BESSERESSER und Genießermesse Fisch & Feines, Bremen

Wer sich für gutes Essen interessiert, ist in der Messe Bremen genau an der richtigen Adresse: Bei der Genießermesse Fisch & Feines können Besucher von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. November 2014, handwerklich hergestellte, regional verwurzelte und delikate Lebensmittel in Hülle und Fülle kosten und kaufen – darunter erstmals auch diverse sehr spezielle Biere aus oft jungen Brauereien. Die BESSERESSER – Aktionstage Kinder- und Jugendernährung liefern zudem viele Informationen und Anregungen für kleine und große Besucher rund um diese Themen und wie die Fisch & Feines eine Vielzahl von Mitmachaktionen.

Eine davon beginnt auf den Aktionstagen bei einem Gemälde, auf dem ganzer Schinken, ein filetierter Fisch, Brötchen, Wein, Bier zu sehen sind – und das am Morgen, denn das 1647 entstandene Bild zeigt einen Frühstückstisch. Was frühstücken wir heute? Und wie gesundheitsbewusst? Solche Fragen wollen Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen mit Kindern und Jugendlichen besprechen, während sie das barocke Bild betrachten. „Wir blicken oft über den musealen Tellerrand hinaus, so im Projekt ,Ess Kunst‘, in dem wir kulturelle und Gesundheitsbildung für Kinder verbinden“, berichtet Laila Seidel, pädagogische Mitarbeiterin, über die Arbeit der Museumspädagogen. „Diesen Ansatz verfolgen wir auch bei der BESSERESSER.“

Künstler hätten sich zu allen Zeiten mit Lebensmitteln, Essen, Kochen beschäftigt. „Und wenn sie es Museumspädagogen mit eindeutigen Darstellungen leicht machen, Alltagsaspekte herauszugreifen, dann ist ein Gespräch darüber und auch über Kunst schnell in Gang gebracht“, so Seidel. Leicht anregen lasse sich auch praktische Auseinandersetzung – seine Mitarbeiter bringen Materialien für Collagen mit, sodass Kinder und Jugendliche ihren eigenen Frühstückstisch gestalten können.

Besucher bei Steven Jaeger auf der Fisch & Feines dürfen ebenfalls aktiv werden – und kosten. Jaeger ist einer derjenigen, die Überraschendes auf der Messe präsentieren: Chilis aus Norddeutschland. Der Oytener Gärtner züchtet sie seit zwei Jahren in seinen Gewächshäusern im großen Stil. „Wir kochen gern und waren unzufrieden mit dem Angebot“, berichtet er über die Anfänge. Heute führt Jaeger 50 Sorten, verkauft die reifen, knallbunten Früchte, aber auch Pflanzen zum Selberziehen. „Zwar gedeihen sie nur in warmen Gefilden rund ums Jahr im Freien. Bei uns kann man sie aber gut von Mai bis September an einem geschützten Platz an der sonnigen Hauswand pflegen und dann hereinholen.“

Zur Fisch & Feines bringt Jaeger neben Rohware auch selbst gemachte Chutneys, Saucen und Marmeladen mit, um Besucher durch Probieren für seine Früchtchen zu erwärmen. Sein Sortiment umfasst milde Sorten bis hin zu solchen mit Schärfeweltmeister-Titeln, etwa die Trinidad Scorpion Butch. „Ich habe mal eine Chili gekostet, die es nach einem bekannten Maß auf weniger als die Hälfte an Schärfe bringt, auf 500.000 Units – leider, muss ich sagen“, berichtete Jaeger mit einem Augenzwinkern.

Die Fisch & Feines ist die neue Genießermesse der Messe Bremen. Sie bietet feste und flüssige Köstlichkeiten aller Art, die strengen Qualitätskriterien genügen. Ganz neue Akzente setzt sie diesmal zum Beispiel bei Fleisch von Tieren, die sich ausschließlich vom Weiden ernähren, und bei Bier: Insgesamt sind 17 Brauereien mit 58 Bieren vertreten. Die BESSERESSER wendet sich auch an Fachleute und Interessierte. Diese erwartet unter anderem das erste Europäische Symposium zur Kita- und Schulverpflegung am Messesamstag. Am Sonntag stellen sich Abgeordnete der Bremer Bürgerschaftsfraktionen kritischen Fragen zum selben Thema.

