Die neue Ausgabe FINE Das Weinmagazin ist da

Keine Zeit des Jahres bietet so viele Gelegenheiten, eine gute Flasche Wein zu öffnen, wie der Dezember. Sei es mit einem herrlichen Rotwein im Advent, einer festlichen Auslese am Weihnachtsabend oder einem prickelnden Glas Champagner an Silvester, wenn gestiegene Feierlaune danach verlangt. Beste Lesebegleitung dazu bietet die neue Ausgabe von FINE Das Weinmagazin.

  Siziliens Topwinzer setzen heutzutage auf autochthone Reben wie die Nero d’Avola, die sizilianische Rotrebe schlechthin, und das mit großem Erfolg. Das Ergebnis ist eine Renaissance sizilianischer Weinkultur . Voraussetzung dafür war der radikale Bruch mit der Vergangenheit, denn lange Zeit waren Siziliens Anbaugebiete heruntergekommen zu einer Produktionsstätte von Massenweinen. Auf insgesamt einhundertfünfzehntausend Hektar hat Sizilien mehr Rebfläche als alle Weinregionen Deutschlands zusammen. Erst das Engagement von Spitzenwinzern wie Tasca d’Almerita oder Planeta schufen ein neues Qualitätsbewusstsein.

 Wie kann mehrere Jahrzehnte alter vergorener Traubensaft so duften: nach den unterschiedlichsten reifen und getrockneten Früchten, nach vielerlei frisch gepflückten Kräutern und nach Blütenhonig? Diese Frage stellt sich Stuart Pigott bei der Verkostung von 100 Jahrgängen Riesling Auslese auf Kloster Eberbach. Star der Riesling-Zeitmaschine war der 1959er Steinberg, dem Stuart Pigott noch viele weitere Jahrzehnte prophezeit.

 Die Ursprünge von Jacquesson & Fils gehen zurück bis auf das Jahr 1798, als Memmie Jacquesson eine eigene Champagnerkellerei gründete und unter anderem Napoleon belieferte. In den letzten zwanzig Jahren haben die Brüder Laurent und Jean-Hervé Chiquet die Philosophie des traditionsreichen Champagner-Hauses komplett auf den Kopf gestellt. Waren sie bis dahin einer konsequenten Markenstrategie verpflichtet, so folgen sie in ihrem Betrieb nun den Prinzipien eines Weinguts. Über Jahre hinweg verfolgt Armin Diel den Stilwandel und die Neupositionierung der Cuvées im Hause Jacquesson und verkostet die Weine vor Ort.

  Weitere Themen in FINE Das Weinmagazin 04/2011 :

 Schweden? Das ist doch da, wo der Staat jeden Schluck kontrolliert und Alkohol sündhaft teuer ist? Weit gefehlt: Systembolaget , das schwedische Staatsmonopol auf den Verkauf von Alkohol, zählt zu den größten Weinkäufern der Welt, bietet die rarsten Tropfen an und ermutigt die Bevölkerung zu verantwortungsbewusstem Genuss.

 Benannt nach der Stadt einem sich hartnäckig gegen römische Eroberung wehrenden iberischen Kelten, kultiviert die Bodega Numanthia auf dem Rebstück Teso de los Carriles die neue spanische Wein-Ikone, den Termanthia.

 Die Brunellos von Pieve Santa Restituta : Spitzenwinzerin Gaia Gaja sorgt auch auf dem Weingut bei Montalcino für geschliffene, langlebige Weine.

 Lange war der sanfte rote Zweigelt die einzige bedeutende Rotweinrebe im Weißwein-Land Österreich. In den letzten Jahren avancierte erstaunlicherweise der Blaufränkisch zur zweitwichtigsten Rotweinrebe der Alpenrepublik. Christian Göldenboog beobachtet die Karriere des kraftvollen Blaufränkisch , von denen Lucia Schrampf 27 Spitzenweine verkostet.

