Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Gerade erschien im Verlag ars vivendi „Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd“. Die Idee dazu stammt von Timo Wentzel, derzeit Student an der Hotelfachschule Heidelberg, der als Herausgeber Geflüchtete und Spitzenköche zusammengebracht hat. Das Ziel: Die Öffentlichkeit für Küchen anderer Länder zu begeistern, für die oft tragischen Lebensgeschichten geflüchteter Menschen zu sensibilisieren – und natürlich auch und vor allem: Hilfsprojekte zu unterstützen. So gehen pro verkauftem Buch 4,- Euro als Spende an Organisationen der Flüchtlingshilfe wie Wir helfen Kindern, Start with a Friend, Flüchtlingspaten Syrien u. a. Alle Beteiligten an dem Buchprojekt haben dafür auf ein Honorar verzichtet, der Verlag trägt 1,- Euro pro verkauftem Buch bei.

Länderporträts, Lebensgeschichten, Rezepte – „Hand in Hand“
versammelt viele Aspekte. Flüchtlinge aus Irak, Iran, Syrien, Gambia, Nepal, Marokko, Afghanistan und Pakistan erzählen, wie sich die Reise in ihr neues Leben gestaltet hat, was sie mit Heimat verbinden und was mit dem neuen Land. 50 Spitzenköche (u. a. Dieter Müller, Nils Henkel, Sascha Stemberg, Frank Oehler) verraten in Interviews, was sie an der fremden Küche reizt und was sie dazu bewegt hat, bei „Hand in Hand“ mitzuwirken. Dominik Käppeler begründet sein Engagement so: „Menschen, die so viel Gewalt und Angst erleben mussten, verdienen von uns großen Respekt und maximale Unterstützung. Es ist für mich eine Ehre und Selbstverständlichkeit, mit meiner persönlichen Leidenschaft zu helfen.“ Und Alfons Schuhbeck, der einen syrischen Flüchtling bei sich als Pâtissier beschäftigt, ergänzend über die arabische Mittelmeerküche: „Ihr Aromenreichtum war für uns Köche schon immer interessant.“ Teils auch von den Geflüchteten empfohlen, haben die Spitzenköche für „Hand in Hand“ jeweils ein Rezept beigesteuert – ein Gericht aus den derzeitigen Fluchtregionen, auf ihre Weise interpretiert, oder eine spannende Eigenkreation mit Zutaten aus dem jeweiligen Land.

„Im Rahmen unserer Projektwochen während des Studiums sind wir auf die Idee gekommen, ein Kochbuch zu konzipieren, bei dem namhafte Spitzenköche mit Flüchtlingen gemeinsam kochen“, so Herausgeber Timo Wentzel. Im Heidelberger Schloss gab es im Vorfeld der Buchproduktion eine ganz besondere Kochbegegnung: Mit knapp 25 Flüchtlingen und fünf Sterneköchen wurden die Lieblingsgerichte der Flüchtlinge zubereitet. Dabei ging es nicht um Perfektion, sondern um das Miteinander und Füreinander der vielen verschiedenen Nationalitäten. „Eine ausführliche Vorbereitung für die über 70 Shootings mit den Spitzenköchen und Geflüchteten war unerlässlich“, meint Wentzel ergänzend.

„Hand in Hand“, ein wahres Herzensprojekt für alle Beteiligten, das direkt der Flüchtlingshilfe zugutekommt.

Timo Wentzel (Hrsg.)
Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd
Mit Länderporträts & Porträts der Geflüchteten von Lutz Jäkel (Text + Foto)
Vorwort von Schirmherr Nico Hofmann, UFA Geschäftsführer
Fotos der Köche & Gerichte von Adrian Ehrbar
Hardcover, 424 Seiten mit Fotos, ISBN 978-3-86913-717-9
€ 34,00 [D] / € 34,90 [A]

www.kochbuch-handinhand.de

Ambiente Frankfurt

Heute startet die weltgrößte Messe für Konsumgüter – noch bis zum 17.2. 2015

Auch kochmesser.de – Herausgeber des Gourmet Reports – stellt aus und zeigt viele Neuheiten, wie z.B. die Kiseki Messer.

