Gusto Deutschland 2017 erscheint

Am späten Abend des 09.12. veröffentlicht der noch junge Restaurantführer, der erst im vergangenen Jahr in einer repräsentativen Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“ von der Deutschen Top-Gastronomie zur Nr. 2 unter den bundesweiten Restaurantführern gewählt worden ist, die Bewertungen der Ausgabe für das neue Jahr. Deren Inhalte sind dann zunächst exklusiv online auf dem Internetportal des Guides verfügbar, bevor Anfang Januar die Buchausgabe auf den Markt kommt.

Mit Joachim Kaiser aus Nördlingen wurde einer der Pioniere der derzeit in der Gourmetlandschaft immer populärer werdenden puristischen Produktküche zum Koch des Jahres ausgezeichnet. „Vom selbst hergestellten Rieser Culatello Riserva über
Süßwasser-Stör vom nahen Hesselberg bis zur französischen Bluttaube ist hier
wirklich immer konsequent das Produkt der Star“, heißt es in der Begründung. Und dass bei ihm „ein Stück Fisch und etwas Sauce mehr Ausdruckskraft und Finesse besitzten, als andernorts vielteilige Kompositionen“.

Aufsteiger des Jahres ist Tony Hohlfeld, der sich in Hannover mit dem Jante selbstständig gemacht hat. „Mit seinen stilistisch originellen und handwerklich gekonnt ausgeführten Kreationen gelingt es unserem diesjährigen Aufsteiger des Jahres, die Grundidee dieser modernen, in den skandinavischen Ländern entstan-denen Naturküche auf die Heimatregion zu übertragen“. Zum Newcomer des Jahres wurde Alexander Hohlwein ernannt, der in seiner Heimatstadt Limburg seit Mitte 2016 das Restaurant 360° betreibt.

Als eine Art „Rückkehrer des Jahres“ könnte Christian Scharrer vom Restaurant Courtier in Weissenhaus bezeichnet werden, der nach einem zweijährigen Gastspiel im schweizerischen Ascona erst im Laufe des vergangenen Jahres wieder an der Ostseeküste angeheuert hat – und sich dort mit 9 Gusto-Pfannen und Bonuspfeil auf Anhieb einen Platz unter den zwanzig besten Köchen sichern konnte. Zu deren absoluter Spitze zählt nun laut Gusto auch Klaus Erfort aus Saarbrücken, der zu seinen 10 Gusto-Pfannen nun auch noch den Bonuspfeil bekam, weil seine Küche aktuell den den state of the art der modernen französischen Klassik darstellt.

Mit der Höchstbewertung von 10 Gusto-Pfannen sind neben Klaus Erforts GästeHaus bundesweit aktuell nur 12 weitere Restaurants ausgezeichnet: das Vendôme in Bergisch-Gladbach, das Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin, das Falco in Leipzig, Victor’s fine dining by Christian Bau in Perl, die Schwarzwaldstube von Harald Wohlfahrt in Baiersbronn, das Aqua in Wolfsburg, wo Sven Elverfeld kocht, die Maierei Dirk Luther in Glücksburg, Kevin Fehlings The Table und Christoph Rüffers Haerlin (beide Hamburg) sowie die drei bayrischen Restaurants Atelier (München), Überfahrt (Rottach-Egern) und Kastell (Wernberg-Köblitz).

Insgesamt wird der Guide, der die Restaurants grundsätzlich anonym und auf eigene Rechnung testet, in seiner neuesten Ausgabe knapp 900 Häuser auszeichnen. Gusto Deutschland 2017 erscheint als Online-Ausgabe (www.gusto-online.de) am 09.12. 2016 und als gedrucktes Buch (ISBN-978-3-938662-38-0) Anfang Januar 2017.

Gourmet Report Meinung: Wir können die Ergebnisse des Gustos gut nachvollziehen!

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie alle ausgezeichneten Restaurants des GUSTO 2017 (seit 9.12.2016 / 23 Uhr): https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154401247618124

Gault Millau 2017 – Niedersachsen

Als „Aufsteiger des Jahres“ in Niedersachsen kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 drei Küchenchefs, die „durch ihre Freude an prägnanter Aromatik und ihr Fingerspitzengefühl für markante Gewürze auffallen“:

Tim Extra vom „Apicius“ in Bad Zwischenahn bietet „in seinem gekonnten Wechselspiel zwischen regional und weltläufig einen arabischen Tabouleh-Salat mit Jakobsmuscheln und Mayonnaise in Ras el Hanout-Würze”;
Benjamin Gallein vom „Ole Deele“ in Burgwedel „kombiniert karamellisierte Puntarelle aus Italien zur ungestopften Gänseleber, Gazpacho zum glasigen Saibling oder kühle griechsche Joghurtsauce zum kräftig gegrillten Stubenküken“;
Dieter Grubert vom „Titus“ in Hannover  „demonstriert Gefühl für subtile Aromen beim Kaninchenrücken mit Chorizo-Knusper, Miso-Zwiebeln und orientalischer Ras el Hanout-Würze“.