 

Dazu:

Prestige- und Jahrgangschampagner: Empfehlungen zum Fest

Das Geschenk der Zeit: Champagne Krug

Riesling vom Nahe-Weingut Emrich-Schönleber

Frauen im Wein (IX):Therese Breuer

Die Reise zum Malbec

Wein und Zeit (III): Daniel Decker’s Entdeckungen auf Schloss Vollrads im Rheingau

Das große Dutzend: Opus One

Die Kolumnen:

Jürgen Dollase bei Karl-Josef Fuchs im Restaurant Spielweg

Stuart Pigott und die Magie der Zahl Elf

Anna Zielke erlaubt sich eine Verschwörungstheorie

Das Bier danach: Lein Trinklied für Bier

Wo is(s)t Siebeck?

Der Gourmetkritiker und Berufs-Genießer Wolfram Siebeck veröffentlicht sein Reisetagebuch als Blog

Viele Jahre, ganze Jahrzehnte hat Wolfram Siebeck über Genuss und kulinarischen Verdruss geschrieben, kritisiert und vielfach publiziert.
Die ereignisreiche Zeit voller kulinarischer Veränderungen, Trends, Revolutionen – stets geprägt von der Suche nach dem „guten Geschmack“ hat Wolfram Siebeck für die Wochenzeitung DIE ZEIT und für das Gourmetmagazin Der Feinschmecker in Kolumnen, Rezepten und Kritiken festgehalten.

Verbunden waren die genussreichen Erfahrungen mit vielen Reisen durch unsere Republik, durch Europa und auf der ganzen Welt.

Da die Texte in kürzeren Intervallen erscheinen, möchte der weit gereiste Autor und Berufs-Genießer seine Eindrücke in einem online Reisetagebuch festhalten, auf von ihm empfohlene Veranstaltungen hinweisen und den ein oder anderen Tipp für Genießer kundtun.

Auf www.wo-isst-siebeck.de wird Wolfram Siebeck verschiedenste und vor allem auch persönlichere Einblicke aus seinem bewegten Leben preisgeben. Kleine Momente kulinarischen Glücks werden ebenso mit seiner Leserschaft geteilt, wie Gedanken zu einem bestimmten Produkt oder einem Ort.

DLG-Wein-Guide 2011: „Ausgezeichnete Jahrgänge und ihre Winzer“

Über 4.300 prämierte Weine und Sekte aus der DLG-Bundesweinprämierung sowie die Spitzenwinzer Deutschlands präsentiert der DLG-Wein-Guide 2011. Weitere Themen im exklusiven Ratgeber für deutschen Weingenuss sind in diesem Jahr „Wein und Architektur“ sowie die wichtigsten Rebsorten in Deutschlands Weinbergen im Porträt.

Wein & Architektur ist eines der Top-Themen der deutschen Weinszene. Imposante Schlösser und Klöster zeigen seit Jahrhunderten, wie häufig Weinbau mit außergewöhnlichen Bauwerken in Verbindung steht. Während in Übersee gänzlich neue architektonische Gesamtkonzepte umgesetzt werden, steht in der Alten Welt oft ein traditionsreiches Erbe im Blickfeld, an dem man weiterbaut und das umgestaltet wird. Noch steckt die moderne, deutsche Weinarchitektur in den Kinderschuhen, doch daran wird sich in Zukunft einiges ändern. Denn: Erfolgreiche Erlebniskonzepte verbinden alle Aspekte rund um das Produkt Wein und dazu gehört auch der Ort der Präsentation.

Ein weiteres Trend-Thema des DLG Wein-Guides 2011 gilt den deutschen Rebsorten. Die einheimischen Winzer haben nach Jahrzehnte langen Kursänderungen heute zu einem Konsens gefunden. Die Gewinner heißen Riesling und Spätburgunder, doch auch autochthone Reben bleiben als Bereicherung der Biodiversität erhalten. Nicht zuletzt zeigt man sich offen für jene Innovationen, die die Rebenzüchter mit wertvollen Beiträgen liefern.

