Wer die Welt retten will, muss auf die Inhaltsstoffe blicken

Jedem zweiten Verbraucher ist die Herkunft der Lebensmittel wichtig – 4 von 10 Deutschen kaufen Ware am Stück, um Verpackungsmaterial zu sparen und die Umwelt zu schonen

 Im Dezember Erdbeeren aus Spanien? Eher die günstigen Eier aus Bodenhaltung anstatt der Bio-Eier vom Freiland? Wie viel Fleischkonsum ist moralisch vertretbar? Laut einer groß angelegten Studie des Hausgeräteherstellers ritterwerk unter mehr als 1.000 Deutschen spricht das Gewissen beim Kauf von Lebensmitteln immer öfter ein Wörtchen mit. „Das Interesse an biologisch produziertem und regionalem Essen nimmt zu. Das hat nicht mehr nur gesundheitliche oder geschmackliche Gründe, sondern vermehrt auch ethische“, sagt Michael Schüller, Geschäftsführer des Hausgeräteherstellers ritterwerk.

Wachteleier
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Stilfser Käse g.U.

Garantiert ein Stück Südtiroler Berggenuss

Die klare Luft in den Bergen Südtirols, ein Stück frisches Brot und dazu der unvergleichlich würzige Stilfser Käse g.U. – mehr braucht es nicht für eine typische Südtiroler Marende. Mit dem alljährlichen Almauftrieb treibt es auch die Wanderer wieder hinauf in die Berge. Sie schätzen die regionalen Südtiroler Spezialitäten wie den Stilfser Käse g.U. als Gipfelvesper oder genießen ihn als kulinarischen Lohn für eine anstrengende Tour. Das Gütesiegel „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) belegt dabei die hohe Qualität des Stilfser Käses und bestätigt seine Herkunft aus dem Ursprungsgebiet.

Der Stilfser Käse g.U. wird am allerliebsten dort gegessen, wo auch sein Ursprung ist: in der beeindruckenden Natur Südtirols. Auf den mit Blumen übersäten Bergweiden grasen genüsslich die Kühe und liefern die gute Milch für die traditionelle Käseherstellung. Natürlich schmeckt der Stilfser Käse g.U. auch anderswo, aber auf seine Herkunft ist er besonders stolz. Denn seit 2007 schützt die Europäische Union mit dem Gütesiegel „g.U.“ die unverfälschte Authentizität des Stilfsers – und bislang ist er der erste und einzige Südtiroler Käse, der dieses EU-Prädikat tragen darf. Ursprünglich stammt er von den Almen rund um das berühmte Stilfserjoch, das ihm auch seinen Namen gab. Die Molkereitradition des halbfesten Kuhmilchkäses, auch Stelvio genannt, geht dabei bis ins Jahr 1914 zurück. In dieser Zeit war der Südtiroler Käse einer der wichtigsten Nahrungsbestandteile der Bergbauern. Auch heute noch eignet sich die Käsesorte Stilfser durch ihr unverwechselbares scharf-würziges Aroma ausgezeichnet für herzhafte Gerichte, wie beispielsweise die beliebten Kartoffelnocken oder Polentaknödel.

Der Stilfser Käse g.U. und sein traditionelles Herstellungsverfahren
Nach den EU-Regularien darf der Stelvio nur aus naturbelassener Frischmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen in den Bezirksgemeinschaften Vinschgau, Burggrafenamt, Salten-Schlern, Pustertal, Eisacktal und im Gemeindegebiet Bozen in der Provinz Bozen hergestellt werden. Die frische Bergmilch kommt von 300 Südtiroler Bergbauernhöfen, die fast alle in mehr als 1.000 Meter Höhe liegen. Nach der Anlieferung wird die Milch innerhalb von 24 Stunden verarbeitet. Speziell die Reifephase, in der eine autochthone Mikroflora auf den Käse einwirkt, verleiht dem Traditionsprodukt seine authentische Geschmacksnote. Mindestens zweimal wöchentlich wird der Stilfser während des Reifeprozesses von mindestens 62 Tagen mit der einzigartigen Mischkultur behandelt, die in der Molkerei nach einer speziellen Prozedur hergestellt wird.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch!