Für solche Gerichte bekommt das Trio vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, verbessert sich Enrico Dunkel im Restaurant „Das alte Haus“ in Braunschweig, der sich „bei seiner ‚Wald und Wiese‘-Interpretation vom Reh mit Pfifferlingsschaum und feiner Kräutercreme die Mode des Waldmeister-Gels und der Fichtensprossen nicht entgehen lässt. Fast schon konservativ wirken dagegen das Hüftsteak vom chilenischen Wagyu mit überraschend intensiven australischen Wintertrüffelscheibchen, grünem Spargel und cremigem Kartoffelpüree mit Nussbutter.“

15 Punkte schaffen auf Anhieb in neueröffneten Restaurants André Stolle im „№4“ in Buxtehude („immer ambitionierte, bisweilen komplizierte, mitunter leicht spinnerte Kombinationen wie Reh mit Tannennadel-Baiser und dem mexikanischen Saucen-Mix Mole“) und Dennis Thies in der „WeinBasis“ in Hannover („markante Würze, subtil eingesetzte asiatische Aromen und Dessertspäße wie Leibniz-Keks-Eis“).

Niedersachsens beste Köche
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau verteidigten souverän Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück und Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg. Sie erhielten wiederum jeweils 19 Punkte und zählen damit seit 10 Jahren zu den weltbesten Köchen des Guides. Bei Bühner loben die Kritiker: „In seinem kompositorischen Mut verband er schonend gebeizte Jakobsmuschel mit Haselnuss und Ugli, einer hocharomatischen, aber säurearmen Zitrusfrucht oder verwandelte den Teller mit der bei 48° gegarten Seezunge, begleitet von wenig Nam Pla Wan (süßer Thai-Fischsauce) und fein dosiertem Mandarinenaroma, durch viele bunte Kräuter und Gemüse aus seinem großen Garten in ein Gemälde.“ Bei  Elverfeld „erschien die Liaison von sanft geschmortem Schweinekinn und warm mariniertem Kaisergranat mit Krustentiermayonnaise, Koriander, Ingwer und zugleich frischem wie erdigem Saft von fermentierten Karotten als repräsentatives Gericht für sein Bestreben, die stets vorhandene große Komplexität nicht plakativ zu betonen, sondern dem Gast ein Gefühl der Harmonie zu vermitteln.“
    
Rang 2 teilen sich mit den 3 Aufsteigern 4 Köche, die ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr mit inspirierten Gerichten verteidigten:
Holger Lutz vom „Endtenfang“ in Celle („erwartet große Aufgeschlossenheit der Gäste für seine Aromenakrobatik bei Verveine zur Stopfleber, Erdnuss und Koriander zum Steinbutt oder konfierter Zitronenpolenta zur Taubenbrust“);
Benjamin Meusel vom Restaurant „Die Insel“ in Hannover („von besonderer Güte sind Fische wie Wildlachs auf Erbsen-Vermouth-Risotto und Meeresfrüchtesalate wie Taschenkrebs, Calamari, Jakobsmuschel und Gamba in Passionsfruchtcoulis“);
Stephan Schilling vom „Schillingshof“ in Friedland („sein selbstbewusst ‚Schillings Köstlichkeiten‘ betiteltes Menü erfreut vom jodig-frisch duftenden Tatar des Mittelmeer-Carabinero mit gegrillter Melone und Wildkräutern bis zur Lauch-Schalottenkruste, den grünen Bohnen und der Kartoffeltarte zum Roastbeef“),   
Achim Schwekendiek vom „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen („im feudalsten Restaurant Niedersachsens erstaunen merkwürdig klingende, aber gut schmeckende Kombinationen wie  Carabinero mit Matcha-Tee, Salzzitrone und Schokoladenerde oder Taube mit Zwiebelaromen, Pumpernickelerde und Champignoneis“).   

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 54 Restaurants in Niedersachsen. 44 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Jante“ in Hannover und „Friedrich“ in Osnabrück (jeweils 14 Punkte) sowie „Ratsstube“ in Wildemann im Harz (13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Niedersachsen 5 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 9 neu auf;  4 werden höher und 8 niedriger bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Niedersachsen
19 Punkte
La Vie in Osnabrück
Aqua in Wolfsburg
17 Punkte
Schlosshotel Münchhausen in Aerzen
**Ole Deele in Burgwedel
Endtenfang in Celle
Schillingshof in Friedland
Die Insel und **Titus  in Hannover
**Apicius in Bad Zwischenahn
16 Punkte
Keilings in Bad Bentheim
**Das alte Haus in Braunschweig
Palio in Celle
Sterneck in Cuxhaven
Genießer Stube in Friedland
Gauß in Göttingen
Perior in Leer
Novalis in Nörten-Hardenberg
Torschreiberhaus in Stadthagen
15 Punkte
Zucker in Braunschweig
Gasthaus Lege in Burgwedel
*№4 in Buxtehude                                                     
Der Allerkrug in Celle
Schäferstuben in Fassberg
Gaudí in Göttingen
Altes Jagdhaus Joachim Stern und *WeinBasis in Hannover
Seesteg auf Norderney
***La Fontaine und Saphir in Wolfsburg

*Newcomer  **Aufsteiger  ***Absteiger   

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

infa 2016 Hannover

Die infa 2016 ist auch in kulinarischer Sicht ein echter Hochgenuss. Ob exotisch oder gut bürgerlich, ob veggie oder fleischlastig, ob „to go“ oder gemütlich am Tisch – das Angebot in Sachen Essen & Trinken lässt keine Wünsche offen und bedient jeden noch so ausgefallenen Geschmack.