Weiterhin stellt dieser Guide die Spitzenwinzer des Jahres vor und gibt Kaufempfehlungen für über 4.300 prämierte Weine und Sekte aus der Bundesweinprämierung.

Herausgeber: DLG e. V.
DLG-Wein-Guide 2011
Der Experte für ausgezeichneten deutschen Weingenuss
Versanhkostenfreie Bestellmöglichkeit:
ISBN 978-3-7690-0767-1

„Die Nußbaumerin“, Berlin

Wer Jahrzehnte-Koch Jörg Wörther mit kulinarischen Genüssen sprachlos macht, der hat es geschafft. Johanna Nußbaumer aus Köstendorf ist das gelungen. Mit ihrem Restaurant „Die Nußbaumerin“ am Kurfürstendamm in Berlin trifft sie aber nicht nur bei den Geschmacksnerven von Spitzenköchen mitten ins Herz.

Traditionelle Gerichte aus guten Zutaten

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Krone:
http://www.krone.at/krone/S155/object_id__189736/hxcms/

Die Nußbaumerin – Leibnizstraße 55 – Charlottenburg, Tel. 50 17 80 33;
U-Bhf. Adenauerplatz, Bus M19, M29;
tgl. 12-24 Uhr, Küche bis 23 Uhr;
Speisen 8 bis 20 €; Softdrinks ab 2,20 €, Bier (0,3 l) ab 3 €, Wein (0,25 l) ab 4,80 €, Fl. Wein (0,75 l) ab 14 €

Restaurant Die Leiter, Frankfurt

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Restaurant Die Leiter in Frankfurt am Main

Gastro-Institution und 80er-Jahre-Charme. Man mag über beide Begriffe äußerst unterschiedlicher Auffassung sein, aber manches von dem, was uns eines der wildesten Jahrzehnte hinterließ, hat auch heute noch seinen Reiz, und seine gastronomische Lebensart kann auch im Jahr 2010 noch gefallen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das Restaurant „Die Leiter“ in Frankfurt am Main, das trotz seines betuchten Alters kein bisschen abgestaubt wirkt, sondern klassisches Flair mit zeitgemäßer Gastlichkeit auf das Beste zu vereinbaren weiß.

Genießen erlaubt. Diese Worte begrüßen den Gast, der das beliebte Lokal in der Kaiserhofstraße betritt. Sie machen uns neugierig und nicht weniger erwartungsvoll. Unser Testbesuch fällt auf einen ganz normalen Wochentag, an dem das Restaurant wie immer gut frequentiert ist. Reserviert hatten wir nicht, trotzdem werden wir freundlich begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Manche Gäste werden das für die heutige Zeit etwas ungewöhnliche Outfit (eng gestellte Tische, viele Spiegel, abgehangene Deko-Stoffe) vielleicht etwas kitschig finden, aber es sind eben genau diese Details, die den Charme und die unvergleichliche Atmosphäre dieses trendigen Szene-Bistros ausmachen.

Wer denkt, die „Leiter“ sei ein vornehmlicher Gourmettempel, ist genau so auf der falschen Fährte wie jener, der sie für ein einfaches, bürgerliches Restaurant hält. Das zeigt sich spätestens beim Blick in die Karte. Geboten werden eine abwechslungsreiche mediterrane Küche und eine sehr ansprechende, insbesondere italienisch und französisch orientierte Weinkarte. Für das leibliche Wohl sorgen Küchenchef Alexander Gschaider, Patron Fernando Mezzadra und ein erstaunlich großes Serviceteam – alle enorm engagiert, freundlich und kompetent.

