Mehr Urlaub = längeres leben?

Wer sich Urlaub nimmt, kann damit sein Leben verlängern. „Niemand soll glauben, dass man mit einem ansonsten gesunden Lebensstil zu lange Arbeitszeiten und den Verzicht auf Urlaub wettmachen kann. Ferien können eine gute Methode sein, um Stress abzubauen“, sagt Professor Dr. Timo Strandberg (Helsinki) auf einer Pressekonferenz des Europäischen Kardiologenkongresses.
In München kamen im August 31.000 Teilnehmer aus 150 Ländern zusammen – der Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) ist einer der weltweit größten Medizinkongresse.

Urlaub

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Aktuelle Nuss-Metaanalyse

Hintergrund: Während der Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gut belegt ist, sind epidemiologische Daten bezüglich des Krebsrisikos weniger umfassend und es fehlt an systematischen Auswertungen. Beide Erkrankungsbilder zählen hierzulande zu den häufigsten Todesursachen, so dass Forschung und Industrie einen großen Handlungsbedarf sehen.

Studientitel: Nut consumption and risk of cardiovascular disease, total cancer, all-cause and cause-specific mortality: a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies (Abstract)

Studientyp: Metaanalyse aus 20 prospektiven Kohortenstudien mit epidemiologischen Daten von mehreren hundert Tausend Studienteilnehmern.

Ziel/ Fragestellung: Forscher der Universität Trondheim untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und dem Erkrankungsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebserkrankungen.

Ergebnisse: Der tägliche Verzehr von 28 Gramm Nüssen beeinflusst signifikant das Erkrankungsrisiko – unabhängig von der Sorte. Diese 1-2 Handvoll Nüsse am Tag reduzieren demnach das Risiko einer koronaren Herzerkrankung um 29 Prozent, das einer kardiovaskulären Erkrankung um 21 Prozent, das eines Schlaganfalls um 7 Prozent und das einer Krebserkrankung um 15 Prozent. Zudem sinkt die Gesamtmortalität um 22 Prozent. Der gesteigerte Verzehr von Nüssen verringert zudem das Risiko für Atemwegserkrankungen, Infektionskrankheiten, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen – und zwar der genannten Reihenfolge nach zu 52, 75, 39 und 35 Prozent. Die Schlussfolgerung der Forscher: mehr als 4 Millionen Todesfälle in Nord- und Südamerika, Europa, Südostasien und Australien könnten möglicherweise auf einen zu geringen Konsum an Nüssen zurückzuführen sein.

Diskussion: Die Ergebnisse als solches sind nicht wirklich überraschend und zeigen einmal mehr, wie praxisfern Ernährungswissenschaft sein kann. Denn selbst dem Laie dürfte schnell klar sein, dass ein einziges Lebensmittel wohl kaum das Risiko für komplexe Erkrankungsbilder signifikant zu senken vermag. Fast schon dreist hingegen ist die Schlussfolgerung der Forscher, dass bis zu 4 Millionen Todesfälle hätten eventuell verhindert werden können. Bei der abschließenden Empfehlung, den Nusskonsum generell zu steigern, stellt sich doch eher die Frage, wer solch oberflächlich-behandelte Sachverhalte finanziert und wessen Interessen hier vielleicht eine Rolle gespielt haben.

Fazit: Nüsse sind eine hervorragende Ballaststoffquelle und liefern hochwertiges Eiweiß, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe sowie Antioxidantien. Ein Allheilmittel gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs sind diese aber nicht. Die Energiepakete eignen sich unter Umständen auch nicht für Allergiker, Neurodermitiker oder Adipositaspatienten zum täglichen Verzehr. Schlussendlich spielt in der gesundheitlichen Bewertung auch immer der Verarbeitungsgrad eine Rolle. Der GeNUSS sollte daher auch immer mit dem gesunden Menschenverstand erfolgen.

www.fet-ev.eu

Floridas verrückteste Food-Festivals

Knoblauch-Kuchen, Froschschenkel-Weltrekord und die Wahl zur Little Peanut Royal Family

Florida ist die Heimat von etwa 20 Millionen Menschen, weltberühmter Freizeitparks und einer Reihe der verrücktesten Food-Festivals der Erde. Zumeist in kleinen Ortschaften, abseits der großen Metropolen, werden den Fantasien kreativer Feinschmecker keine Grenzen gesetzt. Wer auf der Suche nach den ganz besonderen Urlaubserlebnissen ist, wird hier fündig.