Unser weltweit wachsender Appetit auf Fleisch verursacht nicht nur Umweltschäden durch Massentierhaltung und Monokulturen von Futterpflanzen – er ist auch nicht gesund. So auch das Urteil einer kürzlich veröffentlichen Untersuchen der Weltgesundheitsorganisation?: Das Risiko an Gesundheitsschäden wachse mit der Menge und Regelmäßigkeit des Verzehrs an Wurstwaren und rotem Fleisch, schreibt die WHO.

Diese Aussage schlägt derzeit einige Wellen, insbesondere im undifferenzierten Echo mancher Medienberichte, aber eine kritische Beurteilung des WHO-Gutachtens ist wichtig. „Ob Fleisch oder Wurst – jedes Produkt weist in vielerlei Hinsicht erhebliche Unterschiede auf,“ so Dr. Hanns-Ernst Kniepkamp, Leiter der Qualitätskommission von Slow Food Deutschland e. V. „Fleisch ist nicht gleich Fleisch, sondern in hohem Maße abhängig von Zucht, Haltung und Fütterung der Tiere. Dazu kommt die Zubereitungsart. Hat Fleisch, das gesotten wurde, dasselbe Risiko wie gegrilltes Fleisch? Gibt es Unterschiede im Gefährdungspotenzial zwischen Rind, Schwein und Lamm? Ist ,Schwarzgeräuchertes‘ mit besonders hohem Risiko behaftet?“

Bei den unterschiedlichen Wurstarten ist das nicht anders. Vor allem bei der Herstellung von Würsten kommt der Frage nach Zusatzstoffen eine besondere Bedeutung zu. Für beide gilt: die Herkunft der Tiere und die Art der Zubereitung (Fleisch) oder Weiterverarbeitung (Wurst) sind mitentscheidend für mögliche Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Einstufung der WHO wurde anhand der Auswertung von 800 Einzelstudien gemacht, deren Fragestellungen jeweils einem ähnlichen Muster folgten. Daraus ergibt sich zwar ein großer Datenpool, eine differenzierte Aussage aus wissenschaftlicher Sicht lässt dies aber nicht zu.

„So lange diese differenzierten Fragen nach Herkunft, Verarbeitung und Zubereitung nicht beantwortet werden können, entzieht sich die Studie einer fachlichen Bewertung,“ betont Dr. Kniepkamp weiter.

Slow Food plädiert bei allen Lebensmitteln für die Wahl guter, sauberer und fairer Lebensmittel, bei denen die Herkunft, Herstellung und Zusatzstoffe nachvollziehbar sind. Gerade beim Fleischverzehr kommt es eben auf die Dosis an: Fleischverzehr in Maßen ist nicht nur ökologisch nachhaltiger sondern auch besser für die Gesundheit.

„Weniger ist mehr, das gilt gerade bei Fleisch und Fleischprodukten,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V. „Der Verzehr von Fleischkonsum steht in engstem Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit und menschlicher Gesundheit – das sagt Slow Food schon seit langem. Unsere Ernährung muss abwechslungsreich sein mit wenig, aber gutem Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter Haltung.“

www.slowfood.de

Honig

Der Tee mit Zitrone verlangt nach einer Extra-Portion Süße, das Früchte-Quark-Dessert könnte eine Abrundung vertragen oder dem Salatdressing fehlt der letzte Pfiff. All das sind ideale Gelegenheiten, statt zur Zuckerdose mal zum Honigglas zu greifen. Die goldenen Tropfen bringen nicht nur Süße, sondern auch noch ganz eigene Geschmacksnoten mit ins Spiel.

In der deutschen Honigverordnung sind alle Anforderungen an das Produkt Honig genau festgeschrieben. Diese Bezeichnung darf nur der natursüße Stoff tragen, den Bienen erzeugen, indem sie Nektar oder Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, mit eigenen spezifischen Stoffen kombinieren und umwandeln, in Waben speichern und dort reifen lassen. Seit Juli diesen Jahres schließt das übrigens auch Pollen mit ein.

