Winzer in Japan: Ein Besuch in der Präfektur Yamanashi

Grandiose Landschaften und Einblicke ins ländliche Japan: Eine Reise nach Yamanashi ist für Naturfans ein Muss. Die größte touristische Attraktion ist der heilige Berg Fuji im Südosten der Präfektur. Aber nicht nur für Bergsteiger, auch für Wanderer ist ein Aufenthalt in der Region ideal. Genießer kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Yamanashi ist die traditionsreichste, größte und bekannteste Weinbauregion des Landes. Fast die Hälfte des in Japan produzierten Weines kommt von dort. Typisch japanische Sorten sind der weiße Koshu-Wein und der Rotwein Muscat Bailey A. David Ellis bietet Touren an.

Winzer in Japan: Ein Besuch in der Präfektur Yamanashi
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Umami – Der fünfte Geschmack

Umami ist mittlerweile in aller Munde. Lange Zeit wussten man nur intuitiv von diesem Geschmack. Im Unterschied zu den anderen Geschmäckern süß, sauer, salzig und bitter wollen wir manches Mal auch scharf zu den Geschmäckern zählen. Doch bei der Schärfe handelt es sich genau genommen nicht um einen Geschmack, sondern um einen schmerzlichen Reiz, eine Nervenreizung. Umami dagegen ist der lange nicht erkannte fünfte Geschmackssinn.

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Japan: Sakura, Sushi und Sake

Reis ist das Grundnahrungsmittel Japans. Wer genauer hinschaut lernt aber, dass Reis für die japanische Kultur noch viel mehr bedeutet. Reisfelder dienen als Wasserspeicher und ermöglichen eine Regulierung des Mikroklimas. Die Dämme und Kanäle der Felder verhindern Überschwemmungen und Erosionen. Selbst das Reisstroh, ursprünglich ein Abfallprodukt, wird wiederverwertet und durchdrang in vielfältiger Weise die Alltagskultur. Auf der 13-Tage Themenjahrreise „Sakura, Sushi und Sake“ begeben sich Gebeco Reisende durch die tausendjährige kulinarische Kulturgeschichte Japans.

Sushi und Messer
Sushi

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Zehn weniger bekannte kulinarische Reiseziele

Ein Drittel aller Reisenden (34 Prozent) möchte im Jahr 2018 eine kulinarische Reise unternehmen. Das hat eine weltweite Studie von Booking.com unter über 50.000 Reisenden ergeben.

Viele Orte, die das Herz des Feinschmeckers höher schlagen lassen, sind  bekannt. Sie sind überall auf der Welt zum Synonym für bestimmte Gerichte und Leckereien geworden, so zum Beispiel Belgien für Schokolade, die USA für Hamburger und Japan für Sushi. Damit Reisende auch die kulinarischen Geheimnisse weniger bekannter Orte entdecken können, hat Booking.com einige der besten aktuellen und aufstrebenden Destinationen für Gourmets ausgewählt. Die folgenden zehn Destinationen werden von Booking.com Reisenden auf der ganzen Welt als Reiseziel für Kulinarik empfohlen.

Fehlt auf der Liste: Isetan Bangkok: Thunfischplatte: Otoro, Churtoro und Maguro Nigiri Sushi 

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60 % wählen Reiseziel auch aus kulinarischen Gründen aus

Studie von Booking.com zeigt: Street-Food und regionale Spezialitäten stehen global und bei deutschen Reisenden hoch im Kurs.

● Rund 60 Prozent weltweit und gut 40 Prozent der Deutschen wählen ihr nächstes Reiseziel auch danach aus, ob es vor Ort gutes Essen gibt
● Über die Hälfte der deutschen Urlauber (52 Prozent) wollen auf Reisen experimentierfreudiger sein und die lokale Küche ausprobieren
● Malaysia, Taiwan, Japan und Brasilien zählen laut Booking.com zu den kulinarischen Top-Reisezielen

Dinner auf dem Balkon des The Banjaran Hotsprings Retreat in Malaysia. „60 % wählen Reiseziel auch aus kulinarischen Gründen aus“ weiterlesen

Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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Mirco Keller, Bangkok

Mirco Keller ist der Küchenchef der Water Library in Bangkok. Keller ist Berliner und lernte bei Markus Semmler und Tim Raue. 

Seit 8 Jahren lebt der 36jährige nun in Bangkok. Hier baute er die Küche der Water Library auf. Seine fünf Mitarbeiter in der Küche sind alle von ihm selber ausgebildet. Er holte sie quasi von der Strasse und gab ihnen Hoffnung und Richtung, so wie sein Vorbild Tim Raue ihn vor 21 Jahren motivierte und auf die Spur brachte.

Mirco Keller – wie seine Lehrherren Markus Semmler und Tim Raue arbeitet er auch mit CHROMA Messern.

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Peru

Peru wird zum 5. Mal in Folge zum weltbesten gastronomischen Reiseziel gewählt

Bei den renommierten World Travel Awards konnte sich Peru auch 2016 gegen Mitbewerber wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko oder Spanien durchsetzen.

Bei den diesjährigen World Travel Awards wurde Peru zum 5. Mal in Folge als weltbeste kulinarische Destination ausgezeichnet und landete vor hochkarätigen Mitbewerbern wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko, Spanien und Thailand auf dem ersten Platz. Bei der regionalen Preisvergabe der „Oscars der Reisebranche“ im Juli konnte Peru bereits den Titel als beste kulinarische Destination Südamerikas erlangen.