Feinschmecker und Fast-Food-Fans finden beispielsweise in der Markthalle ein wahres Paradies. Wie wäre es z.B. mit einem feurigen Curry aus Indien? Oder doch lieber die berühmte VW-Currywurst? Auch ungarische Gulaschspezialitäten sind in der Markthalle zu finden, genau wie köstliche Käse-Variationen, asiatische Köstlichkeiten, Mediterranes aus Griechenland und Italien sowie Weine aus aller Welt.

Wer sich eine kleine Pause vom Messetrubel gönnen möchte, kann dies am besten im edlen Ambiente der LEBENSART tun. Hier kann man zum Beispiel bei Hannovers Sternekoch Ekkehard Reimann und seinem Clichy regionale Köstlichkeiten wie Gänsebrust und herzhaften Grünkohl genießen, während gleich nebenan das Team vom Al Dar syrische Verführungen auf die Teller zaubert.

Weihnachtlich geht es in der Christmas zu. Hier bekommen die Besucher schon im Oktober einen Vorgeschmack, wie das Fest der Liebe schmeckt – mit backfrischen Honigkuchen, gebrannten Mandeln, Dresdner Christstollen, himmlischen Marzipantorten, selbstgemachten Baum- und Flammkuchen sowie Kaffeespezialitäten, Glühwein und Kakao.

Wer es orientalisch mag, ist im Basar der Nationen richtig. Hier bietet der „Moccamaker“ köstliche Tee- und Kaffeevariationen an, außerdem himmlische Snacks wie Feigenfinger und Dattelkuchen. Gleich nebenan befindet sich die Piazza Italia, wo es belegte Brötchen, Schoko-Genüsse, würzige Wurst-Spezialitäten sowie Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato & Co. gibt.

Für Menschen, die auf bewusste, gesunde Ernährung Wert legen, ist die infa balance genau das Richtige. Neben frischen Säften und Smoothies, Brotspezialitäten und Snacks findet der Besucher auch eine große Auswahl an veganen, vegetarischen und ayurvedischen Spezialitäten – alles bio, alles gesund.
Total angesagt: Das Food Truck Festival am ersten infa-Wochenende (15. + 16. 10.). Hier stehen auf dem Freigelände liebevolle Neu-Interpretationen von Burgern, Hotdogs und Sandwiches auf der Speisekarte, außerdem exotische Versuchungen von jungen, innovativen Köchen.

Wer sich bei einem so großen Angebot darüber hinaus noch Anregungen, Rezeptvorschläge und Ideen vom Profi holen möchte, für den ist das täglich wechselnde Tagesprogramm mit prominenten Gästen gedacht. Mit dabei sind unter anderem Enie van de Meiklokjes, die in mehreren Backshows köstliche Backrezepte aus ihrem neuesten Buch „Sweet & Easy – Enie backt“ vorstellt.

Im Rahmen der Cake World Germany, dem großen Event für alle Torten-Fans vom 15. bis 17. Oktober, zeigt Sally vom YouTube-Kanal „Sallys Tortenwelt“, wie man mit ein wenig Geschick und ein paar Ideen leckere Cupcakes, Muffins & Co. zaubert.

„The Taste“-Gewinnerin Felicitas Then zeigt ihr Können ebenfalls auf der infa und demonstriert am Backofen, was sie in Sachen Torten, Kuchen, Kekse auf der Pfanne hat.
Außerdem auf der infa mit dabei sind die bekannten Foodblogger Jens Glatz und Mirja Hoechst alias Kochhelden.TV & Küchenchaotin, Bingo-Bär Michael Thürnau mit „Bingo, Kochen & mehr“ sowie TV-Koch Rainer Sass, der inzwischen zu den Dienstältesten Köchen der Branche zählt. Längst sind seine Live-Auftritte Kult, wovon sich die Besucher der diesjährigen infa überzeugen können. Unterstützt wird Sass auf der infa von Kult-Brotbäcker Jochen Gaues.

Kulinarische Hochgenüsse und tolle Tipps von den besten Köchen der Stadt gibt es in der großen Küchenwelt von Möbel Staude. Am 15., 16., 20., 21., 22. und 24. Oktober stehen hier die Köche vom Berggasthaus Niedersachsen, Jante, WeinBasis, Zauberlehrling, Tresor und Titus am Herd und bereiten ihr ganz persönliches Leibgericht vor. Probieren natürlich erlaubt.