Halle 3.1 – Stand H80

Gault&Millau WeinGuide 2015

Die Geehrten des Gault&Millau WeinGuide 2015 stehen fest: Thomas Haag (Schloss Lieser, Mosel) ist »Winzer des Jahres«, Karl Eugen Erbgraf zu Neipperg (Württemberg) wird als »Aufsteiger des Jahres« (Württemberg) prämiert, die »Kollektion des Jahres« stammt von Hanspeter Ziereisen (Baden) und die Sektmanufaktur Strauch (Rheinhessen) wird als »Entdeckung des Jahres« ausgezeichnet.

Der Jahrgang 2013 war für viele Winzer kein Honigschlecken. Ein feuchter Herbst, Regen und Fäulnis in den Weinbergen machten die Ernte zu einem risikoreichen Glücksspiel. Gerade im Basisbereich zeigen sich diese Schwierigkeiten des Jahrgangs recht deutlich. »An der Spitze jedoch war dieses Jahr ein Ausnahmejahr«, gibt Joel B. Payne – Herausgeber und Chefredakteur des Gault&Millau Weinguide 2015 – an. In seinen Grundzügen erinnere ihn der Jahrgang an Jahre wie 2010 und 2008: »Die gelungenen Weine im Basisbereich sind frisch und von großer Trinkigkeit und an der Spitze kehren die Weine zu mehr Leichtigkeit und Eleganz zurück.« Den Leiter des Verkostungsteams freuten besonders die niedrigen Alkoholwerte, selbst bei den trockenen Siegerweinen der Ausgabe 2015.

Unter Paynes strengster Aufsicht hat auch in diesem Jahr ein Team von über 25 renommierten Weinexperten beinahe 13.000 Gewächse von 1.250 deutschen Weingütern untersucht. Hat der WeinGuide in den vergangenen Jahren stetig an Umfang zugenommen, so entschloss sich Chefredakteur und Herausgeber Joel B. Payne für die Ausgabe 2015, die Auswahl auf die besten 1.000 deutschen Weingüter zu beschränken: »Der Liebhaber deutscher Weine findet so das Who is Who der Winzerszene mitsamt deren bester Weine in einem Buch«, meint Joel B. Payne, der mehrfach als bester Sommelier Deutschlands ausgezeichnet wurde.

Der 22. Gault&Millau WeinGuide – als Marktführer unter den deutschen Weinkompendien – ist das perfekte Werkzeug, um für sich selbst die besten Tropfen zu entdecken, egal ob luxuriöse Spitzenweine oder gut gemachte Gewächse für den Alltagsgenuss. Erfreut zeigte sich der weltweit gefragte Weinjournalist Joel B. Payne über die erfolgreiche Weiterentwicklung des WeinGuides für Nutzer von Smartphones und Tablet-Computern, die nun für die Suche nach deutschem Wein eine leistungsstarke App zur Verfügung haben. »Mit der englischsprachigen Version der App erreichen wir zudem erstmals die vielen Freunde des deutschen Weins im angelsächsischen Raum«, begeistert sich Joel B. Payne – selbst Spross einer amerikanischen Anwaltsfamilie.

Die Sieger 2015
Zum »Winzer des Jahres« der Ausgabe 2015 kürte die Gault&Millau-Redaktion Thomas Haag von Schloss Lieser an der Mittelmosel. »Vor 20 Jahren lag das einst weltberühmte Gut noch im Dornröschenschlaf. 20 Jahre hat Thomas Haag beharrlich und letztlich erfolgreich daran gearbeitet, das Gut wieder zu einem weltweit anerkannten Spitzenbetrieb zu machen«, jubelt der WeinGuide-Chef Joel Payne über den höchst talentierten Geschäftsmann.
Der Ehrentitel »Kollektion des Jahres« geht in diesem Jahr in den süd-westlichsten Zipfel Deutschlands an das badische Weingut Ziereisen. Chefredakteur und Herausgeber Joel B. Payne lobt Hanspeter Ziereisen für seinen »bewundernswert kompromisslosen Stil« – egal ob beim Syrah, dem Spätburgunder oder dem badischen Gutedel.

