und Tannenhonigsauce bestaunen.“ Dressel verblüfft in seinem „Friedrich Wilhelm“ damit, „wie sich die Bernsteinmakrele durch Sauerampfer, Ponzu und Zwiebeln ihre Schwere fast komplett nehmen lassen kann oder wie sich saftiger Elsässer Saibling auf feinem Purple Curry-Lack mit der angenehmen Säure kleiner Mispelstücke und der sanften Schärfe eines Meerrettichschaums einer verwegen klingenden Aromatik aussetzt, deren Balance wundersam gelingt. Eher der Mode geschuldet als dem spannenden Geschmackserlebnis dienlich schienen Fichtensprossen-Aromen zum scharf angebratenen Rehrücken de luxe aus der Schorfheide mit exzellentem Jus sowie kurz gegarten Pfifferlingen, einer Panna cotta aus Pfifferlingen und knackigen Kohlrabischeiben.“

Dem Spitzentrio folgt mit 15 Punkten für inspirierte Gerichte Marco Giedow von der „Speisenkammer“ in Burg. Bei ihm gab‘s „zum gebratenen Saibling knuspriges Kartoffelstroh, in den ein Grießkloß eingewickelt war; darunter lag ein orientalisch abgeschmeckter Eintopf aus geschmorter Gurke und Schafsjoghurt. Zur Kalbsleber in Nussbutter mit Erbsenpüree und zart gebratenen Pfifferlingen beeindruckten knackige Senfkörner in Kaviaroptik und ein grandioser abgebundener Jus, der alles abrundete.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt zwölf Restaurants in Brandenburg. 9 Restaurants zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Die erste Kochmütze schafft auch Thomas Hübner im neueröffneten Restaurant „Alte Überfahrt“ in Werder, der für „Schweinebauch mit Pflaume und Rettich sowie Kabeljau mit Kohlrabi in Estragon-Senfcreme“ 14 Punkte erkochte.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Brandenburg
16 Punkte
** Kochzimmer in Beelitz
Goldener Hahn in Finsterwalde
Friedrich Wilhelm in Potsdam
15 Punkte
Speisenkammer in Burg
Carmens Restaurant in Eichwalde
14 Punkte
Juliette in Potsdam
*Alte Überfahrt in Werder
13 Punkte
Bollwerk in Eisenhüttenstadt
Speckers Landhaus in Potsdam

*Newcomer  **Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
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Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
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Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
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Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
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Alles Restaurants mit 18 Punkten:
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Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
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Sylt

Sylt bleibt Deutschlands Genussinsel Nummer eins. Das geht aus den aktuellen Bewertungen des „Guide Michelin“ hervor, der erneut Spitzen-Restaurants in Deutschland ausgezeichnet hat. Für das Jahr 2014 verleiht der Restaurantführer insgesamt neun Sterne an fünf Sylter Küchenchefs. Und auch der „Gault Millau“ erteilt den Sylter Gastronomen erneut Bestnoten. Und dennoch: Das kulinarische Selbstverständnis der Insel verbindet großartige Küche längst nicht mehr zwangsweise mit einem „Sternzeichen“. Im Gegenteil: Durchweg von Klasse, lautet das Motto.

Drei mal zwei, daran ändert sich auch in diesem Jahr nichts: Mit Johannes King vom „Söl’ring Hof“ (Rantum), Alexandro Pape vom „Fährhaus“ (Munkmarsch) und Sebstian Zier vom „La Mer“ (List) wartet die Genussinsel Sylt auch weiterhin mit drei Zwei-Sterne-Restaurants auf. Alle drei Küchenchefs erhielten zudem auch vom Restaurantführer „Gault Millau“ erneut Spitzenbewertungen: jeweils 17 von 20 möglichen Punkten – wobei 20 Punkte grundsätzlich nicht vergeben werden. Allerdings: Im „La Mer“ im Hotel „Grand Spa A-Rosa“ in List hat Küchenchef Sebastian Zier zwar seine zwei Sterne verteidigt, doch wird das Restaurant Anfang 2015 geschlossen. Man freue sich zwar über die neuerliche Auszeichnung, aber diese Art hochwertiger Gourmetgastronomie rechne sich nicht für das Ferienhotel, heißt es aus der A-Rosa-Gruppe.

Das zweite Restaurant im A-Rosa jedoch, das „Spices“, bleibt bestehen – und behält seinen Stern und bekommt 15 Punkte. Und das trotz des Ausscheidens von Küchenchefin Sarah Henkel. Ihr Nachfolger Patrick Büchel, geborener Hamburger mit Wurzeln in Singapur, führt seit vergangenem Frühjahr die asiatisch inspirierte Küche der Koreanerin mit großem Erfolg fort und wurde dafür auf Anhieb von beiden renommierten Restaurantführern belohnt. Ebenfalls ein Stern erstrahlt zudem wie schon in den Vorjahren über Holger Bodendorfs Restaurant im Tinnumer „Landhaus Stricker“. Der Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem beurteilt, gibt dem Küchenchef sogar 18 Punkte und stellt ihn damit noch über die Zwei-Sterne-Köche. Und auch Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum verteidigte erneut seinen Stern sowie 17 Punkte.