Außerdem: Kinderküche Hannover mit tollen Kochshows für kleine Esser, gemeinsames Kochen mit der LACOCCINA Kochschule, große Marché-Mövenpick-Backshow „Äpfel aus dem Alten Land“, Küchen-Talk über die Küchen-Trends von morgen mit einem IKEA Interieur Designer und vieles mehr.

infa 2016 – Deutschlands größte Erlebnis- und Einkaufsmesse, vom 15. bis 23. Oktober auf dem Messegelände in Hannover. Täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet.
Tickets zum ermäßigten Preis im Online-Shop (www.meine-infa.de): Erwachsene 11,50 EUR, Ermäßigt 10,50 EUR, Junior-Ticket (13-17 Jahre) 6,50 EUR.
Tickets Messe-Kasse: Erwachsene 13,50 EUR, Ermäßigt 12,50 EUR, Junior-Ticket 8,50 EUR. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt.

Cruise Recruiting Day in Hannover

In den nächsten Jahren werden immer mehr neue Mitarbeiter für Jobs auf Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen gesucht: Die Branche boomt, die Nachfrage an qualifizierten Crew-Mitgliedern steigt weiter an. Auf diesen Bedarf reagiert Connect, Deutschlands größte Agentur für die Vermittlung von Fach- und Führungskräften auf Kreuzfahrtschiffe, mit dem „Cruise Recruiting Day“. Die Jobmesse findet am 05. Februar 2016 in Hannover statt – mit konkreten Jobangeboten exklusiver, internationaler Reedereien. Die Besonderheit: Die Bewerber stellen sich bei der Messe ihren potentiellen Arbeitgebern persönlich vor.

Für den Traumjob auf See werden Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern gesucht, mit oder auch ohne Erfahrung in der Kreuzfahrtbranche – in vielen Positionen haben sowohl Berufsanfänger als auch Quereinsteiger gute Chancen. „Einige Bewerber unterzeichen sogar direkt vor Ort Vorverträge und können in wenigen Wochen an Bord gehen“, so Daniela Fahr, Veranstalterin des „Cruise Recruiting Day“ und Geschäftsführerin von Connect. Knapp 20 Reedereien haben ihre Teilnahme an der Jobmesse in Hannover bereits zugesagt – mit konkreten Stellenangeboten für mehr als 220 Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen im Gepäck.

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre richtet Connect den 6. „Cruise Recruiting Day“ nun zum ersten Mal in Hannover aus. „Hannover ist dank des gut erreichbaren Hauptbahnhofs und der Anbindung an den Flughafen, auch für Bewerber mit einer weiten Anreise, sowie aus dem Ausland ideal“, erklärt Daniela Fahr. „Aus diesem Grund erwarten wir noch mehr Bewerber als sonst.“
Wichtig: Für Bewerber ist die Teilnahme an der Messe kostenlos, eine Anmeldung mit vollständigen, aktuellen Bewerbungsunterlagen jedoch erforderlich. „Wir klären in einem Gespräch vorab, welche Position angestrebt wird, ob sich diese Stellen in den Angeboten der anwesenden Reedereien finden, die Qualifikation der Bewerber dafür ausreicht und somit eine Teilnahme sinnvoll ist“, so Daniela Fahr. Die Chancen auf einen Vertrag an Bord eines Kreuzfahrtschiffes sind daher für die Teilnehmer des „Cruise Recruiting Day“ sehr hoch.

Zukünftige Crew-Mitglieder sollten idealerweise gute bis sehr gute Englischkenntnisse vorweisen können: „Auf den meisten Schiffen ist die Bordsprache Englisch. Einige Jobinterviews werden bei der Messe daher auch auf Englisch geführt“, weiß Daniela Fahr.

Darüber hinaus können die Messe-Teilnehmer sich beim „Cruise Recruiting Day“ bei Vorträgen und Präsentationen über verschiedene Job-Profile, Reedereien sowie verschiedene Kreuzfahrtschiffe informieren.

6. Cruise Recruiting Day in Hannover
Termin:
05. Februar 2016, 09:00 – 18:00 Uhr
Ort:
Novotel Hannover
Information und Anmeldung:
Per E-Mail: info@connectjobs.de
Telefonisch: +49 471 9268 9730

Folgende Positionen werden beim „6. Cruise Recruiting Day“ gesucht:
Management: Hotelmanager, F&B Manager, Controller, Provision Master
Küche: Küchenchef bis Jungkoch, Patissier, Konditor, Bäcker
Service: Restaurant Manager bis Commis de Rang, Butler
Bar: Bar Manager, Sommelier, Barkeeper, Barkellner
Housekeeping: Hausdame bis Kabinen Stewardess
Front Office: Front Office Manager, Purser, Rezeption, Hostess
Außerdem: Shop/Boutique Mitarbeiter, Animation für Kinder, Erwachsene und Sport, Reiseleitung & Gästebetreuung, Spa- und Wellness inkl. Kosmetik- und Friseurabteilung, Massage, IT Spezialisten, Tontechniker, Bühnenarbeiter und Lichttechniker, sowie Bike Guides u.v.m.

Alle Positionen sind selbstverständlich für weibliche und männliche Bewerber offen.