Rund ein Kilogramm Honig verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr. Im Handel sind weit mehr als 50 Sorten in diversen Verarbeitungsqualitäten erhältlich. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Farbe, der Konsistenz und natürlich dem Geschmack. Von cremigem, hell-beigem, mildem Rapshonig bis zu zähflüssigem, braunem, harzig-malzigem Tannenhonig reicht die Palette.

Seine unglaubliche Vielfalt verdankt Honig zunächst der botanischen Herkunft. Blütenhonig wird aus Nektar hergestellt. Ausgangsstoff für die würzigen, meist dunkleren Honigtauhonige ist das zuckerhaltige Sekret (Honigtau) von Insekten, die auf den jeweiligen Pflanzen leben. Darüber hinaus gibt es Honige aus Nektar und Honigtau, sowie Honige unterschiedlichen botanischen Ursprungs. Die Honigarten unterscheiden sich darüber hinaus nach Herkunft, Gewinnungsart, Angebotsform oder Zweckbestimmung.

Für viele Verbraucher zählt allerdings vor allem das Aroma. „Das lässt sich auf dem Frühstücksbrot oder pur am besten erschmecken“, empfiehlt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Und wer sich nicht entscheiden kann, gönnt sich einen Vorrat aus mehreren Gläsern.“ Beim Kauf gilt es aber, genau hinzuschauen. Das Glas darf keine Risse und die Banderole am Deckel keine Beschädigungen aufweisen. „Qualitativ hochwertiger Honig zeichnet sich durch gleichmäßige Farbe und zähflüssige oder feincremige Konsistenz, sowie einen honigtypischen Geschmack und Geruch aus“, zählt Seitz auf. Gut verschlossen kann Honig an einem trockenen, kühlen, dunklen Ort bis zu zwei Jahre gelagert werden.

In dieser Zeit kann es – vor allem bei Produkten mit hohem Traubenzuckergehalt – durchaus passieren, dass der Honig kristallisiert. Das erschwert manch eine Küchenanwendung. Im Wasserbad bei bis zu vierzig Grad lässt sich Honig ohne Qualitätsverlust erhitzen und wird so wieder geschmeidig. Wer in einem Rezept Haushaltszucker durch Honig ersetzen möchte, muss beachten, dass dieser eine höhere Süßkraft hat und die im Rezept angegebene Flüssigkeitsmenge um rund 20 Prozent reduziert wird. Entsprechend müssen die Mengenverhältnisse angepasst werden.
Eva Neumann, www.aid.de

Lebensmittelkennzeichnung

Was die Herstellerangabe verrät – und was nicht

Wer Fragen zu einem Produkt hat oder Grund zur Reklamation, findet auf vorverpackten Lebensmitteln eine Herstellerinformation. Diese Angabe informiert darüber, wer für die Sicherheit und Qualität des Produktes verantwortlich ist. Das kann der Hersteller selbst sein, aber auch der Verpacker oder ein Importeur, der in der Europäischen Union niedergelassen ist. Die Angabe muss so genau sein, dass ein Brief zugestellt werden könnte, so die Vorgabe der europäischen Lebensmittelinformationsverordnung.

Die Herstellerangabe ist aber nicht unbedingt das Gleiche wie die geografische Herkunft eines Lebensmittels. Ein Hinweis auf die geografische Herkunft ist nur verpflichtend bei frischem Obst und Gemüse, frischem Fleisch von Rind, Schwein, Geflügel, Schaf und Ziege sowie bei Fisch, Eiern, Honig, nativem Olivenöl und Biolebensmitteln mit EU-Bio-Logo. Auf abgepackten Tomaten steht dann beispielsweise „Ursprungsland: Spanien“, der Verpacker oder Importeur kann aber zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen sitzen. Seine Adresse muss ebenfalls auf der Packung stehen.
Wenn die Kunden ohne eine Ursprungsangabe einen falschen Eindruck von der Herkunft des Produktes bekämen, etwa weil eine Fahne oder eine länderspezifische Besonderheit auf der Packung abgebildet ist, dann ist ein Hinweis auf die geografische Herkunft zwingend. Bei einer italienischen Minestrone, die in Deutschland produziert wurde, muss beispielsweise zusätzlich der Hinweis „Herkunft: Deutschland“ stehen.

