Getränke der Zukunft

Gesundheit ist ein gesellschaftlicher Trend, der auch das zukünftige Trinkverhalten motivieren wird, besonders von Jüngeren. Von ihnen nehmen viele aus gesundheitlichen Gründen Abstand von Cola, Limonade & Co: 57 Prozent der jungen Deutschen (18-29 Jahre) trinken diese nur einmal pro Woche oder sogar noch seltener. Die breite Mehrheit (83 Prozent) hält Softdrinks nämlich für eher ungesund. In der Gesamtbevölkerung sind es mit zwei Dritteln (66 Prozent) deutlich weniger. Zucker-, koffeinhaltige und alkoholische Getränke werden zunehmend bewusst und kontrolliert getrunken. Dies ist ein Ergebnis der Studie Das macht Durst 2025 des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die insgesamt 2.001 Personen vom 17.02 bis 25.02.2016 bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. Die Studie nimmt die Personengruppe junger Leute von 18-29 gezielt unter die Lupe (Boost der Stichprobe junger Personen auf n=653).

„Für die Hersteller bedeutet dies, in ihrer Produktpalette das Gesundheitsbewusstsein aufzugreifen. Für alle Getränkearten – u. a. auch bei Biermischgetränken – werden natürliche Inhaltsstoffe, weniger Zucker oder gesunde Süßungsmittel bevorzugt“, sagt Holger Geißler, Vorstand bei YouGov. Schon jetzt erreichen pflanzliche Süßungsmittel wie Stevia eine hohe Akzeptanz. 22 Prozent der 18-29-Jährigen präferieren es als Süßungsmittel, wenn es einen Zusatzstoff bedarf. Dennoch bevorzugt die Mehrheit weiterhin reinen Zucker (37 Prozent) oder Fruchtzucker (25 Prozent). „Bei Säften ist zudem eine vitaminreiche Zusammensetzung wichtig, gerne auch als gesunde Obst-, Gemüse- und Kräutervariante. Neben dem Gesundheitsaspekt rückt auch das Thema Regionalität bei Verbrauchern zunehmend in den Fokus. Jedoch ist bei Saft, Limo oder Wasser die Herkunft nicht immer direkt ersichtlich“, so Geißler.

Generell ist und bleibt Wasser das Grundgetränk der Deutschen. Die stille Variante wird von jungen Menschen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich häufiger gewählt: 38 Prozent der 18-29-Jährigen greifen täglich zum Wasser ohne Kohlensäure. Zum Vergleich, in der Gesamtbevölkerung sind es mit 29 Prozent deutlich weniger. Geht es um konkrete Wassermarken, so bevorzugen junge Leute sowie die Gesamtbevölkerung Eigenmarken aus dem Lebensmitteleinzelhandel mit jeweils 41 Prozent gleichermaßen. Bei den Jüngeren folgen die Marken Volvic (26 Prozent), Gerolsteiner (16 Prozent), Active O2 (11 Prozent), Bonaqua (8 Prozent), Apollinaris (8 Prozent) und Evian (8 Prozent). Neben dem klassischen Wasser ist Wasser mit Geschmack ein attraktiver Trend. Bereits jeder zweite 18-29-Jährige (50 Prozent) trinkt dies zumindest monatlich.

Auch Bier bleibt, selbst mit steigendem Gesundheitsbewusstsein, im Trend. 51 Prozent der Jüngeren zählen den Gerstensaft zum Liebling unter den alkoholischen Getränken: dabei 37 Prozent „reines“ Bier und weitere 14 Prozent Biermischgetränke. „Hier sollten Getränkehersteller ebenfalls auf gesunde Alternativen setzen und Mischbiere ohne Zuckerzusatz anbieten“, so Geißler.