Derzeit haben folgende Reedereien & Aussteller ihre Teilnahme zugesagt:
Costa Cruises – Hochsee, Cunard Line – Hochsee, FleetPro River Ltd. – Fluss, Gebr. Heinemann – Hochsee, G&P Cruise Hotel Management – Fluss, Harding Retail – Hochsee, Holland America Line – Hochsee, MSC – Hochsee, P&O Cruises – Hochsee, Prestige Cruise Holdings als Repräsentant für Oceania Cruises, Regent Seven Sea Cruises & Norwegian Cruise Line – Hochsee, Sea Chefs als Repräsentant für Hapag Lloyd Kreuzfahrten, TUI Cruises und Phoenix Reisen für Hochsee und zahlreiche Flussschiffe, Seabourn Cruise Line – Hochsee und Viking Cruises – Hochsee & Fluss.

Schokoladen-Gourmet-Festival, Hannover

Nach dem Vorjahreserfolg findet vom 11. bis 13. September 2015 bereits zum zweiten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige Chocolatiers aus aller Welt sind vor Ort und gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards).

„Aufgrund des überwältigenden Besucherzuspruchs findet das im Vorjahr erstmals ausgerichtete Schokoladen-Gourmet-Festival in diesem Jahr eine Fortsetzung“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Das Genießer-Event – erstes seiner Art in Deutschland – hat im vergangenen Jahr über 2.000 Besucher angelockt; davon waren etwa 10 Prozent internationale Gäste, die selbst aus Rumänien und Dubai angereist sind. „In diesem Jahr wollen wir die Zahlen noch bei Weitem übertreffen und werden dazu ein noch breiter aufgestelltes Programm bieten.“

Unter den dutzenden Chocolatiers, die ihr Kommen bisher angekündigt haben, befinden sich so berühmte Chocolatiers wie Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark), Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien) und Claudio Corallo (Sao Tomé und Principe). Sie alle haben nur eins im Sinn – nämlich „erlebbar“ zu machen, was gute Schokolade auszeichnet. Neben Veranstaltungen zu Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade sind daher Verkostungen fester Bestandteil des Programms.

Für die Verkostungen gibt es eine „Tasting Lounge“ – hier lassen sich erlesene Schokoladen auch in Kombination mit Wein und Whisky probieren. Ein Cocktail-Café wiederum ist der perfekte Ort für das genüssliche Entspannen mit Freunden, bei Schokoladen-Cocktails und Kuchen. Festival-Tickets sind ab August auf der Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 10 Euro beziehungsweise 20 Euro mit Verkostung), alternativ an der Tageskasse und den bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

In der Vorwoche des Festivals stimmt eine „Schokoladen-Woche“ bereits auf das Genießer-Highlight ein. Etliche der hannoverschen Top-Restaurants bieten dann Menüs mit Schokoladen-Touch. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, der „Lindenkrug“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August. Und da Schokolade und Kaffee eine wundervolle Verbindung eingehen, ist die Kaffeeschule Hannover von Kaffeesommelier Thomas Brinkmann erstmals mit von der Partie.

Alle Details im Überblick:
• Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
• Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
• Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
• Termin: 11. bis 13. September 2015
• Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
• Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, an der Tageskasse oder bei den Vorverkaufsstellen
• Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2015
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für die Preisverleihung zu den International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet nach dem Vorjahreserfolg zum zweiten Mal statt. Die Sieger werden am 11. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

Über den Organisator, die chocolats-de-luxe.de GmbH
www.chocolats-de-luxe.de ist ein Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.

Sprossen und Keimlinge ohne krankmachende Keime

Regelmäßige Untersuchung im LAVES – Risikogruppen sollten auf Rohverzehr verzichten

Frische Sprossen und Keimlinge sind knackig frisch und bereichern den Speiseplan. Sie bergen aber auch hygienische Risiken und können mit krankmachenden Keimen belastet sein. Aus diesem Grund werden Sprossen und Keimlinge regelmäßig im Lebensmittel- und Veterinärinstitut (LVI) Braunschweig/Hannover des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht. Das erfreuliche Ergebnis für 2014: Alle 46 untersuchten Proben waren frei von krankmachenden Keimen.

Sprossen und Keimlinge sind in mikrobiologischer Hinsicht Produkte mit hohem Risiko. Bereits die Samen können mit Keimen belastet sein. Das feucht-warme Klima bei der Herstellung der Sprossen begünstigt zudem das Wachstum von Bakterien. Regelmäßig überprüfen die Lebensmittelüberwachungsbehörden daher die hygienische Beschaffenheit dieser Produkte. 2014 wurden 44 Proben Sprossen und Keimlinge aus Einzelhandel, Großhandel und Gastronomie sowie zwei Proben aus einem niedersächsischen Herstellerbetrieb im LVI Braunschweig/Hannover untersucht. In keiner Probe wurden krankmachende Listerien, Salmonellen, Staphylokokken und Verotoxin produzierende E. coli festgestellt. Zwei Proben wiesen erhöhte Gehalte an Bacillus cereus auf. Die Keimgehalte lagen jedoch unter denen mit krankmachendem Potential.