Der Titel »Entdeckung des Jahres« geht nach Württemberg in das traditionsreiche Haus von Karl Eugen Erbgraf zu Neipperg. »Die Weine des Renommierbetriebs wurden immer trinkanimierender«, erweist Joel B. Payne – bis 2009 Präsident der Internationalen Föderation der Weinjournalisten – bei der Präsentation des WeinGuide 2015 im Mainzer Stammhaus der Rheinland-Pfalz Bank Weingut und Weinmacher die Ehre.

Die »Entdeckung des Jahres« kommt 2015 mit der Sektmanufaktur Strauch – einem jungen Start-Up und Spezialisten für höchst feinen Sekt – aus dem rheinhessischen Osthofen: »2013 wurde dort der erste Sekt degorgiert und es war ein Traum-Start«, begeistert sich Joel B. Payne, Chefredakteur und Herausgeber des Gault&Millau WeinGuide.
»Sommelier des Jahres 2015« darf sich Daniel Kiowski aus dem Restaurant »Schloss Berg« in Perl-Nennig nennen. Als »wortgewandtem Herold der Region Mosel-Saar-Ruwer gelingen ihm perfekte Allianzen zwischen Asiens Aromen und gereiften Rieslingen«, feiert ihn gut gelaunt die Chefredaktion, das heißt Joel B. Payne.

Die »Weinkarte des Jahres« liegt 2015 im Düsseldorfer »Schorn« auf. Das Haus hat schon immer großen Wert auf den deutschen Wein gelegt und bietet, da schon Vater Franz Joseph Schorn den Keller klug bestückte, eine beeindruckende Auswahl und Jahrgangstiefe«, bekennt der Gault&Millau-WeinGuide Herausgeber Joel B. Payne.

Wie zuverlässig die Bewertungen des Gault&Millau sind, zeigt die Bernhard-Breuer-Trophy. Ein Wettbewerb für gereifte trockene Riesling-Gewächse, der nach 13 Jahren zu den wichtigsten Wettbewerben dieser Art in Deutschland zählt. Joel B. Payne, der sich als Marathonläufer – zuletzt auf der Großen Mauer in China – mit Ausdauer bestens auskennt, freut sich über den diesjährigen Sieger, den 2004er Kirchenstück Riesling trocken des Pfälzer Weinguts Bürklin-Wolf: »Ein schwebender Buddha, voller Strahlkraft und Eleganz.«

Den besten gereiften Spätburgunder tranken die Gault&Millau Tester rund um Joel B. Payne im Weingut des jüngst verstorbenen Starwinzers Bernhard Huber (Baden) mit dem 2004er Wildenstein »R«, den besten fruchtsüßen Riesling beim Joh. Jos. Prüm an der Mosel (2004 Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 15/05).

Der WeinGuide 2015
Der Gault&Millau WeinGuide 2015 ist DAS Standardwerk für Weingenießer. Kein Wein und kein Weingut von Bedeutung fehlen in diesem Buch. Dies unterscheidet den Gault&Millau entscheidend von anderen Publikationen und Wettbewerben.

Mit dem Gault&Millau WeinGuide 2015 findet jeder seinen persönlichen Lieblingstropfen: egal ob Prestigegewächs auf Weltklasseniveau oder Schnäppchen mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben den Siegerlisten, die das Beste zeigen, was deutsche Winzer in ihren Preislisten aufführen, finden sich jede Menge Tipps für Schnäppchenjäger: günstigste Weißweine, Produzenten roter Schnäppchen und süffige Schoppen aus der Literflasche. Allesamt getestet, bewertet und für gut befunden von einem 25-köpfigen Team renommiertester Weinexperten rund um den deutschen Weinpapst Joel B. Payne.

In neun Kategorien – sechs dieser Kategorien sind fruchtigen und edelsüßen Weinen vorbehalten – listet der Gault&Millau WeinGuide 2015 die besten Weißweine des Jahrgangs 2013 und die vorzüglichsten 2012er Rotweine Deutschlands. Dabei stehen naturgemäß der Spätburgunder und der Riesling im Vordergrund, Klassiker, deren Pflege sich die Redaktion besonders verbunden fühlt.