Die Studie Das macht Durst 2025 analysiert das allgemeine Konsum- und Trinkverhalten von Wasser (mit und ohne Geschmack), Bier und Biermischgetränken (alkoholisch und alkoholfrei), Limonaden, Säften und Schorlen und zeigt die Getränketrends der Zukunft auf. Dabei werden alle Altersgruppen der Gesamtbevölkerung ab 18 Jahren betrachtet. Ein besonderer Fokus der Studie liegt auf der Personengruppe junger Leute von 18-29 Jahren, aber auch junger Migranten im Alter von 18-29 Jahren.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:
http://yougov.de/loesungen/reports/studien/das-macht-durst-2025/

Christoph Terschan

Eingebettet zwischen alpiner und mediterraner Lebensfreude präsentiert sich Südtirols kleines Relais & Chateaux 5-Sterne-Hotel als wahres Ferienjuwel – mit neuem Küchenchef im Gourmet-Restaurant.
Seit Beginn der neuen Saison steht im prämierten Gourmet-Restaurant auf Castel Fragsburg mit dem Kärntner Christoph Terschan ein junger, ungemein kreativer Küchenchef am Herd. Tief verwurzelt in der Alpenregion, mit jahrelangen Erfahrungen in renommierten Restaurants in Portugal (u.a. Vila Joya), Holland und Südafrika, zeichnet sein unverwechselbarer Stil eine wertvolle Fusion aus Alpinem und Mediterranem aus (für Nicht-Hotel-Gäste: geöffnet von Mi bis So, 12.30 – 14.30 und 19 – 21.30 Uhr, Reservierung erforderlich!).

Diese erlesenen Gaumenfreuden bilden die perfekte Ergänzung für höchste Südtiroler Lebenskunst, die im Castel Fragsburg jede Minute zelebriert wird: Das auf einem Felsvorsprung mit herrlichem Blick auf Meran thronende Jagdschloss mit beheiztem Pool ist ein Ort der Ruhe und des Entspannens. Als Kleinod für Meditationen, Yoga, Atemübungen oder Klangbäder erweist sich das Sanctuarium, einmalig ist auch das 1st alchemistic Spa Castellum Natura, in dem jedes Elixier frisch aus naturreinen Ingredienzien hergestellt wird.

www.fragsburg.com

Thorsten Probost

Thorsten Probost mit „Award für Innovation“ geehrt

Große Auszeichnung für Thorsten Probost: Beim diesjährigen Europa-Kongress der europäischen Elite junger Spitzenköche und Restaurantbesitzer im idyllischen Roermond wurde der heimische Starkoch mit dem „Innovations-Award“ gekürt.

Beim alle 2 Jahre stattfindenden Europa-Kongress der Jeunes Restaurateurs d’Europe, 2015 in den Niederlanden, gaben sich rund 350 der kreativsten Gastronomen aus zwölf Ländern ein Stelldichein. Mittendrin auch die junge Riege österreichische Spitzenköche aus 20 führenden Betrieben des Landes.

Darunter auch 3-Hauben-Koch Thorsten Probost von Lech am Arlberg (Griggeler Stuba im Burg Vital Resort), der sich über die Verleihung des Innovations-Awards freuen durfte. Zu recht, zählt Probost doch bereits seit Jahren zu den absoluten Topköchen Österreichs, der zugleich einen strengen Codex verfolgt: „Natur pur und zu 100 Prozent mit Produkten aus Österreich.“ Thorsten Probost stellt wie kaum ein anderer gesundheitsbewusste Aspekte in den Mittelpunkt seiner auf saisonalen Kräutern und Gemüse aufbauenden Küche. Dabei demonstriert Österreichs „Gault Millau-Koch des Jahres 2008“ eindrucksvoll, wie wunderbar vitales Lebensgefühl mit höchsten Gourmetansprüchen harmonieren kann.