Die Messen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das gemeinsame Ticket kostet neun Euro und gewährt auch Einritt zu den Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

www.fisch-feines.de
www.besseresser-bremen.de

Dresden kulinarisch entdecken

Reise mit Kochkurs

Hobbyköche und Weinliebhaber, die zudem noch kulturell interessiert sind, dürfen sich diese Reise nicht entgehen lassen: Vom 24. bis 27. April 2014 lädt Andreas Fleischer Events & Cruises nach Dresden, wo die Gäste eine einmalige Kombination von Kulinarik, Kunst und Kultur erleben können: Neben den kulturellen Highlights der sächsischen Landeshauptstadt steht auch ein gemeinsames Kochen mit Promi-Koch Gerd Kastenmeier auf dem Programm.

Die Reise beginnt mit einer Zeitreise: Im Panometer Dresden erhalten die Besucher eine einmalige Sicht auf die Stadt anno 1756. Im Anschluss steht eine Führung durch die historische Altstadt auf dem Programm. Abgerundet wird der erste Reisetag mit einem Besuch der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen sowie einem mehrgängigen Abendessen mit korrespondieren Weinen.

Am zweiten Tag geht es gemeinsam mit Gerd Kastenmeier zu einer Fischzucht in Moritzburg. Im anschließenden Kochkurs wird mit den frisch erworbenen Produkten ein Fünf-Gänge-Menü zubereitet und verköstigt. Auch der dritte Tag widmet sich ganz und gar dem Thema „Genuss“: Nach der Besichtigung der legendären Pfundsmolkerei geht es zum Weingut Schloss Proschwitz von Prinz zu Lippe. Am Abend gibt es dann noch ein gemeinsames Abendessen an der Frauenkirche.

Die Reise kostet 1.250 Euro pro Person im Doppelzimmer. Im Paketpreis sind drei Übernachtungen im Vier-Sterne Dorint Hotel Dresden sowie alle Ausflüge und Essen enthalten. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter +49(0)700-2006 2006 oder per E-Mail an events@af-e.de

Jeder zweite Deutsche hat Fernweh

Emnid-Umfrage für TUI: 56 Prozent der Bundesbürger sind an einer Fernreise interessiert oder haben schon eine gebucht – Ältere mögen Gruppenreisen – Reisebüro bleibt beliebtester Buchungskanal

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von TUI Deutschland bestätigt dies: Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen ist an einer Fernreise interessiert oder hat schon eine gebucht. Der Wunsch nach einer Fernreise ist mit 74 Prozent vor allem bei jungen Menschen unter 29 Jahren ausgeprägt. Mit höherem Alter nimmt das Fernweh ab, bei den über 60-Jährigen zieht es noch 34 Prozent in ferne Länder. TUI Deutschland, Marktführer bei Veranstalterreisen, ließ dazu 1.000 Bundesbürger befragen. 55 Prozent der Deutschen haben dabei schon mindestens eine Fernreise angetreten, 45 Prozent sind bislang noch ohne interkontinentale Erfahrung.

Bei den Motiven für eine Fernreise stehen mit jeweils 91 Prozent „Land und Leute kennenlernen“ sowie „fremde Kultur erleben“ ganz hoch im Kurs. Auch eine organisierte „Rundreise mit Sehenswürdigkeiten“ im Rahmen einer Fernreise ist für 83 Prozent der Befragten von Interesse. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Rundreise bei den über 60-Jährigen (89 Prozent). „Hungrig“ darauf, in der Ferne regionale Speisen zu genießen, sind vor allem die 30- bis 39-Jährigen (81 Prozent), während dies bei den 20- bis 29-Jährigen noch für 66 Prozent wichtig ist.

Junge Urlauber nutzen Reisebüro und Internet gerne kombiniert
Ein eindeutiger Trend zeigt sich beim Thema organisierte Gruppenreisen: Je älter die Reisenden, desto eher bevorzugen sie es, dass alles arrangiert ist – mit 49 Prozent will das fast jeder Zweite der über 60-Jährigen. Parallel zum Alter nimmt das Interesse daran ab: Bei den 20- bis 29-Jährigen sind nur noch 14 Prozent an einer Gruppenreise interessiert.