Sprossen und Keimlinge sind in mikrobiologischer Hinsicht leicht verderbliche Produkte und sollten generell bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius gelagert werden. Bei der Lagerung von Sprossen in Fertigpackungen ist die Temperaturempfehlung des Herstellers unbedingt zu beachten. Erfreulich auch hier: Lediglich zwei Proben aus der Gastronomie waren nicht ausreichend gekühlt.

Trotz der guten Ergebnisse sollten Kinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit geschwächter Immunabwehr grundsätzlich Sprossen nur nach ausreichender Erhitzung verzehren. Vorhandene Keime werden dadurch abgetötet. Tipps für die Herstellung und Verwendung von Sprossen im Haushalt gibt es unter www.laves.niedersachsen.de.

Jennifer Kliem, Catharina Rehaag

Maritim Azubi Pokal

Druck und Zeitstress wie bei der echten Abschlussprüfung: Beim Maritim Azubi Pokal ging es für die insgesamt 20 Azubis aus dem dritten Lehrjahr um alles. Bereits zum 24. Mal fand im Maritim Hotel Bremen das große Finale statt. Mitte Januar 2015 kämpften die Finalteilnehmer um die ersten Plätze in den Bereichen Küche, Restaurant- und Hotelfach.
Der Endausscheidung gingen bereits zwei Vorentscheide mit insgesamt 44 Teilnehmern aus allen deutschen Maritim Hotels voraus. Für die einzelnen Fachbereiche wurden nur die Besten von ihren Hotels ins Rennen um den jährlich stattfindenden Pokal geschickt – eine Ehre, die gleichzeitig gezielte Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung ist. Denn die Juroren aus den Maritim Hotels und der Hotelfachschule Lübeck prüfen sowohl das theoretische Wissen als auch praxisnahe Kenntnisse. Es nahmen je acht angehende Hotelfachleute und Köche/Köchinnen teil sowie vier angehende Restaurantfachleute.

Den Maritim Azubi Pokal für den besten Hotelfachmann nahm David Krauss vom Maritim Hotel Ulm entgegen. Über den ersten Platz im Restaurantfach freute sich Jessica Schneider vom Maritim Hotel Stuttgart. Den Titel beste angehende Köchin sicherte sich Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin.

Die Platzierungen im Überblick:
Hotelfachmann/-frau
David Krauss, Maritim Hotel Ulm
Julia Faßnacht, Maritim Hotel Stuttgart
Mona Barthelmes, Maritim Hotel Würzburg
 
Restaurantfachmann/-frau
1. Jessica Schneider, Maritim Hotel Stuttgart
2. Madlin Behlen, Maritim Hotel Köln
3. Georgios Kritskas, Maritim Airport Hotel Hannover

Koch/Köchin
1. Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin
2. Catharina Rehaag, Maritim Hotel Düssseldorf
3. Florian Witter, Maritim Hotel Halle/Saale
und Niklas Windmeier, Maritim Airport Hotel Hannover
(zwei Drittplatzierungen bei gleichem Punktestand)

Die Gewinner freuen sich über Seminar- und Konzertgutscheine, hochwertige Fachliteratur und andere attraktive Sachpreise.
 
www.maritim.de

Schokoladen-Gourmet-Festival

Vom 12. bis 14. September findet zum ersten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige internationale Chocolatiers gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards)

„Der Unterschied zwischen einer guten Schokolade und einem Supermarktprodukt ist so groß wie der zwischen der ‚Mona Lisa‘ und einem Strichmännchen“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Um diesen Unterschied erlebbar zu machen, sind Verkostungen fester Bestandteil des Programms. Dutzende der international bedeutsamsten Chocolatiers kommen nach Hannover und werden sich den Fragen der Besucher stellen – bei Live-Vorführungen und auch in Veranstaltungen zu den Themen Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade.

Teilnehmen werden unter anderem die Chocolatiers Gianluca Franzoni (Domori, Italien), Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark) und Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien).

Für die Schokoladen-Verkostungen – solitär oder zusammen mit erlesenen Weinen und Whiskys – wird extra eine „Tasting Lounge“ zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es ein Cocktail-Café, wo Schokoladen-Cocktails kredenzt werden und wo man mit Freunden genüsslich entspannen kann. Tickets für das Festival sind ab 10 Euro online über die Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 20 Euro einschließlich Verkostung) zuzüglich Vorverkaufsgebühr, alternativ an der Tageskasse mit kleinem Preisaufschlag. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

Passend zum Festival findet vom 5. bis 14. September eine „Schokoladen-Woche“ statt, in der etliche der hannoverschen Top-Restaurants Menüs mit Schokoladen-Touch anbieten. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, das „Reizz“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August.

Alle Details im Überblick:
Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
Termin: 12. bis 14. September 2014
Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, alternativ an der Tageskasse
Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2014
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für das Semi-Finale zu den diesjährigen International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet ebenfalls das erste Mal statt. Die Sieger werden am 12. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Semi-Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

chocolats-de-luxe.de ist einer der größten und bekanntesten Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.