Weitere Information zu den Jeunes Restaurateurs d´Europe Österreich: www.jre.at

TEST: Junger Gouda

Testsieger kommen von der Käsetheke

Es macht einen echten Unterschied, wie Gouda hergestellt wird und heranreift – traditionell im Laib und mit Rinde oder industriell im Block und in einer Folie. Das zeigt ein Test der Stiftung Warentest für die März-Ausgabe der Zeitschrift test. Geschmackssieger ist Gouda, der im Laib gereift ist. Die besten Produkte kommen von der Käsetheke.

Alle fünf Vertreter aus dem Laib waren in der Test-Verkostung „sehr gut“. Sie sind cremig, schmecken aromatisch und manche leicht pikant-würzig. Insgesamt „sehr gut“ waren dabei die zwei Produkte von der Käsetheke.

Die Qualität von Gouda aus Folienreifung kann sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn sie nicht ganz an das Aroma der laibgereiften Konkurrenz heranreicht: Gleich zwölf Produkte sind insgesamt „gut“, drei „befriedigend“.

Probleme mit Keimen und Schadstoffen gab es im Test nur wenige. Im Gouda von Real aus der Selbstbedienungstheke fand sich allerdings ein kritischer Weichmacher, der aus der Verpackungsfolie in den Käse übergegangen war. Der Real-Gouda bekam als Testurteil nur „Ausreichend“. Stark belastet war vor allem die obenliegende Scheibe.

Käseliebhaber sollten die Rinde des laibgereiften Gouda nicht mitessen. Sie kann Natamycin enthalten, ein Antibiotikum, das vor Schimmel und Hefen schützt. Wird die Rinde weggeschnitten, ist der Zusatzstoff aber unproblematisch.

Der ausführliche Test Junger Gouda erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter www.test.de/kaese abrufbar.

Jubiläums-Guide der Jeunes Restaurateurs erschienen

Deutschlands junge Spitzenköche werden 20 und präsentieren in ihrem Restaurant- und Hotelführer erstmals 60 Mitglieder

Jung, dynamisch und voller Tatendrang, so fühlen sich die Jeunes Restaurateurs und starten mit einer stattlichen Zahl von 60 Spitzenköchen – 39 aktiven und 21 Table d’Honneur-Mitgliedern – hoch motiviert in ihr Jubiläumsjahr 2011. Die Jubiläumsedition des Restaurant- & Hotelführers 2011, die im Übrigen gleich sieben neue Mitglieder enthält, ist ab sofort in allen Häusern und der Geschäftsstelle der Jeunes Restaurateurs erhältlich. Neben der Vorstellung aller Spitzenköche, ihrer Hotels und Restaurants enthält das 160-seitige Werk in Jubiläumsoptik Beiträge und Anekdoten aus zwei Jahrzehnten deutscher Kochkunst, so z.B. einen Beitrag von Ehrenmitglied Günter Schöneis, der die Vereinigung aus der Wiege gehoben hat.

Besonders stolz zeigt sich Präsident Patrik Kimpel über die Aufnahme sieben junger Spitzenköche: Markus Philippi vom Romantik Hotel Residenz am See und Ernst Karl Schassberger vom Romantik Hotel Schassberger Ebnisee sind in der Feinschmecker-Szene schon länger ein Begriff. Mit Ludger Helbig zählt nun auch das Alte Rentamt in Klingenberg zu den Jeunes Restaurateurs. Durch Alexandro Pape vom Fährhaus Munkmarsch auf Sylt kommt ein weiteres Zwei-Sterne-Haus hinzu und mit Anton Schmaus vom Historischen Eck ein besonders junges Gesicht, das auf Anhieb in allen namhaften Führern exzellent bewertet wurde. Zwei neue junge Spitzenköche im Osten des Landes komplettieren die Reihe – Sebastian Hadrys vom gleichnamigen Landhaus in Magdeburg und Frank Schreiber vom Goldenen Hahn in Finsterwalde.