Trotz Internet bleibt das Reisebüro bei der Planung von Fernreisen mit 44 Prozent insgesamt der beliebteste Buchungskanal – vor allem ältere Urlauber ab 60 Jahren würden am liebsten persönlich im Vertriebsbüro buchen (65 Prozent). Hingegen gilt: Je jünger die Reiseplaner, desto eher würden sie beide Kanäle für ihre Fernreise-Buchung nutzen – Reisebüro und Internet kombiniert. In der jüngsten Befragtengruppe der 20- bis 29-Jährigen wählten 41 Prozent diese Option.

www.gourmet-report.de/goto/tui

Rueda

Die Weinroute Rueda

Für etliche deutsche Weinkenner sind Weine mit der Herkunftsbezeichnung D.O. Rueda bereits seit den 70er Jahren ein Begriff. Das für seine Weißweine bekannte Weinbaugebiet in den Provinzen Valladolid, Segovia und Avila liegt in einer Hügellandschaft auf einer Höhe von 600 bis 800 Meter zwischen den Rotweingebieten Ribera del Duero und Toro. Im Norden reicht es bis zum Fluss Duero. Die verschiedenen Rebsorten sind ungleichmäßig über die gesamte D.O.-Region verteilt. Dennoch liegt das Zentrum des Weinbaus in den Gemeinden von La Seca, Rueda und Serrada. Zur Hauptrebsorte des ca. 13.000 ha großen Gebiets gehört die Verdejo-Traube, aber auch die Trauben Viura (oder Macabeo), Sauvignon Blanc und Palomino sind für die “Denominacion de Origen” zugelassen. Die typischen kieshaltigen Böden der Weinberge lassen nur geringe Erträge zu, bringen aber starke mineralische Töne in den Wein.

Seit diesem Jahr gehört das Weinanbaugebiet Rueda mit seinen insgesamt 54 Weingütern und 74 Gemeinden zum Verband der Spanischen Weinrouten “ACEVIN”. Malerische Orte wie Medina del Campo, Nava del Rey, La Seca, Serrada und Pozaldez besitzen wie Rueda selbst neben den weithin bekannten Weingütern und Weinen zahlreiche kunsthistorisch interessante Baudenkmäler, die einen Aufenthalt unvergesslich machen. Jedem Touristen, der sich für eine Bodega-Besichtigung interessiert, stehen die Tore vieler Weingüter der D.O. Rueda offen, um aus erster Hand mehr über die Erzeugung der edlen Tropfen zu erfahren, sie zu verkosten und zu erwerben. Auch die tiefen unterirdischen Keller sind einen Besuch wert, wo früher die berühmten „Vinos de la Tierra de Medina“ erzeugt wurden. Sie wurden am Hof der Katholischen Könige ausgeschenkt und trugen zum frühen Ruhm des Gebiets bei. Diese Weinkeller, die oft unter den heutigen Häusern liegen, machen die Geschichte wieder lebendig. In ihnen findet der Reisende die Ruhe, die im Alltag heute so oft verloren geht.

Besonders reizvoll ist ein Besuch der Rueda-Weinroute zur Zeit der Weinlese. Zahlreiche bacchantische Freuden und Aktionen wie das legendäre Zerstampfen der Weintrauben mit bloßen Füßen, aber auch eine Skaterralley durch die Weinberge, Weinmessen, Bauern- und Handwerkermärkte, Konzerte und Verkostungen warten auf Weinliebhaber aus nah und fern.

www.dorueda.com/de/oenotourismus/

Neuseelandhirsch Young Chefs Exchange Program

Am anderen Ende der Welt mit Spitzenköchen am Herd stehen, Teammitglied in den besten Restaurants sein, wichtige Kontakte in die internationale Food-Szene knüpfen und Land und Leute kennenlernen – all das ermöglicht Neuseelandhirsch vier Jungköchen im Frühjahr 2014 bereits zum zweiten Mal. Die Bewerbungsfrist für vier abwechslungsreiche Wochen in Neuseeland läuft ab sofort, teilnehmen können Nachwuchsköche mit ihrem kreativsten Neuseelandhirsch-Rezept.

„Ich könnte einen ganzen Tag lang erzählen, was ich an beruflichen und privaten Erfahrungen aus Neuseeland mitgenommen habe, die Erlebnisse werden mich ein Leben lang prägen“, so Ricky Saward. Nicht nur der 24-jährige Borkener, auch seine Kollegen und Mitfinalisten des Young Chefs Exchange Programs 2013 Nils Rupp, Gesa Wieferich und Lars Middendorf waren begeistert von dem vierwöchigen Kochabenteuer. „Wir haben komplett unterschiedliche, aber allesamt tolle und außergewöhnliche Restaurants in Auckland, Wellington und Queenstown kennengelernt und mit den spannendsten Köchen dieser jungen Food-Nation zusammengearbeitet. Das war eine einzigartige Erfahrung, die ich so sicher nicht noch einmal erleben werde“, fasst Nils Rupp die Reise zusammen.