Die Kleinstadt Williston im Herzen Floridas zählt nicht einmal 3.000 Einwohner. Was ihr an Größe fehlt, macht Williston jedoch mit originellen Ideen wett. Der Beweis: das „Central Florida Peanut Festival“. Auch am 1. Oktober 2016 dreht sich hier alles wieder um die Erdnuss. Ob gekocht, gebacken, geröstet oder frittiert – an jedem ersten Samstag im Oktober findet jeder Erdnuss-Gourmet hier sein persönliches Mekka. Daneben sorgen zahlreiche Fahrgeschäfte und Live-Musik für die richtige Atmosphäre. Noch nicht verrückt genug? Als Highlight wird jedes Jahr die „Little Peanut Royal Family“ gekürt, inklusive Queen und King Peanut und selbstverständlich Little Peanut Baby.

Fellsmere, etwa 130 Kilometer südöstlich von Orlando, ist nur unwesentlich größer als Williston, das Festival der Kleinstadt steht in Sachen Verrücktheit dem in Williston jedoch in nichts nach. Beim alljährlichen „Fellsmere Frog Leg Festival“ geht es vier Tage lang um Froschschenkel. Und wem diese Delikatesse nicht behagt, der kann alternativ frittierten Alligator probieren. Über 80.000 Besucher werden vom 19. bis 22. Januar 2017 zum größten Froschschenkel Festival der Welt erwartet. Das Event steht sogar im Guinness-Buch der Rekorde – für die größte Anzahl an verzehrten Froschschenkel an einem Tag. Abgerundet wird das Ereignis von zahlreichen Wettkämpfen wie Frosch-Wetthüpfen sowie zahlreichen Live Bands.

„The Best Stinkin‘ Party in South Florida“ – nichts anderes verspricht das „South Florida Garlic Fest“ in Delray Beach. 2017 findet das Event vom 10. bis 12. Februar zum 18. Mal statt. Selbst Knoblauch-Kenner finden hier viele wertvolle Tipps und Tricks zur Verwendung der „stinkenden Rose“. Knoblauch-Eis, Knoblauch-Barbecue, Knoblauch-Kuchen, es gibt alles was das Knoblauch-Herz begehrt. Die Veranstaltung wird dabei von freiwilligen Helfern organisiert, der Erlös von circa 500.000 US-Dollar kommt Bildungs- und Kunstorganisationen für Jugendliche zu Gute.

Wer es auch im Urlaub eher mit heimischen Gerichten hält, dem sei das „Florida Strawberry Festival“ ans Herz gelegt. Ganze elf Tage, vom 2. bis 12. März 2017, dauert das Fest zur Erdbeerernte, dessen Tradition bis 1930 zurückreicht. Natürlich gibt es hier Erdbeeren in jeder Art und Weise: pur, als Torte, in Schokolade umhüllt, im Salat oder als Ohrring. Doch darüber hinaus finden zahlreiche Wettkämpfe statt. Gesucht wird die jährliche Erdbeerkönigin oder auch das schnellste Schwein, welches im Anschluss an das Rennen stolz bei einer Runde durch das riesige Festivalgelände präsentiert wird.

Nach so viel Essen ist ein Besuch beim „Miami Rum Renaissance Festival“ genau das Richtige. Rum-Produzenten, -Experten und -Liebhaber kommen vom 22. bis 23. April 2017 aus allen Ecken der Erde, um beim größten Rum Festival der Welt zu probieren und zu fachsimpeln. Als Highlight vergibt das RumXP International Rum Expert Panel Preise in zahlreichen Kategorien. Pur, „on the rocks“ oder als Cocktail – Cheers!

Frankreich, Spanien, Großbritannien, erneut Spanien, Patriots of Amelia Island, Green Cross of Florida, Mexiko, Konföderierte Staaten von Amerika, Vereinigte Staaten – seit 1562 stand Amelia Island unter nicht weniger als acht Flaggen. Die Insel im Norden Floridas ist sogar die einzige Gemeinde in den USA, die unter so vielen Flaggen gelebt hat. Berühmtheit erlangte Amelia Island zudem als Geburtsort der modernen Shrimp-Industrie. In ihren besten Jahren lieferte die Insel 80 Prozent aller süßen, weißen Florida-Shrimps. Beides zusammen wird vom 5. bis 7. Mai 2017 im „Isle of Eight Flags Shrimp Festival“ zelebriert. Eingeläutet von einer großen Piratenparade am Tag vor dem Festival gibt es danach nicht nur Shrimps in Hülle und Fülle, sondern auch die Miss Shrimp-Festival-Wahl, zahlreiche Piratenworkshops, ein Eiscremewettessen für Groß und Klein sowie einen Shrimpboot-Dekorationswettbewerb.