Jörg Müller, der seit 25 Jahren in Westerland ein Hotel mit Ein-Sterne-Restaurant betrieb, beendet dagegen seine Grande cuisine und verzichtete in diesem Jahr auf eine neuerliche Bewertung. „Ich bin jetzt 67 und möchte nicht mehr täglich mit der Belastung konfrontiert sein, die eine solche Bewertung mit sich bringt“, erklärte er jetzt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Der Aufwand ist einfach zu hoch. Die Belastung der Mitarbeiter und speziell meiner Frau, die das alles mit mir gelebt hat, war enorm.“ Im Hotel steht ein Generationswechsel an: Müllers Tochter und Schwiegersohn stehen bereit. Und das Gourmetrestaurant „Jörg Müller“ wird Anfang kommenden Jahres in den friesisch-rustikalen „Pesel“ integriert, der vor allem durch hochwertige regionale Küche besticht.

Austern aus List, Salzwiesenlamm aus Morsum sowie zahlreiche andere lokale Produkte aus den Meeres- und Kräutergärten der Insel prägen die Sylter Speisekarten ohnehin. Grundsätzlich gilt: Die Küche Sylts ist nicht nur vielfältig, sondern immer auch von Klasse geprägt. Ihre Ausnahmestellung als die deutsche Genussinsel beweist Sylt damit letztlich auf der gesamten gastronomischen Palette – vom lockeren Strandbistro bis hin zur Gourmet-Klasse. So hat der aktuelle „Guide Michelin“ auch in diesem Bereich drei weitere Sylter Restaurants geehrt: Der „Bib Gourmant“, die Auszeichnung für eine gute, regional geprägte Küche mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis, ging an die Restaurants „Karsten Wulff“ (Keitum), „Morsum Kliff“ (Morsum) und das „Bistro Stadt Hamburg“ (Westerland). Gut denkbar also, dass im kommenden Jahr weitere Sterne über der Genussinsel Sylt aufgehen werden.

Alle Sylter Restaurants auf einen Blick in Genussflyer „Sylt à la carte“. Kostenlos zu bestellen bei der Sylt Marketing GmbH telefonisch unter 04651 – 82020 oder per E-Mail anzufordern unter info@sylt.de.

Japan zur Kirschblüte

Zu Gast in Japans besten Restaurants und Top-Hotels

Die Gäste der neuntägigen Premium-Reise „Japan Exquisit“ von Meier’s Weltreisen entdecken mit einer kleinen Reisegruppe von maximal 18 Personen die alte und die neue Welt Japans. Uralte Traditionen und modernster Fortschritt geben sich hier die Hand. Passend zur reizvollen Kirschblüte im Frühjahr und zur Herbstlaubfärbung im November bietet der Spezialist für Fernreisen insgesamt drei Termine in 2015 an.

Luxus und beste Qualität begleiten die Gäste auf ihrer Reise. Sie übernachten in ausgewählten Luxushotels und genießen Gourmet-Menüs in Japans Top-Restaurants, die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet sind. Ein deutscher Japanologe betreut die Gruppe während ihres Aufenthaltes und vermittelt viel Interessantes über das Land, seine Menschen und die jahrtausendealte Kultur. Acht UNESCO Weltkulturerbe-Stätten stehen auf dem Programm. Neben der modernen Metropole Tokyo, der ehemaligen Kaiserstadt Kyoto und der Stadt Osaka mit ihrer imposanten Burg besuchen die Gäste auch Hiroshima und tauchen in die Geschichte des Landes ein.

Die Fahrten in der 1. Klasse des Superexpress Shinkansen sind beeindruckend schnell – für 342 Kilometer benötigen die Reisenden lediglich 90 Minuten. Im Fuji-Hakone-Nationalpark zeigen die Kirschbäume im April ihre ganze Pracht – Millionen rosafarbener Blüten strahlen vor der Kulisse des 3.776 m hohen Fuji-san, des heiligen Berges. Ausreichend Zeit für einen Bummel durch die Geschäfte oder die Museen bleibt den Gästen in Tokyo. Wer möchte, plant einen Tagesausflug nach Nikko in den gleichnamigen Nationalpark und zu den berühmten Tempeln mit ein.

