Gordon Leung

Die Acht ist Glückszahl im chinesischen Kulturkreis. Spricht man die Zahl im kantonesischen Dialekt aus, klingt sie wie das hochchinesische Wort für Reichtum. Für Festtage und besondere Ereignisse wählen Chinesen deshalb gern ein Datum mit einer Acht. Autokennzeichen mit vielen Achten werden zu Höchstpreisen versteigert, für Handynummern Unsummen bezahlt. Auch in der chinesischen Küche ist die Zahl omnipräsent – so gibt es acht Regionalküchen, die perfekte Tafel besteht aus acht Personen und auch die berühmten „Acht Schätze“ – Gerichte mit acht verschiedenen Zutaten – zeugen vom Stellenwert der Zahl. Gordon Leung, neuer Chefkoch des kantonesischen Restaurants Spring Moon im Peninsula Hong Kong, widmet dem Brauch ein eigenes Gericht. Seine „Eight Treasures Duck“ vereint authentische Tradition mit handwerklicher Perfektion.

Als einer der wohl versiertesten kantonesischen Köche Hongkongs, blickt Spring Moons neuer Küchenchef auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück. 21 davon bekleidete er als Head Chef des Michelin-Stern-gekrönten Fook Lam Moon in Hongkong und verfügt seither über ein fast enzyklopädisches Wissen chinesischer Kochtechniken und ursprünglicher Zutaten. Authentizität, Frische und der natürliche Geschmack einer jeden Zutat haben oberste Priorität für Gordon Leung. In seiner „Eight Treasures Duck“ verbindet sich diese Philosophie zu einem wahren Geschmackserlebnis. Aufgrund der Komplexität der Zubereitung servieren nur noch wenige Restaurants diese Variante der berühmten Peking-Ente.

Hinter den „Acht Schätzen“ verbergen sich Pilze, Haselnüsse, gesalzener Schinken, Lotussamen, Salzeier, mageres Schweinefleisch, Lilienknollen und Gerste. Jede der Zutaten wird einzeln zubereitet, während die Ente in Abalonesauce sanft gart und das Fleisch den vollen Geschmack der Sauce aufnimmt. Laut Chef Leung birgt vor allem das Garen der Ente große Herausforderungen. Zart soll das Fleisch sein aber gleichzeitig nicht zerfallen. Zudem müssen die Aromen der einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein – keine der „Acht Kostbarkeiten“ darf eine andere dominieren.

Den perfekten Rahmen für Leungs exquisite Speisen, hierzu zählt auch sein Rührei mit gehackten Schrimps, Krabbenfleisch und Sprossen, bildet das Interieur im Shanghai-Stil des Spring Moon. Dunkle Eichentäfelung, sandgestrahltes Glas in Orange- und Gelbtönen und Art-déco-Elemente versetzen den Gast in die Goldenen 20er Jahre Shanghais. Traditionelle Details wie die Tee-Bar, Ventilatoren und geschmackvolles chinesisches Porzellan lassen kantonesisches Essen und Trinken zu einem sinnlichen Erlebnis werden.

www.peninsula.com

Internationales Gourmet-Festival in Hongkong

Vom 27. bis 30. Oktober 2016 findet das international anerkannte «Hong Kong Wine & Dine Festival» statt. Mit mehr als 400 Ausstellern, die Speisen und Weine aus aller Welt präsentieren, wird es das bisher größte Gourmet-Festival in Hongkong. Die kulinarische Genussveranstaltung ist Auftakt für das «Hong Kong November Feast», mit dem Hongkong dem guten Essen und Trinken einen gesamten Monat mit zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen widmet.