Den neuseeländischen Küchenchefs, darunter renommierte Köche wie Peter Gordon oder Josh Emett, imponierten die hohe Motivation und der Input der jungen Deutschen: „Es hat uns viel Spaß gemacht, die Gewinner des Wettbewerbes hier zu haben und ihnen die Grundlagen unserer Kulinarik näher zu bringen. Wir sind sehr an internationalen Trends und Entwicklungen im Bereich Gastronomie interessiert, deshalb profitieren alle Beteiligten von diesem intensiven Austausch“, so Shaun Clouston aus dem Logan Brown, dem New Zealand Restaurant of the Year Supreme Winner 2009. Und weil die Premiere dieses außergewöhnlichen Programms so erfolgreich war, gibt Innes Moffat von Deer Industry New Zealand nun den Startschuss für Runde zwei: „Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Bewerber, denn das Thema Nachwuchsförderung ist ein wichtiger Grundstein unserer Unternehmensphilosophie. Neuseelandhirsch ist der größte Hirschfleischlieferant für den deutschen Markt, und wir möchten den Köchen von morgen direkt vor Ort zeigen, wie das Fleisch produziert wird, welche Qualitätsstandards wir anlegen und wie vielfältig das Produkt einsetzbar ist.“

Im Rahmen des Young Chefs Exchange Programs lernen die Gewinner innerhalb von vier Wochen in jeweils drei verschiedenen Restaurants die Spitzenküche und die Premiumprodukte Neuseelands kennen. Als Teammitglied bringen sie sich aktiv in den Arbeitsalltag der Partnerrestaurants ein: „Alle waren sehr interessiert an uns und unserem Können. Wir durften sogar eigene Gerichte kreieren – ein tolles Lob!“, so Nils Rupp und Lars Middendorf, die im Restaurant der Luxuslodge Blanket Bay kochen durften. Andere Partnerrestaurants waren beispielsweise das Meredith’s von Ausnahmekoch Michael Meredith, das mit dem Good Food Award 2013 prämiert wurde oder das 2012 in der Kategorie Best Specialty Restaurant ausgezeichnete Martin Bosley’s. Ebenso hochkarätig ist auch wieder die Jury des Young Chefs Exchange Programs: Unter anderen entscheiden Sternekoch Volker Drkosch aus dem Victorian in Düsseldorf, Food-Journalist und Kritiker Bernd Matthies, Delikatessenpapst Ralf Bos und Chefs!-Chefredakteurin Sabine Romeis darüber, welche vier Köche im Frühjahr 2014 die Reise auf die Inseln im Südpazifik antreten dürfen.

Wie beim diesjährigen YCEP bleibt auch 2014 wieder genug Raum für Freizeit und Spaß, beispielsweise bei Bootstouren oder Ausflügen in Nationalparks. Und Besuche auf den Hirschfarmen stehen ebenso auf dem Programm: „Es war sehr beeindruckend, wie weitläufig die Areale der Tiere sind, grüne Weiden so weit das Auge reicht. Die Farmer pflegen ihre Hirsche vorbildlich“, sagte Gesa Wieferich. Damit alle Interessierten verfolgen können, was die vier Teilnehmer während ihres Auslandsaufenthaltes alles erleben, werden ihre Berichte und Fotos auf der Neuseelandhirsch-Facebookseite und via Twitter unter Neuseelandhirsch@PremiumByNature veröffentlicht.

Für das zweite Young Chefs Exchange Program können sich ab sofort Jungköche aus dem deutschsprachigen Raum bewerben, die zwischen 18 und 28 Jahre alt sind, Englisch sprechen und verstehen und ihre Kochausbildung zu Beginn der Reise abgeschlossen haben.
Berücksichtigt werden nur vollständige Bewerbungen mit Lebenslauf, selbst entwickeltem Neuseelandhirsch-Rezept und ausgefülltem Fragebogen, die bis zum 14. Oktober 2013 per Email als Word-Dokument oder per Post eingereicht werden. Auch auf der diesjährigen Chef-Sache, die vom 29. bis 30. September in Köln stattfindet, wird das Programm vorgestellt.

Download der Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen:
www.neuseelandhirsch.de

Bio-Festival in Warnemünde mit Tillmann Hahn

Auerochsen-Burger, seltene Kräuter oder Rapseis – wer in den Genuss regionaler Produkte kommen möchte oder sich für biologischen Anbau interessiert, sollte am Sonntag, 26. August 2012, zur „BIOerleben“ auf die Warnemünder Promenade kommen. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr präsentieren mehr als 60 Landwirte, Gärtner, Metzger, Winzer und Bäcker auf dem großen Landmarkt ihre Bio-Produkte. Kocheinlagen von Sternekoch Tillmann Hahn animieren zum Nachmachen, und Gesprächsrunden zu Themen wie Kinderernährung oder Bio-Fisch informieren über die regionale Küche und gesunde Ernährung.