Mit dem Ziel die peruanische Gastronomie weiterhin international zu bewerben stellte PROMPERÚ kürzlich die vierte Generation peruanischer Köche vor. Die insgesamt 50 Jungköche stammen aus dem ganzen Land und nennen sich in Anlehnung an das peruanische Kartoffelgericht Causa die „Generación con Causa“, die Generation mit einem Ziel, denn das Wort Causa bedeutet auf Deutsch auch soviel wie Zweck oder Ziel. Sie werden Peru künftig als gastronomische Botschafter bei internationalen Veranstaltungen repräsentieren.

Die neue Generation soll die Tradition der peruanischen Küche beibehalten und mit Kreativität und frischen Ideen die Welt vom Geschmack Perus begeistern.

Oishii! Essen in Japan

Das Linden-Museum Stuttgart zeigt von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 die Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“.

„Oishii!“ – „Es schmeckt mir!“ – ist das in Japan geläufigste Wort, um Wohlgeschmack am Essenstisch zu signalisieren. Es ist ein Ausdruck, der einhergeht mit der sozialen und kulturellen Identität des Essenden. Denn Essen ist in Japan weit mehr als Ernährung. Es ist mit allen Bereichen des menschlichen Lebens verbunden und ermöglicht den Blick auf die verschiedensten Aspekte der Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund widmet sich das Linden-Museum Stuttgart in einer großen Sonderausstellung der japanischen Ess- und Trinkkultur. Schwerpunkte der Ausstellung sind der Anbau von Reis und seine Bedeutung für die japanische Gesellschaft, der „heilige Trank“ Sake, die Rolle von Fisch, Meeresfrüchten und Algen sowie Gemüse, Nudeln und Würzmitteln in der Küche. Aber auch die Welt der Teetraditionen, die Kultur des Picknicks und das Bentô werden aufgegriffen.

Wie haben sich Ernährungsgewohnheiten im Lauf der Geschichte verändert? Welche komplexen technologischen Leistungen sind für die Gewinnung und Zubereitung von Nahrung notwendig? Wer isst wann was? All diesen Fragen spürt die Ausstellung nach, lenkt den Blick zugleich auf eine reiche materielle Kultur und regt den Besucher an, sich über die eigenen Nahrungsgewohnheiten bewusst(er) zu werden.

Präsentiert werden Originale aus der eigenen Sammlung von Tuschen über Holzschnitte bis hin zu Keramik, darunter wertvolle Objekte, die noch nie gezeigt wurden. Ergänzt werden diese durch Leihgaben aus dem In- und Ausland. Multimediale Elemente schlagen die Brücke zwischen den historischen Exponaten und der Gegenwart und bringen auch japanische Stimmen ins Spiel.
 
Zur Vertiefung und Ergänzung der Ausstellungsthemen gibt es ein facettenreiches Programm aus Thementagen, Vorträgen, Filmen, Festen und Workshops, das den Besucher auch einlädt, die japanische Ess- und Trinkkultur sinnlich zu erleben. Angeboten werden unter anderem Vorführungen der japanischen Teezeremonie sowie Whisky- und Sake-Verkostungen.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit interdisziplinären Beiträgen zu Essen und Trinken in Japan. Kinder erhalten kostenlos ein Aktionsheft, das sie spielerisch durch die Ausstellung führt.

Adresse
Linden-Museum Stuttgart
Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, Tel. 0711.2022-3 ǀ Fax 0711.2022-590 ǀ mail@lindenmuseum.de

Öffnungszeiten
Di–Sa10–17UhrǀMi10–20UhrǀSoundFeiertage10–18Uhr Schließtage: 24.12./25.12./31.12./14.4.
Eintritt
€ 10,–/8,– / Familienticket: € 20,– (bis 2 Erwachsene + Kinder bis 18 Jahre) Kinder bis einschl. 12 Jahre frei
Audioguide: € 3,–

Führungsanmeldung für Gruppen
Dienstag bis Donnerstag 9.30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr (Ferien: nur Donnerstag) Tel. 0711.2022-579 ǀ Fax 0711.2022-590 ǀ fuehrung@lindenmuseum.de Anmeldefrist: 3 Wochen vor Führung

www.lindenmuseum.de

Museum sucht Dein Foto

Oishii! Es schmeckt mir! 
Foto-Aktion zur Japan-Sonderausstellung im Linden-Museum Stuttgart


Das Linden-Museum Stuttgart zeigt ab 15. Oktober die Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“. Zur Ausgestaltung eines Ausstellungsbereichs sucht das Museum Fotos von Menschen, die japanisch essen.

„Oishii“ bedeutet „Es schmeckt mir“. In diesem Sinne soll ein Ausstellungsbereich gestaltet werden, der die Freude und Lust an der japanischen Küche widerspiegelt. Das Linden-Museum freut sich über Fotos, gerne auch Selfies, die Menschen beim Japanisch essen privat oder im Restaurant zeigen.


Fotos können bis 31. Juli per E-Mail an info@lindenmuseum.de gesandt oder unter dem Hashtag #oishii2016 auf Facebook, Instagram oder Twitter gepostet werden. Allen ausgewählten Einsendungen winken zwei Eintrittskarten in die Sonderausstellung.


Die Ausstellung präsentiert von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 die japanische Ess- und Trinkkultur in all ihren Facetten.