Dass die Jeunes Restaurateurs seit ihrer Gründung im Jahr 1991 ein wirklicher Freundeskreis sind, der stets Positives in Sachen Genuss bewegt hat, zeigen neben den Meilensteinen der vergangenen 20 Jahre auch das gleichbleibend hohe Engagement Deutschlands junger Spitzenköche für junge, talentierte Nachwuchskräfte. So gibt es für Mitglieder des Gäste-Förderclubs auch in diesem Jahr eine wunderbare Kreuzfahrt der Sea Cloud Cruises zu gewinnen.

Feinschmecker erhalten die Jubiläumsedition des Restaurant- & Hotelführers 2011 kostenlos bei jedem Jeune Restaurateur, unter www.jre.de sowie in der Geschäftsstelle telefonisch unter 0721-91245-0 oder per E-Mail unter jre@organize.de.

Fundi – Weine, die eine Zukunft geben

Fundi – Weine, die eine Zukunft geben

Südafrika ist in diesem Jahr, dank der 19. Fußball-Weltmeisterschaft, in aller Munde. Auch die südafrikanische Weinwirtschaft hat sich von diesem Fieber mitreißen lassen und ein einzigartiges Projekt auf die Beine gestellt. 2010:2010 – oder anders: Finanziert durch die Erlöse des Verkaufs einer Premium-Rotweinlinie werden 2010 Nachwuchsweinkellner für das WM-Jahr 2010 ausgebildet. Ein Engagement, das nicht nur für den Moment hält, sondern das Leben vieler junger Menschen entscheidend verändern kann.

Die Weinanbautradition reicht in Südafrika weit ins 17. Jahrhundert zurück. Hier, zwischen dem 31. und 34. südlichen Breitengrad, erstrecken sich die Weinberge in der westlichen Kapregion rund um Kapstadt. In der Nähe der Wahrzeichen Tafelberg und Kap der guten Hoffnung sorgen der Atlantische und der Indische Ozean für ein maritimes Klima, das ideal für große Weine ist. – Und dennoch hatten viele junge schwarze Südafrikaner noch nie die Gelegenheit, ein Weingut zu besuchen. Oft haben sie kaum einen schulischen Hintergrund, sie trinken selten Wein, aber sie arbeiten häufig in der Gastronomie. Dieser Spagat der Unwissenheit im Umgang mit Weinen wird nun geschlossen. Unter dem Namen »Laduma« (Zulu für Tor) hat der Exportverband »Wines of South Africa« (WOSA) in Zusammenarbeit mit der gesamten Weinwirtschaft der Kapregion ein Projekt ins Leben gerufen, das Wein, die WM und eine soziale Unterstützung vereint. Eigens dafür wurde eine Premium-Rotwein-Linie kreiert: »Fundi« (zu Deutsch Lernender) – Rotweine, von Kapwinzern ausgesucht, um damit Gutes zu tun. Bis zur WM sollen 17.500 Kartons mit Fundi-Weinen weltweit verkauft werden. Mit den Einnahmen wird für 2010 angehende Weinbotschafter eine neuartige Ausbildung finanziert, wie es sie bisher nur Südafrika gibt.