Neben klassischen Vor- und Hauptspeisen offeriert die aktuelle Speisekarte auch ein Menü sowie regelmäßig wechselnde Tagesspezialitäten. Nach der obligatorischen Brotauswahl probierten wir zur Einstimmung die gebratenen Meeresgarnelen auf Kirschtomatensalat, begleitet von einer wunderbaren Rucola-Pinienkernsauce. Die anschließende Schaumsuppe von der gelben Paprika war mit Olivenöl und Parmesan verfeinert und schmeckte vorzüglich. „Zungenspitzengefühl“ beweist der Chefkoch auch beim Hauptgang; die pochierte Lachstranche kam in einem Lemongrasfond auf Blattspinat und wird uns in guter Erinnerung bleiben. Die leckere Créme Brulee zum süßen Finale überzeugte uns ebenso.

Fazit: Inmitten der zweifellos gastronomisch niveaureichen Mainmetropole ist die „Leiter“ eine empfehlenswerte Adresse. Wenn Küche und Service die derzeitige Qualität halten, dürfte dem weiteren Erfolg des Kult-Lokals nahe der beliebten „Fressgasse“ nichts im Wege stehen.

Die Leiter
Kaiserhofstraße 11
60313 Frankfurt am Main
Tel. (069) 292121
Fax: (069) 291645
E-Mail: info@dieleiter.de
Web: www.dieleiter.de

Porzellantradition in Thüringen

Thüringen blickt auf eine lange Porzellantradition zurück. Denn unabhängig von der Arbeit
Johann Friedrich Böttgers in Meißen gelang auch in Thüringen wenige Jahrzehnte später die Herstellung
von Porzellan: Anlass für das Jubiläumsjahr „250 Jahre Porzellanland Thüringen“. Im Gegensatz
zur Manufaktur in Meißen, die eng mit dem sächsischen König August dem Starken verbunden war,
bildeten sich in Thüringen schnell zahlreiche Betriebe, die das Porzellan auch für andere Käufergruppen
herstellten: Das „Weiße Gold“ zierte nun auch die Bürgerstuben. Die Konkurrenz untereinander
und durch neue Produktionsstätten in Franken,
Böhmen und Schlesien zwang die Thüringer
Hersteller zu Qualität und innovativer Gestaltung.

Damit hatten sie Erfolg: Im 19. Jahrhundert
kamen zeitweise 60 Prozent der gesamten
deutschen Porzellanproduktion aus Thüringen.
Die spezielle Geschichte der Porzellanherstellung
in Thüringen steht von April bis Oktober
2010 im Mittelpunkt zahlreicher Ausstellungen
und Veranstaltungen.

www.porzellan-thueringen.de

Munch-Ausstellungen in Dänemark

Umfassende Munch-Ausstellung mit

teils unbekannten Werken noch bis 3. Januar 2010:

ZWISCHEN KUNST UND KRISE

Kunstmuseum Ordrupgaard zeigt „Edvard Munch und Dänemark“

mit mehr als 100 zentralen Gemälden, grafischen Arbeiten und

Fotografien des norwegischen Expressionisten / Schwerpunkt

zum Einfluss dänischer Künstler auf Munchs Schaffen

Das Kunstmuseum Ordrupgaard im dänischen
Charlottenlund präsentiert jetzt eine der größten Munch-Ausstellungen der
letzten Jahrzehnte. Unter dem Titel „Edvard Munch und Dänemark“ (Edvard
Munch og Danmark) legt das renommierte Museum nördlich von Kopenhagen den
Schwerpunkt auf die Beziehung des norwegischen Expressionisten zu seinem
langjährigen Gastland Dänemark.

Mit mehr als 100 Gemälden, grafischen Arbeiten und Fotografien zeigt das
Museum Ordrupgaard die weit gehenden Einflüsse der dänischen Kunst- und
Literaturszene auf Edvard Munchs (1863-1944) Schaffen zwischen 1890 und
1910, das zu bedeutenden Teilen in und um Kopenhagen statt fand.