Gefeierte Spitzenköche, einige der weltbesten Winzer und Käseveredler: Dies sind die Zutaten für das alljährliche «Hong Kong Wine & Dine Festival». Vom 27. bis 30. Oktober 2016 findet das internationale Gourmetfestival in der Kulinarischen Hauptstadt Asiens bereits zum achten Mal statt. Mittlerweile hat sich das Festival als eines der weltweit beliebtesten Genussveranstaltungen etabliert. Im letzten Jahr ließen sich über 140.000 Feinschmecker von kulinarischen Spezialitäten und Spitzenweine aus aller Welt begeistern. Mit mehr als 400 Ausstellern wird das diesjährige «Hong Kong Wine & Dine Festival» das bisher größte Gourmetevent in Hongkong. Beim Schlemmen und Genießen unter freiem Himmel werden die Besucher mit Live-Musik begleitet – vor der einzigartigen Kulisse des weltbekannten Victoria Harbour.

Das «Hong Kong Wine & Dine Festival» ist auch Startschuss für das zum ersten Mal stattfindende «Great November Feast», mit dem die asiatische Megametropole dem guten Essen und Trinken einen ganzen Monat widmet. Während dem gesamten November belegen und festigen zahlreiche Genussveranstaltungen auf schmackhafte Weise den Rang Hongkongs als kulinarische Hauptstadt Asiens.
Weitere Informationen unter www.DiscoverHongkong.com/de

Hong Kong Wine & Dine Festival (27. bis 30. Oktober 2016)
Hong Kong Great November Feast (1. bis 30. November 2016)

So unterschiedlich sind die Bierpreise auf der Welt

GoEuro vergleicht 70 Städte im Bierpreisindex 2016

Weinliebhaber mögen vielleicht mit den Augen rollen, aber Bier ist und bleibt eines der beliebtesten Getränke weltweit. Die Liebhaber des Gerstengebräus sind immer auf der Suche nach gutem Bier für einen günstigen Preis. GoEuro, die Reisesuchmaschine für Bahn, Bus und Flug, hat in seinem exklusiven Bierpreisindex 2016 die weltweit besten und die weniger erstrebenswerten Reiseziele in Sachen Kosten gegenübergestellt – mit einigen überraschenden Ergebnissen.

Der Gewinner unter den 70 untersuchten Städten ist in diesem Jahr die slowakische Hauptstadt Bratislava, wo man durchschnittlich gerade einmal 1,47 € zahlen muss. Im letzten Jahr stand Genf an der Spitze der teuersten Städte für Biertrinker, wurde aber 2016 von Lausanne abgelöst. Dort kostet ein Bier im Schnitt 8,47 €!

Deutschland ist als Biertrinkernation natürlich auch im Index vertreten. Erstaunlicherweise ist das ansonsten so teure München beim Bierpreis mit durchschnittlich 2,32 € sehr moderat. Im hippen Berlin kommt auf immerhin schon auf 2,78 € und in der Finanzmetropole Frankfurt am Main schlägt Bierdurst mit 3,25 € zu buche.

Die Top 5 der günstigsten Städte in Bezug auf Bier sind:
Bratislava, Slowakei – 1,47 €
Kiew, Ukraine – 1,48 €
Kapstadt, Südafrika – 1,66 €
Krakau, Polen – 1,67 €
Mexiko City, Mexiko – 1,89 €

Das Gegenteil findet man in den 5 teuersten Städten für Biertrinker:
Lausanne, Schweiz – 8,47 €
Hong Kong, Hong, Kong – 5,54 €
Singapur, Singapur – 5,11 €
Zürich, Schweiz – 5,07 €
Oslo, Norwegen – 4,96 €

Den gesamten Bierpreisindex 2016 gibt es hier: http://www.goeuro.de/reisen/bierpreisindex-2016

GoEuro deckt Bahn-, Bus- und Flugreisen in 12 Ländern in Europa ab, darunter z. B. Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Dabei bietet GoEuro die bestmöglichen Reisevarianten und -kombinationen an, basierend auf dem besten Preis, der kürzesten Reisedauer oder bequemsten Option – und alles in der jeweiligen Muttersprache des Nutzers. 2014 brachte das Unternehmen eine einzigartige Reise-App zum kostenlosen Download für iOS und Android heraus. Dadurch können Reisen bei über 340 Bahn- und Busanbietern sowie Airlines in ganz Europa gebucht werden.

Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Ritz-Carlton freut sich über 13 Michelin Sterne

13 Michelin-Sterne und ein Neuzugang für 2016 – das The Ritz-Carlton, Tokyo

Auch 2015 konnte The Ritz-Carlton Hotel Company 12 der begehrten Michelin-Sterne halten und gleichzeitig einen Neuzugang dazugewinnen – das Azure 45 im The Ritz-Carlton, Tokyo erhielt zum ersten Mal eine der begehrten Auszeichnungen. Die insgesamt 13 Michelin-Sterne der sieben Restaurants in sechs Ritz-Carlton-Häusern untermauern die Position der Luxushotelkette als Marktführer im Bereich kulinarischer Spitzenleistungen und Innovationen. Von Teneriffa bis Barcelona, von Wolfsburg über Tokio bis Hong Kong werden die führenden Ritz-Carlton Restaurants weiterhin auf der internationalen Bühne mit anderen weltweit renommierten Restaurants konkurrieren.

„Diese prestigeträchtigen Auszeichnungen richten sich besonders an die Ladies & Gentlemen – unsere geschätzten Mitarbeiter und Kollegen – der jeweiligen Restaurants, die mit einer solchen Hingabe und Leidenschaft arbeiten“, sagte Rainer Zinngrebe, Vice President Food & Beverage von Ritz-Carlton. „In der kulinarischen Welt sind nicht nur ständige Weiterentwicklung und Kreativität unerlässlich, auch das Streben nach Perfektion. Wir fühlen uns geehrt, weltweit durch solch ein geschätztes und renommiertes Unternehmen ausgezeichnet zu werden.“

Mit knapp mehr als 100 Restaurants ist die weltweite Rangliste der drei Michelin-Sterne-Restaurants übersichtlich. Eines davon ist das Restaurant „AQUA“ im The Ritz-Carlton, Wolfsburg. Das renommierte Restaurant hält seine drei Sterne und steht für eine moderne europäische Küche, die die Handschrift des gefeierten Küchenchefs Sven Elverfeld trägt. Auch das The Ritz-Carlton, Hong Kong hat sich mit seinen beiden Signature-Restaurants erneut insgesamt drei Michelin-Sterne gesichert. Im 102. Stock gelegen bietet das mit zwei Sternen ausgezeichnete Restaurant „Tin Lung Heen“ neben einem spektakulären Ausblick auch traditionelle Dim Sum, die unter Anleitung des Sternekochs Paul Lau Ping Lui zubereitet werden. Hinzu kommt das ebenso imposante „Tosca“ mit seinem romanischen Dekor und Ambiente, das einen Michelin-Stern für die einzigartige Mischung aus Innovation und Tradition sowie für die italienischen Gerichte von Küchenchef Pino Lavarra erhielt.

Zwei der ausgezeichneten Restaurants befinden sich im The Ritz-Carlton, Abama auf der Kanareninsel Teneriffa. „M.B“ – mit Küchenchef Erlantz Gorostiza Aguirre – ist für die Kreationen des baskischen Küchenchefs Berasategui bekannt und wurde bereits seit 2010 mit einem und seit 2014 mit zwei Michelin-Sternen prämiert. Ausserdem ist das Restaurant „Kabuki“ mit dem spanischen Koch Ricardo Sanz an der Spitze mit einem Stern fürstlich belohnt. Sanz kreiert nach eigener Aussage eine japanische Küche aus traditionellen Einflüssen gepaart mit modernen, westlichen Techniken und lokalen Zutaten. Gourmet Report war im Kabuki und es war für uns das schlechteste Sternerestaurant in dem wir jemals aßen. Da müssen die Tester besoffen gewesen sein oder noch glücklich vom M.B., das verdient zwei Sterne hält.