Ein Cabernet Sauvignon ist ein Elefant und ein Syrah ein Rhinozeros? Das mag vielleicht komisch klingen, aber es ist ein spielerischer Weg, mit Spaß und Leichtigkeit in die komplizierte Welt des Weines einzutauchen. Auf der zweitägigen Schulung, die vom »Laduma«-Projekt finanziert wird, lernen die jungen Servicekräfte auf eine Art, die sie auch ohne Vorbildung umsetzen können, Weine zu verstehen und zu beschreiben. »Es wird sozusagen die linke mit der rechten Gehirnhälfte verknüpft«, veranschaulicht Petra Mayer vom südafrikanischen Weinmarketing diese greifbare Form des Lernens. Tiere sind Bilder, die die jungen Servicekräfte kennen, und so lernen sie auf eine verspielte, lustige und lebendige Art, diese Bilder mit neuen Inhalten zu füllen und die Weine authentisch zu beschreiben. Die Ausbilder von »Let’s sell Lobster« – ein Unternehmen, das sich auf den Unterricht im Bereich Wein, Essen und Entertainment spezialisiert hat – nehmen ihre neugierigen und enthusiastischen Schüler mit auf eine Wein-Safari, bei der sie natürlich auch riechen und schmecken lernen – aber eben auf eine Art, die sie verstehen und umsetzen können. Während sie einen großen, mächtigen Elefanten beschreiben, erklären sie gleichzeitig auch die Eigenschaften eines Cabernet Sauvignon, der kraftvoll und dunkelrot ist, viele Tannine hat und sich beim Essen gut behauptet. Bei einem Syrah sehen sie ein Rhinozeros – stark, leicht aggressiv im jugendlichen Stadium und beim Chardonnay einen eleganten Seeadler. Weine begreifen durch die Verbindung der Vision mit der eigenen Erfahrung. Denn erst, wenn die jungen Schüler selbst verstanden haben, was beim Wein eine kraftvolle Struktur ist, können sie es auch ihren Gästen erklären. Durch dieses innovative Lernverständnis gewinnen sie Selbstvertrauen und Wissen, das sie später immer noch mit filigranen Ausdrücken füllen können.

Doch diese Ausbildung kann den jungen Schwarzen aus finanziell schwachen Milieus erst durch den Verkauf von Weinen aus der Fundi-Familie ermöglicht werden. Weine, die von sechs namhaften Kapwinzern produziert werden und bei einer Blindverkostung der Cape Winemakers Guild (CWG) unter allen eingereichten Proben ausgewählt wurden. In Deutschland, Österreich und Italien ist der Fundi-Wein aus der Weinbergslage »Anwilka« ins Rennen zur Förderung der beruflichen Zukunft junger Menschen gegangen. Ein Wein, der Großes bietet. Die Trauben von Anwilka wachsen in exponierter Lage am Helderberg mit Ausblick auf den sieben Kilometer entfernten Ozean und die False Bay. Hier treffen zwei Weinwelten aufeinander und vereinen sich zu etwas Besonderem: Lowell Jooste, Mitbesitzer des legendären Weingutes Klein Constantia, pflanzte dort auf 40 Hektar vor zwölf Jahren Syrah, Cabernet und Merlot. Die außergewöhnliche Qualität von »Anwilka« weckte bald das Interesse zweier Weinpersönlichkeiten aus dem französischen Bordeaux. Bruno Prats, der ehemalige Besitzer von Cos-d’Estounel/Médoc und Hubert des Boüard de Laforest von Angélus/St. Émillion waren fasziniert von der Einzigartigkeit des Terrains. Sie schlossen sich mit dem Winzer, der für die Ursprünglichkeit südafrikanischen Weines lebt, zusammen. 2005 produzierte das Trio den ersten »Anwilka«-Wein, der die Diskussion des sachlichen, auch etwas snobistischen Franzosen mit der Verrücktheit des Afrikaners verbindet. Der Respekt vor der Natur und eine gemeinsame Vision sind für das internationale Dreigespann eine wesentliche Facette des Erfolges. Hier trifft die alte Weinwelt auf die neue. Eine Kombination, die man natürlich auch im Fundi-Wein von »Anwilka« schmeckt.

»Das Wichtigste ist, dass die Fundi-Weine selbst überzeugen«, meint Petra Mayer sicher. Denn das wohl originellste Weinprojekt der Welt lebt nicht von Mitleid, sondern von der Qualität der Weine, der eigenen Kraft Afrikas und dem gelebten Beispiel »Hilfe zur Selbsthilfe«. Es ist ein charismatischer Ansatz, den jungen Südafrikanern spielerisch die Größe eines Weines und die Sachlichkeit des Handels zu vermitteln. Noch fehlt ein Teil des Geldes für die 2010 Auszubildenden, die den Gästen der WM die südafrikanische Weinkultur und die Lebensart nahe bringen sollen. Doch bis das erste Tor geschossen wird, werden viele junge Schwarze eine neue Zukunft haben, die durch das Band vom Winzer bis hin zum jungen Menschen geschlossen wurde. Wein ist eben mehr als nur eine Rebe.