Ein paar Schritte Richtung Meer können die jüngeren Besucher auf dem Biopark-Strandbauernhof Ponys und Schafe pflegen, Kartoffeln ernten, Getreide mahlen oder auf dem Bauspielplatz sowie im Mitmach-Zirkus kreativ sein. Beim Beach-Soccer-Turnier kämpfen zudem zehn junge Mannschaften um den „BIOerleben-Pokal“.

Weitere Informationen: www.bioerleben.info

Thomas Kammeier Interview

Seit vielen Jahren beherbergt das Hotel InterContinental Berlin, gelegen an der Budapester Straße, mit dem „Hugos“ ein Restaurant der Spitzenklasse. Der Name ist eine Ableitung aus dem Namen des früheren Restaurants „Zum Hugenotten“, das 2003 umbenannt wurde.

Chef de cuisine ist Thomas Kammeier, der diese Position bereits seit 1998 innehat. 1999 erkochte er zum ersten Mal einen der begehrten Sterne des Guide Michelin.

Neben der Erfahrung erstklassiger Küchenleistungen geht es auch darum, den Koch etwas näher kennenzulernen und selbst einmal zu Wort kommen zu lassen.
Bernhard Steinmann, dessen Gourmetblog sich mittlerweile etabliert hat und auf steigendes Interesse stößt, hat acht Fragen an Thomas Kammeier gestellt, die dieser auch gerne beantwortet hat.

Dabei interessiert zunächst wie er sein Konzept beschreibt. Thomas Kammeier ordnet diese Frage nicht nach geografischen Gesichtspunkten ein. Er denkt hier nicht in erster Linie an französische oder asiatische Einflüsse, sondern sieht seine Rolle als Gastgeber im Vordergrund und will mit seinem Können überzeugen.

Die Antwort auf die Frage, wer oder was ihn inspiriert, beantwortet er mit dem Hinweis auf die Jahreszeiten und das Spiel mit frischen Produkten.

Für mich von besonderem Interesse ist immer wieder die Frage nach Ausrichtung bzw. Stilrichtung. Avantgarde oder Klassik. Wie sieht sich der Küchenchef selbst. Die dürre Antwort von Thomas Kammeier lautet: Lecker. – Ach herrje!

Wird die Menükarte häufig gewechselt oder fortentwickelt. Hier nimmt Kammeier Bezug auf die Frage zwei. Er ist für eine Fortentwicklung im Spiel mit den Jahreszeiten.
Er hat also eindeutig Nachhaltigkeit im Blick. Er richtet seine Karte nach den Jahreszeiten aus und scheint dabei auf einen Warentourismus zur Unzeit verzichten zu wollen. So jedenfalls interpretiere ich seine Antwort.

Ein sicher weites und schwieriges Feld im täglichen Restaurantbetrieb deckt der Sommelier ab. Nah am Gast, hat er mit klugen Weinberatungen den Geschmack seiner Kunden herauszufinden und zu befriedigen und gleichzeig die Besonderheiten der Gerichte zu berücksichtigen. Da verwundert es nicht, dass Thomas Kammeier die Weinbegleitung mit seinem Sommelier abstimmt und eng mit diesem zusammenarbeitet.

Ein Blick auf die Menükarte verführt zu erfahren, welchen Gang der Koch seinem Gast besonders empfehlen würde. Thomas Kammeier mag sich hier nicht festlegen. Er beantwortet stattdessen mit einer Gegenfrage: „Nun, was denken Sie?“ Ich denke, der werte Herr Küchenchef möchte die Beantwortung der Fragen rasch hinter sich bringen.

Die Stippvisite des Küchenchefs am Ende eines genussreichen Abends ist eine gerne wahrgenommene Gelegenheit lobende oder auch mal kritische Betrachtungen aufzugreifen. Wahrscheinlich liegt das Vergnügen eher auf Seiten des Gastes, oder? Die Frage nach Lust oder Frust bei dieser Übung beantwortet Kammeier eindeutig. Für ihn ist beides Quatsch. Und er ergänzt. „Wenns passt, immer gern“. Da hatte ich ja nochmal Glück.

Zum Abschluss der kleinen Fragerunde interessiert, wer im Hause des Profis den Kochlöffel schwingt. „Wir kochen gerne zusammen“, lautet die Antwort.