Rainer Zinngrebe, Vice President Food & Beverage von Ritz-Carlton: „Wir beglückwünschen Küchenchef Shintaro Miyazaki und sein Team des Azure 45 im The Ritz-Carlton, Tokyo für ihren ersten Michelin-Stern. Tokyo hält den Rekord für die größte Dichte an Sterne-Restaurants und ohne Zweifel ist das Azure 45 mit dem kreativen Französischen Fine-Dining-Konzept ein „Must Do“ für Besucher dieser dynamischen Stadt.“

Erneut bestätigte und neue Michelin-Sterne für 2016:
AQUA, The Ritz-Carlton, Wolfsburg 3 Michelin-Sterne
M.B., The Ritz-Carlton, Abama 2 Michelin-Sterne
Enoteca, Hotel Arts Barcelona 2 Michelin-Sterne
Tin Lung Heen, The Ritz-Carlton, Hong Kong 2 Michelin-Sterne
Kabuki, The Ritz-Carlton, Abama 1 Michelin-Stern
Il Ristorante, Bulgari, Tokyo 1 Michelin-Stern
Tosca, The Ritz-Carlton, Hong Kong 1 Michelin-Stern
Azure 45, The Ritz-Carlton, Tokyo 1 Michelin-Stern
www.ritzcarlton.com

Sven Elverfeld
Sven Elverfeld – Drei Sternekoch und Küchenchef im Restaurant Aqua im Ritz Carlton Hotel

Neue Restaurantkritiken

Wir besuchten Australien und auf dem Rückweg Hong Kong

In Australien ein besseres Restaurant zu reservieren ist schwer. In Melbourne im Attica haben wir es nicht geschafft. In Sydney hätten wir es über die offizielle Reservierungsabteilung auch nie geschafft. Wir sind einfach ins Restaurant gegangen und die Dame an der Rezeption konnte uns mehrere Termine anbieten. Zur gleichen Zeit als wir im Restaurant waren, schrieb die Reservierungsdame mir eine email und bedauerte, dass alles voll sei, ich aber unbedingt einen Platz bekäme, wenn jemand stornieren sollte.

Es ist wohl eine besondere Art der Wichtigtuerei der besseren Restaurants in Australien. Das Minamishima, ein Japaner in Melbourne, konnten wir für den gleichen Abend reservieren. Aber wir haben es kaum gefunden. Kein Hinweis draussen und selbst die Hausnummer abmontiert. Dabei hätten die so eine Wichtigtuerei gar nicht nötig: Die waren gut!

Auch ganz ohne Zickerei konnten wir im Hongkonger Lung King Heen reservieren. Man hat uns reingequetscht und wir hatten 105 Minuten Zeit. Dummerweise haben wir nicht einen guten Querschnitte bestellt. Wir werden da aber auf jeden Fall noch einmal hingehen!

Lesen Sie unsere Restaurantkritiken auf unserer Facebook Seite:

Minamishima, Melbourne: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153489975548124.1073741941.168996673123&type=3

Quay, Sydney: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153500503523124.1073741942.168996673123&type=3

Lung King Heen, Hongkong: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153521338693124.1073741943.168996673123&type=3

Wie funktioniert die Liste der 50 best Restaurants of the world?

Deutsche Restaurants haben bei den 50 besten Restaurants der Welt so schlecht wie noch nie abgeschlossen – Joachim Wissler verschlechterte sich um 20 Plätze, Sven Elverfeld um vier – einzig Tim Raue legte zu und steht auf Platz 52 – Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?

Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von fast 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Marie-Anne Raue und Tim Raue
Marie-Anne Raue und Tim Raue – wieder das beste deutsche Restaurant!