Der Gault&Millau WeinGuide spiegelt dabei die neuen Trends der Weinszene wider. Die Modeweine vom Sauvignon Blanc bis zum Blanc de Noirs sind mit ihren besten Exemplaren gelistet, genauso wie ausgefallene Rotwein-Cuvées.

Erneut werden in einem eigenen Ranking leichter trockener Spielarten, einem vielfachen Genießerwunsch folgend, Riesling-Gewächse mit einem Alkoholanteil unter 12 Prozent des Volumens aufgeführt.
Bei der Bewertung der Weingüter steht die Weinqualität an erster Stelle. Der WeinGuide dient außerdem als touristisches Nachschlagewerk. Er zeigt dem Reisenden die Routen zu den Gütern, verzeichnet Anschriften und Öffnungszeiten sowie Hinweise auf Verkostungsmöglichkeiten, Vinotheken, Gutsausschank und Verkauf.

Beide Ausgaben des Gault&Millau 2015 – Restaurantführer wie WeinGuide – sind auch als App für iPhone und für Android-Smartphones erhältlich.
Der Gault&Millau WeinGuide steht in der Tradition des »Reiseführers für Genießer« Gault&Millau Deutschland, der seit über 30 Jahren fundierte Restaurantkritik und strenge Bewertungen mit Lesevergnügen verbindet.

Gerhard Eichelmann

Bei der Eröffnung der 39. Mainzer Weinbörse der Prädikatsweingüter in Mainz am vergangenen Wochenende stand die Verleihung der VDP Trophy Herkunft Deutschland an Gerhard Eichelmann, den Herausgeber des seit 2000 jährlich erscheinenden Weinführers „Deutschlands Weine“ im Mittelpunkt. Seit 2001 verleiht der VDP die VDP Trophy an herausragende Publizisten, die sich durch ihre Arbeit um den deutschen Wein verdient gemacht haben. In seiner Laudatio für den 8. Preisträger skizzierte VDP-Vizepräsident und vormaliger Herausgeber des Gault Millau, Armin Diel den bemerkenswerten und ungewöhnlichen Weg Eichelmann‘s in die Welt der besten Weine, und lobte dessen „schnörkellose Offenheit“, mit der er sich Anerkennung unter Weinliebhabern und Winzer gleichermaßen erworben habe. „Der Eichelmann“ zählt heute mit einer Auflage (2011) von über 25.000 Exemplaren, in denen über 800 Winzer und 8000 Weine kritisiert werden, zu den Standardwerken des deutschen Weines.

Der aus Franken stammende Preisträger, kannte zwar Wein durch den elterlichen 50-Ar Weinberg von Kindesbeinen an, dennoch machte er erst über den Umweg einer internationalen Karriere als Unternehmensberater seine Passion Wein zum Hauptberuf. 1997 gründete der diplomierte Volks- und Betriebswirt den Verlag Mondo in Heidelberg und führte mit der Weinzeitschrift „Mondo – Weine der Welt“, die seit 62 Ausgaben anzeigenfrei und ausschließlich im Abonnement publiziert wird, das international übliche 100-Punkte-System für Weinbewertungen in Deutschland ein. Im Jahr 2000 folgte die erste Ausgabe des „Eichelmann“. Die Philosophie hinter dem erfolgreichen Wein-Guide, dessen Bewertungen auf Blindverkostungen basieren, ist simpel: Ob nun Weinliebhaber, der gerne kocht und seinen Gästen einen guten Wein anbieten möchte, oder Sommelier, der selbst an vielen Weinverkostungen teilnimmt, oder Weinhändler –der Guide soll für den Laien wie für den Profi verständlich und nützlich sein.