apéro Magazin www.apero-magazin.de

Alexander Iwer

Gourmet-Spitzen

Kabeljau mit Tomatenragout und Fenchel

Neuer Chef, neues Personal und neue Karte im altehrwürdigen „Petit Délice“.Nach Streitigkeiten mit dem Investor hatte der langjährige Inhaber Ernst-Wilhelm Klewinghaus im vergangenen Sommer das Handtuch geworfen, der Nachfolger heißt Alexander Iwer und hat bereits in den 90er-Jahren als junger Koch im Restaurant in der Galleria-Passage gearbeitet.Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert im „Petit Délice“ – und auch etliche Stammgäste von früher, aus den Büros und Kanzleien der Innenstadt, sieht man mittags wieder an den eng gestellten Tischen im kleinen Lokal am Fleet.Als Business Lunch bieten Alexander Iwer und sein Küchenchef Daniel Höhn (früher bei Christian Rach im „Tafelhaus“) zwei Gänge für 19 und drei Gänge für 25 Euro. Im Abendmenü (ab 18 Uhr) kosten vier Gerichte 49 Euro.Das Küchenprogramm hat Patron Iwer neu ausgerichtet: auf die mediterrane Sonnenküche à la Cote d’Azur.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter: www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5365121/Kabeljau-mit-Tomatenragout-und-Fenchel.html

Wein.Gut

ZDF Dokukanal, Freitag, 02.10. um 13:00 Uhr

Wein.Gut

Markus Schneider

Die jungen und neuen Winzer von heute haben kaum noch etwas mit den romantischen Vorstellungen von Weinbau gemein. Längst haben sie im Gegensatz zur Vorgängergeneration einen anderen Weg eingeschlagen: sie gestalten Traditionen neu, bringen eigene Ideen ein und haben damit Erfolg.

Die erste Folge des Dreiteilers „Wein.Gut“ stellt Markus Schneider (29) aus Ellerstadt/ Pfalz vor. Er hat es geschafft, sich als junger Quereinsteiger mit seinem Wein als eine Art Nigel Kennedy des Weinbaus zu positionieren. Seine aufregenden Weine verbinden die Qualität alter Rebstöcke mit mutigem Marketing. Seine Cuvées zielen auf ein junges, modebewusstes Publikum. Trendsetter, die die Botschaft von den Revolutionen im deutschen Weinbau weitertragen. Sein Black Print zum Beispiel, das erfolgreichste Cuvée von Markus Schneider, vermarktet der einfallsreiche Winzer mit einer gleichnamigen Kreation des Chocolatiers Zotter und zielt damit auf eine Käuferschaft unter jungen Genießern. Binnen weniger Jahre hat es der 29-Jährige geschafft, nach dem frühen Verlassen der Schule seine Leidenschaft für Wein zu einem lohnenden Geschäft zu machen. En passant hat er den eingesessenen Winzerfamilien in der Pfalz gezeigt, dass Tradition nicht ausschließlich Garant für Qualität sein muss. Gault Millau 2006 sagt: „Die Entdeckung des Jahres“.

Bio-Bauer trifft Sternekoch

Dieter Moor als Gast-Moderator bei west.art

Dieter Moor ist auf dem Land aufgewachsen. Aus dieser Zeit rührt wohl sein Interesse an der Landwirtschaft. Seit einigen Jahren bewirtschaftet er gemeinsam mit seiner Frau einen alten Bauernhof in Brandenburg, mit Galloways, Ziegen, Eseln und Wasserbüffeln. Viel Zeit dazu bleibt ihm nicht. Denn als Moderator für „Titel, Thesen, Temperamente“ steht er (fast) jeden Sonntag im ARD-Studio, um den Zuschauerinnen und Zuschauern aktuelle und spannende Kulturthemen zu vermitteln. Sein süffisant wissendes Lächeln und seine pointierte Haltung haben ihn schnell zu einem Markenzeichen der Sendung gemacht. Für ttt war er gerade bei den Filmfestspielen in Venedig – und kommt von dort direkt zu west.art.