Preisbeispiel (Meiers Weltreisen Katalog Asien):
„Japan Exquisit“, 9-tägige Premium-Rundreise, Flug ab/bis Deutschland nach Osaka/von Tokyo, Zug zum Flug, 9 Übernachtungen/DZ/Frühstück in Hotels der Luxusklasse, versch. Mahlzeiten, z.T. Gourmet-Menüs in Michelin-Restaurants, Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Programm, Superexpress-Fahrten mit dem Shinkansen in der 1. Klasse, sep. Gepäcktransport (Osaka-Kyoto und Kyoto-Tokyo), Reiseleitung durch deutschen Japanologen, ab 5.999 EUR pro Person. Nikko-Ausflug (ganztägig) 160 EUR pro Person.

www.meiers-weltreisen.de/rundreisen/japan-exquisit;OSA40008

Tim Mälzers Schulkoch Wettbewerb

Die Finalisten des IN FORM- Wettbewerbs stehen fest – Bundesminister Schmidt: KLASSE KOCHEN! bringt Ernährung in die Töpfe und Köpfe
 
Der IN FORM- Wettbewerb KLASSE, KOCHEN! geht in die finale Runde. Seit März 2014 waren Schulen in ganz Deutschland aufgerufen, kreative Konzepte zum diesjährigen Motto „Mit der Küche um die Welt – Internationale Speisen“ einzureichen. Nun stehen die 25 Schulen fest, die es ins Finale geschafft haben. Sie müssen noch bis Dezember zittern: Erst dann gibt die Jury die zehn Gewinner bekannt. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis umsetzen können, werden die Gewinner mit einer neuen hochwertigen Übungsküche für die Schule belohnt.
 
„Wir müssen das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel immer wieder aufs Neue vermitteln. Hierzu ist KLASSE, KOCHEN! ein klasse Wettbewerb, der dazu beiträgt, dass Ernährung nicht nur in den Töpfen der Schulküche, sondern auch in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler verankert wird“, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt in Berlin. Seit 2009 gibt es den Wettbewerb, gestartet vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, Tim Mälzer und Küchenhersteller Nolte. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Spaß am selber Kochen und damit mehr Wissen in Ernährungsfragen zu vermitteln.
 
„Die Qualität der eingesendeten Beiträge war auch in diesem Jahr erneut unglaublich hoch. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihrer Kreativität wieder einmal selbst übertroffen. Bei so vielen tollen Teilnehmern haben wir in der Jury die Qual der Wahl“, stellte Tim Mälzer fest. In der Endrunde müssen die Bewerber nun genau beschreiben, mit welchen konkreten Maßnahmen sie die Themen Ernährung und Kochen im Schulalltag umsetzen wollen. „Sich selbst an Herd und Topf zu stellen, ist die beste Lernerfahrung. Die vielen originellen Einsendungen – von eigens erfundenen Comics bis aufwändig entwickelten Spielen – zeigen, wie das Thema Ernährung auf kreative Weise in der Schule stattfinden kann,“ so Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Gefragt wird auch danach, wie genau die Schule die schöne Übungsküche nutzen wollen, die es zu gewinnen gilt. „Die vielen  Wettbewerbsbeiträge beweisen, dass Kochen unter den Schülerinnen und Schülern offensichtlich ein echtes Trendthema ist“, resümiert Andreas Kuipers, Geschäftsführer von Nolte Küchen.
 
Alle Teilnehmer, die es dieses Mal nicht in die Finalrunde geschafft haben, können im Frühjahr 2015 nochmal ihr Glück versuchen, denn dann startet eine neue Wettbewerbsrunde.
 
Diese 25 Schulen sind im diesjährigen Finale von KLASSE, KOCHEN!:
§  Gymnasium Friedrich der Zweite  Lorch, Baden-Württemberg
§  Johannes-Gaiser-Realschule Baiersbronn, Baden-Württemberg
§  Realschule Tettnang, Baden-Württemberg
§  Werkrealschule Villingendorf, Baden-Württemberg
§  Grundschule Taufkirchen / Vils, Bayern
§  Mönchberg-Volksschule Würzburg, Bayern
§  Pestalozzischule Erlangen, Bayern
§  Schulfarm Insel Scharfenberg, Berlin
§  Archimedes Grundschule Forst, Brandenburg
§  Rosa-Luxemburg-Schule Potsdam, Brandenburg
§  Oberschule a. d. Schaumburger Straße, Bremen
§  Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim, Hessen
§  Laubach-Kolleg der EKHN, Hessen
§  Fritz-Reuter-Grundschule Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern
§  Richard-Wossidlo-GymnasiumRibnitz-Damgarten,Mecklenburg-Vorpommern
§  Leonardo da Vinci Gesamtschule Hückelhoven, Nordrhein-Westfalen
§  Liebfrauenschule Bonn, Nordrhein-Westfalen
§  Martin-Niemöller-Gesamtschule Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
§  Freiherr-von-Stein-Realschule Plus Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz
§  IGS Gerhard Ertl Sprendlingen, Rheinland-Pfalz
§  Mannlich-Realschule Plus Zweibrücken, Rheinland-Pfalz
§  Rudi Stephan Gymnasium Worms, Rheinland-Pfalz
§  Comenius-Schule Mücka, Sachsen
§  Grundschule Clara Schumann Leipzig, Sachsen
§  Grundschule Max Rennau Sayda, Sachsen
 