Natürlich wurde an diesem Abend nicht nur gefragt, sonder auch gegessen.
Einzelheiten zum Menü und die dazugehörigen Fotos gibt es bei: www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Chefkoch Thomas Kammeier arbeitet mit CHROMA type 301 und Sous Chef Eberhard Lange mit CCC Chefscnife by Sebastian Conran.

Das Hugos wird vom Gourmet Report als ein MUST GO für Berlin angesehen. Wegen der konstant guten Küchenleistungen. Den Superblick über Berlin gibt es gratis dazu.

HUGOS
Budapester Straße 2 – nahe Gedächniskirche und Tiergarten
10787 Berlin
Phone: +49 (0)30 2602 3149
Fax: +49 (0)30 2602 2618

Culinary Journey, Bali

Auf der Suche nach dem Sinn oder nur dem reinem Vergnügen? Balis exotischem Charme erliegen früher oder später alle Reisende. Deshalb haben drei Alila Mitgliedshotels von Design Hotels auf Bali ihre geheime Gewürzkiste geöffnet und nehmen Gäste mit zu einer kulinarischen Reise. Auf einer 100 Meter hohen Klippe liegt Alila Villas Uluwatu, der richtige Ort um traditionelle Kochrezepte zu erlernen oder sich in den großzügigen Villen mit Meerblick zu erholen. Eingebettet zwischen Indischem Ozean und Balis heiligem Mount Agung, lädt Alila Manggis Gäste ein, das Leben der balinesischen Fischer kennenzulernen. Im Alila Villas Soori, umgeben von grünen Reisterrassen und am Rande eines schwarzen Sandstrandes, genießen Gäste den Luxus ungestörter Privatsphäre. Das Hotel zählt zu den wenigen Orten, wo kleine und große Chefköche zum Zuge kommen.
www.designhotels.com/specials/alila_culinary_journeys

Auf den Geschmack gekommen
Wer neugierig auf lokale Märkte oder an der traditionellen balinesischen Küche interessiert ist, ist im Alila Villas Uluwatu mit seiner „Culinary Journey“ richtig. Frühmorgens geht es los mit einem Besuch auf dem Wochenmarkt, der sämtliche Sinne stimuliert. Flinke Händler wuseln hier herum und bieten fangfrischen Fisch und Gemüse feil, während der intensive Geruch von Gewürzen und balinesischen Spezialitäten der Garküchen die Luft erfüllt. Wer nicht auf die frischesten Zutaten zum Abendessen verzichten möchte, darf beim lebhaften Feilschen um den besten Preis mitbieten. Zurück im Resort lernen Gäste vom Chefkoch, ein köstliches balinesisches Abendessen zu zaubern

Fangfrisch auf den Tisch
Der frühe Vogel fängt bekanntlich nicht nur den Wurm, sondern auch die meisten Fische. Darum stechen Teilnehmer der Seafood Kochschule im Alila Manggis morgens um 7.30 Uhr mit heimischen Fischern auf den farbenfrohen „Jukung“ Booten in See. Hier kann jeder sein Glück beim Fangen von Fischen wie White Snapper versuchen. Und wo lassen sich klassische balinesische Rezepte wie Fisch- und Krabbencurry, Bumbu Bali Sauce und pepes ikan (gedämpfter Lachs im Bananenblatt) hinterher besser ausprobieren als in der Open Air Küche im Hotelgarten direkt am Meer?

Leckereien von Kinderhand
Jeder kleine Meisterkoch muss irgendwo anfangen, also warum nicht während der Ferien auf einer exotischen Insel in Asien? Im Alila Villas Soori übergeben Eltern ihre Kinder in die kreativen Hände des Konditorenteams, die den aufstrebenden Jungköchen einen geschmackvollen und farbenfrohen Tag bescheren – mit Kekse backen und Torten verzieren. Ausgestattet mit Kochmütze und Schürze lernen die Kids mehr über die verwendeten Zutaten und machen ihre eigenen kleinen Entdeckungen – und die Eltern genießen Zeit zu zweit. Nach einem entspannten Tag am Strand oder im Spa freuen sich die Eltern über die mit viel Liebe gemachten Leckereien. Es wartet eine Auswahl an süßen Köstlichkeiten – angefangen bei Keksen mit Smarties bis zu Marshmallow-Cupcakes.