Bio-Bauer trifft Sternekoch: Dieter Müller und Dieter Moor über Ess-Kultur
Mit acht Jahren brutzelte Dieter Müller schon am Herd, in Papas Restaurant. Für eine Trüffelsuppe hat Dieter Müller als junger Mann schon mal einen Monatslohn ausgegeben. Dann begann er selbst, Sterne zu sammeln. Höchstbewertungen in allen Gourmet-Führern begleiten seinen beruflichen Werdegang. Heute leitet Dieter Müller Deutschlands wohl exquisiteste Kochschule – und entwirft für Discounter-Kunden Rezepte ohne teure Zutaten. Bio-Bauer Dieter Moor trifft Dieter Müller zum west.art-Gespräch über Ess-Kultur.

Riten im Revier: Fotografin zeigt Religionen im Ruhrgebiet Monstranz mit Blaskapelle auf einem Feldweg, Thora unweit einer Kohlenhalde, Hindu-Göttin am Rande eines Industriegebietes – mit offenen Augen hat die Fotografin Brigitte Kraemer religiöse Riten ins Bild gesetzt. Gemeinsam ist Moslems, Juden, Christen und Hindus die Landschaft, in der sie ihre Religion ausüben, das Ruhrgebiet. Und nur mit den Augen des Fremden betrachtet wirken die Bräuche und Gottesdienste der verschiedenen Glaubensgemeinschaften exotisch. Zur Ruhrtriennale sind Kraemers Fotografien in der Bochumer Jahrhunderthalle ausgestellt, im nächsten Jahr erscheint ihr Buch zum Thema.

Ruhrtriennale: Zwischenbilanz mit dem neuen Intendanten Willi Decker Kritiker und Publikum sind sich einig: Mit Schönbergs als „unaufführbar“ geltender Oper „Moses und Aaron“ hatte die Ruhrtriennale 2009 ihren ersten Höhepunkt. Hinter dem Erfolg steht der Regisseur Willi Decker. Und der Intendant: Willi Decker. Als Chef des größten Theaterfestes in Nordrhein-Westfalen zieht Willi Decker seine erste Zwischenbilanz für west.art und erklärt, warum er als Chef der Ruhrtriennale gerne mehr Moses sein würde, aber Aaron sein muss.

Kino dreidimensional: Neue Film-Hits werden plastisch Pixar tut es. Titanic-Regisseur Hames Cameron tut es. Sie produzieren Filme in 3D. Dem plastischen Kino soll nun – nach etlichen erfolglosen Versuchen in früheren Jahrzehnten – dank digitaler Technik die Zukunft gehören. In diesem Jahr kommen allein 15 potentielle Blockbuster in drei Dimensionen ins Kino. Immer mehr Filmtheater rüsten um und bieten damit wieder etwas, was selbst wandfüllendes Heimkino in Dolby Surround (noch) nicht kann. west.art hat beobachtet, wie ein Kino im Ruhrgebiet umrüstet und wie die schöne neue Kinowelt ankommt.

Junger Jazz aus Hückeswagen: Die Brüder Wasserfuhr Zwei Brüder machen Musik in Hückeswagen. Diese beiden Brüder sind etwas Besonderes und sind dabei, weit mehr als ihre Heimatstadt zu erobern. Julian und Roman Wasserfuhr wollen in die Liga von Erfolgsbläser Till Brönner vorstoßen. Den internationalen Jazz-Star Nils Landgren haben sie schon überzeugt. Er holte sie nach Schweden in sein Studio. west.art über die Wasserfuhrs und ihre daraus entstandene CD.