 www.klasse- kochen.de

KLASSE, KOCHEN! Tim Mälzer

Der Schulwettbewerb “KLASSE, KOCHEN!“ geht in eine neue Runde. „Der Grundstein für das Ernährungsverhalten wird in der Kindheit gelegt. Wer schon in jungen Jahren zum Kochlöffel greift, erfährt früh, wie spannend Kochen ist und wie viel Spaß es macht, sich gesund zu ernähren. Damit ist der erste Schritt für eine gesunde Zukunft unserer Kinder getan. Neben den Familien sind vor allem die Schulen Schlüsselstellen für eine erfolgreiche Ernährungsbildung“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, zum Auftakt des diesjährigen Wettbewerbs in Hamburg. „KLASSE, KOCHEN! vermittelt auf spielerische und praktische Weise das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel“. Gemeinsam mit TV-Koch Tim Mälzer, Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und Andreas Kuipers, Geschäftsführer von Nolte Küchen gab sie heute im Rahmen einer Kochstunde mit Schülern den Startschuss für den vierten Durchgang des erfolgreichen Wettbewerbs.

Unter dem Motto “In der Küche um die Welt – Internationale Speisen“ sind Schulen aus ganz Deutschland bis zum 27. Juni 2014 aufgerufen, ihre Beiträge für eine kulinarische Weltreise einzureichen. Die Bewerbung kann je nach Lust, Laune und Möglichkeit gebastelt, als Fotostory, Präsentation, Kollage oder Video gestaltet werden. Gesucht sind kreative Konzepte, die Kochen und Ernährung phantasievoll und fächerübergreifend in den Unterricht integrieren. Die 25 besten Beiträge kommen dann ins Finale und haben die Chance, eine von zehn Übungsküchen für ihre Schule zu gewinnen.

„Mit KLASSE, KOCHEN! setzen wir uns für ein nachhaltiges Konzept ein, gesunde Ernährung und Kochen in spannender und unterhaltsamer Weise im Schulalltag von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Das Projekt macht den Schülern Spaß und ist für mich ein besonders gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“, betonte Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

Zum Engagement von Nolte Küchen, sagte der Geschäftsführer Andreas Kuipers: „Als Familienunternehmen mit langer Tradition, sehen wir uns den Schulen besonders verpflichtet. Mit KLASSE, KOCHEN! wollen wir einen Teil dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für gesunde Ernährung entwickeln, indem wir ihnen eine Plattform bieten, auf der sie sich ausprobieren können.“
Fernsehkoch Tim Mälzer begleitet KLASSE, KOCHEN! um zu vermitteln, dass Kochen Spaß macht und wichtig für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist. „Wer mehr weiß über das, was er zubereitet, kann die einzelnen Lebensmittel und die eigenen Mahlzeiten viel mehr genießen. Ernährung bekommt auf diese Weise bei Schülerinnen und Schülern einen höheren Stellenwert. Wir sind sehr gespannt auf die Wettbewerbsbeiträge und freuen uns auf alle Ideen“, sagte er am Montag in Hamburg zum Start von KLASSE, KOCHEN!

„Die Verbesserung der Strukturen für die Ernährungsbildung ist eines der zentralen Ziele des Bundesprogramms IN FORM. Hierfür steht der Wettbewerb KLASSE, KOCHEN!“, sagte Staatssekretärin Flachsbarth. IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung und verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