Auffallend anders ist die Systematik des Buches. Im Unterschied zum Gault Millau sortiert Eichelmann alle Winzer gebietsübergreifend in alphabetischer Reihenfolge. Nach einer Art Prämierung für die aktuell Besten der Branche, bezogen auf die Gesamtkollektionen, folgt ein Rückblick auf zehn Jahre zurück, welcher den aktuellen Zustand der damals hoch bewerteten Weine beurteilt. Es folgt ein Überblick über Entwicklungen in den einzelnen Anbaugebieten sowie einer Auflistung empfehlenswerter Güter von „Weltklasse“ (5 Sterne) bis „Zuverlässig“ (1 Stern). „Schnäppchen“ und die Mondo-Klassiker Bibliothek ergänzen das Werk.

Gerhard Eichelmann zeigte sich hocherfreut über die Ehre des Preises: „Ein Weinkritiker beurteilt Wein aus der Sicht der Konsumenten, der Weintrinker. Jedem Weinfreund geht es um Eines: Um besseren Wein – genau wie allen engagierten Winzern auch, die stetig bestrebt sind noch bessere Weine zu erzeugen. Und wenn meine Arbeit als Weinkritiker vom VDP gewürdigt wird, dann heißt dies vielleicht sogar, dass Weinkritik beiden hilft, dem Winzer wie dem Konsumenten. Schön wäre es ja…“

Die VDP-Weinbörse in Mainz ging mit großem Erfolg zu Ende. Mehr als 3000 Besucher verkosteten an zwei Tagen rund 1378 Weine der VDP Prädikatsweingüter. Damit blieb die Besucheranzahl auf dem Niveau des Vorjahres. Doch für die 170 ausstellenden VDP Winzern ist die Qualität des hochkarätige Gästepotentials, das 2012 Mainz besuchte, entscheidend.

Manfred Kohnke

Der wichtigste deutsche Restaurantkritiker Manfred Kohnke übergibt die Chefredaktion des Gault Millau an Patricia Bröhm – Manfred Kohnke wird Herausgeber

30 Jahre Gastronomie-Kritik und 20 Jahre Wein-Expertise: Der renommierte Gault Millau feiert in Deutschland 2012 gleich zwei Jubiläen. Mit viel Schwung starten die von Köchen und Winzern für ihre ebenso scharfzüngigen wie fundierten Beurteilungen gefürchteten Redaktionen in das Jubiläumsjahr. Die im November 2012 erscheinenden Jubiläumsausgaben werden in frischer Optik und mit noch mehr Nutzwert ihr Gourmet- und Weinwissen präsentieren.

v.l.n.r.: Christian Romanowski, Frl. Romanowski, Manfred Kohnke

„Manfred Kohnke“ weiterlesen

Bier Guide 2012

Anlässlich des Bierfestes im Casino Linz am 27. 3.
2012 ehrte Bierpapst Conrad Seidl die Top-Bierlokale Österreichs und
präsentierte die 13. Auflage seines Bier Guides. Der „Bier Guide
2012“ will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit
besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.

Die Top-Lokalempfehlungen aus „Conrad Seidls Bier Guide 2012“ sind:

– Alvera / Monte Mio (Salzburg) als Bier&Käse Lokal des Jahres
– Wia z’haus Lehner (Linz) als Biergarten des Jahres
– Ansitz Haidenhof in Lienz als Tiroler Bierlokal des Jahres
– Der Stadtwirt (Oberwart) als Burgenlands Bierlokal des Jahres
– Mühlvierteln im Salzamt in Linz als Oberösterreichs Bierlokal des
Jahres
– Alchimiste Belge in Salzburg als Salzburger Bierlokal des Jahres
– Hirter Braukeller in Hirt als Kärntner Bierlokal des Jahres
– John Cor in Hartberg als steirisches Bierlokal des Jahres
– Braugasthof Reiner in Lochau als Vorarlbergs Bierlokal des Jahres
– Gwölb in Korneuburg als Niederösterreichs Bierlokal des Jahres

– Brendl als Wiener Bierlokal des Jahres

Einfach „ein Bier“ bestellen, das ist vielen österreichischen
Bierfreunden längst zu wenig. „Sie bestellen ja auch nicht einfach
„Essen“, wenn sie in ein Lokal gehen, sondern wählen aus, worauf sie
gerade Lust haben. Ein Speiselokal, das nur einen einzigen Eintopf
anbietet, ist eben kein Speiselokal und ein Bierlokal, das nur ein
einziges Bier anbietet, müsste schon ein ganz einzigartiges Bier in
einem einzigartigen Ambiente anbieten, um seine Existenz als
Bierlokal zu rechtfertigen“, sagt Conrad Seidl, der Herausgeber des
Bier Guide 2012.