Nur in manchen Fällen lässt sich vom Hersteller auf den Ursprung der Ware schließen. Etwa bei der Direktvermarktung von hofeigenen Erzeugnissen wie hausgemachten Nudeln oder Brot aus eigenem Getreide. Doch auch hier müssen Herkunft und Herstellung der Ware nicht zu 100 % übereinstimmen. Wenn beispielsweise Konfitüren aus heimischen Früchten im hofeigenen Laden verkauft werden, dann muss der Zucker nicht zwingend aus der eigenen oder örtlichen Produktion stammen.
Dr. Christina Rempe, www.aid.de

Weitere Informationen:
Alles zur neuen Lebensmittelinformationsverordnung finden Sie im aid-Heft „Achten Sie aufs Etikett“, Bestell-Nr. 1140, Preis: 4,00 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1140

Michael Lenort & Goran Gluvacevic

Gleich zweimal konnte das PANTHER GRILL & BAR den Titel des diplomierten Fleischsommeliers nach Hause holen: Sowohl Geschäftsführer, Goran Gluvacevic, als auch Küchenchef, Michael Lenort, haben das Diplom der österreichischen Wirtschaftskammer sowie der WIFI Steiermark erfolgreich absolviert. Damit sind die beiden in München derzeit die einzigen Fleischsommeliers. Die Ausbildung vermittelt umfassende Kenntnisse in Sachen Herkunft, Züchtung und Zubereitung und verleiht ein besonders präzises Urteilsvermögen zur Fleischqualität. Für die frischgebackenen Sommeliers ist das Diplom eine nur logische Folgerung aus ihrem täglichen Umgang mit Fleisch im Premium Segment, wie es im PANTHER Abend für Abend auf den Lavasteingrill kommt.

„Ich glaube, dass wir schon immer ziemlich Steak-Nerds waren“ lacht Küchenchef Michael Lenort „das Diplom war für uns eine Möglichkeit, unsere Leidenschaft und unser Können zusammenzufassen, weiterzuentwickeln und uns mit anderen Experten auszutauschen. Es ist Ausdruck von unserem ständigen Bestreben unseren Gästen noch höhere Qualität, noch spannendere Geschmackserlebnisse und noch bessere Abende anzubieten.“

Welche Rassen eignen sich zur Fleischproduktion? Welche Fütterung bildet welche Faserung? Welcher Schnitt für welchen Grill? – Was für den Weinkenner der Winzer ist, ist für den Fleischsommelier der Züchter. Die Ausbildung befasst sich intensiv mit der Herkunft von Fleisch, setzt sich mit den Tierrassen auseinander und vermittelt darüber hinaus eingehende Kenntnisse zu Fleischschnitt und Zubereitung. In München ist das PANTHER derzeit das einzige Lokal in dem sogar gleich zwei Fleischsommeliers tätig sind.

“Unsere Gäste sind anspruchsvoll – da muss der Qualitätsgedanke in jeder noch so kleinen Entscheidung ausschlaggebend sein. Deswegen war es uns wichtig, dass sowohl der Küchenchef als auch die Geschäftsführung das Diplom ablegen“ so Geschäftsführer Goran Gluvacevic.