www.klasse-kochen.de

Gault Millau 2014 – Hamburg

Wie zuvor in St. Georg bietet die im April umgezogene Anna Sgroi auch in Pöseldorf „ihre vertraute puristische Küche“, lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014. Die „gebürtige Sizilianerin meidet vom marinierten Schinken bis zum berühmten Zicklein aus dem Ofen Effekthascherei, Luxusprodukte und extreme Aromen. Die gebratene Tranche vom Wolfsbarsch brauchte nicht mehr als den erdig- sauren Widerpart eines konzentrierten Artischockensuds. Und der Schmortopf von der Taube hatte eine solche geschmackliche Wucht, dass wir vergaßen, uns darüber zu wundern, wie altmodisch beilagenhaft hier noch Gemüse verarbeitet wird.“ Anna Sgroi erhält im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Alexander Tschebull in seinem „Tschebull“ an der Mönckebergstraße: „Die schnörkellose und wohldesignte Küche des gebürtigen Kärntners exekutiert die klassischen österreichischen Rezepte vom Alt-Wiener Tafelspitz bis zum warmen Marillenfleck mit großer Geschmackssicherheit und erlaubt sich immer mal wieder einen kleinen Scherz oder ein unverhofftes Sorbet – erwarten Sie also zwischen den zarten Flusskrebsen mit Gurken-Papaya- Vinaigrette auf dem Kohlrabicarpaccio ein Peperonisorbet.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg verteidigen souverän Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf und Christoph Rüffer vom „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“, das „seinem Traditionsrestaurant ein prächtiges Facelift gönnte. Darin spielt Rüffer die Stärken einer großen Küche aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Die Kompositionen sind aromatisch stets so ausgefeilt wie sein Steinbutt, den er in Nussbutter sautiert und mit geröstetem Hummer, Zwiebelcreme und Miso-Tamarinden-Hollandaise kombiniert. Und so wie er selbst auf Teamgeist setzt, verwendet er auch seine bestens eingekauften Waren. Jedes Blättchen, jedes Korn wird maximal verfeinert. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass bei einem Gänseleberparfait mit Kaffeeschaum, Briochecreme, Kirscheis und mehr die Leber fast verzichtbar wird. Dafür beschert es auch Sensationen wie zum gebratenen Kalbsbries ein raffiniertes Wechselspiel von jungen Erbsen, pochiertem Spargel, Trüffelschaum und gehobelten Haselnüssen.“

Nouri, „ein gebürtige Marokkaner mit phänomenalem Gespür für Aromen, pflegt als Fundament eine recht klassische französische Küche, die er aber ohne Scheu um frappante Ideen bereichert: Melone mit Meerrettichschnee, Lachs mit Kaffeepulver… Und wenn er Lamm schlicht mit Zwiebeln serviert, kommen die in allen erdenklichen Formen, und steigen von irgendwoher die Aromen eines ganzen Gewürzladens auf.“

Beide erhalten vom Gault&Millau 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser lebten „die Foie gras mit Roter Bete und Rauchmandeln oder der Hummer mit Popcorn und Karottentexturen von erstklassiger Ware und peniblen Zubereitung. Begeisternd war ein vegetarischer Gang“, so loben die Kritiker, „von dem wir uns am wenigsten erhofften: ausdrucksvolles Gemüse aus dem Alten Land, begleitet von einer Bucheckerncreme und dem raren Tomatenkernöl.“

Auf „der Speisekarte von Thomas Martins steht: ‚Von Hamburg in die Welt‘. Sein eigener Weg verlief eher umgekehrt, auch stilistisch. Er belebte seine Mittelmeerküche mit spanischen oder marokkanischen Akzenten, als das noch nicht schick war. Jetzt reitet er, etwas spät, finden wir, auf der neunordischen Welle mit. Dass sich die Küche auch auf asiatische Aromen versteht, bewies sie mit der wunderbaren Variation von der Makrele – unter anderem als Sashimi mit gekochten Kalbszungenstreifen und kandierter Gurke, Mousseröllchen vom Bauchlappen und Dashi mit Shiso-Kresse.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 28 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen wie Anna Sgroi auch die neu eröffneten, erstmals oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Atlantic“ im gleichnamigen Hotel der Außenalster, „Chez Fou“ in Altona, „Henriks“ in Rotherbaum und „Se7en Oceans“ an der Binnenalster (jeweils 14 Punkte) sowie das „Yoshi“ im Alsterhaus (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker mal wieder für die Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist zwar alles in Ordnung, aber alles nicht so richtig erwähnenswert. Es wird Zeit, dass sich Tim Mälzer, der sonst so viele Ideen hat, mal um seine Gastronomie kümmert. Denn TV-Ruhm und lässiges Ambiente sind für kein Restaurant eine ewige Erfolgsgarantie“.Diese Kritik ist so unsachlich wie ungerecht. An anderer Stelle lobt der GM lässige, aber korrekt-kochende Restaurants. Hier handelt es sich um reine Effekthascherei des Gault Millaus. Gourmet Report testete erst in diesem Sommer die Bullerei und war angenehm überrascht, wie präzise dort gekocht wird. Das hatten wir nicht erwartet. Da kann man jederzeit hingehen!