Andreas Rieger und Ivo Ebert

von Bernhard Steinmann

In der Hannoverschen Straße 1 in Berlin befindet sich das im November 2015 eröffnete Restaurant einsunternull von Ivo Ebert.

Restaurantchef und Inhaber Ivo Ebert ist uns das erste Mal in Langen bei Juan Amador begegnet. Im Berliner Reinstroff trafen wir ihn wieder und nun, in seinem neuen Restaurant, beginnt er erneut von vorne. Wir haben ein halbes Jahr bis zu unserem Besuch vergehen lassen, damit sich die Küchen- und Serviceteams einspielen konnten und wagen nun einen ernsthaften Test.

Regionale Produkte sind im Trend. Ich habe dabei immer ein etwas ungutes Gefühl, da das Wort „regional“ reichlich unbestimmt ist und dringend einer Auslegung bedarf. Ich bevorzuge daher den Begriff „heimische Produkte“. Es wird ein Menü mit 10 Gängen angeboten, welches beliebig reduziert werden kann.

Das Menü:

Gemüse, still und fließend.
Rettich, Herz und Kresse.
Der Rettich ist milchsauer eingelegt, der Teller wurde mit Sauerrahmcreme eingepinselt.
Das Herz war an den Nachbartischen Gegenstand intensiver Diskussionen.
Es handelt sich um ein kleingeraspeltes Rinderherz, welches als Würzmittel eingesetzt wird. Zunächst in Salzlake eingelegt, getrocknet und danach geraspelt.
Hinzu kommen Sauerteigchips.

Champignonbrot, Zwiebelgewächse und Goldleinöl.
Spannrippe vom Rind und Knollensellerie.
Die Hauptkomponente ist aus meiner Sicht die Sauce. Knollensellerie wird geröstet, als Sud aufgekocht und stark reduziert. Ein aromatischer Höhepunkt.

Buchweizen und Kürbis.

Schmorzwiebel, Brühe und Fichte.

Saibling, Asche und Rapsöl.
Der Saibling aus der Müritz wurde 24 Stunden in Salz eingelegt und fast roh
mit Lauchasche und Waldmoos serviert.
Der Klecks Rapsöl mit Karottensaft überrascht nicht nur mit starkem Aroma sondern auch mit großer Viskosität. Ein sehr gelungenes Gericht.

Karotte, Anis und Walnuss

Kräuterseitling, grüner Speck und Sonnenblumenkerne und Sonnenblumencreme.

Schwarzwurzel, Joghurt und Waldmeister.

Milch, Molke, Mohn und Löwenzahblüten vom letzten Jahr.
Das Mohn-Molke-Gemisch wird von Milchschaumchips und Milchschaumcreme begleitet.
Zarte Bitternoten bereichern das gelungene Gericht.

FAZIT:
Andreas Rieger hat uns an diesem Abend überrascht.
Er behandelt seine Produkte mit großer Sorgfalt und begeistert mit kreativen Einfällen.

Ich finde dieses Restaurant ist eine wunderbare Ergänzung der Berliner Spitzengastronomie. In diese Kategorie stufe ich das einsunternull auch ein. Einen Michelinstern könnte ich mir allemal vorstellen. Andreas Rieger hätte ihn verdient.

Den vollständigen und bebilderten Bericht finden Sie wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Dieter Müller

Die Auszeichnung als „Deutschlands Kochlegende“ ist für Dieter Müller eine besondere Ehre: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, fühle mich geehrt und in meiner Arbeit bestätigt“. Mit dem Preis wird Dieter Müller für sein herausragendes Engagement in der Nachwuchsförderung geehrt. Als Präsident des Wettbewerb „Koch des Jahres” trägt er wesentlich dazu bei, talentierte Köche und Köchinnen zu fördern. Dieter Müller leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der Spitzengastronomie Europas.

Der Preis würdigt außerdem sein 50-jähriges Lebenswerk, das „fast alle nur denkbaren Auszeichnungen der Gastronomiebranche umfasst,“ wie es in der Laudatio heißt. Der Spitzenkoch betreibt heute eine private Kochschule im Odenthal und kocht auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Gemäß seiner Philosophie „Kochen mit Herz und Leidenschaft” kocht er dort für seine Gäste. Im September ist sein Kochbuch mit Autobiographie „Wie Deutschland genießen lernte” im Lingen Verlag erschienen.