Kenner haben das PANTHER GRILL & BAR in Schwabing längst für sich entdeckt. Derzeit verwöhnt Lenort seine Gäste mit sommerlichen Kreationen, wie einer ganzen Scholle vom Grill mit Babyspinat an Portojus und zum Dessert, Melonenkaltschale mit Minze – coole, unaufgeregte Kombinationen, die die warmen Temperaturen und die beiden nagelneuen Diplomzeugnisse stilecht feiern.

www.panther-grill.de
PANTHER GRILL & BAR, Franz-Joseph-Straße 45, 80801 München

Massimo Bottura

Sternekoch Massimo Bottura ist neuer Maserati Markenbotschafter

Mit Massimo Bottura hat Maserati einen neuen Markenbotschafter, der hinsichtlich Herkunft, virtuosem Können und Renommee perfekt zu dem traditionsreichen Sportwagenhersteller passt. Bottura ist gebürtiger Modeneser und führt in seiner Heimatstadt die mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Osteria Francescana, die bei den Profikritikern zu den drei besten Restaurants der Welt gehört.

Die Partnerschaft zwischen Maserati und Bottura wurde mit der Werksabholung seines schwarzen Ghibli S Q4 besiegelt. Das Fahrzeug ist, so wie auch die Kreationen des erfolgreichen Kochs, bis ins letzte Detail individualisiert.

Zur Fahrzeugübergabe war auch Harald Wester, CEO von Maserati, zugegen: „Diese Initiative stellt eine wahrhaft geschmackvolle Zusammenarbeit dar. Sie ist durch eine vollkommene Übereinstimmung von Werten gekennzeichnet, die weltweit gefeiert werden und Ruhm genießen.“ Harald Wester nutzte die Gelegenheit, um Bottura persönlich mit dem Maserati Trident Award zu ehren. Er überreichte dazu eine Miniatur der Statue des Neptun-Brunnens aus Bologna, der einst den Künstler Mario Maserati zu dem heute so berühmten Markenemblem des Sportwagenherstellers inspirierte.

Der musik- und kunstbegeisterte Massimo Bottura ist bereits seit seiner Kindheit großer Maserati Fan. Kein Wunder, dass für ihn sein neuer Ghibli einen besonders hohen Stellenwert hat – ähnlich wie auch seine Sammlung an Vinyl-Schallplatten und Kunstwerken. „Der Ghibli S Q4 ist für mich die perfekte Mischung aus reinem Stil, lebendiger Persönlichkeit, raffinierten Details und diesem einzigartigen italienischen Design – ein Flair, das auf einem beneidenswerten Kulturerbe und intensiver Forschung basiert. Genau das ist der Grund, weshalb ich sofort wusste, dass dieses Fahrzeug genau das richtige für mich ist“, betonte Massimo Bottura.

www.maserati.de

Fischstäbchen

24 Fischstäbchen isst der Deutsche im Schnitt pro Jahr. Damit sorgen die Verbraucher für einen Gesamtabsatz von insgesamt 58.492 Tonnen Fischstäbchen pro Jahr – das entspricht immerhin fast dem sechsfachen Gewicht des Eifelturmes.

Insgesamt wurde in Deutschland im Jahr 2013 ein Fanggewicht von knapp 1,1 Millionen Tonnen Fisch verbraucht. Auf jeden Bundesbürger kommen damit pro Jahr rund 13,5 kg Fisch. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) empfiehlt grundsätzlich, Fisch ein bis zwei Mal pro Woche zu konsumieren, dabei aber auf Produkte mit anerkannt nachhaltiger Herkunft zu achten.

Quellen: BMEL, DGE e.V., Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.

VKI Apfelsaft-Test

Pro Kopf konsumieren Österreicher jedes Jahr rund 7 Liter Apfelsaft. Im Supermarkt kann aus einem großen Spektrum zwischen klar und naturtrüb, zwischen Direktsaft und Konzentrat gewählt werden. Für den aktuellen Test, den der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Kooperation mit AMA Marketing durchgeführt hat, wurden 20 Apfelsäfte untersucht und bewertet: 10 Direktsäfte, 9 Apfelsäfte aus Konzentrat und ein naturtrüber Saft mit Zimtaroma.