Der international berühmte Erneuerer Munch hielt sich vor allem im ersten
Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in Kopenhagen auf – die dänische Metropole
war für den Norweger eine Brücke nach Europa. Gleichzeitig pflegte Munch
engen Kontakt zum dänischen Künstlerkreis um „Den frie udstilling“ (Die
unabhängige Ausstellung) mit bekannten Künstlern wie J.F. Willumsen, Johan
Rohde oder Paul Gauguins dänischer Frau Mette. Durch diese lernte das
norwegische Ausnahmetalent auch die französische Szene und die Kunst Paul
Gaugins kennen. Diese Einflüsse prägten Munchs Werke ebenso wie Ideen des
dänischen Dichters und Übersetzers Emanuel Goldstein (1862-1921), die
maßgeblich Munchs impressionistischen und symbolistischen Stil prägten.

Gleichzeitig beleuchtet „Edvard Munch und Dänemark“ Munchs schwere
Lebenskrisen, die ebenfalls in seine dänische Zeit nach 1900 fielen: Neben
kreativen Glücksmomenten in Tårbæk am Øresund bestimmte besonders Munchs
siebenmonatiger Aufenthalt in einer Nervenklinik in Frederiksberg 1908-09
das Werk des Norwegers. In Ordrupgaard sind aus dieser Phase zentrale
Arbeiten zu sehen, darunter Gemälde wie das „Selbstporträt in der Klinik“
sowie Porträts seines Arztes Dr. Daniel Jacobson.

Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung „Edvard Munch und Dänemark“
Hauptwerke wie „Nacht in Saint Cloud“, „Das kranke Kind“, „Der Kuss“ und
„Melancholie“. Die mehr als 100 Munch-Werke, die noch bis einschließlich 3.
Januar in Dänemark zu sehen sind, sind Leihgaben des Munch-Museums und des
Nationalmuseums aus Oslo sowie des Bergen Kunstmuseums. Hinzu kommen
zahlreiche Werke aus Privatsammlungen, die bislang nicht öffentlich zu sehen
waren.

„Edvard Munch und Dänemark“ im Kunstmuseum Ordrupgaard ist Dienstag bis
Sonntag geöffnet. Zur Ausstellung erscheint ein mehrsprachiger Katalog, u.a.
in englischer Sprache. Weitere Informationen: Ordrupgaard, Vilvordevej 110,
DK-2920 Charlottenlund, Tel. 0045-3964 1183, http://www.ordrupgaard.dk.
Allgemeine Dänemark-, Kopenhagen-, Schweden- und Malmö-Reiseinformation:
http://www.visitdenmark.com , http://www.visitcopenhagen.com ,
http://www.visitsweden.com , http://www.malmo.se/turist . Allgemeine
Øresund-Info: http://www.visitoresund.info .