Dieses Buch ist der wichtigste Wegweiser zu den besten Bierlokalen
Österreichs – und zu einem von Jahr zu Jahr besseren Bierangebot: Es
gibt heute eine Vielfalt von Stilen aus österreichischen Brauereien,
die noch vor zehn Jahren undenkbar war. Bierpapst Conrad Seidl ist
stolz, dass sein Bier Guide zu dieser Entwicklung entscheidend
beigetragen hat.

Conrad Seidls Bier Guide 2012: 412 Seiten, Auflage 45.000 Stück ,
Preis: EUR 14,90 Bestell-Hotline: a.post@medianet.at, Tel.: +43 (0)1
919202115, medianet Verlag AG

Falstaff ist Österreichs ZAGAT

Google Deal mit Restaurantführer ZAGAT

„Dass Google den Restaurantführer Zagat kauft, ist
eine Bestätigung dafür, dass die Zukunft der Restaurantkritik
eindeutig auf dem Demokratisierungstrip ist und ohne Internet nicht
mehr wegzudenken ist“, sieht sich Wolfgang Rosam, Eigentümer und
Herausgeber des Falstaff Restaurantguides in Österreich, bestätigt.
Für Falstaff sind die Zagat-Restaurantkritiken (Zagat ist in den USA
mit Abstand der wichtigste Restaurant-, Hotel– und Einkaufsführer)
stets das Vorbild gewesen: Wie bei Zagat, bewerten auch bei Falstaff
rund 17.000 Gourmetclubmitglieder, also Gäste, die besten 1.000
Restaurants in Österreich. Und zwar via Handy, Internet oder
Fragebogen. Mit mehr als 200.000 Restaurantbewertungen publiziert
Falstaff nicht nur den demokratischsten, sondern auch umfassendsten
Restaurantguide Österreichs.

Google bestätigt den Trend
„Dass nun Google um sehr viel Geld den Restaurantguide Zagat
übernimmt, ist ein klarer Beweis dafür, dass mittelfristig nicht nur
das Zustandekommen von Restaurantkritiken durch das Publikum im Trend
liegt, sondern auch die Elektronisierung der Restaurantguides“, ist
Rosam überzeugt. Der Falstaff Restaurantguide ist übrigens unter
www.falstaff.at als kostenloses A1 App problemlos und in
Sekundenschnelle auf jedes iPhone oder Android Smart Phone
herunterzuladen. Somit hat man stets auf seinem Handy den Falstaff
Restaurantguide mit dabei.

Johann Willsberger

Die Genesis des Weines – Weinbilder-Ausstellung von Gourmet-Legende Johann Willsberger

Mit etwas Erfahrung kann jeder Weinfreund nach einem Probeschluck nicht nur Geschmacksnoten wie Kirsche, Schokolade oder Eiche herausschmecken, er kann auch Rebsorte oder Anbaugebiet bestimmen. Doch bei allem Know-How bleibt jedem Wein ein Geheimnis – entstanden in der Zeit, in der sich der Traubenmost in Wein verwandelt. Dieser Phase der Wein-Werdung widmet sich eine Ausstellung außergewöhnlicher großformatiger Bilder von Gourmet-Legende und Fotograf Johann Willsberger im Kloster Eberbach.