Festival der Sinne

Festival der Sinne am 27. Januar 2014 im Kuppelsaal Hannover

Am 27. Januar 2014 ist es wieder soweit: Dann begrüßt Sanjay Shihora, Inder, Wahlberliner und Comedian die Gäste zum „Festival der Sinne 2014“, der 9. langen Nacht der Gastronomie. „Nach dem überwältigenden Erfolg im letzten Jahr – es kamen erneut über 2000 Gastronomen und Hoteliers aus ganz Niedersachsen nach Hannover – freue ich mich auf einen weiteren fantastischen Abend“, schwärmt Organisator Stephan Kwiecinski (49, kwie.medien).

Begrüßt werden die Gäste ab 18.30 Uhr im Foyer des Kuppelsaals durch Musik von „alten Bekannten“: „Dick & Durstig“ sind eine Institution, wenn es um Spaß und Stimmung geht. Dazu gibt es als Begrüßungscocktail die Eigenkreation „Hannover Royale“ von Niedersachsens amtierendem Cocktailmeister Manuel Mauritz (Lucky 7 im RP5). Danach folgt ein fantastischer Varieté-Showteil. Mit dabei sind Alexey Chaynikov (Hula-Hoop) aus Russland, das argentinische Duo Laos (Partnerakrobatik) und der „junge Wilde“ Phil Os mit einer beeindruckenden Diabolo-Jonglage.

Bis spät in den Abend hinein haben die Gäste Zeit, Lose für eine der wohl größten Tombolas Niedersachsens mit nahezu 1000 Sofortgewinnen zu erstehen; ein Teil des Erlöses wird wie in jedem Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Im Anschluss an den Varietéteil folgen rund anderthalb Stunden, in denen die Gäste an verschiedenen Büffetstationen im Haus beköstigt werden. Etwas ausgefallener speisen einige Gäste im ersten Rang: Ihr Gastgeber ist 2-Sterne-Koch Christian Lohse aus dem Restaurant „Fischers Fritz“ im Berliner Regent Hotel. Lohse ist eine beständige Größe der Kulinarik und hält seine Sterne bereits seit Jahren.

Der musikalische Stargast des Abends ist in diesem Jahr ein echter Glücksgriff: Mit „R.I.O. feat. U_Jean“ ist es gelungen, einen der erfolgreichsten europäischen Dance Pop Acts auf die Bühne des Festivals zu holen. Mit über 250 Millionen Youtube-Aufrufen ist er so bekannt und beliebt wie kaum jemand sonst, und spätestens seit „Summer Jam“ kennen auch ältere Generationen den sympathischen Sänger von Hits wie „Party Shaker“, „Turn This Club Around“ und „Shine On“.

Die Karten kosten seit neun Jahren unverändert günstige 35 Euro inkl. Essen (!), außerdem gibt es Sitzplatzkarten ab 75 Euro. Wer allerdings bei Christian Lohse speisen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen: 139 Euro kostet das 4-Gang-NMenü inklusive „Hannover Royale. Erhältlich sind die Karten unter www.festival-der-sinne.org

Gault Millau 2014 – Niedersachsen

„Für die Glücksmomente, die ihre raffinierten Kreationen dem Gaumen schenken“ kürt die französische Gourmetbibel Gault&Millau die studierte Soziologin Jacqueline Amirfallah vom „Gauß“ in Göttingen in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 zum „Aufsteiger des Jahres“. Aus der Begründung: „Die Küche begeistert durch fein austarierte Aromatik und orientalische Töne aus der Heimat ihres iranischen Vaters.“
   
Für Gerichte wie „das von dünnen rohen Kalbsrückenscheiben umschlossene Tatar von Kalbszunge und Aubergine, das mit Sumach, einem persischen Gewürz von feiner Säuerlichkeit, und Süßdolde mit leicht anisähnlichem Duft aromatisiert und mit einer herzhaften Kichererbsencreme und karamellisierten Auberginenwürfelchen garniert ist,“ bekommt sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie werden für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” verliehen. Jacqueline Amirfallah ist damit neben Douce Steiner vom „Hirschen“ in Sulzburg (Südbaden) höchstbewertete Köchin in Deutschland.

Auf 17 Punkte verbessern sich auch
 Dieter Grubert vom „Titus“ in Hannover, der „gern orientalisch oder asiatisch aromatisiert“ und „seine Kombination aus Räucheraal, Wels und Avocadocreme in gemüsereicher Bouillon nach Zitronengras und Koriander duften lässt“,

 Benjamin Meusel vom Restaurant „Die Insel“ in Hannover, „dessen Gäste sich beim St-Pierre in deliziösem Bouillabaisse-Sud mit Venusmuscheln, kleinen Tintenfischen und Orecchiette-Nudeln vom Maschsee ans Mittelmeer versetzt fühlen“,

 Marc Rennhack vom „Sterneck“ in Cuxhaven, der „unaufdringlich modernistische Akzente setzt“ und „Kabeljau mit zartem Kaninchen, Bärlauchschaum und Zimtjus liiert“.