Ingwerwein

Ingwerwein – Das Trendgewürz in einer besonderen Form

Exklusive Fruchtweine Spitz stellt, nach einem Jahrzehnte alten Rezept, einen besonderen Fruchtwein her, in dem der Ingwer die herausragende Rolle spielt. Durch ein aufwändiges Verfahren, für das sehr viel Handarbeit und Zeit notwendig ist, werden die Ingwerwurzeln und ein Cuvee aus ausgesuchten Fruchtweinen zum Ingwerwein vereinigt. Nach langer Reifezeit entwickelt sich der unverwechselbare wohltuende Geschmack des Ingwerweins.
Die Ingwerwurzel aus Fernost gewinnt bei uns immer mehr an Bedeutung, denn sie ist ein Tausendsassa unter den Gewürzen. Es gibt sie frisch oder getrocknet. Mit Schokolade überzogen, als Bonbon oder kandiert.
Man verwendet Ingwer in Backwaren, Desserts, Saucen oder Marmelade. Ingwer gibt neben Likör und Ginger Ale auch dem Ingwerwein seinen unvergleichlichen Geschmack. Immer mehr Deutsche genießen Exotisches aus Asien und kommen somit auf den Geschmack von Ingwer, eher scharf und wärmend mit leicht süßlichem Einschlag.
Bisher wurden über 20 sekundäre Pflanzenstoffe wie ätherische Öle oder Harze im Ingwer entdeckt. Der Ingwer verleiht ein erfrischendes Aroma, das an Zitrone und Holz erinnert. Ingwer hat eine wohltuende, wärmende Wirkung, die Verspannung und Verkrampfung im Magen und Darmtrakt löst. Seine Wirkstoffe helfen bei Schwindel und Übelkeit. In China wird er auch gegen Migräne, Husten, Blähungen, Fieber und Unwohlsein eingesetzt. Neuste Studien besagen, dass Gingerol, ein Inhaltsstoff (von ginger, englisch für Ingwer), hätte ähnliche Wirkung wie unser geläufigstes Schmerzmittel, das Aspirin.
Eine angenehme Art die wärmende und entspannende Wirkung von Ingwer zu erfahren ist ein Glas Ingwerwein – vor, während oder nach einer Mahlzeit getrunken – sorgt er für allgemeines Wohlbefinden. Er wärmt, erfrischt und belebt den Geist.

Ingwerwein ist der faszinierende Genuss zur besinnlichen Abendstunde oder das extravagante Entrée zu einem außergewöhnlichen Essen.

Heinz Spitz
Exklusive Fruchtweine Spitz
In den Hähnen 30
53560 Vettelschoss
Tel: 02645-532358
Fax: 02645-976626
Email: heinz.spitz(at)ingwerwein.de
Internet: www.ingwerwein.de

Lutz Niemann

Welt Online Restaurantkritiker besucht Lutz Niemann in der Orangerie im Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand

Fast zwei Jahrzehnte kocht Lutz Niemann jetzt in der „Orangerie“ und zeigt noch keinerlei Ermüdungserscheinungen: Er hat seine französische Haute Cuisine stets nach dem kulinarischen Zeitgeist weiterentwickelt, ohne dabei die allzu modischen Sperenzien mitzumachen

Das Restaurant nimmt nur ein Eckchen ein vom Hotelturm am Ostseestrand – und trotzdem ist es seit fast 20 Jahren der kulinarische Fix- und Höhepunkt an der Timmendorfer Touristenmeile. Das ist dem kongenialen Duo zu verdanken, das sich 1990 in der „Orangerie“ gefunden hat: Küchenchef Lutz Niemann und Restaurantchef Ralf Brönner.

Lesen Sie die gesamte Kritik bei WELT ONLINE:
www.welt.de/wams_print/article3665894/Steinbutt-Grenoble-mit-Felsenaustern.html

Lutz Niemanns Restaurant „Orangerie“ liegt auf Platz 68 der 2000 besten Restaurants der HAIKU Liste:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/85/orangerie.html

POLETTOs Kochschule

SWR, Samstag, 18.04., 18:15 – 18:45 Uhr

Er ist der Grand Seigneur der gehobenen Sportmoderatoren: Dieter Kürten. Mehr als 350 Mal hat er den ZDF-Klassiker ‚Das Aktuelle Sportstudio‘ moderiert und die Sendung mehr als vier Jahrzehnte lang geprägt. Neben dem Sport ist das gute Essen eine große Leidenschaft von Dieter Kürten. Nur mit dem selber Kochen hat es bisher nicht wirklich geklappt. Das könnte sich mit dem Besuch in POLETTOS Kochschule ändern. Denn die Lammkeule, die Cornelia Poletto diesmal zubereitet, geht einfach, schmeckt aber mit den richtigen Zutaten ausgezeichnet. Bei der Beilage allerdings wird es etwas komplizierter: gratinierte Artischocken. Hierfür bedarf es etwas mehr als Grundkenntnisse des Kochens.