Bei Steffen Henssler loben die Tester sarkastisch: „Das Restaurant erinnert in nichts an den Mario Barth der TV-Köche.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt fünf langweilig gewordene Restaurant ab und nimmt sechs neu auf. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Anna Sgroi** in Pöseldorf Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst Osteria Due in Pöseldorf
Rive in Altona
Tschebull* in der City
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger **Newcomer

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

"KLASSE, KOCHEN!": Die Finalisten stehen fest

Tim Mälzer verkündet Top 25 auf der didacta
 
Wie lassen sich Kochen und Ernährung phantasievoll in den Unterricht integrieren? Schulen in ganz Deutschland waren beim IN FORM-Wettbewerb „KLASSE, KOCHEN!“ ab Oktober 2012 aufgerufen, kreative Konzepte zum diesjährigen Motto „Total lokal – regionale Küche zum Ausprobieren“ einzureichen. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in die Praxis umsetzen können, gibt es zehn hochwertige Übungsküchen zu gewinnen. Stellvertretend für alle Projekt-Partner verkündete Fernsehkoch Tim Mälzer heute auf der Bildungsmesse didacta in Köln die 25 Schulen, die es ins Finale geschafft haben. Seit 2009 gibt es den Schülerwettbewerb, gestartet vom Bundesernährungsministerium in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung, Tim Mälzer und Küchenhersteller Nolte. Das Ziel: den Spaß am selber Kochen und damit mehr Wissen in Ernährungsfragen zu vermitteln.
 
„Unser Wettbewerb trägt dazu bei, das Thema Ernährung in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Worauf muss ich bei einer ausgewogenen Ernährung achten, woher stammt ein Nahrungsmittel, wie bereite ich es zu? Wir müssen das Einmaleins der Ernährung und die Wertschätzung für unsere Lebensmittel immer wieder aufs Neue vermitteln und lernen“, sagte Bundesministerin Ilse Aigner. „Sich selbst an Herd und Topf zu stellen ist die beste Lernerfahrung. Die vielen originellen Einsendungen – von eigens komponierten Liedern bis aufwändig gebastelten Modellen – zeigen, wie das Thema Ernährung auf kreative Weise in der Schule stattfinden kann.“ Auch Fernsehkoch Tim Mälzer war begeistert: „Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Bei so vielen tollen Beiträgen haben wir in der Jury die Qual der Wahl.“ Die 25 Finalisten müssen nun noch bis Mai zittern: Erst dann gibt die Jury die zehn Gewinner bekannt, die jeweils mit einer neuen Übungsküche für die Schule belohnt werden.
 
In der Endrunde müssen die Bewerber nun genau beschreiben, mit welchen konkreten Maßnahmen sie die Themen Ernährung und Kochen in den Schulalltag einflechten wollen: In welchen Fächern soll Ernährung eine Rolle spielen? Wie genau wird die Schule die Übungsküche nutzen? „Die vielen Einreichungen beweisen, dass Kochen unter den Schülerinnen und Schülern offensichtlich ein echtes Trendthema ist“, resümiert Ralf Jourdan, Geschäftsführer von Nolte Küchen. Alle Teilnehmer, die es dieses Mal nicht in die Finalrunde geschafft haben, können im Herbst nochmal ihr Glück versuchen, denn dann startet das neue Wettbewerbsjahr.
 
Diese 25 Schulen sind im Finale von „KLASSE, KOCHEN!“:
Gymnasium Neckartenzlingen, Baden-Württemberg
Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach, Baden-Württemberg
Hebelschule Lörrach, Baden-Württemberg
Schule Villingendorf, Baden-Württemberg
Mittelschule Helmbrechts, Bayern
Grund- und Mittelschule Steingaden, Bayern
Mittelschule Rotthalmünster, Bayern
Paul-Moor-Schule Berlin, Berlin
Gyula-Trebitsch-Schule Tonndorf, Hamburg
Marianum Fulda, Hessen
Schule Hegelsberg, Hessen
Hohe Landesschule Hanau, Hessen
Förderschule J. H. Pestalozzi Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern
Löwenzahnschule Ribnitz-Damgarten, Mecklenburg-Vorpommern
Realschule Munster, Niedersachsen
Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Nordwalde, Nordrhein-Westfalen
Konrad-Duden-Gymnasium Wesel, Nordrhein-Westfalen
Gemeinschaftsgrundschule Haßlinghausen, Nordrhein-Westfalen
Richard-von-Weizäcker-Realschule plus Germersheim, Rheinland-Pfalz
Grundschule St. Marien Alzey, Rheinland-Pfalz
Johannes-Gutenberg-Schule Schwalbach, Saarland
Gymnasium „Prof. Dr. Max Schneider“ Lichtenstein, Sachsen
Regionalschule Altenholz, Schleswig-Holstein
Freie Waldorfschule Kiel, Schleswig-Holstein
Staatliche Grundschule Bottendorf, Thüringen
 
Weitere Informationen zu „KLASSE, KOCHEN!“ erhalten Sie unter www.klasse-kochen.de

Adlon Kempinski Berlin

Katastrophales Testergebnis für das Adlon in Berlin – Besser nur zum Essen ins Adlon und den Blick und die gute Küche genießen – Beispiel: Nuss von einem der Vormieter unterm Bett gefunden

Was der Michelin für Restaurants ist, ist der Tophotel Test für Hotels. Das Adlon hat jetzt ziemlich versagt, was bei den hohen Preisen eine echte Frechheit ist!