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten.
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische Restaurant, das den 23. Platz machte, wirklich besser als Wissler? Gehen Sie mal auf die Seite und gucken sich deren Fotos an. Ich würde sie als eher „schlicht“ bezeichnen.
Ich habe sie auf unserer Facebookseite auch gepostet: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153072315553124 Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?
6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
Zwei langjährige, deutsche Akademie Mitglieder, Julien Walther und Felix Eichbauer, gaben heute ihren Austritt aus der Akademie bekannt, beide können und wollen die Liste nicht mehr akzeptieren.
Christian Romanowski

Hier noch ein (unkritischer) Bericht zur Preisverleihung:
www.gourmet-report.de/artikel/346499/El-Celler-de-Can-Roca-ist-das-beste-Restaurant-der-Welt/

World Gourmet Society Festival 2015

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr geht die World Gourmet Society im März erneut auf Entdeckungsreise durch kulinarische Landschaften. Offizieller Botschafter des World Gourmet Festivals 2015 ist der berühmte Drei-Sterne-Koch Alvin Leung aus Hong Kong

„Discover New Culinary Landscapes“ ist die Mission der World Gourmet Society und ihrer Mitglieder. Dafür hat die Gesellschaft jetzt mit mehr als einem Dutzend internationaler Spitzenköchen zusammengearbeitet und und auch in diesem Jahr wieder ein World Gourmet Society Festival (01.03.-31.03.2015) ins Leben gerufen. Die Köche werden dazu ihre eigenen Interpretationen von neuen kulinarischen Landschaften in ihren Restaurants präsentieren. Das Festival findet also nicht an einem bestimmten Ort, sondern in der ganzen Welt statt: Mit speziellen Festival-Menüs, die in den jeweiligen Restaurants nur in diesem Monat angeboten werden.
In diesem Jahr wird der Drei-Sterne-Sterne Koch Alvin Leung aus Hong Kong offizieller Botschafter des Festivals sein. Alvin Leung („The Demon“) ist vor allem durch seine „X-Treme Chinese Cuisine“ und durch die kanadische Ausgabe des Master Chefs bekannt, die er als Jury-Mitglied begleitet.

Matthias Tesi Baur, Gründer der World Gourmet Society, ist sich sicher: „Wir bieten den Gourmets auf der ganzen Welt mit unserem Festival ein kulinarisches Erlebnis der Spitzenklasse.“ Dafür bürgen auch die Spitzenköche, die bei dem Festival mitmachen. Mit dabei sind unter anderem die Sterneköche Edvin Vinke (Niederlande), Gaetano Trovato (Italien) und João Rodrigues (Portugal).

Als deutscher Beitrag zum Festival haben das SIEBZEHN84 auf Sylt und das Restaurant La Mano Verde in Berlin ein spezielles Menü entwickelt.
Allen Gourmets, die nicht die Möglichkeit haben, die teilnehmenden Restaurants im Festivalmonat zu besuchen, bietet die World Gourmet Society einen besonderen Service: den Festival Guide zum Download (ab 10.03.2015 auf www.world-gourmet-society.com/en/events/2015/festival). „Wir möchten der weltweiten Gourmet-Community die Gelegenheit bieten, mit uns auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen – wenn schon nicht persönlich, dann doch wenigstens mit einem ‘Reiseführer’, der die Menüs, die Restaurants und ihre Macher beschreibt.“

www.world-gourmet-society.com

16 Michelin Sterne für die Mandarin Oriental Hotels

Die Mandarin Oriental Hotel Group arbeitet mit den renommiertesten Küchenchefs der Welt zusammen, von Heston Blumenthal über Thierry Marx, Carme Ruscalleda bis zu Pierre Gagnaire. Der Guide Michelin 2015 kürte jetzt elf Restaurants der Luxus-Hotelgruppe mit insgesamt 16 Sternen! Das Mandarin Oriental, Tokyo durfte sich dabei gleich dreimal freuen: Als einziges Hotel der Stadt führt es nun drei Sternerestaurants – die Tapas Molecular Bar erhielt ihren ersten Michelin-Stern, während die Restaurants Signature und Sense erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden. In Europa konnten die Restaurants Moments im Mandarin Oriental, Barcelona und Dinner by Heston Blumenthal im Mandarin Oriental Hyde Park, London jeweils ihre zwei Michelin-Sterne erhalten sowie das Rasoi by Vineet im Mandarin Oriental, Geneva und das Sur Mesure im Mandrain Oriental, Paris einen Michelin-Stern.
 