Die Auszeichnung „Deutschlands Kochlegende“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Verlagsgruppe Grupo Caterdata, Veranstalter des Wettbewerbs „Koch des Jahres”, ehrt damit Persönlichkeiten der Gastronomiebranche, die sich durch ihr Wirken im Bereich der Kulinarisitik in besonderer Weise auszeichnen.

Schokoladenfestival in Opatija

Auch wenn es draußen fröstelt, wird es den Leckermäulern und Süßschnäbeln warm ums Herz – beim Schokoladenfestival in Opatija am ersten Dezemberwochenende.

Sie liegt direkt an der salzigen Adria und ist doch drei Tage lang die süßeste Stadt im Kvarner – die alte Kurstadt Opatija zeigt sich von 4. bis 6. Dezember von ihrer Schokoladenseite. Wer an diesem Wochenende durch die hübschen Gassen bummelt, entdeckt die besten kroatischen, aber auch internationalen Marken dieser zartschmelzenden Leckerei sowie kleine, ausgesuchte Konditorbetriebe, die sich auf Süßes mit oder aus Schokolade spezialisiert haben. Herz des Festivals ist die große Freilichtbühne im Zentrum der Stadt, wo jeder Hersteller die besten Produkte seines Angebots präsentieren – und auch verkaufen – kann.

Doch auch in Opatijas Hotels und Restaurants, in Kunstgalerien und Ausstellungspavillons, in Museen und Schulen geht es süß her. Da wird musiziert, verkostet, bewundert und betrachtet, ausprobiert und gelernt, natürlich rund um die kostbare Kakaobohne. Und schließlich – die imperiale Tradition verpflichtet – zaubern die Konditoren mit vereinten Kräften eine riesige „Kaisertorte“.

www.kvarner.hr

Kochen mit Herz für herzkranke Kinder

Ein kulinarisches Topf an Topf-Rennen lieferten sich die Teilnehmer des Rezeptwettbewerbs, zu dem die ChefHeads und die Stiftung KinderHerz im vergangenen Jahr aufgerufen haben. Dabei galt es nicht nur mit Herz, sondern mit HerzGewürz von Finca Marina zu kochen. Die Gewinner wurden jetzt von einer hochkarätigen Jury aus Spitzenköchen gekürt.

Stiftung KinderHerz – Sextett JuryGemeinsam mit ChefHeads, dem Club der Küchenchefs, hat die Stiftung KinderHerz im November 2014 Hobbyköche aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, Rezeptideen einzureichen. Die fünf Gewinner mit den besten Rezepten stehen nun fest.

Die Jury bestehend aus den Spitzenköchen Heinz Winkler (Residenz Heinz Winkler, Aschau), Michael Kempf (Facil, Berlin), Heinz O. Wehmann (Landhaus Scherrer, Hamburg), Erik Schröter (Matisse, Basel) und Tristan Brandt (Opus V, Mannheim) sowie dem Präsidenten der ChefHeads, Guido Fritz, hat die raffiniertesten Ideen aus allen Einsendungen ausgewählt.

• Platz 1: Renate Emmert, Hähnchenkuchen
• Platz 2: Christine Mayhack, Ravioli mit Hähnchenfüllung
• Platz 3: Monika Mörchen, Apfel-Paprika-Süppchen
• Platz 4: Inge Emmert, Schlemmerbratapfel
• Platz 5: Christina Pabsch, Orangen-Reis

Die zwei besten Rezepte hat die Jury mit einem Kochkurs beim KinderHerz-Botschafter Dieter Müller in Odenthal, inklusive einer Übernachtung im renommierten Hotel-Restaurant Zur Post, prämiert. Die Plätze drei bis fünf erhielten je ein signiertes Kochbuch mit köstlichen Rezepten des Sternekochs.

Mit ihren Förderprojekten unterstützt die Stiftung KinderHerz deutschlandweit Herzzentren, damit die medizinische Versorgung herzkranker Kinder optimiert und die Erforschung und Entwicklung neuer Therapien gewährleistet werden kann. Außerdem leistet die Stiftung wichtige Aufklärungsarbeit. So hilft sie, die Lebenschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen unter www.stiftung-kinderherz.de

Alle HerzGewürz-Gerichte zum Nachkochen finden Interessierte unter www.stiftung-kinderherz.de/neue-rezeptkreationen-mit-dem-herzgewuerz-entwickeln.html

Das isst Dubai

Soul-Food, Macarons und Social Restaurants

Dubai isst, schlemmt, genießt und experimentiert – hier ein paar News aus der Foodszene:

Noch in diesem Jahr wird das zweite Soulfull Outlet in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnen: Unter der Leitung von Thomas Klein International wird es im The Emirates Financial Towers-Restaurant Gerichte geben, die mit dem Zusatz „gut fürs Herz“ oder „stärkt das Immunsystem“ versehen sind. Es werden ausschließlich frische Zutaten verwendet und Lebensmittel, die am Ende des Tages übrig sind, werden in soziale Einrichtungen gebracht. www.thomaskleingroup.com

Im Jahr 1802 eröffnete Dalloyau das erste Geschäft in der Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré. Nun haben die Konditoren und Chocolatiers auch Einzug in Dubai gehalten: In der Mall of the Emirates gibt es die legendären Macarons und das traditionelle „Pain du Roy“, aber auch französische Köstlichkeiten wie Croque Monsieur oder Angus Beef mit Béarnaisesauce. Weltweit gibt es bereits über 400 Geschäfte und jedes Jahr kreieren die Gourmetexperten mindestens 500 neue Rezepte. www.dalloyau.com

Vom 14. bis 23. Mai findet die vierte Jumeirah Restaurant Week statt. Insgesamt beteiligen sich über 40 Restaurants daran, darunter das Pier Chic, Paj Thai und The Noodle House im Madinat Jumeirah oder Junsui und Al Iwan im Burj Al Arab. Infos unter www.jumeirah.com

Im Sommer wird das InterContinental Dubai Marina mit neun verschiedenen Bars und Restaurants eröffnen. Dazu gehören das Marina Social Restaurant und The Social Room Bar unter der Leitung des Küchenchefs Jason Atherton. Dahinter steckt die Idee, Michelin Sterne-Küchenqualität in unprätentiösem Ambiente anzubieten – Gäste sollen sich eingeladen fühlen, auch nur für einen kleinen Lunch oder einen Drink vorbeizuschauen. www.ihg.com/intercontinental/hotels/de/de/dubai/dxbpl/hoteldetail/about-the-hotel/dining

Ein „must visit“ ist der Ripe Night Market Dubai, der jeden Samstag von 16 bis 21 Uhr im Al Barsha Pond Park stattfindet. Ob indische oder mexikanische Küche, Rohkost oder vegan – hier kommt jeder auf seine Kosten. Mit Live-Musik und kleinen bunten Laternen wird der Markt zu einem wöchentlichen Fest im Park. www.ripeme.com/night-market

Windrather Bauernkäserei

Ricola, Lisa und ihre Kolleginnen…

… sind schwarz-bunte Holstein-Friesians, die auf den Demeter-Betrieben „Örkhof“ und „Schepershof“ im Bergischen Land leben und die Bio-Milch für die von den Höfen gemeinsam betriebene „Windrather Bauernkäserei“ liefern. Die Kuh-Damen leben im Sommer auf der Weide, im Winter in einem mit Stroh eingestreuten Laufstall – und natürlich haben sie Hörner!

„Mit Herz und Hand“, also auf traditionelle handwerkliche Weise, werden hier aus der naturbelassenen Rohmilch Hofkäse und Hofmilchprodukte hergestellt: zum Beispiel der hauseigene Quark, der schon bald nach dem morgendlichen Melken aus der frischen, ungekühlten Milch „angesetzt“ wird und so seinen ganz unverwechselbaren Geschmack bekommt. Frische Milch gibt es hier zum Selbstabfüllen, praktisch „direkt von der Kuh“ – und als Spezialität der Region macht Hofkäsemeister Tobias Schlevogt „Bergischen Landkäse“, einen Schnittkäse, der immer wieder mit Gewürzen und Kräutern kreativ abgewandelt und delikat verfeinert wird. Für den „Windrather Bergkäse“, der nur in den Sommermonaten hergestellt wird, wenn die Kühe das frische Gras fressen, hat die Bauernkäserei 2012 als Qualitätsauszeichnung die silberne VHM-Käseharfe bekommen.

Wie man aus bester Rohmilch nach den strengen Demeter-Richtlinien Hofkäse und Hofmilchprodukte macht, möchte Tobias Schlevogt seinen Kunden und allen Hofbesuchern auch gerne anschaulich zeigen. Deshalb wurde extra eine „Besucherbrücke“ eingebaut – von hier aus hat man durch große Fenster einen idealen „Einblick“ in die Gemeinschaftskäserei und kann dem Käsemeister bei der Arbeit direkt über die Schulter schauen!

Windrather Bauernkäserei
Windratherstraße 134,
42553 Velbert,

Tel.: 02053 – 2306

www.schepershof.de