Bilanz von Tophotel:
Das Flaggschiff von Kempinski ist keineswegs voll auf Kurs. Die Leistungen entsprechen zumindest nicht durchgängig dem sehr hohen Anspruch des Luxushotels und seiner selbstbewussten Preispolitik. Ein gerade noch »gutes« Abschneiden ist für ein Haus dieser Klasse nicht gut genug und müsste in einem oberen Bereich von »sehr gut« liegen – so geschehen beim ersten Adlon-Check im September 1999 (96 Punkte). Wenn auch das Gourmet-Restaurant »Lorenz Adlon« glänzte, blieben Frühstücksbuffet und Roomservice doch deutlich unter den Erwartungen. Die kulinarischen Leistungen könnten insgesamt weit besser sein. Bis auf eine unrühmliche Ausnahme zeigten sich alle Mitarbeiter sehr freundlich und einsatzfreudig, was ein solides Grundkapital ausmacht. An der Rezeption sollte nachgebessert werden.

Den gesamten Test lesen Sie bei Tophotel:
www.tophotel.de/hoteltests/luxushotels/1088-nicht-voll-auf-kurs.html?showall=&limitstart=

Gourmet Report empfiehlt für das beste Preis/Leistungsverhältnis in Berlin das Fünfsterne Hotel Palace – besonders die Clubetage ist Klasse und viele Zimmer haben einen Blick auf die Gedächniskirche oder den Zoo.
Im Palace kocht Matthias Diether, 1 Stern Michelin. www.palace.de

Hotelpreisvergleich Berlin: booking.com oder HRS

Gault&Millau in Hessen

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein – Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich auf 17 Punkte

Die Frankfurter Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ und Andreas Krolik vom „Tigerplast“ kochen sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”.

Greco beeindruckte durch „eine schlanke, präzise, sinnliche und mitunter wunderbar süffige Küche. Voller Grandezza der Hummer-Risotto oder das zarte Milchferkel mit Apfelcannelloni“. Der aus Baden-Baden gekommene Krolik gefiel durch seine „modernisierte Klassik à la Törtchen aus Gänseleberterrine und gut angemachtem Rindertatar, gekrönt von Steinpilzmousse, Oxtailgelee und einem Gänselebereis, das mit Anchovis zubereitet war und so endlich einmal ein wenig Spannung in dieses mittlerweile zum Dauerlangweiler gewordene Eis brachte“. Für solch inspirierte Gerichte erhalten beide im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, kamen Mario und Paul Lohninger vom „Lohninger“ in Frankfurt dank „des bravourös gemeisterten Balanceakts zwischen gehobener Österreich-Küche und Avantgarde-Cuisine, zwischen dem besten Wiener Schnitzel der Stadt und dem Alaska-Edelfisch Black Cod mit geräucherter Consommé“ sowie Thomas Macyszyn vom „Navette“ in Rüsselsheim, „wo der Ex- Medizinstudent französische Klassik jung und frisch interpretiert und knackig gebratenem Langostino butterzart geschmortes Schweinekinn, etwas Fenchel und Orangenfilets zur Seite stellt“.

• André Rickert vom „Weinsinn“ in Frankfurt, „dessen Gerichten bei allem perfektionistischen Streben eine lässige Heiterkeit innewohnt, wie etwa dem Seeteufel mit intensivem Beef Tea“
• Dieselbe Note bekam auch das Frankfurter „Holbein’s“, dessen Küche nun unter der Führung von Mario Lohninger „unüberschmeckbar an dessen früheres ‚Micro‘ erinnert: Es gibt Sushi, Steaks, Salate, Pasta und japanisch inspirierte Fischgerichte – alles hat Klasse“.

15 Punkte erkochten sich erstmals
• Christoph Hesse vom „Schellers“ in Bad Homburg durch „perfekt gebratenen Lammrücken mit einem Stückchen Filet, etwas geschmortem Bauch, intensivem Jus, cremiger Polenta und verschiedenen mit Gemüsepüree gefüllten Wurzelgemüse“,
• Franz Keller jr. von der „Adler Wirtschaft“ in Eltville, der „gebratene Blutwurst mit Apfel-Quittenkompott, leicht angebratenes Tatar von Kabeljau und Forelle mit klassisch köstlicher Remoulade oder butterweich geschmorte Rinderroulade mit Schafskäsefüllung in bester Produktqualität bot“,
• Martina Mohr vom „Schützenhof“ in Glashütten, „zu deren Reh über ein Jahr lang eingelegte Rotweinzwiebeln und dunkelgrün gesprenkelte Brennnesselklößchen erfreuen, in denen die mit Brot und Mark vermischten Krautspitzen verarbeitet sind“
• Gregor Nowak von der „Heimat“ in Frankfurt, der „in einer Miniaturküche auf großer Flamme Gerichte wie Kaninchen mit Blaubeerrisotto, Mascarpone und Burgunderschaum brutzelt, die eitel Freude machen“,