Vom Werden der Weine – das ist das Thema der ungewöhnlichen Ausstellung mit Fotografien von einem besonderen Motiv: dem Wein, wenn er zum Wein wird. Weine sind mehr als nur ein alkoholisches Gärungsprodukt, sogar mehr als nur ein Kulturgut. Darum hat Johann Willsberger große und berühmte Weine zum Zeitpunkt ihrer Gärung besucht und besondere Momente der Verwandlung festgehalten. Beim Porträtieren von Frankreichs Klassikern Romanee-Conti und Margaux über Bruno Giacosas Barolo in Italien bis zum australischen Super-Syrah Hill of Grace sind spektakuläre Bilder entstanden, die so noch nie gezeigt wurden. Damit bleibt nach dem visuell faszinierenden Gärungsprozess nicht nur ein Kunstwerk für den Gaumen, sondern auch eines für das Auge – und ein wenig für die Ewigkeit.

Willsberger – Erfinder, Herausgeber und Fotograf des legendären Magazins „Gourmet“, setzte von 1976 bis 2001 in genau 101 Ausgaben Maßstäbe mit einem neuen und einzigartigen Stil der Fotografie und der Präsentation von Essen und Wein. Das vierteljährlich erscheinende Magazin wurde in über fünfzig Ländern gelesen. Willsberger war weltweit in nahezu jeder Sterneküche mit seiner Kamera zu Gast, und auf jedem renommierten Weingut wurde er als einer der wichtigsten Protagonisten und profunden Kenner der gehobenen Ess- und Trinkkultur herzlich empfangen.

„Ich habe über Essen und Trinken alles geschrieben, was damals berichtenswert war“, sagt Willsberger und wandte sich voll und ganz der Fotografie zu. Natürlich blieb er dem Genre treu, aber auf eine andere Art und Weise als in den Jahren zuvor: Gelegentlich verfremdet, oft aus einem anderen als dem üblichen Blickwinkel betrachtet und manchmal als digitale Komposition angelegt, zeigen Willsbergers Arbeiten Essen und Trinken so, dass man gar nicht auf die Idee kommt, dass es sich um Speisen oder Getränke handelt. Und auch die Bilder, die dokumentieren, wie aus fruchtigem Traubenmost berauschender Wein wird, erinnern an pulsierendes Blut, an stürmische See, an brodelnde Lava.

Vor vier Jahren erschienen von Johann Willsberger bereits zwei große Bildbände à 260 Seiten mit dem Titel „Die Bilder vom Wein“. Die Ausstellung zeigt nun neue Arbeiten und noch nie ausgestellte Bilder. Im atmosphärisch einzigartigen Kloster Eberbach widmet sich vom 25. September bis 10. Oktober damit erstmalig eine große Ausstellung dem Thema Wein-Kunst.

Johann Willsberger gilt als Legende in der Gourmet-Welt. Von 1976 bis 2001 zeichnete er verantwortlich für die Publikation des Magazins „Gourmet“. Er arbeitete als Herausgeber, Fotograf, Gestalter und hatte einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der deutschen Gourmetszene. Heute lebt und arbeitet er in der Schweiz. Neben seinen Aufnahmen zum Werden des Weins fotografiert er Kompositionen und Impressionen mit Gewürzen und Kräutern, Obst und Gemüse, Fischen und Fleisch. Alle Bilder zeigen Strukturen, Farben und Flächen, die an Gemälde erinnern.

Teuro

Dass die meisten saarländischen Restaurantbesitzer die Euro-Einführung zu kräftigen Preisaufschlägen genutzt haben, belegt jetzt Klaus Bierle, Herausgeber des Restaurantführers Saarland

Dass die Gastronomie die Euro-Umstellung zu Beginn des Jahres 2002 dazu genutzt hat, bei den Preisen kräftig zuzulangen, ist hinlänglich bekannt und hat für heftigen Ärger und enormen Image-Schaden gesorgt. Der „Teuro“ war geboren. Ist das mit den hohen Preisen so geblieben oder haben sich viele Wirte einen Rückzug angetreten? Verlässliche Daten, welche Speisekarten-Strategie die saarländischen Gastronomen in den vergangenen Jahren verfolgt haben, gab es bislang nicht.

Lesen Sie den gesamten Bericht in der Saarbrücker Zeitung:
www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Saarbruecken-Bierle-Saarland-Gastronimie-Restaurants-Euro-Umstellung-Preiserhoehung;art27857,3142241