2 Michelin Sterne**:
Mandarin Oriental, Barcelona                                        Moments mit Carme Ruscalleda und Chefkoch Raül Balam
Mandarin Oriental, London                                           Dinner by Heston Blumenthal mit Heston Blumenthal und Executive Chef Ashley Palmer-Watts
Mandarin Oriental, Paris                                               Sur Mesure mit Thierry Marx
The Landmark Mandarin Oriental, Hong Kong                Amber mit Chefkoch Richard Ekkebus
Mandarin Oriental, Hong Kong                                      Pierre mit Pierre Gagnaire
 
1 Michelin Stern*:
Mandarin Oriental, Hong Kong                                      Man Wah mit Chefkoch Man-Sing Lee
Mandarin Oriental, Hong Kong                                      Mandarin Grill + Bar mit Chefkoch Uwe Opocensky
Mandarin Oriental, Geneva                                           Rasoi by Vineet mit Vineet Bhatia und Chefkoch Prashant Chipkar
Mandarin Oriental, Tokyo                                             Signature mit Chefkoch Nicolas Boujéma
Mandarin Oriental, Tokyo                                             Sense mit Chefkoch Hiroaki Arishima
Mandarin Oriental, Tokyo                                             Tapas Molecular Bar

www.mandarinoriental.com/

Lei Garden, Wan Chai, Hong Kong

Jetzt fühlen wir uns schon wie kleine Juliens, 3 Sterne in Fernost in drei Tagen! Wohlwissend, dass der große Julien drei Sterne am halben Tag verspeist, also sechs am Tag und so etwas eine Woche durchhält.

Die ersten beiden Sterne, die wir in Hong Kong aßen, konnten unser Herz nicht wirklich erreichen. Eher leidete mein Portmonnaie. Da aber China Restaurants in der Regel günstig sind, war es nicht so schlimm. Wir testeten vorher den Jardin de Jade, ein Shanghaier Fresstempel http://www.gourmet-report.de/artikel/346032/Jardin-de-Jade/ und gestern den Kantonesen Fook Lam Moon http://www.gourmet-report.de/artikel/346034/Fook-Lam-Moon-Wan-Chai-Hong-Kong/ .

Lei Garden: www.leigarden.hk/eng/cuisine/

Heute nun war Lei Garden dran. Lei Garden ist eine Kette, die der Taiwanese Chan Shu Kit gegründet hat. Von den 10 Lei Gardens in Hong Kong haben alleine sechs einen Michelin Stern. Insgesamt 21 Restaurants existieren in Hong Kong, Macao, China und Singapur.
Im Lei Garden in der IFC Mall waren wir vor zwei Jahren schon recht angetan. Diesmal nun Dim Sum in Wan Chai.
Wir kamen ohne Reservierung und bekamen gerade noch einen Platz. Eine richtige Karte gibt es Mittags wohl nicht, sondern nur einen Bestellzettel mit Dim Sum. Wir wählten aus jeder Kategorie etwas, um einen guten Querschnitt zu bekommen. Das stellte sich als sehr gute Idee raus.

Alle Dim Sums waren von vorzüglicher Qualität und gutem Geschmack. Endlich schmeckten wir den Stern auch mal. So eine Qualität gibt es nicht alle Tage.

Zu zweit bezahlten wir keine 30 Euro und waren glücklich!

Sehen Sie unsere Fotos wie immer auf Facebook:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152739747733124.1073741921.168996673123&type=3