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen hält mit 18 Punkten Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein. „Er präsentiert in aufwendigen Inszenierungen eine hochfeine, detailverliebte und dem Spitzenprodukt verpflichtete Küche. Das Format zum zeitlosen großen Klassiker hat das gegrillte spanische Eichelschwein mit geröstetem Oktopus sowie weißen und grünen Bohnen in einer alles integrierenden Bouillabaisse. Die Entenstopfleber, mariniert und pochiert, ist immer ein Highlight auf der Karte und wird beispielsweise mit duftiger Tomate in geeister und gelierter Form, Frischkäse und Basilikumaromen serviert.“

Ihm folgen mit 17 Punkten neben Greco und Krolik
• Patrick Bittner „Restaurant français“ in Frankfurt, der „mit seiner modern interpretierten französischen Klassik die Seine an den Main holt, typisch die saftigen Froschschenkel in Kräuterpanade mit bissfesten weißen Linsen und Gemüsewürfelchen in süß-säuerlichem Sud“,
• Sven Messerschmidt vom „Schwarzenstein“ in Geisenheim, „dessen Teller echte Hingucker sind: Da windet sich ein Tatar vom Galloway-Rind wie eine Schlange, ummantelt von einem Schwarzbiergelee und dekoriert mit süßlicher Senfcreme, hauchdünnen gerösteten Zwiebelscheiben und ein paar Tropfen frisch aufgeschlagener Mayonnaise“,
• Matthias Schmidt von der „Villa Merton“ in Frankfurt, der „als mutigster Koch der Stadt nur noch deutsche, vorzugsweise regionale Produkte verwendet. Die Karte blieb besonders phantasievoll: Frankfurter Rindswurst mit getrocknetem Sauerkraut, Taube mit kurz blanchierten Radieschen-Früchten und Petersilienwurzelsud, der durch Felsenblümchen verfeinert war, oder Wacholder, Schildampfer, Speierling, Vogelbeeren und karamellisierter Fenchel für Vegetarier“
• Patrick Spies vom „L’Etable“ in Bad Hersfeld „gibt jedem seiner Hauptprodukte unbekümmert, aber nicht unbedacht mindestens vier Komponenten mit, die sich zu eigenwilligen Kreationen addieren. Der tadellosen Entenleberterrine, schön marmoriert, gönnte er einen bunten Reigen hauchdünner Chips von Apfel, Sellerie, Roter Bete und Kastanie samt herb-fruchtigem Hagebuttenmus und geeister Entenleberpraline mit Trüffelspänen“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 76 Restaurants in Hessen. 67 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Allgaiers“ und „Lafleur“ in Frankfurt sowie „Fellini“ in Limburg (jeweils 14 Punkte), „Weinstall“ in Castell, „Margarete“ in Frankfurt und „Treuschs Schwanen“ in Reichelsheim (je 13 Punkte). Im „Lafleur“ am Frankfurter Palmengarten enttäuschte Alfred Friedrich, seit 2 Jahrzehnten ein Liebling des Guides, durch „seltsam leblose und fade Gerichte. Weder der Steinpilztarte noch der Kombination aus perfekt gegartem St-Pierre und Kalbsbries, dem tadellosen Langostino mit Lauchterrine, die mit körniger Passionsfrucht überzogen war, oder der geräucherten Ziegenmilch zu Zwetschgen war viel Geschmack abzugewinnen.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Hessen 10 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 10 neu auf, 10 werden höher, 6 niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hessen

18 Punkte
Villa Rothschild in Königstein

17 Punkte
Carmelo Greco*, Français, Tiger-Restaurant* und Villa Merton in Frankfurt
Schwarzenstein in Geisenheim
L’Etable in Bad Hersfeld

16 Punkte
Kronenschlösschen in Eltville
Philipp Soldan in Frankenberg (Eder)
Emma Metzler, Erno’s Bistro, Lohninger* und Max on One in Frankfurt
Grossfeld in Friedberg
Navette* in Rüsselsheim
Ente in Wiesbaden
Landgut Falkenstein in Königstein

15 Punkte
Adler Wirtschaft* in Eltville
Biancalani, Die Leiter, Heimat*, Holbein’s*, Seven Swans und Weinsinn** in Frankfurt
Schützenhof* in Glashütten/Taunus
Hohenhaus in Herleshausen
Ox in Hilders/Rhön
Zur Krone in Höchst/Odenwald
Sänger’s und Schellers** in Bad Homburg
Hessler in Maintal Kraftwerk in Oberursel
Schaumahl in Offenbach

*Aufsteiger **Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!