Anmerkung:
Für alle Aktivitäten fällt eine Gebühr an von ca. 30 USD für Alila Villas Soori „Journey of Little Soori Chef”, 130 USD für Alila Villas Uluwatu „Journey of Gastronomy” und 95 USD für Alila Manggis „Seafood Cooking School”, zzgl. Steuern.

http://www.designhotels.com/alila_villas_uluwatu

Oliver Pudimat

Oliver Pudimat, Küchenchef der Gezeiten Haus Klinik, siegte am 1. Februar 2011 beim ersten Vorfinale des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres, wodurch er sich für das Finale zur Anuga im Oktober qualifizierte.

Selbst wenn Pudimat nicht gerade in der Gezeiten Haus Klinik in Bonn die Patienten mit anspruchsvollen Gerichten verwöhnt, kocht er leidenschaftlich gerne. So ist er nicht nur selbstständiger Kochdozent, sondern auch als Event- und Privatkoch tätig. Seit seinem Einzug ins Finale dürfte der ehrgeizige Rheinländer auch privat noch mehr Zeit in der Küche verbringen: Er ist auf der Suche nach einem neuen Siegermenü für das Finale von Koch des Jahres.

Als ältester Finalist von Koch des Jahres, kann Pudimat auf seine langjährige Erfahrung zurückgreifen. Nach dem Schulabschluss begann er 1997 seine Ausbildung zum Koch. Rückblickend bezeichnet er diese Zeit als wichtigste Station seiner Karriere: „Ohne die strenge Hand von Franz Hütter im Restaurant Zur Tant wäre ich heute nicht da, wo ich bin.“

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung im Jahr 2000, durchlief Pudimat verschiedene Stationen in der gehobenen Gastronomie. 2004 wechselte er in die Gemeinschaftsgastronomie und legte zwei Jahre später die Prüfung zum Küchenmeister ab. Seit 2008 arbeitet er als Küchenchef in der Gezeiten Haus Klinik, einem privaten Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin.

„Ein Genießer ist jemand, der sich für das Ganze interessiert“

Ob beruflich oder privat, steht bei der Entwicklung seiner neuen Menüs der Genuss an erster Stelle. Dabei hat der Rheinländer klare Vorstellungen, was einen Genießer ausmacht: „Für mich sind es keinesfalls die Menschen, die nur teuer essen gehen. Ein Genießer ist jemand, der sich für das Ganze interessiert und aufgrund von eigenen Produkt- und Herstellungskenntnissen die Feinheiten in den einzelnen Gängen herausschmeckt und so entsprechend wertschätzen kann.“ Diese Philosophie bringt Pudimat auch in seinen Kreationen zum Ausdruck. Mit seiner einfachen und nachvollziehbaren Küche hat er neben seinen Patienten und Kochschülern nicht zuletzt auch die Juroren beim Kölner Vorfinale von Koch des Jahres begeistert.

Seine Leidenschaft und besonders seine häufigen Besuche auf dem Markt inspirieren Pudimat zu seinen Gerichten. Die große Auswahl an frischen Produkten weckt in ihm stets neue Ideen. Gern holt er sich auch aus einem seiner über 50 Kochbücher Anregungen für seine köstlichen Kreationen.

Und action! – nicht nur in der Küche

Wer so viel arbeitet wie Oliver Pudimat, muss ab und zu auch entspannen. Das gelingt ihm mit seinem Mercedes Benz Cabrio oder bei Filmabenden mit Action-Klassikern. Dabei frönt er seiner heimlichen Leidenschaft: original rheinische Krapfen oder Weingummis von Haribo. Wenn es herzhafter sein soll, kommt sein Leibgericht auf den Tisch: Bratwurst mit Rahm-Lauchgemüse und Spiegelei.

Auch wenn er seine Freizeit bodenständig verbringt, hat der Küchenchef große Träume. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht, einmal mit Johann Lafer ein Menü zu kochen. „Erst wird gekocht, dann entertaint!“, zeigt sich Pudimat beeindruckt von der professionellen Konzentration des Fernsehkochs. Als anschließende Belohnung würde er zu Harald Wohlfahrt in der Traube Tonbach essen gehen.
Aufgrund seines Hobbys würde die Wahl seines idealen Begleiters auf Dieter Zetsche, den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, fallen. „Es wäre mir eine große Ehre, mit ihm einen ganzen Abend lang zu fachsimpeln.“

Viel Zeit zum Träumen wird Pudimat in den nächsten Wochen aber nicht bleiben. Schon längst steckt er in den Vorbereitungen für das Finale von Koch des Jahres im Oktober zur Anuga in Köln. Dafür wird er ein neues, ausgewogenes Menü für maximal 16 Euro pro Person kreieren. Da heißt es die geeigneten Zutaten auswählen, einen Arbeitsplan erstellen und die Zubereitungs- und Kochabläufe proben bis jeder Handgriff sitzt. Auf eine professionelle Vorbereitung legt Pudimat größten Wert. Er hat schon genaue Vorstellungen, was er als Koch des Jahres mit dem Preisgeld von 12.000 Euro anfangen würde: Den Gewinn mit seiner Familie und Freundin teilen und natürlich auch in seinen Mercedes investieren. Schließlich befindet sich Pudimat nicht nur kulinarisch auf der Überholspur.