Konkret wurden die Zusammensetzung, die Herkunft, das Vorhandensein von Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln und Schimmelpilzgiften überprüft. Weiters wurde ein direkter Geschmacksvergleich durchgeführt. Die Ergebnisse fielen weitestgehend positiv aus: Zehn von 20 Produkten erhielten sogar eine „sehr gute“ Bewertung. „Bei allen getesteten Apfelsäften gibt es derzeit weder bei Schwermetallen noch Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften ein Problem“, ist VKI- Geschäftsführer Franz Floss zufrieden. „Allerdings stammen bei vielen Produkten die Äpfel nicht aus Österreich, auch wenn es die Auslobung in manchen Fällen nahelegt.“

Im Gesamtvergleich stehen jeweils Säfte von Spar am oberen und unteren Ende der Skala. Während Spar Natur pur Bio-Apfel naturtrüb mit 95 von 100 möglichen Punkten reüssiert, erhält der Apfelsaft „Spar 100% Apfel“ eine nur „weniger zufriedenstellende“ Bewertung. Grund: Dieser Saft aus Konzentrat entsprach nicht den von der Branche selbst definierten Qualitätsstandards. Ein erhöhter 5-HMF-Wert (Zuckerabbauprodukt) weist auf Wärme- und Lagerschäden hin.

Hoher Zuckergehalt: besser mit Wasser verdünnen
Apfelsaft enthält von Natur aus viel fruchteigenen Zucker. Im Test reicht die Spanne von 94 Gramm bei Biotrend (Lidl) bis zu 120 Gramm Zucker pro Liter bei happy day. Direktsäfte enthalten tendenziell etwas mehr Zucker als Apfelsäfte aus Konzentrat. „Wer einen Liter Apfelsaft trinkt, nimmt umgerechnet zwischen 24 und 30 Stück Würfelzucker zu sich. „Daher ist es aus Sicht der Ernährungswissenschaft ratsam, Apfelsaft mit Wasser zu verdünnen“, so VKI-Projektleitern Birgit Beck. Die Auslobung „kein Zucker zugesetzt“ ist übrigens eine Werbung mit Selbstverständlichkeit: Apfelsaft darf nämlich nicht „aufgezuckert“ werden.

Auf der Positivseite von Apfelsaft steht aber nach wie vor, dass dieser auch viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Das ist besonders beim Direktsaft der Fall, da sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorogensäure an Trübstoffe gebunden sind. Besonders hohe Werte an Chlorogensäure enthalten z.B. die Säfte von happy day, Jeden Tag und Spar Natur Pur.

Herkunft: Äpfel häufig aus Polen und Ungarn
Zehn Safterzeuger gaben an, ausschließlich Äpfel aus Österreich zu verarbeiten. Bei vier Produkten ist die Herkunft auch direkt auf der Verpackung zu erkennen, da sie das AMA- Gütesiegel bzw. AMA-Biosiegel tragen. Die meisten Säfte mit österreichischer Herkunft sind Direktsäfte (7 Produkte). „Bei Säften aus Konzentrat werden die Äpfel dagegen deutlich häufiger aus dem Ausland importiert“, informiert Floss. Nur für die Apfelsäfte aus Konzentrat von Billa, Pfanner (100% Apfel aus Österreich) und Spar (100% Apfel aus Steiermark) wird laut Herstellerauskunft Obst aus Österreich verwendet.

„Bei der Hälfte der getesteten Säfte kommen die Äpfel teilweise oder vollständig aus dem Ausland. Dabei werden insbesondere Polen und Ungarn häufig als Herkunftsländer genannt. „Das ist nun doch – im wahrsten Sinne des Wortes – eine ‚saftige Überraschung’“, so Floss. „Gerade hierzulande, wo es eine starke Produktion gibt, würde man annehmen, dass vorrangig heimische Äpfel verwendet werden.“

Zwei weitere Säfte lassen aufgrund von Auslobungen wie „Hergestellt in Österreich“ oder rot- weiß-roten Fahnen darauf schließen, dass die Äpfel ausschließlich aus Österreich stammen (Jeden Tag, Spar 100% Apfel). Das ist jedoch nicht der Fall. Diese Säfte werden nur in Österreich rückverdünnt und abgefüllt bzw. die Äpfel stammen nur zum Teil aus Österreich. Floss: „Auch bei Apfelsaft gilt daher: Bilder mit heimatlicher Idylle und rot-weiß-roten Fahnen sagen noch lange nichts über die tatsächliche Herkunft des Produktes aus.“