„Schande“: Bewegendes Drama aus einem zerrissenen Südafrika Die Romanvorlage von Nobelpreisträger J.M. Coetzee wurde allein in Deutschland 500.000 Mal verkauft. Jetzt startet die Verfilmung in den NRW-Kinos und zeigt das fesselnde Spiel um einen alternden weißen Professor nach dem Ende der Apartheid. Mit John Malkovich in seiner vielleicht stärksten Rolle. Der west.art-Film-Tipp.

Gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch Jugendlicher

Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“

Gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch Jugendlicher – Präventionsprojekt soll junge Menschen zu verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol motivieren

Mit jährlich 10 Millionen Euro unterstützt der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in der Prävention von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Damit finanziert die private Krankenversicherung in den kommenden fünf Jahren die neue Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ Die Kampagne soll junge Menschen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motivieren und die Entwicklung riskanten Trinkverhaltens verhindern.

„Die bisherigen Angebote zur Alkoholprävention im Jugendalter müssen deutlich verstärkt werden, um gefährlichen Alkoholkonsum zu verhindern“, betont Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung. „Angesichts der langjährigen, erfolgreichen Kooperation im Bereich der Aidsprävention unterstützt die PKV die BZgA jetzt auch in dem wichtigen Aufgabenfeld der Alkoholprävention. Damit übernimmt die private Krankenversicherung gesellschaftliche Verantwortung auch im Bereich der Suchtprävention.“

„Als Drogenbeauftragte der Bundesregierung begrüße ich das Engagement der PKV im Bereich der Alkoholprävention“, erklärt Sabine Bätzing, MdB. „Dieses Engagement zeichnet sich durch zwei Merkmale aus: Es ist nachhaltig angelegt, durch einen mittelfristigen Zeithorizont von fünf Jahren. Und die PKV engagiert sich substantiell durch jährlich zehn Millionen Euro in der Alkoholprävention, wobei die inhaltliche Gestaltung in der Hand der BZgA liegt.“

„Die Drogenaffinitätsstudie der BZgA zum Suchtmittelkonsum junger Menschen zeigt deutlich, dass sich in neuerer Zeit ein sehr problematisches Trinkverhalten bei einem Teil Heranwachsender entwickelt hat“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Es handelt es sich dabei um Trinkmuster, die zu lebensbedrohlichen Situationen führen können. Deshalb müssen wir die Angebote zur Alkoholprävention junger Menschen intensivieren und verstärken, da sie uns besonderen Anlass zur Sorge geben. Der PKV danke ich ganz besonders für ihre Unterstützung. Mit dieser Partnerschaft können wir im Rahmen einer umfassenden Gesamtstrategie besondere Schwerpunkte in der Alkoholprävention setzen.“

Mit der neuen Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ will die BZgA im Kern 16- bis 20-Jährige ansprechen, da sie einen besonders hohen und sehr riskanten Alkoholkonsum praktizieren. In einem ersten Schritt hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einen TV-/ Kinospot entwickelt, der auch in Diskotheken eingesetzt werden kann, um junge Menschen dort, wo sie Alkohol konsumieren, zu erreichen. Verschiedene Motive für City-Light-Plakate und Anzeigen in Zielgruppenzeitschriften werden ebenso zur Kampagne gehören wie das Internetportal www.kenn-dein-limit.info

Mit dieser neuen Kampagne kann die BZgA nun für alle Altersgruppen Präventionsmaßnahmen gegen riskanten und gefährlichen Alkoholkonsum anbieten. Sowohl für Jugendliche, junge Erwachsene und auch für Erwachsene, die für junge Menschen Vorbilder sind, stehen ab sofort altersgerechte Angebote zur Verfügung. Damit reagiert die BZgA zusammen mit der PKV auf die Tatsache, dass riskanter Alkoholkonsum weit verbreitet und deshalb Aufklärung über einen verantwortungsvollen Umgang dringend notwendig ist.