„Koch des Jahres“ ist der Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den insgesamt vier Vorfinalen in deutschen Metropolen wählte die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und das Preisgeld von 12.000 Euro zu gewinnen.

Exklusive Stipendienvergabe für den Gastro- und Kulinarikmanagement

Exklusive Stipendienvergabe für den Gastro- und Kulinarikmanagement

Am 23. September 2010 ist es wieder soweit und der
2. akademische Lehrgang für Gastro- und Kulinarikmanagement startet.
Nach dem erfolgreichen Kick-Off im letzten Jahr wurde heuer erstmalig
ein BÖG-Stipendium vergeben. Der Stipendienplatz wurde vom
Präsidenten der BÖG-Beste Österreichische Gastlichkeit, Toni Mörwald,
vergeben: „Wir freuen uns, einen vielversprechenden Ausbildungsplatz
im akademischen Lehrgang für Gastro- und Kulinarikmanagement an ein
motiviertes BÖG-Mitglied vergeben zu dürfen“.

Stipendienplatz wurde an Herrn Robert Bimminger vergeben

Das Stipendium hat einen Wert von Euro 5.000 und deckt somit die
gesamten Lehrgangsgebühren ab. Herr Bimminger (Holznerwirt,
Eugendorf) freut sich über das BÖG-Stipendium: „Nicht nur die
Lehrgangsinhalte sind spannend, ich freue mich schon auf das
professionelle Projektcoaching meiner Projektidee!“

Erfolgsversprechende Praxisprojekte und interessante
Lehrveranstaltungen werden erwartet

Dieser einzigartige Lehrgang vermittelt berufsbegleitend in zwei
Semestern kompaktes Managementwissen für Praktiker, wie
beispielsweise strategische Unternehmensführung, Produkt- und
Innovationsmanagement, Personalmanagement, Marketing/Kommunikation,
Projektmanagement und Gastrotechnologie.

„Unter unseren Lehrgangsstudierenden sind auch dieses Jahr wieder
Restaurantbesitzer, Köche, Großküchenverantwortliche,
Jungunternehmer, Marketing- und Vertriebsmitarbeiter aus
Lebensmittelbetrieben sowie Betriebsleiter aus der Cateringbranche“,
freut sich Michael Mair, Leiter des Lehrgangs.

Begleitend zu den Unterrichtsblöcken setzt jeder Teilnehmer in
diesen zwei Semestern ein individuelles Projekt für seinen
Arbeitgeber oder seinen Betrieb um. Bei der Projektkonzipierung
werden die Teilnehmer vom Lektorenteam unter der Leitung von Manfred
Ronge (Ronge & Partner) gecoacht. „Es sind wieder viele spannende und
aussichtsreiche Projekte von den Lehrgangsteilnehmern geplant“, so
Manfred Ronge.

Ein innovativer Bildungsweg

Die FHWien-Studiengänge, Institut für Tourismus-Management,
schaffen mit dem akademischen Lehrgang Gastro- und
Kulinarikmanagement einen innovativen Bildungsweg. „Vor allem
begeistert mich nicht nur die theoretische Ausbildung, das
professionelle Coaching bei der Umsetzung eines Projektes für den
eigenen Betrieb im Rahmen des Lehrganges ist einzigartig und beweist
die Praxisorientierung dieser Ausbildung!“, so Harald Meyer,
Geschäftsführer der BÖG-Beste Österreichische Gastlichkeit.

Sie sind an einer Teilnahme im September interessiert?

Wenn Sie an einer Teilnahme für den Lehrgang 2010/11 noch
interessiert sind, so erkundigen Sie sich bitte um mögliche
Restplätze bei nadine.fauland@fh-wien.ac.at oder 01 476 77-5876.

Start des Lehrgangs: 23. September 2010

Weiterführende Informationen sowie den Infofolder zum Download
finden Sie unter www.fh-wien.ac.at