Auf 15 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, steigert sich Katja Burgwinkel vom „Novalis“ in Nörten-Hardenberg, die „neuerdings einfachere, klarere und logischere Kreationen wie Erbsencreme mit Jakobsmuschel, karamellisierten Erbsen und Minzschaum auftischt“. Dieselbe Note erhält auf Anhieb Sascha Lissowsky vom neueröffneten „Osning“ in Bad Rothenfelde, wo er „modernisierte regionale Gerichte aus besten Produkten bietet, die geschmacklich und handwerklich nahezu perfekt sind“.
   
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Niedersachsen und ihre 19 Punkte vom Vorjahr verteidigen Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück und Sven Elverfeld vom Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg. Bei dem „jeden kochtechnischen Kniff kennenden Bühner warten in den kühl kalkulierten und ansprechend arrangierten Tellerlandschaften bis zu zwei Dutzend Komponenten pro Gang darauf, vom hoch konzentriert schauenden, riechenden und schmeckenden Genießer goutiert zu werden. Höchst raffiniert der auf der Zunge zergehende Rehrücken aus dem exotischen Gewürzsud mit geräuchertem Gänseleberschaum, marinierten und geräucherten Rübchen, marinierter Grapefruit und Avocado-Vanille-Creme.“ Bei Elverfelds „Kabeljau unter leicht geschmolzener Kalbskopfsülze mit brauner Butter und Perlzwiebeln beeindruckt Blumenkohl in Texturen: kleine Röschen, roh marinierte dünne Scheiben, mit Nussbutter angereichertes Püree und ‚Asche‘ aus getrockneten Blumenkohlblättern, die über den Fisch gestreut ist. Beim Damhirschrücken mit Senfcreme und Pastinaken auf einer Wildsauce gibt’s hauchdünne Blätter von Kohlrabi, in Rotkohlsud fast noch bissfest gegart, über feinst geschnittenem mariniertem Rotkohl zu einer kleinen Stange zusammengerollt. Das Ergebnis ist ein handfester Gegenpart zum schmelzend zarten Wild.“
   
Den beiden Spitzenköchen folgt – neben Jacqueline Amirfallah – ein Quintett, das seine 17 Punkte aus dem Vorjahr wieder mit herausragenden Gerichten rechtfertigt:

Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen, „der klassische Zubereitungen mit den Aromen der Welt aufmuntert: gebratene Wachtelbrust mit Panch-Phoron-Lack aus der bengalischen Küche, in südamerikanischem Chimichurri gebeiztes Rinderfilet, Schokoladeneis auf indische Kulfi-Art mit Safrantönen, Mandeln, Pistazien, Teearomen und Früchten“,

Holger Lutz vom „Endtenfang“ in Celle („beeindruckend der in Hühnerhaut gerollte, zu einem dicken Türmchen aufgeschichtete Saibling mit leicht limonigem Kartoffelstampf, umrahmt von kräftigem Hühnerfond und gekrönt vom frischen Akzent feiner Brunnenkresse“),

Stephan Schilling vom „Schillingshof“ in Friedland („weltläufige Landhausküche von Jakobsmuscheln auf Knollensellerie-Carpaccio mit Walnusspesto bis Fjordforellen-Sashimi mit Glasnudeln, Wasabi-Nüssen und scharfer Sojasauce“),

Achim Schwekendiek vom „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen („Die Küche des Triathleten und Marathon-Manns Schwekendiek ist leicht und schlank wie der Paella-Salat mit Hummer, Calamaretti, Reisschaum und milder Aïoli oder der Steinbutt mit vorzüglichem Blattspinat und winzigen Krabben voller Meeresfrische.“)

Damit stehen von den 110 deutschen Köchen, die zwischen 17 und 19,5 Punkten bekommen, 10 in Niedersachsen am Herd.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 60 Restaurants in Niedersachsen. 51 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen außer dem „Osning“ in Bad Rothenfelde auch die neueröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Zucker“ in Braunschweig, „Seabreeze“ in Buxtehude, „Die Mühle“ in Jork und „Saphir“ in Wolfsburg (jeweils 14 Punkte).
    
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Niedersachsen sieben langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sechs neu auf, elf werden höher, neun niedriger bewertet. Vier Küchenchefs verloren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Niedersachsen
19 Punkte
La Vie in Osnabrück
Aqua in Wolfsburg

17 Punkte
Schlosshotel Münchhausen in Aerzen
Endtenfang in Celle
Sterneck* in Cuxhaven
Schillingshof in Friedland
Gauß* in Göttingen
Die Insel* und Titus*  in Hannover
Torschreiberhaus* in Stadthagen

16 Punkte
Allerkrug und Palio in Celle
Schäferstuben in Fassberg
Genießer Stube in Friedland
Berggasthaus Niedersachsen in Hannover
Perior in Leer
Zum Heidkrug in Lüneburg
Marco Polo*** in Wilhelmshaven

15 Punkte
Keilings in Bad Bentheim
Das alte Haus in Braunschweig
Gasthaus Lege, Kokenstube und Ole Deele in Burgwedel
Gaudí in Göttingen
Novalis* in Nörten-Hardenberg
Seesteg*** auf Norderney
Osning** in Bad Rothenfelde
La Fontaine*** in Wolfsburg

* Aufsteiger  **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/