Preis und Geschmack: Gute Qualität für geringen Preis
Im Rahmen einer Blindverkostung erhielt der Apfel naturtrüb von Billa die besten Bewertungen. Insgesamt erreichten naturtrübe Apfelsäfte etwas bessere Ergebnisse als jene aus Konzentrat – mit Ausnahme des klaren Apfelsafts von Pfanner. Alles in allem gab es aber auch hier kaum etwas zu bemängeln.

Erwartungsgemäß ist Apfelsaft aus Konzentrat mit 0,79 bis 1,67 Euro/Liter billiger als ein Direktsaft (0,79 bis 1,99 Euro/Liter). Bio-Säfte kosten dabei nicht immer automatisch mehr als konventionell hergestellte. Der Direktsaft „Omi’s Apfelstrudel“ ist mit 5,80 Euro pro Liter der teuerste Saft im Test. Das mag wohl auch daran liegen, dass dieser mit dem Zusatz „Mit Zimt veredelt“ versehen ist. Bei näherem Blick auf die Zutatenliste zeigt sich allerdings, dass es sich hier lediglich um Zimtaroma handelt. Der „Apfelstrudel-Effekt“ lässt sich aber wohl auch kostengünstiger mit einer eigenhändig verstreuten Prise Zimt und ein bisschen Zitronensaft erreichen.

SERVICE: Alle Informationen zu den Testergebnissen gibt es in der April-Ausgabe des VKI-Testmagazins KONSUMENT.

MARC VEYRAT

Sternekoch Marc Veyrat, der in seiner Hochzeit gleich mit sechs Sternen ausgezeichnet war, kommt als Gastkoch vom 28. Oktober bis 1. November 2014 von seiner Alm hinab ins Mandarin Oriental, Geneva. Seit über 30 Jahren experimentiert der Starkoch mit Wildkräutern aus den Savoyer Alpen, die er in innovativen Rezepten zu einzigartigen Kochkunstwerken komponiert.

Veyrat ist der einzige Koch, dem es je gelang, die Bestnote beim Gourmetführer Gault Millau zu erzielen: 20 von 20 Punkten. Zudem erhielt er 2001 für seine ersten beiden Restaurants jeweils drei Michelin-Sterne. Nach einem Skiunfall entschied er sich, die Sterne wieder abzugeben. Auf der Alm seiner Vorfahren führt er heute auf 1600 Metern das Restaurant „Maison de Bois“, in dem er seine kreative Kräuterküche quasi im Wohnzimmer seiner Hütte kredenzt. Seine Liebe zu den Alpen und seine Naturverbundenheit sind in seinen Menüs allgegenwärtig. Die Herkunft aller Produkte und der Erhalt der Natur nehmen dabei eine wichtige Rolle ein.

Folgende Menüs werden während des kulinarischen Gastspiels angeboten:
Lunch Menü – vom 28. Oktober bis 1. November
4-Gänge-Degustations Lunch Menü von Marc Veyrat für 133 Euro pro Person

Dinner Menü – vom 28. bis 30. Oktober
6-Gänge-Degustations Dinner Menü von Marc Veyrat für 228 Euro pro Person

Reservierungen nimmt das Mandarin Oriental, Geneva, per Email an veyrat@mohg.com entgegen. Achtung: es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung.

Marc Veyrat Gourmet Arrangement buchbar am 31. Oktober und 1. November
Das Arrangement für zwei Personen beinhaltet Übernachtung in einem Premier River View Zimmer, 6-Gänge-Degustations Dinner Menü von Marc Veyrat, Dinner im Café Calla, Frühstück, Internetzugang sowie ein Geschenk, und ist für den 31. Oktober oder 1. November nach Verfügbarkeit buchbar. Zusatznächte können zu den normalen Zimmerraten gebucht werden.

www.mandarinoriental.com/geneva